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Jüdische Zeitung · 1918-08-09 · 32 (9.8.1918) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Nr. 32 Jüdischer Nationalkalender 5679 Demnächst erscheint im Verlage der „Jüdischen Zeitung“ in Wien der vierte Jahrgang des Jüdischen Nationalkalenders, redigiert von Otto A b e 1 e s und Ludwig B a t o. Die neue Folge dieses Almanachs, der sich bereits einen großen Leserkreis erworben hat, enthält Beiträge folgender Autoren: Otto Abeies, Viktor Arlosoroff, Ludwig Bato, Z. F. Finkeis t ein, Ludwig August Frankl. Adolf Friedmann, Eugen H o e f 1 i c h, Heinrich Lo e w e, Hermann Kadisch, Salomon Kassner, Heinrich Margulies, Mendele Mocher Sforim, Jakob Oettingcr, Marek Scher- 1 a g, Adolf S t an d, Osias Thon, Augusta Weldler-Steinberg, Sch. Zemach und Hugo Zuck er mann. Die Illustrationen stammen von folgenden Künstlern: Josef Budko, Jakob Löw, Abel P a n n und Hermann Struck. — Umschlagzeichnung von Josef Budko. Wie in den früheren Jahrgängen behandeln auch diesmal berufene Autoren in gediegenen und dabei allgemein verständlichen Arbeiten die wichtigsten jüdischen Fragen der Diaspora und Palästinas. Im Text sind sorgfältig gewählte Kernworte zur Judenfrage jüdischer Denker eingesfreut. Besondere Sorgfalt wurde auch dem belletristischen Teile des Buches und seiner künstlerischen Ausstattung zugewendet. Vorausbestellungen zum Preise von K 5.20 nimmt der Verlag „Jüdische Zeitung“ entgegen. Sprechsaal Verband der jüdisch - akademischen Organisationen Galiziens (H. A. Z.) Das Sekretariat der H. A. Z. (Histadruth Akademiim Zioniim) ersucht alle Alitglieder der Organisation, die Anteil in der Arbeit der Organisation nahmen und auch weiterhin nehmen wollen, um Bekanntgabe ihrer Adressen an das in Vertretung der Leitung amtierende Sekretariat: Herrmann Lauterpacht, Lemberg, Rutowskiegogasse 6. Auskünfte, betreffend die Organisation und ihre nächsten Aufgaben werden bereitwilligst erteilt. * Ich ersuche meine Bb. Bb. um sofortige Angabe ihrer Adressen und um Beiträge für die Im nächsten Monate erscheinenden „Makkabäer- Kriegsnachrichten“. („Makkabäa“ Lemberg.) Fhr. S c h o r r Siegmund, 2/115 Feldkomp., Feldpost Nr. 408. Briefkasten der Redaktion S. P. Die Wiedergabe der Resolution in der Tagespresse wies allerdings feine Nuancen auf. So haben manche Zeitungen den letzten Absatz, der von Organisation zum Selbstschutz .spricht, verschluckt. Andere wieder — z. B. das „Prager Tagblatt“ — haben den Passus von den „deutschen Volkstagen“ verschämt unterdrückt Das alles ist charakteristische Verlegenheit. Der von uns wiedergebene Wortlaut ist authentisch. — Leser, Prag. Sie irren. Wie wir erfahren,^ sind nicht die von Ihnen vermuteten Motive der Grund zu dem erstaunlichen Austritt gewesen, sondern er ist eine Demonstration gegen die Prager Beerdigungsbrüderschaft, die die Uebernahme einer jüdischen Leiche, welche zur Verbrennung bestimmt war, verweigerte, so daß die Aufbahrung in der Kirche erfolgen mußte. Die sicherlich zu verurteilende Haltung des genannten Vereines würde. natürlich höchstens den Austritt aus dem Verein, nicht aber aus dem Judentum rec'ntiertigen. » Arm en - Ambulatorium^ des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegsflüchtlinge Wien, II. Taborstraße 20 A Unentgeltliche ärztliche Behandlung von mittellosen Kriegsflüchtlingen ohne Unterschied der Nationalität oo oder Konfession oo Ordination täglich. — Sonn- % und Feiertage ausgenommen £ *♦» - a» Soeben erschienen: - Jüdische - ■ Neujahrskarten in biblischen, modernen und Genre-Dessins. Palästina-Postkarten 100 Stück K 10.—, 1000 Stück K 90.— Zion-Nadeln per Duzend K 36.— ' ZIon-Brochen „ „ „ 70.— Zion-Knöpfe „ „ 72.— - Versand bei Voreinsendung des Betrages. Postkarten -Verlag INSLICHT Wien, I., Bauernmarkt 19 Elul—August SALA HERBACH JAKOB MElLECH STEINFELD Verlobte ■=—- - ■ - Gryböw Oswiecim Ab 5678 (Juli 1918) Wir gratulieren zur Verfoßung unserer Cousine Tri. C/jana Cisfanb mit Jjerrn Jaßim JzcSaS Srün. THafäe, Tfforbedjei und 'Berel} Cisfanb Schulbeginn und Eröffnung des Pensionats: 1. September 1918 Auskünfte bei der Gymnasial-Direktion MOSES RATH’S Lehrbücher der hebr. Sprache a) ijöj? naw Lehrbuch der hebr. Sprache für Schul- und Selbstunterricht mit Schlüssel und Wörterverzeichnis. Es ist das einzige praktische Lehrbuch mit deutscher Unterrichssprache zur völligen Erlernung der hebräischen Sprache in Wort u. Schrift. Einführung in die Literatur. Soeben erschienen dritte verbesserte Auflage. Die „Histadruth lbrith“ in Berlin u. Lemberg, wie auch die gesamte Fach- und Tagespresse, hat das Buch als bestes und für den Selbstunterricht als geeignetstes anerkannt. Preis eines schön ausgestatteten, 400Seiten starken, geb. Exempl. K 12.—, Porto 80 h, Nachnahme K 1.20 b) Samouczek polsko-hebrajski Es ist dasselbe Buch mit polnischer Unterrichtsprache. Preis und Porto wie oben. c) 1:0:7 raw nur hebräisch nach der Methode ..Iwrith b'iwrith“. Preis gebd. K 6'50, Porto 55 h, Nachnahme 85 h. Überall lO°/0 BnohhäBdler-XxiessEusohlag. Zu bestellen bei Moses Rath, Wien I., Postg. 11 und in allen Buchhandlungen. Cafe zum Roten Turm Wien 11., Obere Donaustraße 99 an der Marienbrücke Neues Stamm-Caf6 der Zionisten „Wiener Morgenzeittmg“ mt3,,,2aj?nso "iwjm JüdischesTagblatt für Politik, Volkswirtschaft u. Literatur Redaktion und Administration: Wien, II., Taborstraße 52 — Telephon 48.082. Verlag „Moriah“, XX., Klosterneuburgerstr. 64/29. |!Zwei hechahtuellß Neuerscheinungen! X Dr. H. K a d i s c h: Die Juden und die österr- 2 reichische Verfassungsrevision. X Jüdische Kriegshefte“, Heft 2; Preis K —'80. 9 Eine sachliche und gründliche Broschüre, die 2 einem jeden Gg. aufs Wärmste empfohlen sei. 2 Eine Schrift, die berufen ist sowohl unter den 2 Juden Uber die Bedeutung eines politischen Zu- 2 sammenschiusses aufklärend zu wirken, den Ge- 2 danken eines österreichisch-jüdischen Kongresses 2 in die breite jüdische Oeftentlichkeil hinauazu- 2 tragen, wie auch Nichtjuden Uber die Bestrebungen 2 des jüdischen Nationalismus, seine Bedeutung 2 für die Nachbarvölker zu unterrichten. Dr. J. Tenenbaum: Probiemy gospodarcze X Zydöw galicyjskich. J Brosch. K 4 50, Mk. 3 50; geb. K 6 —, Mk. 4.50 Diese zusammenfassende und gründliche Arbeit, will ein Appell an unsere Oeifentlichkeit sein, um in ihr, die sie bis auf die jüngste Zeit wirtschaftlichen Problemen verständnislos und gleichgültig gegenüberstand, für dieselben inler- 9 essieren, sie Uber die schwerwiegenden Polgen der Vernachlässigung des wirtschaftlichen Mo- 9 menles aufklären. Der Verfasser entrollt hier ein getreues Bild der wirtschaftlichen Lage aller Schichten des jüdischen Volkes in Galizien und läßt verschie ene Vorschläge für einen rationellen 9 Wiederaufbau sondern Um bau werden muß. 9 folgen. 9 Die in Anlage gebotenen statistischen Tabeilen 9 verleihen dem Buche einen besonderen Wert als handliches Nachschlagebuch. 5 (Ausschneiden und in einem Kuvert mit Dreiheller- 2 marke einsenden.) Bücherzettel. Unterzeichneter bestellt somit vom Verlage ,,M.o r i a h“, Wien, XX., Klosterneuburgerstraße 64/29. Exempl. K ad i sc h: Die Juden und die österreichische Verfassungsrevision; Exempl. Ten neu bäum; Probiemy gospodarcze Ziöow galicyjskich; : s : t 9 s X -Exempl. Unsere FrieOensfrage. Von einem Zionisten. „Jüdische Kriegshefte“, Heft t, Preis 40 Heller. (Nichtzutreffendes ist zu durchstreichen.) Der Betrag folgt per Postanweisung — Erlagschein — ist durch Nachnahme zu erheben. Die israelitische Kultusgemeinde Wien beklagt aufs tiefste erschüttert den Heimgang ihres ehrwürdigen Oberrabbinners Herrn Dp. Moritz Giidemann welcher am 5. August 1918 im 84. Lebensjahre nach 56jähriger segensreicher und fruchtbarer Betätigung in seinem heiligen Berufe aus-dem irdischen Leben geschieden ist. M»2hr als ein] halbes Jahrhundert seines gottbegnadeten, dem Judentume und der Wissenschaft geweihten Lebens unserer Gemeinde widmend, mit ihr, deren Stolz er war und der er bis zum letzten Atemzuge diente, unlösbar verknüpft, aufrecht und mannhaft Recht und Würde unserer Glaubensgemeinschaft gegenüber Vorurteilen und Angriffen durch sein machtvolles Wort schützend, wird seine überragende Persönlichkeit in der Geschichte des Judentums unvergessen, sein Andenken ein gesegnetes bleiben. Die irdische Hülle des Verewigten wird Freitag, den 9. August 1918, 7* 10 Uhr vormittags vom Trauerhause L, Werdertorgasse 17 zum Stadttempel I., Seitenstettengasse gebracht und sodann auf dem Zentralfriedhofe bestattet werden. Wien, 7. August 1918. Der Vorstand der israelitischen HultusgemeindB Hielt. Herausgeber Alexander Geller, verantwortlicher Redakteur David Nebenzahl. — Druck von Ignaß äpiß & Böhne, Wien II., Robertgaase 2 •••NNHfMNMHMHMIINNIHIMNNMINtimmMHtHNMNNftftlMIIHim

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