Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 28 (12.7.1918)
- Date
- 1918-07-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 28 lieber Gebilde gegen inferiore Gemeinschaften. Bei der Betrachtung dieser Geschichte ist der historische Materialismus die einzig richtige Leitlinie: Es gab nie noch Kolonisationsbestrebungen, denen nicht durchaus wirtschaftliche Gründe bewegende Ursache waren. Das erste Auftreten von Europäern in überseeischen Ländern war offensichtlich wirtschaftlicher Natur: Einkaufsniederlassungen. Faktoreien, Stapelplätze, die eine immer größer werdende Menge Beschäftigter heranzogen, die sich mit wahrhaften Wachen umgaben, bis sie schließlich, stets wirtschaftliche Vorteile erspähend, mit brutalen Machtmitteln sich fest im fremden Lande verankerten. Fast gleichzeitig mit der kaufmännischen Kolonisation des Mittelalters trat die „geistige“ in die Weltgeschichte. Missionäre gingen hinaus, um zu predigen. Wie aber stets die proselytenmachende Religionsbetätigung. ferne ihrer geistigen Urform, eine ökonomische Angelegenheit war,' waren die Missionsreisen stets in ihren letzten Folgen Geschäftsreisen: die Missionäre, die predigen gingen, warben — wenn auch meist unwissentlich — für ihr Mutterland, wurden Vertreter ihrer Heimat, stärkten ihre Position und offneren dem Handel die Wege. Es standen ja selbst die Kreuzfahrer kaufmännischen Dingen durchaus nicht fremd gegenüber und die Geschichte der Kreuzzüge ist die Geschichte des großangelegten Warenverkehrs zwischen dem Oriente und dem Okzidente. Eine Kolonisation, die nur aus wirtschaftlichen Ursachen unternommen wurde, kann keine dauernde sein, da die Zusammenhänge der Menschheit nicht allein wirtschaftlicher, sondern auch geistiger Natur sind. Große Ideen, die die Massen zu erfassen im Stande waren, fegten Kolonien hinweg, die mit starker Macht umgeben waren. Dem werbenden Gedanken Mohameds konnten die Bouillons und Vermandoises nicht widerstehen: die grüne Fahne, hinter der eine faszinierende, durchaus geistige Idee stand, trieb sie ins Meer. Der Geist triumphierte über die Materie. Missionen, seit hunderten von Jahren unterhalten, bieten klägliche Erfolge, denn in ihnen ist die Idee verwässert und zu sehr sind sie Macht- und Prestigeangelegenheiten ökonomischer Körperschaften, der Staaten. Kolonien aber, die heute noch bestehen, hält die Macht einer fortgeschrittenen Technik zusammen, solange bis eine hinreißende Idee wieder in die Welt trit’t, die über die Technik zur auch körperlichen Unabhängigkeit ihrer Träger schreitet. Ein Sepoyaufstand ist keine wirtschaftliche Angelegenheit, er ist das erste Aufflammen, eines großen Gedankens, der stärker ist als Selbsterhaltungstrieb und mehr ist als Machtbegierde. Solange eine auf Unabhängigkeit gerichtete Idee rein bleibt, solange sie geistig bleibt, ist sie unüberwindlich: erst, wenn sie wirtschaftliche Elemente in sich aufnimmt, bietet sie dem Angriff offene Stellen. Nie hätte ein Panslavismus Dostojewskis zu Schanden werden können, wenn die späteren Träger der allslawischen Idee nicht den überwindenden geistigen Standpunkt verlassen hätten, widerstandschwach dem Zuge der Zeit folgend. , •Saint Simon aber und die französischen Utopisten und vor und nach ihnen die Anderen gingen hin und waren, geistig und hatten Theorien hinterm Schreibtisch autgezeichnet, auf deren Basis sie zu kolonisieren begannen. Sie vergingen, und die allernächste Zeit schon verwischte ihre Spuren. Sie gingen an der Materie zugrunde. Wohl war ihnen eine hinreißende Idee, die älteste der Menschheit, die von der Glückseligkeit und Erlösung, aber sie verstanden die Zeit falsch, sie erkannten nicht, daß Geist ohne materielle Basis nur die Angelegenheit Einzelner und nur in ekstatischen Augenblicken sein kann, nie aber ein auf Zeit gerichtetes Bindendes einer Gemeinschaft, sonderlich, wenn, wie bei den „Zwei Juden bloß!“ Die Frojit ist in Aufruhr! 11. Isonzoschlacht! Auf der Karsthochfläche standen wir. Wer zählte damals die wahnwitzig fetzenden Granaten? . Spritzte Stein auf, spritzte Blut auf. O, über euch, ihr Steine des Karstes! „Zwei Juden bloß" — die Mär ist so erschütternd, alltäglich, und ihre Pointe, so unendlich, unsäglich traurig. — „Zwei Juden bloß“, im Stein hat man sie verscharrt, irgendwo; ich will an sie erinnern. Sie waren in meinem Zuge. Sonst lauter Polen und Ruthenen. Zweifler und Himmel hießen sie. Zweifler, Chasside mit langem, angegrauten Bart, undHimmel, ein junger, ewig Singender, Lächelnder. Beiden war es bestimmt gewesen. Zweifler hatte sich stets gewehrt, den Bart stutzen zu lassen. Er kam beim Gasangriff um: die Maske paßte sich dem bärtigen Gesicht nicht an. Fast zu gleicher Zeit fiel Himmel, von einem Sprengstück getroffen. Nach dem Gefecht wurde ihr Tod dem „Dienstführenden“ gemeldet. Gleichmütig sagte dieser: „Ach zwei Juden bloß sind es“; ging hin zum jungen Leutnant und meldete es ihm. Mit denselben Worten: „Es sind ja bloß zwei Juden!“ Der junge Leutnant hat nichts darauf -gesagt. Schnell ist er hingeeilt, wo beide Leichen noch im engen Graben lagen; Stets hatte er den fröhlichen Himmel so lieb gehabt. Wissenden Blickes sah er die Leichen an, innerlich jedoch mit fassungslosem Todesgrauen. Dann hat er sein Haupt gebeugt und still „Kadisch“ gesagt. Er war Jude. Einen Monat später ist auch er gefallen. „Zwei Juden bloß“, diese Worte höre ich heute noch. Zwei Juden? — 0, wie viele! Josef Hut. Utopisten, neben der Idee nichts Starkes, wie Blut, Rasse oder Sendung gemeinsam ist. Die jüngste, neuartigste und sicherlich volkstümlichste Kolonisationsbestrebung aber, die jüdische, muß, wenn sie auch die alten Pfade unbedingt zu meiden hat, die Lehren der Geschichte sich zu eigen machen. Damals, als die große Masse der Juden nichts weiter ersehnte als Brot und Sicherheit, konnte Herzl die Losung rufen: eine rechtlich gesicherte Heimstätte. Mit ihr konnte man darangehen, das Judentum, das schlief, sich vergessen hatte, aufzurufen, denn es ist meist der Magen, qui fait les revolutions. Dieser Ruf konnte die Massen aufrütteln, aus der Romantik der Synagoge zum Traume vom Tempel zu schreiten, dann zum Wunsche, zum Seimen und schließlich zum Willen, zur Tat. Klein wäre der Kreis geblieben, auf eine kleine Zahl von Schwärmern . beschränkt, hätten die ersten Zionisten von einem geistigen Zion gesprochen. Herzl war ein grundgütiger Mensch, aber kein Uebermensch, und seine Zeit, die Zeit des beginnenden technischen Wahns und der wirtschaftlichen Exzesse, konnte kein Volk zu phantastischen Zügen in sein Land der Sehnsucht aulstehen lassen. Heute, nun da die Bewegung soweit ist, daß sie unklarer Romantik entwuchs zum scharfumrissenen Ziel, ersteht in ihr, muß . erstehen, der Geist, der (das eben ist ihr grundlegender Gegensatz zu allen Utopien), der ihr eigen war, tausend Jahre vor ihrer Geburt, der ihre Träger trug, lange Lehe sie noch, in Bewegung kamen: der Geist, dem Blute entsprungen, der Geist des Juden tums. Da nun die Realisierung der Idee bereits Faktum ist, da bereits die ersten Taten gesetzt worden, gerade jetzt, da der Uebergang von kleinen Versuchen zu großzügigen Unternehmungen erreicht ist. ist es Zeit, Forderungen zu erheben. die aber nicht nur ökonomischer, sondern zumindest gleicherweise auch geistiger Natur sind. Nun geht es nicht mehr. an,, in der neujüdischen Palästinabewegung eine durchaus wirtschaftliche zu sehen, eine Bewegung, die nichts anderes will; als „eine rechtlich gesicherte Heimstätte“. Nun ist es Zeit zu erkennen, daß wir eine j ü'd iscli e-Gemeinschaft zu gründen haben, eine Gemeinschaft, die jüdisch ist, weil in ihr und •durch ihr jüdisches Wesen der jüdische Geist gefordert, betont und gepflegt werden muß, weil in ihr die jüdische geistige Reorganisation Bedingung ist. Es ist nicht zu leugnen, daß bisnun diese Seite der Bewegung in Palästina zu wenig beachtet wurde. Die Gründe: hiezu zu untersuchen, ist nicht Sache dieser Arbeit. Es genügt nur. die •FeststeilungJ-imd' ihre?'KönSequenz: der Wille^zur Aenderung. , . -(Zweiter TeiLfolgt.) .. Zionistischer Dienst der Jugend Die Einführung einer zionistischen Dienstpflicht wird seit etwa l'/2 Jahren in den Kreisen der Jugendvereine eifrig diskutiert. Der nunmehr begründete „Zentralverband der jüdischen Jugend Österreichs“ hat den Gegenstand aufgegriffen und wird eine eigene Abteilung zur Vorbereitung der Maßnahmen der Durchführung einrichten. Von dieser Seil? geht uns der nachstehende Artikel zu. Der Gedanke, eine allgemeine Dienstpflicht für die zionistische Jugend auszuschreiben, entspringt zwei Quellen. Einesteils hat der Umstand, daß beinahe die gesamte männliche Jugend, durch den Krieg gezwungen ist, jahrelang Militärdienst zu leisten und dadurch völlig aus ihrem bürgerlichen Lebensgang und Beruf gerissen wurde, in'dieser Jugend den Wunsch lebendig werden lassen, in gleicher Weise auch ihrem Volke zu dienen. Ein solcher Gedanke . . ..■-.'L J- Aus dem Leben R. Schmuei Mohilewers*) Im Sommer 1896 starb Baron Hirsch und seine kolonisatorische Arbeit ging an die „Ica“ über; damals kam Mobile wer nach Warschau und beriet mit S o k o 1 o w und A c h a d H a a m. Er wollte die Arbeit der „Ica“ nach Palästina lenken. Er schrieb hierüber an den Großrabbiner Zadok K.ahn, an den Präsidenten der Alliance Narciss Leven und an Salomon Reina c h, der als Vorsteher der „Ica“ galt. Die ersten beiden, die Chowewe Zion waren, sagten zu. R e i n a c h aber lehnte ab. Seine Gründe verdienen angeführt zu werden: Erstens sei der Messias in Gestalt der Freiheit schon gekommen, zweitens sei Palästina ein ungesundes Land, drittens könne man mit der Türkei nicht verhandeln und viertens: „Wir wollen Juden des 20. Jahrhunderts erziehen und Ihr wollt in Palätsina Juden des 12. Jahrhundert züchten.“ Die Antwort Mohilewers spielt auf die Dreyfusanaire an, ist aber besonders charakteristisch durch die Art wie Reinachs viertes Argument erledigt wird: „Wir wollen“ — sagt der greise Rabbiner — „weder Juden des 20. noch des 12. Jahrhunderts schaffen, vielmehr Juden von einem ganz anderen Typus, die einerseits Bürger des 30. Jahrhunderts sind, andererseits Juden aus einer Epoche, die weit vor aller Jahrhundertzählung liegt: Juden aus der Periode unserer Propheten und der Makkabäer . . .“ Dieser Briefwechsel überzeugte Mohilewer, daß man auf die bevorstehende gründende Sitzung der „Ica“ einen moralischen Druck ausüben müsse.' Er ließ durch die Chowewe-Vereine Petitionen an die Adresse der „Ica“ sammeln. Das „lca“-Komitee wußte sich jiicht anders zu helfen, als indem es *) S. Nr. 26. ist nur durch den Krieg möglich geworden, da erst auf dem Wege der Erfahrung erwiesen werden mußte, daß eine Unterbrechung des normalen Lebens, die der Grundstimmung bürgerlicher Gesinnung,' wie alles Ungewohnte, stets völlig undenkbar erschienen wäre, durch den Zwang der. Ereignisse, durch die Verpflichtung gegenüber dem sozialen Ganzen, dem Einzelnen auferlegt werden kann. Bei der Jugend selbst ist dadurcli ein viel größeres Verständnis dafür erwacht, in welchem Maße der Einzelne für die Gesamtheit einzustehen hat. Selbstverständlich ist es für den jungen Zionisten besonders schmerzlich, daß er nicht, wie beinahe alle anderen Völker, durch den Dienst für das Vaterland auch seinem eigenen Volke unmittelbar dient. Daraus mußte die Sehnsucht entstehen. auch dem eigenen Volke, das nicht minder in Gefahr ist und bei dem nicht nur ein Kampf oder eine Verteidigung der Existenz zu führen ist, sondern das in seinem Gesamtaufbau eigentlich erst geschaffen werden soll, seine ganze und ungeteilte Kraft zur Verfügung zu stellen, und wenn nicht für das ganze Leben — was nicht in allen Fällen tunlich ist — so doch für eine angemessene Zeit. Daher ist aus den Kreisen der Jugend in den letzten Jahren immer wieder dei- Ruf laut geworden, die zionistische Organisation möge eine allgemeine Dienstpflicht aüsschreiben. Der junge Jude wird viel stolzer, aufrechter, ernster und bewußter seine Zugehörigkeit zur jüdischen Bewegung fühlen, wenn er weiß, daß diese Zugehörigkeit auch verpflichtet und daß er durch seine Leistung sich das Recht erwirbt, als aktiver Teilnehmer der jüdischen Bewegung, als legitimiertes Glied des jüdischen Volkes, aufzutreten. Andererseits aber muß bedacht werden, daß die Aufgaben, die dem jüdischen Volke und seiner üerentin, der zionistischen Organisation, gesetzt sind, so weitverzweigte und umfangreiche sind, daß sie ohne eine viel weitgehendere Heranziehung von Arbeitskräften, als dies bis jetzt der Fall war, nicht erfüllt werden können. Wenn das jüdische Volk wirklich in einen lebendigen Organismus umgewandelt werden soll, so muß von einem zentralen Motor aus Blut und Geist in alle Teile und Teilchen des Volkes geströmt werden. Dabei muß endlich mit der Auffassung gebrochen werden, als ob gelegentliche Agitationsversammlungen, Feste mit gemischtem Programm und ähnliche Veranstaltungen wirklich eine zionistische Arbeit darstellten. Man muß vielmehr einsehen lernen, daß das ganze Leben des Volkes von einem nationalen Fluidum ergriffen werden muß, daß alle Lebensäußerung des Einzelnen und der Gemehide irgendwie von nationalem Geist erfüllt sein muß. Dazu ist notwendig, daß Belehrung über Wesen und Aufgabe des jüdischen Volkes in das Volk hineingetragen wird, und daß es in ständiger Aufrüttelung aus der Trägheit der Instinkte zu nationalen und zionistischen Lebenszielen geführt wird. Das kann aber nur geschehen, wenn in jedem Volksteil Menschen da sind, die ganz und ausschließlich dem nationalen Gedanken dienen. Ganz abgesehen aber von dieser dringenden Notwendigkeit einer Erfüllung des Lebens mit der nationalen Idee, sind eine große Menge von konkreten Arbeiten im Dienste des jüdischen Volkes zu erfüllen. Da wir nur von der Gegenwart sprechen, so wollen wir in diesem Zusammenhang nur ganz oberflächlich andeuten, welche gewaltige Arbeit die Neukonstituierung der jüdischen Nation in Palästina erheischt. Aus dieser Erkenntnis heraus muß man zu dem Resultat kommen, daß die zionistische Organisation nur dann in der Lage sein wird den Aufgaben, die an sie herantreten, gewachsen zu sein, wenn sie nicht auf gelegentliche gutwillige Mitwirkung des einen oder anderen Parteigenossen angewiesen ist. Die zionistische Organisation braucht ein Heer von Menschen, che ständig völlig zu ihrer Ver- Ort und Zeit der Versammlung der 0Öffentlichkeit verschwieg. Mohilewers diesbezügliche Anfragen wurden nicht beantwortet; endlich erhielt er einen anonymen Brief aus Nancy, _aus dem er in letzter Stunde das Datum erfuhr. Er konnte nur noch am Hirsch Hildesheimer nach Berlin und Emil Majersohn (dem späteren Leiter der „Ica“-Untemehmungen in Palästina, damals Beamten der Havas) telegraphieren und die beiden ersuchen, die Wünsche der russischen Chowewe bei der Sitzung zu vertreten. Dies geschah, aber gegen Reinachs Einfluß war nicht aufzukommen. Es wurde -nur erreicht, daß die notleidenden Kolonien Wadi Chanin und Chedera 150.000 Fr. erhielten. Dies war der erste Schritt der „Ica“ in Palästina — ein Werk Mohilewers. 1896 erschien der „Judenstaat“. Durch den damals in Paris weilenden Ussischkin erfuhr Mohilewer, daß auch Nordaa sich der Bewegung angeschlossen habe. Diese erfreuliche Nachricht wurde den Chowewe-Zion-Vereinen in einem Rundschreiben mitgeteilt, das gerade zum Sabbat Nachamu herauskam. Wie unwahrscheinlich dieser Anschluß der beiden großen Juden aus dem Westen den russischen Juden erschien, mag daraus ersehen werden, daß Achad Haam, der immer gegen die Verbreitung tröstlicher, aber falscher Nachrichten kämpfte, bei einer Versammlung dem Ausschuß vorwarf, er verbreite die falsche Legende, der berühmte Nordau habe sich dem Zionismus angeschlossen. . . ... Per Schekel ist der Grundstein der zionistischen Organisation. Die Zahlung des Schekels (K 2.—) ist das erste Bekenntnis zum. Zionismus. . Entgegennahme im Zion. Bureau, Wien, IL Zirkusgasse 33. x