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Jüdische Zeitung · 1918-06-14 · 24 (14.6.1918) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
24 (14.6.1918)
Date
1918-06-14
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 24 Seite ä Keinem Menschen von Einsicht und Verstand wird die Beurteilung der gegenwärtigen Weltlage schwer fallen. Wir sehen, uns an der Schwelle großer Umwälzungen: sowohl in wirtschaftlicher als politischer Beziehung sind die besten Kräfte am Werke, um eine gedeihliche Entwicklung der künftigen Wirtschaftsordnung zu ermöglichen. Was würde der schönste Friede wert sein, wenn unsere wirtschaftlichen Verhältnisse darnieder bleiben würden? Nicht nur der Erhaltung unserer militärischen Schlagkraft, sondern auch der Festigung unserer Wirtschaftsbelange dient in erster Linie die Kriegsanleihe. Die Vorbedingungen zu einer günstigen Aufnahme der 8. Kriegsanleihe sind allenthalben gegeben, zumal große Begünstigungen seitens des Staates in Aussicht stehen: uni wenn alle daran denken wollen, daß wir Oesterreich nicht nur militärisch, sondern auch wirtschaftlich erhalten wollen, dann wird die 8. Kriegsanleihe mit einem großen Erfolge ab- ■ schießen. Frauenverband für Kulturarbeit in Palästina Turka a. S. G.: Per N. F. K. ges. durch Fr. Ewa Köstenbaum: Fr. Ewa Köstenbaum 20.—: Frl. Ch. Herzlich 10.—: N. Kraus. Sianki 10.—: RUV. J. Heftmann. RUV. P. Biermann ie 6.—: Frl. L. Engelmeier, L. Kardisch. S. Frischmann je 5.—: A. Schneller. D. Montag. Frl. F. Rand je 4.—: M. Chiell. Frl. M. Eigier. M. Rothenberg. D. Weiss, J. Kästner. P. Eigier. J. Segal. S. Kark je 3.—; A. Ertel. A. Neubauer. Wolf. Frl. Heftmann. J. M. Schreiber. M. Langernauer. M. Ackermann. J. Montag. Gerz. S. Rand. M. Beroauke. A. Rossler. S. Biebergau. L. Breuss. Frl. L. Weiss. Frl. Brauver. Frl. S. Rand. P. Schwarz. S. Rossler je 2.—: div. 3.—: zus. 144.— Zionistische Literatur in allen Sprachen bis 1910 erfchienen, fowie komplette Jahrgänge der „Welt“, Jüdischen Rundschau“, „Selbstwehr“, „Lemberger Tagblatt“ bis inkl. 1910 antiquarisch gesucht Jüdischer Verlag Berlin W. 15, Sächnrdieftraße 8 ► ► t t t E t ► t ► ► ► t t Geschäftsstelle des „ANKER“ Wien, II-, Zirkusgasse 33 Familien-Versicherung auf die achte österreichische Kriegsanleihe Beispiel A Bin 35|ähriger Vater will seiner 2jährigen Tochter ein Aussteuerkapital von K 10.000.— Nom. Kriegsanleihe zum 20.'Lebensjahre Hehern. Be! Vorauszahlung aller Prämien hat er einen einmaligen Betrag von K5500.S0 zu enlrichten und erhält im Erlebensfälle nach iS JahrenK lO.OuO. - Kriegsanleihe. Stirbt er vorher, beilpielswcire nach drei ] ähren, so wird an die Familie ausbezahlt: 1. Sofort nadi dem Ableben ein Betrag von K1000 — und alle noch nidit verbrauchten Prämien, d. s. K4431.20, zurammen allo K 5451.20, somit faft das ganze eingezahlte Kapital. 2. Während der ganzen refllidten VerHcherungsdauer jährlich eine Erziehungs(Familien)-Rente von K 1000.—. UleZieistnng-en 1 und 2 erfolgen inbarem Gelde. 3. Bel Ablauf der Verficherung die verliehene Kriegsanleihe per K 10.000.— Nom. Beispiel B. Wird nun ein Aussteuerkapital von K 10.000.—- Nom. Kriegsanleihe, zahlbar nach 18 Jahren, ohne Nebenleistungen im Todesfälle des Versorgers gewünscht, so hätte der Vater einmalig K 3844.— zu bezahlen (eine ärztliche Untersuchung ist nicht erforderlich), was eine so Sichere und so hochverzinsliche Kapitalsanlage darateUt, wie sie kaum anderweitig geboten werden kann. Vorstehende Versicherungen können auch mit Jahresprämien abgeschlossen werden, welche bei Beispiel A K 428.90 und bei Beispiel B K 300.— jährlich betragen würden. Verlangen Sie umgehend unter Angabe Ihres Alters und des zu zeichnenden Betrages Aufklärungen und Berechnungen über K. A. V. ohne und mit ärztlicher Untersuchung von der Geschäffcsielle des „Anker“ Gesellschaft für Lebens- und Renten-Versichernngen WIEN H. Zirkugaue 33 Thamus—Jun i -ipn imn ns n-s-ca im rens Tin:: m» nj&srn ns rxrc:b pm apy “i£ nm “cn leis miB jrsirai D’niö Tni?2 nbjfsapni mau? pd 2“o nsPn D3'*ns?b nmr pm -rr .nmar /uz-isi müzv n-nn nj» pssisi, “STi.T rrz" bu? nnn ns» ♦TÖTET!? ,7 .X'VTi '■:n'b:b isönn*« jve nTa .mnsrnsn .njn’P -”12“ ns -j-C£ "mn T: sbö aba nobrn ns ructah apv\ ne a*ann --nb nirsi nam -n s?aa?a nbyaiyiym rnaa? nne erra ns naab ian »omn mir cn*? n:ai?:n jcpbbü s smnnp bv tnnn SCHE1NDIL SUSSMANN JOSEF FRIEDMANN empfehlen sich als Verlobte Itoswadow, 1. Juni 191S. Mir.jam-Holferl gratuliert ihrer Freundin Scheindil SUssmann zur Verlobung mii Herrn Josef Friedmann. Hebräische Lehrerin und Kindergärtnerin aus Palästina sucht Posten bei einer jüd. Familie währenddes Landaufenthaltes. Zuschriften unter „Ganenelh hvriih“ an die Administration des Bl. Hebräisches Quartettspiel J. 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