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Jüdische Zeitung · 1918-08-16 · 33 (16.8.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
33 (16.8.1918)
Date
1918-08-16
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 53 JÜDISCHE ZEITUNQ öcste 5 vegs die Freude, aui eigenem Boden zu sitzen, genommen werden, doch soll dieser Besitz die Grenzen des allgemeinen Interesses nicht überschreiten, und dem tatsächlichen Bedürfnisse entsprechen. Wenn wir z. B. als höchste Besitzgröße eines ramilienbesitzes 300—350 Dunam Acker, Weiden, Wiesenlandes oder 200—250 Dunam Acker und Plantagenlandes oder 100—150 Dunam vorwiegend oder ausschließlichen Pflanzungslandes annehmen, so hat der Reichste genügend Spielraum, aut dieser Fläche, seinen Mitteln entsprechend, den Ertrag seines Besitzes durch Anlagen, Anpflanzungen, Bewässerungen Einführung von rassenreinen Zuchtanstalten, Molkereien usw., zu heben. Das Geld (des Privaten) darf sich also nicht auf Hamstern der Bodenfläche werfen, sondern sich durch intensivste Bearbeitung, Ausnutzung und Verschönerung des Bodens betätigen. Auch den Aktiengesellschaften soll eine beschränkte Fläche — etwa die Größe eines Familienbesitzes — vorgeschrieben sein. Nur der Nationalfonds, Agrar- und Siedlungsbehörden sollen das Recht haben, zwecks Schäftung von Siedlungen oder der Allgemeinheit dienenden Einrichtungen (Lehriarmen, Herzlwald usw.) unbeschränkte Bodenflächen zu erwerben und den vorgeschriebenen (öffentlichen) Zwecken zuzutühren. Wenn wir schon den ganzen Boden nicht zum nationalen Volksbesitz machen können, so müssen wir wenigstens den privaten Bodenbesitz in angedeutetem Sinne beschränken (verteilen), und auf diese Weise die gewünschte soziale Gerechtigkeit in unserer Bodenpolitik herbeiführen. Die Gruppe der mit öffentlichen Mitteln (Nationalfonds, Siedlungsgenossenschaft, nach Vorschlägen von Oettinger usw.) Angesiedelten, bei welcher auch eine bestimmte, zur Ernährung einer Familie genügend große Bodenfläche bereitgestellt, wurde, würde sich nach einer gewissen Zeit durch natürlichen Aufstieg, der Gruppe der auf eigene Faust und durch eigene Mittel Angesiedelten nähern — und es würden sich dann in der Agrarfrage keine auffallenden Gegensätze und Ungerechtigkeiten ergeben. Hiezu will ich bemerken, daß man der Gruppe der Arbeitersiedlungen (Genossenschaften, Häusler) durch Bereithaltung von Reserveland oder Neuansiedlung anderwärts einen Aufstieg bis zu der angedeuteten Höchstziffer der Bodeniläche gewährleisten muß. Die 'Höchstziffer des Bodenbesitzes für eine Familie festzusetzen, obliegt dem Fachleuten und richtet sich wohl nach Qualität, Lage und Beschaffenheit des Landes, sie soll aber reichlichst bemessen sein, einerseits um auch bei Mißernten die Ernährung einer Familie sicherzusiellen und bei Vermehrung der Familie von der anfangs notwendigen extensiven allmählich zur intensiven Bewirtschaftung übergehen zu können; anderseits um große Flächen des Landes möglichst bald zu besetzen. Eine gerechte Verteilung des Bodens durchzuführen, scheint bei weitem nicht so schwierig zu sein, wie die allgemeine Durchsetzung des Prinzips der Selbstbearbeitung. Es soll zunächst eine moralische Bodenbearbeitungspilicht auf dem flachen Lande eingeführt sein, der sich auch der Reichste nicht entziehen dürfte. Diese Pflicht, den eigenen Boden zu bearbeiten, müßte man zu einem Ideal erheben, und nach einer oder zwei Generationen zum Gesetz. Nur kranke oder minderjährige (unmündige) Personen sollten derselben enthoben sein. Natürlich muß und soll Jedem das Recht bleiben, sich bei Neuanlagen Saisonarbeiten, Ernten usw. entsprechender Hilfskräfte zu bedienen, eventuell nach Vereinbarung durch gegenseitige Aushilfe, gemeinschaftliches Abernten, Ackern mit Dampfpilug oder durch genossenschaftliche Durchführung gewisser Arbeiten überhaupt. Der Ungelerntheit und Unfähigkeit der zumeist städtischen Ansiedler unseres Volkes, den Boden selbst zu bearbeiten, soll dadurch abgeholfen werden, daß man in ihrer Mitte stets mehrere fördert worden sein, ehe diese wirksam werden kann. Zweierlei ist vor Inangriffnahme dieser Arbeit klarzustellen. Erstens': Wir haben nirgends mehr ganz von vorne zu beginnen. Es gibt überall Ansätze. Ansätze verschiedenster Art und von verschiedenstem Wert. Ja, an manchen Orten sind deren sogar so viel, daß es fast scheinen möchte, als wäre hier das Wichtigste bereits getan. Der Staat hat mancherlei Einrichtungen auf dem Gebiete des Fürsorgewesens, die zu einem gewissen Grade auch der jüdischen Jugend zugute kommen, die Kultusgemeinden, Wohlfahrtsvereine, konfessionelle und interkonfessionelle Schulvereine und nationale Vereinigungen haben ein ganz beträchtliches Maß von Institutionen geschaffen, die uns angehen. Es gibt Waisenhäuser, Blindenheime, Kindergärten, Heime und Horte, Ausspeisungsstellen, Bekleidungs- und Unterstützungsvereine. Rechtsschutz- und ärztliche Hilfsstellen» gewerbliche und verschiedene wirtschaftliche Institutionen, jüdische Volksschulen, hebräische Sprachschulen und Kurse, Religions- und Konfirmanden- Unterricht, Lehrbücher, Jugendschriften, Zeitschriften und was dergl. mehr. AU das für ganz Oesterreich addiert mit einem beträchtilichen Aufwand von Geld, Energie und Menschen geleistet. Es ist kein Zweifel, all das ist zu wenig und nicht allein dies, sondern — viel bedenklicher noch — das Wenigste davon kann uns entsprechen, weil sein Ziel wo anders liegt, als das unsere, oft genug in der diametral entgegengesetzten Richtung. Aber dennoch für uns kann es nicht gleichgiltig sein, ob dies alles besteht oder nicht. Vielmehr haben wir alles Interesse daran, seinen Bestand zu erhalten, nur w i e es ist, das ist unsere Frage. Wir haben ihm gegenüber die Aufgabe, den Geist zu verändern, in dem es geführt wird. Wir haben die Aufgabe, Geld und Kräfte zu organisieren, ökonomisch zu verteilen, nach einem einheitlichen, nationalen ausgebildete und fähige Arbeiter ansiedelt, die den Ansiedlern durch Rat, Tat und Beispiel an die Hand gehen müßten, und nach einer gewissen Zeit (4—6 Jahren?) und bei befriedigendem Erfolge durch Bereitstellung eines ortsüblichen Bauernhofes entlohnt würden. Auch müßten eigene bestellte Wanderlehrer durch Vorträge diese Ausbildung zu beschleunigen trachten. Schließlich müßte einem jeden Juden durch Besuch von Lehrfarmen und Kursen die landwirtschaftliche Ausbildung zum Zwecke der Ansiedlung ermöglicht werden. Wenn wir aui dieser Grundlage einer idealen Agrarpolitik zustreben, so wird sich das schwierigste Problem unserer Kolonisation (die Selbstbearbeitung des eigenen Bodens) allmählich von selbst lösen. Die Frage, ob sich unser Menschenmaterial mit. diesen Formen der Ansiedlung abiindet. oder sich hiebei bewähren wird, kann ich nicht ohneweiters beantworten; aber ich hoffe, daß der Krieg mit seinen Erscheinungen und Lehren auch an den jüdischen Menschen nich spurlos vorbeigegangen ist. Die allgemeine Auffassung, daß nur derjenige, der die Urproduktion besitzt, selber produziert (Selbstversorger), dauernd vor der Not geschützt ist, wird zweifellos große Kreise der Städter (speziell der im Felde gewesenen) der Landwirtschaft zuführen. In richtiger Erkenntnis dieser Sachlage beabsichtigt auch die deutsche Regierung große Flächen der Neuost-Länder mit Kolonisten zu besiedeln (Hindenburgprogramm in Kurland), um auf diese Weise die große Masse der rückkebrenden Krieger und des proletarisierten Mittelstandes wirtschaftlich sicherzustellen. Der Wunsch, sich der Urproduktion zu widmen, wird in den fcodenenterbten Klassen immer mächtiger, uni unsere Pflicht ist es. diesen Schrei nach Boden, den untrüglich auch der jüdische Städter (Proletarier und proletarisierter Mittelstand) erheben wird, zu hören, und ihm durch eine gesunde und gerechte Agrarpolitik in Erez Israel Rechnung zn tragen. Ben Ja'akow. Gute Erntenachrichten aus Galiläa Nach den beim Hauptbüro des Jüdischen Nationalfonds im Haag eingetroffenen Berichten aus Galiläa haben seine Besitzungen, und zwar sowohl die Getreidefarmen wie die Pflanzungen ihre diesjährigen Ernten mit erheblichem Reingewinn abgeschlossen. Die Arbeitergenossenschaft Daganiah am Tiberiassee, die schon in früheren Jahren Gewinne ergab, erzielte in diesem Wirtschaftsjahre einen Reingewinn von 65.000 Goldfrancs. Ebenso erfreulich ist, daß die von außerökonomischen Unglücksfällen oft heimgesuchte Siedlungsgenossenschaft Merhawjah im Emek Jsreel zum ersten Male einen Reingewinn von 17.000 Goldfrancs hat. Auch die Arbeiter- Pflanzungsgenossenschaft Gan Schmuei in Chederah wird einige Tausend Francs an Reingewinn abwerfen. Die Farm K i n e r e t h wird durch ihren diesjährigen Gewinn alle ihre früheren Verluste decken. Außer den Farmen haben die Gemüsebau-Gruppen, die mit Hilfe der Notstandsaktion des Nationalionds finanziert wurden, das laufende Wirtschaftsjahr 5678 sehr günstig abgeschlossen. Es liegen bis jetzt folgende Angaben vor: 1. Arbeiterinnen-Gruppe in Sarona, bestehend aus 16 Mädchen, hat nach Abzug aller Ausgaben einen Reingewinn von 2Q00 Francs, 2. Gruppe von 11 Arbeiterinnen in Merhawjah einen Reingewinn von 2000 Francs, 3. Gruppe von 15 Arbeiterinnen in Kinereth 2000 Francs, 4. Gruppe von 8 Arbeiterinnen in Tiberias 500 Francs, 5. Gruppe von 15 Arbeiterinnen auf verschiedenen kleineren Plätzen verteilt, 3000 Francs. Nur eine Gruppe von 10 Mädchen in Metulah schloß mit einem Verlust ab, weil sich herausgestellt hat, daß Metulal und seine Umgebung für das produzierte Gemüse keinen genügenden Absatz haben. Aui Grund des befriedigenden Resultats der Gemüsebau-Gruppen plant der Nationalionds die Vergrößerung der gegenwärtigen und die Gründung weiterer Gemüsebau-Gruppen int nächsten Wirtschaftsjahre. .Es wird zu diesem Zwecke eitr Gesamtbetrag von 90.000 Goldirancs erforderlich sein. Mit Rücksicht aui den doppelten Segen, den die Notstaudsarbeiten des JNF. erstens für die notleidende jüdische Bevölkerung im allgemeinen stiften, werden die Freunde des JNF. ihm wohl auch im neuen Wirtschaftsjahre die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellen. Der Bericht aus Galiläa schließt mit folgenden Worten: „Die Getreideernte in den Farmen, besonders in Daganiah. war vorzüglich. Das ist umso wichtiger, als dadurch die Beschaffung des Getreides für die Evakuierten ungeheuer erleichtert wurde. Das Hilfskomitee für die Flüchtlinge in Galiläa gibt hierüber seiner besondere^ Anerkennung Ausdruck und hebt hervor, daß die großen Vorräte und die Hilfsbereitschaft der Nationalfonds-Farmen es dem Flüchtlingskomitee in erster Linie ermöglicht, die notleidenden Juden in Palästina mit Getreide zu versorgen. Es hat sich gerade in dieser schweren Zeit gezeigt, daß die Nationalfondsfarmen die festeste Stütze des Jischuw sind. Nicht nur ihre Getreideproduktion, sondern auch der gesunde Geist, der von ihnen ausgeht, hat viel zur Besserung der Lage beigetragen." _ Die Not in Galiläa und Samaria Das Kopenhagener Zionistische Büro erhält iolgende Nachricht über die große Notlage der jüdischen Bevölkerung in Galiläa und Samaria: „Die Not ist furchtbar. Insbesondere hat sich die Lage in Saiied und Tiberias nicht gebessert. Die Epidemien haben nicht nachgelassen. In den letzten 4 Wochen sind in Tiberias wiederum 22 von den aus Jaffa evakuierten Juden gestorben. Hilfe ist dringend notwendig." Rumänische Juden„frage“ In dem in einigen Tagen erscheinenden Juliheft der von Martin Buber herausgegebenen Zeitschrift ..Der Jude“ unternimmt es Amitai. die die Oefienrlichkeit jetzt beschäftigende rumänische Judenfrage ihres das Wesen der Sache verhüllenden politischen Beiwerkes zu entkleiden und sie in ihrem jammervollen, menschlichen Gehalt mit eindringlicher Schärfe ins Gewissen der Mitwelt zu rufen. Wir entnehmen der treffenden Darstellung, die aui die jüngst erschienenen Werke von Dr. S. Bernstein (herausgegeben vom Zion. Büro in Kopenhagen) und .1. M. C a r g - her (Verlag C. O. Schwetschke & Sohn. Berlin) Bezug nimmt, nachstehenden Teil: Die heutige Politik macht aus allen menschlichen Dingen „Fragen", aus ganz lebendigen, wichtigen, realen Angelegenheiten werden graue, gespenstische, zweiielhaite und problematische Fragen. Wird ein Volk brutal und niederträchtig vergewaltigt so wird dies zu einer „Frage": wird eine Menschenklasse in ihren elementarsten Lebensbedürfnissen und Daseinsrechten brutalisiert, so wird dies zu einer „Frage“. Offenkundige Ungerechtigkeiten, zynische Verletzungen der primitivsten moralischen Gebote, empörende Verstöße gegen die Forderungen der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, qualvolle Nöte großer Menschengruppen, furchtbare Leiden ganzer Völker und Klassen, sie alle werden zu ..Fragen", abstrakten und zweideutigen Fragen. Sie verlieren dadurch ihre Einfachheit, ihre moralische Selbstverständ- Plan, es einzufügen in das System dessen, das wir von Anfang an im einzig richtigen Sinn und zum einzig richtigen Ziel hinschaffen. Und das gleiche gilt in einem gewissen Sinn von der jüdisch-nationalen Jugendbewegung, die auch einzureihen ist in das System der jüdischen Erziehung, in das jüdisch-nationale Erziehungswesen. Davon wird in einem nächsten Aufsatz zu sprechen sein. Zweitens: Man wird vielleicht von zionistischer, gewiß aber von gegnerischer Seite behaupten, was hier verlangt wird, ist Politik. Politisierung der Jugend bis in die Kindergärten hinein. Und wir müßten zustimmen, wenn man weiters spräche, das ist nicht Pädagogik — das ist Antipädagogik. Nur verwechselt man hier zwei Begriffe: Nationalistische und nationale Erziehung. Die nationalistische Erziehung ist, wenn sie diesen Namen überhaupt verdient, eine beschränkte, den einzelnen Zögling beschränkende, verbiegende und vergiftende Erziehung. Wir lehnen sie bei Polen und Deutschen ab’, wenn sie eine Spitze gegen uns hat, wir müssen sie ebenso energisch bei uns selber ablehnen. Aber nationale Erziehung ist demgegenüber eine solche, die in den Zielsetzungen, im ganzen System der Einrichtung, in der Auswahl dessen, was zuerst und mit ganzem Krafteinsatz und dessen, was später und nur nebenbei getan wird, sich nach den Notwendigkeiten des gesamten Volkes richtet, die zu diesen Gesamtnotwendigkeiten die gesamte Jugend erfassen will, die aber den Einzelnen in seiner vollen Menlichkeit zu erhalten oder zu ihr zu entwickeln bestrebt ist. Und nur das wollen wir. Ganze Menschen erziehen, weil der wohlverstandene jüdische Nationalismus gerade das verlangt. Aus der hebräischen Literatur Die Ilias-hebräisch. Wie „Hazeiirah“ mitteilt, übersetzt David Frischmann, dem wir schon so viele Uebertragungen ins Hebräische danken, die Homerische Ilias. In dem während des Krieges in Rußland erschienenen Sammelbuch „Tkufah“ ist bereits der erste Gesang erschienen, der hebräisch mit den Worten beginnt: „Siri, bath elim, charon ai achiles bno sei Peleos, aser hithlakach wehemit svah al ros haachajim.“ Wenn man bedenkt, wie fern die. griechische Denkweise der althebräischen ist und wie sehr die hebräische Sprache arm an jenen Worten des Alltags ist, in deren Fülle Homer schwelgt, so wird man das große Verdienst des Uebersetzers ermessen können. Frischmann hat gleichzeitig eine Uebersetzung von Goethes „Prometheus“ und der Gedichte des modernen indischen Dichters Rabindranath T a g o r e veröffentlicht. Zeitschriftenschau Die Berliner Zeitschrift „Die Aktion", Wochenschrift für Politik, Literatur und Kunst und tapfere Vorkämpferin der Freiheit geistiger Entwicklung aui allen diesen Gebieten, eine der ganz wenigen Zeitschriften, die von allem Anfang gegen die Kulturschande des heutigen Europa ihre Stimme erhoben hat, bringt in ihrem letzten Heit Nr. 29/30 an leitender Stelle einen Aufsatz Ludwig Börnes über „Die Rolle der Juden uin. 1834 im Freiheitskampie der Völker“. Dieser Aufsatz zeigt besondere Analogie zur Gegenwart, da sfi auch schon damals alle freiheitlichen Regungen •-«' als „jüdisch" denunziert wurden, sowie jüngst mehrere alldeutsche Freiherren den Wunsch nach L- Demokratisierung des preußischen Wahlrechts als

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