Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1918-07-12 · 28 (12.7.1918) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
28 (12.7.1918)
Date
1918-07-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2438141-2438675-2438702--5844-2445862
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 28 unter ein paar großmoderne Geschälte, deren energische, oft amerikanisch geschmacklose Reklame in allen Lokalzeitungen, an allen Anschlagesäulen zu finden ist. Dazu kommen jüdische Fabrikanten mit Villen im Cottage. Selbst die Aermsten. ein paar jüdische Hausierer und Trödler, lassen sich tüchtig sehen und hören. Namenlos und verborgen leben nur ein paar Buchhalter und Handelsgehilfen, aber selbst diese wird man bei einer Theatervorstellung. bei Konzerten und Vorträgen mit ihren Familien vollzählig amreffen. Wir sind nun einmal echte Städter mit Neigung zu literarisch-gesellschaftlichen Vergnügungen, ganz wie es der Romane ist, im Gegensatz zum Deutschen, der mit seinen tiefsten Instinkten nur zu Natur und Musik ein wahres Verhältnis hat. Den bildungsuniähigcn, geistlosen Abfall unseres Volkes, der nur Zeitungen liest und Karten spielt, wird man — ieider — hinter den Spiegelscheiben der Kaffeehäuser allzu deutlich sehen, während der christliche Spießbürger die verborgene Bierstube vorzieht. Der „Arier“ mag also in gutem Glauben gegen alle Statistik, bei sich feststellen: unsere Stadt wimmelt von Juden! Nun denken wir uns aber diese 40.000 Städter mobilisiert! Das gibt mit allen Ersätzen etwa 6000 Mann, darunter ganze — 60 jüdische Soldaten! Dabei hat sich kein Wehrfähiger seiner Pflicht entzogen: ja wir nehmen dabei für diese echten Städter dieselbe Verhältniszahl der Tauglichen an. wie für die übrige Bevölkerung, die großenteils vom robusten Landvolke stammt Also ohne Drückeberger zu sein, sind die Juden plötzlich wie verschwunden, als seltene Ausnahme — 10 unter 1000 — in der Masse untergetaucht, die so regsame Minderheit hat das Gesetz einer Situation erfahren, in der zunächst nicht gewogen, sondern nur gezählt wird. Wo ist da ein Makel? Sobald auch im Heere die Qualität hervortreten kann, findet man wieder Juden die Fülle: unter den Ausgezeichneten. Nun zur zweiten Beobachtung: Hinterland und Etappe wimmeln angeblich von Juden. Ich mache auch mein Fragezeichen zu den B-. C-, DundU-Bcfunden, welche so viele Herren zu ihrem Leidwesen ..dem so viel bequemeren“ Felddienst fernhalten, bin aber heilig überzeugt, daß die Verhältniszahl der Drückeberger bei uns eher geringer ist alsanderswo, nur ist wieder der jüdische Hinterlanssoldat und Enthobene sichtbarer als der „arische". Vor allem gibt es ungeheure Massen christlicher Enthobener, die „man“, d. 'h. der politisierende Bürger oder antisemitische Fronturlauber. nie zu sehen bekommt, außer bei einem Streikaufzug öder Krawall und auch da nur zum kleinsten Teile. Millionen Berg- und Rüstungsarbeiter, von den übrigen Gewerben ganz zu schweigen — Millionen Landwirte (wie wenig Juden genießen die längen landwirtschaftlichen Urlaube und Enthebungen!). Neben diesen Massen verschwinden die paar jüdischen Etappen-Offiziere. noch ganz anders wie das jüdische Kontingent im Innsbrucker Aufgebot! Neben dem jüdischen Balmhofsoffizier, der ein 47jähriger Apotheker sein mag, sind zehn junge kräftige Christen als B’eamte beschäftigt und hunderte als Eisenbahner. Alle die aber sieht man nicht oder m u ß sie nicht sehen. Man sieht den jüdischen Kommandanten einer Verköstigungsanstalt, seine christlichen Köche usw. beachtet man nicht Und jetzt denke man an die Tausende von christlichen Lehrern, an Hunderttausende Staats-, Land- und Gemeindebeamte und -Diener, also wieder Massen, neben denen die paar jüdischen Zentralen- und Bankbeamten und selbst die ach so vordringlichen Kriegslieferanten, so weit sie Juden sind, der Zahl nach völlig zurücktreten. Eine vergleichende Statistik der Enthobenen muß unbedingt die militärische Statistik ergänzen, wenn wir ein Bild der jüdischen Kriegsleistung bekommen sollen. Qualitativ sind unsere blutigen Verluste gewiß empfindlicher, weil uns jene großen Reservoirs rüstiger Kriegsbefreiter fehlen, wie sie Kriegsindustrie und Landwirtschaft für die christliche Bevölkerung darstellen. Unsere Heeresverwaltung ist offenbar geradezu in Verlegenheit, den normalen Prozentsatz jüdischer Mindertauglicher unterzubringen, daher die relative „Verjudung“ einiger solcher Hinterlaudsverweudungen. Daß zu den höheren Kommandosfellen und deren Status die Juden bei weitem nicht nach ihrem prozentuellen Anteil an der Wehrmacht Zutritt haben, bedarf keines Beweises. Wir wünschen ehestens zwei Statistiken (so schmerzlich sie uns sein mögen): 1. die der gefallenen und verwundeten Juden, 2. die der jüdischen Ueberläufer und Deserteure. Beide Tabellen vergleichend den Zahlen für die.anderen Nationen der Monarchie gegenübergestellt. Das Ergebnis ist schon jetzt nicht zweifelhaft. ObLL A. doioaoaoioaoBcaiOBOBO RUNDSCHAU Inland * Zwölf aus der Steiermark. In Graz wurde ein Prozess gegen 12 Selchermeisier und einem Operettensänger wegen Preistreiberei und Warenverschleppung durchgeführt. Die Angeklagten hatten Fleisch, das ihnen zugewiesen worden war, außerhalb des Landes zu hohen Preisen verkauft. Einem einzigen wurde ein unrechtmäßiger Gewinn von 7'A Millionen Kronen nachgewiesen. Die chiistlichsoziale Presse, die sonst so genau über Preistreiberprozesse Buch führt, schweigt über diese aufsehenerregende, berechtigten Unwillen erregende Affaire. Wir schreiben die Namen der ■Verurteilten, deren Strafen übrigens lächerlich gering sind, der „Reichspost“ ins Stammbuch: Franz Osterer. Johann Singer, Buchhalter des Osterer, Joseiinc Osterer, Gattin des Franz Osterer, Aloisia Farcndla, Rudolf Ninaus, Anna Wagner, Karl Wagner, Julius Woletz, Dominik Kühberger, Theresia Krautberger, Johann Scheucher, Josef Ulrich und der Operettensänger Wilhelm Agel. * Antisemitismus der Futtermittelzentrale. Wie die „Sonn- und Montagszeitung“ mitteilt, war die erste Tat der auf die Aktion der Deutschnationalen und Christlichsozialen hin neu eingesetzten Leitung der Futtermitfelzentrale — die Kündigung aller jüdischen Beamten und Beamtinnen. Diese Verfügung ist nicht nur eine grobe Verletzung der jüdischen Gleichberechtigung, sondern bedeutet, wie genanntes Blatt bemerkt, für den Staat eine nutzlose Ausgabe von 100.000 K, da den gekündigten Beamten vertragsmäßig eine sechsmonatliche Gehaltsabfertigung gezahlt werden muß. * Die Juden sind Preistreiber. Wolrlgemerkt, nur fdfje Juden! Denn, wenn ein reudaTer Grundbesitzer eines 100 AUlluonen-Gutes seine Riibenernte der Gemeinde Wien für 28 K den Zentner verkauft, während er bei pflichtgemäßer Ablieferung zur Zuckerproduktion nur 4 K erhalten hätte. Ist das keine Preistreiberei? Die offizielle „PreüsprüfuingssteMe“ ist dier Ansicht, daß dieser Gewinn imi ertaubt hoch Ist und dter Verkäufer die Notlage dier Gemeinde Wien ausgenützt hat Der Bürgermeister von Wien aber bestätigt, daß Baron Thavomat dier Gemeinde eiinen außerordentlichen Gefallen gemacht und1 sie selbst den hohen Preis geboten hat. Das Gericht stellt fest: Wenn in diesem Fall statt K 67.000 K 220.000 verdient' wMrdfen, so ist das keine Preitrciberel. Was wäre es wohl gewesen, wenn ein, Händler die Rüben für 4 K gekauft und für 28 K verkauft hätte? Wenn dieser Händler am Ende Jude gewesen wäre? — Dias ist der Segen unserer Preistreibereaverordnung. Die Grundbesitzer dürfen aüah ihre Obsternte zu Wucherpreiisen versteigern, sodaß Obst geradezu unerschwinglich geworden ■ ist und trotzdem auch für teuere Preise •näidhit zu haben ist. So wird die Not der Bevölkerung von den christlichen Feudalherren aiusgenützt. Dem Volke aber wird eingebläut-, daß an allem Unglück dlie Juden schuld sind. Die Juden siiiii die PreistreLber. * Antisemitisches aus der „Arb.-Ztg.“. Die „Arb.-Ztg.“ zeigt in letzter Zeit wieder deutlich antisemitische Allüren. Schon die schändliche Haltung anläßlich der Krakauer Pogrome war charakteristisch und zeigte, bei welcher Grenze das papierene Programm der .„Gleichheit“ eingepackt wird. Jüngst brachte die „A. Z.“ aber Notizen, die genau so in der „Reichspost“ hätten stehen können und voll ganz unverhohlener Gehässigkeit gegen die Juden sind. Diese schlechten Witze „Der noble Jude und sein Gegenstück“ — sind ganz offenkundige Erfindungen, denn es wird niemand glauben, daß tatsächlich ein Rechtsanwalt an alle Bauern, die einem Juden. im Laufe von -2 Jahren Lebensmittel über den Höchstpreis verkauft haben, Mahnungen richtet, sie sollen die Differenz zurückzahlen. (Notabene: warum wird nicht angekreidet, daß man „bekanntlieh“ außer gegen Wucherpreise bei den Bauern nichts bekommt?) Aber die „A. Z.“ leitet diese Geschichte mit den Worten ein: „Ein Jude, der als Flüchtling seit 2 Jahren viel gehamstert und geschachert, muß jetzt sein geliebtes Land Oberösterreich, in dem er auf Staatskosten gemächlich leben konnte, verlassen . . .“ ln so erbärmlich niedriger Weise wird in der soz. dem. Presse von den Flüchtlingen gesprochen, die als Opfer des Krieges ihre Heimat verlassen mußten und an denen der Staat und das Hinterland seine Ehrenschuld übel genug erfüllt hat. So reden Leute, die „gemächlich“ hinter ihrem wannen Ofen geblieben sind, als anderswo alle Schauder der Hölle losbrachen. Das ist soz. dem. Gesinnung. Deutschland * Reichstag. Bei der zweiten Lesung des rumänischen Friedensvertrages ' sagte Abgeordneter Noske (Soz.-Dem.): „Der Rechten geht es zu weit, daß wir uiis der Juden angenommen haben, weil sie darin eine Einmischung in die inneren Verhältnisse sieht. Zu den Kritikern dieser Abmachung hat sich auch der englische Außenminister gesellt, indem er allerhand Versprechungen über die Zukunft gemacht hat. Die Juden sollen sich durch die englischen Ministerreden nicht täuschen lassen, denn England hat es geduldet. daß die Juden vor dem Kriege in Rumänien drangsaliert wurden. Wir billigen das Vorgehen unserer Regierung. Die Herren auf der Rechten wollten aber eine Einmischung in der Königsfrage. Da sind wir passiv.“ — Abg. G o t h e i n (fortschr. Vp.): „Die Regelung der Judenfrage ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Rumäniens, sondern es war nötig, Rumänien an seine Berliner Vertragsverpflichtungen zu erinnern, um die es sich schmählich gedrückt hat., Durch ehrliche Erfüllung der Vertragsverpflicli-' tungen muß und wird sich Rumänien das Vertrauen zurückgewinnen, das es sich verscherzt hat.“ ■ — Abg. Dr. C o h n (Unabh. Soz.): „Wir lehnen den Vertrag ab, weil er nicht unserem Friedensprogramm entspricht und nicht geschlossen worden ist, unt den Friedenszustand zwischen den beteiligten Völkern herbeizuführen, ln der .1 uden frage hat Rumänien seine Verpflichtungen aus dem Berliner Vertrag nicht erfüllt, aber Deutschland und Oesterreich haben die beste Gelegenheit, die Berliner Forderung von 1878 durchzusetzen, jetzt verpaßt zum Vorteil des Petroleumsgeschäftes. Dieser Friedeusverfrag ist kein Akt der Notwehr, wie Herr Noske es hinstellt, sondern ein mehr oder weniger verhüllter oder unverhülker Raub.“ * Wieder ein Verbot - der hebräischen Sprache. Wie aus einer Wolfi-Meldung über die Wiederauf mame des Postverkehres zwischen Deutschland und Rußland zu ersehen ist, stad fast sämtliche Sppadhen für den Korrespondenzverkehr ziilässig — mit Ausnahme der hebräischen und jüdischen Sprache! Es ist zu erwlanten, daß die Miiläiomeii nussischeii Juden gegen diese ungerechte Ausnahmestellung tatkräftige Verwaliimmg dinfcgen werden. * Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlichte am 2. Juli einen auffallenden Artikel über „Palästina und die Ostjuderi“. Darin wird das Buch von E n d r e s über „Zionismus und Weltpolitik“ sachlich besprochen, jedoch im Anschluß daran auf die Tatsache verwiesen, daß der Zionismus nicht nur ein Kolonialproblem, sondern auch ein politisches und religiös-nationales Problem ist. Diese notwendige Ergänzung sieht die „Frkf. Ztg.“ in dem Buch „Judeuproblem“ von 1. Breuer, das vom orthodoxen Standpunkt dem Zionismus die Legitimation bestreitet, im Namen des Judentumes zu sprechen. Im Anschluß daran warnt die „Frkf. Ztg.“ vor einer Ueberschätzung des Zionismus und meint, man werde gut tun, bei politischen Kalkulationen nicht mit dem Zionismus zu rechnen, wie es die Entente tut, sondern mit den Ostjuden selbst. „Heute lebt ja die jüdische Nation des Ostens in der Einflußsphäre der deutschen Politik“, so schließt der Artikel: „auch hier wird es nötig sein, die realen Verhältnisse richtig zu werten, um nicht falsche Faktoren in eine trügerische Rechnung einzustellen.“ — Dieser bemerkenswerten, sicherlich inspirierten Auffassung tritt' die „Jüd. Rundschau“ im Leitartikel ihrer letzten Nummer entgegen und beweist an der Hand der' bekannten Tatsachen (Wahlen in jüdische Vertretungskörper. Wahlen zum jüdischen Kongreß, Palästinaplebiszit in Polen, Stellungnahme des gesamten litauischen Judentums usw.), daß der Zionismus heute tatsächlich die Legitimation hat, als Vertreter der Interessen des jüdischen Volkes zu fungieren und daß er die einzige, Dank seiner Organisation, seinem Programm, seiner Volkstümlichkeit und seiner Idee hiezu berufene Faktor ist. Rußland * Die Sühne des Beilisprozesses. Beim Moskauer Revolutionskoinitce werden in der nächsten Zeit eine Anzahl von Prozessen gegen ehemalige Minister des zaristischen Regimes beginnen. Als erster ist der Prozeß gegen den ehemaligen JustLzminister Scheglowitow in Aussicht genommen, dem zur Last gelegt wird, daß er während des Beilisprozesses den Gang der Verhandlungen im Sinne, der Ritualmordbeschuldigung beeinflußt hat. * Minsker Gemeinde. Seit dem Bestehen der auf demokratischer Grundlage neugewählten Gemeindeverwaltung ist die Frage nach" der offiziellen Sprache der Verwaltung nicht mehr von der Tagesordnung gewichen. Die Zionisten bestehen auf hebräisch, die Sozialisten haltenan der jüdischen Volkssprache fest. Verschwindend ist die Minorität der russisch nationalen Gemeinderäte, die die Landessprache wünschen. Es ist anzunehmen, daß eine Einigung auf der Basis - von Hebräisch und Jüdisch zustandekommt. Die Korrespondenz soll vollkommen hebräisch, die Buchhaltung nur jüdisch, die Verhandlungen in beiden Sprachen geführt werden. * Eröffnung der Kiewer Volks-Universität. Am 9. Juni wurde, in Kiew in einem Hörsaal der Universität die neubegründete iüdisthe Volks- Universität feierlich eröffnet. Der Andrang war so groß, daß ein großer TeiL des Publikums Weggehen mußte. Es wurden große Summen gezeichnet. Polen * Zur Sprachenlrage. In Warschau und Lodz tobt seit langem gerade auch zwischen Juden und Polen ein ■ heftiger Kampf um die Sprache. Die Polen verlangen, daß alle Juden als polnisch sprechende Untertanen betrachtet werden, daß daher auch das Polnische Unterrichtssprache in jüdischen Schulen sein soll usw. Die deutsche Verwaltung hat aber in letzteren das Jiddisch als Unterrichtssprache zugelassen. Nun hat sie auf Antrag des Lodzer Magistrats eingewilligt, daß die jüdischen Standesamtsregister nur in polnischer Sprache geführt werden. * Die jüdischen Gemeindewahlen. Die Bearbeitung des Wahlmaterials und die allgemeinen Vorbereitungen sind in vollem Gange und nehmen den erwarteten Verlauf. Es ist aber noch nicht möglich wegen der Fülle der noch verbliebenen Vorbereitungsarbeit, den gepauen Termin der Wahlen zu bestimmen. Die Vermutungen, daß etwa beabsichtigt werde, die Wahlen zu verschleppen sind grundlos: Palästina * Pläne für die Industrialisierung Palästinas. Amerikanische Ingenieure haben einen großzügigen Plan.für die industrielle Entwicklung Palästinas ausgearbeitet. Es solleil schon jetzt die Vorbereitungen getroffen werden, um den Aufbau Palästinas in Angriff zu nehmen. Durch die zionistische Ingenieur-Gesellschaft werden Pläne zur Einrichtung von Luftverkehrslinien und zur Schaffung von hydroelektrischen Anlagen vorbereitet. Es wird eine vollständige Untersuchung über alle brauchbaren Rohmaterialien in Palästina für die Anlegung von Fabriken zur Gewinnung aus verschiedenen vegetabilen Produkten vorgeschlagen. Andere Pläne beziehen sich auf die Errichtung von Zuckerraffinerien, modernen Gerbereien, Zementfabriken, Wegebau.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.