Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 13 (1919)
- Issue
- 3 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Vr '* -sehe Ideen. Aber Mas von den Partei fa den Schmutz des potitiscbenKampfes gezerrt wind, .ist %mt entferut von diesen Idealen. Die deutsch- ^OsterreidHSche Sozialdemokratie trägt ein Schandmal, das istifcre Stellung zurJudenfrage. Die Partei, deren Lehne jedes Vorurteil, jedes ■lOassen-oder Rassenvorurteil verdammt, ergeht sich in den unanständigsten Antisemiteleien. Die Partei der Gerechtigkeit stellt sich gegen den Freiheitekampf eines ganzen Volkes, -weil er Dir sicht in den Partetkxam paßt Während alle Groppen und die angesehensten Führer der soziafistischen Internationale' düe gerechten Forderungen des jüdischen Volkes zu unterstützen erklärt haben, wiü ausgerechnet die dfeutscliösterreichdsche Soziaidetnoknaitie von der. Existenz dies jüdischen Volkes nichts wissen. Sie treibt den luden gegenüber brutalste Gewaltpolitik; sie wätt einen völlig unzulässigen, uttdemokratischen Gewissenszwang ausüben und den ach zum jüdischen; Volk ehrlich bekennende Bürgern afio möglichen Schwierigkeatien 1b den iWeg leger». Sie wiü die kulturellen Bedürfnisse eines Volkes ersticken. Der Judenpunkt ist ein Pnüfstehi alber Parteien, ihrer Ehrlichkeit und Konsequenz. Ein Sozialismus, der nicht die primitivsten Menschenrechte eines unterdrückten und zu kultureller Emanzipation aufstrebenden Volkes achtet, ist Schwindel. Wir Juden haben ehren schweren Stand &i diesem Wahlkampf, ln den meisten Bezirken sind **wir verschwindende Minoritäten. Um so mehr müssen wir m dem einen Bezirk, wo wir in größerer Masse wohnen, alle Kräfte zusaromennehmen, um dort, wo auf Grund dies geltenden Efeopcwzes die Möglichkeit besteht wenigstens einen ehrlichen jüdischen Vertreter durchzubringen. Nur wer auf ein jüdisches Programm kandidiert, ist ein wahrhafter jüdischer Vertreter. * Die dentschösterreicliische Judenschaft wird eine Probe ihrer politischen Reite abzulegen haben In allen Bezirken mit Takt und Würde, ante" kräftiger Betonung unserer, jüdischen Forderungen, in den Wahlkampf cürtmeten! Im 2„ 20. und 21. Bez'rk aber mit alter Kraft für die jüdische Liste! ~ . . J0>le Wahlen zum polnischen Landf; lag und die Juden. ’ Außer den FAnfy.hr änkimgen des Wahlrechtes zum polnischen Landtag, über die wir bereits berichtet haben; melden jetzt die jüdischen Zeitungen Warschaus über eine Bewegung in mehreren polnischen Städten, die Juden vom Wahlrecht vö 11 ig auszuschließen: So wurde die. jüdische Bevölkerung in: Slomnikt vom dortigen Bürgermeister verständigt, daß ihre Aufnahme in die Wählerlisten von.1 der Abgabe einer, schrifüichm Erklärung abhängig gemacht wird wonach sie sich als Polen deklarieren und Polen als ihr Vaterland an erkennen; fern sie mit alle« Kräften zu dienen versprechen. Aehniiche Verständigungen rind dea Juden im Miechow und in Wolbrom von seifen der, WalilkonHnissionen zugegangea von denen die Wolbromer ebenso charakteristisch wie interessant ist Diese lautet: „Laut Punkt 11 der Wahlordnung zum polnischen _ Sejm haben das Wahlrecht ausschüeßäch polnische Bürgen“ Da die Personen des jüdischen Glaubens In unserem Bezirk .sich, wenn sie ehrlich sind als Juden deklarieren, die.- die Schaffung eines jüdischen Staates erstreben, dessen Bürger säe sein wollen; die unehrlichen Juden hingegen sich als Deutsche genäenen, können sie daher als Bürger des polnischen Staates nicht angesehen werden. Sie sind Ausländer, lind 6m besten Falle Einwohner. Die' Zweifel über Sire polnische Staatsbürgerschaft können beseitigt werden lediglich dürfch eine feierliche Erklärung; daß sie Polen seien und die polnische Republik als ihr Vaterlaad betrachten. Daß der' NaMousbegriff nfit Begriff der Staatsbürgerschaft nicht identisch ist, scheinen auch die polnischen Chauvinisten — Sn dieser Beziehung haben sie in Deutschösterreich zahlreiche Bundflfeenossea! — nicht zugeben zu wollen.-Sie beharren also dabei; daß die Juden sich als Polen deklarieren. Da dies jedoch von den dortigen Juden kaum zu erwarten ist so bedeutet diese Forderung soviel alte ein gänzlicher Ausschluß der Juden vom Wahlrecht was vielleicht auch die einzige Absicht der polnische» Chauvinisten ist. _. Die gefälschte Statistik . In letzter Zeit-wind wiederholt in der ausländischen Presse auf den pottasch-rathe röschen Konflikt Bezug genommen und die Bevölkerung Ostgahziens auf time nationale Zugehörigkeit untersucht!. Dabei wind selbstverständlich mit der gefälschten Statistik gearbeitet die die Polen zu diesem Zweck fabriziert haben. In der „Vdctosre“ vom 5. Jänner schreibt z. B. George B fern aime, es bestehe ein Streit zwQschen den (drei Mitfimre« Rirfhenen und den zwei Millionen Polen; die in OstgaEzäen woSmeig und seine SympaithH* steht öffenbar auf Seite «Ser Pole». Dtemgcgenlüber roiiS einmal mit aftem Nndktftmck die gesamte OcftentSdhkeSt darüber aufgeklärt werden; daß Jn Ostgalfeien 'nicht nur Rufhenen und Polen wohnen sonderh auch 80.000 Juden,, welche umzweifelbar eine .eigene nationale IoKÖdwal’rtät .jt^rsteBea Weip,jn .der Zjpit jlea österrekhisdhien absdhitistisdven Regimes die Juden als Nation nicht anerkannt. wunden und daher der jeweils ■! im Lande herrschenden Nation die Möglichkeif geboten wurde, bei Volkszählungen und ähnlichen Anlässen die nationale Minderheit der Juden zu vergewaltigen, so wirft es ein charakteristisches Licht auf eine demokratische Nation, die gerade selbst das Joch dieses Absolutismus tibge schüttelt hat wenn sie aus den Früchten dieser politischen Gewalttat profitieren wiä. Da es also beinahe «ine Miffibn JamSen in Ostgatizien gibt die genau so ihr Selbstbesiümimingsrecht Waben wie die anderen, kann es nicht nur dm Millionen Ruthenen und zwei Millionen Polen .geben! Die Judlen können es nicht tzulaasen; daß sie auch Bn der neuen demokratischen Aera prinzipiell bagatellisiert werden und über ihren Kopf hinweg über sie entschieden wenden solt Die Gleichberechtigung der Juden in Rumänien Das „Jüdische 'Korrespondenzbuneau Bern- Zürich“ verbreitet folgende, dem „Echo die Paris“ vom 5. Jänner entnommene Meldung: Das Zentralkonsistorium der französischen Juden wandt» •rieh an den Gesandten Rumäniens in Paris, Antonescu, mit dem HänweäS, daß die Zelt für die Lösung der Judenfrage in Rumänien gekommen sei Herr 'Antonescu erwiderte in einem an den Präsidenten des Konsistoriums, Baron E. v. Rotschild; gerichteten Schreiben, dem wir. den wesentlichen Passus entnehmen: „Mit Recht erinnern Sie mich, daß Hera- Bratianu In der Sitzung vom 10.123. .Juni 1917 der rumänischen konstituierenden Versammlung die Dringlichkeit einer durchaus liberalen und vollständigen Lösung der jüdische« Frage anerkannt hat Herr Bratiamu, aufs neue Ministerpräsident geworden, hält sein Versprechen und vollendet den Akt der völligen, so lang er- 'warfeten Emanzipation. . Durch ein vom 23. Dezember 1918 datiertes Telegramm aius Bukarest teilt mir Herr Bratiamu mit daß ein Dekret das aßen in Rumänien geborenen Juden das Bürgerrecht gewährt k» diesen Tagen Gesetzeskraft erlangt“ Das „Jüdische Korrespaadtenzburteau“ bemerkt dazu: Wir. machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Bürgerrechte nur JudOn, die ihre Geburt im Land® nachweisen können, ge- -• wähnt werden soflen. Kenner der Verhältnisse; dte wissen, daß dieser. Nachweis besonders bei dkär, älteren Generation' schwierig sein dürfte; werden,voß..^es»iij. Qesetze keine große Ter-, ändfe&ng firf 'den' Qfeäcläichen Verhältnissen dtaty Juden erwarten. 1 . Jüdischer Nationalkongreß in Prag (Schluß des Berichtes aus voriger Nummer.) Zweiter Sltzungstag. Montag; de« 6, Jänner, vnndttags; Präsident Du Hilf eröffnet um J410 Uhr die Sitzung. Prof. Dr. Alfred Engel entwirft in einem ausführlichen Referat das Bild der neu zu schärfenden jüdischen Schule. Diese soll nach dem modernen Muster der schweizer und elsäßer Un_ terrichtsanstalten auf utraquisitischer Grundlage aufgebaut werden. Die Schaffung von jüdischen Lehrerbildungsanstalten tut not vor allem aber muß durch die materielle Besserstellung des Lehrers sein soziales Niveau derart gehoben werden, daß die besten Kräfte diesem Berufe zustreben. Auch aus diesem Grunde müssen unsere Schulen öffentlichen Charakter erhalten. Schließlich beantragt Referent die unten veröffentlichten Leitsätze, die mit großen Beifall angenommen werden. Herr Kamlmsky betont än seinem Referat die Wichtigkeit dös jüdischen Sports für die jüdische Jugend. Professor Oskar Lieben, Umg.-Hradiseh, tritt mit Ente.rgGe für die sofortige Gründung einer jüdischen Mittelschule ein. Dr. Hugo Bergmann bespricht in seünem Referat über die Umwälzung dier KultnsgemÄden än VoHcsgememden zunächst diesich auls der zu erwartenden gesetzlichen Trennung von Staat und Kirche ergebenden Folgert Wir müssen nicht nur die Volksgemeändean Stelle der Kultusgememdie setzen, sondere wir müssen, falls schon vorher ein derartiges Gesetz erlassen wird!, mit Nachdruck darauf hin weisen, (daß eine Trennung von Staat utad Kirche keine Auflösung unserer' Gemeinden zur Folge haben kann. Die Trennung von Volkstum und Religion ist aus der europäischen Begrifis- Welt herübergenommen uirJdl für uns unanwendöär. Unsere „Kultegemeiiaden“ sind gteddhennaßen Volksgemeinschaften und daß sie bis. nun nicht als solche äufgefaßt wurden, ist nur eine Art Rechtsirntnm der. unserer Klarstellung bedarf. Referent begründet dann eingehend wie die Anschauung der Kültusgemeiifeekommisstoin; welche in «Sen In der vorigen'Nummter unseres Blaittes veröffentlichten 11 Thesen ihren, Niederschlag gefunden hat Uns handelt es sich weniger um behördliche Maßnahmen, sondern um den 'inneren Charakter der Gemeindearbeit Unser Programm erweitert die Agenden' um eia Gewaltiges. Der ganze Komplex der sozialen Arbeit kommt dazu; bei uns Juden ist eine andere Wir.tschaftsgiesionung eigentümlich als di» europäische, diese (ursprüngliche jüdische Gerinnung müssen war'wieder erwecken. Wir müssen gegen das Schnorertum kämpfen u«d wirtschaftliche und’ prophylaptischs Maßregeln durchführen. Die Stellung der Beamten zur- Gemeinde muß auf gesunde Basis gestellt werden. Dg» Beamte» müssen anständig bezahlt wenden, das jsntwündleertde Geschenkewesen mußabgeschafft werden. Das ganze antimoraösche Geschwür,-das uns die alte Kille hinterlassen 'bat, muß riicksichtlos beseitigt werden. Ln Bezug aiuf den Kultus stehen wir auf dem .Standpunkt vollständiger Freiheit. Mit ,d<er sozialistischen Gruippe wurde eine Einigung durch die Formel erzielt, daß rehgäöse'Bedürfnisse Von der Gemeinde dort befriedigt werden sollen, wo solch® vorhanden sind. Wir (bestehen aber auf der hebräischen Gebetsprache. Auch die Schande eines -in der. Landessprache gesprochenen Gebetes für das Staatsoberhaupt muß abgeschafft wenden, als ob das Gebet nicht für Gottes Ohren sondern für die' Ohren des Bezäffcsteanptmannes bestimmt wäre..-. Ebenso wendet sich Redner gegendas AugfufeftS? der Tempelspenden in der Landes®^oi«£iäy|jj| Schließlich beantragt Referent die ÄfrmtlSütaHlF,. vorgeschlagerien Thesen. *m&££**' Herr* Generalsekretär' Leo HcrrawfiiJi lenkt die Aufmerksamkeit «ad die allgemi^S. jüdische WeltpolitHk, däe über den Interesren! Judien innerhalb des Staates nicht vergessSKr*werden KÜarf. Die Zionisten, die steh das Recht erworben haben, im Namen der Juden der ganzen Welt zu sprechen, werden auch bei der Friietleirslcomerenz ihre Fordemngen unmittelbar zu (stellen in der Lage sein. Der Referent für soziale AnbeElt* Ing. Engländer, beschäftigte sich zunächst mit der Begrenzung sozialer Fürsorge durch richtige Sozialpolitik. Im weiteren wies er düe Notwendigkeit spezifisch jüdischer sozialer Fürsorge nach, welcheniemals durch edinen Staat, der seine Orientienüng durch eßn Majorltätsvolk erhält, richtig gebi'tet wenden kamt. Der Referent Schlägt sodann die ‘ Bildung einer von alen Orgarrisatronen, welche bereite jüdische Häirs-Arbeit feisten, zu errirchtenden Zentrafkommissiicmen für jüdlsdre soziale Fürsorge vor, welche die notwendige wissenschaftlich» Vorarbeit zu leisten; die bereite bestehenden Institutionen .unterstützen und noch nicht vorhandene EtnrSdhtungen zu scharfen hätte. Schluß der . Sitzung 141 Uhr mittag. Nachmittagssüzung. Beginn 3 Uhr nachmittags. Herr Markus Uaigar formuliert in seinem Referat-die Forderungen ider Orthodoxie im Rahmen der neuen Volksgemeände. Nach Verlesung der Resolution, düe von (der sozialen Kommission gefaßt wunde, wär-cf diese einstimmig eingenommen. Herr Philipp Lebertort denkt «Ke Aufmerksamkeit' auf die .Jugendschrift „Jung Juda“, die mehr .beachtet zu werden verdient Seine Ausführungen werden von ProL;Dr. Epstein unterstützt. Es folgt däe Annahme der Artträge der Pressekommission» . Für (däe.FrSedensdelegatiiou in d’ie . Schweiz werden.folgend® Herren gewählt: Dr.. Max Brödi Dr. Hugo Bergmann, Bert-hold Felwel CZüridh), Oeneratsekretär Herrmann.- Rictord Schlesinger (für düe Slowakei), ferner als Spezialkomminission . Herr Herbert v. Fuchs amid Norbert Adle r, sdhüfeßlich für 'die poafe-ziömsffische Partri Herr Rudolf K o h n. Df. Ooldstein verliest nach einem kurzen Vorwort die revidiertem Anträge der Organisations- Iccunntiissian, die einstimmig angenommen werden. Herr Rudolf Kohn tritt 4i seinem Referat über die Postulat» idler'jüdischen Sozialisten^ für einen radikalen Kampf gegen die bestehenden Kidtusgemörndien;. dl» noch lüdht auf jüdisch- ' nationalem Boden stehen ein. Er verlangt, daß die .Paläistinaforderungen von atilen Nationaljuden anerkannt und gefördert werden und daß zu einem noch vor idter Friedtenskonferenz abzuhaltenden Weltkongreß Delegiterte von den.Nationaljuden.des tscüechoislowak&chen Staates entsendet' werden. Dr. SBnger riettit/in dier baldigen Einführung des demokratischen Wahlrechts in die Kiitltusgemeinde den natürlichsten Weg zur Lösung der Frage -der Kultusgemeändtert Der Antrag des Herrn. Kohn bezügüch des Weltkongresses wind in modifizierter Form angenommen. Die Anträge d!er slowakischen Kommteslon und däe Thesen dter SdhuBcommisslon werden einstimmig angenommen. , Prof, Engel spricht dem Vorsitzenden Dr. Höf dten Dank des Kongresses für seine utnsichtilge Leitung aus, ferner Dank an die.Sekretäre des Naitionairats ülnd! die Herren, die in wochenlainger Arbeit den Kongreß vorbereitet hatten. Der Präsident des Natiosialrates Dr. Sin ge r ,dankt für die Vertrauenskundgebung, gibt dem Gefühl großer Freud® über däe sachliche * und vieliache. Arbeit des Kongresses' Ausdiruck nnri erklärt unter stürmischem Beifall; .daß die Beratungen des Kongresses von dem Geiste wahrer Brüderlichkeit und Freundschaft getragen waren. Dr. S. Lieben schließt rieh den Ausführungen Dr. Singers im hebräischer Sprache an. Nachdem noch weiter ehigelanferse Begriißungstelegramwne zur Verlesung gebracht wnirden, seblfleßtdier Präsident,Dr. Hilf den ersten Nationaflkongreß., Die Delegfcnen erheben sich (und stimmen die „Hatikwah“ am die poate-zionistljschen Delegierten ringen hieran! auch die poale-zioniistiseh®. Hymne „Die Schwüe“. Schluß 5 Uhr nachmittags.' BegrüBungstelegramm des Jüdischen Nationalrates in der Bukowina. Der Jüdische Naitäonalrat in der Bukowina, als dessen Vertreter die Herren Dr Max Diamant und Dr. Markus Krämer am Nationalkongreß teilgenommen haben, hat den Kongreß in einer längeren Depesche begrüßt und Insbesondere den Dank des jüdischen Volkes in der-Bukowina für' .däe , seitens der .Inden iin tschecho-sldwakischien Staate den Bukowinaer Flüchtingen gewährte Gastfreundschaft und besonders für das für die Flüchtlingskiuder etablierte, großartige Schulwerk. ausgesprochen.' (Dieses Dankesvotum einer legitimierten, osf-' jüdischen Körperschaft 'ist umso bedeutsamer, als gerade in letzter Zeit von gewisser, unverantwortlicher Seifte gegen de« Prager Jüdischen Nation airat unquaiifizierbar« Angriffe wegen