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Jüdische Zeitung · 1918-05-31 · 22 (31.5.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
22 (31.5.1918)
Date
1918-05-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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s, 2 2 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 3 eine andere, vielleicht noch einträglichere Existenz geboten würde. Durch eine derartige Gestaltung des Kindergartens würde das Gute, welches der bisherige Cheder bietet, erhalten werden; die vielfachen Schädigung des Kindes in physischer und geistiger Beziehung würden nicht mehr Platz greifen. Es versteht sich von selbst, daß hiemit nicht alle Vorschläge erschöpft sind, welche zum Ge- -genstande gemacht werden können, und von maßgebender Seite sicherlich erfolgen werden, ehe man daran gehen wird, Kindergärten organisieren oder, wo sich hingegen Widerstand erheben sollte, den sogenannten „reformierten Cheder“ einzurichten Vorläufig handelt es sich darum, grundsätzlich darüber sich zu einigen, daß der jetzt bestehende Cheder für Vorschulpflichtige keinesfalls „aufrecht bleiben darf, daß er entweder gründlich reformiert oder durch einen jüdischen Kindergarten ersetzt werden muß, bei welchem ein obligatorischer oder fakultativer Elementarunterricht im Hebräischen einzuführen wäre. Es steht zu erwarten, daß auch unsere oberste Fürsorge-Zentralstelle, das unlängst aktivierte k. k. Ministerium für soziale Fürsorge, der Aktion ein werktätiges Interesse entgegenbringen wird. Vielleicht bietet sich bald eine Gelegenheit darzulegen, inwieweit das genannte Ministerium unserem Unternehmen förderlich sein kann. Adv.-Cand. Dr. Jona Kimmei, Wien., * * Diese von Herrn Dr. J. Kimmei anläßlich des Jugendtages in Nr. 20 Ihres geschätzten Blattes aufgeworfene Frage müßte eigentlich jeden Menschen beschäftigen, dem das Wohl und Wehe seines Volkes nicht gleichgültig ist Zwar weiß ich nicht, wie sich Herr Dr. Kimmei den jüdischen Kindergarten denkt, wie dem aber auch sei: wer den galizischen Cheder in seiner bisherigen Gestalt und Tendenz kennt, wird erfreut sein zu hören, daß in der großen nationalen Renaissance der Bedeutung dieses Problems die entsprechende Beachtung gewidmet werden wird! Wenn wir unsere Jugend organisieren und aufklären wollen, so wird uns die Arbeit umso leichter sein, wenn wir von vorne: in der Schule, anfangen. Nicht nur. daß uns die Chedarim die schönste Zeit unseres Lebens rauben, lassen sie uns (als Gegenleistung) physisch wie geistig verkümmern. Sie verwandeln die chönsten Bilder unserer so fruchtbaren nationalen Literatur zu Wüsteneien, die süßesten Früchte zu Dornen, um so dem Kinde jede Regung von Liebe zu seinem Volke und seinen Kulturschätzen mit Gewalt zu nehmen. Das physische Wohl unserer Jueend'ist den Melamdim ein fremder, ja gehaßter Begriff. Daß sie jene Eigenschaften des Kindes, auf die es später im Leben seine Existenz gründen soll, nicht zu konstatieren und auszubilden vermögen, ist ja selbstverständlich. Ein solches Erziehungswesen ist für das Kind eine Strafanstalt, aus der es jedoch nicht gebessert herauskommt und für das Volk ein nationales Unglück! Wir müssen uns daher alle unserer Pflicht gegenüber diesem nationalen Hauptproblem bewußt sein und am Aufbau des neuen Tempels energisch mitarbeiten. Berlin. S. Padwa. Die Lage der Lehrer und Schulen in Palästina Von einer Persönlichkeit, die während des Krieges drei Jahre in Palästina tätig war und die Verhältnisse insbesondere im Schulwesen genau kennt, erhalten wir nachfolgende Schilderung: Ich bin vor einigen Tagen aus Palästina hierher gekommen und kenne die Lage dort aufs genaueste. Palästina bekommt ziemlich regelmäßig verhältnismäßig große Summen, die ausnahmslos als Unterstützungsgelder zu verwenden sind, in erster Reihe für die Flüchtlinge, .dann Ausgewiesene, amerikanische Untertanen im Lande und schließlich alle unterstützungsbedürftigen Juden Palästinas. Dem Prinzip „kein Jude soll Hunger leiden“ gemäß arbeitet der „Waad hahagirah“, Flüchtlingskomitee, mit dem Hauptsitz in Damaskus und Filialen in Tiberias. Haifa und Sichron Jakob. Gerade jetzt herrscht die größte Not im .Lande, die Zeit bis zur neuen-Ernte ist. wie überall, auch dort die kritischste, die Preise der Lebensmittel steigen von Tag zu Tag und - bei der Entwertung des Papiergeldes sind kolossale Summen erforderlich, um die Juden vor Hunger zu bewahren. Aber trotz der aufopferungsvollsten Arbeit der Rettungskomitees herrscht Not im Lande: in den Städten :wie Saffed und Tiberias auch Hunger. Die Ursache ist nicht Mangel an.Lebensmitteln, sondern Mangel an genügenden Geldsumm en: die Folgen sind Krankheiten und hohe Sterblichkeit. Die: materielle Lage der Kolonien, die Unter türkischer Herrschaft stehen, ist' bedeutend besser als die der Städte: .es wird eine sehr gute Ernte erwartet. In den. Stä.dten ist keine unserer Schülern geschlö,ssen worden.. die Lehrer detzen trotz,dieser traurigen Zustände ihie Arbeit fort: ’ :Es. erfordert wirkliche. Opfer seitens der Ljeb'reiV unter solchen..Umständen das.Schulwerk äüfre'chtzuerhälten: sie-müssen bei-ihrer eigenen schlechtenmateriellen Läge nochdie krmenKindeff wenigstens •-einmal1täglich--mit-‘Speisen;versorgen. nÖnd-bewunderungswürdig ist es. daß ge-: rade die’se!Eenterdie;untep schwersten-Umständen lebenmnd'ärbeilemdochretzt-vietPositives'leisten untf totale Unterstützung £ahnehnien5 Urtd svlele. -isd5 jim @1ic.:: sehr viele von ihnen haben nicht einmal ihr tägliches Brot. Es wurde bis jetzt geschwiegen, da es scheinbar fiir unziemlich gehaltem wurde, das alles offen zu sagen, aber genug des Schweigens! — Nicht Schande der Lehrer ist es. daß sie Hunger leiden müssen, sondern Schande des ganzen jüdischen Volkes, die Pioniere unseres Geistes, unserer nationalen Erziehung so zu vernachlässigen. Schon seit Aufbruch des Krieges leiden die Lehrer m Palästina Not: seit Kriegsausbruch erhielten sie nicht mehr ihr ganzes Gehalt, obzwar die Gehälter auch in Friedenszeiten zu gering waren. Nachdem aber das Papiergeld entwertet wurde, bezogen sie dort ihr ganzes Gehalt in Papier, dann sogar beim weiteren Sinken des Kurses 125 Prozent ihrer Gehälter. Langsam überging man aber im Leben zu Operationen mit Gold, das Papier schwand allmählich vom Markte und auch die Lehrer erhielten zuerst 40 Prozent ihrer Gehälter in Gold statt 125 Prozent in Papier, dann 50 Prozent in Gold, zuletzt sogar 60 Prozent. Wer aber die außergewöhnlichen Verhältnisse im Lande kennt, den wird es nicht wundernehmen, daß auch 60 Prozent in Gold nicht einmal fürs Brot genügen. Ich will nicht darüber sprechen, daß. trotzdem man von den Lehrern verlangt, anständig und standesgemäß gekleidet zu sein, kein einziger sich solchen Luxus erlauben kann, aber daß viele, speziell die eine größere Familie zu ernähren haben, nicht genügend Brot haben, das kann und darf nicht mehr verschwiegen werden. Daß eine Familie heute mit 90 bis 100 Francs monatlich, wenn auch in Gold (welche Summe durchschnittliches Gehalt eines Lehrers im Lande darstellt), nicht leben kann, wird jedem einleuchten. In Konstantinopel, von wo aus alle Gelder nach Palästina fließen, habe ich erfahren, daß das hebräische Schulwerk über gar keine speziellen Fonds verfügt. Amerika will nicht spezielle Ausgaben in Palästina berücksichtigen. Amerika treibt nur Phiiantropie. Bis jetzt waren noch zufällig welche Geldsummen vorhanden, die für die Schulen Judäas zur Zeit der Besetzung bestimmt waren: da aber diese Schulen nun nicht mehr nötig hatten, von dieser Seite unterstützt zu werden, wurden diese Gelder für die Schulen Samariens und Galiläas verwendet. Nun sind diese Summen auch zu Ende und unserem Schulwerke droht eine Katastrophe. Es müssen also Fonds geschalten werden, damit die Budgets der Schulen gedeckt werden und die Lehrerjhre Arbeit fortsetzen können! Denn schon die Tatsache allein, daß Pioniere unseres Geistes, unserer Kultur in Palästina Unterstützung und nicht die ihnen gebührenden Gehälter beziehen sollen, ist für uns Juden und speziell Zionisten beschämend und zeugt von unserer großen Undankbarkeit. Ich appelliere daher an das jüdische Volk, so rasch als möglich diesen Fehler wieder gut zu machen. Ich erinnere an die große Begeisterung für das hebräische Schulwerk in Palästina im Jahre 1913/14 während und nach dem Sprachenkampf gegen die „Esra“. Hilfsverein der deutschen Juden. Große Summen sind damals von allen Seiten dem Schulwerk : t: ömt. Aber seit Ausbruch des Krieses, seit vier Jahren, hat sich niemand um die Schulen in Palästina gekümmert, niemand hatte Interesse, zu erfahren, ob und wie die Schulen aufrechterhalten werden. Aber jetzt, da. wie gesagt, alle Quellen versiegen, muß dieser Indifferentismus ein Ende nehmen! Alle, die Interesse für Palästina überhaupt und für unsere Kulturarbeit dort. speziell haben, alle diejenigen, die hoffen und wollen, daß Palästina unser geistiges Zentrum bilde, müssen sofort größere Beträge fürs hebräische Schulwerk spenden. Ich habe .persönlich bei meiner Durchreise die Aktion in Wien in den Gang gesetzt und namhafte Spenden wurden gezeichnet. Eine vorläufig anonyme'Person hat 6000 Kronen sofort gezeichnet. Das hebräische Schulwerk benötigt große Summen und die sind jetzt leicht aufzubringen, nur Verständnis für die Sache. Interesse für Palästina und guter Wille sind erforderlich. Brüder, tut euere Pflicht, wie es iederman in Palästina für euch tut! Stanislau. am 3. Mai 1918. Daniel. OIOIOBd>BOaC3BOaC3IOBC3«C3 RUNDSCHAU Ein Beispiel für viele. Das „Grazer Tagblatt“ schreibt in einem Artikel „Hände weg von Kärntens Wald und Holz“ u. a. folgende Sätze, die wir als charakteristisch für die systematische Vergiftung der Volksmeinung durch lügenhafte und verleumderische Darstellung ausführlicher als sie es verdienen wiedergeben: „Und die lieben He.bräer? Die haben unseren ganzen Kriegsjammer am Gewissen! War es ihnen schon vor dem Kriege gelungen, uns vermöge ihrer ererbten Händlertugenden durch Ausnützung unserer ständigen Uneinigkeit und geschäftlichen Rückständigk^ und durch Anwendung der verwerflichsten Gescbwtskniffe überall hinein? zulegen'und , für ihre Zwecke auszunützen, uns aus den größteren Wirtschaftsbetrieben äuszuschalten und m den kleineren Betrieben zxt Lohnsklaven' herunterzudrücken, so haben sie dennoch. int Kriege die ■ schlimmsten .- Befürchtungen übertroffen ,.. Wenn heute unserearmen Städter .durchständige Unterernährung» langsamdahinsiechen, wenn-heute Kinder und Greise vor Hunger sterben: müssen . .! . (koHf.) wenn schließlich unsere vAcker e- Bauernschaft in.SeIbsta.ut-: o?jif.e r.u ngdie l«tz-fceriikarge:ri:-Mun.dv.OTrate.aus der Kamemr.’herausholen muff.-umsie dem Staate „leihweise“ zur Verfügung zu stellen, um dadurch das Hungergespenst zu bannen, so haben wir all dies nicht in letzter Linie dem vollkommenen Versagen unserer jüdischen Wucherzentralen zu verdanken . . . . Jedoch im Kampfe gegen die jüdische Ueberwucheruiig haben wir von Seite unserer Regierung wohl nichts zu erwarten; denn eine Regierung, der das Wohlergehen der rumänischen Juden näherliegt als die große Not des deutschen Volkes in Oesterreich, wird auch unseren Abwehrbeslrebungen kein Verständnis entgegenbringen. Wir sind also lediglich auf Selbsthilfe angewiesen und nur an uns selbst wird es liegen, ob wir das Eindringen der jüdischen Schmarotzer verhindern, ob wir den jüdischen Eroberungsplänen wirksam begegnen können. Daher ist es unsere Pflicht, die Aufklärung hinauszutragen bis in den letzten Seitengraben, bis zum höchsten Gebirgsbauer; daher ist es Pflicht aller, die es mit dem Volke ehrlich meinen, immer und überall auf die großen Gefahren aufmerksam zu machen, die uns von aieser Seite drohen . . .“ Wenn schon die Agrarier ihre Wut über die Regierungsverordnung an den Juden auslassen, sollten sie bedenken, wie peinlich es werden kann, wenn man einmal in den agrarischen Pfuhl hineinleuchtete . . . Das Blatt sandte uns übrigens ein jüd. Offizier aus dem Felde, der 12 Monate lang in der vorderstenSchützenlinieKärntenverteidigthat... Ueber die Lösung der rumänischen Judenfrage durch den Bukarester Frieden werden allenthalben Stimmen der Beunruhigung und der Entrüstung laut. Sowohl im neutralen Ausland als auch im Bereich der Zentralmächte selbst haben die meisten großen Zeitungen die unbefriedigende Art der Lösung besprochen, selbstverständlich hat vor allem die gesamte jüdische Presse und die jüdischen Organisationen ihrer Unzufriedenheit Ausdruck gegeben und gegen die Bestimmungen des Vertrages protestiert. Das Jüd. Korr.-B. in Bern verbreitet eine Korrespondenz, worin die Enttäuschung des Gesamtjudentums ausgesprochen wird. Es heißt dort: „Die die Juden betreffenden Bestimmungen des Friedens von Bukarest bedeuten eine Verschlechterung gegenüber dem Berliner Vertrag vom Jahre 1878, der allen rumänischen Juden ohne Verklausung volle Gleichberechtigung unter Garantie der Großmächte zusicherte. W'ir verweisen auch auf die in voriger Nummer publizierte Aeußerung des Stockholmer Bureaus und des „Politiken“. Nur einen Zufriedenen gibt es: Das ist der Herausgeber des Wiener Organes der Orthodoxie, der „Jüdischen Korrespondenz“. Dort heißt es wörtlich: „Mit der Lösung der Judenfrage in Rumänien, wie sie im Friedensvertrag von Bukarest vorgenommen wurde, haben sich die Mittelmächte ein unvergängliches Verdienst erworben. Sie haben ein Erlösungs- und Befreiungswerk vollbracht, das ihnen den Dank und die Anerkennung der Gesamtjudenheit sichert.“ Unverständnis kann das nicht sein, da ja schon alle Spatzen von den Dächern pfeifen, worin die schädlichen Folgen des Bukarester Friedens liegen. Es müssen also andere Motive für diese unwürdige Haltung maßgebend sein und es ist bedauerlich, daß sich ein jüdisches Blatt dazu hergibt. Die rumänischen Juden aber und die Juden in aller Welt sollen wissen, wie leicht zufriedenzustellen gerade die Orthodoxen sind, wo es sich um die Rechte ihrer Volksgenossen handelt. Antisemitische Rohheit. Das Beispiel von Krakau scheint Schule zu machen. Der Jude Sch. Frostig aus Snkal wurde diese Woche auf der Baimiahrt von Zwittau nach Wien in unerhörter Weise insultiert, ohne irgend einen Anlaß zu geben. In Zwittau am Bahnhof wurde er von dem Wachsoldaten verhöhnt und nicht eingelassen, sodaß er den Zug versäumte und erst in später Nacht fahren konnte. Auf der Bahnfahrt wurde er von den Mitreisenden derart gequält daß er. um sich in Sicherheit zu bringen, in Mislitz aussteigen mußte. Das gesamte Eisenbahnpersonal, sowohl im Zug als auch auf den Stationen lehnte jede Einmischung zugunsten des Hilflosen ab. Im Tunnel wurde der Mann überdies ausgeraubt. Besonders taten sich ein Bahnwächter und ein Bremser sowie einige Arbeiter und Frauen hervor. — Da sojehe Vorfälle sich jetzt häufen,, machen wir die Behörden rachdrücklichst auf ihre Pflicht aufmerksam; die jüdische Oeffentlichkeit wird solchen Fällen nachgehen und ein solches Verhalten der schuldigen Organe nicht dulden.; Der Gruß der Flüchtlinge. Unter diesem Titel veröffentlicht Martin Flinker im „Czernöwitzer Mörgenblatt“ einen Brief an die .Wiener. .Darin heißt es ü. a.: „Die Zeit die wir in Eurer.Stadt haben zubringen müssen, war voller Ouaf und Pein für uns. Und daß sie so quäl- und peinvolf war — Ihr traget alle Schuld daran. Wir kamen zü Euch, -aus. dem heimatlichen Boden gerissen, von'aller Hilfe, verlassen, von,.tausend Aengsten verfolgt und gepeinigt Wir kamen zu Euch . . . aus, dem -Nest, getriebene ' VögeL. die-' Schutz untf- Ruhe suchen . . .. Da wir, Eure, Hand: suchten, hpt sich, eine,.1Fau§t.;entge5engestf5i.gRt;'!.^ iyif.JSJiite- Augen sucheit.hqt uns Hjjhn 'iind Ve^qhfung' enf- \ ■ ) T-' > jfj /s ■ i ä 4» - % \-f! i ... \ -! \.

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