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Jüdische Zeitung · 1919-02-21 · 8 (21.2.1919) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
8 (21.2.1919)
Date
1919-02-21
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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\ öette 4 öffentlich! wurde, ausbilden können, so bleibt erstens die Frage offen, wieviele von diesen ihrer künftigen großen Aufgabe wirklich gewachsen sein und wieviele ihr, mit oder ohne ihren Willen, treu bleiben werden — zweitens aber müssenWir mich prüfen, ob wir bereits die nach-', wachsende weibliche Jugend innerlich soweit vorbereitet haben, daß sie als würdige Anwärterinnen die freigewordenen Plätze ihrer Schwestern einnehmen können. ■ Wir wollen uns nicht darüber täuschen, daß von den ersten hundert Schülerinnen höchstens, Wenn es sehr gut geht, fünfzig ihren Platz drüben voll werden ansfüllen können. Ern Zehntel wird der Arbeit rein physisch nicht gewachsen sein. Es ist nicht so leicht, wenn man bisher an die meist sitzende Lebensweise einer Studentin,, einer Sekretärin, einer Modistin oder Schneiderin gewöhnt war, nun plötzlich Beete umzugraben, Unkraut zu jäten, Fußböden zu scheuern oder Wäsche zu waschen. Manchen Mädchen wird, so willig auch der Geist sein möge, die bittere Enttäuschung nicht erspart bleiben, daß das Fleisch zu schwach ist Das zweite Zehntel wird sich nach vollendeter Ausbildung hier verheiraten; denn zweifellos wird ein gewisser Prozentsatz auch dieser Mädchen das Schuljahr als eine (immerhin sehr nützliche) Ausfüllung einer sonst nicht voll Swsgefüllten Zeit betrachten. Bei zehn weiteren Mädchen wird in letzter Stunde der Entschluß, sich aus der gewohnten Umgebung heraus m eine so ungewisse Zukunft in ein fernes Land (sei es auch unser Land) zu verpflanzen, nicht aufzubringen sein, oder auch die Eltern oder nichtnationalen Verwandten werden die Uebersiedlung verhindern. Rechnen wir noch für zehn Teilnehmerinnen unvorhergesehene Umstände hinzu, plötzliche unüberwindliche Hindernisse, die ihnen die Ausführung ihres Vorhabens unmöglich machen, so bleiben sechzig, die nach Palästina übersiedeln werden — von denen aber doch mindestens zehn drüben sich als ungeeignet erweisen werden, sei es, daß sie das Klima nicht vertragen, sei es aus Gründen der dortigen Lebensweise oder sonstigen Verhältnisse. Es ist zweifellos sehr optimistisch gerechnet, wenn man annimmt, daß von den ersten hundert Mädchen fünfzig alle Hoffnungen erfüllen werden, die das jüdische Volk in sie setzt Aber diese fünfzig werden es wert sein, werden so ungeheuer viel wirken, daß auch der zehnfache Kraftaufwand gerechtfertigt wäre. ' Wir können nur ganz * ungewöhnlich gute, ernste und treue Mädchen brauchen, und wenn auch im gegenwärtigen Moment daran kein Mängel ist weil Mädchen eben seit Jahren darauf warten, so kann man sich nicht darauf verlassen, daß in kurzer Zeit wieder ein ebenso vorbereiteter, gesiebter’Jahrgang von-selbst heran- ’ wachsen wird. Zwar wird die Grundlage für eine Einstellung auf Gartenarbeit und Palästina bereits im Blauweiß gegeben werden, doch wird es einer systematischen Aufklärungs- und Werbetätigkeit bedürfen, um junge Mädchen so vorziib er eiten, daß das Risiko, von dem vorhin gesprochen wurde, um einiges vermindert wird. Es genügt nicht, daß ein Mädchen in Begeisterung für unser Ideal erklärt: „Ich gehe nach Palästina!“ Sie muß unbedingt wissen, daß sie nicht nur die Erfüllung ihrer Persönlichkeit, den Traum ihres Lebens- (hüben finden soll, sondern daß sie durchaus auch Pflichten gegen ihr Volk und ihr Land übernimmt, und daß die letzteren ernst und schwer sind. Die Schule wird keine besere Agitation und keine geeignetere Vorbereitüngstätigkeit entfalten könnenals durch ihre Arbeit selbst Es wäre zweckmäßig, regelmäßig ein oder zwei Nachmittage in der Woche für Besucher, d. h. insbesondere für interessierte und zu interessierende Mädchen zu bestimmen, die einfach den Arbeiten in Haus, Hof und Garten zuschauen sollen. Es könnten sich daraus vielleicht Hospitantinnen- Khise entwickeln, die sehr gut für einen späteren Vollkursus yorbereiten würden. Freilich darf dadurch die laufende Arbeit nicht gestört werden,, aber diese Propaganda ist für dep Fortbestand der Schule selbst so wesentlich, daß auch eine geringe Störung nicht als lästig empfunden werden dürfte. Es ist weiter wichtig, in den national ge- sinnien Mädchen die Erkenntnis' zu wecken, daß ihrer eine Aufgabe im neuen Judenlande harrt, die nur sie erfüllen können; daß sie aus der Heimat des Volkes ein Heim machen, aus kahlen öden Baüernstelien blühende Gärten, trauliche Häuser, daß sie in jüdische Häuser Frohsinn und Musik in vernachlässigte Wirtschaften sinnvolle Ordnung und echtes jüdisches Leben bringen sollen. Es werden ja nicht alle Mädchen als Hausfrauen im eigenen Hause drüben schaffen können, obwohl es bekannt ist, daß unter der intelligenten Jugend, seien es Arbeiter oder Vertreter der freien Berufe,, ein sehr empfindlicher Mangel an Frauen herrscht, die durch ihre Eignung zur Gefährtin ihres Mannes die Gründung einer Familie ermöglichen. Aber auch für jene, die als Gehilfin .auf einer Farm, als Lehrerin einer Arbeiterkiicbe. als' Gehilfin einer Hausfrau in einem großen Haushalte oder auch zur Führung eines Haushalts, dem die Frau fehlt, hinübergehen, wird sich ein gewaltiges, freudig verwaltetes Tätigkeitsfeld bieten, weil ja soviel drüben nachzuholen ist und bisher so .wenige Menschen vorhanden waren. Im Wesen der echten Frau im besten Sinne liegt es ja nicht nur zu arbeiten, sondern auch um sich her jene Atmosphäre freundlicher Harmonie und traulicher Behgalichkeit zu schaffen, die allein ein Leben in eineniiPrimitiven Lande ohne große gesellschaftliche Möglichkeiten erträglich machen. Die Rolle der gebildeten, geistig hochstehenden, dabei einfachen, schaffenden Frau als gesellschaftliches Element ist noch nicht genügend erkannt und ge- JÜDISCHE ZEITUNG würdigt worden. Man frage jene jungen Landwirte in den kleinen Kolonien oder Farmen, jene Ingenieure und Lehrer in den" palästinensischen Städten, wie oft sie, ohne die Möglichkeit im Kaffeehaus oder im Theater und Konzert eine Erholung nach anstrengender Arbeit zu finden, ihre Abende in einem ungemütlichen Zimmer zubringen mußten, wie dankbar sie gewesen wären, wenn sie ihre Mußestunden in einem freundlichen, von einer klugen Frau belebten und sinnvoll geleiteten Kreise, in einem einfachen Zimmer mit ein paar hüb chen Blumen hätten genießen können, und wieviel neue Schaffenskraft sie aus solchen Stunden geschöpft hatten. In allen Zeitaltern war es die Rolle der Frau. Schönheit und Freude im Hause zu pflegen; mögen sich die Mädchen, die als Helferinnen und Vertreterinnen eines neuen Frauentypus hinübergehen, stets der hohen Aufgabe bewußt bleiben, daß von ihnen nicht nur Arbeit und Kenntnisse verlangt werden, sondern daß sie die Schönheit und Freude in ihren: Kicisc heimisch machen müssen, und daß nicht zum wenigsten hierin ein Moment liegt, das ihre Begeisterung und Hingabe rechtfertigt und verlangt _ Es würde den Rahmen des mir zur Verfügung stehenden Raumes weit überschreiten, wenn ich ausführlich darlegen wollte, welche gewaltigen Aufgaben unserer Absolventinnen auch auf anderen Gebieten noch harren. Ich nenne nur, ohne darauf einzugehen, das Gebiet der sozialen Arbeit, welches noch tausende von tüchtigsten Kräften braucht, um den teilweise unbeschreiblichen und traurigen Zuständen in . den Städten auch nur ein wenig abzuhelfen. Ich' wollte mit diesen Ausführungen nur diejenigen Tätigkeitsgebiete. berühren, die speziell die ganze Persönlichkeit der Frau, ihre physische Kraft und geistige Fähigkeiten voll beanspruchen und auf der Ausbildung in der Landschule aufgebaut sind. Nur uoch eines möchte ich besonders stark hervorheben: jedes Mädchen, das hinübergeht, muß wissen, daß sie bemüht sein muß, durch ihr Beispiel die dortigen Mädchen zu einer fruchtbaren Mitarbeit und. einem edlen Wetteifer anzuregen. Die Pioniere unserer Frauenbewegung werden sehr scharf beobachtet werden, auch ihr eigenes und persönlichstes Leben wird von ihren beschäftigungslosen Schwestern mit guter oder schlechter Absicht überwacht werden. Auch durch ihre Aufführung, und ihr /Verhalten, das bei Wahrung aller inneren Freiheit doch Konzessionen an die Gebräuche der Umgebung erfordern wird, müssen unsere Frauen ihre Stellung durchaus, behaupten. Darum kann nicht oft genug wiederholt werden: wir brauchen tüchtige Arbeiterinnen, denkende Frauen, .kluge und ganze Menschen. Zu. diesen soll uns die, Wiener Haushalts- . und Landwirtschaftsschule ■ ver- : helfen. - ■ ' \ > RUNDSCHAU ’ ,• J * Die Wahlagitation. Die letzten Tage der Wahlwoche bildeten auch den Höhepunkt der Wahlagitation. Die Leopoldstadt hat zweifellos durch die jüdischnationale Agitation ihr Gepräge erhalten. Das Straßenbild stand ganz und gar unter dem Eindruck der blauweißen Farben. Große und wirksame Plakate haben die Wähler nochmals nachdrücklich daran erinnert, was sie von den assimilatorischen Parteien zii erwarten haben und was einzig ihnen die jüdische Liste bringen wird. In den letzten Tagen fuhren Lastautos durch die Straßen, mit blauweißen Fahnen geschmückt und warfen Flugzettel in die. Menge. An mehreren Stellen, in den belebtesten . Straßen wurde Halt gemacht und Ansprachen gehalten. Auch die Versammlungstätigkeit war eine überaus rege. Unter den Versammlungsrednern sind, abgesehen von den Kandidaten,, noch besonders Frau Anitta Müller sowie die Herren Adolf Stand. Spitzer, Buchbinder, und andere hervorzuheben. Es wurden' auch zahlreiche fliegende Versammlungen in Kaffeehäusern und anderen Lokalen improvisiert Am Wahltage war die Agitation natürlich auf ihrem Höhepunkt In der Nähe der Wahllokale waren große blauweiße Tafeln mit der Auffprderung die jüdischnationale Liste zu wählen, auf gestellt In vorzüglicher Weise bewährte sich die jüdische Gruppe der Stadtschutzwache, welche den Ordnungsdienst musterhaft versah und sich durch Eifer und Disziplin auszeichnete. Die Wahlarbeit wurde von den jüdischnationalen Studentenverbindungen sowie den Mädchenvereinigungen besorgt * Der Ausschluß von der Universität Die vom gemeinsamen Hodhschul!-Ausschuß , gegen die Ausweisung -der nichtdeutschen Studenten von der Wiener Universität eingeleiifcete Aktion halt Erfolg gehabt Der Ausweisungsbeschluß , wurde vom KaMnettsrat aufgehoben. Die Studenten erhielten von Stajatskomzler Dr. Renner die Versicherung, daß ihren gerechten. Forderungen entsprochen wird. — Nun erübrigt aber noch diüe Bestrafung der 'ihr Amt mißbrauchenden Organe, welche sich die empörenden, rohen und dummen Uebergriffe zu schulden kommen ließen. * Protest gegen die Ernennung der mosaischen Abgeordneten für Ostgalizien. Die Delegation des jüdischen Nationalnates für Ostgalizien in Wien ieiii mit: Nach der Wahlordnung für die polnische Konstituante gehören die ostgalizisohen Abgeordneten des ehemaligen österreichischen Abgeordnetenhauses der Konstntuanüe an; da in Ostgalizien keine Wahlen durchgeführt werden konnten. Es würden also L ö we n s tei n, K o 1 ischer. Diamand und Liebermann, die bei ehrlichen. Wahlen niemals ein Mandat bekommen könnten, in den polnischen Landtag hiheingelangen. Aus diesem Grunde erklärte der jüdische Natiönalrai für Os'.gahzien als «Sie täamzc von der ost- Nt. 8 galizischen Judenhett gewählte Repräsentanz des jüdischen Volkes: Die polnischen Abgeordneten ■mosaischer Konfession des gewesenen Österreich!-' scheu Abgeordnetenhauses h dbetrweder Jas Iorme 11e .]c ch das moralische Recht,, dte jüdische Bevölkerung Ostgailiziens in irgendeiner gesetzgebenden, politischen oder sonst gen Körperscafti sei es in Polen oder Westukraine, zu vertreten und in ihrem Namen izu handeln, weil-jede selche Handlung der Neutralität der ostgalizischen Judenschaft Abb rach tu t \ Galizische Kolonien in Kanada. Der „Jewish Cronicle“ bringt eine Korrespondenz aus Montreal, wonach . die allgemeine Lage der jüdischen Gemeinden im wesentlichen Kanada gegenwärtig eine ausgezeichnete ist obgleich die vergangene Ernte nicht so gut ausfiel, als man erwartet hatte. Kennzeichnend für den Westen ist die große Zahl jüdischer Ladenbesitzer in allen kleineren Städten. Dies ist insbesonders der Fall längs der Strecke der Kanadischen Nördbahn, um welche sich m den Staaten Alberta und Sackatchewan viele galizische Kolonien reihen. Im allgemeinen sind -die,Beziehungen der Judenschaft mit den anderen| Teilen der Bevölkerung sehr herzlich und d.e Aussichten für eine gesicherte Zukunft von Neuansiedlern in diesem unermeßlichen Lande sind die besten. * Eine Intervention bei der Warschauer Regierung. Am 5. und 6. Februar erschien eine Abordnung des Lemberger Rettungskomitees für die Pogromopfer, bestehend aus den Herren Dr. P aruas, Dr. Schmorak und Dr. Wasser in Warschau und wurde vom Staatskommandanten Pilsudski, vom Ministerpräsidenten Paderehski und vom Staatssekretär des Aeußern * W r u b l e w s k i empfangen. Die Lemberger Her- . ren führten Beschwerde gegen die noch immer andauernden Uebergriffe der-polnischen Zivil- und Militärbehörden gegen die Juden, welche ein normales und friedliches Zusammenleben unmöglich machen. Insbesondere verlangte« sie die Respektierung der Neutralität der jüdischen Bevölkerung in Lemberg, die Aufhebung der Zwangsarbeit der Juden in der Front und den Ersatz der Auslagen für die jüdische Zwangsbereitschaft, die monatlich K 300.000 betragen, da sich dies als unmittelbare. Kriegskontribution darstellt, die nun die, Juden; treffe. ’ Schließlich verlangte die Deputation die Freilassung der als Geiseln inhaftierten. Lemberger nationaljüdischen Führer. . * General Allenby Gouverneur von Palästina. Der „Manchester Guardian“, vom 11. Februar ent-, hält einen Bericht eines Londoner Korrespondenten über die Besprechungen der Regierung mit ' maßgebenden Politikern betreffend die Frage des Gouverneurs für Palästina, da . die britische Sach- ' Walterschaft erwartet wird. Wahrscheinlich wird; General Allenby ernannt werden, der bekanntlich für ein jüdisches Palästina eintritti Sollte Mesopotamien, und Palästina gemeinsam, einem Gouverneur -unterstellt werden, so dürfte Sir Herbert Samuel zum Gouverneur- Stellvertreter für; Palästina Vorgeschlagen w erden. Zionistische Bewegung Befreiung, der Lemberger zionistischen Geiseln. Die;-von den Polen seinerzeit als 'Geiseln verhafteten zionistischen Führer Dr. Michael Ringel, Dr. Leon Reich, Dr. Alexander Hausmann und Redakteur T e n n e n b 1 a 11, welche vor einiger Zeit aus ihrer Internierungsstation Baranow nach Krakau gebracht worden waren und dort, unter Polizeiaufsicht standen,* sind nunmehr befreit worden. Die Herren, erhielten die angesucjite Ausreisebewilligung nach der Schweiz und nach London, wo sie bei der zionistischen Konferenz die galizische Landsmannschaft vertreten sollen. Dr. Reich, Dr. Ringel und: Tennenblatt weilten, vergangene Woche einige , Tage in Wien, von wo sie in die Schweiz weiterreisten. , Die palästinensischen Delegierten in London. DCe Delegierten aus Palästina zur .Londoner Konferenz, Jdüe Herren Berlin, Dizengöff, Eisenibe r g. und David Jeli Ln sitacl ln Paris eflngeti offen und nach. London weitergereist.. An der Londoner Konferenz .werden' äurih diel Herren' Nehemie die Lieme (Hiaaig), als Vertreter dies Nationalfonds: und S. Ka p lansk i als Vertreter der jüdlisch-sozIäEstischen FördleratSon Poale-Zion teilnehmen. * Prozionistische Kundgebung in Florenz. Dieser Tage hlat, wie „Corriere delia Sera" meldet itn Florenz in dem Theater Deila Pergola eine feierliche Kundgebung für-das jüdische Palästina stattgefunden. Es nahmen arr ihr teil verschiedene Abgeordnete, Senatoren und fervorragenkte Persönlichkeiten 'der Annostaidt. Die Redner beteiudhteten die mit der zionistischen Bewegung zusammenhängenden Fragen und betonten die Notwendigkeit für das jüdische Volk’ein eigenes Land zu haben „zum Schutze einer durch lange Jahrhunderte mit Füßen getretenen Freiheit“. Für die Reinheit Zions - \V> erhalten folgende Zuschrift, der wir aus. Gründen dar Objektivität trob mehrfach abweichender Abs’cht der Redakiidn Raum geben, . , . Sie bringen im Ihrer Nummer vom 14. d. M. eine Zuschrift der Frau S. Rappeport, in, der diese Dame die Reinheit Zions gegen miph in Schutz nimmt Die Ausführungen der Frau Rappeport dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Nicht etwa, weil sie gegen mich gerichtet sindl In Wahrheit habe ich nichts von* dem gesagt, was mir Frau Rappeport in den Mund legt Sondern des Geistes, richtiger der geistige« Verirrung halber, von welcher die Zeilen der Frau Rappeport zeugen.

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