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Jüdische Zeitung · 1919-03-21 · 12 (21.3.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
12 (21.3.1919)
Date
1919-03-21
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 'Druckschriften gemäß den Vorschriften dies Pneß- «esetees; h) Abfassung und Kundgebung von Petitionen, Adressen. Denkschriften und Aufrufen; i>) Gewährung von Rechtsschutz an eines «olchcn bedürftige Juden; j) Förderung aller im Geiste des jüdischen ■^öätoStams wirkenden Vereine und Bestrebungen. § 4. Mitglied des Verbandes .kann jeder nationale Jude (Jüdin) werden; dar sich za dem Programm des Verband1» (§ 2) bekennt §5. A Ile Mitglieder des Verbandes an einem Ort bilden die lokale Ortsgruppe des zionistischen Landesverbandes. Mitglieder des Verbantdes am Orten ohne Ortsgruppe können sich einer nahegelegenen Ortsgruppe ansehläeßen oder direkt dem Landeskomdtee unterstellen. §36. Die -Mitgliedschaft wird erlangt durch Andneüdnng *b«ä 4em Vorstand der zionistischen ‘Ortsgruppe, welcher die Aufnahme ohne Angabe von •ißriinden verwehtem kann _ '. . Verstößt ein 'Mitglied' gegen «fae programmatischen Grundsätze des Verbandes oder vergeht er sich gegen die Interessen desselben, so kann jer von der -Leitung der Ortsgruppe aus dem Ver- Strande ausgeschlossen wenden. Gegen einen sol- <r*ipn tRpsrhlmfi *st .die Berufung an das Landesikonätee ^zulässig. Gegebenenfalls steht das Recht ^des Ausschlusses dem Landeskomitee zu. . § 7. : „ . Alle Mitglieder -zahlen jährlich einen S ch e- £<el -und die von der Deiegieftenversanunlung je- 'wellig festgesetzte -Parieisteuer und den 'OrtsETuppenbötrag. § 8» Die O r tsgr u ppe-n des zionistischen Lan- - desverbandes -haben sich mit dem Namen des 4$ries, in .-wachem sie ihren Setz haben, zu be- ^zeichnen und -dürfen keine -Bestimmungen -in ihre ,-Statuten autnehmen. welche dem Verbandlsstatat 'waderspr-echen. Do Ortsgruppen können-jedoch neben dem sub 2 angeführten Hauptzweck noch -andere gesetzlich zulässige Zwecke verfolgen. § 9. Jeder -organisierte -Zionist hat mit dem vol- Jeödeten ,18. Lebensjahre das aktive Wahlrecht zur Delegtertenversammluflg und zum .zionistischen Weltkongreß, mit dem vollendeten J8. Lebensjahr das passive. Wahlrecht für die De- ' legiertenversammkmg. mit dem vollendeten 24. Lebensjahr das passive Wahlrecht "für dien Weltkongreß. § 10. Je SO Ortsgruppenm'tgEeder wählen einen J3e3egterten zur Delegiertedversanuntang. Die ’WähHergruppen. werden -vom zionistischen Landesrlkqmitee -unter 'Berücksichtigung der bestehenden Vereüne gebildet. § 11. 'Die Verwaltung des Verbandes .ward von dfer Delegiertenversammkng dem Landeskomitee anwertraut JÜDISCHE ZEITUNG § 12. Die Delegierten Versammlung tagt im Herbst eines jeden Jahres. Die Einberufung erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung durch das Landeskomitee, 4 Wochen' vorher. §13. Auf Antrag von -500 organisierten! Zionisten, welcher 'beim' Lamaeskomitee emzubringen ist, muß dieses binnen 4 Wochen nach Einlangen des Antrages eine außerordentliche Deiegerienversammiung einberufen. ln dringenden Fällen ist das Landeskomitee berechtigt, eine Delegtertenversammiung aus Eigenem ednzuberufea Für diese Delegjertenversammlungen gelten dieselben Be-, Stimmungen wie für die oraenuiche oejegiertenversanunlung. §§14—20 , enthalten Bestimmungen über die Geschärsrührung des Delegiertentages. § 21. Das Zf omfisitiisc.n e -La n-ste sk.o.m L t-e e für Deutschösterraich,. 2 Kassarevisoren -und ein stände sdreigiiCuirig-es Schiedsgericht .wenden von ■der Delegiertenversammlumg gewählt Das Landesko-mj tee «besieht aus .dem Präsidenten, seinem Stellvertreter, -den .Referenten •dfir Palästln<aa:rbeiit, LaindeS'pMi'tik, J-Tiige-ndeT-z4eihum:g, Heb;r ätis c.h ante hal io-n aff-on-ds -und 4 weiteren Mitgliedern. Die Wahl erfolgt -durch Stimmenmehrheit; über An- ‘trag von 2U anwesendenEteleguerten -mittels Stimmzettel. Der Präsident sowie me Reieredten werden als solche von-der Deleg.ertenvensammiung bestellt, die weitere Konstituierung .nimmt das Landeskomitee selbsiänidig vor. - Zut ständigen Vertretung und Wahrung der Interessen der -zionistischen Ortsgruppen m 'der Provinz wird ein JB eira t gebildet, -in den "jede über 200 Mitglieder zählende Pro-vinzonsgruppe je einen Vertreter entsendet. - ■Im Fiaihe des Aubledbenseines 'Funktionärs ist das Landeskomitee befugt, ihn eunvernehmiieh mit dem Bediaie durch Kooptiefung zu ersetzen. § 22. Zur Beschlußfähigkeit des Landeskomitees bedarf es bei dessen Sitzungen der Anwesenheit: der Majorität seiner ^Mitglieder.. §23. . Das Lamdeskomötee hat wenigstens zweiwöchentlich eure Sitzung ahzuhalten;. däe Sitzung ’ des durch den Beirat verstärkten Landeskomitees findet jährlich mindestens viermal statt. Zu diesen Sitzungen and sämtliche Mitglieder -einzuladen. . §§ 24—31 enthalten Bestimmungen formaler Natur über die Amtsführung des -Landeskomitees, Vermögeresgebahrung, Schiedsgericht, Auflösung des Ver- -banoies. Hilfsaktion für .-die Juden Galiziens 1 '.Anregnag-ct^firt »Dr. »A. Schmerlen' Angesichts-der ^erlebten-Erschütterungen und Zerrüttungen an Leib und Seele müssen-wir nach vorgenommener iNeuorientierung zum Wiederaufbau und zum-Andersaufbau unseres jüdischen Lebens schreiten, ln der gegenwärtigen Lage ist Nr. 12 es geradezu verwerflich, wenn man nur auf das eigene Wohl bedacht ist, ohne an das Wähl aller Angehörigen des jüdischen Volkes, -sbi es in der Familie oder in der , betreffenden Ortschaft' zii denken. Jeder muß sich sagen: das Interesse des Volkes ist das meinige und umgekehrt. Einer für Alle und Alle für Einen -sei dl« heiligste Parole im gegenwärtigen Moment, Organisation der Wirtschaft und des Wiederaufbaues bilde die Grundlage, soziale Ethik sei die Richtlinie und das Oberprinzip, die Aufstellung eines Programmes in wirtschaftlicher Richtung sei eiii Mittel zum Zweck, der Nationalrat fungiere als Exekutive des jüdischen Volkes und alle Juden seien seine Hüfsarmee. Man halte sich die' katastrophale Verzweiflungslage des jüdischen Volkes vor Augen; es ist'umbrandet von dem giftigsten Antisemitismus der -Massen, es leidet durch Entbehrungen jeglicher Art, überall in Galizien und Polen .boykottiert/ m.an -es, indem jnan (Proklamiert: -Raufet nicht bei Juden und verkaufet -nicht des Juden, auch «in Galizien ist das Elend der Jüdischen Massen infolge des Wohnungs-, Nahrusgs- und .Kleidermangels himmelschreiend! . Was-ist zu .'tun? Es sei mir erlaubt — unter ..der. Voraussetzung, daß es .zu ieiner aufrichtigen -auid ■reellen Verständigung nach :dem Prinzipc do mt des mit den betreffenden Staaten kommen, daß die wirtschaftliche Staatsreform :ohne;tie£ Einschneidende Einschränkung .der individualistischen {Betätigung Platz -greifen -und daß dio . iNationaiaütonomie als -Exponent der Minoriitätenrechie lebendige Tatsache werden wird —. . zur -Sanierung des Judenelends folgende Anlegungen beizutragen: ’ - il. Analog dem Rrojekte Luzzattis könnte mai» -zur Gutmachung der Schäden - des -jüdischen rVolkes m den vom Kriege zerstörten Gebiete» ein Kapital von ungefähr einer Milliarde Kronen durch 'Zustandebringung einer Losen!otterio aiif -der Basis der internationalen Judenheit der ganzen Welt aufbringen. (Valuta, Schema-und statistische Daten werden noch durchdiskutiert werden; ich habe mich diesbezüglich an eminente Fachleute gewendet und sie versprachen mir ihra Mithilfe.) , 2. Wir müssen die jüdische Volksgem ei n d e aufbaueh und mit allen Rechten und Pflichten im Rahmen der sozialen, nationalen und wirtschaftlichen Bedürfnisse ausstatten. Zur Deckung ihrer Ausgaben möchte, jeh mit Rücksicht auf die sogenannte Steuerhoheit der Volksgemeinde im Sinne Qoldscheids folgende Einnahmsquellen vorschlagen: In allen gewerblichen» landwirtschaftlichen, und Handelsunternehmungen soll der jüdischen Volksgemeinde die Eigenschaft eines Kompagnons, mit dem •Besitzverfügungsrechte, Stimme und Sitz eines solchen und mit einem Wirtschaftsanteile von 33 Prozent eingeräunit werden. Selbstverständlich ist diese- Ziffer.nicht,fix, denn bei manchen,Unternehmungen Wird die Gemeinde progressiv den Anteil erhöhen können und .bei anderen wieder denselben erniedrigen oder sogar ausschalten müssen und zwar abhängig von der Rentabilität. Ein Beispiel soll das näher erklären: In'einer jüdischen Gemeinde soll, nehmen wir an — eine Purim?!; Die in der letzten Nummer der „Jüd. Ztg“; ^erschienene Notiz eines anonymen Autors gegen 2 das Feiern -des Purimfestes scheint mir sympto- - anatisch für ’ -einen gewissen Kreis westlicher - Zionisten, die noch immer-an eine Diskrepanz ^wischen jüdischer Religion und jüdischer Nation ■ (glauben. Es scheint mir aber im Gegenteil in der . «auf-Zion -gerichteten Bewegung-nichts so notwendig zu sein, wie die unbedingte Achtung vor den . alten Gebräuchen . und Sitten unserer Religion: ' wehe -dem Zionismus, der der jüdischen Religion auch nur ein Jota nehmen will! Es ist meines Erachtens nach unsinnig, einen Unterschied zwischen Festen und Festen zu machen; und es ist unbescheiden, in einer zweiunddreißig-zeiligen Zeitungsnotiz sich güber ein zweitausend-jähriges Volksgut hinwegzusetzen. Der Anonymus schreibt: „die Esthergeschichte ist eine Boudoir-Angelegenheit ohne jeden Zug von Größe“. Ich möchte diesen Autor { fragen-: hat er je ha megillah schel esther gelesen? Hat jeyauf ihn die ungeheure dramatische Wucht -der Ereignisfolge gewirkt und ist es ihm nicht _ vielleicht aufgefallen, daß die Juden, die in der .-Hauptstadt und im Lande' viele hunderte Feinde . niedergeschlagen hatten, weder in der -Stadt . '■noch im Lande ein Stück-der Beute nur berühr- . »teil? Ist das-nicht mehr als ein Zug der Größe? •Und noch Eines, Herr Autor: Ist es Ihnen vielleicht bekannt, daß seit Esther mehr als. eine schöne Frau in das Geschick der Völker eingegriffen hat, und würden Sie die Beeinflussung irgend eines Mächtigen durch eine Frau zugunsten der. Juden ablehnen?. Daß es heute keine Esther, keine Judith, keine'Deborah gibt, das ist eine andere Sache. Ich protestiere gegen den Versuch, in einer ernsten Zeit, ein ernstes Stück unserer Geschichte mit einem etwas penetranten Witz und ein paar Phrasen abzutun, und erinnere den Autor an jenes - Wort von Renan, das sagt: daß nur die Synagogen es waren, die das Judentum erhalten haben. Es fehlt mir hier leider an Raum, in die Ma- . terie, wie ihre Wichtigkeit es verlangt; weiter eäizugehen, und will nur, um Mißverständnissen vorzubeugen, wiederholen: Unser Nationalismus ist kein europäischer Nationalismus, er ist zuerst und zuletzt durch unsere Religiosität und durch unsere Religion bedingt Alle unsere-Feste und alle unsere Bräuche sind Stützen unseres Nationalismus. Wer an sie rührt verletzt die Seele 4des Judentums. Eugen Hoeflich. Zionistische Maßstäbe Von Robert Weltsch. Im Anfang,ist der .Zweifel, ln unserem Zeitalter pes Jtmüisteriums unü oer BürgerücHKett, das weiteuweit von seiDstsicnerer naiver Limait entfernt ist, führt aer-Vveg-zur lat nur durch den Zweifel. Die Menschen lieben die Rune und Sicnerheit ihres Lebens zu sehr, als daß sie in seine Problematik.hinabsteigen und den Glauben, daß alles, notwendig so sein muß wie es ist, sich ^rauben .lassen, in diesem Leben gibt es aber Momente und Ereignisse, an denen das Bewußtsein sich entzündet und per sehend Geworeene plötzlich die Welt anschäut und sieht, daß sie nicht gut ist. Erst aus Pieser Erschütterung, aus diesem Zweifel, oft aus quälender. -Verzweiflung führt zwar ein Weg -zum. völligen Pessimismus; der zweite Weg. aber führt zum Herzen der Welt, wo der Sinn des Lebens und der Dinge verschlossen liegt: der Wille zur Aenderung der Welt. Nun schwingt die Seele von dem Ort ihres materialisierten Aufenthaltes in jenes Reich der geschauten Wahrheit. Aus dieser Schwingung erst wird das, was wir in der Völkergeschichte „Bewegung“ nennen. Wo-selbstsichere Zufriedenheit und Bejahung, des Gegebenen sind, dort wird weder Bewegung noch Tat wachsen. Die Geschichte des jüdischen Volkes seitfast zweitausend Jahren ist .mit Ausnahme weniger . Momente, wo der Wille des Volkes zu einer radikalen Umgestaltung lebendig wurde, ein Musterbeispiel für ein Versinken in einen -Zustand der völligen Passivität Und besonders das letzte Jahrhundert das die rationalistische Aufklärung in Europa aufrichtete, hat aus dem jüdischen Volk jenes Volk von „Bürgern“ gemacht das trotz sei- ,ner äußeren Freiheit an seiner inneren Knechtschaft verkümmerte. Erst der Zionismus hat wieder die große Bewegung in das Volk gebracht Der Zionismus ist die radikale Abkehr von der jüdischen Gegenwart Er ist .der Wille zur Aenderung des jüdischen'.Lebens von Grund auf. zur Aenderung des jüdischen Volkes. Nicht nur das so-, genannte Judenelend ist die Wurzel des Zionismus, sondern auch die Erkenntnis, daß das jüdische Volk in dieser Situation innerlich zugrundegeht In Herzls Konzeption des Judenstaates war nicht nur ein glückliches Leben des Volkes gemeint, - sondern gleichzeitig auch ein Leben auf der höchsten Stufe der Vollkommenheit Die Utopie des Zionismus hat dem empirischen jüdischen Volk, wie es ist, das ideale jüdische Volk gegenübergestellt wie es sein soll.' Vor dem Zionismus herrschten im jüdischen Volk im Wesentlichen einerseits die völlige Preisgabe des eigenen Wesens, gänzliche Abhängigkeit von der Meinung der Welt und die daraus entstehende Unsicherheit, andererseits die aus dem Ghetto überkommen« Enge des Gesichtskreises, welche alles wahrhafte Leben erstickte und einen selbstgefälligen Dünkel züchtete. Der'Uebergarig aus dem letzten zum ersten Extrem ißt leicht zu begreifen. Er ist sozusagen-die moralische Wurzel der Assimilation. Die Assimilation .brach deswegen zusammen, weil sie einen fälschen' Weg einschlug: die Befreiung aus den Fesseln desinneren Ghetto kann nicht erreicht werden, indem man sich in neue Knechtschaff begibt,-'sondern nur indem man das eigene sittliche Bewußtsein als seinen .einzigen Herrn hoch aufrichfet und das ganze Volk dazu aufruit Die Ablehnung und Verurteilung eines als unerträglich erkannten Znstarides kann nur dann zur Tat und Freiheit führen,'wenn aus diesen Zweifeln die große Idee geboren wird. Sie schlägt die Brücke zwischen dem Seienden und dem Sein- Sollenden. ' Der Zionismus kann nur-dann in seinem vollen Wesen verstanden werden, wenn klar geworden ist, daß er der Wille ist, diJ Richtung der Arbeit', der Politik, des Lebens des Volkes nach der Idee zu bestimmen. In diesem Sinne ist der Zionismus das Aufblitzen des Bewußtseins im jüdischen Volk, das Erwachen aus dem Schlaf, der nach einem Wort Höderlins „Glück heißt in der Si’mche der Knechte“. Es lieri in seinem Wesen, daß er Besinnung und Selbstkritik ist,Er kann nicht mehr den gegebenen Zustand einfach hinnehmen, weder den äußeren, noch den inneren, weder den politischen und materiellen, noch den geistigen und moralischen. Er ist die freudige Bejahung des jüdischen Volkstums, aber das bedeutet nicht, daß er das tatsächliche animalische Leben des Volkes bejaht: vielmehr ist sein Sinn, daß das Volk mit wacher Seele sein eigenes Leben neu gestalte. ' Daß der: Zionismus nach der Abkehr, die die Assimilation'bedeutet, wieder-Bejahung des Volkstums ist, das hat leider in der - jüdischnationalen Bewegung auf Irrwege geführt, die Vielen noch heute nicht bewußt sied. Man hat den Nationalismus so aufgefaßt, daß man alles für geheiligt, für gut und. schön erklärte, was irgendwie jüdisch war. Demgegenüber kann, nicht oft genug betont werden, daß der Zionismus für das Volk eine erzieh ende Macht sein muß. Das ist nicht so gemeint, daß einzelne Zionisten sich zu Erziehern des Volkes aufwerfen, sondern so, daß, wer wirklich den Zionismus" zutiefst erlebt, hat, ein anderer Mensch gewQrden ist,: der an sich selbst und an

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