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Jüdische Zeitung · 1918-12-06 · 49 (6.12.1918) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
49 (6.12.1918)
Date
1918-12-06
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 49 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 3 lieh sagen, was.wir an dir immer geschätzt haben Du warst kein Feiertags-^ und Gelegenheitsjude. keiner von denen, die dem Judentum gerade so viel Zeit schenken, als ilrnen ihre persönlichen Geschäfte und ihre gesellschaftlichen. Verpflichtungen übrig lassen. Du hast dich der jüdischen Arbeit ganz hingegeben, restlos, du hast in.ihr gelebt. Du hast dem Judentum nicht hie und" da deine Titel und Orden für einen Aufruf als Aufputz geschenkt, du hast dem Judentum dein ganzes Ich gegeben. Du hast für das Judentum gekämpft, nicht um persönlicher Vorteile willen, du hast gegen uns. Nationaljuden gekämpft, nicht um den Fremden zu gefallen, nicht um fremde Gunst zu erwerben, nicht um deine gesellschaftliche Stellung und deine Karriere zu retten, sondern aus Ueberzeugung. Wir haben das immer an dir. geachtet und dich wohl unterschieden von jenen, die sich hinter dich gestellt haben, von jenen Halblind Vierteljuden, bei deren Anblick uns der Ekel an der Kehle würgt. Wir haben dich imunjr als ganzen gewertet: als ganzen Feind, als ganzen Menschen und als ganzen Juden. Dieses Bekenntnis senden wir dir als ersten und letzten Gruß in dein Grab.“ Beim Grabe sprach noch Rabbiner Dr. Gritnwald, der auch die vorgeschriebenen Gebete verrichtete. Die Erklärung der Professoren Von akademischer Seite. Mehrere Universitätsprofessoren mosaischer Konfession haben es für gut befunden, der Oeffent- Üchkeit zu versichern, daß sie sich als vollberechtigt fühlen, denn sie seien Deutsche durch Heimat. Erziehung und Sprache. Das Band, das die Judenschaft (will sagen, die Herren mit der Judenschaft) verbindet, sei ausschließlich das konfessionelle. In dieser Erklärungliegt eine Anmaßung, die zurückzuweisen ist, und eine Denunziation, deren Niedrigkeit scheinbar manchem Mitläufer nicht offenkundig ist. Denn auch die deutschsprechenden Juden: die der nationalen Einheit der Judenschaft bewußt sind, wissen Heimat. Sprache und Erziehung zu würdigen und die Kulturxaben. die wir dem deutschen Volk danken, zu schätzen. Wir sind nicht Fremde, wenn auch Andere, wir sind Frende der deutschen Kultur und des deutschen Volkes, in dessen Sprache wir denken und fühlen, wir deutschsprechenden Nationaljuden. So wollen wir genommen und verstanden werden. Und so versteht uns auch wohl jeder Deutsche, der guten Willens ist. Die Herreu aber, die eben mit einem überflüssigen Protest gegen den Jüd. Nationalrat. die Oeffentlichkeit belästigen, sind nicht guten Willens. Indem sie ihr Deutschtum unterstreichen und dabei ihre Bürgerrechte reklamieren, schaffen sie geflissentlich einen Gegensatz zu uns Nationaliudcn, die, wie sie vermeinen, sich nicht als vollberechtigte Bürger fühlen und deswegen' wohl — ist das die Schlußfolgerung der Herren Professoren? — nicht vollberechtigte Bürger sein dürien? - ' Die Herren rühmen sich über die überwiegende Mehrheit der Juden zu verfügen, möglich, daß diese Aengstlichen. diese Leisetreter heute noch die Mehrheit haben. Aber die Juden werden einmal lernen. Hie Heimat. Sprache und Erziehung — hie Pogrome an allen Ecken und Enden und ihre furchtbare Lehre, daß wir Juden eins sind durch Lejd und Not. Und noch ein Wort den Herren Professoren. Die akad. iüd. Jugend, die. sich so oft in großer Bedrängnis an ihre jüdischen Lehrer um Rat und Hilfe wandte, hat sie nur zu selten gefunden. Die Herren waren zu ängstlich, sie fürchteten, wenn sie sich ihrer „Religionsgenossen“ annähmen, ihre Vorlesung gestört, ihr Geschäft geschädigt zu sehen. Sie schämten sich nicht, das den hilfesuchenden Studenten ins Gesicht zu sagen. Die Herren sollen weiterhin ehrlich sein — sie sollen einfach gestehen, daß sie das Nationaliudentum bekämpfen und ihr Judentum verstecken, weil sie um ihre Vorlesung, ihr Geschäft, um ihre Stellung. Posten. Titelchen fürchten, ebenso wie die anderen Herren Unterzeichner des Aufrufs. Die Herren sollen das „konfessionelle Band“, das sie so lange in einem Winkel liegen ließen, nicht plötzlich hervorkramen. Wir glauben ihnen nicht nicht die akad. Jugend, nicht das jüdische, Volk. Und wir halten ihre Zaghaftigkeit auch für sehr überflüssig. Das große deutsche Volk wird nicht bloß denen, die sich ihm in feigem Geschäftssinn anbiedern, es wird auch seinen ehrlichen Freunden Gerechtigkeit widerfahren lassen. Und so fühlen auch wir Naticnaliuden uns als vollberechtigte -Staatsbürger — trotz der Assimilanten und Denimtianten des jüdischen „Koni essinsb an des.“ * ■ Dr. M. B. Die Stellung der jüdischen Beamten. Der Jüdische Nationalrat für Deutschösterreicli versandte mit bezug auf die in den Wiener Tagesblättern enthaltene Nachricht über die Zurückwelsung -des Gelöbnisses jüdischer Militärärzte" sofort folgenden Bericht: Sogleich nach dem Bekanntwerden der Verordnung des Kabinettsrates vom 23. November, wonach nur Staatsbeamte, welche der deutschen Nation äuge hören, in den deutschösterreichischen Staatsdienst übernommen würden, nahm der Jüdische Nationalrat mit den maßgebenden Vertretern der Regierung Fühlung. Er legte Verwahrung dagegen ein. daß jüdische Beamte, gleichviel, ob sie sich zur jüdischen Nation bekenn« oder nicht, anf Grusd der erwähnten Verfügung entlassen v^en. Alle Vertreter der Regierung äußerten si,-|*sdahin. daß dieser Erlaß auf jüdische Beamte in keiner Form Anwendung finden kann, sondern lediglich jene Nationen betrifft, die auf dem ehemaligen österreichisch-ungarischen Gebiete Staaten errichtet haben. Insbesondere erklärte der Staatssekretär fiir Verkehrswesen Jukel. daß jüdische Beamte auf Grund dieser Verordnung nicht vom Gelöbnis ausgeschlossen werden dürfen. Der Jüdische Nationalrat sprach auch am 28. November bei dem Staatssekretär für Volksgesundheit Dr K a u p vor und verlangte von ihm Aufklärung wegen der Zurückweisung des Gelöbnisses der jüdischen Militärärzte. Dr. KauD erwiderte. daß er den oben erwähnten Erlaß des Kabinettsrates als für ihn bindend erachten mußte und deshalb die Angelobung der jüdischen, im Staatsdienste stehenden Aerzte bis zur Klärung der ganzen Angelegenheit verschob. Es liegt ihm ferne, die jüdischen Aerzte vom Staatsdienst ausschließen zu wollen. Von der mit Notwendigkeit eiutretenden Verringerung des Beamtenstandes würden natürlich auch die Juden betroffen werden. Bewährte jüdische Beamte stehen ohne Rücksicht aut ihr nationales Bekenntnis und ihre Konfession auch derzeit im Dienste des staatlichen Gesundheitswesens in leitenden Stellungen und er würde sich entschieden dagegen verwahren, daß auf sie verzichtet werden sollte. Auf Grund der gepflogenen Besprechungen kann der jüdische Nationalrat nur feststellen, daß in der Frage der Uebernahme jüdischer Beamten durch verschiedene einander widersprechende Verfügungen des Staatsrates Verwirrung geschaffen und untergeordneten Organen die Möglicltkeit eigenmächtigen Vorgehens geboten wurde. Durch die Fassung des Staatsbürgergesetzes, welches der Vernunft und allen demokratischen Grundsätzen widerspricht, ist die Situation noch verwickelter geworden. Der Jüdische Nationalrat ist nicht gewillt, diesen Zustand, soferne er die jüdischen Staatsbürger in ihren Rechten aufs empfindlichste bedroht, weiter zu ertragen und wird umgehend von der Regierung eine eindeutige Klarstellung des Verhältnisses . der Juden zum deutschösterreichischen Staate fordern. Die Beamtensektion des Jüdischen Nationalrates iiir Deutschösterreich versendet nachstehendes Rundschreiben: .Die vom deutschösterreichischen Staatsamte für Verkehrswesen herausgegebenen Weisungen über die Abnahme des eidesstätfigen Gelöbnisses haben zu mißverständlicher Auslegung seitens der mit der Abnahme des Gelöbnisses betrauten Organe und Beunruhigung des jüdischen Personales geführt. Die Beamtensektion des jüdischen Naiionairates hat sich daher an die zuständigen Stellen des Staatsrates gewendet und um Aufklärung und authentische Auslegung der herausgegebenen Bestimmungen ersucht. Als Ergebnis dieser Besprechungen teilen wir nachstehendes mit: .. Die Ablegung des eidesstättigen Gelöbnisses nach Formular A und B steht jedem jüdischen Bediensteten unbedingt zu. Das [Jekenntnis zur jüdischen Nation bildet die:. lieh kein Hindernis, es ist daher die Weigerung etwaiger mit der Eidesabnahme betrauter Organe. Bediensteten, welche sich zur jüdischen Nation bekennen, das' Gelöbnis nach Formular A und B abzunehmen, unberechtigt. Die Bediensteten haben auf der Entgegennahme zu bestehen. Der Passus in der Ausiiihnnigsbestimmung. ' wonach ..das eidesstättige Gelöbnis nach Formular A und B nur Bediensteten deutscher Volkszugehörigkeit zustellt und bei Bediensteten, über deren Volkszugehörigkeit Zweifel bestehen, so lange mit der Abnahme, zuzuwarten ist. bis durch Erhebungen deren Zugehörigkeit zum deutschen Volke unzweifelhaft klargestellt ist.“ kommt daher hinsichtlich der jüdischen Bediensteten, die bereit sind, das Gelöbnis abzulegeii. nicht m Betracht. Hievon verständigen wir alle jüdischen Staatsbahnbediensteten mit dem Beifügen, daß der Wortlaut des Gelöbnisses, welcher vorn Staatsrate festgestellt wurde, in jeder Hins'icnt einwandfrei ist und daher von jedem luden bedingungslos unterschrieben werden kann. Wien, am 21. November 19iS. F. d. Jüdischen Nationalrat Ing. Robert Stricker m. p.. Präsident. F. d. Beamtensektion Dr. Werner. Dr. Abisles, Ing. Ackermann.“ RUNDSCHAU *Eine Delegation der rassischen Juden zur Friedenskonferenz. Der in Kiew erscheinenden „Neuen Zeit“ zufolge, haben die russischen Juden eine Delegation zur Friedenskonferenz gewählt, deren Mitglieder Ussischkin (Vorsitzender). Kr ein in. Aron sonn, der bekannte Rechtsanwalt und Verteidiger im Beilisprozeß O r u s e nberg und Achad Maam sind. ♦Die Stellung der bayrischen Juden zu Kurt Eisncr. Zur Agitation gegen den jüdischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner schreibt das Münchner „Jüdische Echo“ in einem ..Stimmung“ überschricbenen Leitartikel: „Gerade wir von unserem Standpunkt aus können die bestehende Stimmung begreifen. Begreifen heißt nicht billigen. Weil wir sie begreifen, tragen wir ihr Rechnung, indem wir dieses feststellen: Die jüdische Allgemeinheit ist ohne Einfluß auf den Ganz der Ereignisse gewesen. Die jüdische Allgemeinheit hat ihn weder gewünscht, noch gehemmt Angriffe auf diese Allgemeinheit sind also ebenso unberechtigt. - wie zwecklos, unberechtigt weil, wie wir gezeigt haben, das Judentum keinerlei Stellung genommen hat zwecklos, weil gerade die Juden, die durch die Umwälzung in die Führung gelangt sind, sich von der jüdischen. Allgemeinheit in der Vergangenheit nichts einreden ließen und heute erst recht nichts einreden lassen.“ * Deutsehösterrelch als ■ Sündenbock. Die lügnerischen Entstellungsversuche der Polen kennen kein Maß und keine Scham. Um bei der Entente Stimmung zu machen, wird Deutschland und Oesterreich für die Pogrome verantwortlich gemacht. Daszynski hat in einem Telegramm an Brantning behauptet, daß die Pogrome von „Teilen der aufgelösten österreichischen Armee“ veranstaltet werden. In einer anderen Depesche an den Vorsitzenden des Politischen Komitees Im Haag. Henri Polak, führt er die Pogrome anf — Deutschösterreichische Agitation zurück! Diese Lügen richten sich von selbst und bedürfen keiner Widerlegung. Wir Juden Deutsch- Österreichs können aber den Anlaß wahrnehmen, um vor aller Welt freimütig zu erklären, daß der deutschösterreichische Staat und seine Bevölkerung bisher keinerlei Ausschreitungen gegen die Juden zugelasesn haben. Wir sind überzeugt daß es in der ganzen Welt den besten Eindruck machen wird, daß sich die Umwälzung in Deutschösterreich in geordneten Bahnen vollzogen hat und — ganz entfernt von den galizischen Greueln — nicht einmal die bedauerlichen Zwischenfälle sich ereignet haben, die auch aus dem tschecho-slowakischeti Staat gemeldet worden sind. Das jüdisch* Volk hat ein Interesse an wahrheitsgemäßer Darstellung der Sachlage. Und diese wahrheitsgemäße Darstellung wird auch auf die internationale öffentliche Meinung nicht ohne Wirkung bleiben. * Die deutsche Agitation in Mähren. Die unseligen Verhältnisse, -die durch die Zerreißung Oesterreichs in den zwischen den Nationen strittigen Gebieten entstanden sind, haben auch die Juden in die schwierigste Situation gebracht In Mähren wird jetzt in mehreren Bezirken eine lebhafte Agitation entfaltet. Die deutschen Gemeinden protestieren gegen den Anschluß an den tschecho-slowakisohen Staat und suchen mit allen Mitteln der Schmeichelei und der Drohung die Ju» den in diese Bewegung hereinzuziehen. Die Jüdischen Gemeinden werden unter Progromandrohung gezwungen, sich für den Anschluß an Deutsch- Österreich zu erklären. Diese Politik hat für di« Juden die verhängnisvollsten Folgen. Wenn di* Tschechen eine solche Ortschaft besetzen, so richten sie ihre Wut zunächst gegen die Juden. Die Juden haben also die Wahl, ob sie von der deutschen oder von der tschechischen Bevölkerung drangsaliert werden wollen. Darum muß deutlich ausgesprochen werden, daß die Juden in diesem nationalen Zwist neutral sind und keinen Anlaß haben, sich iür die eine oder die andere Partei zu exponieren. Die jüdischen Gemeinden Mährens haben sich einmütig auf den Boden des iüdischnationalen Programmes gestellt und damit .ausgesproqhen. daß sie weder im Dienste des einen noch des anderen Volkes Politik machen, sond.em ausschließlich die jüdischen Angelegenheiten besorgen. Es muß daher mit allem Nachdruck zurückgewiesen werden, wenn das eine oder das andere Volk die Juden zu einer Stellungnahme zwingt. Es wird Sach* der Juden sein, sich in dieser schwierigen Situation entsprechend taktvoll zu benehmen und sich nicht als Kampfobiekte behandeln zu lassen. Für die Folgen ist in ledern Falle nur die deutsch* Oeifentilchkeit verantwortlich. * Die Demokratisierung des Gemeinderates. Bei der provisorischen Neuregelung der Gemeinderatsmandate ist die jüdischuationale Partei übergangen worden. Die Jüdischnationalen haben di* Einräumung von Mandaten gefordert der Gemeinderat hat sich jedoch nicht kompetent erklärt und die Sache zur Entscheidung dem Staatsrat abgetreten. Bei der Neuaufteilung der Mandate wurden nur jene Parteien berücksichtigt, welche bereits im Gemeinderat vertreten waren. Dagegen bat als Vertreter der bürgerlichen Frauen Frau A n i 11 e Müller ein Mandat erhalten. Frau Müller, deren großartiges uni verdienstvolles soziales Fürsorgewerk für die galizischen Flüchtling* an allen Stellen rückhaltlose Anerkennung gefunden hat. ist Mitglied des Jüdischen Nationalrates und eine der Führerinnen der iüdischnationalen Frauenbewegung.' Wir sind überzeugt, daß Frau Müller im Gemeinderat jederzeit unerschrocken und energisch iiir die jüdischen Interessen eintr*- ten wird. Eiae jüdische Deputation bei Pllsudskl und Moraczewski. Wie das Preßbüro der Zionistischst Organisation in Polen mitteilt. hat am 25. November eine Deputation, bestehend aus den Herren Dr. Braun als Vertreter der jüdischen Gemeind« - in Kielce. Advokat Dr. J. ürünbaum als Sekretär der Zionistischen Organisation in Polen und Stadtrat Szcreszewski als Verirer des jüdische« Sicherheitskomitees dem Kommandanten Pilsudski und dem Ministerpräsidenten Moraczewski eine Denkschriit überreicht, in welcher folgende Forderungen auigestellt wurden: 1. Die vollständige Demokratisierung des polnischen Staates; 2. die Anerkennung der 3 Millionen Juden in den polnischen Ländern als eine nationale Minorität; 3. gesetzücti garantierte Autonomie auf Grundlage des PersoiialitätsprinziDs: 4. eine proportionale Vertretung in den gesetzgebenden Körperschaften; 5. die Erlaubnis iür die Einberufung eines Kongresses der polnischen Juden, dessen Mitglieder auf eine demokratische Art gewählt werden sollen. * Das jüdische Vorparlament In der Ukraine. Am 3. November wurde in Kiew das jüdische Vorparlament eröffnet. Diesem Kongreß des gesamten ukrainischen Judentums kommt die größte Bedeutung zu. Es wurde ein Seniorenkonvent der 7 Parteien (Zionisten, Poale Zion, Zeire-Zion, Achdtith, Volkspartei, Vereinigte. Bund) eingesetzt, welcher folgende Tagesordnung festsetzte: 1. Die nationalen Forderungen an den Friedenskongreß 2. Die Fermen der nationalen Autonom!« in der Ukraine. Ins Präsidium wurden gewühlt: Ussischkin als Vorsitzender, di* Heeren

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