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Jüdische Zeitung · 1919-02-07 · 6 (7.2.1919) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
6 (7.2.1919)
Date
1919-02-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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:>eite 4 2~ Sted auf diese Weise noch nicht alle Mandate verteilt; so wird die Summe (!) jeder Parteiliste durch die jetzt (!) jeder Partei zugewiesenen Mandate geteilt. Es werden die sich jetzt ergebenden Ziffern (zweite Verhäitniszahlen) sowie die auf bisher nicht gewählte Parteilose entfallenen Stimmenzahlen nach ihrer Höhe absteigend geordnet, und es wird in deren Reihenfolge water immer (!) je ein Mandat zugewiesen . 3. In dieser Wa'se wird sinngemäß weiter verfahren, bis sämtliche Mandate vergeben sind. Uebersetzt man die erste Bestimmung (§ 16) aus der Pappenheimschen in die heimische Sprache, so besagt sie, daß der. ganze ungeteilte Haufen von Wählern auf den ganzen ungeteilten Haufen von Kandidaten losgelassen wird, wobei jeder Wähler einen und nur einen Kandidaten wählen darf, trotzdem aber geradeaus 24 Kandidaten gewählt werden müssen. Kein zivilisiertes Wahlsystem kennt einen solchen Vorgang, bei dem es doch die größte Unwahrscheinlichkeit für sich hat daß überhaupt genügend Bewerber eine Stimme erhalten. Denn der Wähler hält sich doch im allgemeinen naturgemäß an die wenigen, prominenten Perönhchkdten unter den Kandidaten, die demgemäß alle Stimmen an sich ziehen werden. Ja, gäbe es in der Gemeinde eine als Bewerber auftretende überragende Persönlichkeit so würde diese alle 50.000 Stimmen der Gemeinde auf sich vereinigen und allein wirklich gewählt sein. Die anderen Mandate aber bleiben unbesetzt Um ein Vorbild für diese Art von Wahlrecht zu gewinnen, muß man bis ins 13. Jahrhundert,' zu -dem Wahlrecht der Bauerngemeinden des Bregenzerwaldes zurückgehen. Dort wurden die Gemeindevertreter so gewählt daß sich die Kandidaten auf der Festwiese an Bäumen aufstellten,, Omen gegenüber die Wählerschaft aufmarschlerte, und daß auf ein gegebenes Zeichen jeder Wähler zu dem Baum hinstürzte, an dem der von ihm bevorzugte Kandidat staud. Diese Wahlformea waldursprünglicher Sansculotten erschienen dem Verfasser gerade modern genug, um seinen Entwurf damit zu zieren. Dabei waren die Bregenzerwähler noch lange, nicht so unlogisch, denn sie wählten sozusagen körperlich, und jeder konnte sehen, wohin der Nachbar lief, und sich danach richten. Aber dies ist noch lange nicht der Gipfelpunkt des Unterstandes. Der Entwurf will ja die Stimmen verhältnismäßig aufteilen. Da aber jeder Wähler nur eine Stimme für einen Kandidaten {§ 16) abgeben darf, so wird jede Aufteilung zu einer direkten Vergewaltigung des Willens der Wähler. Jedem Wähler ist es direkt verboten, einen Substituten'anzugeben, da jeder weitere Name hinter dem ersten für ungültig erklärt wiTd (§ 16, 2. Abs.). Während er selbst also seine Stimme nicht'übertragen darf, besorgt dies die Wahlbehörde; ohne ihn auch nur zu fragen. Um die OrginaÜtät noch zu steigern, sind jdabö Parteilisten und Einzelbewerber nebeneinander zugelassen, so daß es Vertreter gibt, die mit vielen Tausenden, ja vielleicht Zehntausenden von Stimmen gewählt and, neben solchen, die ihre „Wahl“ bloß dem Umstande verdanken, daß sie jemand auf eine Parteiliste gesetzt hat; irgendeine Stimme brauchen sie nicht erhalten zu haben. Denn die auf Einzeliewerber entfallenen Stimmen lassen sich natürlich nicht weiter aufteilen, hingegen werden bei Kandidaten, die auf einer Parteilste stehen, die Stimmen aufgeteilt, und zwar auch auf solche Bewerber, die gar keine Stimme erhalten haben; dies trotzdem der Wähler nur einen Kandidaten und nicht etwa die ganze Liste gewählt hat Was für eine groteske Verteilung dabei .herausschaut, kann man sehen, wenn man das oben angeführte Beispei noch vervollständigt: Konzentrieren sich nämlich wieder alle Stimmen auf eine als Einzelwerber auftretende überragende Persönlichkeit und wählt ein jedes der abtretenden Vorstandsmitglieder sich selber, nachdem es die Vorsicht gebraucht hat, sich auf eine Parteiliste zu setzen, ja wählt nur überhaupt jemand — ein einziger — die Liste mit den alten Vorstandsmitgliedern, so erhält die vorbezeichnete große Persönlichkeit eben ein Mandat, und die Vorstandsmitglieder erhalten aus eigenen Gnaden alle anderen 23 Mandate — jeder (bis auf einen) sein Mandat — denn die „verhältnismäßige Aufteilung“ spricht den Parteilisten eben alle anderen 23 Mandate zu, mag auch nur ein einziger für sie gestimmt haben. Man sage ja -nicht, in außerordentlichen Fällen versagt eben das’ Proportionalwahlrecht ■Jeder kann sich überzeugen, daß bei einem wirklichen ProporiionalwahJrecht, das nicht nur .diesen Namen zur ..Täuschung geborgt hat keine groben Ungerechtigkeiten in der Stimmenverteilung entstehen können und man probiere bloß bei dem für die deutschösterreichdsche Nationalversammlung erlassenen Wahlmodus außerordentliche Fälle zu konstruieren. Es wird ganz vergeblich seim Ein Wahlrecht das solche Verteilungen zuläßt wie die oben angeführten, bei dem die Mehrzahl der Kandidaten, ohne auch nur eine einzige Stimme zu erhalten, gewählt werden können, bei dem es Fälle gibt wo jeder sich mit seiner eigenen Stimme wählen kann, ja bei dem unter . Umständen eine Stimme 23 Mandate vergibt — ein solches Stümperwerk ist eben nichts als .eine groteske Absurdität und etwas Derartiges sich offiziell als „Wahlrefornivorschlag“ 'anbieten zu lassen, ist mehr ais man billigerweise zu ertragen braucht (Schluß folgt) _JÜDISCHE ZEITUNG___ RUNDSCHAU Tschecho-Slotvaklsche Republik * Machar über die Judenfrage. Unter dem Titel .Amnestie“ veröffentlichen „Narodni Listy“ einen mit „—by“ gezeichneten Artikel, hinter welchem Signum sich der bekannte Dichter und Politiker Machar verbirgt Es ist eine scharfe Kritik des Chauvinismus, dem ein großer Teil des tschechischen Volkes verfallen ist Machar spricht Ln dem Artikel auch über die Judenfrage und sagt: „Wer nichts als gerecht sein will, ist grausam. ln vielen Orten sind bei uns antisemitische Pogrome vorgekommen. Unblutig — nur Plünderungen. Es richtet die Intelligenz und es beginnt auch das Volk zu richten. Die Judenfrage ist die heikelste aller Fragen unserer Zeit Laßt uns nicht verallgemeinern, laßt uns individneli prüfen! Aus einigen vereinzelten Fällen — und es waren nicht die tschechischen Juden — entsprang bei Kriegsbeginn ein Mißtrauen gegen unsere jüdischen Mitbürger, -das alle Beziehungen brach. Man verallgemeinerte und schließlich genügte das Glaubensbekenntnis für den nationalen Pranger. Hat man denunziert? Gut, aber nennet Namen! Haben sie .Geschäfte gemacht? Gut, dann zum Strafgericht mit Ihnen! Waren sie gute Oesterreicher? Ach, wer von unserer Intelligenz wagt es, sie deswegen zu beschuldigen und ist selbst ohne Schuld? Wer kann den ersten Stein aufheben?“ * Umwandlungsfähigkeit der Assimilanten. Die Kuftusgem eänefe in Zsolna, .eine der assinriliiertesten Gemeinden Ungarns, deren Mitgliedter sich bisher als intransigente Stockmagyaren ausgaben, wandten, sich nunmehr mit einem ZLrkuIarschreäben an die jüdischen Gemeinden Oberungarns, daß sie ihren Anschluß an das Slowakentum proklamieren mögen. Das ZirkidaTSchneiben wendet sich gegen die aus Prag und Mährisch- Ostran ausgehenden Bestrebungen, sämtliche im Tschecho-Slowakrschen Staate lebenden Juden auf jüdlschnationaler Grundlage zu organisieren. Der Minister für die Slowakei, Srobar. erklärte aber einer von der Silleiner Gemeinde entsandten Deputation, daß den Juden des tschechoslowakischen Staates ihre Minoritätsrechte gewährleistet werden und sich mithin die Erklärung der Siüeinier Gemeinde einer Revision unterziehen muß. — Nachstehend teilen wir das dem Rundschreiben beigelegte Erklärungsformular vöIünhaltEch mit: „Ehe Judenschaft! der israelitischen Kultussemeinde hat ln ihrer am . . Januar 1919 abgehaltenen Generalversammlung folgenden Beschluß gefaßt: Wir Juden der israelitischen Kultusgemeinde.identifizieren uns nicht mit den Bestrebungen,, daß die Juden 1m tschechoslowakischen Staate eine jüdische Nation bilden und politische, Minoritätsrechte genießen sollen.- .Wir sind Juden yermöge unserer Konfession, im übrigeh>:pd; wir Slowaken und! als solche wollen wir treue Staatsbürger des neuen Staates sein “ Kommentar überflüssig.. Ungarn * Erklärung eines bedeutenden Rabbiiers. Wir erfahren aus verläßlicher Quelle, daß der Humdsdorfer Rabbiner Samuel Rosenberg, der gleichzeitig der Leiter einer der bedeutendsten Talmudschulen Ungarns ist. sich für die nationale Organisierung des Judentums ausgesprochen hat und zu diesem Zwecke bereits mit anderen Faktoren des oberamgamchen Judentums in Fühlung getreten ist Die nationale Bewegung Die Nationale Bewegung in Mähren Jüdischnationales Bekenntnis bei der Brünner Volkszählung. Die Volkszählung, die gegenwärtig in Mähren .durchgeführt wird, ist der stärkste Beweis für das Anwachsen -nationalen- .Bewegung - in .Mähren. Das m Mährisch-Ostrau erscheinende .„Jüdische Vclksblatt“ veröffentlicht einen wirksamen Aufruf, in dem die mährischen Juden aufgefordert werden, sich zur jüdischen Nation zu bekennen. .Es. wird 'darin auf. die schweren Fehler ■hingewiesen. welche die assimilatorische Politik mit sich brachte, und unter denen die Juden heute noch schwer leiden müssen. Die Volkszählung, die in der vorigen Woche in Brünn stattfand, ergab das überraschende Resultat. daß ohne Entfaltung einer größeren Proaganda und ohne Durchführung einer Aufklärung der noch in den eingewurzelte assimilatorischen .Vorstellungen verharrenden Juden die Majorität der Brünner Juden sich zur jüdischen Nation bekannt hat Nach den vorliegenden Berichten haben 5300 Einwohner die Rubrik Nationalität mit jüdisch ausgefüllfc Es ist anzunelimen, daß auch in den anderen Gemeinden das Resultat ein ähnliches sein -wird. - Die nationale Stimmung zeigt sich auch in .den . Versammlungen, -die jetzt gelegentlich einer Agitationsreise des Generalsekretärs des Prager Jüdischen Nationalrates. -Herrn Dr. G o 1 d s t e i n, in mehreren Städten abgehalten wurden. Diese Versammlungen sind dadurch bemerkenswert, daß meist auch-tschechische Politiker sich daran beteiligten und ihrer uneingeschränkten Sympathie .für den jüdischen Nationalismus Ausdruck geben. Es wird dabei von tschechischer Seite, darauf hingewiesen. daß nur durch nationale Politik und durch Ablegung jeder assimilatorischen Falschmeldung die-Judendie Achtung ihrer Mitbürger erringen können. . - - ••- ..So weit -ist-man im tschechoslowakischen Staat Die Hochburg der Reaktion bleibt. nach.wie .vornur noch Deutschösterreich und Ungarn. Nr. ß Ung.-Brod. Am 32. Jänner fand hierctoe jüdische Volksversammlung statt, in der über de» Prager Kongreß von den von fcter entsendete« Teilnehmern referiert wunde. Nadh der Begrüßung durch den Obmann des Voltasnates 'Herrn-.Maritas Fuchs statteten Herr J. U. G. Emfl Büchler und Herr Ing. Karl Riete ihre Referate ab. Jetzt ergriff Herr Prof. Artur F reud aus ting.-Hraxfisek das Wort. Er schilderte wie ihm vor Jahren in seiner HermatstadT. Ung.-Brod mehr durch Unverständnis als durch, den bösen Willen jede nationale Arbeit unmöglich gemacht wunde, und wie glücklich er heute sei beim Anblick der großen Menge, die sich jetzt zur guten Sache bekennt Dr. K. Nürnberger stellte, sich mit etwas unklaren Worten airf unser Programm. Herr Jakob S. Schön gab der Hoffnung Ausdruck, diaß dtuTrih Zusammenarbeiten der Zionisten und Orthodoxen erst eta wahrhaft jüdüsdhes Leben auf .nationaler und religiöser Basis entstehen, werde. Herr M. H. Bratnmer, Kultusvorsteber, klärte uns in e&ner sehr naiVen Weise — wie Herr Prof. Freud Ln seiner Antwort sehr treffend bemerkte — über all sefa» Mißgriffe während seiner 'langjährigen „Regierung1' auf. Herr Paul März, Ung.-liradisch, forderte <Hs Anwesenden auf, ihre Arbeit voll und ganz der jüdischen Sache zu widmen. Boskowitz- Am 26. Jänner fand im Herrenhaus« eine Besprechung des jüdischeil Volksrates mit den Ausschüssen der tschechische« politischen Organisationen statt Die einzelnen Parteien entsandten starke Vertretungen, und die Besprechung gewann auch dadurch an Bedeutung, daß der zufällig hier weilende Präsident des Aktionskomitees der tschechischen staatsrechtlichdemokratischen Partei in Mähren, Herr Professor Vasa aus Brünn zugegen war. üg. Spitzer beleuchtete in einem anderthalbstündigen Referate die Entwicklung der Judenfrage und stellte das politische Programm der nationalen Judenschaft im tschecho-slowakischen Staate und des jüdischen Volksrates in Boskowitz fest In der darauffolgenden Debatte sprachen von tschechischer Seite insbesondere Herr Prof. Vasa, der Präsident der staaterechtlichen Partei in Boskowitz, Herr Beranek, Herr Hetsch (Sozialdemokrat), Herr Prof. Linda, Herr Redakteur Nah- 1 i k 'usw., von jüdischer Seite Gg. Spitzer. , Es wurde festgestellt, daß die Bestrebung der jüdischnationalen Partei nach Anerkennung des jüdische« Volkes als gleichberechtigter Nation und nach Erlangung einer national-kulturellen Autonomie für die Juden, die Anerkennung der beteiligte« Organisationen findet Das gegenseitige Keamenlernen der Ziele wird als wirksames Mittel zur Hinwegschaffung von bisher vorhandenen Hindernissen eines friedlichen Zusammenlebens, beider Völker erkannt Es wird beschlossen, anläßlich der bevorstehenden Neuwahlen in die Gemeindevertretung eine jüdischnationale Kandidatenliste auizustellen. Anläßlich der,.Anwesenheit der Herren Kohn und Dr. Gold- Stein vom Prager Nationairat werden die Exekutiven der Parteien abermals zu einer. Besprechung zusammentreten. Friedek. Sonntag, den 26. Jänner, fand eme Versammlung der hiesigen national-jüdischen Vereinigung statt , Nach Begrüßung der zahlreiche* Erschienenen durch den Vorsitzenden des Vollesrates Herrn Adolf R e i k referierte Herr Doktor Heinrich Schmie dl über die äußerst erioägreiche und zielbewußte Tätigkeit des hiesige« Volksrats, während Herr Bezärksrichter Siebensche’in über den Prager Nationalkongreß berichtete. Reicher Beifall lohnte beide Referenten. Besonders interessant gestaltete sich die anschließende Debatte, da sie uns Gelegenheit.Jiot, den von Herrn Kultusvorsteher Alois Reik vertretenen Standpunkt des Kultusausschusses it dier Wahlrechtsfrage zu widerlegen und im A*- schlusse daran die Gegensätze zu besprechen, di» uns von der bisherigen Repräsentanz der Kultusgemeinde trennen. Nachdem die Versammlung dem Volksrate unter großem Beifalle den Dank und das Vertrauen votiert hatte, wurde die Versammlung geschlossen. — Die offene Aussprach» mit unseren Gegnern zeitigte bereits den Erfolg, daß der Kultusvorsteher die Vertreter des Volksrates zu einer gemeinsamen Besprechung emluä, nach deren Verlauf wir hoffen dürfen, daß dl» Demokratisierung des Wahlrechtes in unserer Kultusgemeinde und die Aenderung des Lehrplanes in der hiesigen jüdischen Schule kampflos wird durchgeführt werden. Ungariscb-Hradisch. Am 28. Jänner d. J. veranstaltete der hiesige jüdische Volksrat eine öffentliche Volksversammlung, bei welcher vor einem zahlreichen Auditorium, unter dem ma* auch viele Nichtjuden bemerkte, der Sekretär der „Zidovska rada narodni“ in Prag, Herr Dr. Aa_ gelo G oldst ei n, über das Thema „Die Juden im tschecho-slowakischen Staate“ referierte. Es ist notwendig, führte Redner aus, daß die Jude« ihre politische Stellungnahme revidieren im Sinne der schon vor dem Kriege im Gebiete der tschecho-slowakischen Republik tätig gewesene« Gruppe der Jüdischnationalen und sich einerseits als nationale Minorität konstitutieren, anderseits im politischen Leben ausschließlich jüdische Interessen vertreten. Zu diesem Zwecke erscheint es notwendig, daß die Juden sich zur Politik des Jüdischen Nationalrates in Prag bekennen und sowohl ihre Handlungen als auch den Geist der Erziehung der Jugend m dieser Richtung. fesvlegen. Auf diese Weise wird das moralisch* 'Niveau der jüdischen Bevölkerung gehoben und jäas... Ansehen der jüdischen Minderheit beim tschechischen Volke gesteigert Die von Wärm» getragenen Ausführungen Dr. Goldsteins machten auf die Hörerschaft einen tiefen Eindruck nnd haben zur Klärung unseres Verhältnisses zur

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