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Jüdische Zeitung · 1918-08-09 · 32 (9.8.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 32 klärte u. a„ er setze volles Vertrauen in den Erfolg der zionistischen Bewegung. Sie verdiene die volle Sympathie jedes freien Volkes. Palästina bilde die besien Aussichten und er habe für die Juden, mit denen er seit vielen Jahren gesellschaftlich, geschäftlich und politisch in engen Beziehungen stehe, nur tiefe Bewunderung. Er freue sich bei jeder Gelegenheit, den Zionismus unterstützen zu. können. — Der Bazar erfreute sich : eines starken Besuches. Der Erfolg war in jeder Hinsicht befriedigend. Amerika $ David Lubins Anschluß an den Zionismus. Unter den amerikanischen Persönlichkeiten, die ’ sich letzthin zum Zionismus bekannt haben, ist . einer der bemerkenswertesten David Lu bin, ■ der' amerikanische Delegierte des Internationalen Institutes iür Landwirtschaft, das der König von Italien eingerichtet' hat, und dessen Zentrale sich in Rom befindet. Viele Jahre lang war Lubin ein ausgesprochener Gegner der Bewegung, weil er . nicht glaubte, daß die Gestaltung Palästinas zu einer nationalen Heimstätte für die Juden unter i den herrschenden Bedingungen sich würde durchführen lassen. Die englische Regierungserklärung veranlaßie Lubin, seine Meinung zu revidieren. In ' einem Briefe an das Provisional Zionist Commitee sagt Lubin u. a.: Unsere kühnste Hoffnung ist der Glaube, daß eines Tages an Israel der Ruf er- _, gehen wird, seine Mission zu erfüllen und für die Abschaffung absoluter Gewalt in der Welt .zu wirken; zu wirken für die Annahme der Ethik der Propheten; die Nationen, einzeln sowohl wie in ihrer'Gesamtheit, unter das Joch des Gesetzes der Gerechtigkeit zu bringen. Und die Herrschaft des Gesetzes der Gerechtigkeit muß letzten Endes zu der Demokratisierung der Völker und zur Bildung eines Bundes dieser Demokratien unter einer Konstitution führen. Der Amtsantritt des Dr. Perez Chajes. Von Dr. Chaim Tartakower. Es war ein großer Tag, Samstag, der 3. August 1918, hoffentlich einer von großer historischer Bedeutung. Zum großen Tag, zum Erlebnis für jeden mitfühlenden und mitdenkenden Juden, der an dem Akte teilgenommen, machte ihn die kurze Ansprache des neuen Rabbiners. Sie enthielt alle Elemente, die in der nicht allzuweit hinter uns liegenden Zeit, das Wesen des wahrhaft jüdischen Rabbiners; ausmachten.. „Vor Euch steht kein Priester“, erklärte der Redner und fürwahr, treffender als durch diese Negation kann man den Rabbiner nicht charakterisieren. Der Rabbiner, der Führer der jüdischen Gemeinde war, war kein Seelsorger, kein Mittler zwischen Gott und Menschen, er war nicht Stellvertreter Gottes auf Erden, den Weg zu Gott fand jeder Jude für sich. Der Rabbiner erhielt seine Autorität aus den Schätzen an jüdischem Wissen, die er durch' jahrelange, schwere geistige Arbeit sich errungen, und aus seinem für das Wohl und Wehe der Juden — nicht nur seiner engen Gemeinde, sondern aller Juden der Welt — stets geöffnetem „jüdischen“ Herzen. „Ich vermag Euch nicht den Weg der Wahrheit zu zeigen und Euch zu sagen: Diesen Weg wandelt, denn nur er führt zum Ziele; diesen-Weg - vermag nur jeder von Euch selbst zu suchen und zu iinden“ — also klipp und klar eine Absage an die Rabbiner-Geistlichen, die vorgeben,, das Sprachrohr Gottes zu sein — jeder Jude ist berechtigt und verpflichtet, sich sein Verhältnis zu .Gott zu regeln und zu festigen. „Und trotzdem besitze ich eine gewaltige Macht“, sagte weiter Dr. Chajes: Die gewaltige Macht jüdischen Wissens, das sich im Laufe der Jahrtausende zum jüdischen Geiste herauskristallisiert hat. Der jüdische J^abbiner muß. sich in den geistigen Schöpfungen des jüdischen Volkes heimisch fühlen, er muß aus deren Elementen seinen Geist gebildet und dieser Geist muß in seinem Lebenswandel reale Form angenommen haben — und erst dann ist er zur großen Macht im Leben . geworden. Wenn er — der neue Rabbiner — seine Gemeinde zwar nicht den Weg der Wahrheit lehren könne, so werde es ihm „vielleicht“ — dieses . wahrhaft bescheidene Wort kam sehr oft aus dem Munde des Sprechers — gelingen, ihnen den Weg zum Stolze auf ihr Judentum zu zeigen. Stolz wollen wir sein, nicht nur weil wir eines der ältesten Kulturvölker sind, sondern weil wir auch eines der geistig jüngsten sind — immer noch sei der Jude dort zu finden, wo wahrhafter Fortschritt angestrebt wird, im ■ sozialen Kampfe, bei der Erhebung der Schwachen und Gedrückten. Stolz wollen wir auf unser Judentum sein, weil dieses der Welt das herrliche Geschenk des Messianismus, den wahren Optimismus gegeben, den Glauben und die Ueberzeugung davon, daß die Zeiten erst gut gemacht werden müssen. Haben die Juden ihre „Mission“ schon erfüllt? Die Nichtjuden meinen, daß ja, denn sic haben der Welt die Bibel gegeben; der Mohr könne schon gehen, denn das übrige hätten sie, die Nichtjuden, schon besorgt: sie hätten unsere Bibel in alle Sprachen übersetzt, sie sängen’unsere ■Psalmen. Der Redner jedoch meint, daß dies noch nicht genüge, man müsse noch eine Kleinigkeit tun — man müsse auch im Geiste dieser Bibel leben. Dies jedoch täte kein yolk auf '-'Erden, mit Ausnahme des jüdischen. Und gleich fügte er hinzu, auch wir täten dies fragmentarisch. Wir seien in aller Welt zerstreut, durch ver- - schiedene Kulturen zerklüftet, erst wenn wir wieder ein Volk auf eigener Scholle werden, da erst werden wir zum Volke der Bibel werden. Diese Ideen wurden von einem Manne vorgetragen, von dem man die Ueberzeugung gewinnen mußte, daß sie bei ihm keine Redensarten sind, sondern wahres Herzensgut; sie wurden mit einer imponierenden Selbstverständlichkeit vorgebracht in natürlicher Rede, ohne Pathos, stellenweise in gehobenem Tone, soweit die Sache es erforderte und das warme Herz es diktierte; der bekannte salbungsvolle Ton fehlte völlig. Nicht die Ideen waren neu, sondern die Tribüne. von der sie. nur der warme, lebensechte Ton, in dem sie verkündet wurden, Aber neu und geradezu herzbezwingend war der Mut, mit dem Dr. Chajes seine Unabhängigkeit von jedermann proklamierte: Er spreche als freier Mann zu freien Menschen. Wer da glaube, daß er durch Drohungen, Einflüsterungen, Gewaltausübungen ihn in seinem, durch jahrelange Arbeit und Kampf ■ gewonnenen Ueberzeugungen zu erschüttern . vermag, der werde — auf Granit beißen. Diese seine Unabhängigkeit sei sein Höchstes und daher werde er nicht gestatten, daß es jemand antaste. Ohne diese Freiheit der Ueberzeugung sei er — ein unbrauchbares Werkzeug.“ Es war eine große Verheißung: „Der Oberrabbiner von Wien will' dem alten jüdischen Führer, dem Rabbiner, seine Seele, sein Wesen wiedererobern. Nicht nur er will, er h n t es schon getan: ein Mann, der auf ein solches Programm kandidiert, der durch sein furchtloses, starkes Wesen allein — ohne Fürsprecher — sich durchsetzen konnte, hat es bereits getan. ' Er sagte ferner, er habe keinen Finger gerührt, um diese Stellung zu erringen; als jedoch der Ruf an ihn ergangen sei, da habe er nicht gezaudert, denn es galt ein Amt zu übernehmen, wo für das jüdische Volk und seine Ideale zu wirken, unendliche Möglichkeiten geboten seien. Diese Antrittsrede war eine hervorragende Tat. Sie bedeutet den Beginn einer neuen Zeit auch im offiziellen Judentum. Sie hat ihre Wirkung nicht nur im Momente getan, ihre Ausstrahlungen werden sicherlich in die Zukunft reichen. Dr. Chajes war es vergönnt, im Westen Europas der Erste zu sein, der der neuen Zeit das Wort geredet. Er hat durch seine Rede das Anrecht erworben, daß man seinem heiligen Willen — und nur darin bezeiclmete er sich als unfehlbar — für Juden und Judentum wirklich leben zu wollen, vollen Glauben schenken darf. Er mag sicher sein, daß er bei seiner Arbeit aus allen Lagenr.der Judenheit — die es mit dem-Judentum ernstt-aneinen und. für die sich dieses nicht in einer'„schönen Predigt“ erschöpft — volle Unterstützung finden wird. Er wird für die Zeit arbeiten und diese wird sein Werk beflügeln. Dem nationalen Judentum ist Chajes — wie er sich bei seinem Antritt offenbarte — nicht deswegen genehm, weil er für den Zionismus „reklamiert“ werden kann, sondern weil er aktiv für die Ideale des jüdischen Volkes — die beinahe so alt sind wie das Volk selbst — positiv wirken will. Und diese Ideale leben in der Brust eines jeden Juden, der mit dem Judentum noch nicht' endgiltig gebrochten hat, sie leben auch in den sogenannten assimilierten Schichten. Daß auch in diesen echter Wille gährt, daß er auch sie zur wahren Betätigung drängt,, beweist 4ie Wahl Chajes zum Rabbiner. Damit haben die führenden Männer des Wiener Judentums bewiesen, daß sie echte jüdische Gesinnung und großen persönlichen Mut zu schätzen wissen und eingesehen haben, daß nur solche Männer die geistigen Führer des Judentums sein dürfen. Große verantwortungsvolle Aufgaben harren der österreichischen Judenheit; möge es.; der Wiener Gemeinde und ihren Führern gelingen, der großen Zeit großes Geschlecht zu werden. Sofern überhaupt der Geist es ist, der die menschlichen Handlungen bestimmt: wird hier gewiß bei diesem einziehenden neuen Geiste das Werk gelingen. OBOBOBoacsaoacsaoaoacsao Zionistische Bewegung Die Verhandlungen mit der türkischen Regierung wegen Palästina. Wie wir bereits gemeldet haben, haben vor kurzem in Konstantinopel Verhandlungen zwischen der türkischen Regierung und den Vertretern jüdischer Organisationen, und zwar der zionistischen Weltorganisation, der „Vereinigung jüdischer Organisationen Deutschlands“, der orthodoxen Vereinigung für Deutschland sowie der österreichischen Hilfskommission für Palästina stattgefunden. Die Delegationen wurden vom Großwesier Talaat Pascha feierlich empfangen. Die Forderungen der Judenschaft bezüglich;vder Kolonisation Palästinas und der Bildung üines jüdischen Zentrums wurden der türkischen-Regierung überreicht und eine aus türkischen Politikern, sowie aus Vertretern der ottomanischen Judenschaft bestehende Kommission eingesetzt, um über die einzelnen Punkte zu beraten. Wir werden über den Verlauf und das Ergebnis der Verhandlungen erst berichten, bis ein authentisches Kommunique vorliegt. Palästina-Abteilung des Zionistischen Zentralbureaus. Das Zionistische Zentralkomitee für West- Oesterreich hat beschlossen, zur Durchführung-der gesamten Palästina-Arbeit eine Palästina-Abteilung im Rahmen des Wiener Zentralbureaus; zu schaffen. Als Referent des Zentralkomitees wür.de hiefür Herr Adolf Böhm bestimmt, der mit der Leitung dieser Abteilung betraut wurde. Die Abteilung untersteht einem vom Zionistischen Zentralkomitee eingesetzten Ausschuß, an den sich ein Arbeitskreis anschließen soll. Als Tätigkeitsgebiet werden folgende Punkte in Aussicht genommen: 1. Vorbereitungsarbeiten behufs Gründung von Gesellschaften in Oesterreich für Kolonisation, Industrie und Handel in Palästina. 2. Evidenz aller Österreichischen Juden, die sich an der Palästina-Kolonisation aktiv' beteiligen wollen, sei es durch ihr Kapital, sei es durch ihre geistige und physische Arbeitskraft. 3. Beratung und Auskunfterteilung, Mithilfe bei der Ausbildung für palästinensiche Berufe. 4. Erichtung landwirtschaftlicher Schulen und Handwerkerschulen in Oesterreich. 5. Verbreitung der Palästinakunde, Anregung der Palästinaforschung, Sammlung von Informationsmaterial, Veranstaltung und Anleitung von Kursen, Herausgabe von Flugblättern und Schriiten. 6. Studium der Auswanderungsfrage und vorbereitende Maßnahmen für ihre Lösung nach dem Kriege. 7. Fühlungnahme mit Organisationen und Gesellschaften mit ähnlichem Arbeitsplan im In- und Auslande. Berichte und Korrespondenzen .. M.-Ostrau. Die M.-Ostrauer zion. Jugend hat einen schweren Verlust erlitten. Eines ihrer besten Mitglieder, Siegfried Feiner, kaum zwanzig Jahre alt. ist den schweren Verwundungen, die er im Felde erlitten hat, erlegen. Vor kaum einem Monat war er bei uns auf Urlaub. Ganz beseelt vom zion. Ideal, hatte er große Pläne, deren Ausführung der unerbittliche Tod verhinderte. Seinen tief unglücklichen Eltern und Geschwistern möge es ein kleiner Trost sein, daß um Siegfried die ganze jüd. uat Jugend Ostrau‘s trauert. Zum ewigen Andenken an ihn haben wir beschlossen, einen „Siegfried Feiner- Garten“ zu errichten. M. W. Nowy Targ. Am 14. Juli 191S veranstaltete ~ der hiesige Mädchenverein „Heatid“ einen Iferzl- Abend. Die Zahl der Hörer übertraf alle Erwartung. Von den an der Vorbereitung des Abends beteiligten'Personen verdienen außer den übrigen Mitgliedern der „Heatid“ und der hiesigen Schomrim-Organisation noch besondere Erwähnung: Frl. Antonie Grap, Frl. Gisela Kolber und Herr Eduard Roßbach. Der Reinertrag wurde teils der Schornrim-Organisation, teils der Gründung einer ,.Heatid“-Bibliothek gewidmet. R. J. Gorlice. Am 21. v. M. fand ein prächtiges Gartenfest im städtischen Garten (Stadtpark) mit Hilfe der-Jugend von drei Städten: Gorlice, JasJo, Biecz, statt Es war die erste öffentliche" nationale Feier. Wir haben Gäste von fast allen Städten Galiziens gehabt. Als Ordner hatten wir unsere tüchtigen „Schomrim“ aus Jaslo. An diesem Tag vereinigten sich alle Juden des Städtchens. Die ganze jüdische Aristokratie, die sich meistens aus Assimilanten rekrutiert, nahm tätigen Anteil. Das Gelingen des Festes verdanken wir unserem Präsidenten Gg. Herrn Dr. Blech Jakob, besonders viel dem Frl. Rachel Kurzmaun, die bis nmi nicht unsere Ggin. war, Gg. Herrn Lazarus Landau. Außerdem arbeiteten tüchtig Frl. Emma Korngold, Gg. Frl. Schmelkes, Birn Anny und Frl. Blech als Zigeunerzauberin, Frl. Erna Weinberger, Rebeka Mahler, Herr und Frau Stadtield und viele, viele andere. Nicht zu vergessen sind die Verdienste des Gg. Herrn Zwi Kopito. Die Einkünfte des Festes sind für kulturelle Zwecke bestimmt; es wurde beschlossen, 1000 K unter die armen Juden in Gorlice zu verteilen. Dem Herrn Dr. Syrop von Neu Sandez sprechen wir auf diesem Wege den herzlichsten Dank für seine Mühe, indem wir auch auf seinen Namen einen Dunam Erde spenden. Auch Allen, die mitgewirkt haben, sprechen wir unseren innigsten Dank aus. E. Johannes. Wadowice. Den 21. v. M. veranstaltete die Jüdische Lesehalle Wadowice unter Leitung des Herrn Aron Sobel aus Boryslaw einen gelungenen Abend zum Jahrestag der Gründung des Vereines. Nach der Eröffnungsrede der Vorsitzenden Fr. Dr. Selma Dattner hielt der aus Bielitz erschienene Gg. Dr. Salomon Horowitz eine ausgezeichnete Festrede. In dem jüd. Stück, welches gespielt wurde, hat sich unter anderem besonders das Frl. Leonore Hass ausgezeichnet. Der Ertrag wurde für die Bibliothek bestimmt. Die Jüd. Lesehalle dankt auf diesem Wege noch einmal allen Mitwi-tkenden, besonders dem Herrn Aron Sobel, für seine aufopfernde Arbeit und spendet auf dessen Namen einen Dunam. Radom. Die Herzl-Feier in Radom wurde im heurigen Jahre in grandiosem Maßstab veranstaltet und gestaltete sich zu einer imposanten Demonstration für unsere Idee. Sonntag, am 20. Tamus, früh, waren viele Schaufenster und auch zahlreiche Baikone mit großen Herzl-Bildern und Nafionalfahnen dekoriert. Um 12 Uhr mittags fand in der großen Synagoge unter zahlreicher Beteiligung aller Schichten der jüdischen Bevölkerung' und Schüler und Schülerinnen der jüdischen Schulen eine Trauerandacht statt. Am Abend fand eine Trauerversammlung statt, in welcher als Gast der Herr Weicmann Zelig, Sekretär der Zionistischen Organisation' Polens, über Herzl gesprochen hat. Nachmittags zog „Haschomer“ und „Haschomereth“, zusammen 300 Jugendliche, unter Gesang von hebräischen und jüdischen Liedern mit Nationalfahnen durch die Hauptstraßen, unter dem größten Jubel der jüdischen Bevöl- / kerung. Am Montag hielt Herr Weicmann im" Saale des hiesigen Gymnasiums einen Vortrag:, „Herzl, sein Leben und Schaffen“, Das Reinerträgnisim Summa von 4800 K wurde dem N. F. abgesendet

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