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Jüdische Zeitung · 1918-11-22 · 47 (22.11.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
47 (22.11.1918)
Date
1918-11-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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11 Nr. 47 Seile 5 Ueber de« Häuptern der vor dem blutigen •emetzel Fliehenden zischten di» Kugeln der Heuen der Situaton. Die Pogrome in Brzesko dauern fort Die Stadt brennt, d.e Juden ftiehen entsetzt Wir appellieren an die Polnischen Behörden, insbesondere an das polnische Militärkommando, daß es durch Entsendung stärkerer Truppen dem Pogrom ei« Ende setze. Protokoll aufgenommen im Bureau des Jüdischen -Nationalrates mit Herrn Meier Hofstätter, Kultuspräsidenten! und Gemeinderat in Brzesko. Wien, den 15. November 1918. Als sich Ln dem Städchen die Kunde von den Judenpogromen in Westgalizfen. verbreitet hatte, verlangte Gewährsmann in einer Sitzung des Gemeinderates die Schaffung einer Bürgenniliz zwecks Aufrechterhältung der Ruhe und Ordnung hn Ort Schon während dieser Sitzung zeigten die Polen wenig Neigung, die Juden zu diesem Dienst auzulassen, gaben aber endlich nach. Einzelne Polen drohten öfters, die Zeit der Abrechnung mit den Juden sei gekommen. Bauern aus dem Dorfe Jadowniki, die schon vor dem Kriege ihr Räuberunwesen trieben, traten mit den Legionären und der städtischen Bevölkerung in Fühlung. Daraufhin sprach eine Abordnung der Juden aus Brzesko in Krakau eins Schutzmannschaft an, und als diese anlangte, waren schon in allen polnischen Fenstern Heiligenbilder aufgestellt. Die Abteilung der Krakauer Selbstwehr versuchte den Zugang aus dem Dorfe J adowniki zur Stadt durch eine Patrouille abzusp'erren, welche Maßnahmen die Bauern mit einem regelrechten Feuergefecht beantworteten. Hiebei wurde ein Soldat namens Brandstätter schwer verletzt. Am nächsten Tage, Dienstag, den 12. November, überrumpelten starke Bauernbanden die jüdische Selbstwehr, entwaffneten dieselbe, erpreßten bei dem Bezirkskommandanten Hauptmann Dr. Zygs die gesamte Munition, vereinigten sich mit den Legionären und Städtern und begannen zu plündern. Sie erbrachen sukzessive sämtliche jüdische Geschäfte und plünderten sie vollständig aus. Während dieser Vorgänge haben ste am ganzen Ringplatz heftig geschossen, um die Juden vom Schauplatz dieser Vorgänge nach Tunlichkeit iernzuhalten. Hiebei wurde ein Korporal Wolf erschossen. Dem Kaufmann Moses Goldmann wurde . Geschäft und Wohnung ausgeplündert; nachher gaben die Plünderer, angeblich weil er die jüdischen'Soldaten beherbergt hatte, fünf Kopfschüsse gegen ihn ab. Als er blutgetränkt in Agonie lag, trat noch ein Soldat auf ihn zu und versetzte ihm ,mit den Worten: „Du hast noch zu wenig, Jude!“ einen Bajonettstich ins Herz. Sein kleines MäderL das einen Handschuß bekam, wollte kein polnischer Arzt verbinden und behandeln. Zeugin dieser Vorgänge-ist-Dora Vogelhut, Köchin des Gewährsmannes. Eine andere Bande raubte dem Chiel Moses das Geld und erschoß ihn. Als Anführer einzelner Banden taten sich Rybltzki und Wasciszowski hervor. Auch ein Gendarmeriewachtmeister hat sich an den Exzessen einer Gruppe beteiligt. Meier Perlmann wurde unter einen rollenden Zug geworfen und überfahren. Das dauerte den ganzen Nachmittag. Vor abends kamen zwei Abteilungen polnischer Soldaten aus Bochnia und Tarnow mit dem Aufträge, dem Pogrom ein Ende zu bereiten Aber der Kommandat dieser Mannschaft, ein Leutnant, hielt an seine Abteilung folgende Ansprache: „Auf unsere Brüder werden wir nicht schießen. Morden braucht man nicht, das wäre für Polen nicht schön. Aber Rauben ist gestattet, dafür wird niemandem ein Haar gekrümmt." Dieser Geist beherrschte die Truppe, die die Juden zu beschützen hatte! Die Exzedenten ließen auch gar nicht von ihrem Handwerk ab; abends haben sie noch zehn jüdische Häuser in Brand gesteckt, um sie einen Kordon gebildet und die Flüchtenden beschossen. Ein Kellerraum in einem dieser Häuser ist noch voll von jüdischen- Leichen. Mittwoch, den 13. und Donnerstag den 14. November 1918 wiederholten sich diese Vorgänge. Bis zur Abreise des Gewährsmannes festgestellt 5 Tote, 8 Schwerverletzte und ein Sachschaden von 20 Millionen. Es wurde zwar über (De Stadt das Standrecht verhängt. Aber dessen verschärfte Beziehungen finden lediglich auf die Juden Anwendung: Gegen die Polen werden sie gar nicht gehandhabt Trzeblnia. Die aus Anlaß der Proklantierttng der polnischen Unabhängigkeit für Sonntag den 3L November angekündigte Manifestation bot den hiesigen Hooligans unter der Anführung des Kreisarztes Dr. Dobrzinsky eine günstige Gelegenheit, den Pogrom vorzubereiten. Die Juden erschienen in Massen, um ihre Loyalität und Freude über Polens Wiedergeburt zu bekunden. Kaum aber ergriff ihr Vertreter Herr' Wald, das Wort, als über Signal des Dr. Dobrzinsky Rufe laut wurden: „Hinaus mit den Juden.“ Herr Wald mußte seine Ansprache unterbrechen und die Juden versammelten sich nachher im Bethaus und beschlossen, eine jüdische Miliz zu bilden. Das eingesetzte Bürgerkomitee wendete sich an den Bezirkshauptmann mit der Bitte um Waffen; dieser wies dasselbe an den Hauptmann Kaden, der daran die Bedingung knüpfte, daß Dr. Dobrzinsky Kommandant der Bfirgermiliz werde. Erst am Mittwoch entschloß man sich, unter dem Eindruck der Schauernachrichten über den Pogrom in Chrzanow, diese harte Bedingung anzunehmen und so wurde an die Spitze der Miliz der durch seine iudenfresserische Tätigkeit berüchtigte Dr. -Dobrzinsky gestellt. Seine erste Tat war auch.die Entwaffnung der jüdischen Miliziantei am Donntreta* früh, 10, Minuten vor Ausbruch des Pegrena; dea Polen belief er die Waffe«. Um 9 Uhr früh setzte die Plünderung der jüdischen Geschäfte und Häuser ein. Man drang in das Bethaus ein und schändete die Thorärollen. Polnische Geschäfte blieben verschont. Die Miliz bewachte die Pfarrei und das Haus des Dr. Dobrzinsky. Auch das 9 Ubr abend eingetroffene Militär aus Krakau sah gleichgültig dem Raubzuge der Dorfbauem, Arbeiter und Eisenbahner zu. Fast sämtliche jüdische Geschäfte sind ausgeraubt und niedergebrannt Der Kaufmann Mandelbaum, dem 10.000.— K bar geraubt wurden, entkam -kaum mit dem Leben. Die Legionäre verhielten sich passiv, ebenso die polnische Intelligenz des Ortes. Eine einzige Ausnahme bildete der Volksschuldirektor Ceremuga, der rief: „Bei Gott es ist eine Schmach, die Wiedergeburt Polens mit Pogromblut zu beilecken.“ Rozwadow. Die wesentliche Ursache des Unglückes, das über die hiesigen Juden hereinbracb, ist die Entwaffnung der jüdischen Miliz. Unter dem Einfluß des Aufrufes der polnischen Liauidierungskommission sowie auch gewisser Symptome, die auf nahe Pogrcmgefahr hinwiesen, wurde am Montag den 4. November eine jüdische Miliz errichtet Allein schon am Dienstag ließ das polnische Nationalkomitee unter dem nichtigen Vorwände, daß Waffen in jüdischer Hand die Bauern nur aufreizen, die jüdische Miliz entwaffnen. Dienstag war Markttag. Der Oberleutnant Greismann, Stellvertreter des Oberkommandanten, hat kniefällig um die Entsendung einiger Patrouülen in die Stadt gebeten. Dieser Bitte wurde aber nicht willfahrt und so begann, wie vorauszusehen war, der Judenpogrom. Der Raubzug fing um 12 Uhr Mittag mit einem Ueberfall im Hotel Kropfs an. Eine tausendköpfige Menge vertierter Bauern brach im Hotel ein, und plünderte oder vernichtete alles was ihr in die Hand kam. Nach diesem Vorspiel versammelte der örtliche Probst Okon einen Menschenhaufen um sich und äußerte sich in einer Ansprache: „Rauben ist zwar nicht schön; aber Ihr seid jetzt die Herren, und bald werden wir unter uns das Vermögen dieser grossen Herren aufteilen. Seine Rede schloß der geistliche Okon mit den Worten: „Es lebe die Freiheit!" Begeistert stimmte die Menge in diesen Wunsch ein und drang in die zunächst gelegene Schenke Hersch Silbers ein, in der die jüdische Miliz ihren Sitz hatte. Hier nahmen die Exzedenten zehn Vorgefundene Karabiner weg. Unter Hinweis darauf, daß die Juden bewaffnet seien, erging die Losung: jüdische Geschäfte und Wohnungen zu plündern. Folgt eine teilweise Liste der Ausgeraubten: Jakob Beck, Sarah Kropf. Hersch Silber, Leib Blumenkranz, Isak Leib 'Rosenbaum, Rachmin Schiander, Menachem Karp, Leah Salz, Israel Spiro. Von vielen anderen sind die Namen noch unbekannt. Dem Raubanfall zum Opfer fielen Rosen, der Hebräischlehrer, der Rabbiner-Stellvertreter, ein Uhrmacher und eine Kriegswitwe, der überdies beide Hände gebrochen wurden. Unter wildem Geschrei ergoß sich der wütende Mob von Haus zu Haus, jüdische Kabseligkeiten plündernd. Hinter den Bauern gingen ihre Weiber einher, nahmen denselben die geraubten Sachen ab und luden sie auf die bereitgestellten Fuhren. Am Raub beteiligte sich hervorragend die Miliz der umliegenden Dörfer. Für den kommenden Sonntag wurden weitere Plünderungen angekündigt Die Lage der 500 jüdischen Familien in Rozwadow ist geradezu verzweifelt. Der Mangel einer Miliz gibt diese Menschen den bestialischen Hooligans preis. Die schlechte Bahnverbindung sowie die Lebensgefahr während der Reise mafcht ihnen anderseits eine Abfahrt unmöglich. So fristet in einer tödlichen Pogromangst das jüdische Rozwadow sein Leben, von einem Meer von Haß und Hooliganwut umbrandet Chrzanow. Da die Nachricht über antijüdische Exzesse in Jaworzany, Krzesrowice, Zator, Alwerns und anderen'Ortschaften sich in unserer Stadt verbreitet hatte, wurde mit Wissen der Gemeindeverwaltung und im Lokale derselben eine jüdische Miliz gegründet, welcher diese 19 Stück Karabiner übergab. So lange die jüdische Miliz funktionierte, ist es zu keinen Ausschreitungen gekommen. Es versammelte sich zwar Gesindel aus der Umgebung, ging aber, nach Abgabe einiger Schüsse in die Luft auseinander. Die Ansammlung des Gesindels wiederholte sich einigemal. Gestern, Mittwoch, den 6. d. M., nachmittags, erschienen wieder große Banden von Bauern, Bäuerinnen mit Säcken, Kisten u. dgl. ausgerüstet Es wäre aber trotzdem, da die Selbstwehr funktionierte, zu Ausschreitungen nicht gekommen, wenn nicht unerwarteterweise polnische Legionäre, welche die Stadtwache bildeten, erschienen wären und am Platze, wo die Bauernbanden sich versammelten, die jüdische Milix zu entwaffnen begonnen hätten. Letztere wehrte sich anfangs gegen die Entwaffnung, mußte aber, da die Legionäre in großer Uebermacht waren, die Waffen strecken, da di* Legionäre im Falle der Weigerung mit dem sofoitigen Erschießen drohten. Sechs Männer der jüdischen Miliz wurden gleichzeitig verhaftet Kaum war das geschehen, da wuchsen die Bauembanden an, unter welchen auch Arbeiter ans Jaworzany und Umgebung bemerkt wurden, sowi« auch Weiber. Sie warfen sich mit Wut und Geheul auf die jüdischen Geschäfte, beginnend mit dem Ringplatz und eich dann auf die ganz« Stadt ausbreitend. Der Pogrom, dauert« von. Mittwoch, 3 Uhr nachmittags, bis Donnerstag früh. Heute, Donnerstag, 7 Uhr, versammelt«! sieb dsm Massen v«n Pinkus, Vor der GrUndung des ludenstuates geb. K 6.60 Lange verboten gewesen! ,n der Schweiz erschienen! Brunner, Der Judenhaß und die Juden geb. K 44.— Endres, Zionismus und Weltpolitick geb. K 5.50 Fritsch, jüdische Emigration und Kolonisation geb. K 16.40 Jiskor, Ein Buch des Gedankens geb. K 14.30 Ruppen, Juden der Gegenwart. Lange vergriffen gewesen! geb. K 13.20, geb. K 17.60 Hoeflicb, Der Weg in das Land geb. K 4.40 geb. K 6.— Rosenfeld, Eine polnische Judenfrage geb. K 11.- * Rasenfeld, Seibslbestimmungsrecht der Juden in Polen geb. K 2.64 Nationaljudische Buchhandlung R. Löwit Wien 1. Rotenturmsir. 22 Pogromhclden, aus welchem Grunde die jfldlscfle Bevölkerung panikartig aus der Stadt zu fliehen besann. Den Pogromen sind sämtliche jüdischen Geschäfte, wie auch viele Wohnhäuser zum Opfer gefallen. Was sie nicht wegschleppen konnten, wurde total zerstört. Auch viele Menschenopfer sind zu verzeichnen. Die Flüchtlinge aus Chrzanow, welche uns obiges erzählen, behaupten, daß vier Juden getötet wurden (höchstwahrscheinlich: Urbach, Hersch Wiener und noch zwei). Es sind auch viele Schwer- und Leichtverwundete (NaitaB Leinberger, Juda Ornstein. Abraham Seligmann, Liber Jeret, Frau Rosenwasser, Chaim, Salamon Rosenfeld, Bromberger und viele andere). Durch Zufall wurde auch der Pole Thomas Myczkorski getötet. Von den Juden wurde er nicht erschossen, da die letzteren nach Entwaffnung der jüdischen Miliz keine Waffen besaßen. Die Legionäre benahmen sich während der Pogrome in einer unerklärlichen Art Es ist ganz unverständlich, warum sie die Miliz entwaffneten. Sie zeigten sich erst nach den Pogromen, durchsahen die geraubten Sachen, nahmen manches weg, den Rest ließen sie den Pogrombanden zurück. Was mit den von dem Legionären weggenommenen Sachen geschehen »st, wissen wir nicht. Manche bemerkten, daß die Legionäre an den Plünderungen teilgenommen haben. Einer, der dies berichtet, behauptet, daß nur der PoUzeünspektor Kochanek manche geraubten Sachen konfisziert und im Gericht hinterlegt bat. Bemerkenswert ist, daß diese Pogrome weder einen politischen noch einen belschewikischen Charakter trugen, sondern nur einen rein antijüdischen. Es wurden nämlich keineswegs speziell die Häuser der Reichen, sondern auch di« armseligen Kramladen und Buden ausgeraubt Di« polnische Intelligenz benahm sich ganz neutral und passiv. Man hatte sogar den Eindruck, daß sie aneifernd dem Getümmel zuschaue. Kein polnisches Geschäft wurde beraubt, sogar die jüdischen Geschäfte in politischen Häusern wurden verschont Die ganze Nacht wurde herumgeschossen, ton die Juden einzuschüchtern und an dem Verlassen der Häuser zwecks Bergung des zurückgebliebenen Gutes zu hindern. Heute, Donnerstag, früh, kam ein Trupp, bestehend aus 20 hiesigen jüdischen Soldaten mit einem Offizier an der Spitze an, welche aber gleich nach der Ankunit entwaffne: wurden. Blazow. Die jüdische Bevölkerung wurde von den Bauern der benachbarten Dörfer überfallen and beraubt Ueberdies wurde Frl. Ida Herzbere geschändet und wurden ihr auch die golden«n Zähne mit einer eisernen Zange ans dem Munde gerissen. Slersza. Donnerstag, den 9. November haben Bauern aus Kongreüpolen zusammen mit Ortsbewohnern die Juden in Siersza mit Revolver und Knüppel überfallen und indem sie „Es lebe Polen“ schrien, das ganze jüdische Vermögen geraubt und vernichtet. Den Fleischhauer Elimelech Feltscher schlugen sie mit Stecken und Kolben so lange; bl» er tot hiniiel. Die Miliz, die von den Juden 100# Kronen bekommen hatte, damit sie sie schütze; stand während dieser Vorgänge fernab und hat teilweise noch die Banditen unterstützt So haß der Milizsoldat St Radwanski die Wohnung d«» Großfeld ausgeraubt. Donnerstag abends wiederholten sich diese Szenen. Jaworzno. Einige Tage vor dem denkwürdigen Pogron» erfuhren die Stadtbewohner, daß Raub und Plünderungen vorbereitet werden Die schreckerflllte Bevölkerung ersuchte erfolglos den Hauptmann Kirchmaier um Gründung einer Miliz und Abnahme der 'Juden in dieselbe. Di« Juden konnten nirgends Waffen bekommen. Nach einer Versammlung hn „Sokol“-sa*le; in welcher der Geistliche Sosind gesagt hat: „Morgen kennen wir die Juden nicht aber k» müssen wir sie werden. Noch hat kein Katholik einen Juden, erschlagen, aber katholisches Blut tat schon geflossen!1, erfüllte «in Höllenlärm u» Straßen, di« Arbeiter überlelfn das Ha«» vea

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