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Jüdische Zeitung · 1918-08-09 · 32 (9.8.1918) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
32 (9.8.1918)
Date
1918-08-09
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNO Nr. 52 offensive Antwort Herzls aut diesen gefährlichen Angriff hat Qüdemann natürlicherweise nicht von seinen Anschaltungen abbringen können, so daß er Zeit seines Lebens ein offener Gegner unserer Bewegung blieb und seiner Gegnerschaft auch gelegentlicn Ausdruck verlieh. Die Stellung, die der Verstorbene unserer zionistischen Sache gegenüber cinnahnt. hindert uns selbstverständlich in keiner Weise, seinen wissenschaftlichen Leistungen und seiner überragenden Kanzelberedsamkeit alle Ehre zu erweisen. Es ist heute eine müßige Spielerei, den Gedanken auszumaien. welchen unschätzbaren Nutzen Güdetnann. der Schüler eines Grätz. unserer Sache und damit dem jüdischen Volke schon durch eine günstigere Auffassung der zionistischen Idee hätte leisten können. Wien. Dr.‘Wilhelm Stein. Arbeit für Palästina Der Zionismus ist in ein entscheidendes Stadium getreten, in dem die Verwirklichungsmöglichkeiten auch, für den Einzelnen viel größer geworden sind und in den Bereich der eigenen Arbeit gerückt werden. Obwohl während des Krieges die meisten Menschen, die persönlich ihr Schicksal mit dem der neuen jüdischen Siedlung in Palästina verknüpfen wollen, keine entscheidenden Schritte unternehmen können, so kann doch auch jetzt schon sehr vieles für Palästina vorbereitet werden, um sofort nach dem Kriege in Erscheinung zu treten. In weit höherem Maße als dies schon früher der Fall war. gilt heute, daß die Vorbereitung für Palästina das Rückgrat aller zionistischen Arbeit ist. Ueberall in der Welt ist bei den Zionisten <h‘e Bewegung nach Palästina stärker als je. Auch bei uns in Oesterreich mehren sich die Anzeichen einer solchen Bewegung, die. immer weitere Kreise zieht und in dem Wunsche gipfelt, die Vorbereitungsarbeiten jetzt schon systematisch zu organisieren. Sofern wir wirklich an eine üroßkoionisation denken, dürfen wir uns •nicht verhehlen, daß die Bereitstellung der Menschen. des Kapitals und Materials beizeiten sorgfältig vorbedacht und vorbereitet werden muß. ln allen Ländern steht die Palästinaarbeit gegenwärtig im Mittelpunkt der Monistischen Arbeit, vor allem in Rußland, in der Ukraine und in Amerika, wo großzügige Institute und Anstalten ins Leben gerufen werden. Um die gesamte unmittelbar auf Palästina gerichtete Arbeit auch in Oesterreich zu organisieren. hat das zionistische Zentralkomitee beschlossen. eine Palästina-Abteilung beim Zionistischen Zentralbüro in Wien einzurichten. Die Palästina-Abteilung stellt unter der Leitung eines vom Zentralkomitee eingesetzten Ausschusses, an den sich ein Arbeitskreis anschließen soll. Der Arbeitskreis umiaßt alle jene Vertrauensmänner, die ihre zionistische Betätigung vorwiegend der direkten Arbeit für Palästina widmen wollen. Die Mitgliedschaft im Arbeitskreis wird erworben durch Anmeldung bei der Palästina-Abteilung des Wiener Zentralbüros und durch Zahlung eines Monatsbeitrages von K 1.—. Mitglieder des Arbeitskreises können alle jene sein, die in irgendeinem Zweige der von der Palästina-Abteilung in Aussicht genommenen Arbeit mitwirkevi wollen. Vor allem kommen in Betracht Kenner des Landes. Kundige der Palästinographie, ferner Fachleute der Landwirtschaft, der Industrie, des Bauwesens, des Finanzwesens und insbesondere der Kolonisation. Weiter alle diejenigen, welche selbst in irgendeiner Eigenschaft nach Palästina zu gehen gedenken und jetzt schon eine Verknüpfung mit dem Lande suchen, ferner alle, die Kapital in Palästina zu investieren bereit sind. Der Kreis der Personen wird sich im Verlaufe der Arbeit wesent-, lieh erweitern. Zunächst ergeht hiermit die Aufforderung an alle, die auf irgendeinem Gebiete der Palästina-Arbeit sich betätigen wollen, sich als Mitglider des Arbeitskreises anz u m e 1 d c n. ihren Namen, Adresse und Spezialkenntnisse sowie den Arbeitszweig, in dem sie tätig sein wollen und für den sie eine besondere Eignung oder Vorliebe besitzen, der Palästina- Abteilung des Zionistischen Zentralbüros in Wien. II.. Zirkusgasse 33. bekanntzugeben. Die Palästina- Abteilung wird nach Sichtung der eingelaugten Anmeldungen sodann einen genauen Arbeitsplan für den Arbeitskreis ausarbeiten und vorlegen. Als Mitglieder des Arbeitskreises kommen natürlich auch alle die in Betracht, welche propagandistisch für Palästian und für die Palästina-Arbeit, innerhalb der einzelnen Ortsgruppen wirken wollen, sowohl durch Verbreitung von Palästinakunde als auch duich die Sammlung von Menschen und Geld: der Palästina-Ausschuß braucht in allen Ortsgruppen spezielle Vertrauensleute. Bezüglich der Aufgaben der Palästina-Abteilung wird auf die Kundmachung des Zentralkomitees verwiesen. . „Nowy Dziennik“ Sei: einem Monat erscheint eine jüdische Tageszeitung in polnischer Sprache unter dem Titel „Nowy Dziennik“. Es ist in Oesterreich das erstemal der Fall, daß eine jüdische Tageszeitung in nichtjüdisclier Sprache erscheint. Die z,wei in jiddischer Sprache erscheinenden Blätter, das „Lemberger 'lageblatt“ und die „Wiener Morgenzciiung" entsprechen sicher einem Bedürfnisse, sie klären die großen, breiten Massen des jüdischen Volkes über alles was in der Welt und im Judentum vorgeht, vom jüdischen Standpunkte auf. Nun ist es aber ein ebensolches Bedürfnis, gerade in der heutigen Zeit, wo das Judentum der ganzen Welt vor einem Wendepunkte seiner Entwicklung steht, zu den großen Gruppen des jüdischen Volkes, die nicht jiddisch lesen, und zur gesamten nichtjüdischen Oeffentlichkeit zu sprechen. Für das polnisch lesende Publikum wird dieses Bedürfnis die neue Tageszeitung erfüllen, ln der ersten Nummer des Blattes lesen wir das Programm der Redaktion. ln den 25 Nummern, die bis nun uns vorliegen, trachtet die Zeitung diesem Programm gerecht zu werden. Sie bespricht die großen Weltfrageu mit Objektivität. Von einem höheren Niveau werden die ideen, die die Jetztzeit beherrschen, gewürdigt, alle aktuellen Fragen der Monarchie, sei es politischer oder wirtschaftlicher, sei es kultureller oder künstlerischer Natur, werden sachlich mit entsprechender Kenntnis der Tatsachen und mit gebührender Intelligenz beleuchtet. Mit .spezieller Aufmerksamkeit werden die jüdischen Fragen des Weltalls und der Monarchie besprochen. ln dieser Hinsicht füllt das Blatt eine Lücke aus. Die gesamte polnische Presse nahm bisher der Judenfrage gegenüber eine ganz eigenartige Haltung ein. Entweder sie verschwieg und ignorierte vollständig das gesamte Leben der Judenheit oder, sofern sie es für notwendig erachtete, ihr Augenmerk auf dieselbe zu richten, tat sie es in tendenziöser Weise. Verschwiegen und entstellt wurden dem weiten Leserkreis die großen Probleme des Ringens des jüdischen Volkes um seine Freiheit, ln diesem Blatte, daslängst für das polnisch lesende Publikum eine Notwendigkeit war, finden diese Fragen einen weiten Raum und eine entsprechende Behandlung. In den vorliegenden Nummern finden wir u. a. gute sachliche Artikel über die Frage der nationalen Minderheiten' in Polen, über die Judenfrage in Rumänien, über das Los der jüdischen Kriegswaisen in Galizien. Unter dem Pseudonym K. S. schreibt ein bekannter Fachmann auf volkswirtschaftlichem Gebiete eine Serie von guten, belehrenden Artikeln über den wirtschaftlichen Wiederaufbau Galiziens und die Juden. Der jüdischen Kunst und Literatur widmet das Blatt entsprechende Aufmerksamkeit. Ueber das jüdische Theater dieses Stiefkind des jüdischen Volkes, das weder vom Publikum nach Gebühr geschätzt, noch von der Kritik entsprechend gewürdigt wurde — informiert auch in einer längeren Arbeit die Zeitung und verspricht, mit Liebe und Wohlwollen, aber auch mit Sachlichkeit und Verständnis über die jüdische Bühne zu berichten. Auf zwei besonders interessante Artikel will ich unsere Leser aufmerksam machen. Der bekannte polnisch-radikale Abgeordnete Ernest Breiter veröffentlicht in der Zeitung ein größeres Poem unter dein I'itel ..Bar Kcchba". Diese Dicnimig schrieb Breiter im Kiewer Gefängnis; mit großer Liebe und mit starkem Glauben behandelt hier der Dichter diese jüdische Heldengestalt. Die zweite Arbeit, die uns besonders aufgefallen ist, war eine kurze, aber glänzende Würdigung des eben-verstorbenen in weiten Kreisen leider noch unbekannten jüdischen Dichters Jonas Halpern. Diesen Artikel schrieb Dr. Osias Thon, der während des Krieges diesen stillen, bescheidenen, anspruchslosen, kleinen Kaufmann aus Jedrzejow und großen jüdischen Dichter kennen gelernt hat. Ich las, mit besonderer Aufmerksamkeit diese Worte, weil ich die Möglichkeit hatte, sie .genau zu kontrollieren und zu prüfen. Dr. Thon empfahl den seligen Jonas Halpern mir nach Wien und schöne Stunden waren es für mich, als ich die Möglichkeit hatte, mit diesem . interessanten, schweigsamen, schüchternen,' ernsten und stillen Ghettokinde zu sprechen. Ich spürte sofort, daß sich in diesem kleinen, nach außen uninteressanten Manne eine große, reiche, produktive Seele verbirgt. Ueber diese Seele, über deren starkem Inhalt schreibt in kurzen aber markanten Worten Dr. Osias Thon. Der aktuellen Frage des Verhältnisses der Polen zu den Juden wird eine Serie wichtiger Artikel gewidmet. Nicht nur die Kritik,-sondern die Literatur selbst kommt auch zu Worte. Feine literarische Arbeiten, Perlen der Literatur, wie Skizzen von Jojne Rosenfeld, ein Gedicht von Schneur werden in guter Uebersetzung dem Leser übermittelt. Wir haben an einer Reihe von Beispielen die Wichtigkeit dieses Blattes illustriert. Bevor wir schließen, wollen wir noch hervorheben, daß dasselbe politisch auf der Höhe steht. Ein Leitartikel behandelt täglich die wichtigsten aktuellen Fragen und an zweiter Stelle finden wir die Wiedergabe eines telephonischen Gespräches des Wiener Korrespondenten des Blattes, eines erstklassigen Publizisten, der unter der Marke J. L. schreibt. Das Blatt füllt durch seine Existenz , eine Lücke in unserer Publizistik aus. Es war : seit Jahren ein Bedürfnis und es gebührt Dank und Anerkennung einer Gruppe führender Krakauer Juden, die in kurzer Zeit das bedeutende notwendige Kapital sammelten, um das Erscheinen des Blattes zu ermöglichen. Es hängt jetzt ausschließlich vom Verständnis und Wohlwollen der jüdischen Leser ab. daß sich das Blat erhält und seinen Inhalt vervollständigt. Das wünschen wir ihm aus ganzem Herzen. Wien. AdolfStand. Palästina im Kriege Der hebräische Schriftsteller A. M. L i pschitz, einer der Leiter des Jerusalemer Lehrerseminars, der kürzlich von Palästina nach Berlin gekommen ist, gewährte dem Korrespondenten der „Hazetirali“ eine Unterredung, in welcher er die tröstlichen Seiten der vielfach so traurigen Entwicklung Palästinas im Kriege hervorhebt. Die Widerstandskraft der Siedlung — sagte er — erwies sich viel größer, als man erwartet hätte. Das wird erst sichtbar werden, wenn nach dem Kriege die ganze Geschichte dieser Jahre wird veröffentlicht werden können. Der alte, auf Wohltätigkeit gegründete Jischub erwies sich allerdings als schwach und geriet in eine schwere Krise, als die Geldsendungen vom Auslande ausblieben. Der junge Jischub erhielt so Gelegenheit, auch die Angelegenheiteii des alten zu führen. Die Kolonien erwiesen sich als ein großer Segen für die Stadtbeyölkerung. Die Not zwang die Siedler, die früher vernachlässigte Gemüse-. Bienen- und Viehzucht intensiv zu pflegen.' Die Schulen stehen im ganzen gut, obwohl sie unter der Abwesenheit gerade der besten Kräfte sehr litten. Die Ausgaben haben sich verdreifacht, dennoch konnten die Schulen durchhalten. Eine segensreiche Erscheinung ist die Zusammenfassung der Schulen in eine allgemeine Organisation, ln Jerusalem wurde eine neue Tachkemonischule eröffnet, die gut gedeiht. Das geistige Schaffen in Palästina hat nicht geruht. Manches wichtige Werk wurde vollendet. Außer den auch zu uns gekommenen neuen Büchern Besch aasu. dem von David Kimchi herausgegebenen Gedenkbuch für Jakob Wohlmann, der großen Zoologie von Aharoni sind noch andere Bücher in Palästina geschrieben worden. David J e 11 i n hat mit Grasowski zusammen ein hebräisches Wörterbuch vollendet, das zur Hälfte bereits gedruckt ist. Ein hervorragendes Werk wird die hebräische Grammatik sein, die David Jellin vollendet hat und die nach Ansicht Lipschitz’ neben den Grammatiken von S. D. Luzatto und Barth die beste von einem Juden geschriebene hebräische Grammatik sein wird. B e n z i o n - G u 11 m a n n, Aschar Barasch, Jakob Steiiiberg haben größere belletristische Arbeiten vollendet. Dr. Noa Chacham, Lehrer am Seminar, hat einen Kommentar zur Bibel beendet, der methodisch mehrfach neue Resultate enthält. Efraim R e ubeni hat reiches Material für die Kenntnis, der Flora Palästinas zusammengetragen, David Kimchi Erzählungen und Romane beendet, von denen bisher nur Bruchstücke veröffentlicht wurden. Aus den Kreisen des alten Jischub ist eine Konkordanz der Mischnasprache von Josua Kossowski, eine historische Geographie Palästinas von Israel H u r w i t z zu ^erwähnen. Eine Botanik des Talmud bereitet Frisch vor. Die Judenvorlage in der rumänischen Kammer Der „günstige Ausgleich“ mit den Mittelmächten. Das K. B. verbreitet folgende Meldung aus Bukarest: Die Kammer hat in dritter Lesung das Judengesetz mit 84 gegen 13 Stimmen angenommen. Dagegen stimmten einige Nationalisten mit Universitätsprofessor Cu za an der Spitze, der seit Jahrzehnten zu den schärfsten Antisemiten in Rumänien gehört, und einige Bauernvertreter aus der Partei Averescus. Vorder Abstimmung hatten Ministerpräsident Marghiioman und Minister des Aeußern Arion das Wort ergriffen. Ministerpräsident M a r g h i 1 o m a n wies . auf die Notwendigkeit hin, das Gesetz zu erledigen nicht nur mit Rücksicht auf den Friedensvertrag, sondern auch mit Rücksicht auf die Stellung Rumäniens in Europa. Der Ministerpräsident betonte, daß die konservative Partei nach der Besetzung von Bukarest sich zur Lösung der Judenfrage verpflichtete; man könne daher nicht sagen, daß die Mittelmächte Rumänien gezwungen hätten. Minister des Aeußern Arion griff die Gerüchte auf, wonach die Bevölkerung mit dem Gesetz nicht zufrieden sei. Es handle sich hierbei aber nur um Agitationszwecke. Das Judengesetz' erhält Gesetzeskraft fast in der gleichen Form, in der es in den Kammern eingebracht wurde. Nur bei den Bestimmungen über die zulässigen Nachweise bezüglich der Geburt im Lande wurde zum Artikel 33 des bürgerlichen Gesetzbuches noch Artikel 57 des gleichen Gesetzes hinzugefügt, wodurch die Erbring u n g des Nachweises w e s entlieh e r 1 e i c h t e r t w i r d. Das „Berl. Tagbl.“ bringt noch folgende äußerst bemerkenswerte und charakteristische Einzelheiten aus der Rede Marghilomans: , ... In der Kammersitzung' vom 31. Juli griff der Abgeordnete Cu za in einer mehrstündigen Rede die Jude n v o r 1 a g e an. Ihm entgegnete Mar g hi 1 oman u. a. folgendes: „Die Bevölkerung braucht nichts zu fürchten. , Selbst wenn alle 300.000 Juden des Landes die Rechte erhalten würden, wäre das noch keine Gefahr für Rumänien. Durch das Gesetz werden aber nicht alle Juden zu Bürgern gemacht. Es wurde gesagt, den Juden sollen die Rechte verweigert werden, weil sie keine militärischen Fähigkeiten besitzen. Welche Anforderung können wir aber an eine Rasse stellen, die durch so lange Verfolgung geschwächt wurde! Die konservative Partei ist konsequent. In einer Besprechung, die unser Ausschuß gleich nach der Besetzung Bukarests hatte, haben wir alle Probleme der neuen Lage besprochen und beschlossen, die Agrar- und Wahlreiorm- sowie die Regelung der jüdischen Frage durchzuführen. In einer Sitzung vom 11. oder 13. Juni 1917 hat die damalige liberale Regierung sich verpflichtet, die Judenfrage zu lösen. Desgleichen hat der König seinerzeit die Lösung dieser Frage versprochen. Mit ihr waren sämtliche Staatsmänner, ob liberal, ob konservativ, immer schon beschäftigt Es wird gesagt, wir wären hierzu von den Mittelmächten gezwungen worden. Ich erkläre hiermit, daß die Entente uns in dieser Beziehung viel schwerere Bedingungen gestellt hat. Das vorliegende

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