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Jüdische Zeitung · 1918-11-29 · 48 (29.11.1918) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
48 (29.11.1918)
Date
1918-11-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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ie.-ie 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 48 ' Behörden beinahe nichts veranlaßt Der komman- : dierende General hat bloß ein Versammlungs- . verbot und eine 9 Uhr-Sperre verläutbart Sonst fMstraber nichts geschehen. “M Am Dienstag hat der Pogrom am Ringplate *§kättgehmdca. Der Stadtpräsident hat dies »vom . Rathaus aus gesehen und die Entsendung von V einigen Militanten würde genügt liaben, um den Pogrom beizulegen. Ich begab mich damals zu einem jüdischen Offizier und wollte. die jüdischen Soldaten als Selbstwehr 'organisieren.- Darauf erhielt ich die - ‘" Antwort daß über Anordnung des Generals .sämtliche jüdische Offiziere und Soldaten des 56. Infanterieregimentes entlassen wurden. Als Vorwand wurde angegeben, es sei eine Deputation von Soldaten beim Kommandanten erschienen, die die Der General Sosnowlce.; Privatmeldungen vom 14. November zufolge brach ein antijüdischer.Pogrom In Sosnowice aus. Näh wes unbekannt ' w n a.,..;t p0r^*ow. ■ (•,/ .... - *•*' Im«Dorfe Grochow.-Jn der. rNäh'e<.yoir’,Pinczow, wohnt eine einzige jüdische Familie. Vorige Woche überfielendie Bewohner des Dorfes das Haus und ermordeten den Besitzer Rabbi Aron Grochower. seine Frau und drei Söhne. Die Christin, die bei dem Juden diente, .wurde zur Strafe, daß sie Juden bedient hatte, aufgehängt. ’s,~- ... , Sulmergiccz. :■ •, Am 3. November wurden die .Oesterreicher entwaffnet. -Am. 4. veröffentlichte die polnische Gendarmerie Plakate: „Juden dürfen nicht nach - heiligt Es wurde nachXeder gesucht. Die. ^Soldaten scheuten sich nicht selbst beinPRabbiner einzudringen, sie Stürmten’Hn die Synagogen.rund öftnetent die Thbraladen.'Den-beiden-jüdischen. Le- .aderh’ähdlern‘; die HandelsscHeine'hätten, würde das -' sämtliche Leder weggenommen, ohne einen Pfennig Geld dafür zu bezahlen. Wödzlslaw. Die „Gazeta Kielecka“.berichtet:.. In W o d z i s 1 a w ‘ wiederholte sich di» Daialoszycer Geschichte, nur in größerem-Maße-. Am 16. d. Al. um 8 Uhr abends drangen zirka 40 bewaffnete Banditen in die Stadt Es schlossen sich ihnen, einige Hundert Bauern.,bewaffnet mit Stangen Und Stäben,: an.^Nach;Terrorisierung der . Einwohner "und Entwaffnung der Miliz sowi» ’/Bürchschnlji'dun^'derf’Teldphoft'ärähte, begann die Entfernung der Juden verlangte. _ ___ _ _ _ _ _ -ikörnio daher 'angesichts der Lage keine Gewähr hr abends,täas Hau&,i\erlassen.“ Zug Teilnahme ",WüiraÄ,rir!J'der ‘“i,üdisicli^m:£LSdenV' sie -^Urdeu ‘•für die Sicherheit der jüdischen Offiziere, und. Sol- ,H„än djarr'MilWi wurden Juden jüchl.zijgelässeiu AmL's völlig lWsge?äubGlUikl rvKrhlcljt'et : lit Jntah<ähen daten übernehmen. Tatsächlich sind auch jüdische selben Tage würden Tigussuchungen.'jipi1. allen v°. Häusern lfößen11dTe^RäuBer äüänlni21ft eiftfeeDöck» Hjuden veranstaltet und' nach 'Gewehren gesucht. *'* ffir (ffe;Kffiflefi zunictt" 'DJerPlümlerfiÄfg cdauert» Am 5. unternahmen 20 pölriisefie Soldaten mit"" “bis ,4'Uh'r 'mprfe’ens'. Sfe fÖrderte:iau<ih--M'enStheu- Milizleuteu an der Spitze Haussuchungen bei allen obffirT viele-'Pertenfen''fW!ufd6n‘r stark ffitßh&ndeU. Juden. Die christlichen Häuser blieben ganz unbe- '^'Dicminderwertigen -Gegenstände wurden -verteilt v •* e _a_»■ ■ _ . - Soldaten angegriffen worden uns es ist ihnen der polnische Adler von der Kappe herabgenommen worden. Diese, letzte Hilfe erwies sich daher, auch als unausführbar: ' M .; e ‘ Die Läge der Judenist seither trostlos.»Die polnischen Behörden, das polnische Militär und Tdie proIni«che*Midite-sbiIden für sie gar keinen Schutz, sie -vnehm-ea 'vielmehr rgjegen dLe^.J^uden ... : _ ~ f . J „ X : ™ « ■ Ci n.1 1 „ rr ttX'n '■ F»!a DteiSfeigmsse lif h »V 4 ßiaVi ........._... __ __ __„„„__ „„ ___.-,, aufgefordert, -- — jüdischen Nalionalrate vorzusprechen und. drin- Diese vierte Einnahme von Lemberg" ist ein ~ gefährlichen 'Zeit ,sTi;H^:jeder pYSstrSibeHschen gende sofortige Abhilfe zu verlangen. Ich bemerke neunter Ab für das gailzische Judentum geworden."’’HändlflngsVeÜiS'iü' ebthälteifi"ffire Geschäfte zu chertieits ^.jüqisciien s Jylassen haben. Ueber diese kann ich jedoch nicht ausführ- Das Blut der Opfer schreit zum Himmel und wie Hch^bfenöhMti. ■>*5m '-*1- ■* :.*r utetu-u _ __ _ Sii_ _v. ' ein>-Flämmenschjyer,t erhebt,. ** die - -eahsa Fßfifäife ribhtlgbnf obigen Angaben-übernehme, .igegen die »verruchten: Mörder,, ,, 5‘‘bäum ms LWeii, gerufln - welches ln'wenigen * ich* volle’Gewähr^Sollte’Sich'die Notwendigkeit .. ö .i..Die '-Einzelheiten -sind! bereits, ads den DarJ:.*v.TS^BedeSlMl4s^S&^,,h«. ergeben, genaues Material zu sammete,’. so nv-are.. Stellungen-der Tägesblätter bekannt, die nun doch^Lsiellen. und,$'.Volksküchen yersorgeriVzumindest ‘t*s-vielleicht-ratsam,»einen Korrespondenten dwt-t ih^tgejivfejgenibrechen mußten. Wir geben noch "? jMo,,jüdische TamiUeri’. mit^'"unentbehrlichen Leihm'zu entsenden Die jüdische Gemeinde hat sich ergänzend: einige Auszüge aus den bei uns ein4 •jrApnajiftteln. 'Mehrere '.FleMibänP. '.verfcp$w» zu verpflichtet, jegli^jg^osten hiefür aus Eigenenj ^^gtrogenep, ^jch^en. ,f.{ ,ut.t 1( ityx# . . bi.IJiaetJ Ri.eisq^jflei^ch^an ^te^mnfe jüdische Be* zftJTäPßg*!« i 4twi.iwo, i, .mj» in t) u- .j i. V. völkerung. Die1' ukrainischen Behörden ■‘ühterö, nta % 4i»LidMMdLM «V ^esps ^omitees, ln an* '"'Die *Cublih6r?Z«ätun£en’vbetidhfenr'Ueber-die*Efeigm6se,;^dieJsich,ia:jdenjIetztenir; ' " ‘ Tagen vor der Eroberung durch .die -Polen im*.- «fts Rpqginerungs;efiht, d^si Kjontrqllrecgt dbfr di» -Lemberg zugetragen -haben; ging ten folgender authentischer Bericht “*• i •„? ifmo ' ils,entstefip9,saQQtajj:Bjüfjgerkemiti f. i L Das Städtchen Lubomil hat eine Bevölke- ’ *rnng von-90 -Prozent -Juden,- 3 Prozent-Ukrainer. und 2 Prozent Polen. Am Tage, wo die Oesterreicher die- Gewalt übergeben sollten, plünderte idle Menge idie tnilitärischen - Magazine und die ■^-Miliz -war ' ähßersiaride,'' die .Räiib'ereieir*abzu- -'-steilen. Um 7 Uhr früh hat die polnische Bevölke-’ rung eineu förmlichen Pogrom auf Juden be Der* Lejnbwg. ,‘Npvejntet ^918. irJvUvl' Am" 1. d-llVL-: um-^4 Uhr ‘frifli hH, de£."j' ukrainische Nationälrat sämtliche Amtsgebäude ' ges^welch» wggeji * ßfön^igNmirKönsiimvef einen'‘undf*Ver; ^aüfsstellen sich an das Approvisiojiiernngskomifee gönnen. Man ist'-in*ihre-Wohnungen•«ingedrungen,--=t militärisch besetzt.. Der. Statthalter und der Mili-, mif. Erlolg-»wtndenl'" -- iioi cia irACAixiaorAn *miri ‘heraiiht Zusammensind^ tärkoinmandantr wurden-;.ebenso wie der Polizei- iS®f tärkommandantf avnrdeji^ebenso Präsident interniert'. Am Vormittage erschienen"-'; Piakate to ukraiM^ wWsc*er und iüdfedliä-. * tüten. däfühTetätüdTausdrücklich'aien'-Jüdefi, na- Spia-he mt dei Ankündigung, daß der ukraimsche tioriale Autonomie'Czugesicfiert, und”die:;Sch£fffunr Nbüonal^at di^Btaatsge^|U in ganz -von;-nationalen.Sekretariaten für die Mtnon'täteu :vs ^v11 ifr Äo:°rov®” - aW»-. ' •' in Äussicht>vgestellt.;ISC, Leiter'di'eser'^Staats hat sie geschlagen‘und'•beraubt.* Zusammen-sind 45 jüdische Familien ausgeplündert worden und " vVele verwundet. 5 Schwerverwundete hat man in hoffnungslosem Zustande ins Spital hach Cholm überführt. - *•'. Die Bauern des^Städtchens Jaworzno bei GrahezirfcrfNQWv SwiaH^r^^^von^litar^chem nica sowie der umliegenden Dörfer überfielen die"’ S xh j. jüdische Bevölkerung dieses Städtchens und plün-*^ trpn; ^ctpwpcpnpi^Ypcrimiärp’ deten ihr Hab und Gut Die Plünderung dauerte1' ftSÄSÄS •i-Äte ~mr dleiertep- . Juden davoiigekomjnen, denen es gelungen ist, au' fliehen: ' ' ’ .Siedlec. Hier kam es zublutigen Pogromen, bei denen; 6 Judeii getötet und zahllose verwundet wurden:*’ »V-'i- . : :.x.;- Uscllog., ' i; . Aus-'* ^UsdTl ög ‘*im - Wladimir- Wo- " linskier Kreise-wird dem'„Lubliner‘Tagblatt‘‘ berichtet: ' Vorigen''Dieäistag forderten die Lern* ouäre von* der iüdiSchen Bevölkerung eine- Kon-r trlbution von K 100.000.—-Die ‘"Juden“ rie=>.. ■ iut eine Versammlung ein und beschlossen, die - yexfangte Kontribution nich t zu ‘ erlegen und sich (ßesbezüglich mit'dem* Stadtkommandanten zu : verständigem*- Ais»*- djevJuden die Versammlung DeK'ükräiaische^Näfionalrat1 hat "'iu^einer --öfientlichän Kundgebung . allen, natioifalen 'Minori- •sekretäriate Stollen äs Minister def Rdgienmg an- •gehören. >Der jüdische- Nationälrat wird,:ha£h Einx stelluns-der.Käiftpledn der Stadt, zusammfifltreten, ünrtiber die Stellungnahme der 'Juden‘Beschlüsse 'zu-fassen, da mehrere Mitglieder des jüdischen Nätionalrates momentan jenseits der Frönt sich befinden. einen«TeiLder jjobiischen Zivilbevölkerung jzü begehemmten Jüdenhässes’über Hcff M-geJipallässen. waffnen. Schomm,.den. er&ten Tagen .konnten ae Totschlag, Plünderung, Abnahme .von größet Geldsich mit ,fIüfe*4eojorgai«sier,te.n, polnischen Bahnbetrügen unter gefäjärimh'er .Bedrohung sfind auf arbetter,des feuptbahnhofes^bemachjigen jrnd den;^^ Tagesordnung:^den.Jetztön^TägVjführten groPten Teil der-Sapieha- und- Grodpckagasse m _,dlc,J?plen Auf ihrem Gebietsteile e'inp vZwn.ngsbc- Besitz; nehmen. Seither ist^die militärische, Lage s|eUp£^bg j dc^‘ jifien.'*.ein'.ipd ordneten!, eine -unverändert Die Ukrainer halten die ganze Stadt t.Z^ä'^snwbJ^Siervi)S.hMf indischen „"männlichen ^evölkernng.-jin, .jweiche,, zjfm..Kampf e * gegen di» ..Ukräncr -gezwiirigen werden.,'.Gegen 3iese Vor- Zipnistische. ZepträibjJrpäü .in kopenhagetf Protest besetzt und beherrschen, mit, ihrer Artillerie die , .wichtigsten Höhen tdpr $t^dtv , , .1* ' Zurzeit erstreckf‘sich die Kampflinie vorif Kilinskipark. Pelczynskä; Gendarhieriekaserne, Jesuiteugarten ‘(oberer-1 Teil),-';Zygmuntowska, Bema; Janowskä, Hyda^gora; Invalidenhäus, Pod.i ,-mit 4«r .Bitte,, um,-.wirksame Abhilfe erhobetr debem, obere Zamarstynower.' Hiedurch befindet * ,.jw ukramische-Nationfllrat hat nrnvknti^h« ‘ verließen,- -wurde-seitens'* der L^ioriäre auf sie.,, Sr^s^Jew^fen“teSrFCTlrM£er^’”;Sfä2t5fir^i,dseSetze''er,asse",''w-<ma<* die Wahlet •geschossen: 14 Juden and getötet und über 40 ■■dem Hlniger- und FeSo^ma«^^ ganzen- Westukrainiverwundet worden,..iJ>ie Panik än der Stadt1 ist: WebSi* B&Vor'SenTä^lS Shüäs^'' ’?ePubl1^ (Ostgalizien, Nordbukowin.a und unbeschreiblich.. ' ‘ f“ff1aAl-‘V?®'611 “ f s“ft- Nordostungarn) auf Grund des-a gemeinen; direk- , LeJclieil unt>estaHet, da der Zutritt zum jüdischen, -rte., aeheimen deirhen xitiH nrnnnrfifm'AliAn.WaW Set Fa «n.rH» »x„ “PB*““*"! *ieic“en uhü proportioneiien-.WaW- .; Chmelnlk. i. . Am 10. November veranstalteten: die Poale Zion eine Volksversammlung in der Synagoge. Von hier begab sich das Publikupm singend nach idem Marktplatz. Dort standen einige Milizianten. Als die Manifestation vorüberzog. verordnete der Aelteste der Milizianten: „Schießen, Brüder!“ Und dic._Bnider sdioesen. Drei -jüdische Mädchen, die*’ zufällig auf dem Marktplatze waren, wurden an Ort und Stelle getötet Auf die Schießerei hin kamen eine Menge Bauern aus den Vorstadtstraßen und aus den Dörfern, bewaffnet mit Acxten und Mist- Friedhof unmöglich ist. Es wurde ein Notfriedhofsbi errichtet. Das Hauptpöstgebäude wurde von den, Polen in Brand gesteckt.- Am 1. d. M. träten Vertreter sämtlicher jiidischer' Parteien im Beratungssaale cjgr Kultasgemeinde zusammen; um zu den Ereigmssen Stellung zu’iiehmen. Es würde ein jüdischer Sicherheitsausschuß und ein jüdischer Wehrausschuß gegründet: welöher sofort an "die Schaffung einer jüdischen Miliz herangetreten ist. Schon am nächsten Tage zählte diese unter Leitung des’ Hanptmannes Eisler die Stärke einer kompletten ’ "rechtes für "die nächste Zeit in Aussicht gestellt werden/'Die ukrainische Staatsregierung hat eia» allgemeine Mobilisierung von 17 bis 35 Jahren, jedoch nur. der ukrainischen Bevölkerung, angeordnet. " ', '■ w Noch dauern die-Straßenkämpfe in unverminderter Heftigkeit fort Viele Häuser werden in Schutt gelegt, vieleunschuldige -Menschen falle» zum Opfer, die Stadt ist jeder Bahnverbindung beraub^ und die Lebensmittelzufuhr stößt.auf unüberwindliche Schwierigkeiten, da sich 3wege» Lebensgefahr niemand.in die Stadt traut» gabeln und begannen, sich für den „Ueberfäir auf' Kompasmie. Die Soldaten wurden mit Gewehren, ü-eoensgeianr niemand in die Stadt fraut» Nack die Miliz zu rächen. Der Führer der Miliz bcdie Offiziere mit Revolvern bewaffnet,. sie Pa- ' euie?1P,2un?r de,‘ ruhigte die Bauern, daß alles in Ordnung sei, worauf sich diese zurückzogen. . LasL In der Nähe der Bahnstation Lochow in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch versammelten sich die Bauern des Dorfes Lasi um das Haiis des jüdischen Krämers, verbarrikadierten die. Fenster- und Türen des Hauses und steckten es in Brand. Die ganze Familie, die aus sechs Per- sönen.hestand. ein Vater, eine Mutter, eine Tochter und 3 E'akelldnder— kameH um. ' trouillierten in-' den jüdischen Gassen Tag und' Nacht zum Schutze von jüdischem Leben und: Eigentum, wobei sie mehrmals Banditenbanden stellten und der Behörde zur Bestrafung überlieferten: Die Tätigkeit der jüdischen Miliz erfreut sich der vollsten Anerkennung nicht nur der jüdi-‘ ' sehen, sondernauch der ukrainischen und polnische« Bevölkerung und - würde die Miliz von - beiden Kairpfparteien äs legitim ■ anerkannt. ■ Der-jüdische Sicherheitsausschuß, dem auch Vertreter der sogenannten Assimilantenpartei au- , gehöreo, die aber inzwischen in der Arbeit voHkämpfenden Parteien in absehbarer Zeit-nicht zu erwarten. Beide ziehen vielmehr stets neue Verstärkungen heran. Wenn keine" Hilfe von .außen kommt, droht der ganzen, eine ViertelmilÜon, zählenden Bevölkerung der -Hungertod, wenn si* nicht früher-die Kugel erreicht, den 70.000 Juden aber noch' überdies äle Folgeerscheinungen des zügellosen Judenhasses und des überhandnehmen-. den-Banditenunwesens, .welche schon jetzt ihr»' Orgien feiern. ' .

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