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Jüdische Zeitung · 1918-12-06 · 49 (6.12.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
49 (6.12.1918)
Date
1918-12-06
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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cjeite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Ht 49 dacht war. die Juden als die Provokateure und die Ukrainer als die Schuldigen hiflzu6tellett. Die Verwürfe des iüdisch-assimilatoriscben Gemeinderatefe Dr Aschkenase im Icmbercer Gemeinderate sowie Anträge,, die von den Juden erlittenen materiellen Schäden aus allgemeinen Mitteln gutzumachen. wurden unwillig ausgenommen. Das in Lemberg verhängte Standrecht führte zur Verurteilung von 3 Ucbeltätern. unter denen sich merkwürdigerweise sicher e i n (angeblich zwei) Ukrainer befinden. Unter den verhafteten Räubern und Pogromleuten befinden ach merkwürdigerweise-60 Prozent Ukrainer und 10 Prozent Juden. Am Ende haben die Juden selbst den Pogrom angestiftet um die Polen dieser Schandtat bezichtigen za können! Ich lebe seit Jahren auf polnischem Gebiete und nach peinlichster Untersuchung der iüdischpolnischcn Beziehungen kann ich erklären, daß eine Regelung dieser Frage unter keiner Bedingung im Lande selbst ei folgen kann. Die polnischjüdische Frage ist eminent international sie gehört vor das Weltforum. Vorderhand müssen Mittel und Wege gesucht werden, um weitere Pogrome zu verhindern. _ Die Prager Exzesse Die offenkundig antisemitische Stimmung der Tschechen, welche durch eine verhetzende Propaganda der Presse genährt winde, hat nun auch in Prag exzessive Ausbrüche zur Folge gehabt Die tschechische Regierung bemüht sich zwar, die Ruhe aufrecht zu erhalten und schiebt nach berühmten Muster die Schuld an den Ereignissen provokatorischen Eiementen zu. es unterliegt aber keinem Zweifel, daß gerade die tschechische Regierung genügend-Macht über das Volk hat so diß sie derartige Ausschreitungen durch rechtzeitiges beruhigendes Eimvirken auf die Bevölkerung hätte hintanhalten können. Bereits früher wurde in mehreren mährischen Bezirken und in der Slowakei pogromartig gegen die Juden vorgegangen. Wir hoffen, daß es den Bemühungen des Jüdischen Nationalrates in Prag gelingen wird, die tschechische Regierung davon zu überzeugen, welches eminente Interesse der junge Staat daran hat, die Geburt seiner Freiheit nicht durch antisemitische Exzesse zu beflecken. Der Präsident der neuen Republik. Prof. Masaryk. hat erst vor kurzem offiziell erklärt, daß die Juden im neuen Staate bürgerliche und nationale Gleichberechtigung haben werden und hat sich voll Bewunderung über die Bestrebungen zur Regeneration des iüdischen Volkes geäußert Es äst zu hoffen, daß die Tschechen dieses Programm ihres Chefs loyal durchführen werden und daß sie nicht in den Fehler verfallen werden, polnische Politik zu machen. Die Polensind jedenfalls ein warnendes Beispiel. Unsere Weltpolitischen Aussichten Ein Gespräch mit Jacobus Kann. Die. „Wiener Morgenzeitung“ veröffentlicht unter obigem Titel ein Interwlew ihres Haager Korrespondenten mit dem A. C. Mitgliede -Herrn Jacobus Kann, der soeben von einer mehrwöchigen Reise nach England zurückgekehrt ist. Herr Kann äußerte sich über seine in London gewonnenen Einürücke und über die wichtigsten aktuellen Fragen des Zionismus folgendermaßen: „Ich war überrascht von den ausgezeichneten Bezie.hungeji der zionistischen Weltorganisation zur eng-- lischen Regierung. Wir können uns keine besseren Sympathien für unsere Arbeit wünschen, als die der englischen Regierung und der anderen maßgebenden englischen Kreise. Diese Sympathien kommen in der gesamten Tagespresse und in der ganzen, politischen Oeffenllichkeit ohne Unterschied der Partei zum Ausdruck. Das Büro Tier .zionistischen Organisation, unter Leitung Nahum Sokolows, arbeitet mit angespannter Kraft. Mein Interesse wendete sich natürlich hauptsächlich unseren Finanzinstituten zu. In nahester Zukunft wird die jüdische Kolonialbank vor sehr großen nnd verantwortungsvollen Aufgaben stehen. Ein bedeutender Teil der Juden mit mäßigem oder größerem Vermögen würde sich in Palästina nicht ansiedeln können, wofern deren Interessen in den Galuthländern nicht vollständig wahrgenommen werden würden. Diese Aufgabe wird der jüdischen Kölonialbank zufallen. Frage: Auf welche konkrete Tatsachen stützt sich der günstige Eindruck, den Sie in London gewonnen haben? Kann: Vor allem auf die unter Führung Prof. Weizmanns stehende Palästinakommission. Professor Weizmann verdanken wir es in erster Reihe, daß unsere Bewegung in England solche Fortschritte macht. Natürlich hat er in Sokolöw und Co wen wertvolle Mitarbeiter. Die Paiästinakömmissnn trifft alle Vorbereitungen, ein jüdisches Palästina zu errichten. Der Anfang war schwierig. Man hatte es mit einer Militärverwaltung zu tun. Nichtsdestoweniger ist es Professor Weizmann gelungen, die uneingeschränkte Sympathie des Generals Allemby, des Kommandanten der englischen Armee in Palästina, zu-gewinnen. Ich erwähne nur. einige Einzelheiten: während fürher . auch in den jüdischen Kolonien die Steuern durch die türkischen Behörden eingehoben wurden, wird dies nunmehr auf Intervention des Professor Weizmann durch eine jüdische Kommission besorgt.' .Wir besitzen heute eine jüdische Polizei nach ägyptischem Muster. 'Drei von den höchsten fünf Richtern sind Juden. Der schriftliche Verkehr mit den englischen Behörden ist in hebräischen Snrac he. und so gibt es noch viele Dinge.' die wir als den Anfang; einer . i ü d i sch en Verwaltung in. Palästina betrachten können. Die Hauptscbwierivkeit liegt darin, daß die jüdische Bevölkemng Palästinas .noch immer in der Minorität ist. Mi vlaube. daß schon heute tüchtige Juden in Palästina gute Verwendung finden kön-' nen. Von Bedeutung ist auch die Tatsache, daß der alte' Jischub sich endlich f; unsere Bewegung zu interessieren begonnen dt. Frage: Sind in London schon welche konkrete Beschlüsse. hinsichtlich der zukünftigen Staatsform Palästinas gefaßt worden? Kann: Nein. Eines jedoch ist sicher: Palästina bleibt für ewige Zeiten vom türkischen Joche befreit. Die Forderung ,die wir betreffs Palästina stellen, ist, daß sich dieses zu einem selbständigen jüdischen Staate entwickelt. Heute jedoch sind wir vorläufig nicht in der Lage, die Herrschaft in Palästina selbst zu übernehmen. Deshalb ist es notwendig, daß das Land solange durch einen Trust verwaltet wird, bis das jüdische . Volk über seine zukünftige Regierungsform selbst bestimmen“känn. Wie die Dinge heute liegen, Scheint es mir gewiß, daß England bereit sein würde, dieses Protektorat zu übernehmen, falls es die Juden verlangen sollten Fr a g e: Ist nicht-jetzt der passende Moment, daß die Juden aller Länder ihren Wunsch nach dieser Richtung kundtnn? _ Kann: Natürlich ist es notwendig, daß überall, wo Juden in Massen wohnen, derartig«! Manifestationen veranstaltet werden. In diesem Zusammenhänge mochte :ch noch darauf aufmerksam machen, daß wir weite Kreise der einflußreichen englischen Juden für unsere Bewegung reichen englischen Juden für unsere Bewegung gewonnen haben. Neben Lord Rothschild stellten sich auch Herbert Samuel, Sir Alfred Mond, Lional Abrahams und viele andere auf unsere Seite. Frage: Halten Sie nicht die Einberufung des Zionistenkongresses im gegenwärtigen Moment für dringend notwendig? Kann: Wir hoffen, bald, sehr bald einen Zionistcn-Kongreßin Palästina abzuhalten -Frage: Wie sind unsere Beziehungen zur amerikanischen Regierung? Kann: Die Beziehungen der Zionistischen Weltorganisation zur amerikanischen Regierung sind ausgezeichnete. Unser Londoner Bureau beabsichtigt, den Professor Weizmann als Vertreter nach Amerika'zu s cb i c k e n. Frage: Halten Sie es nicht für nötig, eine Gesellschaft zu gründen, die von der Friedenskonferenz spezielle Konzessionen für die Kolonisierung Palästinas zu erlangen hätte? Kann: Nein. Ich stehe auf dem Standpunkt, daß wir für die Kolonisierung Palästinas keiner Monopole bedürfen, da ohnehin nur das j üd i s c h e Volk nach Palästina in Massen emigrieren wird. Natürlich muß auf der Friedenskonferenz die Absicht geäußert werden, Palästina als jüdischen Staat zu kreieren. Ist dies geschehen, dann wird es vollständig genügen ein Amt einzurichten, das die Geschäfte der jüdischen Kolonisation zu führen hätte. Selbstredend werden Konzessionen für sämtliche öffentliche Arbeiten, wie z. B. Hafen, Bahnstraßen usw. an Privatleute nicht erteilt werden. Diese Arbeiten werden vom Staate im Interesse des Staates durchgeführt werden. Ich bin überzeugt, daß die Araber, die unter 'türkischem Joche gelebt haben, mit einem jüdischen Gouverneur sicherlich zufrieden sein werden. Im allgemeinen muß ich bemerken, daß die Araber-Frage lange nicht, so schwer ist, wie man sie von mancher Seite darstellt. Die arabischen Fellachen vertragen, sich sehr gut mit den Juden und auch die Effendis werden gern ihren Boden den Juden verpachten. Die Möglichkeit, unsere Ideale zu verwirklichen, ist heute größer denn ej. Im Hinblicke aut die bekannten weltgeschichtlichen Tatsachen können wir hoffen, daß im Verlaufe eines oder zweier Jahre die jüdische Siedlung in Palästina eine feste Grundlage für den . zukünftigen jüdischen^ßtaat bilden wird. Ein Apell um Hilfe für Deutsch- Oesterreich. Der jüdische Nätionalrat hat an die zionisti- sehen Organisationen Amerikas, Englands, Frankreichs, Italiens, Belgiens, Hollands und der Schweiz folgenden Appell gerichtet: In dem Augenblick, wo der grauenhafteste Krieg der Weltgeschichte zu Ende gegangen und die Zeit nahe Ist. wo'wir endlich wieder Gelegenheit haben werden. Hand In Hand mit Euch,. ln auch durch den Krieg nicht zerstörter Solidarität die Arbeit für unser Volk mit allen Kräften in Angriff zu nehmen, senden wir Euch die-innigsten brüderlichen Grüße. Der gegenwärtige Augenblick, ln dem sich ein ungeheurer Umsturz in unseren Heimatländern, die zu den bedeutensten indischen Siedlungsländern gehören, vollzieht, ist auch für uns eine schwere und kritische Stunde. In den östlichen Ländern des ehcmaligenOesterreichs hat der Umschwung mit .einem'entsetzlichen Blutbad begonnen. Unsere engere Heimat, die neugegründete Republik Deutsch-Oesterreich, ist ln eine schreckliche Situation geraten unter der auch wir Juden mit unseren Mitbürgern leiden. Die Hauptstadt des .ehemaligen Großstaates Oesterreich, zugleich die größte Jndengemcinde Europas, steht vor dem politischen und wirtschaftlichen Zusammenbruch. Gegenwärtig droht Slie Lage geradezu zu einer Katastrophe zu werden, da die Alillionenstadt von ihrem früheren Hinterland, ans 'dem selbständige Staaten gebildet wurden, abgeschnitten'Ist und daher an einem fürchterlichen Mangel, an Rohstoffen.. Insbesondere Lebensmitteln leidet, Die gesamte Bevölkerung, unschuldige . Frauen und Kinder stehen^yor der Gefahr eines Hungertodes, wenn, nicht von den Staaten, welche Freiheit und Alenschlichkelt auf ihr Panier geschrieben haben, schleunigst Hilfe geleistet wird. Wir betrachten, es als eine menschliche Pflicht, daß gerade .wir luden, getreu unseren uralten Traditionen.' alles aufbieten. am dieses ' furchtbare Unglück zu verhüte*. Wir haben aber auch die Pflicht mit alten Mitteln zn verhüten, daß dnreh die Not Ae Ar- ' beltsioslgkcit den LebensmittelmanKeh den StiH- , stand affen Verkehrs und der Wirtschaft anarchische Znstättde cinreißen. die nicht zu vermeiden sind, wenn nicht rasche Hüie kommt'Um vieler Millionen unserer Mitbürger nnd 100.000 Joden Juden willen, welche in den Straßen Wiens zusammengepfercht der bittersten Not rund nnsäg- -■ liehen Leiden' P^eisgegcben sind, bitten wir euch um Hilfe. Euch lst: es gelungen, den indischen Kriegsopfern in Polen und Palästina Hilfe zn bringen. Ihr werdet auch der Bitte der Juden Dentsehösterreiciis in dieser schwersten Stunde Gehör schenken. - j Wir bitten euch dringend, euren Einfluß aufzubieten, damit das bedrängte und leidende Volk in Deutschösterreich so schnell als irgend möglich wenigstens mit dem Notwendigsten versehen wird, was es zum Leben unbedingt braucht. Kläret dte öffentliche Meinung eurer Länder auf. daß die Not schrecklich ist. daß Unschuldige und die gesamte Zivilisation bedroht sind und unverzügliche Hilfe nötig ist! Es wird der schönste Triumph der Alliierten sein.* wenn sie in dieser Stunde des ■ Glücks in wahrhaft großmütiger und humaner Weise die von ihnen proklamierten Grundsätze der Menschlichkeit in Wirklichkeit Umsetzern Jüdische Brüder! Hellet rasch, fördert das Werk der Rettung eines unglücklichen i «er Geburtsstadt Theodor Herzls! Durch diese Tatrettet ihr Millionen Menschen und mit ihr Hunderttausende unserer jüdischen Brüder. Jüdischer National rat s für Deutsch Österreich. Dr. Alfred Stern Mit Dr. Alfred Stern ist eine Persönlichkeit dahingegangen, wie sie die gegenwärtige Generation nicht mehr aulzuweisen hat. Wir habe» den Mann und seine Politik stets bekämpft Das - hindert nicht an' seinem ÜTabe mit ,Offenheit folgendes festzustellen. / Dr. Stern stammte aus einer Zeit, die andere Anschauungen hatte als die unsere. Wir erkenne« heute, daß die unter dem Einflüsse der Anschauungen dieser Zeit entstandene jüdische Politik zum Verderben des jüdischen Volkes war. Doktor Stern war jedoch von seinen Anschauungen ■ überzeugt und er hat in-, unermüdlicher Arbeit alle seine Kräfte darauf verwendet dem Wohle des.jüdischen Volkes, wie er es verstand, zu dienen. Er war eine Kraitnatur, wie sie in der heutigen jüdischen Generation nicht mehr zu finden ist' Er war ein Gegner, mit dem man kämpfen konnte, weil man ihn achten.konnte. Als SSjähriger Greis hat dieser Mann mit eiserner Energie ein geradezu despotisches Regiment in der Wiener Kultusgemeinde geführt Er mußte zum Gewaltherrscher werden, weil der Kultus verstand ihm keine Persönlichkeit, die auch nur im entferntesten an seine Tatkraft und an sein jüdisches Wollen heranreichte, zur Seite stellen konnte. Er war eine Säule aus einer Zeit, deren übrige Früchte, faul und Abfall waren. Und das Tragische an seiner Situation war, daß seine Erziehung nnd Geistesrichtung ihm verbot einen Kontakt mit der. jungen Generation herzustellen, in der eine einzige Gruppe, die nationale, ,von ehrlichem Willen zum ganzen Judentum erfüJlf war. Dr. Stern hat sich selbst stets als Sohn des jüdischen Volkes gefühlt Befangen in den Ideen de Emanzipationskampfes .und des Liberalismus, hat er es jedoch nicht' verstanden, die einzig richtigen Konsequenzen für. das politische Verhalten zu ziehen. Er hat im Gegenteil gerade in letzter Zeit wiederholt politische Aktionen unternommen, welche eine' Schädigung der jüdischnatkmalen Bestrebungen bezweckten. Wir haben diese Aktionen, wie z. B. die verschiedenen; geheimen Versammlungen des nicht existierenden „Gemeindebundes“ und die geheimen Interventionen bei Statsmännem und Ministem immer gebührend gebrandmarkt Die Gewaltherrschaft Dr. Sterns hat schließlich-dazu geführt, daß die Nationaljudten gelegentlich der Verhandlungen über die Neuregelung der Verhältnisse in der Kultusgemeinde als erste Begingung de* Rücktritt Dr. Sterns verlangen mußten. Dr. Stern selbst weigerte sich, freiwillig zurückzutreten, und-es bedurfte erst eines Beschlusses des Kultusvorstandes. So stark hat er noch als 88jähriger, unmittelbär vor seinem Tode, seine Position behauptet Es nützte nichts, er mußte der. Entwicklung weichen. Nun ist Dr. 'Stern tot und mit ihm ist das letzte Bollwerk, der aufklärerischen assimilatorischen jüdischen Politik geschwunden. Was übrig bleibt sind nur Schwächlinge und Schwindler. Der neue Geist wird sich entfalten und-auch das jüdische Leben der jüdischen Gemeinde WienTsür Blüte bringen. -Das Begräbnis. Mittwoch, den 4. Dezember, versammelte sich in der Seitenstettengasse eine gewaltige Menschenmenge ' zur Leichenfeier. Die' Trauerrede hielt Oberrabbiner Dr. Chajes. Ferner sprachen: Vizepräsident Hofrat Rappaport namens der Kuitusgemeinde, Rektor Schwarz für die Theologische Lehranstalt, Dr. Markus Spitzer namens der Chewra Kadischa, für die. Beamten Dr. Adler.. Namens der Nationaljuden hielt Ing. Stricker folgenden Nachruf: „Im Namen der Natfonaljuden nehme ich von dir. Abschied. Wir waren Gegner. Bis zum letzten Augenblicke hast du uns und haben wir dich bekämpft, und in diesem jahrelangen Ringen hat es keine Waffenruhe gegeben, keine Pause, in weicher wir dir haben sagen-können, was wir an dir N achten und ehren. Nun liegst du im Sarg, der Streit ist ausgefochten, und wir können dir esd-

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