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Jüdische Zeitung · 1918-10-11 · 41 (11.10.1918) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
41 (11.10.1918)
Date
1918-10-11
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 / " JÜDISCHE ZEITUNG ■ Nr- 45 Rede des Abg. Straucher im Abgeordnetenhaus (in der Sitzung vom 4 Oktober.) Hohes Haus! Als Vertreter der jüdischen Nation in Oesterreich beehre ich mich, von dieser Steile die. Forderungen meines Volkes nach Freiheit, Recht, Rechtsgleichheit und Land vor der gesamten gesitteten Menschheit zu verkünden. * Das Vierzelnimillionenvolk der Juden, dessen ' aite Kultur die Grundlage der Ethik aller Kultur- : \ öiker. geworden ist. lebt seit zweitausend Jahren — fern von seiner Heimat — das unwürdige Dasein eines heimatlosen Knechtvolkes. Das jüdische Volk, das in diesem Krieg ungezählte Tausende seiner Söhne auf den Schlachtfeldern verloren hat, fordert im Namen dieser loten, im Namen seiner großen Geschichte, im Namen seiner Kulturleistungen und im Namen seiner lebenskräftigen Söhne von der Gemeinschaft der Kulturvölker endliche Gerechtigkeit sowie die Erfüllung seiner unverjährbaren Ansprüche auf "das Land seiner Väter. ■ In diesem historischen Moment, in dem das Schicksal der Welt entschieden wird, fordern wir die Anerkennung als: einziges unteilbares Ganzes, fordern wir die Aufrichtung einer nationalen Heimstätte, eines freien jüdischen Gcmeinweseis'in Palästina — der ewigen Heimat des indischen Volkes. In der Ueberzeugung, daß alle freien Völker unsere Forderung als gerecht und sittlich anerkennen. erwarten wir ihre tatkräftigste Unterstützung, damit das jüdische Volk in den Stand gesetzt wird, sein Schicksal künftighin selbst bestimmen zu können. Für die Juden in Oesterreich for- ■ dem wir die gesetzliche Anerkennung der jüdischen Nationalität und Gewähr- , ieistung des freien Bekenntnisses zu ihr. die Sicherstellung ihres Rechtes auf Erziehung ihrer lugend im jüdischen Geiste, Zusammenfassung aller österreichischen Juden in einen verfassungsrechtlich zu konstituierenden Reichsverband und Schaffung einer nationalen Kammer mit dem Recht der nationalen und kulturellen Selbstverwaltung und der Vertretung der Juden gegenüber dem Staat und seinen’ Völkern. Wir verlangen ungeschmälerten und unverbürgten Anteil an allen Rechten, die Oesterreich seinen Völkern und Bürgern einräumt und gewährt. Das jüdische Volk läßt sich nicht zu einer bloßen Konfessionsgemeinschaft hcrabdrücken. Die Frage der Anerkennung der Existenz einer jüdischen Nationalität werden nicht erst die Parteigelehrten von rechts und links entscheiden, diese Frage ist schon längst entschieden durch die mehrtausendjährige Geschichte des jüdischen Volkes und durch den unzweifelbaren Willen der jüdischen Masse, und die Lösung im jüdischnatio- naien Sinn ist überdies sanktioniert durch die in der n.chtjüdischen Bevölkerung wurzelnde Ueberreugung von unserer nationalen Sonderexistenz. Die ungeheure Mehrheit der Judenschaft fühlt sich als eine Einheit und zusammengehörig, denn für alle Niclitjuden bleiben wir immer die Juden, die Assimilation ist eine Lüge. Die jüdische Volksmasse in Oesterreich, im ' besonderen in Galizien, ringt nach jahrzehntelanger Sklaverei nach Erlangung ihrer Menschenwürde. nach Anerkennung ihres Volkstums, ihrer nationalen Eigenart, sie erhebt, sich gegen ihre Peiniger, will los von der eisernen Umklammerung — sie r e k 1 a m-i ert ihr Selbstbestimmung s r ec h t! Denn was im Judentume selbstbewußt ist, lehnt das Prinzip nationaler Selbstverleugnung und Selbstverneinung als eines. freien, ehrlichen Mannes unwürdig ab, ist national und bekennt sich zur jüdischen .Nation; die jüdischen Massen wollen sich nicht assimilieren, sie besitzen nicht die Assimilationsfähigkeit der sogenannnten jüdischen Großen, sie besitzen auch nicht die ihnen suggerierte Assimilationsiähigkeit. Die Liebe. Anhänglichkeit und Treue zu seinem Volke ist etwas Heiliges, etwas, was tief in der Seele jedes Menschen ruht, und es ist Entartung, Verfall oder Verrat, wenn man seinem Volke die Treue bricht Es sollen nicht auch fernerhin die nationalen Schlachten, wie'es leider bisher in den Südetcnlämlern und in Galizien geschehen . ist, auf jüdischem Rücken ausgetragen weriien. Von der österreichischen Regierung fordern wir. daß sie-im Interesse des Staates selbst unsei e Bestrebungen nach Innen verwirkliche. nach Außen wirksam unterstütze. Zugleich erheben wir österreichischen Juden vor dem Forum aller gesitteten Völker feierlichen Protest und laute Klage gegen die Bedrückung, Entrechtung und Verfolgung unserer jüdischen Brüder im Osten, gegen die gewalttätigen Ausschreitungen, insbesondere in Galizien, Rumänien und Polen und tordern für unsere Stammesyenossen nationale, bürgerliche und politische Freiheit Gleichberechtigung und' volles SelbstT bestiinmungsrechl. Als freies Volk appellieren wir - an freie Völker, uns ihre Mithilfe bei dem Werke unseres nationalen Wiederaufbaues zu gewähren. Der Krieg hat vielen Völkern zu einem freien Dasein verholfen. Die unterdrückten Völker werden frei und schicken sich an. ihr nationales Leben in eigener Staatlich heit einzurichten; hierfür ist auch kostbares jüdisches Blut geflossen. Das alte jüdische Volk, das jede Unterdrückung und Entrechtung eines Volkes verurteilt : und dessen Söhne dtshalb beim Kampfe gegen Unterdrückung auch nie gefehlt haben, fordert demnach, daß in ali diesen neuen Staatswesen seine Volksangehörigen in den Genuß der vollen nationalen, bürgerlichen und politischen Gleichberechtigung und ihres Selbstbestimmüugsrechtcs treten. Wir w'ollen niemandes Recht schmälern, wir foroern nur unser Recht! > Wenn der Gedanke der Rechtsgleichheit aller Menschen, des Selbtsbestimmungsrechtes aller Völker und der religöscn Duldsamkeit aller Bekenntnisse infolge des Weltkrieges ein demokratisches Rechtsprmzip aller Völker und Staaten geworden ist, dann hat auch das jüdische Volk gern und ' freudig die schweren Opfer dieses Krieges ertragen. Indem wir allen unseren Brüdern auf der ganzen- Welt unseren Gruß senden, versprechen wir, daß das jüdische Volk keines seiner Kinder, wo immer sie auch leben mögen, vergessenwird, daß es überall und unter jeder Bedingung ihre Rechte wahren wird. Wir Juden wollen die rascheste Beendigung des furchtbaren Blutvergießens, wir wollen den Frieden für die Menschheit, für das jüdische Volk und für den Staat Oesterreich, dessen Bestand als Hort und Vereinigung frei'er Völker wir sehnlichst wünschen. Dr. Chajes beim Kaiser Di£ Audienz des Wiener Oberrabbiners Dr. Chajesbeim Kaiser, über welche alle Blätter ausführlich berichtet haben und die wir bereits in unserer vorwöchentlichen'-Nummer mitzureilen in der Lage waren, ist ein Ereignis von' symptomatischer ’ Bedeutung. . Die Audienz hat sich ganz anders abgespielt, als dies in ähnlichen - Fällen üblich war. Zum erstenmal hat die Unterredung des Kaisers mit einem Rabbiner mehr als anekdotenhaften Charakter. Der Inhaltder Unterredung war beinahe ausschließlich politischer Natur. Es-muß uns mit Fjeude und’ Genugtuung erfüllen, daß der Kaiser das Bedürfnis hatte, sich über die politischen Fragen des jüdischen Volkes. informieren zu lassen und es . zeugt von der richtigen Einsicht der Krone, daß hiezu. nicht irgend ein entjudeter Aristokrat oder assimilatorisches Herrenhausmitglied berufen wurde, sondern ein Mann, der wirklich' das Vertrauen des jüdischen Volkes genießt, der im Volke wurzelt, das Volk liebt und kennt und sachverständig ist wie kein zweiter. Der Kaiser scheint sehr wohl unterrichtet gewiesen zu sein, welche Fragen für das Judenproblem von entscheidender Bedeutung sind. Aus der Fragestellung lassen sich weitgehende Schlüsse ziehen, obwohl der Kaiser es vermied, selbst deutlich Stellung zu nehmen! Die Frage,, die Oesterreich am nächsten berührt, ist die Lage der Ostjuden. Jeder, einsichtige Politiker muß sich darüber klar sein, daß erträgliche Zustände im Osten, insbesondere in Galizien und Polen nur dann geschaffen w’erden können, wenn auch das ..jüdische Problemin. befriedigender Weise'gelöst ist Es ist sehr erfreulich, daß Dr. Chajes dem Monarchen mit voller Offenheit die SüHllage enthüllte; Angesichtsder Pogrome in Galizien, angesichts der. fortwährenden Pogromagitation des polnischen Chauvinismus in Polen und Galizien, angesichts der politischen und nationalen Entrechtung und der brutalen wirtschaftlichen Expropriation der Juden durch die polnischen Machthaber war-es nur gerecht, daß Dr. Chajes von der Schwierigkeit /der Lage mit Rücksicht auf das schlechte Verhältnis der Polen zu den Juden sprach. Das jüdische Volk hat immer vergeblich versucht sich mit dem polnischen Volke friedlich auseinanderzusetzen. Die Juden in Polen hatten stets ehrliche Sympathie für das grausam in Stücke gerissene polnische Volk. Sie nahmen stets werktätig. Anteil am polnischen Befreiungskampf, sie lieben und schätzen die polnische Kultur. Die Polen aber haben immer nur hochmütige Verachtung und blutigen Haß für. das jüdische Volk gehabt: Statt der Notwendigkeit eines friedlichen Zusammenlebens Rechnung zu tragen, haben die Polen die Gegensätze geschürt und wollten eine Beilegung nur durch einseitige völlige Unterdrückung kennen.- Dagegen wehrtsich das jüdische Volk, dem seine nationalen Güter ebenso heilig sind, wie jedem anderen i Volke die seinigen. <»Das jüdische Volk verlangt daher die. Gewährleistung seines Rechtes," als nationale Minorität sein, nationales Eigenleben zu führen und seine Angelegenheiten selbst zu verwalten. Diese einzige Möglichkeit der Lösung des Minoritätenproblems in Oesterreich überhaupt ntuß auch auf die Juden Anwendung finden. Wenn durch die Aufklärung, die Dr. Chajes dem Kaiser gab, diese Lösung gefördert, wird, so wird. der . Friede der Nationen im Osten des Reiches angebahnt w erden, zum Heile des Reiches und seiner Völker. Interessant ist, daß der - Oberrabbiner dem Kaiser bei dieser Gelegenheit Aufklärung geben mußte über did Auffassung der Juden als Nation. Es. ist daraus ersichtlich, daß der Kaiser'gewöhnt war, von anderer Seite anders informiert zu werden. Diese vergiftenden falschen Informationen haben dem Reiche nicht genützt und die Juden in die verwackelte. Lage gebracht, in der sie heute sind. Die hundertjährige-: Episode der westeuropäischen Judenassimilation muß wieder in das Dunkel weltgeschichtlicher Bedeutungslosigkeit" gerückt w'erden. Ihr gegenüber steht das Ge-. - dächtnis von Jahrtausenden und der Wille eines Volkes zu seiner nationalen Zukunft. . Am bemerkeswertesten ist es wohl, daß Dr. Chajes Gelegenheit hatte,, den Kaiser auf dessen Fragen auch über, die zionistische Bewegung zu orientieren Ueber die dem ■ Kaiser wohlbekannten Absichten der Ehtente, das Ziel des Zionismus durch Errichtung des Judenstaates zu verwirklichen, hat Dr. Chajes kein Urteil abgegeben. Jedoch hat er den Kaiser über das Programm und die Idee des Zionismus^ aufgeklärt. Dabei hat Dr. Chajes mit Recht auf die neutrale Haltung der zionistischen Weltorganisation hinweisen können. Der Kaiser ging ‘interessiert auf diesen Gegenstand ein -und stellte mehrere Zwischenfragen. Dr. Chajes konnte auch darauf hinweisen, daß der Palästinagedanke während des Krieges beinahe das ganze jüdische Volk gewonnen. habe.: 1 . . Dn Chajes ist vom Kaiser nicht nur als neuernannter Oberrabbiner von Wien, sondern als Vertreter des jüdischen Volkes empfangen worden. Das jüdische Volk weiß ihm lebhaften Dank, daß er seine Sache so würdig, männlich und aufrecht vertreten hat. Es mag Schichten in der Wiener Judenheit gegeben haben, die einigermaßen befremdet waren, daß der Oberrabbiner sich nicht damit begnügte, dem Kaiser einen Segensspruch zu sagen, und daß auch der Kaiser ganz andere Dinge von dem Oberrabbiner hören wollte.- Wer sich darüber wundert, hat eine Weifenwende verschlafen. Eine andere Zeit ist angebrochen, die Völker rühren sich, auch ‘ das jüdische Volk will leben und läßt sich nicht 'durch den Modergeruch der Kultusstuben ersticken. Daß Dr-. Chajes seinen Rabbinerberuf nicht als eine kirchliche Würde auffaßt, daß er nicht Seelenhirt und nicht Bischof, sondern wirklicher Führer des Volkes sein will, das hat ihm die dankbare Liebe und Verehrung der Massen des jüdischen Volkes gebracht. In Wien hat er im Sturm eine ungeheure Anhängerschaft erworben. Alles, was im Judentum noch jüdisch und lebendig ist, wartete mit Sehnsucht aut den Moment, wo ein Führer in der Gemeinde aufstehen wird, ein wirklicher geistiger Führer, der sich um alle Not des jüdische^ Lebens kümmert, der das morsche Gebäude vom Grund auf neu aufbauen will. Das ganze jüdische Volk steht hinter diesem Manne. . Die Audienz des Dr. Chajes beim Kaiser ist ein wichtiges Blatt in der Geschichte des österreichischen JudSntums. Heute aber, wo alle Völker in Bewegung sind, kommt es nicht nur darauf an, hohe und höchste Persönlichkeiten über unsere Lage und .Wünsche zu informieren, sondern vor allem darauf, daß das Volk selbst sich zu einer politischen Tat aufraffe. Wir erwarten nicht mehr von außen unser Heil, wir können nur durch eigene Arbeit gerettet werden. . Jüdische Wirtschaftsprobleme in Galizien*) Den galizischen Gesinnungsgenossen ist Dr. Josef Tennenbaum seit langem als Publizist wohlbekannt. Er hat in seinem Buche die jüdischen Wirtschaftsprobleme Galiziens mit Sachkenntnis und Scharfsinn behandelt. „ Wer nämljch — heißt es im Geleitwort — mit eigenen Augen (als ein seit Kriegsbeginn an. der Ostfront tätiger Arzt hatte der Autor reichlich Gelegenheit dazu) die Brandruinen und Trümmerhaufen unseres mit blutigem..Schweiß.e. erarbeiteten Vermögens gesehen, wer das unsägliche Elend kennt, -von dem die jüdische Bevölkerung heimgesucht wurde, wer sich dessen .bewußt ist, auf welch äußere und innere Schwierigkeiten der Wiederaufbau und Umbau der galizischen Judenheit stoßen wird — wird verstehen, wie sehr diese Worte an der Zeit'sind." Bedenkt man, daß es beinahe das einzige "klare und zielbewußte Werk über diese aktuellen Fragen ist und zieht man ferner die mühevolle Arbeit und Sorgfalt in Betracht, - die der Autor für den statistischen Teil.seines Buches verwendet, so wissen wir ihm nicht genug für dasselbe zu danken. .Denn hier galt es mit einem Wust von ..höheren Zwecken“ zuliebe präparierten statistischen Ungenauigkeiten und sonstigen zweifelhaften Daten aufzuräumen — - sollte nicht das geflügelte Nietzsche Wort; „Falsch, falscher, Statistik“ Recht behalten. : ' Das Buch beinhaltet folgende Aufsätze: 1, Die jüdische Bevölkerung in Oesterreich; .2. Die jüdische Volksbewegung in Galizien; 3. Die berufliche ' und soziale Struktur der jüd. Bevölkerung in Oesterreich und in Galizien; 5. Der jüdische Kredit in Galizien; u. Die Juden in der Landwirtschaft; 7. Die freien Berufe, das Amt und’ die galizischen Juden; 8. Jüdische Wirtschaftspolitik. Ein, wie be- . reits erwähnt, sorgfältig ausgearbeiteter statistischer -Tabellenanhang beschließt das inhaltsreiche Buch. Ausführlich wird die Stellung der Juden in der Industrie behandelt. Die Zahl der in den industriell-handwerkschaftlichen Berufen beschäftigten Juden Galiziens beträgt etwa 78.691, was ungefähr 23 Prozent aller beruflich tätigen Juden des Landes 'ausmacht, im Verhältnis zu 304827 überhaupt industriell-handwerkschaftlich Beschäftigten. Wenn man erwägt, daß die Zahl der jüdischen Industriellen und Handwerker in den Jahren 1901 bis 1910 um 28.466 gestiegen ist, d. i. 57 Prozent, die Zahl der Kaufleutc jedoch um. 70.113, d. i. 67 Prozent (wobei gleichzeitig im ganzen Lande 50 Prozent Zuwachs in der Industrie und 42 Prozent im Handel zu verzeichnen ist) — so ist daraus zu ersehen, daß: die Entwicklungstendenz unserer beruflichen Struktur nicht allzusehr zur Industrie gravitiert, wogegen das Tempo dieses Entwicklungsprozesses - im Handel das durchschnittliche Maß weit überholt. Es ist dies ein .umso bedeutenderes und folgenschwereres Symptom, als es sich bei der nichtjüdischen Bevölkerung um bis vor' kurzem weniger rührige Elemente, um eine Volksschichte handelt, die sozusagen glebae ad- . scripta war und. jetzt, schnell, in Massen den industriellen 3erufbn zuströmt. *) Dr. Jcizei T e n n e nb a u m : Zydowskie problemy ’ gös'podarcze w Galicyi. — Wien 1918, Verlag. „Moriah“. -

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