Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 51 (20.12.1918)
- Date
- 1918-12-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜDISCHE ZETTONQ *ir.51 t)er Ausgleich mit den Arabern ftaag, lf>. Dezenter. (I«. d. äü<L&fg.) FmlrF^Lsiil. der Soknües K$a&s mm Hedsdias, Aer in London «ingeiroiien ist. «Märte 4a einem interview ^fertigen Pressevertretern Aber de* TtnpismuR, die Araber seien bereit, den Juden in lhr#m Territorium dcete Hand za lassen. Juden tdüpkraber seien zwei semitische Familie?, jdje einander verstehen; die Araber sind Aid Juden tiloht «RersUchtig und würden den Juden Gerechtigkeit (falrplay) wlederiahren lassen. Auch dle.ZlonIsten -batten die Araber eines £«ecbten Vorgehens (falrplay) versichert. Dieses mit den Zionisten erreichte Einverständnis werde Jedenfalls den letzten Rest der von den Türiten'lieryörseriiieiien Mißverständnisse Jünw^gcäiimen.' :- Weizmann über unsere Kriegsziele -Zürich. 14. Dezember 1918.„ (Tel d. .Jüd. Ztg.“) Letzten Sonntag sprach Weizmann in London vor über 5000 Personen im Great Assembly Hall und stellte die zionistische® Forderungen an Hall und stellte die Monistischen Forderungen an Friedenskonfer^nz wäe dobd: .fest: Jüe Anerftuflg" -pati^aaler juid düstoriscbm Ansprüche indischen V&kes apf ÄtiÄsiwa. «cfebeille Juden instand setaea. .das Land m .voller Sicherheit zu entwickeln. Das jüdische Volk wünsche . einmütig England als Trustee Mandatars' (Schutzgarantien) der jüdischen Nation, ohne in dieReohte der -aichtjüdiscben Bevölkerung -einzugneifen. yvvekhp dprch #e Epiwick|unsdes Landes mur gewinnen wird. Palästina ist imstande, drei bis vier Millionen Juden äufeunehmen. Keine Land- -spekulation werde geduldet werden, jedoch soll volle Zahlung des Grund- und Bodenwertes geleistet werden. Der gesamte Boden müsse natiopalisiert werden. Nationale Gleichberechtigung der Juden . in Litauen Derlin, 16. Dezember. (Tel d. „Jüd. Ztg.“) Nach ratloser Annahme .der von den jüdischen Gruppen and der zionistischen -Konferenz formulierten Bedingungen durch die peovisodsche litauische Regierung traten folgende Juden Ja die R/Pgi«nug ein: RecJrismiwattRoseubaum als JJnterstaatssekretär Im - Ministerium des Auswärtigen, .Dr. Rachmleliewltscb als bflterstaatsSekretär für Handel und Gewerbe, Doktor Ikygadsil als Minister für iiidlsche Angelögenjfapifp« jjm lj). Dezember .fand der feierliche Empfang der jüdischen Mitglieder der Regierung Im Tarybagebäude statt. Präsident Smettona begrüßte unter allgemeinem Beifall die jüdischen RcgienMg^miigltedon Demnächst werden voraussichtlich poch 4r^> oder vier Juden in die Ipryba elntreten- Audi tAap Elidgung ndt_ den Weiß ruthenen steht bevor. Ara, 12. Dezember fand ein feierliches Bankett zu Ebrep des nepernanaten Bischofs von l -[tpqpp statjt. das durch die Teilnahme von Vertreten? verschiedener Nationalitäten sich zu einer bedeutsamen Demonstration; für de Gleichberechtigung aber Stationen Litauens gestaltete. Jemens der Jndee Wrack Rechtsanwalt Roseoperfffsäu^- antwortete (U eluer pölttlsch bedentungsvo)ipp Rede. Das Echo derPogrome Gent, 12. Dezember. Der französiche Minister Aeußeni Pichop hat dem sozialistischen Abgeordneten M o u t e t auf dessen Anfrage in bezug auf die Judenverfolgungen in Polen brieflich geantwortet, daß der Oberbefehlshaber der Orieurarmec der Entente bereits eine Untersuchungskonxmission an Ort und Stelle geschickt und das van der Entente anerkannte nationale Komitee auigeiordert kabeT'sefaien ganzen Einfluß zur Beendigung der Unruhen einzusetzen. Die bisher . über -die Ereignisse, ihre Ursachen und ihre Urj' -’ijeber ■eingetreffenen Auskünfte seien -noch widerspruchsvoll. fnünernto könne t man iflrei •‘Umstände ' •für die Unruhen-verantwortlich machen: 1. Den . ■Durchzug von russischen, deutschen und öster- reiclüschen -Kriegsgefa^^ten, die -ahne Führung . und Aufsicht die örtliche Bevölkerung in der rücksichtslosesten .iWeisp langoffen. 2. den Zpstand des Bürgerkrieges, der.in Galizien zwischen'Polen jmd Ruthenen -bestehe, untl 3. die ©itflüsse der Ab- «esandten ijer russischen Bolschewisten. -Stockholm, 17. Demniber. lim cumw^dschen Storöug verdammte Abg. Gas&ecg tdäe Judenpogrome in Galizien und rPplen'und forderte» ,-die Regierung solle die Allnerten annufen, um ihre ganzen Kräfte zur 'Verfitedertaiig solcher Absdwuüchkrtten aufzuboeteu. Jloag (Tel. ± „Jüd. m“). Prefesaor -Vahuda telegraphierte aus Madrid.' Schriftsteti«. Professoren. Redakteure. Akadeirttker. "Senatoren. Abgeordnete Spaniens 'telegraphierten an Din ov sJc y. den Präsidenten der stflämschen Delegation in Paris. Protestiert«! gegen Judemver-» ■folgungep. forderten Maßregeln, die den Juden, -die wie alle Polen , für die Befreiung des Vateriandes Bekämpft 'batten. Leben und Efgentums- Sßhutz verhtkaen. Das tTejegramm schließt mit iolgenden Worten: Wir ersehnen Errichtung eines .blühenden P&leas. verlangen dringend ihre Intervention zutn Schutz der Juden, deren Verfolgung die polnische Unabhängigkeit «efährdet wie England namens der Entente bereits warnepd aussprach. Haag, 16. Dezember (Tel d. „Jüd. Ztg.“). Huy smart s. der Sekretär des fntemationalen sozät’istischen Büros. tekeraphkrt aa D a- S zypsJkf: Das Exekutivkomitee protestiert gegen die Pogroms und hofft, die polnische Regierung -werde ähnliche Handlungen verhindern. Eis wird «ne Organisation «eschätfen werden, die die nationalen Minderheitsrechte and die kulturelle Auiopoinie fördern wird- Dip Internatienakt .wird sich dem diesbezüglichen Vorschlag Ö r antlng'ä" anschtießen. Für die Pogromopfsr.y Das S<candiriavischo iüdtsebe Zeotralliilfskoniitee ist Kopenhagen hat dem Jüdischen Natronalratä» Wien 150.000 Krtmen für die Opfer der gallzischen Pcgrome iÜ) erwiesen. . iDer polnische R{kützt$£' Die pMrtschen :aHn^dien'‘'Rrrtse' ^scheinen über die vetkehrte -Wirkraig ihrer PcÄromconimumquös bestürzt ,zü >seitt und >«iersu^en nun, den iReüekzug •anzutreten. Aber, ebenso -^verlogen und lunwürdig wie die m diesen Verlautbarungen gegen die Juden gerichteten Drohungen «nd-Anschuldigungen ist ihr Rückzug. Statt den-Fehler einzugestehen und die amtliche Verlautbarunk öffentlich und ebesnso amtlich rückgängig zu machen, begnügt man sich damit, in Unterredungen mit Juden die unliebsamen Commtmiquds. ganz einfach als ^Mißbrauch“ öder als „eigenmächtige .Handlung“ irgendeiner Person hfrizusteilen, nach außenhm sie jedoch nach wie vor gelten zu lassen. ' So erklärt neulich der Ministerpräsident Moraczewski einer bei ihm erschienenen Abordnung (Dr. Thon, Dr. Leser und Rechtsanwalt - Grün- ’ütaujn) :4H&iSttBber, rriäß eth .‘ComnnuüquA ^der: pol-;uisehen Teiegraphenagentur; wenaoh 'die Juden .-des feäsobeswiisinusrgezieheri werden, ni chf v-o n jd?er iRe>g i<e:riua« «.u s g e g^am g ern aiui-Ä -i n ,tdd rts-ecr ^a:cdi<e «i«?Mi ßbiram cb v-dirig e- JbaäJAai Säwr tten die: Untersuehang *einogeteitet wie?de. ucAi inhezug auf cUe settens tief iP.iC“. v®m 87:aäi.:M;weföfföiitlrohte Nöte:- 41ie iden Judeh mit neuen -Pogromen -drohte, erklärte .^öer^PiSses der K.4‘,ißr. De rbi l, Kfcg^HÖber dem bekannien WärSchauör Assrmllälit'edfühter tiäolestev ©itgA r, <dtiß e»se «N ot« d«-x A5bäg® or d net«e Pi ws ’O&we Wi ss®* ünti Fi nverstäudn.ls der „P. L K." ab gesendet sb“. :^9. .dito :berfi<üttigte poteiistihe-Methode: £i»e Missetat aai begehen, sie aber ^tnäeni' iu tiie Schuhe zu schieben. Dabei geniert, es.tiiöbt, tiaß der Abg. Pt as riüttreudes Mlglied dieser selben ,>P. L. tK.“ ist, und tläß die -auch: polflißcäJe Tile- 3graapheau%entar rtöheriieh Ai Gewährten 'Händen von Regieruagsmärnierti liegt. Skid es fe hur Jstdeo, die mtasi .zu beschwichtigen veritrtteti -und da fsaäm auch etee Frozzekä tücht'-söhfttiA. Wte fiie mordeten Unter den Lemberger Pogromopier* bsffiiÄet sich £»dh der PechtshBrer Zwi L e wT n. üAer die Umstände seines Todes berichtet tiä9 „Lömberger Tagblatt“ ln seöter INusnner Vom 28. No- VeWfbör folgendes:. Freitag früh wurde Lewin v;ou bewaffttöten Legionären in der Sorttenghsse überMett find von ttfntejr gezwungen, geraubte Gegenstände z« Überfähren. wobei sie tttm den Kotif einsChltigen. Samstag früh überfielen Legionäre dgs . Häus seiner Tante, in dem er pich auf hielt Sie verlangten von. Sun TÖÖ Kronen. Et konnte Jhnen nur 70 Kronen geben., sie bestanden .itido® iauf der erstgenannten Summe, so daß rfie ’Tante Lewlns die Differenz leisten mußte. Nachdem die JLegiojjSre das Geld eihgesteefct hatttau ersfchosSen sie ih«. Di®'4).itte-S«iBSS.';OnkeIs um“lfiif5^tog' beantwortete das prtnische Feldspital feit den Worten: „Was dös ein Jod ist, so soll er krepieren.“ Die letzten Worte Lewins an seine unglückliche Mutter enthielten die Bitte, seinen siebenjährigen Bruder zu einem atifi echten Judfeh zu erziehen, der den grausamen Mord rächest kann. Di$ Lemberger Zionistenführer verhaftet. Jn der Nacht auf den 11. Dezember wurden die Führer Lemberger Zionisten Dr. Leon Reich, Dr. Michael Ringel. Dr. Alexander Hausmann und Redakteur M. A. Tannenb 1 a 11 sowie der Arzt Dr. Gabel (gewesener Österreichischer Stabsarzt, kein Zionist) verhaftet fijg Genannten wurden zusammen mit mehreren politischen Führern der Ruthenen nach dem Westen abtransportiert. Die polnische Telegraphenageotur gibt einen Bericht aus. Indem sie diese, unerhörte Maßnahme damit begründet, daß die jüdischen Führer „als Geiseln für die Aufrechterhaltung der Ri|he durch ihre Organisationen“ in Verwahrung genommen werden. Durch diese rechtfertigende Meldung soli der falsche Anschein erweckt werden, als ob jemals durch irgend eine jüdische Organisation dje Ruhe gestört worden wäre. "Die Verhaltung Ist ein' reiner” Willkürakt 1 und eine neuerliche schwere Beleidigung und Bedrohung des polnischen Judentums. Wem hinzugefügt wird, daß die Inhaftierung der .Geiseln eine ' Vergeltungsmaßregel gegen die. Ruthenen sei. so trifft dies für die Juden in keiner Welse zu. Wie wir erfahren, hat die zionistische Organisation bereits Schritte eingeleltet. um die Enthaftung der Genannten zu bewirken. Die „Dementis“ . De/ Warschauer „Moment“ bringt unter obigem Titel eine Zusammenstellung der in Angelegenheit der Pogrome von polnischer amtlicher Seite erfolgten Commumques und Verlautbarungen. die des Interessanten' nicht enteehrt" Wir geben diese im Folgenden wieder: 1. Sei die Sache überhaupt — eine Lüge. Sämtliche Nachrichten betreffs angeblich« Ueberfälle auf Juden seien durch die feindlichen Zei- „ tungen erdichtet worden, denen man nicht glauben^solie. Möchte doch Amerika sich durch .die Entsendung ein« Mission von der Wahrheit überzeugen! (Communique der P. L. K. v. 21. November.) 2. Rühren die Ueb«fälle auf die Juden von Banditen, her. nicht ab« vom polnischen Militär, (im selben Communäquö.) * 3. Sei das polnische Militär geizen die Juden aufgetreten, well diese die1- Neutralität verletzten und auf die polnischen Soldaten schossen. (Verlautbarung des poin. Kommandos in Lemberg vom 26. November-) ' 4. Haben die Juden <ftp Ausschreitungen selbst v«schuldet da sie Bolschewiken seien und den Bolschewismus propagieren. (Verl, «kr poki. Tel.-Agentur.) 5. Seien die Juden (nicht Bolschewiken, sondern im Gegenteil) Preistreiber und die. Wut des Volkes wende sich gegen die jüdischen Bourgeois. (Die Antwort des Minist«präsiÖent«i Moraczewski an eine jüdische Deputation.) 6. Schlage man die Juden, weil sie wegen des Schlagens schreien, und falls. sie mit -dem Schreien nicht auf hören, werden die polnischen Behörden außerstande sein, die Herrschaft über ' .die aufgeregten Massen zu behalten. (Erklärung der P. l_ K. V £7. November.) - 7. Die Lemberger Räub«eien und Mordtaten seien vcm Banditen aüsgeführt worden, von denen 60 Prozent Ukrainer. 30 Prozent Polen und 10 Prozent Juden waren. (Poln. Tel.-Agentur v. 28. November.1 8. Sei die Lemb«g« Bluttat das Resultat (nicht von Banditen, sondern) des v«schärften Verhältnisses zwischen der polnischen und derjüdlschen Bevölkerung, und zwar deswegen, da die Judeii sich mit den Ukrainern liiert und gegen die Polen gekämpft haben. (Erkl. des poln. Preßbüro.s.) 9. Rühren die Ueberfälle von _ Banditen h«. (Coiran. des Informationsbüros-beim K. M. vom 30. Novemb«.) 10. Seien vom Lemberger Pogrom nicht bloß dje Juden, sondern auch die Christen betrof-'- fen worden. (Aus der-Antwort Pilsudskis.) Mit dies« Zusammenstellung sind die offiziellen 4bw£lzimgs- und Ableugnungsv«suche der Polen nicht erschöpft: so wurden die Pogrome auch Deserteuren des .aufgelösten österreichischen Heeres, den Deutschösterreichern u. d. gl. in die Schuiie geschoben... In diesem Zusammenhänge verdient auch die Einleitung der Posen er polnischen Zeitung „P o s i e p“ zu einem „Berichte“ der P. L K. wiedergegeben zu werden. „Posten“ schreibt: " „Die Einzelheiten über -die jüdischen Pogrome in Galizien, um derentwillen die iüdisch-nationalistische Presse solchen Alarm geschlagen hat beginnen sich allmählich aufzüklären. Wir glauben, daß die Aufdeckung der eigentlichen Ursachen und Urheber den Initiatoren der anti-pohuschen , Hetze weniger angenehm sein dürfte, besonders wenn die Welt «fährt daß die Pogrome-in Lcmb-erg Juden veradstaltet .haben.“ Brief aus Lemberg , - (Von tmsenqm Korrespondenten.) Die Scbtdaktioa. D« schauderhafte Pogrom ■ m Lembdrg brachte es mit sich, daß die Frage eines nationalen jüdischen Schulwesens ntit spontaner Vehemenz vor die Jüdische Qeffentllchkeit trat. Die jüdische Jugend ln Lemberg, die mit eigenen Äugen machtlos Zusehen mußte, wie Ihre Väter, Mütter, Brüder und Schwestern yon i&ren eigenen Kollegen, mit welchen sie jahrelang auf ein« Schulbank saßen, von ihren edgenen Professoren oder unter deren Kömmahdo huigemordet und lebendig verbrannt worden sind, ergriffen vom Ekel dieses Vorganges, hat 'beschlossen, die polnische Schule nicht zu besuchen. Die jüdische Jugend ohne Unterschied des Geschlechtes kann.es nicht übers Herz bringen, ihre ■ jungen Speien solchen gewissenlosen Pädagogen — besser gesagt Pseudopädagogeai — ähzuvertrauen, die, anstlatt Menschenliebe und Achtung in die Herzen der Kinder zu säen, Haß, Mord und Plünderung unter oem Deckmantel des Patriotismus predigen Sogar die Privatmittelschulen, 'welche meistenteils von .jüdischen Mädchen besucht werden und deren Leiterinnen und Leiter zu grußem Vermögen gelangten; sind den jüdischen Kindern feindlich gesinnt.. Und-außerdem wurden diese Schüler und. Schülerinnen, welche trotz des Enthaltungsbeschlusses d« Mehrheit nach Wiederaufnahme des Unt«richtes wieder in die Schule kamen, von ihren Kollegen und Kolleginnen mit. Schimpf und Spott empfangen und sogar tätlich insultiert Die Jugend teilte ihren Entschluß, die polnischen Schulen nicht mehr besuchen; zu wollen, den Eltern, ihren jüdischen Professoren und auch der Exekutive der zionistischen Parteileitung, wie auch dem jüdischen Nationalrate^mit und verlangte Rat und Hilfe. Der Nationalrat befaßte sich in einer Reihe von Sitzungen mit dieser Frage und beschloß zunächst, über Antrag der zionistischen Vertretung, den jüdischen Schülern: und Schülerinnen zu empfehlen, zum Zeichen der nationalen Trauet 30 Tage hindurch die Schule nicht zu. besuchen. Ferner wurde der Beschluß gefaßt; ein Komitee von Fachleuten, bestehend aus Volks Schullehrern und Mittelschuipn fessoren, einzusetzen, welches konkrete. Vorschläge hinsichtlich der" Organisierung eines Jüdischen Schulwesens unterbreitea v