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Jüdische Zeitung · 1918-06-28 · 26 (28.6.1918) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
26 (28.6.1918)
Date
1918-06-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 26 jüdisch-sozialistischen Arbeiterverbandes Poale Zion, stellte die Ausschreitungen gegen die Juden in Galizien und Bessarabien dar und begründete die Forderung der jüdischen Minderheiten’ nach Anerkennung ihrer nationalen Rechte. Eine Reihe jüdischer Organisationen schloß sich der Protestkundgebung an, welche zu folgender einstimmig angenommener Resolution führte: „Die am 11. Juni abgehaltene jüdische Volksversammlung in Scheveningen erhebt entrüstet Protest gegen die Pogrome in Galizien. Sie sieht in ihnen eine Folge der systematischen Hetze, die seit Jahren mit dem Zweck der bürgerlichen und nationalen Entrechtung und wirtschaftlichen Verdrängung der Juden aus Polen und Galizien betrieben wird. Die Versammlung protestiert gegen die Pogrome in Bessarabien und Rumänien, gegen die Auslieferung der wehrlosen 300.000 Juden Bessarabiens an Rumänien und die Bestimmungen des Bukarester Friedensvertrages, der die Entrechtung der Juden Rumäniens in Zukunft ermöglicht und gesetzlich festlegt. Sie fordert internationale Bürgschaften für die bürgerliche und nationale Gleichberechtigung der Juden in Galizien und Polen, sowie für die uneingeschränkte bedingungslose Erfüllung des Berliner Vertrages von 1878 und die Gewährung nationaler Selbstverwaltung für die Juden in Bessarabien und Rumänien.“ Inland * Die Judenhetze. Die deutschen Volkstage, die gegenwärtig in ganz Oesterreich beliebte Institutionen geworden sind, sehen ihre Hauptbedeutung in einer zügellosen Hetze gegen die Juden. Daß ein derartiger Volkstag auch in Wien möglich war, ist eine beschämende Tatsache, die nur dazu beiträgt, nun auch die Provinz zu ermutigen. In jeder Stadt und in jedem Städtchen kommen die deutschen Helden jetzt zusammen, um für den Siegfrieden, für den Krieg bis zum endgültigen Siege, und das heißt wohl so viel, wie für den Krieg als dauernde angenehme Einrichtung der europäischen Welt zu schwärmen und bei dieser Gelegenheit in blindwütigem Hasse Beschuldigungen empörendster und absurdester Art gegen die Juden zu erheben und die arme, leidende Bevölkerung gegen die Juden aufzureizen. Auch die gesamte antisemitische Presse Wiens und der Provinz ergeht sich in den unerhörtesten Hetzereien. Dies alles wird von den Regierungsorganen und von der Zensur geduldet. Die Herren, welche durch ihre verblendete Kirchturmpolitik den Krieg verlängern und das endlose Leiden der Menschheit vervielfachen, wagen es, die Schuld am Kriege und an den traurigen Verhältnissen den Juden zuzuschieben. „Hoffentlich,“ schreibt ein solches -Antisemitenblatt, das uns ein Freund aus dem Felde einschickt, „kommt nach dem Kriege eine tüchtige Abrechnung, eine antisemitische Welle, welche unseren gefährdeten Volksbaum von allem fremden Schmarotzerungeziefer reinigt!“ Die liberale Presse schweigt dazu. Die Juden aber sehen die Gefahr, die heraufzieht, nicht kommen und leben blind in den Tag hinein. * „Der wahre Schuldige“ an unserer Nahrungsnot ist nach dem Leitartikel der „Reichspost“ vom 20. d. M. — nicht der „jüdische Wucherer“ (auch dieser, natürlich), sondern der englische Absperrungskrieg. Da nun wohl niemand glaubt, daß England so bald völlig besiegt werden kann und unsere Approvisionierungszustände wohl keinen Verzug mehr dulden, werden die Leser der „Reichspost“ einsehen, wo die wahren Schädiger der Volksinteressen und die Urheber aller Not zu finden sind: Es sind die Leute, die in ihrer tollgewordenen Phantasie die ganze Welt unterjochen wollen, jeden Verständigungswillen als unpatriotisch denunzieren und dadurch erreichen, daß die Maßregel der Absperrung perpetuiert wird. Mit diesen Leuten wird das Volk einmal Abrechnung halten und es wird alle Ablenkung der Blicke auf die Juden nichts nützen. * Die „Neue Freie Presse“ bringt in dem Berichte über die Sitzung des Wiener Gemeinderates vom 18. Juni einen kurzen Auszug aus der Rede des Gemeinderates Dr. Hein, in dem es am Schlüsse heißt: „ . . . möchte ich darauf aufmerksam machen, daß der Burgfriede auch von allen Parteien eingehalten werden soll und daß die Not der Zeit auch nicht zu antisemitischen Hetzereien ausgenützt werden darf. Wir .müssen es bedauern, wenn in einer Versammlung, .die unter dem Vorsitze des Bürgermeisters tagt, derartige Aeußerungen möglich sind, wie sie Gemeinderat Kunschak am Sonntag getan hat.“ Aus dieser Bemerkung werden die Leser der „Neuen Freien Presse“ also mit Erstaunen erfahren, daß es beim deutschen Volkstag so etwas wie „antisemitische Hetzereien“ gegeben hat. ln dem. offiziellen Bericht über den Volkstag war die Rede des Kunschak und alle anderen anstößigen Stellen im Interesse des Burgfriedens mit diskretem Schweigen übergangen. Diese Presse wagt nicht einmal mehr ein Wort der Verurteilung, wenn in Wien zu Pogromen gehetzt wird. Sie fürchtet wohl. „Judenpresse“ genannt zu werden". . . 5 Wer wird darüber wachen? In Mährisch- Ostrau fand am 19. d. M. eine Vertrauensmänner Versammlung der dortigen politischen Vereine •statt. bei der R.-Abg.. Dr. v. Licht über äußere und innere politische Fragen sprach. Bei der Besprechung der polnischen Probleme sagte er nach 'dem’Bericht ’ des '..Fremdenblattes“ u. a.: ..Die sogenannte austro-polnische Lösung, die Verbindung Galiziens mit Kongreßpolen zu einem mit Oesterreich-Ungarn in Personalunion verbundenen Staatswesen ist nicht so einfach, als sie sich auf dem Papier darstelle. Man kann die Ruthenen nicht den Polen überantworten. man muß für die deutschen Minderheiten in Galizien in dem neuen Staatsgebiete sorgen, und wenn das nicht von Oesterreich-Ungarn geschieht, so wird das Deutsche Reich gewiß darüber wachen, daß auch die Rechte der Millionen von Juden in diesem Königreich nicht in gleicher Weise, wie dies namentlich jetzt in Galizien im polnischen Machtgebiete geschieht und früher in Polen geschah, vergewaltigt werden.“ — Es ist bemerkenswert, daß es endlich anfängt, auch in der Judenfrage Licht zu werden. Allerdings ist die Floskel, in der von den,Juden die Rede ist. noch sehr geschraubt und zumindest vorsichtig. Daß die Juden den Polen nicht zur Vergewaltigung ausgeliefert werden, ist eine elementare Forderung der Gerechtigkeit. Wir hoffen, daß diese von allen Kulturvölkern unterstützt wird. Vor allem aber werden die Juden der ganzen Welt darüber w.a c h e n. * Zur Lentberger Volkszählung meldet die „Neue Lentberger Zeitung“ vom 21. d. M.; „Bekanntlich wurde am 5. Juni vom Magistrat der Stadt Lemberg zu Approvisionierungszwecken eine Zählung vorgenommen, die alle in Lemberg lebenden Zivilpersonen umfaßte. Die Zählungsbogen hatten jedoch auch die Rubrik Religion und Umgangssprache. wodurch die angekündigte Aufnahme der vorhandenen Seelen zu einer richtigen Volkszählung wurde, umsomehr, als in der Belehrung ausdrücklich hervorgehoben wurde, daß nur die staatlich anerkannten Umgangssprachen angegeben werden dürfen. Ueberdies wurden unrichtige Angaben unter Strafsanktion gestellt. Viele Juden, die sich zum Zionismus bekennen, trugen in die Bogen als Umgangssprache „jüdisch“ ein. Das statistische Amt des Magistrats verweigerte jedoch die Annahme derartiger Bogen. Heute begab sich eine Deputation von Zionisten, geführt von Abg. Reizes, zum Regierungskommissär Dr. Steslowicz. um gegen die Verweigerung der Annahme der von den Zionisten mit „jüdisch“ ausgefüllten Bogen zu protestieren sowie überhaupt Einspruch gegen die Vornahme der Zählung, die leicht zu politischen Zwecken mißbraucht werden könnte. Verwahrung einzulegen, namentlich weil diese Zählung die_Bevölkerung ganz unvorbereitet traf und ausdrücklich als Maßnahme für Approvisionierungszwecke bezeichnet wurde. Dr. Steslowicz bestritt entschieden die politische Absicht der Volkszählung, erklärte, daß er den Auftrag gegeben habe, die mit „jüdisch“ ausgestellten Bogen anzunehmen, hob hervor, daß die Strafandrohung sich keineswegs auf die A’ngabe der Umgangssprache bezogen habe’ und meinte, es sei ihm ferne gelegen, das Recht auf freie Aeußerung politischer Ueberzeugungen einzuschränken. Schließlich betonte er. daß ihm die politische und Parteistruktur der Lentberger Bevölkerung genap, bekannt und daß es für ihn vollständig überflüssig . sei. zu diesem Zwecke statistische Zahlungen vorzunehmen. (Es ist nicht unwahrscheinlich, daß diese Haltung der Lemberger Behörden auf die Intervention der jüdischnationalen Deputation beim Minister des Innern zurückzuführen ist. — Anm. d. Red. d. „Jüd. Ztg.“.) Deutschland * Scheidemann als Zionist In der „Leipziger Volkszeitung“ veröffentlicht ein jüdischer Sozialdemokrat einen Artikel, der heftige Vorwürfe und Angriffe gegen Scheidemann richtet, weil derselbe in das deutsche Komitee „Pro Palästina“, das die Förderung des Zionismus im Rahmen der deutschen Orientpolitik zum Ziel hat, eingetreten ist. Charakteristisch ist, daß dieser jüdische Sozialist nicht deswegen gegen Scheidemann auftritt weil er — nicht nur hier, sondern auch anderswo — mit den Wortführern der deutschen Machtpolitik zusammensitzt, sondern daß er die Gelegenheit benützt, um den Zionismus vor der deutschen Oeffentlichkeit zu diskreditieren. In einer Zeit, in der die sozialdemokratische Internationale die zionistischen sozialistischen Fraktionen als selbständige Gruppen anerkannt hat, wird es wohl auf die sozialistische Oeffentlichkeit wenig Eindruck machen, daß dieser Herr von dem Zionismus als „Traum des ohnmächtigen, feigen und politisch impotenten Kleinbürgertums“ spricht, der „die schädlichsten Wirkungen auf das politische Leben des Judentums und speziell auf den Rmnpf des jüdischen Proletariats ausübt.“ Aber es ist bemerkenswert, daß es wieder ein Jude ist. der hier der Sache des jüdischen Volkes in den Rücken fällt. * Eine jüdische Eziehungswoche fand vor kurzem im Anschluß an idlite vom „Landesverein für iänmere Mission“ veranstaltete ErzSeWungswoche in Nürnberg statt. Er wurden1 folgende Referate gehalten: Rabb. Dr. Freudentlhal über „Grundsätze jüdischer Erziehung“, FrL S. Werner aus Hamburg über „Dife Erziehung unserer schulentlassenen weSb'lchen Jugend", Lehrer Dr. Bamberper „Br Ziehung unserer schulentlassenen männlichen Jugend!“ Und! schHetßliöh Oberstabsarzt Dr. Grünebaiitm über „Nerven und. Kündererziehimg“. An sämtliche Referate (schloß sich eine ausgedehnte Diskussion, die dlas lebhaf teste Interesse der Zuhörerschaft am Fragen der jüdischen Erzflehuiig bewies und sich in dem Wunsche verdichtete,, daß ähnliche Veranstaltungen eine, ständige Einrichtung werden mögen. Auch in ainderen Städten wäre es wohl zu empfehlen, , solche Veranstaltungen ins Auge m fassen1. Rußland * Ein nationaliüdischer Trauertag in Rußland. Der Petersburger Rat der Gemeinden hat be7 schlossen, den 23. Mai als nationalen Trauertag zu erklären, zur Ehrung der Pogromopfer, welche in* den letzten Pogromen in Bessarabien. der Ukraine, Großrußland und anderwärts , getötet wurden, zur dauernden Erinnerung und Protest. In der Trauernummer von „Unser Tagblatt" sind, mehrere eindrucksvolle Artikel, die die Bedeutung dieses Volksbeschlusses würdigen. Unter der Ueberschrift „Protest und Trauer“ heißt es in einem dieser Artikel u. a.: Die neue Zeit hat neue jüdische Opfer gebracht, neue jüdische Märtyrer. Nicht allein die finsteren Reaktionäre, sondern auch die zum Licht und zur Freiheit emporstrebendeii Revolutionäre haben unser Blut vergossen. Nicht nur Völkerunterdrücker, sondern unterdrückte Völker, die eben ihre Freiheit erworben haben — sind Unterdrücker und Mörder geworden . . .“ — In einem . „Die blutige Liste“ überschriebenen Aufsatz gibt Herr A. Tscher—rer eine statistische Uebersicht über die in den letzten 37 Jahren in Rußland verübten Pogrome. Da ist eine lange Reihe, die in den Achtzigerjahren ihren Anfang hat — leider aber noch gar kein Ende hat. * Die Sprachenlrage bei den jüd. Gemeinden hat in Moskau und in Petersburg einige erregte Sitzungen ausgefüllt. Es-waren anfangs scharfe Gegensätze und in der Hitze des Gefechtes .drohten die Vertreter der Volkspartei die allgemein russische Demokratie anzugehen. Nach langen Debatten einigte man sich auf den Vorschlag eines Vertreters der Fraktion „Tradition und Freiheit“, Hr. Gursk, die Sprachenfrage bis auf weiteres unerledigt zu lassen, ln der Zwischenzeit sollen die Agenden in beiden Sprachen-erledigt werden, ln welcher Sprache die Bücher geführt werden sollen, ist demnach noch immer unentschieden. — In Petersburg war auch der Wirkungskreis der Gemeindeverwaltung Gegenstand lebhafter Debatten. Die Volkspartei wollte überhaupt alle religiösen Angelegenheiten ausschalten. Der Vertreter des „Bund“ Her. Rosen wollte nur auf reine Kulturarbeit den Wirkungskreis der Verwaltung einschränken, was die Zionisten durch Hm. Aleinikof scharf bekämpft haben, da in dem Fall bloß ein Bildungsverein ä la „Mefize Haskalah“, aber keineswegs eine jüdisch-nationale Gemeinde geschaffen würde. Die Anschauung der Zionisten siegte und mit großer Stimmenmehrheit ist der Antrag des Herrn Aleinikof angenommen worden, daß die Gemeinde ailen nationalen Bedürfnissen der jüdischen Bevölkerung Rechnung tragen muß. * Die Zionisten in der Ukraine entwickeln jetzt eine eigene rege organisatorische Tätigkeit, da ihre Verbindung mit Großrußlarid"unterbrochen wurde. An den Konferenzen, welche zunächst in Odessa uni Jekaterinoslaw stattfahden, nahmen u. a. die Führer der russischen Zionisten U ssischkin und Dr. Kahan-Bernstein teil. AJle zionistischen Gruppen wie „Heschawer“. „Zeire Zion“, „Histadrut“, „Hechaluz“ und „Haschomer“ bereiten spezielle Konferenzen vor. Für den „Tschlenowfonds“ wird unter den Zionisten in der Ukraina viel gesammelt. Es werden regelmäßig Palästma-Sammehvochen - abgehalten. Die Odessaer Zionisten haben beschlossen, fiir eine Odessa-Kolonie in Palästina eine Million Rubel zu sammeln. Die Heschawer-Gruppe befaßt sich nur mit Palästinographie. Sie gab bereits eine große, hebräische Palästinakarte heraus. Die Abteilungen des Haschomer bilden demobilisierte Soldaten für Erdarbeit aus und verpflichten sie zu ständigem Aufenthalt in Palästina. * In die Verwaltung der jüd, Gemeinde in Odessa wurden u. a. 35 Zionisten gewählt. Unter diesen sind M. Ussischkin, Ch. N. Bialik, J. Klausner, J. Mohilever, N. Scheinkin, Rawnicki, Rabinovitsch, Zabotynski usw. . Polen * Alillioiienstiitung für jüdische kulturelle Zwecke. Der jüdische Reisende Sztybel, der vor dem Kriege in Warschau wohnte, hat nach jüdischen Blättermeldungen während des Krieges in Rußland, wohin er verschickt war, ein Millionenvermögen erworben. Sztybel hat nun 5 Millionen Rubel für die Verbreitung der hebräischen Literatur, Herausgabe hebräischer Zeitungen und Uebersetzung von Meisterwerken der hebräischen Sprache gestiftet. Palästina * Kulturarbeit in Palästina. Aus dem südlichen Teil Palästinas wird gemeldet, daß die Wasserleitung und Kanalisierung in Jerusalem nunmehr durch eine englische technische Abteilung, die von Kairo berufen wurde, in Angriff genommen worden ist. Dieser Umstand wäre für die künftige Entwicklung Jerusalems von allergrößter Bedeutung, da diese Arbeiten als die wichtigsten Aufgaben zur Schaffung der Voraussetzungen eines zivilisierten Lebens bereits lange als dringend erforderlich erkannt waren. Ferner wird gemeldet, daß Jerusalem mit allen größeren jüdischen Kolonien durch eine Eisenbahn verbanden werden wird. * Eine große jüdische Versammlung in Jaffa hat vor kurzem den Beischluß gefaßt, daß die hebräische Sprache von nun ab in' noch weit höherem Umfang als bisher als Umgangssprache der Juden proklamiert werden müsse, damit dem kasmopofätfeahen Charakter, den Jaffa durch dGe infolge der Knr-egsereignisse dort weifende bunte Memschenmasse angrenommen hat, ein wirksames Gegerigewfioht geboten wird. Frankreich * Für Notstandsarbeiten in Palästina. Die Vereinigung der zionistischen Studenten in P a r i s veranstaltete kürzlich eine Soiree, deren Ertrag von 3000 Frcs .dem J. N. F. für Notstandsarbeiten in Palästina überwiesen worden ist.

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