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Jüdische Zeitung · 1919-04-11 · 15 (11.4.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
15 (11.4.1919)
Date
1919-04-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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iMtte 2 JÜBISGHE ZEITUNG liehe Organisation durchzuführen und aus diesen Zellen dann den Landesverband neu aufzubauen. Diese Arbeit muß sofort in Angriff genommen und'von dem Zentralbureau durchgeführt werden. Der nächste Parteitag, der sobald als möglich stattfinden muß, wird ein getreueres Bild vom Wesen der Partei bieten müssen-- Wenn wir b&r denken, was dieser nächste Parteitag angesichts des bevorstehenden Zionistenkongresses alles;zu leisten haben wird, so erkennen wir klar, welcher weite Weg von dem verflossenen-zum künftigen Parteitag zu durchmessen sein wird. Die österreichische Organisation ist die einzige, welche zu den konkreten Fragen des Aufbaues Palästinas bisher nicht Stellung genommen hat Zu den hochwichtigen, weittragenden und verantwortungsreichen Entscheidungen, welche der nächste Kongreß zu treffen haben wird, darf die deutschösterreichische Delegation nicht unvorbereitet und nicht ohne vorhergehende genaue Diskussion in der Landsmannschaft gehen. Aber abgesehen davon, heischt auch die ganze Fülle der Gegenwartsarbeit Insbesondere die Kultur- und Erziehungsarbeit die hebräische Sprachbewegung und die Jugendbewegung ernsteste Tätigkeit; und auch der Organisation wirtschaftlicher und sozialer Hilfstätigkeit wird sich die Partei in der heutigen Zeit nicht entziehen dürfen. Es ist Aufgabe der Leitung, den nächsten Parteitag so vorzubereiten. daß diese Gegenstände dort die ge-' bührende Behandlung finden. Wenn die neue Parteileitung dieser ungeheuren Aufgabe gewachsen sein wird, dann wjrd auch der Parteitag, der sie gewählt hat, nicht verloren gewesen sein. Bemerkungen eines Jugendlichen zum Par eitag Von Robert Weiß. . Ein Charakteristikum der Art dieses Parteitages ist, daß die Jugend überhaupt müht zu Worte kam. Ein weiteres, daß die Erfordernisse der Jugend lediglich in Form der sattsam bekannten Schlagwörter gestreift wurden, daß beim Posten „für Jugenderziehung etc." des Budgetfeferates ein Gemurmel der Entrüstung durch den Saal ging, als man den organisierten Zionisten zumutete, etwas für die nationale Erziehung der Jugend zu tun. Diese Art, Jugend' und lugendang,efegenheiten zu behandeln, wird sich bitter rächen. Die Herren, denen der Kampf um ein Bezkksratmandat wichtiger erscheint als der Kampf um ein jüdisches Gyipnasium, werden, früher oder später ein sehen, daß sie ein Dach für ein noch, nicht existierendes Haus bauen. Die Delegierten, Parteiführer. Artikelschreiber, Versammlungsredner, die fortwährend von' „unserer von Begeisterung .durchglühten Jugend“ sprechen, von „unserer Hoffnung“ -schwärmen, übersehen in-ihrer Schön: färberei 'ganz, daß es mit; dieser Jugend recht eiend bestellt ist Wenn sie es nur wüßten, was ein jüdischer Jugendlicher durchzukämpfen hat — in der Familie, die zumeist aus Assimilanten besteht — in der so segensreichen interkonfessionellen Schule, mit ihrem verhüllten und tuiverhüliten Antisemitismus von Schulbank und Katheder, — in der „zionistischen" Vereinigung mit ihrem ewigen Gezänks, Vereinsmeiertum und Tanzkränzchenseligkeit, wenn an dies alle jene denken würden, die über Jugend und Jugenderziehung sprechen und schreiben, dann könnten sie unmöglich eine Jugend voraussetzen, die nicht existiert Dann müßten sie es wissen, daß der schwere Kampf so manchen fahnenflüchtig gemacht hat daß stärker denn je der in das modische Gewand des Sozialismus gehüllte Wille zur Assimilation in den Reihen der westÜüdischen Jugend grassiert daß ein Geschlecht heranwächst das mit absoluter 'Gleichgültigkeit dem Judentum gegenübersteht Wenn es intensiver Propagandatätigkeif und vor a’lem den geschichtlichen Ereignissen zu ver- ' danken Ist, daß so mancher halb oder ganz assimilierte Erwachsene sich wieder als Jude zu füll- - len beginnt, so war der Boden insofern bereits einmal vorgeackert als ja fast alle Angehörigen der gegenwärtigen Erwachsenen-Generation* also unsere Elfern, einst ein jüdisches Haus und eine 15 .v-'iwli. jüdische Gemeinde gekannt .haben. Es bedürfte;.«ur der Weckung; dieser Kindbeifserinnerung.'/um das im Kampfe mät den wirtschaftlichen Realitäten des Lebens als lästig empfundene tätige (aktive) Zugehöfigkeltsgefühl wieder zu erwecken. Anders bei. aus, der gegenwärtigen J uge ndgeneratioiL Wir kennen kein jüdisches Haus. Wir kennen nur das Feiertagsjudentum unserer Eltern und oft nicht einmal dätsi Uns ist von frühester - Kindheit an, daheim; von unseren Verwandten; von unseren Lehrern und Mitschülern das Juden- . tum stets als etwas Häßliches, Verachtenswertes geschildert worden. Wir alle sind, wie Obernabbmer Dr. Chajes einmal sagte, zu „jüdischen Antisemiten“ erzogen -worden. Kann man. sich dann wundern, wenn die Mehrzahl der jungen Juden ihrem Volke gleichgültig gegenüberstehen? Und wenn nun bestenfalls der eine oder der andere in einen zionistischen Verein hineingerät, erhält er dort Ersatz für das jüdische Hans, für die., jüdische Schule — erlebt er wenigstens dort Judentum? -Keinesfalls! Brosabüreirwersheit, Vereinsmeierei, Phraseologie und Redseligkeit empfangen den innerlich so schwer Ringenden. Von Führung, Weckungeiner Selbsferzielning, Verlebendigung jüdischer Inhalte in würdiger und einwandfreier Form 'ist keine Spur. Als Folge erscheint daherbei besseren Elementen entweder1 eine neuerliche Abstoßung und Erstickung alter jüdischen Empfindungen oder ein Sich-Aufreiben im Kampfe mit den Vereinsmeiera, bei gewöhnlichen Charakteren ein Sichhineinfinderi und Zufriedengeben. Für die meisten aber bleibt der Zionismus lediglich eine sentimentale, romantische Jugendepisode, an die man als welterfahrener Erwachsener einmal ironisch zurückdenkt. Denn wo sind. all die Tausende junger, zionistischer Studenten, die sich um Herzl scharten, wo sind die ungezählten Mitgänger, die bei allen zionistischen. Versammlungen und Repräsentativbällen waren? Die besten von ilinen sind „Säulen der Partei“, aber die Masse liegt am Friedhof der Partei. Vielen Herren, die am Parteitag mitsprachen und Entscheidungen zu treffen hatten, ist dies alles wohl bekannt. Und sie haben es geduldet, daß die kostbare Verhandlungszeit für altes mögliche, z. B. zu Lobhudeleien für einen Politiker, nur nicht für das Wichtigste: fürdi «Rettung der'Jugend des jüdischen Volkes in Deutschösterreich verwendet wurde. Auf die Gefahr hin, als „Idealist“, „Kulturzionist“. und wie dergleichen Schimpfworte .mehr sind, geschmäht zu werden, sei'behauptet, daß die Herren, welche ihre Geisteskräfte in den ewiggleichen Versammlungsreden abtöten, besser daran getan hätten, wenn sie sich mehr für die Jugendführerschaft als für die Versammlungs- Politik vorbereitet hätten. Was wird der jüdischen Sache für ein Gewinn, wenn jetzt und vielleicht nie mehr wieder .lediglich politische. Erfolge erzielt -werden!;-Wenn* nicht Einwanderung aus. dem Osten; daß jüdische Element hier stärken wird, so wird es bald, früher als man glaubt, mit. dem ' Wiener Judentum schlecht bestellt sein, denn auf die gegenwärtige jüdische ' Jngendgeraarataten ist fast gar kein Verlaß. Vielleicht. Und darum sei den erwachsenen Zionisten die Sorge um das jüdische Sch ul werk und Erziehungswesen. dringend ans Herz gelegt. Tut sie nicht ab mit Resolutionen und’ Phrasen. Verwendet alle Energie für die Errichtung von Kindergärten, Volks-, Bürger- und Mittelschulen. Jugendheimen, Jugendsiedlungen und insbesondere Landärbeiterschulen. Rettet, was noch zu retten ist. „ Und noch eins; Am nächsten Parteitag wird sich die Jugend nicht mehr mundtot machen lassen. Wisset: Was noch an wirklicher Jugend in der Partei ist wird aufstehen und ihr Recht und eure Pflichterfüllung fordern. Jüdische Kultus- und Erziehungsfragrri Aus Lehrerkreisen. (Schluß.) Die weitere im obigen Zitate enthaltene Schilderung der „geistig Erschlafften und Trägen, die mit sich zerfallen, umtobt . . . dahinfahren und einem Irrlichte, zusteuern, . dassie in die . Sümpfe des Abfalls führt“, betrifft offenbar die i derzeit noch- ÜngetauftenecEe eben vom Verfasser für das Judentum gerettet werden sollest D. ln der Schilderung des jüdischen :G ottesdienstes nun macht Tschiassny die nicht mehr ganz originelle Entdeckung, daß das.V erhalte* der Tempelbesucher, der1 Funktionäre vom Tempeldiener bis herab zum Vorsteher, des Chorpersonals usw. dem Gottesdienste nicht die ge- - bührende .Form und Würde verleiht 5 Dem soll der Zwang zum Gehorsam ' abhelfen, den sich der Vorstand bei sich selbst und den vorhin getadelten-Faktoren durchsetze» soll. Nur so werden ,;Unarten“ mannigfacher Art von der Bildfläche verschwinden. Es folgen positive Ratschläge. Rabbiner und Kantor sollen sich zur selben Minute auf ihre Plätze begeben und ” dergleichen Wichtigkeiten mehr. Dann brause Orgelton durch den TempeL Die Befürwortung der Orgel gibt dem Verfasser Anlaß zu folgender- Expektoration; „J e.d e s M i tt e 1, d a s d a z » .... dient, der von materialistischer An-"■* sediauung durchtränkten Masse der „ Juden das gelobte Land des Idealen zu eröffnen, sei freudig zu begrüßen! Ein solches ist die Musik . . . sie helfe ihrerseits, "D . dieimPfüh 1 e des'Materieilen stekk ende "Menge sich zum Geistigen emporzu- .. schwingen, sich zu verinnerlichen!“ Die sonderbare Anschauung, die der Verfasser sich von den Eigentümlichkeiten der Juden gebildet hat, geht vorzugsweise aus zwei Bemerkungen: in diesem Zusammenhänge hervor. Einmal ist ihm „die den modernen Juden fremd anmutende Art des heutigen Gottesdienstes“ mit ein-, Grund. der Abfalls- , beweguhg. Seine Reform soll „den Abtrünnigen den Verrat nicht leicht machen“ Ein andermal wieder denkt bei ihm der Jude „nicht ohne Neid an die peinliche Ordnung und weihevolle Stimmung. «3er er -an anderen Kultstätte-n begegnet“. Ist das nicht ein Volk von drolligen Käuzen! Die sich taufen Wollen* besuchen die Synagoge, und da es ihnen dort nicht gefällt, verlassen sie das Judentum; solche Juden aber, die keineswegs so gefährliche Absichten hegen, gehen in die Kirche, um nicht ohne Neid dann in der Synagoge der weihevollen Stimmung anderer . Kultstätten zu gedenken! Nach einigen weiteren Reformeihgriffen in die bisherige Struktur des Gottesdienstes, wird ganz zu '^Unrecht über den Werktags-Gottesdienst geklagt, den der Verfasser als . eine Institution für . Kadischsager anzusehen scheint -— Gelegenheiten* bei denen er mehr nolens als volens den Nachweis erbringt, daß ihm die zur Beurteilung, geschweige denn Verbesserung dieser Dinge nötige . Sachkunde völlig abgeht — glaubte er das Rezept’ zu einem oder dem Gottesdienste geschrieben zu haben, den „manche schon aus Neugierde,, manche aus edleren Motiven“ nunmehr ✓ , aufsuchen werden. Sieht man von der etwas starken Auftragung der würdelosen Verfassung des derzeitigen Got- iesdienstes ab, so soll gewiß nicht in Abrede gestellt werden, daß diesem (zuweilen, an Saibbathen und Festtagen, die nötige weihevolle, feierliche f- Sümmuiig aögeht. Um diese h^rzustellen, darf man aber nicht, wie der Verfasser es will, eine gewaltsame äußere Disziplin und eine „Animierung des Tempelbesuches“ durch wettere Aeußerlichkeiten anstreben, sondern man muß den. Grund dieser Erscheinung - zu untersuchen sich, bemühen, ehe man die Mittelchen .verordnet Der Grund liegt nicht, dort, wo Tsch. ihn mit Sicherheit gefunden zu haben meint, sondern in dem Umstande, daß wir überhaupt kein Wiener Synagogenpublikum haben. Unsere Synagogen werden von Leuten aufgesucht, die keineswegs von dem heiligen Sehnen nach der Gottesnähe hingeführt werden, sondern von solchen, die von Osten kommend teils aus Gewohnheit, teils aus Gesangsiebhabered die moderne Synagoge aufsuchen. Das Verhalten dieser Besucher ist in der. Regel ein erträgliches. Eine Reform der liturgischen Hinrichtungen dagegen ist für sie recht entbehrlich. Die geschilderten Uebeistände stellen sich aber erst ein, wenn’die Wiener Sitzinhaber an den hohen Festtagen im Gqttes-' hause erscheinen. Diese sind lediglich von einer soraiet'baren Pietät, die jedenfalls der. Iebens- ZeitschrifteHSFhau Die Zeit seit dem großen Umsturz ist nicht günstig für Zeitschriften. Die fortwährenden Betriebsstörungen und technischen Schwierigkeiten veranlassen verspätetes Erscheinen, die Postverhältnisse verursachen verspätete und ' unregelmäßige Zustellung. Von den jüdischen Zeitschriften muß an erster Stelle die von Martin Buber herausgegebene Monatsschrift der ..Jude“ genannt werden. deren 50. und 11. Heft jetzt vorliegt. Die letzten Hefte stehen deutlich im Zeichen der Rüstung für den Aufbau Palästinas. Das zentrale Problem, das heute die Köpfe und Herzen ’ im Banne hält. ist die Schaffung einer, derartigen sozialen und ökonomischen Ordnung in Palästina,, daß alle Schäden Europas, alle hemmenden und . verstümmelnden Wirkungen des Kapitalismus von vornherein ausgeschaltet bleiben und dem Jüdischen Gemeinwesen jene Not erspart bleibt, die unvermeidlich ihre Entspannung in großen, blutigen und chaotischen Umwälzungen findet, wie wir es ie'zt in Europa, erleben. Max Rosenfeld, der jüngst verstorbene poale-zionistische Führer, veröffentlicht hier als seine letzte Arbeit den Aufsa>? ..Soziale t teintafeln“, auf den wir schon wiederholt hinvewiesen haben. Mit leidenschaftliche* sozialer Gesinnung und tiefer Religiosität setzt sich Rr scnteld dafür .eia, daß die.Errichtung des jüdischen'Gemeinwesens nach, den sozialen Gesetzen der B uel vor sich gehe. .Diese sozialen Gesetze' seien durch ihre Verbindung mit dem - römischen Recht- und Eigentumsbegrift für den. europäischen Gebrauch verdorben worden. Wenn wir uns von dem römischen Recht emanzipieren und zu unserem jüdischen Recht zurückkehren, dann werden » wir - eine Gemeinschaft glücklicher Menschen in Palästina schaffen können. Arthur R u p p i n erörtert das Verhältnis der Juden zu den Arabern und weist darauf hin. daß nach den objektiven Verhältnissen ein harmonisches Zusammenleben der beiden Völker durchaus möglich ist. wenn-der vorhandene Konfliktstoff' durchentsprechende wirtschaftliche Maßnahmen und durch, besonnenes, .taktvolles Vorgehen beseitigt wird. .Markus R einer bezeichnet als die schwerste soziale Gefahr das Eindringen des Industrialismus. Die Grundlage . unserer Wirtschaft muß'die Landwirtschaft bleiben, an die sich die natürliche Bearbeitung der Produkte und eine sozial organisierte industrielle Produktion, die die Bedürfnisse berücksichtigt und nicht auf Gewinn äusgeht. anschließen wird. Her- : manu Gl enn.tritt für die Organisierung von ländlicher Arbeiterproduktivgenossenschaften, ein,, welche das einzige Mittel zur Durchführung einer Kolonisation im'stoßen ist. Franz 0 p n e n h e i -. m e r vertritt in einer hochinteressanten Abhandlung über die Bodenbesitzordnung Palästinas .die Anschauung, daß die prinzipielle und ausschließliche Nationalisierung. des Bodens zur Herbei-, fühnaig ‘einer gerechten sozialen Ordnungdort' nicht notwendig ist. wo infolge'des Vorhänden- , seüis-unbebauten Bodens bei Ausschaltung des Bodenmonopols für jedermann freier Zutritt zu den Produktionsmitteln besteht, so daß: eine Böden- ' Spekulation unmöglich ist. In diesem Sinne warm Oppenheimevor einer allzu engherzigen Politik und tritt dafür ein. daß Nationalfondsboden an Genossenschaften auch zu Eigentum abgegeben wird. Aibrecht Hellniann präzisiert die Förderungen des jüdischen Volkes an die Friedenskonferenz, sowohl in bezug auf ,Palästina als auch in bezug auf : die .Diaspora, wobei aber stets das Prinzip des . absoluten Primates des Palästinagedankens sowohl innerhalb als auch außerhalb, unserer 'Reihen aufrecht erhalten werden 'müsse. Aus dem übrigen Inhalt der Heftet deren Reichtum eine kürze Anzeige" mcht wiedergeben kann, erwähnen wir nur den: Essay Max B r o d s über Grenzen der Politik, dör. , gestützt auf den Gegensatz , von edlem (metaphysisch bedingtem) Unglück: und;unedlem, (hi der •irdischen Verstricktlieit verwurzeltem) Unglück, die Schranken, aufzeigt', welche die Politik von der , einzig wesentlichen Welt des Geistes trennen und . als Ziel der Pclitikf das ihr einzig erfaßbare Mittel des' Geistes, die Zeit bezeichnet. „Mehr; Zeit“ für . alle'jene Berufe, deren mechanisierende Arbeit .den- Geist erstickt;, ist das Ziel, sozialer Politik. Eint: interessante Diskussionüber-die Sendung des Juc.. dentuins bieten die. Aufsätze, von Rudolf K ay.s er,..; und' Arnold. Z w e i s über' den „neuen Bund“. Der

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