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Jüdische Zeitung · 1919-01-31 · 5 (31.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
13 (1919)
Issue
5 (31.1.1919)
Date
1919-01-31
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seit« 2 destens 3000 Kopie zählenden Mente bis auf "das letzte Plätzchen üherriiiit. „Es hatte äcb ein Elitep&likumJ‘ling&inndeij,awi&'f£s ßSÜer ’Jtoeä* bef iSner jüdischen Versämmltmg gewesen1 warf,Pr£ fÄ&oren;' rione^Militäts, PoiijtikeP’ühd die Sjjitzen jüdischen Gesellschaft;wärenbih\vesehd. OierbinerDr. ChajdsjbegMhii zu Uspr&äieri‘.'!und . ach ttwa eine flalbe Stunde; damPbrscmeneh. ddr sfiziäldembkr.atiscK'e Sfedthauptmanif ubS fein djfizialäempkratischer Parteisekretär in der Versäqpäipnlt. baten, die Versammlung aufzulösen, da sonst “Demonstrationen befürchtet werden. .Des Publikumsbemächtigte sieh außerordentliche Entrüstung “und nur'dem besonnenen Eingreifen des Präsidiums dst'es-zn "danken, daß die Ruhe hergfcsteilt wehdeir-konnte.- *Der ‘sozialdemokratische Parteisekretär Y-nb'o —suchte —durch eine Ansprache, JmtePerseinem BedauernAusdruck gab, das Publikum zu beruhigen. Nach ihm sprach noch der Zionisteniührer; Professor , Mpses Riehtm’ann ufl^fcMerte-tiitf Antfesendeii äuft^iclr zii fügen und“naCh ‘ilause :£if. gfehenrdaraufhin zerstreute sich das Publikum. Nach Schluß “der yfersMm'lunsf '* iöz ' eine Menge1 vbn etwaßOO' Personen vor das Redaktionsgeb adde’1 def "ässimilätöriscfieh Zeitschrift „Eg&fenlöseg“/- Vfclche' ächoh1 einige“ Tafcfe •ffühKr ObdriaBbtnef Cfiajes ’ änfce&riffdn 'hätte, ‘ und *iier mah’daher Hie Schirld an der Spfdngung der 'Versanhnhbig''>riischob; Es fehl*'zii'hdfti&hn Detnönstdätioiieh, ifeBoch^füfchi1- ‘zu Tätlichkeiten; Am nächst«! -Tage; ärschjeheff*Vertreter1 der jüdischen Sölflkt^n'ües'T.-R:' 32-im zionistischen ‘Bureau und stdlltör ,isich'*’äiesen‘izitr’-Verfügüng. Blfe Grfi'ziere battfct1 ‘es möge (nochmals *did" Vetsainnihmg’ abge^ halten'"wördferi ‘■üxfd'-unfer ihfeth'*Schutz ktattfihden: AnS“*teclinfecHfeii ‘Gründen war’ 'es "nichtmöglich, dein- WhriSch ZU*-Willfahren.“- : -“•*“* Der *Vbffall b'elödÖiftef* “krass “die '‘völlige Anarchie und Ziellosigkeit,’ die heute in Budapest herrschen. * ’Die*’scfeiaMbmökratisChen Machthaber las^eii Sich’ dürtli "UnwiSSenheTt lind ‘Viel] eicht auch dufcITbösen1 Rät" 'zü* tüibeSqimeneti' Haäidltihgeri bevfföeät-1,die' geeignet 'fflifdr-sie- Vof‘ der' ganzen W£tf blöBzhstÖlen. *“ . lm * Ttdtz“der ‘Störung fet^abeP def-Eindruck1 der Veftanhhlifirtgteiif außerordentlich starker gewesen und dJe‘sPereönfichSfeiti Dr; "ChäieS-"Wird-*liier unvdfeö&ät'tafeibäi. •*? ’ . . 1 4 v»'«' Ä|I<» Ifl __JÜDISCHE ZEITUNG tfms nisch-ukräinischen Streit und Bildung einer bewaffneten jüdischen Miliz zur , Sicherung ttöm Leireh und “Gut in der Judengassfe. *Atn NacJftflittäsL desselben Tages '•'trat-.eine ffeineinsäShe Siizfiäg der Vertreter der Kultusgemeinde und'dir 1 üdiMAnationalen Parteien zusammen. Üfe ReÄqäsenfänten der-’ Kultusgemeinde ^ferkläTten prinzipifeBka^’Vipfnnlttägigen Beschlüssen beizutreten, emt;rgeSneinsamer*jüdiscfier SiÖherhteiti?- Jls' ganze iMassfenVon Öffizieren und i'nteiligehteri jüdischen Soldaten der h nicht demobilisierten österreichischen ArmCe' hur Verfügung’ "stänÜen. Deputationen . des; Sicherheitsausschusses verständigten sowohl den ukrainischen Nationalrat, als'üuöh" dS3 polifische:'Koniitee;-"welcheä£'‘in der Handelskammer versammelt war, v.on den gefaßten Beschlüssen. Im Namen des polnischen Komitees nahm Professor Chlamtacz die Mittdütbtgizur bSUigeiideh Kfenntnis.’ Däs ukrainische Koimfiäiido ‘stimmte der Bildung,;einer jüdischen Miliz “ zu, beschränkte aber die; Zahl .der MJliziänfen auf 200., (Eimge 'Tage, darauf \yilligtei die* "Ukrainer ’.in' eme Erhöhürig öes‘ Präsenzstäiides',aiff''30Ö-Mann,Itläruritä;‘:20Ö,Gfeweliffe:)!’'a "Die "Miliz trug die österreichische4 Militärmiiform,.'einen. Karabiner und; am' linken Arm ein blau-weißes Band,, welches .später, um eine Ver- ■ weClislunf" mit“ 'dertt’yriß-gelbeh tikfäinisÄMi) zu^vefjheÄen, ‘Ünxcfl’ ein vleiÖes ,Anribattdaersefzt wurxJe:—* - *,>*** «-r t k,~ > - ’ Gleich in den' ersten Tagen ihrer Tätigkeit begann. d;e Miliz einen energischen Kampf mit dem Binditeiftunt“ Viele" gemeingefährliche' Indiviäüen 'wurden <’aäfgefängen!' hnd fV^fhaffbtI däThntef; ein'ialsCher 'Offizier,*-welcher’aih '3h November' als. angeblicher;(ukrainischer .Patrouillenkommandant in den Hotels New-York .find Esplanade 5 " Personen (3 Lüden "und'12';Po'Ieh) nfwfSIcho'iÖ''unof zirka 2Ö--’befjumfö.“ ''Ti Als die polnischen Truppen (rtieist Mittelschüler;'find Volontäre) •vprgingeii und immer weitere Straßen, abschnilten, erstarb fast “ jedes Nr. 5 __ ' # ' & ■ Das Verhaften der-ukrainischen Truppen der ^irktÄSagSsse .cfuxchsücHteh “‘vier, -*ukrälnische ^Ölhafen ein [ Haus, del/en;EigentümPr,' iM1! der Mhlntüig, eP'hab^1 es mit? Banditen ..zu mg dib. tfiletier jüdischem■ Milizfanriefi bn Njf wff eine ereits’(äiaftr,def‘"Miliz ,oUr uÄÜ?es enfspatfif-’ sick eine?e‘genheitige^Schießerei,f^tdi^T,damit&hdete, daR einige Milizianten dem ukrainischen XpjdsJäiichlfübergeben wurde«, von wo sie nach ““A,utklarung des Tatbestandes entlassen wurden. (Das iim polnischen 'Stadtteil zu jener'Zeit "gegründete Tagblatt „Pobudka“ Stellte den‘ Vorfall tendenziös falsch dar, iftdem; es”'behauptete, die jüdische Milizhätte aüf" PoIen‘ geschossem.) Das Verhältnis'der-polnischen-Truppen zur Miliz war ein feindseliges. Anfangs wurden die jüdischen Armbänder mit ukrainischen verwechselt und behauptet, die Juden hätten, offen die Partei tßr-1 Ukrainer;’ erSrfifeft,’ fefrie Behauptung, die unberechtigterweise auch von den ukäramMdtötn IZhrtuiisSM'1 '§ufgestÄIl? “vwurde.^Di ese feindselige "Stimmung—r-erblieb-1audh— nacht Einführung, des weißen Armbande,s. Täglich .we^rholten ' sich Fälle von '.'Entwaffnung ' und Gefangennahme lvfüdfschef1 Miliäiinteri1'' ’dureff '“fe'olnisefie SöldätenFEs lief' nicht ’ohnfc11Bfescillrilpfu!ngfcn; Mißhändlungen- und Drohungenunter ,de'r Adresse jjer; Juden; ab. V^rttai^iche^ Mitteilung;en ti Die jüdische“ Miliz in Lemberg* um rtGaifeiStSL ^tttveipbpr, lafßJiu vtTs; Am Mqrgen des J. Nojypmbe^.lölS wurden die Juden ^Lembergs durclj.;die jdäajnjsche Besetzui^'jde^ ^ädt lübejtascht.;.Lasteufbst. ijör' in die Lujt tscbteßSjpdeu Sjjldaten; bf^etztj jmjrcfizogen* jhri£$tadt£j JLJkriiipisäie' *t^tfGMllen j_entwaffneten äfle; pität'*, jikr^iÄsfhe^TOfnzjere5" und St^tmjvdepeto-^ie i)eg«mefep;, -Die^Polizei 1*35 verscäjwnndeii: der Stadt5; ktgq^en Arnst und; Ünsiclierheit* Aps 'if^^rfehj-upg;der leigen JahJzfebnte wußte; es ^e Mfe.ch< BerölkenmKi daß derartige Spannnhgen_sicn leicht-^n der Achtung der Judengässe entladen, welche in' solch«» Augenblicken, wehrloser ist denn je,-^;;4; ” *> Die .Repräsentanten , der judischnatioriale* A- * *!« T amVh^rr Hii nlhisn *vtti ‘ . V Arnnrr!l(r sofite“ entbehrende jüdische- VolksmaSse' wendete sich., mit. all et]; Anliegen,- Beschwerden und ^Wünschen äh das’ Kommando " der"* jüdischen “Mifiz, werchS* äls"eii?7!ii;i* Instanz -iiF'äef* Jüden^ässe geSUSbdte' wö-, 'AüclHSie' uki'äiniscfi’en' BEnÖrcfefi wiefeefi iüdische'Petenten.änrdie Miliz.-41!: --:-?"*? '* j Bald .mußtejlus Kommando der Miliz an die Judenviertei schreiten. Es * wurden einige Verkihift"steifeifT erÖffietr-'-wh" Bfö^^KäftoSerri “ff adfef.* zffftftM&äxtfiiaIpfeise‘ an die lrmd"Be^ölkerüng, de'f^'pölnischeh Zfvilbevölker4un'grt';rfiündlicH',',tirid sclirif tlifch-1 binelebhafte" Po'groma'git’atloff .’entfältel wurdp.. ,;; J; ,;r; />M .Um die Sachlage klarzustellen, entsendete das' Mi 1 i.zkpmmando seine Vertreter an das polnische 'Konfflee; ■*‘wasfe,-änF % NßvemireP'iyiS eine sclif fftffclfi?-'Bbs{ätiffunä<' 'darüber,'' erhifelteil, daß' dievNeutralitäf def jüdischen;Mi(fö tnnd. die Standplätze ijirer 'Bereitschaft (darunter 'auc^t'/n den NelienräumLichkeiten"!des Tempels' und der großen Synagoge) zur Kenntnis genommen wurden uiid.dä's öolniäcHe Kömftee versprach; beim polnische«,' Kqmjnando g^?en; Entwaffnur}K -Mü!'' zfc'nteril zu’ remohstriefen.i.'Täfsächlich '' begaben ,siHhm,arÜ,T(j:,iNoveihBtr 19# PaMmedtäfem iiidi’schen''MilS'zuTn‘^iSlnf^che‘n:‘Kömmkndo.!-\\'öisie vom .'Komriiajndan!ten'VMaczynski'' 'Tind,!'4 sattem Stabsctiei„.LapjT!ski ^empfangM^ ‘ wurden, Mit. Zuzur 'Kenntnis1 genommen,* werde«.’ ihr 'Tätigkeitsep," Ihre Waren ‘ 'zum ‘Mäxirrlälpfeis» rl :ifi/.,' wfi >r 1 ■ t etaDlicrr ^ar WIIW JLt . T . \7*'c * 4 , " .. I. Zi» scTflus$£_War«n: .Strikte^, NeutralijäLin dem 591- ' ’ .*) ’ Ön- "Lemberger' GesimmngsgenosseT der vor tfoäs&i Tag.cfi ,\Virai^ kam. schildert auf Giarnd gebier;genaue« v— Will uutil, in vn.nl vuu.1 - .1;- St'adtteil,'wohnten inid Aussagenvpn Milizianten, di« ,aE?«Tplnߣ:her';G'^aHgenschafti,zurij(p&enrfeii. -ztf'^^fkaiifenr "’rijie .Straßenkämpfe, die ih Lembefg"'entbrannt waren, hatten die fatale Folge, (daß auch Leute aus der Zivilbevölkerung .auf der“Straße und “in d&PWfÄfiMmgöf, @fÄ-*vor^felääf^. bald zifäteg getötet •■’ödef''. Verwhrtdet »^ur.denr' ’! M eihjgpn1, Punkten. •dfes;- Judenyierfeis — mußte dgs Milizkommändo- Vertiandnlätze errichten,; welche unter“-erpröbte’r* I.enung’ voiTT5filifärärzteh erstt.' Hilfe leisteten . - ‘ vu •“' 1C Als sich die Zähl" der Leichen auf den Straßen und'in den „Häusern, njejirtejmd an eine Bestattung nicht zu <|enken“warr*di“äer jüdische Friedhof durch dfc1 Kä’nipifiriie'wdm Judenviertol abgeschnitten wäi^ errichtete -die Miliz einen Notfriedhof am Schloßbcr^- Wo8™vganzen ungefähr 100 Tote begraben wurden.6 w*'lnxu *** _ _ ..,__ch'e^.Minz zit Ves p e^k fi'e? An.’1 D|es^ Tatsache Jhindefffe natüdiclf-'die: öbeft erwähnte; ".Pobuidkä“f;nichLj tri efi\eiii;,^epttäle‘‘ übttsejiri'ebenei^’A^tilceij'zu-'/behäupten.'k, diie ’ Jnifenl haften, _in' den Synägogai WaTfenl^er;'eifrichföl?"m-rwefc?te‘n smh 'feäer: Juäe ai&'usten JsS eibigeTTaife riäch deifi*!Lembferirifr0 Poferoln; '^eldhe'f; ifrle*- cties '"spätöi*'ge^^-gt werden r‘;sp11.;j mit^..derrEi4wgffnln]g^,*mrd<^Einkerkerung der“ Mil^iahfenHb*eganri. erschien’"rine Kündmächung dteKomanandimiitehmäcÄynslci; kräft wwchS?0meanichl,OTEfi^ eiistief^9e jSmsblfe'iVÖM forihei,{ätegl(äösf-aMii,de"'"rÄft» d'et M-bTi-ttt 6:- rifn-g,;' irie;’w är e.pjh n AV'i^i|en,iuX‘d.Zus fimmunt d e s* po ln i Sc h e n' K o m man - d psjr egrü 11^ e't^Vor’d'eru f ** 1 2 "!■ ' ■ "aiä *15.? Ndvffcifebei^Dlif ’t£ wSr ^em'Wbitäfe. kärrf unf 'hlfe1 Mittä^ssEufede-,{ii“das Milizkommändo ein Mlfglijed fl’es’ *Steherl;eitsaü$schus§es?weI?^'l5§ durcli dijf .Kaippflmie^escMttöt-worden .wsk und nunmehr unter Lebensgefahr. uberGacner ima Le'jefn'4 klefeil"1 hferüti^ffi’^GBtÄ ^.SSmStg OÜ «52ÄI t n r f u**%* UM W -c< irMii Von der Schande-eurer ^Namen - J—Emf'Rüf *sm4a$e“zS6Ms»Sa®er3ultii!tr - Dr Aitf abnm^,ch^yi^/P?-*) Jeder, Nation äst; eine große .Anzahl von be~ sfi/mmuen Namen,au egren. jäte, deren " Träger ais zu x^er NättSn gehörig "sfi^p&n^dMese.'Namen sindfSäädien^imt dec^itestM'gesohäicbtecih.en imd seeJs{|igi^Tradttiop iLi&sesWoikas nüd yerkinüpit mifede®fniibescen wmraelnqerffationafeg.^aem- ^Bs*.-rfierf - fct?. )d?iS5 ylefc.’aindi<^e_ inaitonSe Merltmale;länfin öder jmvpjis&idlt^^l sdbsteede'iiT' düie ’NanfeiTjemp .’.jqocii, gevichtigere Funktion.- In den. j^gentürniiChen auormalen , Vet^- bältnissert, in denen vi'ir nhter den anderen Nattonen leben, — Mohnköracäien ott't In dem Raum zwischen’; den GcößkSnnernr /d®r Jähdeteli j—,, umd besonders än Ansdhuns: der Entselbstung, «Verschwindsucht“. AngfeichiniE imid Nachäffung, der wir im..letzten .Jatah^idert oder^.im^.Osten, in den l^ten. Jalhrzdiote.n. vpi^aiHen .siird_^. däs;.ahe3 macht’den Namen; oft -zur*.Sc|nbbteit!h, jum Ans- .Idi habe-füns enste’den -Vöratamen im Aiige. Djeser fst im Gegensatz zum ..Familiemiamen ein (von den Eltern) f neiwälig “gewählter, bleibenidier, d. hl pr ändert sich ificht idüirch Adöpjöon.iodfer, bei der Fraat," durch. Heirat. .Äd .erscheint imr immer als ein tief Persönliches, .Intimes, Unaibtrennliches. Er ist demnach vielfach .ein.Rrogramm, ek W«gwei$©r: dias, Kiinid, düs Kurt oder. Mathilde benannt wurde, erhielt: damit dpn Bahnzettiel: „Nach Deutschtum!“; das Miieczyslaw oder Jadwiga ■ geheißen wuTde. ward ans Pofentum, der kleine Arpad und die kleine Böszi ans Magyaren- '-ium gewiesen. So daß;der. Name «ein Schefdend- Emtscheideitdes wnndie. Und jeih frage: Habt ihr eurem Namen nach euch'nicht .schon, wenn auch *) Aus dem demnädhst erschein,-,nden Doppelheft der Jugendzeitschrift .Jerubbarcl“ stellt un* der Verfasser diesen Aufsatz zur VcSriürung, den wir auszugsweise wiedergeben. upwffientMch, ..für-mns«e Teinde entschieden? Ist getbfrrr’rirfeckv keirr-rpgmticiies^-Erkennungiszieicher. Gfi^irSe ,urfä ^Räßbäiieft (Bflöntdräudh ‘efheirlZtö^ uiig^S^? DelviSfffs£5. gekoSSnen*? Dife’hSfifige cnä- __CeS^Ödifen ‘iSraft?Shst}H8flU?ijiRfisahkÄ^israfcftü&lfSh 0 „Gith^fth^zu-efkSiften-gii- _ antMüdösSHer, bekehret woÖt ihr _ienehrT’elöÄfeeS'fiheh nVodefvolSsr ^•a'editisd^r'*Z^fkfüffi5hg,'9ias'TÄi'chfenäev^2n;d'eSz)K&he’h dÄ^AcEäirSx, Mer>'jüiSschetr fimff&t, ÖS ihr *^föc}i zuö*^eFt^fricB'ciie,h* strebe^“- en^gehs&'liefi?“ Efie Einheitlichkeit der he b,r ä i s cji e n N a m en,'**dle nifch t' rfiir ‘SvzSsagen’honz ontal auf4!SiÄTähiLe.r 1_ dieiBgegeifvhartijren Hrden* "aller Zungeh|!sjclibeziehen; sondern afiidi verf^al’<<di84iGen'4SäMoneii YieltäSefidjährEge? VergangirffieiF 4rnhc’deneif dier wielSif ZdmafPmlftacteh soll?1 , •ei, . .. , ynd es möge betont sein: Neben diesem notwendigen* WillenSato unserer Entschejdimg sind mir dSe' WÖ-schiMtehen: '^njffif"pdBrl wereiger'‘wichtigen Erwägudg^1 fogiScfi^n und 'ffistöTisöHen Betriachtiingen, 'Skt fiBiär 'dSSsen Gegenstand - anzustellen sfiSuL von weit, weit. zurückblielbehdSf Bedeutung!'Ich wefß also na'fffi&äf,^^B“esrklüge’uhd gelehnte E)ek3ärm]gen ‘gibU wie;es zu der jetzigen Namensassimilahou; gekommenist;'ich weiß, daß es im Grumdie, gar keine-«j -geririgfügige'Sache leichter Wahl eist, bestimmt durch Launen des Geschmackes, dea guten Tons und-dergl. allein, sondern daß die Namensgebungmittelbar diktiert ist von- . tieferen - Rücksichten' auf den Lebenskampf der Juden mit der'fremden Umgebung. Man sagt Yielleächt (was an sich* mehr alsunrichtig ist), .-daß Selm* schöner klinge als Lea, in Wirklichkeit, aber wollen die jüdischen -Eltern in ihrer —. größtenteilsmaßlosen, ungesunden "■— UeberzärtEchkeit a* den Kindern ihnen keinen ^“irtaugeb-enasten Rlobfner äi' veigättge'iäh Ttihriihudeiren 'tmjiiäifecHe Namen geführt hÄert‘*“(Sälnhch-*h\!te’hni4“iaiyrirgehalten winL daß: schon ^ims&Te. Ahnen in-Palästina nicht hfäräialh1f;sonÖ'efn‘ara'M5sdlr usw. ges^f6flen falben)* **; *" fefi. Aiier'^äTum'weiiäe ich^mich asiicii nicht ah "Juden und Jüdinnen .schIechtIiin,..dSe ja. vjiel^ch' jetzt .weäFsiärlceF sindtim |Argumeptieren atejbh Charakter und’in dTer gemeinnützigen TatT und' ’ die “jich 'Salför -?umzufetiiffiien“' imefit h^eh äSrf.^iäf ^eälä? mföh dodh, däWSn-’ä!h' eläffi, didfiihf'fe, B£wh8titt9tNter Eajsten’;Ulfii'JNachteiie eüntas entschiledfe.n; jiSdäschen Lebenswandels;, trotz |riür-“ä31e diete, 'die :da eih „’Prol^em“! vielleicht1 'eSn „ernstes Problem“ sehen werden, „eure Sache, ’die'überh^t.'W'erden ihnß*‘, einep Dunst und, ein Dickrditjdies Fraglichen? zu Erörternden; zu E^yügerede^'dL;für <fiese werde .ich^ioch.^iffie weitere- A'uisüfze zmcschreäien Tifceh: eben-preSmieh mätisierdnSe;' ‘betrachtende,* argnmentienende~Aufsätze, mit-,klüglfclim'v,'.Zwar—aber1;, mit „Zumindest“, mit. „ALjertiEngs” und wie all die Kqmpromjßsätze beginnen.-Da’ wird diie . Stichhäl’tägkÖt dö4-früher, gostreiften Eihv/ändJ zu.. tmtebsudhen seihrob'-wir nicht-die -Phfcht haben, die Annahme fremder Namen zu verwerfen.- obgleich es. die Gepflogenlieit.; eärestiger frommer Jahrhunderte wär^ wffe wir "uns ja anderseits die Freiheit nicht ntäiineh'lassen, Aäfljeües, was jeiie Ahnen gebiihV dfe'ri haL^als’ für 'hins nfchf biiridendJzü befrachteh. Abgesehen cüavon,- daß jene Geschlechter; im fielen

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