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Jüdische Zeitung · 1919-03-14 · 11 (14.3.1919) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
11 (14.3.1919)
Date
1919-03-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 11 JÜDISCHE ZEITUNQ Seite 5 Vorstand der 'Wiener jüdischen .Gemeinde für die Erteilung des Wahlrechtes, an alle Qememdemitglieder ohne Rücksicht auf Staatsbürgerschaft nnd Heimatszugehörigkeit war, auf einmal für das Kultuswahlrecht die Bedingung der deutschösterreichischen Staatsbürgerschaft aufstellte. Zu argem Widerspruch veranlaßte fast die ganze Versammlung der Vortrag des Prof. Kraus, welcher sich über die „Judenschulen“ Galiziens äußerst abfällig aussprach und eine Verkürzung des Gottesdienstes sowie diie Aufstellung von Orgeln in den Gotteshäusern als die wichtigsten Forderungen bezeichnete, welche heute die Juden beschäftigen müssen, da nur so che deutschen Bürger jüdischen Glaubens vor dem Untergang gerettet werden könnten. In der Diskussion widerlegten Dr. Kimmeimann, Hauptmann May und Herr Philip die Ausführungen des Professors Kraus. Zü einer Widerlegung der anfechtbaren Ausführungen des ■Gemeinderates Dr. Schwarz-Hiller über die Notwendigkeit derdeutschösterreichischen Staatsbürgerschaft für das Kultuswahlrecht konnte es nicht kommen, da wegen vorgeschrittener Zeit der Saal gesperrt werden mußte. Boskowltz. Am 8. A M. fand im Saale des Herrenhauses bei ungeheurem Andrang eine öffentliche Versammlung statt, bei welcher das Referat Heer Dt. Xjoldstein, Sekretär des I. N. R. in Prag, hatte. Nach seiner IM ständigen Rede, in welcher er die Ideologie des jüdischen Nationalismus und die Forderungen der Nationaljudenschaft im tschecho-slowakischen Staat erörterte, entwickelte sich eine lebhafte Debatte, in welcher zwei Sozialdemokraten, Herr Hetsch und Herr Fonslik pro, die Herren Pr. Pulec und B er an ek kontra sprachen. Herr Berdnek (staatsrechtliche demokratische Partei) bemerkte in der Debatte, daß die in den jüdischen Zeitungen verbreitete Nachricht, die tschechischen Parteien hätten den jüdisch-nationalen Bestrebungen ihre Sympathie ausgesprochen, insofern unrichtig sei, als dies nur von der sozialdemokratischen Partei •gelten kann, während die staatsrechtliche demokratische Partei eine abwartende Haltung eingenommen, hat Zu bemerken wäre noch, daß diese Versammlung zum weitaus überwiegenden Teile von Nichtjuden besucht war. ___ Wltkowitz. Auch in Witkowitz ließen die während der Kriegszeit gesammelten Erfahrungen die heimkehrende Jugend an die Bildung eines jüdisch-nationalen Jugendvereines schreiten, der als ■, gutes Zeichen für die Verbreitung unserer Idee in * dieser Stadt, die sich vor dem Umsturz, jeder nationalen Bestrebung widersetzt hat gelten kann. Der Verein, welcher den Namen ..jüd.-nat. Jugendverein Haschacher“ trägt und die männliche Jugend zu guten Juden und tüchtigen Kämpfern für unsere gerechte.-. Sache heranbilden will, hofft sein Ziel durch Einführung von Geschichts-. Literatur-, Zionistika-, Palästina- und Häbräisch-Kursen zu erreichen. Jeden Dienstag findet eine Zusammenkunft statt, bei der neben Zeitungsreferaten. Vorträge das Judentum und die nationale Bewegung betreffend, gehalten werden. Ung. Brod. Mittwoch, den 12. Februar hielt der jüdische Volksrat in Ung. Brod eine öffentliche Volksversammlung ab. Nach der durch den Obmann des Volksrates Herrn Markus Fuchs erfolgten Begrüßung sprach Herr Dr. Angelo Goldstern, Sekretär des jüdischen Nationalrates in Prag über die Judenfrage. Da die Versammlung massenhaft auch von teschechischer Seiterbesucht war. erörterte Herr Dr. Goldstein zunächst das Wesen des Judentums im Allgemeinen und bewies in seinen Folgerungen, daß die Juden ein einheitliches Volk sind und daß auch deshalb die Friedenskonferenz und alle demokratischen Völker der Welt die jüdische Nationalität anerkennen. Herr Dr. Goldstern formuh'erte unsere Forderungen, deren Erfüllung für unser Volk eine dringende Notwendigkeit ist und uns von den demokratischen Völkern der Republik nicht versagt werden kann. Hierauf sprachen die Vertreter des tschechischen Volkes: Herr Professor S e i 11. Herr J. U. C. Renner. Herr Landesgerichtsrat Jurek. Herr Direktor Hau erland und Herr Professor Du sek. Sämtliche Redner begrüßten das Programm .des Herrn Dr. Goldstein, erklärten, daß sie mit Interesse die Entwicklung des jüdischnationalen Lebens in unserer Gemeinde verfolgen wollen. versicherten, daß das demokratische tschechische Volk kernen. Antisemitismus kamt und kennen, will und daß es den Juden selbstverständlich gleiche staatsbürgerliche Rechte -einräumen wird. Besonderen Beifall fand die Rede des Herrn Landesgerichtsrates Jurek. Vom wissenschaftlichen-und ethischen Standpunkte ausgehend. ' wies Herr-Landesgerichtsrat auf die hohe Bedeutung jüdischer Geschichte und jüdischen Kulturlebens hin und sprach den aufrichtigen Wunsch aus, die Völker Moses’ und Hus’ mögen einander besser keimen lernen, daß durch gegenseitigen Austausch der kulturellen Werke ein neues, besseres Zusammenleben zum Wohle- Aller Platz greifen •soll. Die übrigen tschechischen Redner machten den Juden ihre bisherige politische Haltung und das dein tschechischen Volke zugefügte Unrecht zum Vorwurfe. Im Schlußworte verwies Herr Dr. Goldstein darauf, daß es nicht angehe, wegen des Verhaltens Einzelner das gesamte Judentum zu verurteilen und begründete, daß che bisherige politische Haltung der Juden ein. Produkt ihrer geisügen und politischen Erziehung war. In «Jäter Nachtstunde wurde die massenhaft besuchte Versammlung geschlossen. Ihre Abhaltung hat in vieler Beziehung Aufklärung geschaffen. — Eine aus Anlaß der Anwesenheit des Dr. Angelo Goldstein durchgeführte Sammlung für den jüdische« Nationalfond ergab ein glänzendes Resultat und wird zur Eintragung des Herrn Dr. Goldstein ins goldene. Büch verwendet, zum Danke für sein, dem Wohle des Volkes gewidmetes, verdienstvolles . Wirken. Iglau. (Kultuswahlen.) Am 23. Februar fanden hier die, Kultusgemeimdewablen statt. Nach erbittertem Wahlkampfe^ an dem 75 Prozent aller Wähler teilreahmen, drangen im äimem Wahlausschuß drei Zionisten, durch, ebenso im erweiterten Wahlkreis drei von unseren bekannten Gesinnungsgenossen: Obmann des Jüdischen Volksrates Dr. Siegmund Werner, Stellvertreter Richard Weißenstein und der Obmann des Jüdischen Volksvareiines „Theodor Herzl“ Staatsbahnrat Glas. — Es wurde von den Gegnern in der schärfsten Weise gegen die Zionisten gearbeitet Insbesonders wurde den Wählern erzählt daß die Zionisten die Steuergelder für zionistische Zwecke verausgaben würden. Der bisherige Vorsteher der Kultusgemeinde erhielt genau so viel Stimmen wie der Führer der Zionisten.' Die gesamte Differenz zwischen den höchsten Stimmenzahlen der beiden Parteieu beträgt im ganzen 18, es ist also zweifellos von einem großen Sieg der Zionisten zu sprechen. Bar-Kochba-Verein in Tarnopol. Der akademische Vererb Bar-Kochba 'in Tarnopol hat sich vor kurzem reaktiviert und zählt gegenwärtig 40 aktive Mitglieder. In die Vereinsleitung wurden gewählt: Jonas Abend als Präses, Samuel Reiter, Viizepräses, Simon Meller, Sekretär, Salomon Lemberg, Dr. Schmetterling, Lippe junior als Ausschußmitglieder. Der Verein arbeitet jetzt intensiv an der Registrierung der auswanderungslustägen Juden nach Palästina. Alle A. H. und B. b. werden ersucht, ihre Adressen der Delegation des Jüdischen Nationalrates, Wien, II., Taborstraße Nr. 20 a, mitzuteilen. Juden! Die zionistische, volkssozialistische Partei Hapoel hazasr. die Partei der jungen radikalen Elemente im Zionismus, richtet an euch folgende Fragen: Wollt ihr Kräfte anf unser Palästina wirken lassen, die ein Land schaffen wollen, wie irgend- ein Land Europas, mit seinen sozialen Ungerechtigkeiten. mit seiner Mechanisierung alles Menschlichen. mit allen seinen Lügen? Wollt ihr dulden, daß Elemente, die nicht die hänreissende Idee des Zionsgedankens, sondern - Spekula tionstrieb nach Palästina führt, den Aufbau unseres Landes in ihrem Sinne diktieren? Wollt ihr dulden, daß andererseits durch Methoden des sozialen Kampfes, die in Europa ihre Berechtigung haben, in Palästina aber, mit seinen durchaus anders gearteten Bedingungen verfehlt sind, das Land in schwere ökonomische Krisen gebracht werde? Wollt ihr dulden, daß politisch-wirtschaftlicher - Prinzipien halber, die für die Arbeiterklasse industriell höchstentwickelter Länder erdacht wurden. das Jüdischwerden aller Arbeit m Palästina verhindert und trotzdem der friedliche Ausgleich mit dem arabischen Brudervolke immöglich gemacht werde? Wollt ihr dulden, daß die Tatwerdung der Idee „Ein sozial gerechtes Erez Jisroel vom ersten Spatenstich an“ hintertrieben werde, damit einerseits dem Privatkapital die Möglichkeit gegeben ist. sich spekulativ auszuwrrken. andererseits damit eine dem Lande vollkommen ferne Ideologie in die Lage versetzt werde, ungesunde ökonomische Grundlagen zu konstruieren, um dann erst die Revolutionierung durchzuführen? Wollt ihr dulden, daß in Erez Jisroel eine .andere Sprache herrsche als die hebräische, ein anderes Ethos als das Ethos unserer Bücher und ein anderer Geist, als der Geist der Bibel? Wollt ihr Palästina oder wollt Ihr Zion? Bei euch. Chawerim, ist nun die Entscheidung. Eure Verantwortung ist eine ungeheure, überlegt daher, ob ihr weiter kritiklos Zionistik betreiben wollt oder ob ihr euch entscheiden müßt für das Eine oder für das Andere, für haltloses Schwärmen oder für zielbewußte volkssozialistische Arbeit an Zion. Der „Hapoel hazair“ fordert euch auf. mit ihm zu geben, mit ihm zu kämpfen für soziale Gerechtigkeit und für ein reines Judentum. Der „Hapoel hazair“ wirkt für jüdische Kultur durch den Anschluß an ihre große Vergangenheitf ü.r dieHerrschaf t der hebräischen Sprache. für die Arbeit in Pa- I’ä s tin a. nicht um des Gewinnes, sondern um der jüdischen Arbeit willen, für die Nationalisierung des Bodens, der Industrie und des Handels, für die Vergenossenschaftlichung des ganzen wirtschaftlichen Lebens Palästinas, gegen Kompromisse jeder Art gegen die spekulative Großzüchtung einer im wirtschaftlichen Leben des Landes nicht bedingten Industrie. gegendenEinfluß des Privatkapitals, gegen den Klassenkampf. gegen alles, was nicht jüdisch ist Für die Länder der Diaspora fordert er die Autonomie der jüdischen Volksgemeinde mit den gleichen Rechten und Pflichten Aller, sowie die Reproduktivienmg der jüdischen Massg Wem sein Judentum höher steht als Beauemlrchkert im Denken und Handeln, wer glaubt daß durch die Üeberwindung des mechanisierenden Geistes Europas und durch den Uebergang einer idealistischen Arhettsgesimmrag zu einer im tiefsten Sinne des Wortes sozial gerichteten Wirtschaftsweise. Zion wieder erstehen kann, wer jung, also aktiv und radikal in seinem Fühlen und in seinem Tun ist. der komme zu uns. Der vorbereitende Waad der Ortsgruppe Wien, des „Hapoel hazair“. Schriftliche Erklärungen sind zu richten an: Eugen H o e f 1 i c h, Wien, XVI„ Fesstgasse 17. Ankündigungen Die jüA akaA Verbindung „Jordania“ i* Wien veranstaltet morgen, Samstag, den 15. A ÄL. um 5 Uhr abends, im Festsaale des n.-ö. Gewerbevereines, I., Eschenbachgasse 11, eine Purimieler. Festrede: Dr- Marek Scherlog; M i t wirke n d : Erika v. Wagner, Margitt Schwarz, Max Rosthal, Albin v. Rrttersheim. Restliche Karten bek Löwit und von 7 bis 9 Uhr abends im Couleurcafö Industrie, IX., Porzellangasse 39 (Stammtisch). Purimfeier des Vereines Zion. Das Interesse für diese Veranstaltung ist überaus rege. Einig© wenige restliche Karten sind noch im Vereinslokal und in der Buchhandlung Löwit zu haben. Israelitisch theologische Lehranstalt ln Wie*. Das Sommersemester beginnt Donnerstag, den 1. Mai A J. Die Aufnahmeprüfungen der bereits schriftlich Angemeldeten finden Donnerstag, des 1. und Freitag, den 2. Mai, statt Die Vorlesungen: nehmen Sonntag, den 4. Mai, ihren Anfang. Der .Rektor: Prof. Dr. A. Schwarz. Verein „Zion“ (II.. Glockengasse 30). Samstag, den 15. A M., um 3 Uhr nachmittags, wird in unserem Vereinslokale Herr Dr. Sonnenschein über: „Die Zerstörung und der Wiederaufbau Erez-Israels" vortragen. — Ein Turnkurs für Vereinsmitglirder wird eröffnet. Anmeldungen täglich von 9 Ws 6 Uhr im Vereinssekretariat II., Glockengasse 30. — Ein Kurs „Jüdische Kulturgeschichte" wird für Vereinsmitglieder eröffnet Anmeldungen bl» 16. März werden täglich von 9 bis 6 Uhr im Vereinssekretariat entgegengenommen. Sozialistische Vereinigung Jüdischer Hochschüler. Samstag, den 15. A M.. 6 Uhr abendsu Vortrag des Gen. Sch. Rudel: „Das Problem der nationalen Autonomie". Mittwoch, den 19. A M.. 5 Uhr abends. DiskussionsabenA Thema: ..Diktatur oder Demokratie.“ Referenten: M. Kohn und Dr. Sokal. Donnerstag, den 20. A M.. 5J4 Uhr abends, Seminar: „Lesung und Besprechung sosialistischer Schriften.’ Leiter: Dr. Bienenzucht. Ort sämtlicher Veranstaltungen: Wiener RingcafA L. Stubenring 18. Gäste willkommen! Samstag, den 22. A M.. 5)4 Uhr abend, findet im Saale de» Ingenieur- und Architektenvereines. L Eschenbachgasse. eine Vorlesung Lia Rosen statt Facharbeiterkurse der technischen Studiengruppe des Palästina-Amtes. Die technische Studiengruppe des Palästina-Amtes veranstaltet Facharbeiterkurse zur Ausbildung von Elektromonteuren. Heranbildung von Elektrohilismonteuren. Maschinisten. Bauarbeitern und Baupolieren. Als Schüler kommen in Frage: Junge Leute jüdischer Nationalität von gesunder körperlicher Beschaffenheit mit Bürgerschulvorbildung. resp. einer diesei Vorbildung entsprechenden Schulbildung, welche zur Auswanderung nach Palästina entschlossen, in die Wiener Organisation Hechaluz auigenömmen sind. Die Kurs© werden dreimal wöchentlich a 2 Stunden am Abend stattfinden und sollen die Teilnehemer theoretische und-praktische Ausbildung erhalten welche für die obgenaunten Berufsgruppen erforderlich ist. Die Dauer der Kurse ist mit zirka 3 Monaten angenommen. Die Teilnehmer habet» .bei der Einschreibung eine Gebühr von K 2.— za entrichten, im übrigen erfolgt der Unterricht unentgeltlich. Anmeldungen sind umgehend zu richte» an: Dis technische Studiengruppe des Palästina- Amtes. Wien II., Zirkusgassc 33. Jüdische Jugendkurse (2. Semester). Vortragszyklus des Herrn Rabb Dr. Max GrünwalA Beginn Mittwoch, den 26. März. J45 Uhr. Themen: Am 26. März: Jüdische Erfinder. Am 2. April: Jüdische Entdecker und Weltreisende: Am 9. April: Jüdische Künstler: Mark Antokolski Am 23. April; Jüdische Künstler: Max Liebermann. Die Ihemen der späteren Vorträge werden rechtzeitig veröffentlicht werden. Vortrag Oberrabbiner Dr. Chajes. Der neunte der im Zyklus der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler veranstalteten Vorträg» mußte neuerdings verschoben werdea Der bestimmte Tag wird nach Rückkehr des Herrn Oberrabbiners Dr. Chajes verlautbart werdea „Der jüdische Volkssozialismus.“ Die Wiener Ortsgruppe des „Hapoel hazair" empfiehlt die Propagandabroschüre von Viktor Ch. Ar los oroff, welche bei FrL Epstein, Wien, II., Taborstraße 20 (Jüdischer Nationalrat) erhältlich ist Bar Kochba Wien. Samstag, den 15. A M„ findet im Klublokal des „Cafe Industrie“, Wien, IX., Porzellangasse 39, um 5 Uhr nachmittags di« Generalversammlung statt Sämtliche in Wien anwesenden Vereinsmitglieder, insofern sie au» Versehen nicht besonders eingeladen wurden werden liiemit zum pünktlichen Erscheinen aufgefordert Das Präsidium. Hcrzi-Klub. Alle Mitglieder wollen sich zu einer sehr wichtigen Besprechung am Dienstag, den 18. März 1919, um H7 Uhr. abend» in der Religionsschule, Wien. I., Sertenstettengasse 2, II. Stock, bestimmt einfmden. Gez. Jakob , Plaschkes. Israelitischer Tempelverein iür den XIX. Bezirk in Wien. Sonntag, den 16. März 1919, präzis© 1410 Uhr vormittags, findet im Tempelgebäude Wien, XIX„ Doliinergassc 3, Ae ordentlich© Generalversammlung statt Vorlesung Lia Rosen. Der Verein jüdisches, sozialistischer Akademiker (Cheruth) vera^äAgfe?*! Samstag, den 22. A M.,'J46 Uhr abends. iijgSwäiit des Niederösterreichischen Qewerbeverein&si&pMl!

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