Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 13 (28.3.1919)
- Date
- 1919-03-28
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 13 JÜDISCHE ZEITUNG Seiie hebräisch, sprechen und schreiben können. Im Namen.der Exekutive des provisorischen Komitees der konstituierenden Versammlung . richtete Dr. Jakob. T h on einen Appell an alle Schichten und Richtungen der palästinensischen Judenheit, alle kleinen'. trennenden Differenzen zurückzu stellen, um befähigt zu sein, eine dauernde umfassende Organisation der palästinensischen Judenheit zu schaffen. Eine Konferenz der Juden Palästinas, an der alle jüdischen- Parteien teilnahmen und die auch die Forderungen, der palästinensischen Juden zu der Friedenskonferenz formulierte, beschloß die Kompetenz der konstituierenden. Versammlung auf die inneren Angelegenheiten der palästinensischen Juden zu beschränken, wogegen die zionistische Organisation die Vollmacht haben soll, alle Fragen von allgemeiner nationaler Wichtigkeit zu behandeln. Das eingesetzte provisorische Komitee schlägt folgende Tagesordnung für die konstituierende Versammlung vor: Stärkung der hebräischen Kultur und Anerkennung des Hebräischen als offizielle jüdische-Sprache in Palästina. Verfassung und Funktionen des jüdischen Schiedsgerichtes (Mispat Haschalom). Die politische Organisation der palästinensischen Judenheit. Das provisorische Komitee schlägt ferner vor, daß die konstituierende Versammlung sich in- .eine legislative und exekutive Körperschaft gliedern soll. : Wann die konstituierende Versammlung eröffnet wird, ist noch nicht bestimmt, jedenfalls aber nicht vor Anfang April Der Wahlkampf hat bereits eingesetzt: unzählige Versammlungen werden im ganzen Lände abgehalten. Außer den bekannten Parteien Misrachi, Poale-Zio». Hapoel Hazäir haben sich zwei neue Parteien gebildet. Die von Disengoff geführte „Histadruth Haosrach IeErez Israel“ („Bürgerorganisation Palästinas“), kurz „Esrach“ genannt, erklärt sich als eifrige Verfechterin des Privateigentums und der Privatinitiative, bekämpft alie Nationalisierungspläne und gebärdet sich als Verfechterin des Privatkapitals. der Kaufleute und der Kleingewerbetreibenden. der „Pioniere der Kolonisation“. Die „Nationalradikale Partei“ besteht aus freiheitlichen bürgerlichen Elementen, die aus der Esrach-Partei aus dem Grunde ausgetreten sind, weil'sie mit -den Misrachisten und Orthodoxen nicht Zusammenarbeiten konnten. Sie tritt für die Nationalisierung des Bodens und für das Genossenschaftswesen ein. wünscht aber gleichzeitig die Privatinitiative zu ermutigen. Sie betont im'Gegensatz zur Esrach-Partei die Kompetenz der ' zionistischen Organisation in allen Angelegenheiten nicht rein lokaler Natur. Bei den Arbeiterorganisationen sind Bestrebungen; im'.Ganse., die.jüdische Arbeiterschaft de? Landes -für Ihre gemeinsamen politischen'. kiil-; titrellen und ökonomischen Aufgaben' in einen Verband auf dem Boden des nationalen Gedankens und des Sozialismus zu vereidigen. Der Verband soll eine Reihe von Institutionen zur Hebung der Lage der jüdischen Arbeiterschaft und zu ihrer Befestigung im Lande sowie für die Regelung der jüdischen Arbeitereinwanderung ins Leben rufen. Unter anderem wird die Gründung eines Informationsbüros, einer Zenträlkrankenkasse. einer Arbeiterküchenzentrale, einer Arbeiterbank und einer Zentralstelle für cfie Kulturarbeit geplant Der Verband soll die jüdische Arbeiterschaft Palästinas in der zionistischen Weltorganisation und in der sozialistischen Internationale vertreten. Demnächst findet die Gründung des Verbandes statt. Auf der Tagesordnung der Konferenz stehen unter anderem folgende Fragen: Der Verband, seine Aufgaben und sein Statut: die jüdische konstituierende Versammlung: die zionistische Bewegung: die jüdische Arbeiterbewegung; Schaffung von'Institutionen: Wahlen. 5 Die Initiative zur Gründung des Verbandes geht von der Poa.ie-Zion aus. dieeine enercische Propagandarbeit für die Sache entfalten. Sie werden namentlich von der Landesarbeiterorganisation unterstützt. Dagegen verhält sich der Hapoel Hazair ablehnend, ohne jedoch das Zustandekommen der geplanten Organisation verhindern zu können. Dr. Braude über das jüdische Schulwerk in Polen Dr. Brande hielt in der Unterrichtsdebatte im Jüdischen Nationalrat in Wien folgende Rede: . Ich halte es für meine Pflicht, Ihnen etwas von mfeinen Erfahrungen mitzuteilen, davon werden Ihre Fragen, wenn nicht die Lösung, so doch eine Förderung erfahren. .Vor allem muß man auf dem Gebiet praktischer Schulbildung das ganze Problem der Sprachenfrage ausischalt ea Das Leben selbst wird zeigen, welcher „Typus der jüdischen Volksschule sich erhalten kann, und ich will hier nur von meinen Erfahrungen sprechen. Die Lodz er Schule ist eine Mittelschule, welche aufgebaut äst auf dem Prinzip der p o 1nischen Unterrichtssprache in den judaistischjen Fächern. Dieser Begriff umfaßt Religionsgeschichte, hebräische Sprache und Literatur, Bibel, eventuell etwas Talmud, jüdsche Literatur des Mittelalters. Für diese Gegenstände haben wir prinzipiell von der untersten Klasse die hebräische Unterrichtssprache amgesetzt Praktisch hat sich gezeigt, daß ein solcher Schultypus sich als am ehesten durchführbar bewährt hat Die Lodzer Knabenschule, die ursprünglich nur bis zur zweiten Klasse ging, geht heute bis zur achten Klasse. Wir haben heute 17 Klassen (inklusive der Parallelklassen) und 631 Schüler; die Mädchenschule, weiche vor zwei Jahren gegründet wurde, hat heute fünf Klassen und nahezu 300 Schülerinnen. Das gesamte Budget beider Schulen beträgt eine halbe Million Mark, welche Summe aus den eigenen Einnahmen der Schule gedeckt wird. Die Subvention des Lodzer'Magierates im Betrage von 10.000 Mark könnten wir beinahe entbehren, da die Lodzer Eltern die Schulen aus eigenen Mitteln erhalten. Das Schulgeld für die Knaben beginnt mit 500 Mark und steigt in den obersten Klassen bis auf 760 Mark, in der Mädchenschule ist das Schulgeld etwas niedriger, und trotzdem sind die Klassen überfüllt Aehnlich geht es in den Schulen im ganzen Königreich Polen. Im Laufe der letzten zwei Jahre sind über 11 solcher Gymnasien entstanden nach Lodzer Muster. Alle diese Schulen sind heute finanziell vollständig gesichert, einfach inis - dem 'Schulgeld der ’SeffSJer, Jeden Monat kommen Leute aus der Provinz mit Vorschlägen, um Schulen zu gründen, da Geld, Schüler, hebräische Lehrer und Material vorhanden sind Ich führe dies nur an, um zu zeigen, daß sich dieser Schultypus -bewährt hat Schüler der achten Klasse sprechen heute vollständig frei hebräisch, sind in der Literatur (im Rahmen der Mittelschule) ziemlich bewandert ‘ kennen die Bibel, wissen etwas vom Talmud, und kennen die jüdische Geschichte. In Lodz ist auch eine Mittelschule mit hebräischer Unterrichtssprache (die Schule „Jabne“), welche nicht'von mir gegründet wurde, ins Leben gerufen worden, eine solche" Schule kann sich jedoch nur in einem Lande mit großer jüdischer Bevölkerung durchsetzen. Für che Wiener Verhältnisse ist nur der Lodzer Typus möglich. Die Schüler, die aus höheren Klassen anderer Schulen zu uns kommen, können wir bei uns nicht aufnehmen, da sie nicht genug Hebräisch können. Infolge verschiedener Vorkommnisse an anderen Schulen kommen die Schüler gruppenweise 40 bis .50 zusammen mit den Eltern zu uns und bitten um Aufnahme, machen Vorschläge zur Errichtung von Parallelschulen, doch haben wir uns demgegenüber prinzipiell ablehnend verhalten, weil wir fürchten, überflutet zu werden mit nicht genügend vorbereitetem Material. Sie müssen yqz allem bestrebt sein, daß die ersten Schulen, jfe Sie gründen, Mus.terschufen sind. Musterschulen fordern sehr viel Geld. Wir geben jährlich viele Tausende aus für Beschaffung von Lehrmitteln; wir haben alle modernsten Schulbehelfe, komplett eingerichtetes physikalisches Kabinett, Lichtbilder usw. Wir unterlassen nichts, um die Schule auf der Höhe zu erhalten, damit wir ja nie den Vorwurf zu hören bekommen, die Schule sei nichts wert. Daher kostet dre Schule auch Geld, und es ist natürlich sehr traurig, daß wir heute nicht die Möglichkeit haben: unsere ersten Schulen der minderbemittelten Bevölkerung zugänglich zu machen. Die Kosten der Musterscbulen ( müssen zuerst wohlhabende Eltern tragen. Ich bin überzeugt, daß, wenn wir für unsere Schulen jetzt die-.Anerkennung des Staates erkämpft haben werden, auch unsere Kultusgemeinde nachhinkeu und uns Subventionen geben wird. (Unsere Schulehat übrigens jährlich den Betrag von 40.000 Mark . ausgesetzt, um auch einer Anzahl ärmeren begabten Schülern den. Eintritt zu erleichtern oder zu ermöglichen, au£h hiefür wird seitens des Elternkomitees gesorgt, welches auch seinerseits zu diesem Zwecke Gelder aufbringt) Auch Sie müssen prinzipiell darauf bedacht sein, zwei bis drei gute Schulen zu haben, welche öffentlich als der richtige, notwendige Typus der jüdischen Schale anerkannt sind, und dann wird auch die Kultusgemeände und die Jbmte Oeffentlichkeit zu Ihnen kommen müssen, dann wird auch der Staat dazu gelangen müssen, diese Schulen in seine Verwaltung zu übernehmen oder in ausreichendem Maße zu subventionieren. Eine andere Taktik können Sie nacht enthalten, doch kann ich . auf nähere Details hier nicht entgehen. Weitere Schwierigkeiten bilden der. Mangel an Lehrbüchern und die ungenügende Anzahl von Lehrkräften. Wir reißen einander die besseren Lehrer sozusagen aus der Hand, es ist geradezu ein Kettenhandel in dieser Beziehung eingerissen. (Heiterkeit.) Man zahlt einem besseren hebräischen Lehrer (ohne akademische Bildung) in Lodz zehn Mairk für die Stunde, das ist aber nur ein besserer Volksschullehrer, ein Lehrer der oberen Klassen mit akademischer Bildung bekommt 20 bis 25 Mark die Stunde. Wir stehen vor "der Gründung eines Lehrerseminars, die Konzession habe ich schon voriges Jahr gehabt, auch das erforderliche Geld sowie Lokalitäten sind vorhanden; ich konnte dias Seminar bisher nicht eröffnen, weil ich keinen richtigen Leiter hatte, ich hoffe, daß es dieses Jahr gelingen wird, die Schule zu eröffnen. Wir haben in Lodz ein besonderes Amt zur Herstellung von Lehrbüchern, haben hierzu einen eigenen Fonds. Dr. Simechoni schreibt gegenwärtig ein Buch über jüdische Geschichte. Den Unterricht in vielen Fächern müssen wir nach Skripten vornehmen; eil werden die Vorträge lithographisch vervielfältigt und unter die Schüler verteilt Damit nicht die Kräfte zersplittert werden, könnten wir mit Ihnen gemeinsam ein Amt gründen, um eine Arbeitsteilung vorzunehmen, zum Beispiel bei Ausarbeitung dor Lehrpläne und Verfassung von Lehrbüchern. Zur Purimfrage Von Dr. Wilhelm Stein. Es ist zweifellos, daß eine archäologische Wahrheit noch lange nicht mit geschichtlicher Wirklichkeit gleichzusetzen ist: d. h. ein anderer ist der Vorgang. . der sich einmal irgendwo und irgendwie zugetragen hat. als die Vorstellung, die sich das Volk daraus geschaffen hat und in seinem Gedächtnis wirksam fortlebt. Man soll dieses „Geschehene“ nicht überschätzen und das „Wirkende“ nicht unterschätzen. Aber im Falle des Purimfestes liegt die Sache denn doch wesentlich anders als etwa bei dem von Achad Haam von diesem Gesichtspunkte aus behandelten -Mosesproblem. . Zunächst hat die wissenschaftliche Untersuchung einwandfrei festgestellt, daß die Esthergeschichte und das Purimfest nicht organisch miteinander verknüpft sind (Die Schriften des alten Testaments, übersetzt und erklärt von H. Greßmann, H. Gunkel usw.. 2. Abt.. 3. Bd„ Göttingen 1914. p. 277). denn auf den Namen Purim nimmt die Erzählung nur an einer einzigen Stelle (Esth.. 3, 7) Bezug und die Anordnung des Festes geschieht in einer Schlußbemerkung (9, 19). Vielmehr mahnt die Geschichte von dem Jüngfrauenaufgebot an die Rahmenerzählung von „Tausend und eine Nacht“, während die Szene zwischen Vasthi und ihrem Gemahl an die orientalische Sage von Kandaules und seinem Weibe erinnert, die durch Hebbels „Gyges und sein Ring“ weithin bekannt geworden ist. Am auffallendsten aber muß die Tatsache erscheinen. daß den Namen Mardochai. Haman. Vasthi und Esther die babylonischen Götternamen Marduk, Humman, Waschti und Ischtar entsprechen und selbst die Verdrängung der Vasthi durch Ischtar und des Humman durch Marduk leicht aus der babylonischen Mythologie erklärt werden kann, indem die älteren, nämlich elamitischen Götter durch jüngere, eigentlich babylonische Gestalten ersetzt werden, was nach orientalischer Geschichtsdarstellung wohl die Besiegung der Flamiter durch die Babylonier wiedergeben soll. Der Mythus nun und möglicherweise auch das Fest das dem Sonnengott Marduk zu Ehren zu Beginn des babylonischen (und des hebräischen) Jahres als Akitufest gefeiert wurde (Lehmann- Haupt. Israel. Tübingen 1911. p. 267). gelangten zu den Juden und verschmolzen mit dem Gedenktag, der anläßlich des makkabäischen Sieges über den syrischen Feldherrn Nikanor .im Jahre 161 am 13. Adar begangen wurde (dazu Jeremias A.. Das alte Testament im Lichte des alten Orients. Tübingen 1916, p. 559). Das zweite Makkabäerbuch (2. 15) kennt bereits einen Mardochäustag. Es wurde darum auch behauptet daß Haman eine Nachbildung des Nikanor sei und das Estherbuch als Festlegende für diese Siegesfeier angesehen werden müsse (Haupt. Paul, Purim. Beiträge zur Assyriologie usw.. Bd. VI. Heft. 2. 1906). Dagegen ist zunächst einzuwenden, daß die Grundstimmung des Estherbuches recht weit vom Heldengeist des makkabäischen Zeitalters entfernt ist und daß „auf die Einrichtungen des Perserreiches als etwas der Vergangenheit Angehöriges und der Erklärung Bedürftiges zurückgeblickt wird“ (Gunkel H., Die Religion in Geschichte und Gegenwart, 2. Bd.. Sp. 650). Darum kommt Lehmann-Haupt (a. a. O.). übrigens auch Erbt (Die Purim-Sage in der Bibel. Berlin 1900. p. 53) zu dem nahestehenden Schluß, die Entstehung der Esthergeschichte in der uns vorliegenden Gestalt bis in die Römerzeit hinaufzurücken, wobei er an Berenike. die jüdische Geliebte des Kaisersohnes Titus, als des realen Vorbildes denkt und an die wiederholten Blutbäder erinnert, die in dieser Epoche von den Juden unter den Griechen angerichtet wurden. Die literarische Gattung der Novelle in archaisiertem Gewände ist gerade damals reichlich gepflegt worden. Wie sehr gerade dieses Buch der Stimmung dieser machtlosen Zeit tmd ihrem Zweifel an die eigene Kraft entsprach, zeigt die eigenartige Stellung der .JWegillah“. deren Vorlesung schon in talrnndischer Zeit geübt wurde, während die anderen Rollen damals noch nicht vorgelesen wurden (Elbogen J„ Der jüdische Gottesdienst in seiner geschichtlichen Entwicklung. Leipzig 1913. p. 1S5); ihre offizielle Zugehörigkeit zum Gottesdienst ist arg umstritten; sie kann auch von einem Minderjährigen gelesen werden, über die Segenssprüche ist nichts Verbindliches bestimmt (Megillat Taanit. ed. Neubauer. 11, 4. und IV, 1) usw. Je stärker im Volke das Gefühl der Schwäche und Hilflosigkeit wurde, je mehr es sich an der Größe von einst berauschen mußte und nur in Gedanken und Wünschen und nur mit Mitteln der List an seinen Bedrängern Rache üben konnte, umso höher stieg die Schätzung dieses Festes, bis es im Mittelalter die Bedeutung im Leben der Juden gewann, die es bis ins 19. Jahrhundert hinein im Westen, bis in unsere Tage im Osten erhielt: allerdings schon im Mittelalter mit all den Uebertreibungen und Ausschreitungen der ungezügelten Freude (Abrahams. Jewish Life the Middle Ages, p. 33. 262). Gewiß, nicht dieses Fest allein ist unjüdischen Ursprungs und erst im Laufe der Jahrhunderte mit jüdischem Inhalte erfüllt worden — vom Prophetismus bis zur Beschneidung haben wir Elemente mit ähnlichem Schicksal —. aber gerade diese Aehnlichkeit läßt auch wieder ihre Verschiedenheit in grell deutlichem Lichte erscheinen: der -.jüdische Inhalt ist nicht der Geist schöpferischer Religiosität, sondern der gedrückte, erst demütige; dann wieder schrankenlose Ghettogeist, der sich diese wenig edle Form gesucht hat Dieses Fest ist organisch gewachsen. Stören wir nicht durch rationalistische Maßnahmen, warten wir vielmehr ab, ob in der sonnigen Freiheit von Erez Israel die Freude bestehen wird, die in den sonnenlosen Ghettogassen entstand.