Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1919-02-28 · 9 (28.2.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
9 (28.2.1919)
Date
1919-02-28
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2438141-2438727-2438736--6163-2446213
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 9 JÜDISCHE ZEITUNG Seile 3 Vereines „Jabne“, dessen Rede die sachlichste und erfreulichste der ganzen Diskussion war, entwickelte ein umfangreiches Kulturprogramm, durch dessen Annahme der Schwerpunkt der studentischen Arbeit nach innen verlegt werden splL Hierauf'sprach, ein Jiddischist, dessen Rede sich fn den .hergebrachten bekannten Gedankengängen bewegte und häufig durch lebhaften Widerspruch _ unterbrochen wurden Prof. Artur Freu d' (Zionistische Vereine) unterstützt die Anschauungen und Forderungen des Referenten und stellt als wichtigsten Programmpunkt der Studentenschaft die Selbsterziehung hin. Herr Zloczo— w e r (Poale-Zion) polemisiert gegen die von Dr._ Bergmann geäußerten Anschauungen über Sozialismus und verliest eine Resolution seiner Gruppe, welche sich gegen eine Heremziehung politischer Fragen in den Verband verwahrt Herr Grünberg stellt das Programm seiner Gruppe dar, welche einerseits auf sozialistischen Grundsätzen beruht, andererseits aber den Zusammenhang mit der antiken jüdischen Kultur besonders betont Als er zum Schluß seiner Rede das Präsidium wegen der Wahlen in die Verbandsleitung interpellier!; kommt es zu heftigen Lärmszenen, da der Vorsitzende zunächst die Antwort verweigert und diesen Punkt zur Besprechung nicht zulassen will; der Vorsitzende entzieht' Herrn Grühbcrg das Wort und erteilt es dem Redner der schlagenden Verbindungen, Herrn Philipp. T)a auch Herr Grünberg die Tribüne nicht verläßt, kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppen, die schließlich bis zu bedauerlichen Tätlichkeiten ausarten. Der'Tumult dauert beinahe eine Stunde und es gelingt weder dem Präsidium noch den anderen eingreifenden älteren Teilnehmern; die Ruhe wieder herzustellen. Erst nachdem der Vorsitzende die an der Rauferei beteiligten Teilnehmer aus dem Saal verwiesen hat, könnert die Verhandlungen ihren Fortgang nehmen. ■*■««»*..- Herr Philipp rechtfertigt den Standpunkt der farbentragenden Verbindungen und stellt die historische Entwicklung des Verbindungswesens dar. Der nächste Redner, Vertreter einer nichtschlagenden Verbindung, begründet, warum seine Korporation die studentischen Formen abgeschafft fiat Heinz Margulies betont die Gefahr einer Entfremdung zwischen Volk und Studentenschaft und weist darauf hin, wie sehr das Niveau der zionistischen Partei darunter leidet, daß die Jugend sich von der Parteiarbeit fernhält Wir brauchen eine Erziehungsarbeit zur Organisation hin. Schließlich sprechen noch Herr Dr. Tartak o w e r, Herr Vogel für die Fachvereine und ein Vertreter der Sportvereine; Die dritte Sitzung. ... . Montag nachmittag, folgten die Spezial- « referate. Zunächst sprach Dr. Emil Steinrüber die Aufgaben des jücRschen^Studenten für Palästina. Er skizzierte in großen Zügen die notwendigen wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen und Reformen, an denen der jüdische Student fedlnehmen muß, um die Voraussetzungen für das jüdische Volksleben in Palästina zu schaffen. Dabei zeigte der Referent im einzelnen die sich erweisenden beruflichen Möglichkeiten. Herr Dozent Dr. Torczyner sprach über die kulturellen Aufgaben. Die sehr sachlichen und instruktiven Ausführungen zeigten die kulturellen Bedürfnisse insbesondere auf einzelnen Spezialgebieten, und der Referent zeigte insbesondere, in welch weitgehendem, bisher nicht beachtetem Maße die fachlichen Kenntnisse der Akademiker m den Dienst der praktischen jüdischen Kulturarbeit gestellt werden können. Herr Dr. Abraham Schwadron hielt einen Vortrag, der weniger den Charakter eines Refarates als vielmehr einer tiefgehenden historischen Untersuchung hatte; und dessen tiefer, geistiger Gehalt leider im Rahmen dieser Veranstaltung nicht zur Geltung kommen konnte. Der Gegenstand des Vortrages war „Die altjüdische und die allgemeine europäische Kulturtradition als _geistige Voraussetzungen eines Sozialismus“. Herr Dr. Robert Welt sch als Referent über die politischen Aufgaben der Studentenschaft suchte weniger positive Inhalte einer parteimäßig bestimmten Politik zu entwickeln, als vielmehr die Akademiker auf ihre Aufgabe der Beschäftigung mit den formalen Grundlagen und allgemeinen Voraussetzungen der Politik unter Ausschaltung jedes Parteidogmansmus' hinzuweisen. Redner wandte sich besonders dagegen, daß der Akademiker sich unter dem Titel des Nationalismus von der übrigen Welt und geistigen Entwicklung in ein neues Ghetto entschließend und den Nationalismus, als eine Berechtigung zur Selbstgefälligkeit und Ueberhebung, statt als Verpflichtung zum Höherstreben anseha Da der Saal gesperrt werden mußte, wurde das Referat und die Sitzung abgebrochen. , Die vierte Sitzung. Als erster Redner sprach Dr. Sokal über die politischen Aufgaben. Eine Politik kann nur aufgebaut sein auf der Anerkennung der Tatsache der sozialen Differenzierung des Volkes. Redner wendet sich entschieden gegen die von Dr. Bergmann vertretene Auffassung des Sozialismus. Er betont die Aufgaben der Studentenschaft dem Volke gegenüber; man kann nicht Politik machen, wenn man das Volk nicht keimt und nicht mit dem Volke lebt Auch unsere Kulturpolitik muß anknüpfen an die Bedürfnisse der lebendigen jüdischen Volksmasse. Redner warnt davor, daß die Studentenschaft den jüdischen Geist den sie nicht besitzt im Munde führt und sich den Verpflichtungen gegenüber dem Volke entziehe. Hierauf ergreift lebhaft akklamiert Nationalrat Staatsbahnrat Robert Stricker das Wort zu einer Begrüßungsansprache, an der er in der Eröffnungssitzung durch Unwohlsein verhindert war. Stricker richtet an die Versammlung die Mahnung, daß sie als die wichtigste Aufgabe der Studenten die Erlernung der hebräischen Sprache' betrachten möge. Wer nicht hebräisch kann, wird bereits in wenigen Jahren aus dem jüdischen Leben ausgeschaltet sein. Die frühere Generation, die ihre ganze Zelt der Arbeit für das Volk gewidmet hat, mußte das Opfer bringen, auf die Erlernung der hebräischen Sprache zu verzichten. Die heutige Studentenschaft darf das nicht mehr. Im zweiten Teil seiner Ausführungen wendet sich Redner gegen jene Richtung, welche eine Ferabaitung der Studentenschaft von der Politik fordert und die Studenten zu rein intellektuälistisehen" Beschäftigungen verführen will. In der heutigen Zeit der großen Umwälzungen dürfe der jüdische Student sich nicht in die Studierstube zurückziehen. Er dürfe das Volk nicht aus Büchern, kennen lernen und sich ein Bild von ihm konstruieren, das in der Wirklichkeit nicht besteht, sonst kann er nie mehr den Weg zum wirklichen Volk finden. Herr Dr. W e 11 s c h wendet sich in der Fortsetzung seines Referates zunächst gegen die Ausführungen des Vorredners, sofern diese eine Spitze gegen die von den-Freunden Bubers vertretene Richtung bedeuten sollten. Er warnt davor, daß die Studentenschaft sich ihren geistigen Verpflichtungen entziehe und verweist auf den tiefen Unterschied zwischen geistfeer Bewegung und intellektualistischer Spiderei. Er warnt auch vor einer kritiklosen Bejahung der jüdischen Gegenwart Die jüdische Gegenwart ist nur das Material unserer Politik; das Ziel unserer Politik können wir nur aus der Idee schöpfen. Es war stets eine grundlegende Erkenntnis des Zionismus, daß das heutige Judentum überwunden werden muß. Hierauf geht Redner noch auf mehrere Einzelfragen der Palästina- und Galuthpolitik ein. Er fordert die Studentenschaft auf, ihren ganzen Einfluß im Volk und in der Partei dafür einzusetzen, daß die jüdische Gemeinschaft in Palästina auf den Grundlagen der sozialen Gerechtigkeit verwirklicht werde. Dr. Hugo Bergmann entgegnet kurz auf die im Verlauie der Diskussion gegen sein Referat vorgebrachten Einwände. Es folgten’noch die Referate der Frau Dr. Ornat ein über die jüdische Studentin und des Herrn Ing. Buchbinder über die akaidemischen Aufgaben des jüdischen Studenten . Schließlich wurden die organisatorischen Angelegenheiten der Verbandsgründung erledigt Bei den Wahlen in den neuen Hochscbulausschuß wurden folgende Herren gewählt; Lilienfeld, Drill, Bondy, Rotstein, Steinick, Glick, Vogel, S tri er, Dr. Hammer und Frau Dr. Ornst ein. Die Obmänner' der acht Fakultätssektionen haben Virilstinunen. Ueber die Bedeutung der Tagung wird noch zu sprechen sein. Ein stenographisches Protokoll wird in einigen Tagen vorliegen. Die jüdische Frau in Palästina bi der letzten Nummer der „Jü& Ztg.“ hat Frau Margulies über jüdische Frauenarbeit in Palästina geschrieben und darzulegen versucht, daß mit der eben zu gründenden Haushaltungsschule ein wesentlicher Teil dieser Frage gelöst sei. Auch ich begrüße die Gründung der neuen Haushaltungsschule und kann nur wünschen, sie möchte die Anregung zur Gründung möglichst vieler solcher Anstalten geben. Ich bin mir dessen bewußt, daß auch die menschlich vollkommensten Frauen ohne entsprechende Schulung and Fachkenntnisse unbrauchbar wären für Palästina. Aber ebenso glaube ich, daß es nie genügen kann, auch die vorzüglichsten Hausfrauen hinüberzusiedeln; wenn wir uns nicht ganz klar sind darüber, welche soziale Funktion der1 Frau in Palästina zufaßen soll Daß ihre Tätigkeit sich nicht wird erschöpfen können in der — wenn auch gewissenhaftesten — Erfüllung der täglichen häuslichen Pflichten, das müssen wir uns schon heute eingestehen. Aber der Aufsatz von Frau Margttlles läßt uns den Verdacht nicht los. werden, daß die Verfasserin meint, es wäre für das Wohl der -Gemeinschaft alles-getan,-wenn nur die jüdischen Mädchen es besser verstehen lernten, ein „behagliches“ Heim zu gestalten und wenn sie häusliche Arbeit verrichteten, ohne ein Gefühl der Entwürdigung zu empfinden. Frau Margulies spricht zwar auch von „ernsten, treuen und fleißigen“ Mädchen, die allein in Betracht kämen, aber das geschieht nur von ungefähr und es bleibt dem Leser überlassen, sich irgend etwas darunter vorzustellen. Aber ich frage: Was ist erste Voraussetzung für jede jüdische Frau und für jedes jüdische Mädchen, wenn es mehr wirken soll als es unter dein für ein aufstrebendes Volk unmöglichen Gesichtspunkt einer „Idealen Hausfrau und Mutter“ von ehedem geschehen kann? Die Anforderungen, welche an die Frau überhaupt gestellt werden, haben sich mit der geschichtliehen Entwicklung immer geändert Ni© Körperliche Erziehung Von Ing. Fedor Ackermann.*) Der wichtigste und wesentlichste Teil der Volkserziehung ist die körperliche Erziehung. Sie wird ja seit Jahrzehnten auch bei uns gepflegt, aber ihre Wichtigkeit wird von unwissenden ' Eltern verkannt und von den „maßgebenden Faktoren“ viel zu sehr bagatellisiert. Nur der Sportbetrieb kann die Regeneration jedes, also auch unseres Volkes bewirken. Körperliche Anstrengungen, die uns freuen, aber keinein Erwerb nachgehen, können Spiel oder Sport sein. Die Spiele erfordern wenig Kraft, aber Gewandtheit, Aufmerksamkeit Schlauheit und Geistesgegenwart. Der Sport kamt als ernstes Spiel bezeichnet werden. Er stellt an die Ausübenden dieselben Anforderungen wie das Spiel, nur verlangt er unsere ganze Kraft Ausdauer, Entschlossenheit und unseren ganzen Mut. Die Schattenseitendes Sportes sind Prahlerei, Ueberhebung und Neid. Es sind also Verträglichkeit Liebenswürdigkeit und Bescheidenheit auch bet Spiel und Sport notwendige Eigenschaften der Ausübenden. Ich kann es nicht oft genug wiederholen,. daß jeder materielle Erwerb beim Sport ausgeschlossen sein muß. Dazu gehört auch'der Unfug der Verteilung von Wertgegenständen an die Sieger. Der Sport soll den Ausübenden und den Zuschauer freuen, darf also nie in Ueberanstrengung, in Hast, in unästhetische Bewegungen und in Roheit ausarten. Die menschliohe Gesundheit oder gar das menschliche Leben darf in keiner. Weise in die Wagschale gelegt werden. Der sportliche Kampf darf nur des Kampfes und nicht des Preises wegen geführt werden; Es Hegt Sn der Natur des Sportes, daß Vergleiche bezüglich des Geleisteten angestellt werden. Solange diese. Vergleiche mpals Maß gelten, von denen man Kenntnis nimmt, . ohne daraus, Folgerungen zu ziehen,' so entspricht ein *) Vortrag, gehalten im Wiener Sportklub ,„Hakoah“. ' solches Messen vollkommen dem Begriffe der Freude, des Vergnügens. Denn das Nichtdauerhafte ist ja eine Hauptbedingung bei Lustgefühlen. Sobald aber statt des Messens ein Wetten eintritt, an dem sich auch die Zuschauer mit klingender Münze beteiligen, ist der Sport tot, es . lebt nur die Komödie. Jeder persönliche Wettbewerb entspricht einem uns innewohnenden unbewußten Egoismus. Dieser Egoismus ist aber nicht etwa Charakterschwäche, sondern ein Mittel, dessen sich die Natur bedient, das Einzelindividuum zur größeren Tüchtigkeit anzueifern. Ein herrlicher Anblick ist es, wenn auf freiem Felde zwei Pferde freiwillig ihre Kräfte in der Schnelligkeit messen. Und in welcher schändlichen, brutalen, habgierigen Weise ist diese Pferdefeenschaft von den Menschen ansgebeutet worden. Man ist auf die Scheußlichkeit! verfallen; durch wütenden Schmerz das Tier ,zum Aeußersten zu reizen. Dieselben Prinzipien schleichen sich auch auf Sportplätzen ein. Zwar werden die Wettbewerber rächt mit Reitpeitsche und Sporen mißhandelf, aber sie werden auf eine andere Weise gemartert. Nämlich durch gineit künstlich großgezogenen Ehrgeiz und dureff Anforderungen, welche nicht die Grenze kennen,' wo das Vergnügen aufhört und die Schinderei. anfängt. Dem Psychologen ist es längst eine bekannte Tatsache, daß rächt der Sport an sich bildend wirkt, sondern immer nur die Art und Weise, wie er betätigt wird. Die wirklich Gebildeten wissen sich auch in der Ausübung des Sportes gebildet zu benehmen, und alle persönlichen Verfolgungen, Gehässigkeiten unlautere Machinationen usw. zu meiden. Große Opfer an Zeit und Geld bringe« sehr leicht seichte, reiche Leute, aber auch große Opfer an Entbehrungen, an Mühen, an Fleiß und freiwilliger Unterordnung beiznbringen, das vermögen nur geistig hochstehende Menschen. Ueber den Nutzen des Sportes muß vor allem gesagt werden, daß1 der Sporttreibende sich in körperlicher und geistiger Beziehung vorteilhafter entwickelt als der Stubenhocker. Der kräftige, schlanke, sehnige Wuchs oder die wuchtige Erscheinung des SportbefHsseneir stechen vorteilhaft ab vonden spindeldürren, asthmätischen oder verfetteten Stubenmenschen. Angstmeierei, Unentschlossenheit, Schwerfälligkeit, Nervos*tät .Träumerei, Tändelei, Bequemlichkeit und Faulheit, können am besten durch regen Sportbetrfeb bekämpft werden. Die schwachen, hinfälligen, kränklichen und kranken Individuen werden immer mehr verschwinden, je leistungsfähiger der Sport den Einzelnen macht. Und erst die Nachkommenschaft! Wie wird die ganz anders geartet sein, wenn ein halbes Dutzend sporttreibender Generationen zu ihren Ahnen gehört. Ueber die Nachteile des Sportes läßt sich kurz sagen, daß alles Uebertriebene schadet Die allzugroßen Anerkennungen für Sportleistungen erzeugen bet der Jugend leicht falsche Ehrbegriffe. Sie vergißt, daß das Leben der Ernst und der Sport nur die Freude ist Wesentlich für die Hygiene des Sportes ist vor allem die Kleidung des Sportausübenden. Die Kleidung sei zweckmäßig. Die Kleidung soll den Grundsätzen entsprechen, daß sie den Sport nicht behindert, den Körper schützt und nichts Schreiendes hat. Streng zu unterscheiden ist zwischen Wäsche als derjenigen Kleidung, welche den Körper direkt berührt und zwischen der eigentlichen Kleidung, welche durch die Wäsche vom Körper isoliert wird. Die Wäsche hat den Zweck, die Hautausscheidungen aufzunehmetr, sie muß daher porös und elastisch sein. Die Kleider müssen kälte- und sturmsicher, daher Sehr dicht gewebt sein. Einen nicht wemger wichtigen Teil des sportlichen Lebens bildet die Ernährung. Sie besteht ans der Ernährung mit luftförmigen, flüssigen und festen Stoffen. Erstere; kurz atmen genannt. ist eine Verbrennung, während welcher dem Körper Sauerstoff zugeführt und Kohl säure ausgeschieden wird. Das zweckei

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.