Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 27 (5.7.1918)
- Date
- 1918-07-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 27 CH «CD «CD «CD ■ CD «CD ICD «CD ICD «CD ICD RUNDSCHAU Inland * Hermann Bielohlawek. Er war eigentlich kein rechter Antisemit, der Schlossersohn, der sich vom kleinen Vorstadtgreisler bis zum Exzellenzherrn entwickelte. Er bildete in dem Heldenzeitaltcr der Barrierestöcke so die Mitte zwischen dem Salonantisemiten Pattai und dem ewig besoffenen ..Beuschelritter“ Schneider. Bielohlawek war der Vertreter jenes kerngesunden Wienertunis. das zu schimpfen liebt; ohne cs ernst zu meinen, dem das Judentum nicht als Feind erscheint, sondern als eine ihm unverständliche und deshalb vieliach lächerliche Körperschaft. Sein Hat! galt' den Sozialdemokraten, die ihn. den aus dem Volk herausgewachsenen, verhöhnten. Die liberale Presse liebte es, ihn den Juden als Wauwau hinzustelien. Aber er war es nicht. Freilich gab cs auch bei ihm antisemitische Anwandlungen genug. So. wenn er sich gegen die Anstellung jüdischer Beamter wehrte. Als ihn die Wähler des 1. Bezirkes fallen ließen, zog sich Bielohlawek ganz auf die Wohlfahrtsanstälten zurück, wo er ein ganz ansehnliches Verwaltungstalent entwickelte. Er begann sogar als alter Mann zu lernen, geistig zu arbeiten. Wenn man ihn mit den christlichsozialen Führern von heute vergleicht, mit Weißkirchner, Kunscliak, Tomola usw.. so fällt das sicherlich nicht zu Ungunsten Bielohlaweks aus, der als Landesausschuß den Juden gegenüber sogar Objektivität zeigte. j. I. * Eine Pikanterie. Die „Neue Freie Presse'“ ist kompromittiert. Es wurde ihr nachgcwiescu, daß sie die „von lügnerischen Fanatikern des jüdischen Nationalismus ausgedachten'“ Gerüchte über J v d e n p o g r o m e in Galizien verbreitet hat. Der „Neuen Freien Presse" kann man wahrhaftig nicht vorwerfen, daß sie gegen die unerhörten Pogrommachinationen der Polen, die jetzt auch von den Deutschen nachgemacht werden, in einer auch nur so entschiedenen Weise Stellung nimmt, wie es ein Blatt, das den Namen liberal führt, ganz ohne Rücksicht darauf, ob es von Juden gelesen oder geschrieben wird, tun müßte. Und doch wird ihr in der letzten Nummer der Zeitschrift „Polen““ dieser Vorwurf gemacht. Denn trotz der in der ganzen Welt bereits bekannten Tatsachen, trotz sogar dem Bekenntnis des Polenklubs, ..macht dieser komische Artikelschreiber in „Polen“ noch immer verzweifelte Anstrengungen, die Judenpogrome als „Hungerkrawalle“ zu erklären und ihre Pogromqualität als böswillige Erfindung hinzustellen. Ein irauriger Ruhm für die „Arbeiter-Zeitung“ ist es, daß sich „Polen“ dabeLauf sie Jjjejufcn darf. Es muß eijimal. festgenagelt” werden, daß ' auch "dieses dernökratische Organ so wie die gesamte liberale Presse über die fortgesetzten Exzesse gegen die Juden in Galizien kein Wort auch nur zu berichten weiß. Während sonst jeder kleine Zwischenfall peinlich vermerkt wird, hat diese gesamte Presse nur über die Krakauer Ereignisse, die nicht mehr zu verschweigen waren, kurze Notizen gebracht, jelach von den weiteten Ereignissen in Wieliczka, Neu-Sandez, Narol, Lemberg, Stryj, kürzlich in Jaroslau usw. kein Wort erwähnt. Totschweigen ist ein Liebesdienst und die Lüge ist eine Waffe, die in diesem Falle vergeblich als Schild vorgehalten wird. Die Wahrheit ist zu bekannt, um verborgen zu bleiben. Aber daß „Polen“, ausgerechnet die- ,,N- Fr. Pr.“ als Verbreiterin des „Pogrommärchens“ hinstellt, ist wahrhaftig beinahe ein Witz. * Wer trägt die Schuld Der L. A. Kunschak, der Judenhetzer, hat diese Woche in einer Versammlung die Antwort gesagt; Die Juden, welche die Wirtschaft machen und die Regierung, welche sie duldet. — Von der Mitwirkung der Bauern und Agrarier scheint dem Redner nichts bekannt zu sein. Daß die Bauern nicht nur selbst im Ueberfluß leben, während die städtische Bevölkerung darbt, sondern daß sie auch durch die Wucherpreisc, die sie für Lebensmittel verlangen, die städtische Bevölkerung aussaugen und die Quelle alles Uebels bilden, das dari der Partei, deren Anhängerschaft sich aus der Bauernschaft rekrutiert, nicht bekannt sein. Und in der ganzen Oeffentlichkeit findet sich kein Organ, das diese Tatsache nach Gebühr beleuchten würde! So gelingt cs tatsächlich einer Bande böswilliger Verleumder, die Aufmerksamkeit von den Schuldigen abzulenken und als ein Opfer, das immer willkommen aufgenommen wird, die Juden hinzuv.’crfcn. * Die Sicherheitsorgane in Galizien. Wir erhalten folgende Zuschrift:- Przemysl, am 23. Juni 1918. Geehrte Redaktion! Die jüdische Presse berichtet in letzter Zeit, daß die Sicherheitsorgane in Galizien ihren Pflichten nicht nachkommen. Nun war ich aber hier Zeuge eines Vorfalles, der das Gegenteil beweist. Am 20. d. M. um 4 Uhr nachmittags verhaftete . in der Katedralnagasse ein Polizeimann einen jüdischen Soldaten, weil letzterer sich mit einer Bewilligung zum Ausgehen während der Beschäftigungszeit nicht ausweisen konnte. Unterwegs, als der Polizeimann seine Aufmerksamkeit anderswohin lenkte, nützte wohrscheinlich der begleitete Soldat die Gelegenheit aus, um sich von seiner Eskorte zu entfernen. Von einer Entfernung nicht mehr als 10 Schritte feuerte der diensteifrige Polizeimann mit dem Revolver gegen den „Fliehenden“, welcher auch getroffen zu Boden stürzte. Auf das Geschrei des Verunglückten liefen Leute herbei, von denen einerseits der Empörung gegen den Wachmann Ausdruck gegeben wurde, anderseits Zwischenrufe, wie „Zyda dyabel nie vezmie“ (Den Juden hole kein. Teufel) sich vernehmen ließen. Der Polizcimann aber triumphierte. Auf meine Anfrage, ob er bei so kleiner Entfernung und im Zentrum der Stadt ohne Waftengebjaüch ihn nicht ergreifen konnte, erwiderte er: „Jaj zdrowia na loteryi nie wygralem“ (Ich habe meine Gesundheit auf der Lotterie nicht ’gewonnen)7'!Die Mutter und Schwester des Verunglückten (wohnten in der Nähe), die um Zutritt zum Schwerverwundeten flehten, wurden vom „pflichtbewußtem“ Polizeimann mit rück-' sichtslosester. Roheit zurückgewiesen. — Bis dahin reichte das Pflichtbewußtsein der galizischen Polizei in diesem Falle, wo es sich nur um eine Disziplinarübertretung eines jüdischen Soldaten handelte. Wie wird es aber ausschauen, wenn es sich um Verbrechen der Störung öffentlicher Ruhe, des Raubes und Totschlages (z. B., Judenpogrome) Händeln Wlrff?rrrr-7fn^wr‘ ** Ungarn’ * Das Beispiel. Die .'Judenhetze in Wien hat auch in Ungarn ein Echo gefunden. Die antisemitische Bewegung ist; in stetem Anwachsen. „V i 1 a g“ . berichtet über; .die mit großem Aufwande betriebene Agitation im Interesse einer gewaltigen Förderung und Entwicklung der katholischen-Presse in Ungarn, die mit allen Mitteln unternommen worden ist. So schreibt ein Wiener katholisches Blatt:- Die Bevölkerung hat ihren Gefühlen gegen die Tsc'liechen und Juden dieser Tage-in einer erbebenden Demonstration Ausdruck gegeben. Während der Rede Dr. Weiskirchners. ,des Bürgermeisters von Wien, wurde von vielen der Ruf nach Pogromen gegen, die .Juden laut, denn sie sjnd es, die das Leben ..unmöglich machen. Es wäre zu wünschen, so schreibt ein Budapester katholisches Blatt, daß, die Massen des ungarischen Volkes dem Wiener Beispiele folgen sollten. Der „Vilag“ protestiert gegen diese von der Zensur und den Behörden geduldete Agitation und weist darauf hin, daß dies in Galantha bereits günstigen Boden gefunden habe, denn, wie das Blatt erfährt, haben dort seit einigen Tagen Straßendemonstrationen stattgefunden. Gleichzeitig bildeten sich Banden, welche die Gala n t h e r Juden mit Messern anfielen. Polizei und Gendarmerie trafen bisher gar keine Maßnahmen. Das Blatt protestiertenergisch gegen die systematischen Judenhetzer und fordert die Regierung zum Einschreiten auf. * Ungarns Fluren und Oesterreichs Hunger. Warum die Ungarn keine Lebensmittel nach Oesterreich lassen? In der „Reichsnost“ schreibt ein origineller Kopf, der das angebliche Gerücht von einem „iiidisch-protestantischen Bündnis“ dementiert. darüber: „Gottes Gnade hat Ungarns Fluren stets reichlich gesegnet, und wenn heute, wo wir hier mit schweren Sorgen kämpfen, noch in Ungarn annehmbare Lebensverhältnisse sind, so freuen sich die christlichen Bürger der Monarchie darüber sicher neidlos vom Herzen. Daß jedoch wenig oder fast nichts Oesterreich davon zugute kommen kann, ist wieder nichts anderes als die Betätigung jener Rasse, die in wucherischer Ausbeutung des reichen Ungarn möglichst den letzten Heller Oesterreich aus der Tasche ziehen möchte.“ — Jetzt weiß man es also. * Der Obermagyar. Als strammer Magyar, der es an chauvinistischem Nationalismus noch -dem Grafen Tisza zuvortut, geberdet sich jetzt Herr Bela Szterenyi, der ungarische Handelsminister. In dem gerechten Kampf, den das ungarische Proletariat und die unterdrückten Völker Ungarns um ihr Recht kämpfen, stoßen sie auf die brutale Gegnerschaft der magyarischen Magnaten und Großgrundbesitzer, und als Avantgarde dieser Gewaltherrscher geben sich leider die jüdischen Magyaren vom Schlag des Herrn Szterenyi oder Stern her, gegen die sich natürlich auch die Volkswut richtet. Zu büßen haben es dann die kleinen, unschuldigen Juden. Wann wird das jüdische Volk endlich einsehen, daß niemand ihm so viel Schaden bringt als die in hohe- Aemter und Würden sich drängenden Assimilationsjuden, die ihr Judentum verraten, Handlangerdienste tun, und doch von der naiven jüdischen Masse noch immer mit einer Art Respekt betrachtet werden? Deutschland * Aus der Jugendbewegung. Eine Tagung der national-jüdischen Jugendorganisationen Deutschlands trat am 16. Juni, in Berlin zusammen, die von etwa 60 Vertretern aus dein Reiche besucht war. Die Versammlung beschloß rdig_ Qründung .eines..ständigen. Ausschusses,^ der., eine organisatorische Zusammenfassung aller aui" nationaler Grundlage arbeitenden jüdichen Jugendvereine darstellt. Die Hauptaufgabe des neugegründeten Gesamtausschusses und seines geschäftsführenden Organs werden die Vorbereitung eines national-jüdischen Jugendtages sein, der die Beschlüsse vom 16. Juni zu bestätigen und sich über die gemeinsame Arbeit der Jugend grundlegend auszusprechen hat. Es soll der Anfang zu einer großen national-jüdischen Jugendbewegung sein. Der Statutenentwurf wurde von der Vertretertagung angenommen. Der Gesamtausschuß gliedert sich satzungsgemäß in einen engeren geschäftsführenden Ausschuß von 9 Personen und einen von weiteren Vertretern der örtlichen Jugendorganisationen. * Rabbiner Dr.- Werner, der Oberrabbiner von München, ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Er war einer der angesehensten und bekanntesten Kanzelredner und gab auch mehrere Bände Predigten und andere Schriften heraus. — lieft Mk. 1.20. — Aus dem Inhalt; Kahane: Frank Wedekind. Hasenclever: Antonius und Kleopatra auf dem Meer. Sommerfeld: Charakter und Geste. Lauckner: Der Weg zur expressiven Schauspiel- , kunst. Klabund: Der Dichter .und der Kaiser, chi-, i nesisches Märchen. Kurt Hiller: Neben dem System. Camill Hoffmann: Walter Hasenclever. Gertrud Eysoldt: Reinhardt und die Schauspieler usw. Daimon. Eine Monatsschrift. Herausgeber Jakob Moreno Levy. Redakteur E. A. Reinhardt. Verlag Brüder Suschitzky, Wien, Heft 2, April 1918. Preis des Heftes K 3.50.— Aus dem Inhalt: Franz Blei: Das Evangelium des Apollonius; Paul Claudel: Deux cantiques; Dr. Al. Schmid: Dostozewsky und der Panslawismus: Franz W e rfel: Benennung: Alax Brod: Der Messias (aus dem Hebräischen , des David F r i s c hmann): ferner Gedichte von Rudolf Fuchs. Jak. Mor. Levy, Iwan Goll u. a„ sowie mehrere kritische Arbeiten. Büchereinlauf ln dieser Rubrik verzeichnen wir Werke, die der Redaktion zur Rezension zugegangen sind und deren Besprechung wir uns Vorbehalten. Deutschlands Zukunft bei einem Macht- und bei einem Rechstfrieden. Von Dr. Oskar S t i 1- 1 i c li. Verlag Naturwissenschaften, Leipzig 1918. 77 S. H. Thomas, Religion und Leben. Verlag Naturwissenschaften, Leipzig 1918. 6 Mk. igereth zedek olamim. Von D. Z. Katzb u r g (hebräisch). Waitzen, Ungarn, Verlag Tel Talpios, 1918. 32 S. Briefe einer Frau an Walther Rathenau. Zur Transzdenenz der kommenden Dinge. Frankfurt a. M. 1918. Verlag von Englert & Schlosser. 91 S. 2 Mk. Sven Hedin, Jerusalem. Feldpostausgabe. 160 S. 25 Abbildungen u. 1 Karte. Leipzig 1918. F. A. Brockhaus. 1.50 Mk. Agnon ist ein junger Galiziancr, der auch dem deutschlesenden Publikum bereits durch seine Beteiligung an dem im Jüdischen Verlag erschienenen „Pessachbuch“ und „Buch von den polnischen Juden“ bekannt ist. Zeitschriftenschau Der Mensch. Monatsschrift für Kultur. Herausgeber Leo Rciss. Heft 1—5 (Jänner—Mai 1918). Das Heft K 1.—. '— Aus dem Inhalt dieser neuen Zeitschrift, in dem sich die jüngste Generation österreichischer Dichter und Literaten ein Organ geschafien hat, das über alle zersetzenden Schranken der Völkerentzweiung wieder zu menschlichem Lebensgefühl aufrufen will, erwähnen wir: Gedichte von Urzidil. Otto Pick. Karl Brand. Felix Braun. Erika Rheinisch. Alfr. Grünewald u. v. a., eine Dichtung „Gegengott“ von Ernst Weiss, drei Szenen aus einer Tragödie „Don Juan“ von Ernst Feigl, „Babu“ von Emil Lucka, „Der Hund" von Walther Brand, „Der Bruder“ von Heinrich Mann, ein Aufsatz über Strindberg von Walther Fürth, zahlreiche Uebersetzungen tschechischer Werke von Brezina, Capek, Marek, Bezruc, Vrchlicky, ein Aufsatz von Dr. G. Glück über Weltbürgertum; besonders verdienstlich ist die Aufnahme alter, aktuell gewordener Stücke, z. B. „Noveletto“. Charles Duveyrier „Die neue Stadt“, J. G. Herder „Lieder der Wilden“ usw. — Es bedarf nicht erst der Erwähnung, daß ein großer Teil der Mitarbeiter Juden sind, in deren .Grundgefühl das jüdische Bewußtsein oft durchleuchtet. Das junge Deutschland. Monatsschrift für Theater und Literatur, herausgegeben vom Deutschen Theater. Erich Reiss, Verlag, Berlin. Heft 3, Aprii-Mai 1918. (Schriftleitung Arthur Kahane, Heinz/’H e r a 1 d.) — Jahrgang Mk. 13.—, Einzel- Ost und West. Illustr. Monatsschrift f. d. gesamte Judentum. 18. Jahrgang. — Das Mai-Juniheft bringt eine interessante ausführliche Auseinandersetzung mit Max S c h e 1 e r, der in seinem Buch „Von den Ursachen des Deutschenhasses“ auch den „zersetzenden jüdischen Geist“, der in deutsche;; Verkleidung das Deutschtum nach außen repräsentiere, angeführt hatte. Der Aufsatz weist die falschen Angaben und die .fehlerhafte Argumentation des berühmten katholischen Philosophen treffend zurück. — Weiters enthält das Heft einen Nachruf für Hermann Cohen von Dr. Lewkowitz, einen Aufsatz über die Malerin Meta Cohn-Handel mit 9 Abbildungen, ferner: „Zum Gedächtnis Eduard Glasers“ von Dr. M. Maas, „Rumänien; und seine Juden“ von Dr. S. Schiffer (Schluß), „Lied des Heimatlosen“ (Jüd. Volkslied) mit Noten usw. Josef Kastein. Logos und Pan. Eine Liederkette aus unserem Leben. R. Löwit Verlag, Berlin- Wien 1918. 64 S. Geb. 4.50 K. Dr. M. Braun. Kurzer Gang durch die Geschichte der jüdischen Literatur. R. Löwit-Verlag. Wien 1918. (Jüd. Handbücher 1.) 87. S. Preis: Sven Hedin, Bagdad—Babylon—Ninive. 165 Seiten, 26 Abbildungen (16 Phot., 10 Zeichnungen Hedins). Feldpostausgabe Mk. 1.—. Leipzig 1917, F. A. Brockhüus. Paul Cauer, Walther Rathenaus staatsbürgerliches Programm. Darstellung und Kritik. Berlin, Weidmannsche Buchhandlung. 1918. 72 S„ K 2.—. Philodikos, Bemerkungen zur Verfassungsreform in Oesterreich'. Hellerau, 1917. Hellerauer Verlag Jakob Hegner. 61 Seiten. Mk. 1.50.