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Jüdische Zeitung · 1918-10-04 · 40 (4.10.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
40 (4.10.1918)
Date
1918-10-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 40 - Ist das jedoch möglich? Ist Feldarbeit nicht ein Hindernis für die Erlangung industrieller Geschicklichkeit? Kropotkin bestreitet das entschieden und führt viele Beispiele an. In der Umgebung von Lyon waren noch in den Siebzigerjahren „jedes Bauernhaus, jede Farm kleine Werkstätten für Weberei und Stickerei und man konnte etwa einen zwanzigjährigen Burschen sehen, der erst den Stall ausräumte und dann feine Musseline stickte, ohne daß die zarte Arbeit darunter litt, daß zwei so weit abliegende Beschäftigungen miteinander verbunden waren.“*) Indessen schließt eine durchgehende Vereinigung von landwirtschaftlicher und industrieller Tätigkeit doch eine Aenderung in unserer gegenwärtigen Erziehungsmethoden ein. Sie bedeutet eine Gesellschaft, die aus Männern und Frauen zusammengesetzt ist, von denen jeder und jede imstande ist, mit eigenen Händen wie mit eigenem .Hirn zu arbeiten und das in mehr als einer Richtung.“ Diese Integrierung, diese Vereinigung von Tätigkeiten behandelt K. im letzten Kapitel, das von „geistiger und körperlicher Arbeit“ handelt. Der Teilung der Gesellschaft in Kopfarbeiter und Handarbeiter stellt er die Verbindung beider Arten von Tätigkeit gegenüber und fordert eine „education integrale“, die das ' Verschwinden dieser verderblichen Trennung bedeutet. Ohne Umschweif zu reden, stellt er als Ziel den „Arbeiter mit Universalbildung“ auf und erzählt von Schulen und Anstalten. die dieses Ziel bereits nahezu verwirklicht haben. In einem Schlußwort faßt K. seine Untersuchungen dahingehend zusammen, daß, wenn die Mittel, die wir besitzen, um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen, wirklich ökonomisch angewandt werden, die Menschen, um reich zu sein (vorausgesetzt ein richtiger Begriff von Reichtum), nicht anderen das Brot vom Munde nehmen müssen, sondern daß es ein vernünftiges Resultat gäbe, wenn eine Gesellschaft von Menschen mit der Arbeit ihrer eigenen Hände und Hirne und mit der. Hilfe der bereits erfundenen und noch zu erfindenden Maschinen sich alle notwendigen Reichtümer schaffen würden.“ Hiezu weist das moderne Wissen dem denkenden Menschen den Weg: es ist die „V ereinigung von Industrie und Landwirtschaft, geistiger und körperlicher Arbeit“ Man kann das Buch nicht aus der Hand legen, ohne etwas von dem freudigen Optimismus mitzunehmen, von dem der Verfasser so stark beseelt ist, von jenem Glauben an Vernunft und Wissen, der der europäischen Kultur als schönstes und unauslöschliches Erbteil der Enzyklopädisten verblieben und von dem er ganz erfüllt ist Und man darf sich nicht irre machen lassen, wenn nun der „realistische“ Evolutionist kommfeawd, sagt:. .„Aber^das Jst Ja alles Utopie lind’ reaktionär! Die immanenten" "Gesetze' ‘des Kapitalismus beweisen, daß die Entwicklung...“ Damit komme man uns nicht. Wir, die wir uns unterfangen, Zionisten zu sein, etwas, was so sehr gegen alle „Entwicklung“ geht, wir brauchen uns nicht fatalistisch einem vermeintlichen Zwange zu unterwerfen, der uns die Gestaltung unserer Wirtschaft vorschreiben will, sondern können, was sicher weniger bedeutet, als unser ganzes Unterfangen, uns auch unterfangen, unsere Wirtschaft zumindest vernünftig zu gestalten. Und hiezu sollten uns (womit ich auf meine einleitenden Worte zurückkomme) K.‘s Ideen mit behilflich sein. Oettänger hat in seinen grundlegenden „Methoden . . .“ lediglich die landwirtschaftliche Kolonisation berücksichtigt. Er hat später in einzelnen Aufsätzen ergänzend auf industrielle Möglichkeiten im Anschluß an die landwirtschaftliche Tätigkeit hingewiesen. Ich möchte eine neuerliche Aufstellung von Kolonieschemen mit durchgearbeiteten Wirtschaftsplänen anregen, die eine Vereinigung von landwirtschaftlicher und industrieller Tätigkeit von vorneherein ins Auge fassen. Die Industrie wird, so oder so, nach Palästina kommen. Und da muß rechtzeitig dafür gesorgt werden, daß sie in einer Form kommt, wie sie dem Ideal einer in wahrhaftem Sinne nationalen und nicht privatkapitalistischen Kolonisation entspricht. Die Lage in Palästina (Aus einem Briefe.) Das Amsterdamer „Algemeen Iiandelsblad“ veröffentlicht aus einem in Holland eingelangten, vom 3. Juli datierten Privatbrief aus Palästina einige Steilen, die einen guten Einblick in die Zustände, die sich in dem von den Engländern besetzten Teile entwickeln, zu geben vermögen: „Seit der Befreiung (wir vermeiden den offiziellen Terminus . „occupied . territory“ und sprechen vom „liberated territory“) leben wir in einem fortwährenden Fieber, in einem Fieber von Arbeit, von Plänen, von Beratungen, von Vorbereitungen. Jeden Tag sehen wir Dinge und tun wir Dinge, in die wir in unseren stolzesten Träumen noch vor kurzer Zeit nicht denken durften — und sind dabei noch! wie man es von uns nicht anders erwarten kann, unzufrieden, daß *) Man kann ähnliches, wie ich hinzufügen will, heute noch in der Bukowina sehen, wo schwer arbeitende ruthenische Bäuerinnen ihre Hemden mit farbigen Stickereien schmücken und dabei eine Erfindungsgabe und einen natürlichen und doch exquisiten Geschmack zeigen, der ähnliche Erzeugnisse des modernen Kunstgewerbes (z. B. der Wiener Werkstätte) als -durchaus „gemacht“ erscheinen läßt es nicht schneller geht. Dies muß die Stimmung gewesen sein, in der H er zl kürze Zeit gelebt hat; dies ist eine Zeit, in der wir mehr denn je an ihn denken, in der er mehr denn je unter, uns lebt . . . Durch die schwere Ernährungsfrage haben wir uns mit der energischen Hilfe der militärischen Behörden durchgeschlagen. Jetzt ist hier und in Aegypten Erntezeit und die kritischen Monate sind, wie wir hoffen, vorbei. Die Nahrungskommission ist jetzt eine Subkommission des Jüdischen Gemeinderates von Jerusalem. Jüdischer Gemeinderat' von Jerusalem! Wer hätte jemals hoffen können, daß wir all diese widerstreitenden Elemente, Aschkenasim aller Arten. Sephardim, Jemeniten, Perser, Bucharen, Georgier, Aleppoer, Marokkaner et tutti quanti einmal unter einen Hut bringen würden! Auch das' ist ein Werk der Be-" freiung. Wir, d. h. eine kleine Gruppe aktiver Zionisten, hatten den Plan schon in den letzten Tagen Dschemal Paschas heimlich vorbereitet und ausgearbeitet und traten damit bald nach der Befreiung hervor. Nicht -gleich mochte es glücken, wir fanden genug Widerstand, Wahlkampagnen und Gegenkomitees und was man sonst noch verlangen kann. Aber der Gedanke der Organisation triumphierte und wir haben bereits seit langem eine vereinigte Jüdische Gemeinde Jerusalems, die nun auch den letzten Rest der Aschkenasim, der sich noch, abseits-gehalten hatte, aufnahm. Ueber die E r z i e hu n g s f r a g e äußert sich der Briefschreiber: „Ich vertrete in unseren Erziehungsfragen eine bestimmte Richtung, die wie ich fürchte, in' der Minderheit ist und für die zu kämpfen ich für meine Pflicht halte, die Richtung, die sich gegen die übermäßige Betonung des Intellektualismus in der Erziehung widersetzt — unser jüdisches Golusübel —, die zurück will zur Erde, zur Natur, zur Arbeit, zu körperlichem Training, Sport, Gymnastik, Wehrbarkeit, die einen Gesangverein und einen nationalen Turnklub für wichtiger hält als alle philosophischen Fakultäten der Welt — soll heißen in diesem Augenblick und für uns und unsere Kinder —, die Richtung, die Jerusalem aufbauen will wie zu Nehemias Zeiten mit der Kelle in der einen und dem Schwerte in der anderen Hand. Bauern und Soldaten haben wir nötig, aus ihnen allein kann der jüdische Geist geboren werden, durch den das jüdische Volk genesen kann, sie sollen uns das wahre jüdische Zentrum schaffen ... Vor einigen Wochen hatten wir hier in Jaita die zweite vorbereitende Konferenz für die Schaffung einer Organisation der Juden im befreiten Gebiet. Dies Konstituante wird in ungefähr zwei Monaten einberufen. Zu einem der Hauptstreitpurikteentwickelte sich — ich kann nicht sagen, daß ich sehr davon erbaut bin — die Frage des Frauenwahlrechtes . . . Daß bei uns gegen das -allgemeine, direkte und geheime Wahlrecht, *—-Dinge, die doch in anderen Ländern auch nicht auf der Straße liegen — kein Mensch ein Wort zu sagen wagte, daß das aktive- Frauenwahlrecht einstimmig angenommen wurde, war für unsere Radikalen noch nicht genug. Auch das passive; FrauenwahJrecht mußten sie haben. Zuletzt siegte doch die Meinung derer, die glauben, daß Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, und meinen, daß der „Kulturkampf“, dem wir nicht entrinnen können, keine Eile habe — das Vergnügen .können wir noch immer haben, wenn wir es ein wenig besser vertragen können — und wir brachten es fertig, daß das - passive Frauenwahlrecht außer Diskussion gestellt wurde ... ... In den letzten Wochen standen wir besonders im Zeichen der Jüdischen Legion. Fast unmittelbar nach der Befreiung gab es in vielen Kreisen eine starke Bewegung für ein jüdisches Freiwilligenkorps. Anfangs kam sie infolge vieler Ursachen nicht weiter, doch als einmal das erste Bataillon der Jüdischen Legion in Aegypten gelandet war, wurde aller Widerstand gebrochen. Vor einigen Wochen wurde mit der Rekrutierung, begonnen und morgen reisen unsere Freiwilligen nach den Uebungsplätzen in Aegypten. Das erste Bataillon aus England kämpft bereits in den Laufgräben. Heute fand eine A bschiedsfeier in der Synagoge von T e 1 Awiw statt. Wer hätte das je träumen dürfen? In welcher Welt leben wir jetzt, daß bei dem Spiel der Hatikwah die blau-weiße Fahne hochgehoben wird und" alle Offiziere und Hunderte wohlausgebildeter junger Männer wie Standbilder Habtacht stehen und .eine ganze Bevölkerung jubelt! . . . Die Begeisterung ist groß und — auch die Zahl der Freiwilligen, die sich gemeldet hat, ist groß, werin man bedenkt, wie viel Hunderte und Hunderte junge Leute, uns fehlen. Das Rekrutierungsbureau wurde von Jünglingen betrogen, die erst sechzehn Jahre alt waren und behaupteten, achtzehn zu sein, wie verlangt wird. Eine Mutter in Jerusalem hat von zehn Kindern neun verloren, jetzt hat. das letzte sich freiwillig gemeldet. Auch Frauen und Mädchen meldeten sich in großer Menge für den Frauenhilfsdienst und Hunderte werden vermutlich angenommen werden . . . Todesfall Triest, Am 18. v. M. starb unerwartet der Präsident des hiesigen „Circolo Sionistico“, Herr Mateo G1 a s s, im 58. Lebensjahr in Fiume, wo er mit seiner Familie für die Kriegsdauer seinen Aufenthalt genommen hatte. Im Verblichenen beklagt nicht nur der hiesige „Circolo Sionistico“ den Verlust seines Führers und Vorkämpfers für unsere heiligsten Ideale, sondern die gesamte Judenschaft das Hinscheiden eines ihrer angesehensten Männer, eines der biedersten und wärmsten Herzen ihrer Söhne, das mit ihr Leid und Freud teilte. Friede seiner Asche! RUNDSCHAU Die Kämpfe in Palästina Der Rückzug der im Raume Nablus stehenden Türken gelang nur zum geringen Teil» da die Engländer die Uebergänge über den Jordan besetzten. So geriet der "größte Teil der türkischen Westjordan-Armeen in Gefangenschaft Die Eng länder besetzten Haifa und Akka und drangen mit' erstaunlicher Raschheit an den Tiberiassec vor und besetzten dort einige Orte, darunter Tiberias selbst. Es ist nicht anzunehmen, daß die Türken in Galiläa beträchtliche Streitkräfte stehen haben, doch werden die Engländer, da sie in knapp einer Woche um mehr als 50 Kilometer vorrücken konnten, und zwar durch eine Umgehungsbewegung, einige Zeit brauchen, um das Gros ihrer Kräfte nachzuziehen und die Etappenlinie auszubauen. Wenn es sich deshalb auch momentan in Galiläa nur um kleinere Operationen handeln kann, so ist doch zu fürchten, daß die um den Tiberiassee gelegenen Kolonien leiden werden. Jene in Samaria dürften infolge des kampflosen und schnellen Rückzuges der Türken wohl wenig Schaden erlitten haben. Der Besitz dtes Hafens von Haifa, des einzigen guten; Hafens Palästinas, wird den Engländern sehr zu statten kommen. Die Verhältnisse im Ostjordanland sind noch immer nicht klar Der vorwöchentliche Vorstoß der Araber auf Dera dürfte vom Hauroh aus erfolgt sein, wo sich die Stämme im Aufstand befinden sollen. Die Engländer haben nördlich des Toten Meeres Es Salt und die Station Aman der Hedjasbahn" genommenen, im Norden stieß ihre Kavallerie über den Jordan südlich "des Tiberiassees rasch vor und östlich der Hedjasbahn schwärmen die aufständischen Araber. Die türkische Ostjordanarmee befindet sich daher in einer sehr schwierigen Situation. In einigen Tagen, wenn die Engländer das Gros ihrer Armee in der Linie Haifa—Dera versammelt haben werden, wird ihr Vormarsch gegen die Linie Beirut—Damaskus weitergehen. Die Türken berichten selbst, daß sie erst südlich dieser Linie ernsteren Widerstand werden leisten können, was nach dem Verlust ihrer westjordanischen Armee und der argen Gefährdung der ostjordanischen begreiflich ist Andererseits werden die Engländer geraume Zeit brauchen, um die zerstörten Bahnlinien in ihrem Rücken wieder herzustellen. Inland * Der sozialdemokratische Friedensantrag. Der von der sozialdemokratischen Fraktion im Parlament eingebrachte Friedensantrag enthält im Prinzip einen Vorschlag zur Lösung der nationalen Frage. Dieser Vorschlag entspricht vollkommen den programmatischen Anschauungen der jüdischnaffionaien- Partei:'' Es ist 'aber; eine- Sache der Gerechtigkeit, die in dieser Stunde nicht außer acht gelassen werden darf, daß auch der jüdischen Nation eine entsprechende „Nationsvertretung“ im Sinne dieses Antrages zugestanden wird. Diese Nationsvertretung hätte dann nach unserer Ansicht die inneren Angelegenheiten des jüdischen Volkes zu regeln und ferner die Grundlage eines Uebereinkommens mit den; Vertretungen der anderen Nationen zu treffen, wodurch das Verhältnis der Juden innerhalb der einzelnen Völker geregelt und ein nationaler Minoritätenschutz für sie vereinbart wird. Wir hoffen, daß die Völker sich darüber klar sind, daß sie das von der Mehrzahl ,der Staaten bereits anerkannte jüdische Volk nicht ausschalten dürfen. Das sollen die Völker wohl überlegen. Die Sache des jüdischen Volkes wird es aber sein, mit Nachdruck diese Forderung zu erheben. * Abgeordneter Singalewicz über die Judenfrage. Das „Lemberger Tagblatt“ veröffentlicht eine Unterredung seines Wiener Korrespondenten mit dem ukrainischen Führer Abg. Singalewicz. Es" wurde insbesondere die Frage des Wiederaufbaues Galiziens und die Stellung der Ukraine zu den Maßnahmen der Regierung besprochen. Abg. Singalewicz äußerte sich, daß die Ukraine den von der Regierung geschaffenen Beirat nicht anerkennen könne, vielmehr verlange sie die Schaffung einer eigenen Wiederaufbauzenfrale für Ostgalizien. Auf die Frage, wie sich die Ukraine die Zusammensetzung mit der Zentrale vorstelle, antwortete Singalewicz, daß darin Ukrainer, Polen, Juden und1 Deutsche in allen Sektionen prozentmäßig vertreten sein sollen. Des weiteren gab der Abgeordnete seiner Verwunderung Ausdruck, daß-die Juden bis jetzt überhaupt nichts in der Wiederaufbauaktion getan haben. Die Juden haben keinerlei Schritte unternommen, um die maßgebenden Faktoren auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen. Wer nichts fordert, bekommt auch nichts. Es wurde von jüdischer Seite viel versäumt. Des weiteren besprach Abg. Singalewicz die Lage der einzelnen jüdischen Berufsklassen. Es ist bemerkenswert, daß die Judenschaft-erst von dritter Seite auf ihre Verpflichtungen aufmerksam gemacht werden muß. Hoffentlich wird endlich eine energische Aktion von den berufenen Vertretern des jüdischen Volkes eingeleitet werden. Militärbefreiungsschwindel. Die Zeitungen brachten Nachrichten über einen großen Militärbefreiungsschwindel in Linz. Die Namen der verhafteten Personen sind der „Reichspost“ ins Stammbuch zu schreiben, ohne daß wir dabei so taktlos sein wollen, Bemerkungen über „christliche“ Moral zu machen. Hier die Namen: Sanitätsfeldwebel Anton Powolny, Urfahr; Brauer Heinrich Pfoser, ehemaliger Zugsführer; Anna Kneidinger, Urfahr; Max Oberndorfer, Cafetier,

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