Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 3 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Säte 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. :! Br. Jakob!, Zagreb, und Dr. Spitzer,' Osslek, als Repräsentanz der südslavische* Judenschaft zum Regenten Alexander nach Belgrad. Dr. Jakob Ehrlich zurück gekehrt. Unser Gg. Herr Jakob Ehrlich, ehern. Obmann des Jüdischen Nationalveremes und Kultusvorsteher, der dber 4% Jahre Kriegsdienste geleistet hat, ist diese Woche aus seinem letzten Statiönsorte Odessa hebngekehrt Wir begrüßen Herrn Doktor EtaBch auf das herzlichste in Wien und freuen üib, daß seine wertvolle Kraft wieder für die zionistische Arbeit zur Verfügung steht. Das allgemeine jüdische Pädagogium in Wien cröffnete die Abteilung für hebräische Sprachlehrer und die für jüdische Kindergärtnerinnen am 16. Oktober 1. J. bei einem Stande von 50 Hörem, welche sich seither durch nachträgliche Aufnahme auf 88 erhöht hat. Die Zahl der* ordentlichen Hörer an den beiden Abteilungen beträgt 73. Einzelne Kurse des Pädag^dums werden von 15, außerordentlichen Hörern besucht Ihren verschie-' «lenen Vorkenntnissen entsprechend mußten die Schüler für die hebräischen Unterrichtsgezenstände in drei Jahrgänge geteilt werden. Die ersten beiden besuchen die Hörer der Kindergartenabteilung und jene Hörer, welche zur Aufaahme in die Abteilung für hebräische Sprachlehre noch nicht genügend vorgebiidet sind. Der dritte Kurs stellt den ersten Jahrgang der Abteilung für* 1 hebräische Sprachlehrer dar. Von den am Pädagogium unterrichteten Disziplinen sind für alle obligat; die in einer; allgemeinen Abteilung züsammengefaßten Fächer «er, jüdischen Geschichte, der jüdischen Religion. Pädagogik. Psychologie, jüdische Frage and Bewegung. Pädagogik und Psychologie werden für die Abteilungen der Kindergärtnerinnen durch einen dreistündigen Kurs über Methodik des Kindergartens ergänzt. Die hebräischen Fächer teilen sich folgendermaßen ein: hebräische Sprache in der ersten Abteilung 8. in der zweiten Abteilung 7 und in der dritten Abteilung 7 Standes. Bibel ie 4 Stunden, iüdtsch-rabbinische Bibelkommentare in der dritten Abteilung 2 Stunden. Talmud in der zweiten Abteilung 2 Stunden, in der dritten Abteilung 4 Stunden in der Woche. Die Unterrichtssprache für hebräische Fächer äst hebräisch. Es wirken gegenwärtig an der Anstalt folgende Lehrer: Prof. Di. V. Antovitzer. Dr. Siegfried Bernfeld, Adolf Böhm, Z. Diesendruck, Grete Obernik, Moses Ratb, Prof. Dr. Rosenfeld, Dr. E. Sonnenschein. Dr. Wilhelm Stern und Privatdozent Dr. Harry Torczyner, der mit der Leitung des Pädagogiums betraut ist « Die Anstaltsbibliothek, die sich vorläufig auf die wichtigsten Studienbehelfe und eine Auswahl aus der modernen hebräischen Literatur be-. schränkt erfreut sich reger. Benützung seitens der Schüler der Anstalt. Trotz der widrigen Verhältnisse berechtigt die rege Zusammenarbeit von Lehrern und Schüler zur Annahme, daß es gelingen wird, in der Ab Auge gefaßten Zeit die gesteckten Ziele zu erreichen. * Nähere Auskünfte erteili das Sekretariat des allgemeinen jüdischen Pädagogiums m Wien. II.. Obere Donaustraße 91. Korrespondenzen Wiener-Neustadt Am 30. Dezember fand eine Versammlung der Külteswähler statt Sn weicher zunächst. Herr Dr. Robert Wejtsch .aus Wien übet die politische Lage referierte. , ln einständiger Redle begründete der Referent die Forderungen des Kopenhagner Manifestes und betonte, daß die Stärke unserer Gemeinden nur darin Hegen könne, daß säe sich als Zehen des lebendigen Organismus des gesamten jüdischen Volkes fühlen. Hierauf fcri.tisier.te Dr. Bauer die- Tätigkeit der Wäener-Neustädter Kultusgemeinde und appellierte an die Wähler, bei den Kultus wählen nur wahrhaft jüdisch fühlende Kandidaten zu wählen. In der Debatte polennsäerte Herr Aron Weiß gegen die Vorredner, Herr Rosenberger sprach als orthodoxer Jude den Wunsch aus, der Zionismus möge der jüdischen Religion die primäre Stehe emräumen. Ihm efitgegnete unter stürmischem Beifall Herr Dr. Berstl, der auf die große moralische Bedeutung des Zionismus himvfes. Linz. Am 8. hatten wir liier eine bemerkenswerte sozialdemokratische Versammlung: „Die Intellektuellen und der Sozialismus“. Interessant für uns Juden waren die Ausführungen einies Landesgerichtsrates, der mit Stolz erzählte, daß er unter dem Eindruck der. Revolution aus einem deutschnationalen Vertrauensmann ein sozialdemokratischer Parteigänger geworden sei Er glaubte schließlich sein neues. Ideal vom Vorwurf der Verseucbtheit durchs Judentum reinigen zu müssen, wobei es ihm passierte, daß er Töne aus dem schwarz-rot-goldenen Register zog. Ehe Abfuhr, die ihm unser Du Menzel erteilte; war wirklich herzerhebend. Inhaltlich und formell überragten seine Worte alles,' was m jener Versammlung geredet wurde und nicht' allem die •arischen Besucher, sondern auch alle anwesenden Juden gaben begeistert ihren Beifall kund, als er von dter Verwirklichung des Sozialismus in Palästina sprach. Jüd. Turnverein „Makkabi“ Brünn. Am 5. Dezember 1918 fand in den l-okalitäten dies israelitischen Frertisohvereiires diediesjährige Generalversammlung unteres Vereines statt. Dem Berichte des Obmannes zufolge hat der Ver- Donnerstag. den 23- 'Jänner, halb 6.Uhr' nachmittags im großen Konzerthaussaale Tortras des Herrn OberrabbSners Dr. Z. P. Chajes und Herr» David. Trle tsch, Berlia über Palästina-Probleme r V Eintrittskarten für. den Vortrag von K 2.— bis K 20.— erhältlich in. der Buchhandlung R. Löwit, L, Rotenturmstraße 22, und im Nationalloodsbureatt IL. Zirkusgasse 23, ehr während des Krieges seine turnerische Tätigkeit auf kurze Zeit’ (unterbrechen müssen. Die Beteiligung am Tunnbetrieb war trotz (des Mangels an Vorturnern eine ziemlich rege und war besonders das Mädchentümen außerorderftlich frequentiert, wais dter aufopferungsvollen Arbeit der im Kriege in1 den Tamarat kooptierten Damen zu dlanken ist Das Interesse für unsere Tunnsache Ist ein sehr lebhaftes und - hofft der Verein, in allernächster Zeit dien vollen' Betrieb wieder aufrtehmen zu können. Turribnudter Blum und Schuschny dankten dem Turarate und besonders dtem Vereinsobmanne für die mühevolle Tätigkeit worauf dem scheidenden Tuxwrate «Jas Absolutorium erteilt wurde. Die Neuwahlen ergaben fofeendtes Resultat: Obntann: I>r. Karl Sonnenfeld; I. Obmamnsteilvertreter: Ernst Schuschny; TI. Obmammstiellvertreter: Siegfried Kenslers I. Tumwant: Max Gelbkopf; II. Turmviart: LadwSg Bhan; III. Tumwart: Marie KcSsler; I. Zeugwart: Eduard! Neugebauer; II. Zeugwart: Oskar Mihich; I. Schriftführer: Karl Stjaßny; IL Schriftführer: Richard Piovaty; I. Kassier: Jozii Weässenstem; II. Kassier: Karin Doualih. Beisitzende: Fifi Blum, Ilona OydM, Ortete Gut, Otto Bann, Otto Breda. Kassanewisoren: Theodor Huber, Ignatz Rockach. Frledek Mlstek. Wie kt alten gemischtsipradhigen Städten, dter tschtecltoslowalklschen Republik,' wurde auch hier die deutsche Gemeindevertretung aufgelöst undt die Stadtverwaltung einem Regierungskomirässär und' emer 30-gliedrigen Verwaltungskommisstoo übertragen. Für diese wunden (zunächst 20 .Tschechen und 10 Deutsche in Vorschlag gebracht, doch, ttiait dis schlesische Landesregierung auf Grund emes vom hiesigen jüdischen Volksrate .eingebr achten Protestes, den Juden (zwei Mandate eingeräumt Das äne:AIai^'']]äctekltetidtefiVbfätzehdte dtes htesä-■ ge» Völksrates, (unser-Ogt Herr AdolfReik; be!P der Besetzung dies zweiten. Mandates wurdte der' Vorschlag der hiesigen Jüdensdhaft (nicht berücksichtigt und ein tnichtauf jttdlsch-natSanaüem Standpunkte stehender Herr. in die. Verwaltaigskommission .berufen. Unser Vertreter hat dlaher m offener SStaung in der Personenirage Protest erhoben und die Weäterieituhg (desselben an die schlesische Landesregierung verlangt. Wir and überzeugt daß ein gleich konsequentes Auftreten unserer Volks rate (in den Städten mit jüdischen Minderheiten den gleichen Ertöte zeitigen wind Bieiitz. Im Oktober 1918 äst hier dter Jugend!- .Verein „Hatdhijah“ ins Leben gemffen worden, welcher die Mitarbeit an,(der Verwiridfchung des Baseler Programms zur Aufgabe hat und mit den hierorts bestehenden zlonästäschen Vereinen in ständigem Kontakt steht Die PrädisposiMon aller Chawerim für düe Ausw anderung nach Palästina, sowie die Einführung (des m@chtHiformier.ten Teiles in die Idee des Zionismus wind durch Referate seitens des Herrin Prof. Dr. M. Berkow.icz und ■ mehrerer jüdischer Akademiker über Geschichte und Kultur der Juden, Bibel und Talmud; Palästmakunde unld alles das zibnistisdKe Gebiet Tangierende bewirkt Der Rabbiner aus Bilala; Herr Dr. Abr. Mark, halt seine diesbezügliche tatkräftige Mithilfe zugesächert. Alittäglifch werden aiuch hebräische Kurse abgehalten. Der nodh verhältnismäßig junge Verein hat bereits namhafte Summen .dem J. N. F. izugewendlelt!. Am 29. v. M* hait die „HatchSJah“ runter Mitwirkung sämtlicher Mitglieder einen jid&ch-iEfcenarischen! Abend'veranstaltet Nach Begrüßung dter Erschienenien gelangte einiges aus Scholem Alechem zur Vorlesung. Hierauf folgten Lieder iundr Deklamationen von Bialik, Frischmann; Rosenfeld; Frug, Ben Ami' Dr. Loewe U. a. m.. welche den ungeteilten Beifall des zahlrelldhen Publikums fanden. Die Veranstaltrung endete unter den Klängen der „Hatchäjah“. Der erhebliche Reingewinn wurde wohltätigen Bestimmungen (tf. a. gaüz. Pogromopfem) zugeführt. .1 —r. Budapest Am 22. Dezember 1918 fand hier eine von fast 3000 Personen besuchte ziom'stiscbe Versammlung im großen Sitzungssaale des alten Parlaments statt Der Vorsitzende, Herr Professor Ad. Strauß, begrüßte die Versammlung und erteilte sodann Herrn Professor Dr. Willi. Stein aus. .Wien das Wort der . in einem ^sachlichen, von wiederholtem Beifall unterbrochenen Vortrage die Grhndzüge des zionistischen Programmes darlegte. Sodann entwickelte Herr Moriz Güttin an n in fesselnder Form die Ziele der zionistischen Arbeit in Ungarn. Die begeisterte Zustimmung, die die Reden sowie das von Herrn Adolf Strauß gehaltene Schlußwort fanden, beweist, daß auch in Ungarn der zionistische Gedanke zum Durchbruch kommt dank der zielsicheren Tätigkeit der stets' opferbereiten, arbeitsfreudigen zionistischen Führer. \ Zürich. Am 26. Dezember 1918 fand im gro-- len Saal des „Jüdischen Heims“ eine allgemeine- . Versammlung der jüdischen Studentenschaft Züj'. richs statt, rinberufen, um in diesem, für dasj Schicksal der Nation höchbedeutsämeri Moment! ihre Stimme zu erheben. Die. Versammlung iaßte.' eine Resolution, wonach sie auch ihrerseits die", nationalen Forderungen proklamiert, wie sie vom' jüdischen Volke vor,das Fonrm des Friedenskön-'. gresses getragen werden und gelobt für diese Forderungen• und ihre-Verwirklichung mit ihrerganzen Kraft rinzutreten. Der von ihr gewählte: Ausschuß hat die Aufgabe, die jüdische Studenten-; Schaft Zürichs zu vertreten und im Geiste der obigen Erklärung zu wirken. Ankündigungen Jüdische Jugeadkurse. Jugendheim. Wien,. 2. Bezirk, Donaustraße 91.) Vortragszyklus: Einzelbilder aus der jüdischen Vergangenheit gehalten von Dr. Heinrich Glanz. I. Jeden Dienstag, 915 nachmittags, Beginn 21 Jänner, llmraßt; folgende Vorträge: Abraham, die Väter und Moses; Samuel und die ersten Volkskönige; Eiiäv Elisa und Amos; Jesaia; Jeremia; Ezechiel# Namenlose und Weine Propheten. — Ti. Jeden? Mittwoch Wl Uhr abends, Beginn 'Mittwoch’,-' 22. Jänner 1919. Der Zyklus umfaßt: Altiiidische; bildende Kunst I; Altjüdische bildende Kndst II;' Letzte Spuren dter altjüdischen Musik; Altjüdische. literarische Kunst; Die Propheten in Ihrer ursprünglichen Gestalt; Die Lehre; Gort und LebensideaL — Einlaß gegen Legitimation der Jugeadkurse. - „Der Sozialismus und der iüdische'!nlel-; lektneUe.“ Eine Versammlung mit dieser Tagesordnung verahsMtet die „Sozialistische VereinP gung jüdischer Hochscbüier“ Samstag. ' deir ‘ 18. d. M, 5 Uhr nachmittags, in den Reichs'-' haßen“, I., Dorothetergasse 8, Es werden sprechen die Genossen Dr. Nagler, Dr. Sokal ix. a. SänitJ liehe Hochscbüier Wiens sind herzlich st eilige--- laden Der iüd. akadem. Juristenverein veranstaltet am Sonntag, den 19. d. M. im Cafe Adler, Schottenring. 12, einen Dlskussionsabend über das Thema „Die Reform des juristischen Studiums..und. Praxis“. Beginn präzise 2 Uhr. nachmittags'. Gäste willkommen! Verein „Zion“, Wien, . veranstaltet, Sonntagden 19. Jänner d. J., um halb 6 Uhr. abends im Vereinslokale, II., Glockengasse 30, I., Stoclg Tür 12, einen litenarischen Tee-Abend für jugendliche Mitglieder. Verein „Zion“, Wen. Samstag, den IS. .1 än^ ner 1919, um 3 Uhr. nachmMtegs, wird im Veceinslokale, II., - Ulockengässe 30, Herr D. J. Bordstein über „Die,Sprachenfnage“ vortragen. ..... SainstagV* ‘den f8.’ Jäpnter 1919, um halb- 5 Uhr abends, wird im VereLnslokäle, II., Glockeugasse 30, eine Versammlung von jugendlichen Mitgliedern staittfinden. Tagesordnung: „Die Palästinawoche“. . ,c. Verein „Zion“ veranstaltet Samstag, den 18. Jänner 1919, um halb 6 Uhr abends, im -Vcremslokale, IL, Glockengasse 30, I. Stock, Tür 12, einen hebräischen Tee-Abend zur Hebung der hebräischen Konversation. Hebräischsprechende Gäste sind willkommen. ',;) Verrin „Zion“ Wien, veranstaltet eine. jitdu sehe ThsatervoTstrilrang, Samstlag den 26. Januar 1919 jm FestsaaJe idies Hotel Post. Es gelangt zur Auffütonung „Joel“ von Pteretz Hinschiberg. ’-u Hebräischer Grammatik-Kurs. Dem in allen hebräischen Kreßsen empfindliclhen Mangel an'Ge-;, tegenheit eine akaidfemisdie Grammatik der hebrit-' ischen Sprache zu erlernen Rechnung tragend; eröffnet der Verein „Zion" II. Glockengasse 30 eine wissenschaftlidhe Vorlesung über „Die Grfniidzüge der hebräischen Grammaität“, die ein mal wödhentKch beginnend am Donnerstag den 23,. Januar 1919 um 3^7 Uhr abends, ln ihrem VereVns-L lokale von Herrn David Josef Bornstein gelesen wird. Anmeldung seitens im Hebräischem eut- .. sprechend Vorgebildieter, wolle-man schriüHch äh unserem Verein richten. Vortrag Davis Trletsch. Samstag. (Uh 25. Jänner 1919, 6 Uhr abends, veranslal.e uie Lese- und Redehalle jüdischer'Hochschüler m den Rrichshallen, Wien, L, Dorotheergasse 6, eJüaii Vortrag Davis Triesch’: „Palästina und der indische Akademiker.“ Karten im Vereirsic.kalc. Wien, IX., Türkenstraße-5 und bei Löwit, Wien, Rotentunnstraße 22. Vortrag Oberrabbiner Dr. Chajes, Der nächste Zyklus der von der Lese- und Rcdelu'He jüdischer Hochschüler veranstalteten Vorfrage findet Donnerstag, den 30. Jänner 1919, im Saale des .Gewerbevereines, Wien, I., Esciicnba.-hgasse 11, state Thema: „Oliver Crom weil u.id dte Juden.“ Karten im Vereinslokale, Wien, IX., ( ürkenstraße 9, täglich von 3 bis 4 Uhr naclimjtt'jgs; und bri Löwit, Wien, I., Rotentunnstraße 22. Lese, und Redehaile Jüdischer Hocisoiuiicr, Samstag, halb 6 Uhr abends, findet im Veiei lokale, Wien; IX., Türkeristraße 9, ein Vorlrag phfLN. M. Gelber.: „Die Taufbewegung der Juden in Polen ini 19. Jahrhundert“ satt Gäsie’ willkommen. Sodann Plenarversammlung. Für die Pogremopfer. Mittwoch, den T. Jänner d. J., fand im Festsaale des kaufmännischen Vereines eine Wohltätigkeitsakademie des Vereines jüdischer. Exportakademiker zugunstender Pogromopfer statt Das Reinerträgnis der gelungenen Akadenife im Betrage von K 866:— wurde dem Jüdischen Nationalrat für die Pogromopfer überwiesen.