Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 3 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE ZEH UNO Seite ä Nr. Amerika * Dr. Magnes vom American jewish Committee auröckgetreten. Wie die amerikanisch-jüdische Presse berichtet hat Dr. J. L. Magraes sein Amt als Mitglied des Exekutivkomitees des American Jewish Committee niedergelegt. Es scheint daß seine . pazifistische Tätigkeit Im Volksrat diese Amtafiederiesung Üerbeigeführt hat Palästina 4 Verkehrswesen in Palästina. „Daily News" meidet daß die Eisenbalmfahrt von Ei- Kant ara (am Suez-Kanal) bis Ramleh 13 Stunden dauert Der Warenverkehr geht von Alexandria äui dertL Seewege nach Jaffa. Ein Transitzoll wird von Aegypten nicht eingehobeh. Die einzelnen Frachtstücke sollen über das Gewicht eines .Meterzentners nicht imnausgehen. Ein jüdisches Berufsamt Seit Jahren hallt die jüdische Öffentlichkeit wider von Worten. wie „BeriufsumschÜchtung, Veränderung der Schulbahn, Einfluß auf düe Berufswahl der jüdischen. Jirgend“; seit Jahren schenkt! man diesen Worten die „ernsteste Beachtung", und all de Zeit hindurch geschieht dasselbe: Die Vergeudung jugendlicher Kraft und jugendlichen: Geistes in Schulen, die ön keiner Weise geeignet sind, eine der Zukunft des jüdischen Volkes und damit den persönlichen Bestrebungen seiner Jugend nützliche Berufswahl zu ermöglichen; all die Zeit hindurch geschieht diese .ungeheure Entscheidung im Leben des Einzelnen und in dem der Gesamtheit einzig und allein unter Mithilfe kurzsichtiger, wenn auch wohlmeinender Eltern und Verwandten. Vereänsanrt steht der jüdische Jugendliche dieser Entscheidung gegenüber, ratlos 5m Widerstreit dies eigenen Willens, der produktives und sozial gerechtes Leben im. Volke und für das Volk heischt, gegenüber dem der aUgemeinen Meinung und überkommenen Sitte, die Karriere und gesellschaftliche Position fordert. Niemand will ihm Heiter sein, ihm sagen, das ist das Rechte für «Sch, das wählet! Alle Ideologie der jüdischen Bewegung versagt! mit einemmale vor der einen koakneten Frage: „Welchen Beruf darf ich wählen? Welcher von den offenstehenden ist der für mich geeignetste? Wie und wo erlange ich die Befähigung zu seiner Ausübung? Und -welche Stellung habe ich zu erwarten?“ ln den Jugendgnuppen und in den studentischen Korporationen regten sich wohl im Laufe der Zelt manche Bestrebungen zur Abhilfe dieser Not Sie mußten aber von vornherein wirkungslos erscheinen und blieben es auch zum größten Teile,- wegen der geringen Uebersicht dieser Organisationen über die tatsächliche Struktur des jüdischen Wirtschaftslebens und - die Erforderrtisse ihrer Veränderung, wegen des immerhin späten Einsetzens der Erkenntnis, die die Jugendlichen zumeist schon nahe dem Ende einer verfehlten Schulbahn traf, vor allem aber wegen der ■Rangelnden Unterstützung dieser Bestrebungen imd der großen Ratlosigkeit in ihrer praktischen Durchführung bei den leitenden Institutionen und Persönlichkeiten. Heute ist die Situation unhaltbarer denn je: Die nahe bevorstehende Verwirklichung der öroßbesvediung Palästinas, die ungeheuerliche Zerstörung des ostjüdschen Wirtschaftslebens md de tiefgreifenden Veränderungen, denen die allgemeine und die jüdische Wirtschaft auf dem übrigen. Kontinente : unterliegt, schaffen Zustände größter Verwirrung und Beängstigung unter der Jugend Vagsten Vermutungen, törichtesten Vorstellungen ist Tür und Toer geöffnet Dabei herrscht nicht mindere Ratlosigkeit bei den für die Berufswahl bisher maßgebenden Personen, wie Eltern, Verwandten, Lehrern. In einer solchen Zeit ist es Pflicht, in voller Erkenntnis der beinahe unüberbrückbaren Schwierigkeiten;, die sich einer auf das ganze gerichteten Tätügkeät entgegenstellen und trotz des Umstandes, daß Berufsberatung und Psychologie der Berufseignung, selbst bei den Völkern mit fortgeschrittenster Kultur und Wirtschaft noch in unsicheren Anfängen stehen, den Versufch einer einheitlichen Abhilfe in Form eines jüdischen Be- •rufsamtes, das Berufsforschung, Berufsberatung uud Berufsvermittlung umfaßt, zu machen. In . diesem Amte, das in gleicher Weise die Erfordernisse des Wirtschaftslebens im öaluth und in Palästina überblicken muß, soll jeder Jugendliche Rat, Auskunft und Unterstützung in allen- Fragen der Benifswahl erhalten. Hier soll ihm Aufschluß Iber seine beruflichen Fähigkeiten erteilt' werden, hier soll er erfahren, wo und in welcher Weise er die Befähigung zu seiner Entfaltung erlangt. Durch engste Beziehungen zu der jüdischen Arbeitgeberschaft im Galuth und in Palästina muß lerner dafür gesorgt werden, daß der einmal Ausgebildete die entsprechende Betätigung erhalte.-Bei der Durchführung dieser Arbeiten werden sich naturgemäß borderungen an das jüdische Schulwerk, an die jüdische soziale Fürsorge, alle für die jüdische Wirtschaft maßgebenden Organisationen ergeben, die, weil von einer geschlossenen Masse 'von Jugendlichen erhoben und mit ausreichenden Tatsachen materiell unterstützt, Gehör finden müssen und werden. Aber über diese Beratung der im entscheidungsfähigen Alter stehenden Jugend hinaus erwächst einem solchen Amte die Notwendigkeit, die planmäßige .Berufs-' Umschichtung des jüdischen Volkes; von Grund auf, von der frühesten Kindheit angefangen, in Angriff zu nehmen. Hier haben Eltern, Lehrer- , beratung und Gemeindegesetzgebung einzusetzen. Hier wird auch die Begabtenauslese durch berefspsychologische Beobachtung vom Beginn .der Schule aii eiugeleitet Hier wird der Grundstein gelegt zu einem gesunden Aufbau der jüdischen Wirtschaft Es kann nicht Aufgabe eines einführenden Artikels' sein, Ziele und Methoden des jüdischen Berufsamtes bis-ins Detail festzulegen. Das soll vielmehr ‘ vor einem Kreise von Menschen geschehen, durch deren Hilfe das Werk zur Ausführung gelangt Diese Leute werden zweckmäßig dem „Arbeitskreise für jüdische Erziehung“ entnommen werden oder sich ihm für diesen Zweck besonders anschüeßen. Möglichkeit der Mitarbeit ist für all die geboten, die an der Lösung der oben angedeuteten Fragen ein aktives Interesse haben. Neben unseren Soztalpoütikern und Erziehungsfachleuten solPes aber hauptsächlich die jüdische' Jugend sein, die sich aus unmittelbarster Erkenntnis ihrer Not das Instrument der Selbsthilfe schafft Erwin Kohn. Alle Anfragen und Anmeldungen, das jüdische Berufsamt betreffend, sind an die Adresse II., Pratersfraße 43, zu richten. Die nationale Bewegung Volksversammlung in Graz Der allgemeine Druck, der in diesen Tagen des Umsturzes auf uns Juden ganz besonders lastet und die großen politischen Erfolge unserer zionistischen Weltorganisation haben auch hier in den leitenden Kreisen das lebhafteste Interesse für alle nationalen Fragen wachgerufen. Der jüdische Nationalverband, der eine ganz gewaltige Arbeit entfaltet, veranstaltete am 5. d. M. wieder eine große Volksversammlung, die massenhaft besucht war. \ Zunächst sprach Herr Dr. Rosen, beug über den Zionismus in der neuen Weltordnung und beleuchtete in tiefgründiger, interessanter Weise die Bedeutung des Zionismus in der neuen Weltpolitik, insbesondere für uns Juden der Diaspora. ✓ Herr Grüner, Obmann des National Verbandes, der lange Jahre Mitglied des Kulturrates war, unterzog die Tätigkeit dieser Körperschaft einer scharfen Kritik und bewies in klarer, sachlicher Weise, daß ihre politische Wirksamkeit uns Juden auf das schwerste schädige, daß die ganze Organisation ungerecht und undemokratisch aufgebaut und überdies finanziell ganz verfehlt sei. Ein Mitglied des Kultusrates sprach zur Berichtigung, seine Worte waren aber nicht überzeugend.. Dr. Spiegel sprach dann über den Aufruf der Israelitischen Union, für den auch ln Graz zu werben, allerdings mit vollem Mißerfolg, ein Herr sich verpflichtet gefühlt hatte. Unter lebhaftem Beifall erklärte Redner, daß nur der Jüdische Nationalrat» der jrnroer itod überall für die ' Juden ehrlich und aufrichtig sich eingesetzt, jene Vertretung sek der wir Juden in. Deutschösterreich alle unsere Interessen anvertrauen dürfen. Es sprach dann ein würdiger alter Herr. Herr Dr. Neumann, ein Bundesgenosse Herzls, der erklärte, er als alter Liberaler mit idealen Weltzielen sei überzeugt von der Notwendigkeit des Zionismus und er bekenne sich stolz zum jüdischen Volke. Die Volksversammlung bewies wieder, daß der Boden reif sei, die Früchte zu tragen, die in harter, jahrelanger Arbeit gesät wurden, daß die große Mehrheit der jüdischen Bürger bewußt wie unbewußt volles Verständnis hege für den großen historischen Zeitpunkt unserer nationalen Wiedergeburt, in dem wir das Glück haben zu leben. <• Zionistische Bewegung Echiel Tschlenow Am 20. Jänner Jährt sich zum erstenmal der Todestag Echfel Tschlenow®. Ein Jahr der größten Ereignisse und der bedeutungsvollsten Arbeit «JeV^-zionistischen Bewegung, der der Tote sem Leben geweiht hatte. Wir haben gerade an 'diesen entsaheidüngsreichen Stünden oft an unsere Führer gedacht, die tot simd, die den AugeribEck der Verwirklichung .ihrer Sehnsucht, der Reife der Früchte ihrer Arbeit nicht erlebt haben. Wir haben oft die unerschöpfliche Arbeitskraft, das geniale Führerfium, die Weisheit umd Tatkraft vermißt, die uns durch 'den Tod bereits geraubt wurde. Wir denken heute Tschfenows, der einer der führenden politischen Köpfe während der Kriegszeit war und dessen Verdienst es nicht zum Geringsten ist, wenn heute der Zionismus seiner Erfüllung entgegengeht. In diesen Tagen tritt das engere Aktionskomitee in London zusammen, um wichtige Beschlüsse zu fassen. In der Stadt, in der Tschlenow gestorben 'ist. wird die Leitung der Bewegung neu organisiert. Tschlenow wird nicht dabei sein, aber sein Geist wird über den Beratungen schweben. In«dem rasenden Tempo unserer Zeit, an der sich die Ereignisse überstürzen, müssen wir dennoch innehalten und eine Totenfeier halten. Nicht mit vielen Worten wollen wir Tschlenow feiern. Wir gedenken seiner, und geloben, die Fortsetzung seines Werkes mit aller Kraft zu führen. Bald wird der Tag kommen, wo das jüdische Volk in der Lage sein wird, seine großen Toten Ln gebührender Weise zu ehren. Zionistische Konferenz in Agram Die erste nationaliüdlsche Tagung im iugoslavischen Staate. (Spezialbericht der „Jüd Ztg.“) Die Konferenz am 5. und 6. Januar 1919 war dfe erste Repräsentanz der überwiegenden Majorität der südslavischea Juden. Trotz der Versuche des Herrn Dr. Siebenscheia Präsidenten der Zagreber Kidtusgemetacfe, sie unmöglich zu machen, indem er durchsetzte^ daß die Stadtgemeinde im letzten Augenblick die Benützung des Rathaussaales verbot, indem er Im Konserrvatoriumverein intrigirierte, und die Benützung auch dieses Lokales zu verhindern wußte, wurde die Saalfrage gelöst und am 5. eröffnete der Präsident der Organisation, Dr. Hugo .Spitzer (Ossiek) die 2000 Menschen zählende Versammlung. Ueber 5000 organisierte Zionisten waren vertreten, trotz der schwierigen Bahnverhältnisse waren Juden aus Sarajewo und auch aus dem Königreich Serbien gekommen^ um zu dokumentieren, daß die jüdische Nation im neuen Staate S. H. S. einzig und aflein durch unsere Organisation sich repräsentiert fühlt und um zu beraten, was für Wünsche sie im neuen Staate zu verwirklichen streben. Der Obergespan Sandor Babic-Gjalski begrüßte telegraphisch die Versammlung. Herr Dr. Jakobi Ivan (Zagreb), Vizepräsident des Landeskomitees,, schilderte in seinem Referate unsere Bewegung von 1914 bis zum gegenwärtigen Augenblick. Herr Law Stern skizzierte in seinem Referate die Bewegung im südslawischen Reich^ und legte dar, wie den Kriegsverhältnissen zufolge das offizielle Organ „Zidovska smotra“ bei Kriegsbeginn eingestellt wurde, wie die ganze Arbeit auf den Schultern von 3 Leuten ruhte, von denen der tüchtigste, Herr Hermann L'chr, der Pionier des Zionismus in der Jugosiavia, vom Tode hinweggerafft wurde, wie endlich im April 1917 sich unsere Zagreber Gesinnungsgenossen za energischerer Tätigkeit aufrafften. Die Arbeit begann mit der Herausgabe einer neuen Zeitung „ZidovhajehucB“ und mit der Agitation besonders für Nationalfondszwecke. Als Anfang Dezember 1918 endlich unsere Gz. von den Fronten zurückkehrten, konnte die Agitationsarbeit großzügiger werden. Die meisten Kultusgemeinden wurden binnen wenigen Wochen nationalisiert.. Mit einem Ausblick auf die Zukunft, die uns sicherlich auch die letzte Kultusgemeinde, nämlich Zagreb, das letzte Bollwerk der Assimilation, bringen werde, schloß der Redner unter nicht endenwollendem Beifall. Frl. Miriam Weiler, die aufopferungsvolle Nationalfonds-Kommissärire, legte in ihrem Referat das Wesen des Nationalfonds und die Sammelaufgaben in der Jugoslavia dar. Prof. Alexander Szemnitz sprach über die jüdische Presse und fegte die Wichtigkeit der Herausgabe eines Jugendblattes dar. Herr Simon Spitzer, Zagreb, Kassier der Organisation, hielt das Finanzreferat Einige Daten daraus: 1915 Schekelzahler 300, 1918 Dezember über 5000, 1915 Nationalfondseinkommen K 3600.—, 1918 K 160.000,—. Der Zidow zählt 2000 Abonnenten, welche Zahl nach den letzten Neuanmeldungen bald über 4000 erreichen wird, und hat ein Eigenkapital von 15.000 Kronen Nach dem Berichte der Revisoren und einstimmiger Erteilung des Absolutoriums hielt Dr. Alexander Licht (Zagreb) seinen Vortrag: „Die kulturellen, politischen und sonstigen Aufgaben, die das jüdische Volk hn Golus zu erfüllen hat“ Sein glänzendes, gehaltvolles Referat wird auf Antrag unserer bosnischen Gesinnungsgenossen in lateinischer und cyrillischer Schrift zur Agitation, besonders in Serbien, Im Drucke erscheinen. In der nun folgenden Debatte, an welcher sich besonders unsere Gesinnungsgenossen aus Bosnien beteiligten, kam eine Meinungsdifferenz zwischen unseren dortigen Gesinnungsgenossen zum Ausdrucke. Die eine Richtung, repräsentiert durch den Landtagsabgeordneten Dr. Vita Alkalai, Oberrabbiner Dr. Lewi, und dem ehemaligen Präsidenten der „Esperanza“ Wien, Vita Kaion, will, so lange'nicht die Möglichkeit einer Hebräisierung des Galuth gegeben sei, die spaniolischiüdische Kultur nicht aufgegeben wissen, da ihr die Erhaltung der Sephardim bis zum heutigen Tage zu verdanken sei. Die andere Gruppe, repräsentiert durch Herrn Ing. Grof, Präsidenten des Jüdischen Nationalveremes Sarajewo, welche den größten Teil auch der sephardischen Jugend umfaßt, ist für eine möglichst rasche Fusion der Askenasim und Sephardim in Bosnien und der Herzegovina und dem Königreich Serbien und will vor allem eine gemeinsame Repräsentanz in der Kultusgemeinde. Nach den hebräischen Reden der Herren Bielaczewsky, Rabb. Dr. Keiler, Banjaluka, Dr. Marg-1 Pozega, Dr. Urbach, Semun, und dem Referate des Herrn Ing. Grof, die Statutenänderung betreffend, wurde die Neuwahl vorgenommen. Es wurde ein engerer und weiterer Ausschuß gewählt Dem engeren Ausschuß gehört an: Dr. Iiugo Spitzer (Ossiek) als Präsident, Oberrabb. Dr. Lewi (Sarajevo) und Dr. Ivan Jakobi (Zagreb) als Vizepräsidenten, Dr. Glücksthal und Richard Herzer als Sekretäre, Simon Spitzer als Kassier, Frl. Miriam Weiler als Reiertntin für Nationalfond, Law Stern, Dr. Alexander Licht und cand. jur. Alfred Singer als Ausschußmitglieder. Der weitere Ausschuß wird durch Hinzuziehung folgender Herren gebildet: Vita Kajon. Sarajewo, Dr. Hermann Pakrac, Dr. Spiegler, Brod, Dr. Edmund Fischer, Ossiek, Ing. Grof, Sarajewo, Dr. S. Pinto, Sarajewo, Dr. Salom Albeit Abinon, Montrlia, alle Sarajewo, und dem Herrn Gustav Seidemann-, Prijdor. Für die Gesinnungsgenossen aus Serbien sind eine Vizepräsidentenstelle und 4 Ausschuß-Stellen reserviert Am folgenden Tage begab sich eine Deputation, bestehend aus den Herren Dr. Vita Alka 1 a i, Sarajewo^ Oberrabb. Dr. Lewi und Vita Kajon, Sarajewo, Dr. Hermann Licht