Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 15 (11.4.1919)
- Date
- 1919-04-11
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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öei,te 4 JÜSISCHg ZmüMG positiv« ökonomische Aufbau und die Schaffung jener sozialistischen Gesinnung, deren Wert die Sozialdemokratie, nachdem sie ihn so lange außeracht gelassen, in Deutschland und in Rußland erst nach der Revolution erkennt Nicht weil diese Wege durchaus unsere sein müssen, nicht aus. mißverstandenem intellektuellem Lokalpatrigtismus. nicht einer Kirchiumpoliäk zuliebe, sondern weil die Theorien, die wir ablehnen, weder unserer inneren Stellung zum Sozialismus, der für uns eine Angelegenheit der Gerechtigkeit und nicht ein Lohninteresse darstellt, noch den Forderungen unseres Wirtschaftlebens entsprechen. Vielmehr würden tsfe unser Wirtschaftleben zum Zusammenbruch führen, ein ganzes Volk ökonomisch ins Verderben stürzen. Das aber kann in keines Menschen Interesse liegen. Sicherlich aber hat es nichts za‘tun mit Sozialismus. t. Da kommen wir denn zu einer erschreckenden Klarheit Nicht irgendeine mechanische Unvollkommenheit nicht irgendeine technische Zurückgebliebenheit nicht die historisch bedingte Kindlichkeit des jüdischen Wirtschaftskörpers und seine nicht entwickelten Differenzierungen, nicht das , Problem von Unterdrückern und Unterdrückten. nicht der Gegensatz ist das beherrschende Problem "des jüdischen Wirtschaftslebens. Das Entscheidende liegt in einer ganz einzigartigen und zugleich erschütternden Tatsache, die recht eigentlich den Hebel bildet der lebendigen jüdischen Wirtschaftsbewegung und damit auch den Schlüssel zu einer stanken jüdischen Wirtschaftspolitik. Diese Tatsache ist .die fast völlige Unproduktivität der jüdischen Wirtschaft . Bei der Betrachtung dieses Problems fällt uns eine Tatsache ins Auge, die gerade hier am /deutlichsten hervortritt die aber alle iüdischökononiischen Fragen in das rechte Licht stellt: . Alle Grundprobleme unseres Lebens sind in der heutigen Lage des Volkes nicht sozial, sondern national bestimmt Der Tag. der bestimmend gewerden.isi für die nationale Zukunft-des jüdischen Volkes, ist auch, der entscheidenste für seine wirtschaftliche Zukunft geworden. Der Tag. wo die _ römischen Kohorten die Brandfakel iüres Hasses tndhs iutfaisdie Heöigtum Schleuderten! dler die jungen Helden, die die „Schlacht überlebten, losriß von ihrem heimatlichen Boden, der den bodenständigen jüdischen Bauer entwurzelte und in die Verbannung schickte. Seit ihm ist das jüdische Volk vom Böden losgerissen. es gibt keine jüdische Saat und keine jüdische Ernte und so säht es keine jüdische Heimat Das nationale Schicksal hat das jüdische Volk von den Urquellen der Produktion geschieden und die jüdische Wirtschaft exterritoriälisiert Wenn wir die Eintdlnng dies Aristoteles; hier einfülmerv wpllen: die jüdische jSäthjn hat sich.;. ’ ' gelöst vom’’Frtrerb‘ von’ der -Natur ’ und lebt aus- schließlich von.der zweiten Kategorie, vom Er- - werb von den Mitmenschen. Das trifft nicht etwa auf em< odier das ändere' Land zu. In allen Staaten, hängigen. Sozialdemokraten ein junger. Redner vor einiger Zeit darauf hihwies und sie' auffarderte, ihr Leben in der- Pandite, .inder Arbeit auf neue Grundlagen , zu stellen, als er. den Widersinn betonte, der darin läse, daß . Arbeiter, unter den Bildern von Karl. Marx und Wilhelm Liebknecht zechten und Karten spielten, da wurde ihm von - dem großen Führer. Ledebour in demagogischem Hohn und unter brausendem Jubel der anwesenden Arbeiter geantwortet: „Wir sind' eine kämpfende Armee; wir brauchen keine Kapuziner- Predigten!“ Die Früchte dieser Gesinnung sehen wir beute schon in der ganzen Entwicklung der ideen- und b egeisterungslosen deutschen Revolution, die nicht! efee soziale Erneuerung, sondern eine einzige große überspannte Lohnbewegung ist. Es itet Zeit, daß die sozialistische Bewegung sich auf ihre höhere Aufgabe besinne, auf die Erhöhung der Menschenkultur und der Gerechtigkeit! Es ist Zeit, daß die arbeitenden Massen sich ermannen und sagen: „Auch wir sind Menschen mit einer Seele und mit einem Recht auf die Seele. Auch wir denken, auch wir fühlen, auch wir. wollen. Und wir beugen uns nicht irgendeinem mechanisch waltenden Muß. Gewiß ist das Wirtschaftliche ein bedeutender Faktor, der Menschheitsgeschichte. Gewiß bildet der ökonomische Aufstieg eine Grundlage des ■ höheren Lebens, aber nur das. Die Großtaten des Menschengeschlechtes hat er weder bewirkt noch gebracht. Jede Revolution, jede Umgestaltung des Lebens, jeder Fortschritt der. .Völker ist der Sieg einer Idee, für die Menschen kämpften und für die sie sich freien Willens opferten, einer Idee, dlie langsam ach durchrang bis zu ihrem'großen Sieg. Es ist das alte Gleichnis der Menorah. Erst flammt ein Licht auf und stirbt, aber es hat Gefährten gefunden, es wird immer heller und strahlender ringsumher, bis das licht gesiegt hat und! ein neues Leben daliegt in strahlender Helle. Das ist die. Kraft der Idee und des Idealismus, des menschlichen Gedankens und des menschlichen Wiflens, ihn in die Tat umzusetzen. Auch wir haben ein Anrecht auf den'Idealismus, denn auch wir wollen die Welt, das ganze Leben, das nationale und das soziale, das' kulturelle und das religiöse, nach unserem Ideal gestalten.“ Die jüdischen 'arbeitenden. Massen, auf die unser VoUossozUflismüs sich' stützt, haben darin die Sendung des Bannerträgers zu erfüllen. Durch' den ädieligen Geäst' unserer Geschichte und die Herrschaft' der Ideen der Gerechtigkeit und der menschlichen Freiheit in - * der jüdischen Geistesentwickhing, durch die geistige Durchbildung der Generationen, Umt Ktüfurbewußtsein und ihren hohen Freiheitsdrang, sind sie berufen, voranzugehen in diesem. Kampf für einen idealistisehen Sozialismus. Es gilt; im tiefsten die mensch- Jicl^:;Gleicli^rechti^^/d^;^beätenhen zu. er-* Landarbeiterschaft der Arbeitervonden Iderikalstett. junkerlichsten, reaktionärsten bis zu den freiesten, fortgeschrittensten, sozialistischsten das gleiche Bild: der ewige Jude darf nicht schöpfen aus der Quelle der Natur. . . . Die Reproduktivierung (an wahren; Sinne des Wortes) der Massen des jüdischen Volkes muß unsere erste Aufgab es eia das erste.Große, was unsere Sozialpolitik zu.erfüllen hat, . . . Kart Marxens System ist aufgebaut auf der GnmdJafee -der materialistischen Geschächtsanffassung. in genialer Abstraktion baute er die Entwicklung des Menschenlebens, der Wirtschaft und . des proletarischen Kampfes auf, auf einer unaufhaltsam wirkenden und! einzig bestimmenden _ wirtschaftäcben Notwendigkeit. Es hat allerdings ' Strömungen auch ' in der Sozialdemokratie gegeben, die sich dem widersetzten. „Aller historische Materialismus,“ sagt Bernstein, „hilft nicht über die Tatsache, hinweg, daß es die Menschen sind;: die ihre Geschichte machen, daß die Menschen Köpfe haben; und daß die Disposition der Köpfe käme so mechanische Tatsache ist, um lediglich durch die Wirtschaftslage realisiert zu werden.“ Aber dieser Ruf hat keinen Widerhall gefunden. Was tat die Sozialdemokratie, was tut sie noch heute? Die Arbeitsbewegung wurde in das Joch des wirtschaftlichen Klässeninteresses gespannt der . Sozialismus wurde eine Magenfrage. Jede Gegen- . bewegnng der Seele; die auch im Nichtarberfer den Menschen suchte, jede' * anders gerichtete - Stimmung; die sich überwirfcschaftfichen Interessen zuwandte, wurde unterdrückt durch diese materielle Notwendigkeit Die 'Atbeitiermassen haben bisher röcht gefühlt daß man. sie eigentlich Im Kreäs an der Nase bennnführte. Auf der einen Seite zeigte man, daß nur der Sieg der Arbeiterklasse:-und die Sicherung, eines auskömmlichen . ökonomischen Lebens Ziel' und. Preis des Kampfes . srtn müsse. Aid: der anderen* Seite zeigte man jhnen die seelische' Verderbtheit und inmere Verfaultheit dar Bourgeois. Man bewies ihnen doch so, daß eben die soziale Herrschaft und der ökonomische Aufstieg allem nichts bedeuten und dem ‘ Menschen nichts sind. Die Erneuerung und der Aufstieg der Menschheit Ist nicht von ihnen abhängig, sondfern viel stärker und tumntMbarer von denr Willen der schaffenden; Menschen.' Wer ■ &Et das aber je, <fie arbeitenden Massen gelehnt? H^/man' SfcS nicht gescheut, Ihnen das zu. ge-; Stehen, wieäl man. wöhl; wußte; daß;, nichts, die!feödferseha&OTefor änsporiieir .■ftdirde^ilfe'Äus- säcfttauf eigene Herrschaft mtd eigenen Gewinn? - Nicht ^jerechtigkeit und - Menschfi£hkeri! stet. die •-ftaBeMifcäT l&flfie der Sozialdemokratie gewesen. - -iiSs mveänte Versairinnimig <^er dteutsche«. Uhab- Das KopenhägeJier Zionistische Bureau; erhält von der Landwirtscbafts- und Koloiiisatiöns- : AbteStang bete ■ PäMstmä-Amt in Jaffa eänfen Bericht über die landwirtschaftliche Tätigkeit der iüdBschen Arbeiter zö Beginn des Jahres 5679, dem folgendes zu entnehmen ist: Ztir Zeit der Einnahme von Sämaria und Galiläa gab es te ganzen Lände 19 Arbeitergenoseinschaf ten, die nach Arbeitstnöglichkeitett Ausschau hielten. Da es schon ziemlich .spät im Jahre war — erst Ende Oktober udd im Laufe des N&veimber wurde die Verbindung zwischen ’ Judäa und Gälilää vollkommen hergestellt —, mußte man Maßregeln ergreifen, um es den Genossenschaftern zu ermöglichen,- noch in diesem Jahre mit der Landarbeit zu beginnen. L Glücklicherweise1 gewährte die Zionistische Rominission den Arb eitergrüppen Vorschüsse, die im Verhältnis' zu ihrer Arbeitskraft und dem bearbeiteten oder zu bearbeitenden Gebiete ständen. Die interessanteste Kategorie der Genossenschaften sind zweifellos die Frauengruppen für Parzellierung und Gemüsezucht Augenblicklich gibteS in Judäa df ei Mädcti engrupp en, - die Gemüsezucht mit' und ohne Bewässerung treiben, nämlich in' Petach Tikwah, Ekrön und Mikweh IsraeL In Galiläa gibt es fünf Mädchengruppen, nämlich in Rama, Tiberias, Kinerefh, Merchäwlah und Metüia. Jede Gruppe besteht* aus 8 Bis! 15 Mitglieder, darunter: Mädchen, die bereits in den vorhergehenden Jahr eh besondere Erfafirung auf diesem Arbeitsgebiete gesammelt haben. Im vergangenen Jahre wurden die Bestrebungen dieser Gruppen dadurch Unterstützt, daß man ihnen besonders hohe Preise für ihre Produkte bezahlte. WäfirscheMich, werden_ dieses Jahr zur Zeit dör Getoüsereife <Be Preise beträchtlich henmtergeheit. da die Verbindung und der Transport. dann leichter' sein werden. Aus diesem Grande ist vorläufig die Gemüsezucht in eftnem njehf allzu großen Mäße änfgeuömmen worden. Uin^o'mehr , enffifänd es das. Landwirt- ( Schafts-’ utid KÖIonisaftons^Ämt als seine Pflicht, ' de» Frauen, cfle. trotzdem etftscMossen waren, ihre n Arbeit fortzusetzfen, Anleihen zu gewähren. . . fine; Gruppe von Gemüsezüchtern. be~ . Steht. hauptsächlich, aus männlichen Arbeitern (in ’ Nachlatfl J ehudäh) muL zwei Gruppen mir . aus . Männern (ä Rfechöböth 'und die Gruppe Zeire Israel nt Petach' Tikwah). Eine ändere Kategorie von Arbeäergruppen , Ist m^enig^ dte'.sädijriit,Getreidebau befaßt Sieben Gruppen dieser. Art arbeiten auf . Pfivatgülern;' nämlich, zwei, in Judäa (eine in Pfetach.Tticwählind« eine in Kfar .Uria), eme in? der Nähe von Haifa (in Tireh, auf einem Stück Land, das kürzHchaufdie Dauec von dret Jahren Nr. 15 von .den deutschen-Kolonisten gepachtet . wurde) und vier in Gälläa (in Mähaiiaim, Ajdeth-Haschachar, Hamarä und Talha, sowie .uuf der. Ica. ge- . hörigem Land). Obgleich die Preise für Weizen, Gerste,. Bohnen usw. im kommenden Jahre wahrscheinlich nicht so hoch sein werden wie bisher, \ hoffen diese Gruppen Erfolge zu erzielen und sind bemüht, ihr Land so intensiv wie möglich zu bewirtschaften. r Die Gruppe in Petach Tikwah, die „Achwah“ heißt, hat neben der Getreidezucht, die Pfleg* einiger O r an.g en g arten übernommen', die Privatbesitzern ‘in der Kolonie gehören. Die Gruppe in Kfar Uriä hat seit dem letzten Herbst begonnen, auf einem Boden zu arbeiten, welcher einer jüdischen Gesellschaft in Bialystok -gehört Die beiden Gruppen in Kerkur arbeiten:auf Land, das teils der Londoner Achusal und teils einem sibirischen Juden gehört. Alle diese Gruppen haben bisher Aal ei he* von verschiedenen zionistischen Instituten durch das Zionistische Palästina-Amt erhalte«. Jetzt erhalten sie diese Unterstützung ^yon der Zionistischen Kommission durch: diegleiche Vermittlung. Die im November in Tireh angesiedelte Gruppe erhielt eine Unterstützung teils durch die Zionistische Kommission, teils durch den Palästina* Arbeiterfonds. und teils durcir die Änglo Paiestina Company. Die vier Gruppen; die auf Land der Ica arbeiten, haben ebenso wie im Vorjahre vo* dieser einen Teil Ihres Arbeitskapitals erhalten. Ein weiterer Teil ihrer Mittel wurde ihnen von» palästnensischen Arbeiterfonds, der Rest von der Zionistischen Kommission .vorgestreckt. Die Anleihe, die diesen vier Gruppen aus verschiedenen Fonds gewährt wurde; gestattete es 244 Arbeitern, nach' Kriegsende an ihren Aufenthaltsort zu bleiben oder anderwärts Landarbeit zu finden. Ohne diese Unterstützung hätten diese wichtigen Unternehmungen unterbrochen werden müssen,. vielleicht ohne Aussicht auf spätere Wiederaufnahme. Noch wichtiger ist; daß die in dieser Arbeit tätigen Männer und Frauen nicht genötigt waren, sich in einem Augenblick nach anderer Arbeit umzusehen, in dem es wichtig war, so viele jung» Männer und. Frauen wie. möglich mit landwirtschaftlicher Erfahrung für die kommende Ländwirtschafts- und Kolonisationsarbeit zur Verfügung zu haben. Neben 18 Arbeitergruppen, denen die zionistischen Kommissionen und : andere Institute Vorschüsse gewährten, bestehen zehn Genossenschaften, die keine finanzielle Unterstützung seitens der zionistischen Konnnis- 6ionen erhalten. .Vier von diesen Gruppen. (Ben Schemen; Hulda, die Männergruppe iri Merchawiah und Gan Schemuel) werden vom Jüdischen .-Natipnalfonds ^unterstützt, zwei , Gruppen (in Ker- ' kur) arbeiten mit den von der Anglo Palestine Company gewährten Krediten und vier Gruppen ’ (DagaMah, JQiinereth; Tel Adass und Kastinleh) mit ihren eigenen,.durch die,Ernten der Vorjahre erzielten Mitteln. Eine neue Gruppe ist, kürzlich . gebildet worden; die. auf Land,- das kurz vor. der. englischen Okkupation von den deutschen Kolo- ’ nisten - gekauft wurde, .Waldbäume pflanzen soll.. _ Im ganzen sind zurzeit. 406. Mitglieder, von 29 Arbeitergenossenschaften dabei; ein Aereal von. 17.000 Dunam anzupflanzen. Diese Männer und Frauen sammeln wertvolle landwirtschaftliche Erfahrungen und werden bei der künftigen Schaf-! fung neuer Kolonien in-Palästina die am besten . geschulten Elemente sein. . .. Zionisfisdie Bewegung SITZUNG DES GRÖSSEN AKTIÖNSKOAUTEES. Das Kopenbagdder Zionistische Bureau, berichtet: . Die vo« der Londoner Zionistischen Konferenz beschiösteße Sitzung des Größen Aktionskomitees wurde auf. den 29. April nach dem Haas einberuien. NEUE MITGLIEDER DES AKTIONSKOMITEES. DaS Kopenhagener Zionisfische Büreau be- richtet: ’ ■ J - Auf der Londoner Zionistischen Konferenz - wurden folgende neue 'Mitglieder in! das Aktionskomitee kooptiert': Richter Julian Mack,* Prof. Frankfurter und! Jv de Haas für Amerika, ' G. Bublik für den Misrächi; M. Kaplauskg -,für die Poale-Zion und zwei Palästinenser,' dS« noch nicht bestimmt wurden. -. Vereinsversammlung der Sektion Innen-West dea Zionistischen Zentral-Vereines. . ' Donnerstag; den - 27. März,. hat ün Maria- : hiifer. Arbeiter he im eine > zahlreich besuchte jüdl- - sehe; Versammlung über Einberufung der Sektio* Westen dies Zionistischen Zentral-Vereines statt- - gefunden. Nachdem der Vor^tzende Henr Doktor. Be-rnhärdt die Versammlimg eröffnet hatte; ergriff Herr Adolf Stand das Wort, um in 5 markanter Weise die nächsten Ziele der zionistisehen Bewegung auseinajiderzusetzen. Nach ihm sprach Frau Dt. Friedferike Ornsteää über di* - AtdgabeH, Pflichten und* die hohe Verüntwprfnng der völfcsbewußten jüd^chen' Frau. ' Dasr Referat ' 'des- Herrai DhVirf Nä)€nz^ hät flf! sachlhÜter Welse düe Atlfgäbdn eines, jüdischen GfettieiMe- - täte& vtöö pifögräntmätisfehen' Standptflikte he>- feuchtetl Nach dem Schlußworte _<tes Yorsitzendien Kat die Versaiffifluäüg Äirch zaidreicher ffeaanmeldungen beim Zionistischen Zentral-VemB den; ^wünschten' AKscblnfl'’ gefunden; , fiu, zicmtetisch-aiiademtecher Landesverband; Auf Veranlassung des Ziomstischeti Landeskoitetee^i; Relörati w; Jifeeridßei*^tefe; ' traten äi&Ü. d; M. <Ee:Ateteete dfeg-Wiefler'ä(M»StiSch-