Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 20 (17.5.1918)
- Date
- 1918-05-17
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 20 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Die Lage in Palästina Aus Damaskus wird vom palästinensischen Hilfskomitee 1 uichtet, daß dort ein Kilo Mehl 15 kranken kostet! Eine Illustration zur Lase in Palästina .gibt folgendes Bruchstück aus einem'Brief eines Mitgliedes des Hilfskomitees: * Aus einem Briefe des Herrn Dizengofi in Haifa vom 13. April. . . . . ln K a f r Saba gibt cs tausende. Flüchtlinge. Infolge der Lage unmittelbar hinter der Front, eine Stunde von Petach-Tikwah'leiden, diese Unglücklichen unter dem völligen Mangel an Brot, denn es ist verboten, innerhalb der Kriegs- ■zone Getreide zu verkaufen und zu kaufen. Der Mangel an Broi, an Wasser und an Lagerstroh hat natürlich viele Krankheiten hervorgerufen. Wir mußten 1.ebensmittel aus unseren Kolonien und Farmen in Galiläa in Wagen ""hinschaffen, was geradezu tolle Preise verursachte. Der Kommandant der <S. Armee hat mich gebeten, .die Flüchtlinge von K. S. wegzuführen, wo für sie die doppelte Gefahr besteht, als Opfer der Beschießung oder aus Hunger zu sterben. Ich - habe erreicht, daß man uns militärische Fuhrwerke zur Verfügung gestellt hat und die Evakuierung hat am Tage nach Pessach begonnen. Die Emigranten werden nach Chedera, nach Samaria und Galiläa geschafft. Es ist mir unmöglich, im vorhinein die Fonds zu berechnen, die uns erforderlich sein werden, denn der Transport,- die Sorge für die Kranken, die Nahrungsmittel, für all dies gibt es keine festen Preise mehr. .... Sie wissen bereits, welche,Phantasiepreise wir für Lebensmittel zu zahlen haben; wenn wir einen Getreidevorrat angeschafft hätten, während der Preis noch niedriger war. hätten wir-igroße Summen ersparen können. Aber dazu, hatten wir damals leider zu wenig Geld. Jetzt wollen wir diese Felder gutmachen und haben vor, ein Approvisationskomitee zu gründen, welches gelegentlich der neuen Ernte die landwirtschaft- —.liehen Produkte in den Kolonien „und Farmen in Galiläa ankaufen und so' die Versorgung der Emigranten, Handwerker, und Lehrer sichern soll. Aber hiezu braucht man ein großes Betriebskapital. das wir auf 200.000 Francs Gold schätzen. Ich brauche nicht, zu betonen, wie notwendig die Sache ist und wie sehr sie uns nachträglich sielt einbriugen wird. Beachten Sie, daß dieser Betrag nur ein Vorschuß ist. da die Nahr„ rungsmitteldepots. die wir anlegen werden, nichts ohne Zahlung attsgeben werden. Wir wollen-uns in Tiberias mit allen Vertretern der Kolonien und Farmen, den Handwerkern und den Direktoren . des ..Hämnsclibir“ vereinigen und versuchen, einen ernsthaften Plan auszuarbeiten. Ich werde die Details noch miiteilen. dringend ist nur, daß ich die Sicherheit habe, das Geld zu bekommen. . . . . Während des Jahres, das sdt der Evakuierung von Jaffa verstrichen ist, sind viele der Vertriebenen im Exil gestorben. Diese unglücklichen Brüder haben Kinder hinterlassen und unsere heiligste Pflicht ist es, für diese a rm e n Waisen zu sorge n, welche die wahren Opfer der Evakuierung sind. Außer den Evakuierten sind auch während der letzten zwei bis drei Jahre außerordentlich viele Juden in Saifed und Tiberias gestorben und auch diese haben Waisenkinder hinterlassen. Für diese Kriegsopfer müssen wir sorgen. Wir haben in Milchamia provisorisch ein kleines Waisenhaus für 30 Kinder errichtet. In Sichron sind wir im Begriffe ein Waisenhaus für-30 bis 40 Waisen aus Kahr Saba, die Vater und Mutter verloren haben, zu^eröffnen. In Saifed gibt cs neuerdings 500 Waisenkinder und wir 'müssen absolut etwas für sie tun. Wir müssen .uns die Notwendigkeit klarmaclicn, eine neue Institution zu sebafefn, die „Waisenhäuser für die Kriegsopfer in Palästina“ heißen könnte. Ich bin damit schichte der Juden in Orten und Landschaften des Römischen Reiches deutscher Nation, soweit diese jetzt im Deutschen Reich, in Oesterreich, Luxemburg oder Limburg liegen. Berücksichtigung finden die Niederlassungen seit den ältesten Zeiten bis zutn Jahre 1815 und zwar in der Weise, daß die Siedlungen bis zur Judenordnung Friedrichs II. (1236) im I. Band, von diesem Zeitpunkte bis zum Ausgajig des Mittelalters (1500) im II. Band und vom Beginn der Neuzeit bis zum Wiener Kongreß (1S15)' im III. Band behandelt werden. An dem nunmehr .vorliegenden ersten Teil des ersten Bandes. der dier Buchtsaben A—L umfaßt, haben mitgearbeitet: M. Brann, A. Freimann, M. Ginsburger, A. Kober, L. Löwenstein, S. Salfeld und H. Tykocinsky. Darstellung und Bibliographie, bei der Quellemverke und wissenschaftliche Literatur im gleichen Maße Berücksichtigung finden, sind als wissenschaftliche Leistungen mustergültig. D'r. Artur Rosenberg. .laich Eine hebräische Fibel vön Tennenblatt und Sigel, Lemberg, 1918. — Ein Büchlein ohne Prätensionen, ein Hi.lfsbiichlein für den Ivrith-beivrith-Lehrcr und ein reichhaltiges Lesebuch für das Kind. Der Lehrer muß nicht die entsprechenden Vokabeln und Buchstaben su- - chen^um .die nötige Stufenleiter zu bilden, auf der man vom Einfachen zum Komplizierten gelangen kann. Besonders der Schreibunterricht ist nach einem neuen, leichten System glänzend durchgeführt. Erzählungen und Darstellungen sind recht lebendig, die Sätze kurz und einfach, von der größten Bequemlichkeit für Lehrer und Schüler. Das erforderliche Quantum Grammatik ist fachmännisch geordnet. Der kleine Schüler hat seine Freude an schönen Illustrationen und anmutigen Erzählungen. Der größte Teil des Materials Ist dem jüdischen Leben entlehnt. Es ist ein jüdisches Büchlein und verdieni. von der jüdischen beschäftigt, alle notwendigen Daten betreifend die Waisen zu sammeln, um ein durchgearbeitetes und mit Material belegtes Expose unterbreiten zir können. Große Summen werden notwendig sein, um dieses gleichzeitig phifanthropische und nationale Werk durchzuführen. Aber es ist mehr als eine Ehrenpflicht für uns. Mitteilung der Verwaltung Infolge der enormen Schwierigkeiten, die sich der technischen Herstellung des Blattes und der Papierbeschaffung entgegenstellen. infolge der großen Teuerung und Kostenerhöhnng sind wir leider genötigt, den Preis der Zeitung neuerlich zu erhöhen. Die ..Jüdische Zeitung“ wird vom 15. Mai an kosten: Vierteljährig 5 Kronen, halbjährig 10 Kronen, ganzjährig 20 Kronen. Einzelnummer 40 Heller. Wir hoffen, daß alle unsere Freunde diese kleine Erhöhung verständnisvoll auhtehmen nnd unserer Zeitung, die gerade jetzt so wichtige Funktionen zu erfüllen hat. das Durchhalten der Kriegszcit ermöglichen werden. Administration .der „J. Z.“ Cohen Von Dr. J. Obermann, Wien. In Hermann Cohen ist eine_ jener Persönlichkeiten verschieden, die sich bewußt sind, im Dienst einer großen, geschichtlichen Aufgabe zu stehen. Ein Philosoph, dem die Philosophie mehr als Beruf und Lehrgegenstand war, dem sie das „Gewissen der Welt“ bedeutete. Ein Deutscher, dem das „Deutschtum“, der deutsche Idealismus, zu innerer Kultur, zum wissenschaftlichen Bekenntnis wurde. Ein Jude, der die weltgeschichtliche Mission seines Volkes in sich leben fühlte, der sich mit den Heroen dieser Mission aufs tiefste verwandt, aufs innigste eins wußte. Vor allem aber ein M e n s c h, dem Wissen und Handeln, Lehren und Leben als unzertrennbare Einheit galt. Der nicht bloß Ethiker, sondern auch gut, nicht bloß Logiker, sondern auch wahrhaftig war, dem letzten Endes „die Menschheit in allen Völkern und in jedem Menschen“ den höchsten, den einzigen Wert des Daseins überhaupt bedeutete. Ein tieferer Denker als Philo, ein originellerer als Maimuni, stand auch Cohen im Brennpunkt jener zwei Kulturrichtungen, deren Synthese sich in seiner ganzen Persönlichkeit ausprägte und seiner geistigen Physiognomie den markantesten Zug verlieh: des klassischen Judaismus und des hellenischen Klassizismus. Wie er von seiner frühesten Jugend an mit gleichem Ernste und Eifer aus diesen beiden Kulturquellen schöpfte, so vollzieht sich auch sein Lebenswerk unter dem Zeichen ihrer sinnvollen Vereinheitlichung. Cohen ist nicht nur der große Meisterjünger und Fortbildner Kants, sondern in einem gewissen Sinne ajich der M.en d eI ss oh n s: durch seinen Tod hat sowohl die „Marburger Schule“ ihren Urheber und Begründer verloren, als auch die Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin einen ihrer bedeutendsten Vertreter und Mitarbeiter. Anders als bei seinem großen Stammesgenosseu Spinoza, dem jene zwei Kujturrichtungen zu einem unversöhnlichen Konflikt, zur inneren Zwietracht herausgewachsen sind, waren sie für Cohen eben bloß verschiedene Richtungen zu einem und demselben Ziel, eine zweifache, eine doppelte Begründung eines und desselben „Kulturbewußtseins der Menschheit". Das Losungswort der 60er Jahre, welches die Wiederbelebung der wissenschaftlichen Philosophie in Deutschland verkündete, lautete nicht nur: zurück auf Kant, sondern auch: zurück auf die Erfahrung, zurück auf die Wahrung der Beziehungen zwischen Philosophie und den empirischen Wissenschaften. Diese Forderung ist auch der Ausgänspunkt des philosophischen Gedankens Cohens, aber sie erfährt bei ihm von Anfang an eine eigentümliche Prägung und Bedeutung. Unter Erfahrung versteht Cohen nicht das Weltgeschehen, sondern das Welt erkennen; die wissenschaftliche Erfahrung ist es nach ihm, die das Objekt der philosophischen Forschung zu bilden hat. „die Erfahrung, welche in den gedruckten Büchern vorliegt“. Nicht die Betrachtung, wie der Mensch denkt, sondern die Betrachtung, wie er in der Wissenschaft und ihrer Geschichte denkt, lehrt uns die Gesetze und Normen des Denkens kennen. So lautet die Parole des Marburtcer Philosophen: nicht sich an die Natur, sondern an die Naturwissenschaft halten. Er fragt nicht nach der Gewißheit der Dinge, sondern naqh der Gewißheit der Erkenntnis, der wissenschaftlichen. der reinen Erkenntnis: durch welche Eigentümlichkeiten des Bewußtseins werden Urteile. welche notwendige, allgemeine Gewißheit aiissprechen, ermöglicht? — das ist die transzendentale Frage, die Hauptfrage der Philosophie. Und um sie zu lösen, muß die Philosophie sich die „Erfahrung" dienstbar machen. Muß sie. wie Fichte sich ausdrückt. „das notwendige Tun der Vernunft“, namentlich in der Mathematik und der mathematischevi Naturwissenschaft, erlauschen. Dieser Belauschungsprozeß führt nach Cohen unvermeidlich zum wissenschaftlichen Idealismus. Die mathematischen Wahrheiten, welche keine Naturgesetze, sondern Denkgesetze, Bewußtseinsgesetze sind, begründen die Sicherheit des wissenschaftlichen Denkens darin, daß das Bewußtsein nicht an den Erzeugnissen zweifeln kann, die es selbst, nach selbstgewählten Bedingungen hervorbringt. Im Geiste selbst, sagt Cohen, ist die Mathematik gegeben. Jeder Satz scheint alt bekannt zu sein, nur neu hervorgezogen aus den „tresor de mon esprit". Und in der Ableitung der Gebilde der mathematischen Erkenntnis aus dem Wesen des Geistes besteht die Erzeugungskraft des Denkens hinsichtlich der Dinge, um deren absolutes Vorhandensein wir uns nicht kümmern. So lehrt jenes „Belauschen“ der Mathematik die transzendentale Gewißheit kennen, die in dem selbstgewählten Ausgang, in der Konstruktion, in der „Hypothesis“, in den selbstgelegten Grundlagen für das wissenschaftliche Denken geborgen ist. Und so lehrt nach Cohen die Philosophie die Anwendung machen für alle Erkenntnisse: daß wir allein und lediglich von selbstgewählten Voraussetzungen, von selbstkonstruierten Grundlegungen aus zu sicherem Wissen, zur Gewißheit und Wissenschaft zu gelangen erwarten dürfen. Und auf diesem Belauschungswege entstand jener klassische Satz in der Vernunftkritik, daß wir von den Dingen nur das erkennen, was wir selbst in sie hineinlegen. Aber Kant s o verstehen, hieß in der Tat über ihn hinausgehen. Und wer Cohens erstes 1871 erschienenes Werk „Kants Theorie der Erfahrung“ ernstlich durchgearbeitet hatte, konnte schon hier deutlich erkennen, daß da nicht bloße „Kant-Exegese und -Interpretation, sondern eine methodische, tiefgreifende Weiterbildung der Transzendentalohilosophie im Gang war. Zwar brachten die folgenden 30 Jahre fast ausschließlich noch „Kantwerke!', aber diese ließen die Selbständigkeit und Originalität Cohens immer mehr hervortreten. Nachdem aber schließlich im Jahre 1902 der erste Band des „Systems“ erschienen war. konnte über das Verhältnis Cohens zu seinem Meister kein Zweitel mehr bestehen. resektive hebräischen Elementarschule mit einem herzlichen „Willkommen!" empfangen zu werden. Machar. „Hasseier harisclion sehet hatinokot.“ Von Dawid Josef Bornstein und Akiwa Rosenbaum. Verlag „HaFchija“. Stänislau, gedruckt iu Wien 1918. — Das soeben erschienene „Elementarblich für Kinder“ bedeutet ein literarisches Ereignis. Es hat grundlegenden Charakter und verdient daher unsere besondere Aufmerksamkeit. Wir wissen in der einschlägigen Literatur kaum eine Erscheinung, die ebenso unverrückbar fest in unserer Eigenart, unserem Denken und Fühlen begründet wäre. Die Sprache ist reich, klar, von kindlicher Einfalt. Die Verfasser verfügen eben über philologisches Wissen, so daß sie aus Vorhandenem, von willkürlichen Neubildungen unabhängig, eine lebendige, den feinsten Nuancierungen gewachsene Sprache meistern. Halbvergessene Wendungen, vernachlässigte Wurzeln ergrünen in jugendlicher Frische. Psychologisches und pädagogisches Können äußert sich in der Anordnung des Stoffes. Spielend wandert das Kind den Weg von Vorstellung zu Begriff, methodisch und einheit’ich werden seine Horizonte immer mehr und mehr erweitert'. Die Schilderungen und Geschichtchen, gegriffen aus Umgebung und Ferne, Vergangenheit und Gegenwart, senken sich tief in das kindliche Gemüt, hängen organisch zusammen. Manches wird sogar aus Bibel und Talmud geboten. Nur noch ein Vorzug sei hier angedeutet. Das Eigentümliche der hebräischen Vokale und der Dagesch — eine» Funktion ihrer Quantität — gelangten in den bisherigen Lehrbüchern überhaupt nicht, bestenfalls nur unvollständig zum Ausdruck. Diese zum Verständnis des Wortauibäues unbedingt notwendige Materie wird in „Hasseier“ nach einem glücklichen Prinzipe behandelt. Das Kind gewinnt — ohne auch nur auf die geringsten Schwierigkeiten zu stoßen — die richtige Vorstellung über Art und Wesen hebräischer Vokale. Was zu bemängeln wäre, ist eine gewisse Inkonsequenz der Verfasser. Haben sie sich einerseits die zeichnerische Darstellung der Hauptwörter besonders angelegen sein lassen, so dürften sie anderseits die Versinnbildlichung von Bewegung nicht ganz umgehen. — Eher eingeschoben, als iin Geiste des Ganzen gehalten ist die-Schriftiibung S. 64. — Dieses Lehrbuch will ernst genommen werden. Die hebräische Welt wird in ihm den Vorboten einer durchgreifenden Um- und Ausgestaltung unserer gesamten pädagogischen Literatur begrüßen. B. Dulberg. Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung. Die 5. Nummer der „Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung“ erscheint als Festnummer zum Jhgendtag. Sie bringt nachfolgende Aufsätze: Martin Buber: „Zion und die Jugend“; Siegrried- Bernfeld. Leitsätze des Referates „Programm einer jüdischen Jugendbewegung“; Heinrich Glanz: „Achduth, Zur Einheit der jüdischen Jugendbewegung“, ferner eine Revue über die Entwicklung der österreichischen Jugeiidgruppen und reichhaltige Beitrgäe zu aktuellen Problemen der Jugend. Die Festnummer wird am Sonntag, den 19. Mai ausgegeben. Jüdische Buchausstellung. Anläßlich des jüdischen Jugendtages veranstaltet der Verlag R. Löwit (Dr. Meyer Präger) im Kammermusiksaale des Musikvereinsgebäudes eine jüdische Buchausstellung. in der, nach Materien geordnet, ein vollständiges Bild über die Entwicklung der neueren jüdischen Literatur geboten werden soll. Emen besonderen Teil der Ausstellung bildet eine Uebersicht über die Jugendliteratur, soweit sie für die Entwicklung der jüdischen Jugendbewegung in Betracht kommt. — Die Ausstellung ist allen Besuchern des Jugendtages frei zugänglich und ist als Verkaufsausstellung gedacht.