Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 32 (9.8.1918)
- Date
- 1918-08-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2438141-2438675-2438706--5879-2445901- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 52 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Gesetz ist keine Vergewaltigung, sondern aus einem günstigen Ausgleich mit den Mittelmächten hervorgegangen. Das vorliegende Gesetz ist auch keineswegs ein Schutzgesetz für die Juden gegenüber den Rumänen. Indem Sie es annehmen, erfüllen Sie eine gute Tat dem Lande gegenüber." Diese Worte bedürfen keines Kommentars. Wir brauchen dem Zensor nicht einmal diesen Gefallen zu tun. Die Judenfrage in der Ukraine Der R. St.-Mitarbeiter der „Neuen Lemberger Zeitung" hatte Gelegenheit, mit führenden Persönlichkeiten aus der Ukraine in Wien Rücksprache zu pflegen und berichtet:' Die letzten Nachrichten aus Kiew besagen, daß die Regierung des Diktators Skoropadsky die Abschaffung derMinisterien für jüdische, polnische und russische Angelegenheit beschlossen und so mit dem System der nationalen Selbstverwaltung endgültig gebrochen hat. In führenden jüdischen Kreisen hat man diese Maßregel längst erwartet und sie hat trotzdem helle Empörung ausgelöst. Skoropadsky muß nunmehr damit rechnen, daß seine Regierung seitens der Juden die schärfste Opposition zu erwarten hat. Die frühere Regierung hat aus schwerwiegenden Gründen und nach reiflicher Ueberlegung den Juden die nationale Selbstverwaltung gegeben und ihnen einen Sitz im Ministerrate eingeräumt. Als .nach dem revolutionären Umstürze Ministerpräsident Hruschewskij aus Ruder kam, erkannte er sofort, daß eine radikale Lösung der ukrainischen Judenfrage im Interesse der Erhaltung des jungen Staatswesens dringend geboten sei. Er fand eine noch aus der Russenzeit her gegen die Juden verhetzte Masse vor, anderseits eine an wirtschaftlichem und intellektuellem Einfluß starke und beim Aufbau einfach unentbehrliche Judenschaft. Es war für ihn klar, daß Zusammenstösse verhängnisvoll sein würden. Nach eingehenden Beratungen mit den jüdischen Führern wurde die Einführung der jüdischnationalen Selbstverwaltung beschlossen und sie hat sich glänzend bewährt. Sie hat zur freundschaftlichen und fruchtbaren Zusammenarbeit im Parlamente, nämlich in der Zentralrada, geführt. Nach der bolschewikischen Zwischenregierung, welche den Juden gegenüber eine durchaus unfreundliche Haltung einnahm, kam mit Unterstützung der deutschen Militärmacht Skoropadsky, der ehemalige Adjutant des Großfürsten Nikolajewitsch, zur Macht. Er etablierte sofort ein System des strengen, absolutistischen Zentralismus, welches eine Berücksichtigung der nationalen Minoritäten nicht zuläßt. Es mußten daher die den Juden, Polen und Russen bereits verfassungsmäßig garantierten nationalen Minoritätsrechte verschwinden. Um den Anschein des Antisemitismus zu meiden, wurde der jüdische Odessaer Rechtsanwalt G u t n i k als Handelsminister berufen. Zuerst wurde versucht, das geschaffene, bereits eingerichtete jüdische Ressort ohne Aufsehen eingehen zu lassen. Der Plan scheiterte aber an dem Widerstand der jüdischen 'Beamten und Vertreter, welche erklärten, daß ein durch die Volksvertretung statuiertes Recht nur von dieser nach ordnungsgemäßem Beschluß genommen werden kann. Die Regierung entschloß sich daher, den Ministerrat als „Ersatz“ für die auseinandergejagte Volksvertretung fungieren und durch ausdrücklichen Beschluß die Volksministerien abschaffen zu lassen. Der Jude Gutnik gab sich dazu her, für die Abschaffung zu stimmen. Die Judenschaft reagierte in der Weise darauf, daß Minister Gutnik als Schädling des jüdischen Volkes aus der Odessaer Kultusgemeinde ausgestoßen wurde. Dieses Vorgehen der Regierung gegenüber den Minoritätsvölkern ist geeignet, ihre Weiterexistenz in Frage zu stellen, denn es scheint ausgeschlossen, daß auf die Dauer so regiert werden kann. Das muß zum neuerlichen Umsturz führen. Aber nicht nur Skoropadskys Regierung erscheint gefährdet. Auch die Interessen der Zentralmächte sind geschädigt. Die Bevölkerung sieht in Skoropadsky den Vertrauensmann Deutschlands und Oesterreich und ist geneigt, diese Mächte für Skoropadskys Handlungen verantwortlich zu machen. Die beiden Mächte müssen entweder Skoropadsky günstig beeinflussen oder in unzweideutiger Form die Verantwortung für seine Handlungsweise ablehnen. Sonst müssen sie die Mißgunst der Minoritätsvölker in den Kauf nehmen. Das hieße aber die eigenen Interessen hintanstellen. csac=>aoaoac3ac3ac=>ac7ac3aoic3 RUNDSCHAU Inland * Die „alliüdische Propaganda gegen Oesterreich“. Die „Parlamentarische Korrespondenz“ meldet aus Lemberg: Der Abgeordnete Dr. Jerzabek hat bekanntlich in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 27. Juli eine Interpellation über eine „Alliüdische Propaganda gegen Oesterreich-Ungarn“ an den Ministerpräsidenten gerichtet. in der er unter Berufung auf das Pariser „Journal“ vom 14. Juli eine dort abgedruckte, von einer Haager Korrespondenz verbreitete Stelle aus einem angeblich im „Lemberger Tagblatt" erschienenen Artikel wiedergibt. Der Gedankengang des’ Artikels ist danach der. daß die Entente für die Juden mehr tun solle als die Zentralmächte: die österreichischen Juden wären daher gezwungen, ihre Neutralität aufzugeben. Das „Lemberger Tagblatt“ veröffentlicht nun eine Darstellung des Sachverhaltes, aus welcher hervorgeht, daß ein Artikel dieses Inhalts nie in diesem Blatte erschienen ist. Es handelt sich um in ihr Gegenteil umgefälschte Zitate aus einer Reihe von Artikeln, die in.der Zeit vom 4. bis 12. Juni erschienen sind. Das Blatt, das seit 15 Jahren erscheint, ist seiner Richtung nach stets für die österreichische Staatsidee eingetreten. In diesem Blatt erschien der bekannte Aufruf der Heeresleitung an die Juden Rußlands bei Kriegsbeginn und das Blatt wurde während der russischen Invasion eingestellt. Von dieser politischen Haltung hat sich das „Lemberger Tagblatt“ nie entfernt. Es ist schwer, iestzustellen. wo die Fälschung begangen wurde, im Haag, in Paris oder in Wien. Auch die Angabe Dr. Jerzabeks. daß das „Lemberger Tagblatt“ von der Heeresleitung subventioniert werde, ist falsch. Das Blatt ist nach ieder Richtung hin frei und unabhängig. * Die Gräfin als politische Erpresserin. Unter diesem Titel schreibt die Breslauer „jüdische Volkszeitung": Die ..Reichspost" läßt sich aus dem Innviertel melden, daß „die Ueberilutung“ dieser Gegend mit jüd. Flüchtlingen die Unterbringung von Stadtkindern aui dem Lande unmöglich mache, da die nötigen Lebensmittel fehlen, um die Not der hungernden Kleinen zu mildern. Gräfin Arco z. B„ die sich im v. J. der Döblinger Knabenhorts so fürsorglich angenommen hat, wäre bereit, 20 Kinder zu nehmen, „ialls die erforderliche Nahrung durch die Rückkehr der galizischen Flüchtlinge verfügbar würde.“ Die patriotische Gräfin hat im Kriege ruhig und vornehm in ihrem Schlosse gesessen und hat es den armen Juden Galiziens überlassen, vor dem Feinde zu fliehen. * Die „Reichspost“ vom 2. August 1918 bringt ein 6 Spalten langes Feuilleton über „Zionismus“ von Franz Christel. In diesem Aufsatz wird mit anerkennenswerter Sachlichkeit der erste Jahrgang der Zeitschrift „Der Jude“ ausführlich besprochen. Allerdings verkennt der Verfasser das Wesen des Zionismus, wenn er ihn als eine Abwehrbewegung der Westjuden gegen die Ueberilutung durch das Ostjudentum ansieht und sich dabei aui ein 1842 erschienenes Buch von Josef Wertheimer beruft. Da es den Anschein hat, daß der Verfasser die einzelnen Aufsätze des „Juden" mit ziemlichem Verständnis gelesen hat, wäre diese hämische Vorbemerkung nicht nötig gewesen. Von Interesse ist für uns der Ton unzweifelhafter Hochachtung, der aus dieser Kritik spricht. Er beweist wieder, daß sogar den Antisemiten gegenüber nur das ernste Bemühen der Juden um ihre eigene Kultur und um die Sache ihres eigenen Volkes dazu beitragen kann, das Ansehen des Judentums zu heben. Assimilatorische Anbiederungsversuche finden überall nur Verachtung. Wenn' wir uns mit den anderen verständigen wollen, so ist der Weg nur über unsere Selbstbesinnung möglich. * Zu der Resolution der Wiener . Kultusgemeinde schreibt die „Frankfurter Zeitung“: Es wäre entschieden besser, wenn man die judenfeindlichen Erscheinungen mit anderen kriegsspychotischen Erinnerungen vor der Welt verbergen könnte. Aber die Kundgebung der österreichischen Judenschatt beweist, daß das Uebel schon über die Grenze dessen hinausgegriiten hat, was man schamhaft verbergen kann, daß man vor einer wohlorganisierten Kampagne steht, die man nur im Licht der Oeffentlichkeit erfolgreich bekämpfen kann. Tatsächlich hat man es mit dem alten Haßmittel gewissenloser Obrigkeiten zu tun, die Verbitterung von sich auf den bewährten Prügelknaben, den Juden, abzulenken. In Oesterreich ist allerdings namenlose Erbitterung aur'gehäuft gegen die Behörden, die man iür das vollste Versagen des Ernährungsdienstes und für alle traurigen Kriegsvorgänge verantwortlich macht. Es ist begreiflich, daß die Stellen, gegen die sich diese Erbitterung wendet, den Versuch machen, sie von sich abzulenken. Aber es ist unverantwortlich, daß namhafte Prediger von den Kanzeln herunter direkt gegen die Juden aufreizen, daß man namentlich in der Armee der judenieindlichen Stimmung mehr als freien. Lauf läßt. Es ist wahr, daß die galizischen Flüchtlinge, die zumeist Juden sind, das Leben in Wien nicht angenehm gemacht haben durch allerlei Praktiken und zur wahnsinnigen Preissteigerung im Schleichhandel ihren Anteil beigetrageri haben. Es ist aber unwahr, daß sich Kriegswucher, Preistreibereien und ähnliche Erscheinungen nur aui dieses zugewanderte, meist jüdische Element beschränken. Der Krieg und die Not haben die allgemeine Moral eben fürchterlich verwüstet und die Schwäche der Behörde hat es verhindert, daß der Entartung rechtzeitig ein Damm entgegengesetzt wurde. Vor dem Rettungsmanöver aber, das man jetzt versucht, kann nicht dringend genug gewarnt werden. * Grobe Rechtsverletzung der Lemberger Polizeidirektion. Der bürgerliche Jugend verein „Zirej Jehuda“ in Lemberg hat am 12. Juli an die Polizeidirektion eine Eingabe wegen Bewilligung einer Theatervorstellung „Die Jesojme" ' von Gordin eingereicht Der Preßreierent. Oberkommissär Adam Smolka, verlangte bei der Utberreichung der Eingabe den Nachweis, daß dieses Theaterstück im jüdischen Theater gespielt wird und schien sonst gegen die Vorstellung keine Einwendung zu erheben. Der verlangte Nachweis ist sofort erbracht worden. Der Reinertrag war zur Hälfte für den Nationalfond, zur Hälfte für die Notstandsaktion bestimmt Derselbe Referent ließ dann das Plakat für diese Vorstellung, welche für d.en 30. Juli angesetzt war, anstandslos passieren. Zwei Tage vor der Vorstellung wurde dem Verein ein abweisender Bescheid mit der Begründung zugestellt daß iür die Bewilligung der Vorstellung keine berücksichtigungswürdigen Gründe vorhanden seien. Den hierauf erschienenen Delegierten des Vereines erklärte der Referent: „Für den Nationalfond bewillige ich keine Vorstellung. weil derseibe politischer Agitation dient, und so lange ich hier sitze, wird keine Vorstellung für die dummen Juden aus Palästina bewilligt.“ — Wegen dieses unerhörten Falles von Schikane hat das Wiener zionistische Exekutivkomitee eine Beschwerde an das Ministerium des Innern überreicht. Ungarn * Eine Razzia im Tempel. Wie aus Satorai- Ujhely gemeldet wird, bildet dort eine im jüdischen Tempel abgehaltene Razzia den allgemeinen Gesprächstoif. Am 16. Juli drang in den Morgenstunden unter Kommando eines Wachtmeisters eine Gendarmerieabteilung in das Gotteshaus ein und forderte die Gläubigen auf. den Tempel zu verlassen. Das Vorgehen rief nicht geringe Bestürzung hervor. Die Gläubigen weigerten sich aber Folge zu leisten und beteten weiter, als ob nichts geschehen wäre. Als die Gendarmen sahen, daß sie nichts ausrichten konnten, wendeten sie Gewalt an. ln Satoral-Ujhely ist die berühmte ungarische Weinbörse. Es kommen aus allen Gegenden sehr viele Leute zusammen. Die Razzia war zur Verhaitung von Preistreibern veranstaltet worden. Bei der Untersuchung wurden aber die Papiere der meisten Tempelbesucher in Ordnung gefunden und diese wurden entlassen. Nur einige Personen wurden verhaftet. — Diese ganz unglaubliche Nachricht über rohe Religionsstörung seitens der Behörden wird allgemein einen Sturm der Entrüstung hervorrufen. Das ungarische Judentum wird hoffentlich Maßregeln ergreifen, um energisch Verwahrung einzulegen. Deutschland * Grenzschluß gegen polnische .luden, ln ihrem Leitartikel von voriger Woche weist die „Jüdische Rundschau" darauf hin, daß die in der Oeffentlichkeit mehrfach erörterte Frage des Grenzschlusses für Ostjuden durch die deutsche Regierung in aller Stille erledigt worden ist. indem de facto keine Juden mehr Pässe zur Einwanderung nach Deutschland erhalten. Selbst die Anwerbung von Arbeitern iür Industrie- und Kriegsbetriebe schließt jüdische Arbeiter aus. Nicht einmal denjenigen in Deutschland beschäftigt gewesenen Arbeitern, die gegen Hinterlegung einer Kaution von 100—200 Mark nach ihrer Heimat gereist sind, wird die Rückkehr gestattet, obwohl bei Nichtrückkehr die Kaution veriällt. Wie die englische Presse, die selbstverständlich mit einer gewissen Genugtuung auf diese deutsche Maßnahme hinweist, meldet, liegt diesen Bestimmungen ein ausdrücklicher Regierungsbefehl zu Grunde, der sich auf angeblich vom „hygienischen“ Standpunkt aus „unumgängliche Notwendigkeit“ stützt. Polen ~ Organisation der Assimilanten. ln Warschau wurde vor kurzem eine Organisation der „Polen jüdischen Glaubens" unter dem Namen „Gesellschaft der sozialen Arbeit“ gegründet. Diese Gesellschaft beschäftigt sich vorgeblich mit Sammlung statistischen Materials, in Wirklichkeit mit einer ganz eigenartigen assimilatorischen Propaganda. Wie die Zeitschrift „Polen“ im Anschluß an die Lemberger Zeitschrift „Ziednoczenie“ mitteilt, hat diese Propaganda auch nach Galizien übergegriffen und es wurde in Lemberg ein Verein „Zagiew“ gegründet, der der Gesellschaft beigetreten ist. Auch in Lodz hat eine Versammlung stattgefunden, „die deshalb charakteristisch ist. weil an ihr auch polnisch-katholische Jugend teilnahm“. Die Versammlung beschloß eine Resolution. in der iestgestellt wird, daß „das einzige Mittel zur Lösung der jüdischen Frage im polnischen Staate ist. die in unseren Landen nach dem Weltkriege gebliebene jüdische Masse zur polnischen Kultur und zu dem Edelmut der polnischen Ideale (!) emporzuheben". Natürlich wendet sich* die Resolution auch an die polnische Regierung, sie möge sich gegen alle Forderungen der „jüdischen Separatisten“ ablehnend verhalten. Die polnische Gesellschaft wird aufgefordert, „alle Bürger ohne Unterschied des Glaubens und der Abstammung“ zur Arbeit heranzuziehen, usw. — Die Zeitschrift „Polen“ bemerkt dazu: „Es ist abzuwarten. in welchem Maße diese neubelebte Bewegung sich mit all den schwierigen Momenten der Judenfrage in Polen, die mit wirtschaftlichen und sozial-kulturellen Problemen Zusammenhängen. wird Rat zu schaffen wissen. Denn das eine ist sicher, daß die neu-assimilatorische Propaganda sich nicht mehr mit dem rein ideell-kulturellen Standpunkt der f r ii h e r e n A s s i m i 1 a t i o n s b e w e g u n g wird begnügen diirien." — (Das ist ein deutlicher Wink. Beinahe eine Einladung zur Beteiligung an der Boykottbewegung.) England * Palästina-Bazar London. Von der Nationaliond-Kommission für West-London ist kürzlich mit großem Erfolge ein Palästina-Bazar veranstaltet worden. Mr. Herbert Be nt wich, der Leiter des Ordens of Ancient Maccabeans, der das Präsidium des Bazars übernommen hatte, stellte das Parlamentsmitglied Sir James Boy teil vor, dem die feierliche Eröifnung des Bazars zutiel. Herr Bentwich wies aui die Größe der Aufgabe des JNF. hin. Nunmehr ist die Zeit gekommen, wo viele Millionen erforderlich sind und darum auch die Opfer größer werden müssen. Der Nationalfond beschränkt sich nicht mehr auf Zionisten allein; alle Juden müssen ihm helfen, sein Ziel, die Erlösung des jüdischen Bodens in Palästina, zu verwirklichen. Sir James Boyton hielt hierauf eine mit großem Beifall aufgenommene Rede und er-