Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 52 (27.12.1918)
- Date
- 1918-12-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr - scfien, können Araber bMben, was ihrte politische Lage nicht sehr verschieden von derjenigen machen würde, in der säe sich unter türkischer Herrschaft befanden. Wir können Palästina nicht für. Menschen jüdischen Glaubens und jüdischer Abstammung monopolisieren, sondern müssen 4äs Land ebenso frei und offen für alle lassen, Üe sich seinen poetischen Institutionen fügen üiid seine Gesetze anerkennen wollen. Immerhin müssen wir zu ^politischen Maßnahmen greifen, tön innerhalb der Ländesgrenzen einie jüdische Nationalität zu errichten, und diese politischen Maßnahmen werden sich letzten Endes, ebenso wirksam in der Richtung erweisen, daß” sie ali- «äOiüch alle die ans dem Lande Israel entfernen, Üe.'sich mit d&feser NätSonäliltüt nicht identifizeren wj$Jeh,' als 1h jener änderen, die, welche es irofen, anzuzäehen. Angezogen von der neuen C^itidnschäft werden sich natürlich jene fühlen, IBe hach Abstammung und Re'lgilon Juden sind. iSSeferseiits wäre öm Araber, der unter Beäbe- Kalhuig seines Glaubens ein Israeli t wird, nicht nierkwürdiger, als z. B. ein Jude, der Engländer, Amerikaner 0(jer Deutscher wird-und dabei Jude Bföbt ';. 2. •Hebräisch muß die üfflizieltlfe Sprachesein Und schließlich als Landessprache anerkannt werden. Als Sicherung der „Home Rufe“ für die Israeliten im Lande Israel durch den britischen Suzerain fordert der Verfasser: 3. einen jüdischen Gouverneur und ‘4. einen Staatsrat der teils ernannt und teils gewählt werden müßte. 5. Als Landes^gesetz soll (soweit di'es mit der allgemeinen Politük des b-riiischen Reiches vereinbar ist) «fäs jüdische Gesetz eingeführt werden, woraus folgt, daß: " 6. der. .Säbbath der offizielle Stfhetag und die jüdischen FeierjrSfee die offiziellen Ruhetage seih iäüssfen. "In.den SchififibeSferärimgen zu seinem "Auf- 321z erWäfiiit der VSnfässer noch, daß die hfeffigen Stätten in der Obhut des israelitischen Volkes dSröbaus sicher wären. RUNDSCHAU Ungarn .... . der uhgairischeh Assl- [lanteu. Tnfeegen Meldüngen. daß ach das . sünllätiohsbiaft. ,!£gyenlöseg“ dem Zionismus g&dildsseh 11306. muß erklärt werden, daß sich ' Oigan in letzterer Zeit in den ün,yrürdigsfen lfm dein Zionismus.gegenüber gefällt rnid.in nsr Pampfwei^ ela weit denünziätörisches Be- Jjejimen als die 'Berliner und W&ner Protestipden Spfiidfei. .. Jeäe selbstbewußte jüdische Regung JMrd.ebjFäefi'als V^t^landsyefrat gestempelt. Die JrJjjfterixng gegen die „EgyenI5£eg“-Cli'qwe wächst übrigens von Täg zu fax. was auch in dem be- ‘aeutenden Anwachsen des Leserkreises des zionistischen Organs ..Zsido Szende“ einen Ausdruck findet - * Nationale Organisation in Temesvar. Die Repräsentanten - der -drei jüdischen Gemeinden Temesvars haben beschlossen, sich aiif nationaler Basis zu organisieren und in einem Aufrufe das gesamte Judentum Ungarns in einem nationalen Landesverbände zu vereinigen. Von den Bef” "üsser. Ist die Forderung -nach Sicherung der TOe'.der .'JSdSfa ,ufs nationale. Minderheit durch 'Errichtung eu& jiidlsclmätiöriälfeh Katasters jpna „daß der Staätjdäs entsprechende Budget 5gr 2» Jifflisch-itultUfellen Iitstitiütidne'n sichete, tervorzufieUön. * Rüffusgetoelnde-Wablbewegüng in Buda- '{K&. Zu den -im -Februar stattfindenden Wahlen ^ntspiiint sich nunmehr zum erstenmal ein Ernsterer Wahlkampf. Bisher haben sich in der Regel von den 12.000 Wählern der Gemeinde 300 -an der Wahl beteiligt und ist es einer Clique bisber ihntier gelüng&i. ''die'eiingsten Verfechter des Assimilationsgedankehs in die Gemeindeleitung zu 5SsßflSii. Die Leitung der ungarländfechen üaonisti- ©©l'Öigahisäfiöh entfaltet eine rege ProjJäganda- •jpSft, 'die Wahlliste der .tftifközsfegi Uj Pärt“ ^Neue 'Partei der Ktil füsgenidinde) dnrchzüsetzöi. “Sre^igämsiljöfIsc¥Ki Arbeitien diesef Partei leitet wr^MfiiisfbflalräF-a. D.'Dr.AJfe'x&häer'Lederer. * Däs Defsfiiel. ,-Narodni Listy“ schreiben 'äktfer -‘Sem Titel .'.Ein Beispiel für lins“: Der -PrBsTdfeut - der französischen Republik hat bei ti'eineih 'Besuche ln Straßburg auch die Huldigung Vifer ’ddrfigen Religionsgemeinden qntgegengenom- Meh. ln der Synagoge begrüßte ihn der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde und ver- TÜchferte ihn der Treue und Ergebenheit der el- Tfeässischen Juden zu Frankreich und, dankte der RfeltiCfühg der Republik für die Toleranz g e n d i e J u d e n. Herr Poincare wies in sSner Antwört die Worte über die Toleranz zufück Und betonte, daß das, was die Regierung der Republik gegenüber den jüdischen Mitbürgern Rmpfihde, keineswegs eine bloße Tole- -ra!nz sek sondern eine tiefe Achtung vor der religösen Ueberzeugung. Was der Präsident der -von uns bewunderten und geliebten französischen Rfepublik über das Verhältnis der republikani- ■sfehfen Regierung zum Judentum sagte, möge auch der Wahrspruch der tschechischen Republik im Verhältnisse zu den Juden sein, die treue und loyale Bürger der Republik sein wollen Pöleri- * Cohn,und Carlebach. Mit dem endgültigen Abzüge der deutschen. Okkupatiensb'ehörden aus Polen iiat auch die ’ schädliche Wirksamkeit der aus DeujschiaiMl nach Polen importierten Rabbiner Pinkas Cohn und Emamiel Carlebach das längst herbeigewünschte Ende gefunden. Im Läufe ihres Aufenthaltes in Polen hätte die jüdische öffentliche Meinung mehrfach Gelegenheit, sich mit den Umtrieben dieser beiden Herren zu befassen, die die Spaltung des polnischen Judentums nach dein Muster der Frankfurter Trenmmgsorthodoxie herbeizüführen bemüht waren. Noch ist z. B. die Denkschrift des Rabbiners 'Pinkas Cohn in Erinnerung, worin er unteranderem es sich als Verdienst anrechnet, die polnische Judenheitin polnisch-assimilatorischem Sinne „politisiert“ zu haben.- 'Daß namentlich die nationaljüdischen Kreise.die Verderblichkeit dieser „Politisierung“ nur zu oft empfunden haben und ihr bei jeder Gelegenheit entgegenzutreten suchten, ist. klar. Aber die Herfen Cohn und Carlebach reagierten hierauf in eigener Weise: oft mußten ihre Gegner die Versuche, die Herren gelegentlich ihrer öffentlichen Vorträge zu offener Aussprache zu zwingen, mit Kerkerstrafen . büßen. So , ereignete es sich beispielsweise im August 1917 in S i e d 1 c e, wo nach einem Vortrage des Doktor Carlebach über die Aufgaben der orthodoxen Jugend im Kino t,‘,Ljix“ mehrere Personen .in ihren Wohnungen verh'aftet wnraeh. Man wußte natürlich gleich, wer dahinter rsteckt, und man zieh auch den Dr.- Carlebach .der. Angeberei, die er jeäöcRAnts&hiedeh ih Abrede stellte. ..Nun sind .wir auf jGrühd ’einef.'in unserem Besitze befind- Iiäiieh Öiitlabe des^’Dr. Qjarl'e'b'äch. an den Kreischef in SiedlCe vom.27-"Aügüst 1917 in dör Lage, j^zustelVen. daß Jier Ersigenannte Re Persbnen, Re semenielt.'yerhaft'et wurden, tatsäch- (Schimpfwöft ßur p'eütsclief)“.''zur Anzeige Prächte. Nun' 'sihip’die. Hefren 'nach De.utscliläid^Zurückgekehrt. 'fn P^len'Wifd iffien sicherlich Remänd eih'e Tfäüe.hach^äflen. Ob man in Deutschland, 'bfei;äen geähd.eiTehj Verhälthissen äiich im jüdi- Sehäx.7L^er, ihre ‘Rückkehr hegruBmi wird, ist ebehrälls fraglich. . . * ©de Köhfetenz der Assimilanten. Am 15. Dezember 1. J. .fand in.Warschau unter dem Vorsitze des Stadtratmannes -Elger eine Konferenz der poinisch-aissimilatorischen Juden statt, die Teilnehmer aus Warschau, Krakau, Lfcmberg .und änderen" Orten aufwies. Die Aufgabe „der Tagimg. bestand, darin, den, politischen Gedanken -der gesäüntejt jüdisch-assimilatorischen Intelligent' zu vereinheitlichen und eine geipein.- sanfe -Plattfomt für Rfijeingen Juden zu schMfeni - die nicht, auf dem..Boden -der nationalen Autonontfe -stehen. In_ rseinem' Referat vertrat der Krakauer Abgeordnete Dr. Groß die Anschauung,, daß .es die..einzige rationale. Haltung, der Assimilanten sei, die . Förderung nach Änerken-' nung der jüdischen Nätipnaliät nicht zu bekämpfen, obgleich sie. die Realisierung der nationalen Autonomie in Polen nicht für. möglich halten. In der. künftigen Konstituante hätten— nach Doktor Groß — die jüdischen Abgeordneten vor allem eine polnische Staatspolitik zu treiben und im Löädiag-Cihun Jüdischen Rlub zu bilden, wobei in der Frage der "nationalen Autonomie den einzelnen Abgeordneten-freie-Hand zu geben,, wäre. Den Stiindrnmkt 3er Neutralität in der Frage der nationalen Autonomie vertraten die meisten Teilnehmer, insbesondere die Warschauer „Unabhängigen“ und die Mitglied^ der neuen „Partei für jüdische Gleichberechtigung in Polen“, die ihr völliges Abrücken von der auf Zwangassimilation . lioiaüsläufehden Methode der alten Assimilanten wiederholt betonten. Es wurden aber aiich Stimmen, laut, die sich für die Zuerkennung nationaler Rechte an die Juden aussprächen. Interessant ist daß; diese letzte r Anschauung vorwiegend von "Nlcbtiüäen vertreten wurde, Der ah äfefOrtho- . äb»e'n 1 ergangenen. Einladiing zur Teilnahme an .ter lKohferOTz .Äyurde von dieser Seite keine Folge geleistet Auf 'die Bschlüsse werden wir noch zurückkömmen. - .+ Aifsnähniszustähd 'gegen die JäröSläüer ßit'dfen. 'Äüf Grund-einer .Vfefprdiiüng müssen die jüdischen Geschäfte äh Wochentagen bereits ihn 4 ’UEr nächäiiittägs, an Sonnuiid Feiertagen dfen gaiSen Tag ^gStcnlössep werden, während aber me; chidstlichfeh Geschäfte ah Wo'chentägen Bis 7 Uhr abends, ah'SöiüiT.ühdTeiertägen bis 11 Uhr vprmiftägs offrai bleiben. — Die jüdischen. Offiziere, ctie sich 'freiwiliig zur boTnischen'Anhee genieldet hatten, mußten heurläubt^werdeni weil die Garnison sich ihrem Kömmähdö nicht unterwerfen wollte Die sich mit ihnen -'solidarisierenden jüdischen Aerzte wurden trotzdem zur Fortsetzung ihres Dienstes gezwungen. * .Wfnlchtüngskneg gegeh die Juden. Der am 3. ipSsemher 1918 yersammelte Genieinderat von Willcowyja hat 'Mnstfirmig beschlossen, dem einztgen Juden 'der Gemeinde, namens Moses Hehler, jedweden Handel in der Gemeinde Wilkowyja ab 3. Dezember zu verbieten.und^ ilin auch gleichzeitig aufzufordern, binnen 14 Tagen den Ort zu verlassen. Schweiz .. * 'Ein „Appell an das. menschliche Gewissen“. (J. P. W.) Eine große Anzahl schweizerischer Schriftsteller j und . Pröfessofen -veröffentlicht in der Presse unter difesem Titel einen Protest gegen.;.die polnischen Pogrome. Unter den-Unterzeichnern des Aufrufes befinden sich die Namen: Hermann Hesse, Paul Dg, Ferriicio Busoni, Augiist Forcl, Felix Möschlin. Amerika . . —, * Chflstilcfie Freunde elfes Zionismus. Das J. Wl.P. ^berichtet: Viele bekannte;. Persönlich:- keiten lind, hohe Staatsbeamte der Vöreiiügtäft Staaten fragten bei dem New-Yörker Ziönistfscherf Biifeau än, ob sie in die zionistische Orgähisatibh aufgenphnnen werden, oder wie sie sönst der; jüdischen Nation beim Wiederaufbau Palästinas behfiflieh, seih könnten. Infolgedessen ist Jdäs Projekt aufgetaucht, eine christlich-zionistische Organisation zur ..Unterstützung der zionistischen Aufgabe ms Leben zu. raffen. : ■ ' . Zi0niMiädl% Bewegung DeiitscfibisFerfelchisch'er Parteitag -Der in der.. LäiMeskömitee-Sitzung vot« 17. Dezember beschlossene deutschösterreächisClie Parteitag findet Sonntag, den 19. Jänner 1918, in ~ Wien statt Lokal der Tagung wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Tagesordnung. - l.Dröifnifng.. 2. Wahl des Bureaus. ' ' 3. Rechenschaftsbericht. - —M. Organisationsreferat. 5. Palästinareferat 6. Wahlen. 7. 'Eventuelles. ’ Wir-fordern die ängeschlossenen Vereine und Sch^kelzahlergrappen auf, Delegierte - zu, wählen und das Ergebnis der Wahl bis 10. Jänner '19.19 dem Sekretariat des Landeskömitees, Wien, II., Pidterstfäße 43, bfekänntzugeben.; Gelhäß Soldes Orgariisationsstatuts entsenden die Vereine mit 15 Bis 35 Wählern einen Delegierten, mit 26 bis :50 Wählern zwei Delegierte, mit 51 bis'75 Wählern drei Delegierte ü$w: bis!zü 150 Wäldern, mit i51 bis 200 Wähieihi sieben ’pelegiefte, fmit 2Q1 bis 250 Wählern Acht Delegierte «’üäw., ivöbei jeden angefangeneh 50 .Wählern fein wfeiterer Delegierter entspricht Äüifer jlSi. Pel'fegieffeäi nehmen auf dem Parfelfäg mit Sitz. Und Stimme‘teil: Der Präsident‘und drei "^litgji'eder des . Landeskömitees,~ die deüfsch- Östefreichische'n "A. C.-Mitgiieder und die MitgirÄTer.des E. A..C. H Wir' Thäch'en ausdrücklich darauf auhnerksam,vifaß im Sinne des § 8 des Statuts nur die Delegierfeh ipner Veihme_ziim Parteitag zugelässe’n werden,, "die diePärteisteufer für das laufende Descläftsfaiir veil "entrichtet hälfen.' ©önistiSchlis LanäHkOTÜfee für DeutschöfstermPh: Ludwig Batö m. p. Vöh Rler 'ZionlstiSbhäi ‘Bew^kutig ih HüBrand Einem in Kiewer zionistischen -Kreisfeh voth Mitgliede. der russtschen zionistischen Zfentrale in. Petersburg Dr. Salki-nd erstätfefeh 'Berichte entnehmen wir folgendes:,. v .Nach der -Ermordung des Volkskommissars Ufitzki Begann me -Räterfcgierimg den Ziohismus zu .verfolgen. -Das -Z.-K.-Mitglied OlfejnikPw wurde verhaftet, weil toiän dessen Adresse in der Wöhnimg des Mörders Uritzkis vörgefunden hatte. Die bolschewistische „Ochrana“ beschuldigte die Zionisten Wegen ihrfer. Sympathien mit der englischen Regierung der Teilnahme an dfen bolschewistischen Überfällen. Zu gleicher -Zeit_.wurde beim A.-C.-Mitglied Ros off eine Hausdurchsuchung yorgenömmeh und die Regierung Sfehjfekfe "sich än, gegen die Zionisten strenge Maßnahmen;zu, ergreifen..JJIfeSe sind fedoch dank der Bemühungen, Pr.^ HarifkeS; und auf Telegraphische Wmsun’g des rassischen Vertret’ers Tn Berlin, Joffe, mnferblieben, wie überhäupt die Verfolgungen .aufhörten. Dfje Zenfrälleftimg ln Rußland. steht in s'tetem Könfaht mit ihrenJMitgliedeni Rö’soff imd J. 'L. Goldb’erg, .'die über die Ergebnisse der Verhandlungen in England berichteten. Am. 2. November d. J. veranstaltete die zionistische Organisation in Petersburg eine Gedenkfeier zu' Ehren 'der englischen Deklaration. Gleichzeitig mit der Einstellung aller anderen Zeitungen und Journale wurde - auch -das zionistische Organ ,;Rasswiet“ verboten. Vorläufig erscheinenin russischer Sprache „Mitteilungen 'des Zionistischen Bureaus“ und jetzt geht man daran, ein Wochenblatt in rassischer Sprache herauszugeben. Die Erlaubnis zur Herausgabe dieses.: Wochenblattes wurde unter der. ausdrücklichen. Bedingung erteilt, daß darin''- keine Artikel und hur Neuigkeiten aus dem Auslande und Palästina erscheinen dürfen. Die. Zentrale plant auch die Herausgabe eines Tagblattes in jidischer Sprache, das ebenfalls nur eine -Chronik zu enthalten hätte. : Dgs Palästinabüreau der Zentrale unter der Leitung, des A.-C.-Mitgliedes Boris G o 1 d b e r g leistet ijnmense Arbeit. Diesfes Bureau beschloß allerorts Pälästinakommissionen einzusetzen, weleben die Verbreitung der Palästinakunde, sowie die Gründling vön Kursen und Bibliotheken obliegt. Die Zentrale bereitet auch einen Katalog der gesamten Palästinaliteratur vor. Außerdem veranstaltet das Bureau unter den jüdischen Handwerkern eine Enquete über ihre Ansiedlung in Palästina und ist iür die Förderung der' Achusahbewegung tätig.; Als Achusahanteil wurde der Betrag von 15.000 Rubel festgesetzt. Das Bureau ist auch mit der. Gründung .'einer Häuserbeigesellschäft für Pälästina Befaßt Anläßlich des 2. November beschloß die Zentrale einen speziellen „Schekel-Genlah“ in der „ Höhe von 2 Rubeln einzuführen, der als Zustimmüngskündgebung der weitesten Volksschichten für. Palästina gedacht ist.