Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1918-05-10 · 19 (10.5.1918) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
19 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2438141-2438675-2438693--5760-2445769
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 19 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5' gelang derselben, auf der nächsten Landeskonferenz ein provisorisches Exekutivkomitee mit dem Sitze in Lemberg zur, Leitung der Gesamtorganisation Galiziens zu wählen* 2. Dasselbe besteht aus 12 Personen und zwar aus Mitgliedern des bisherigen Leinberger Lokalkomitees und aus einem Parteirate, welcher sich aus 20 Mitgliedern der Provinzorganisationen zusammensetzt. Der Parteirat ist in allen grundsätzlichen Fragen zu Rate zu ziehen. 3. Das Zionistische Lokalkomitcc in Krakau wird weitet seine Arbeitstätigkeit in Westgalizien führen. 4. Zur Bestreitung der Ausgaben der zionistischen Landesorganisation in Galizien, und zwar sowohl des Z. K. als auch der Landeskemitees in den einzelnen Städten wird eine Parteisteuer auf Gruud der Selbstbesteuerung eiugeiührt. Die Festsetzung der Höhe derselben wird den einzelnen Lokalkomitecs im Einvcr- ' nehmen 'mit dem Z. K. Vorbehalten. c) Politische Tätigkeit. Die V. M. K. spricht dem zionistischen E. A. C. ihr volles Vertrauen und ihre Anerkennung für seine erfolgreiche Tätigkeit aus. Insbe-. sondere dafür, daß es ihm gelungen ist, durch seine politische Tätigkeit das Ansehen der zionistischen Bewegung bei den Völkern und Regierungen außerordentlich zu stärken, die Sympathien der Welt für den Zionismus zu erobern und die Grundlagen für die Realisierung unseres Ideals zu schaffen. Die V. M. K. nimmt die durch den öst.-ung. Minister des Aeußern Grafen Czernin im November 1917 den Vertreter des E. A. C. gegenüber abgegebene Erklärung der Sympathie für den Zionismus und das Versprechen, denselben bei der türkischen Regierung zu unterstützen, mit Genugtuung zur Kenntnis und gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß sein Nachfolger im Amte dieselbe Stellung der stärksten und aktivsten jüdischen Partei gegenüber, wie sie der Zionismus ist, einnehmen wird. Die V. M. K. nimmt den schriftlichen Bericht des Exekutivkomitees der Zionisten Oesterreichs in Wien dankend zur Kenntnis. Hinsichtlich der Landespoiitik wird beschlossen: 1. Die V. M. K. erklärt, den Beschluß der Parteikonferenz vom Jahre 1909 aufs neue bekräftigend, daß sie weiterhin mit aller Energie . als selbständige Partei die Landespolitik als wichtiges Tätigkeitsgebiet beibehalten wird. Es ist daher selbstverständlich, daß die Mitglieder der galizischen Organisation nur innerhalb des Rahmens der eigenen Partei sich mit der Landespolitik befassen dürfen. 2. Die Y*. M. K. wählt behufs nochmaliger Durchberatung einer Reihe grundlegender Thesen unserer Landespolitik, welche im „Lemberger Tagblatte" vom 12. und 14. April 1918 veröifcntlicht waren, eine lOgliedrigc Kommission und beauftragt dieselbe, innerhalb 6 Wochen dem Z. K. ihr Eiaborat vorzulegen, welches das Z. K. den einzelnen Lokalkomitecs zur Beschlußfassung vorzulegen hat. Hinsichtlich der Neuordnung des jiidisch.en Lebens: 3. Die den Volke fremdgewordene „israelitische Kultusgemeinde“ muß wieder zur jüdischen demokratischen Volksgcmeinde werden. Diese soll und wird die geeignete Basis für die Autonomie und nationale Neuordnung des jüdischen Lebens in Galizien abgeben. Wir fordern daher in erster Reihe die Einführung des allgemeinen proportioneüen Wahlrechtes in allen galizischen Kultnsgemeinden. 4. Das jüdische politische Leben muß schleunigst befreit werden von der auf ihm lastenden Herrschaft der assimilierten und halb assimilierten Oportunitätspoliiiker, welche es seit 50 Jahren korrumpieren und welche insbesondere während der Kriegszeit ihre volle Teilnahms- und Verständnislosigkeit gegenüber der Not des jüdischen Volkes in Galizien bekundet haben. 5. Gegenwärtig, wo der Wiederaufbau des jüdischen Religionsunterrichtes und des jüdischen Schulwesens eine dringende Notwendigkeit ist, fordern wir die Ernennung einer .solchen Persönlichkeit zuni Vertreter der jüdischen Gemeinschaft Galiziens im galizischen Landesschulrate, welche mit dem jüdischen Leben und Wissen vertraut ist und das Vertrauen der jüdischen Bevölkerung genießt. 6. Die V. M. K. erklärt, daß sie die Einschränkung des österreichisch-jüdischen Kongresses lediglich auf die zionistische und poaleziomstische Partei für. unzweckmäßig erachtet und den bereits kundgemachten Standpunkt des Lemberger zion. Exekutivkomitees hinsichtlich der Einberufung eines Kongresses, welcher die gesamte österreichische Judenschaft auf möglichst breiter Basis umfassen soll, billige. 7. Die V. M. K. spricht den Wunsch aus, in der Zukunft die zion. Arbeit in Galizien im Einvernehmen mit unseren Gesinnungsgenossen in Polen und der Ukraine zu führen und. beauftragt ä-.da»-Z. K*. die Mazu.-. erforderlichenj'Vorbereitungsschritte* einzulelteü. * 8. Die V. AL K. fordert alle galizischen Zio- . nisten auf, das dzt. einzige Parteiblatt, das -„Lemberger Tagblatt“, tatkräftig zu. unterstützen und ..für'dessen weitgehendste Verbreitung zu sorgen. /Ohne , eine starke und einflußreiche Presse keine starke und einflußreiche Partei, - 9., Die Konferenz beauftragt das Z. K*. im Hinblicke auf die unser harrenden' Aufgaben in Galizien das polnische Parteiorgan, die Wochen-, schriit t,Wschod'V ehebaldigt wieder ins Leben zu rufen. 10. Die V. NU K. erhebt entschieden dagegen Einspruch, daß bei der Umgestaltung des städtischen Gemeindebeirates der Landeshauptstadt Galiziens, weder die polnischen Parteien noch die Landesregierung es als ihre selbstverständliche Pflicht erachtet haben, die zionistische Partei ihrer Stärke gemäß zu berücksichtigen. Außer diesen von den einzelnen Kommissionen vorgeschlagenen und angenommenen Resolutionen wurden einige vom Plenum der Konferenz gestellte Anträge angenommen und dem künftigen Z. K., bezw. den Spezialorganisationen zur Berücksichtigung und eventuellen Durchführung überwiesen. Nach erfolgter Wahl des Parteirates und des Z. K. wurde die V. M. K. mit einer Dankresolution für jene Gg. Gg.. welche um die Einberufung der V. M, K. sich verdient gemacht haben und für das Präsidium, weiches die Geschäfte der Konferenz vollkommen objektiv leitete, geschlossen. Die Konferenzteilnehmer gingen auseinander mit dem Rufe: „Auf Wiedersehen auf der nächsten ordentlichen Landeskonferenz“. Ben Mordechai. Dr. Robinson plötzlich gestorben Vor vier Tagen verschied in Berlin ganz unerwartet Dr. Abraham Robinson! Die Feder sträubt sich mir, dies niederzuschreiben, und doch ist es so! In Brody, Galizien, vor 41 Jahren geboren und dort im alten jüdischen Geiste erzogen, hat er selbst an der Vollendung seiner geistigen Persönlichkeit so gearbeitet, daß ihm — der mit Ausnahme der Hochschulen, die er in vorgerückterem Alter bezogen hatte, keine sonstigen europäischen Schulen besucht — nie der Autodidakt anzusehen war. Er hat in Zürich Chemie und in London Philosophie studiert und den Doktortitel erlangt. In der Schweiz hat er zu den Hauptbegrflndern der „Ivriah“ gehört, der Zelle, aus der später in der ganzen Welt die hebräischen Sprechvereinc hervorgingen. In London war er mit Brenner Mitredakteur des „Ham’orer“. In den letzten Lebensjahren Wolfsohns war er dessen Sekretär, nach Wolfsohns Tode Verwalter des Herzi- und Wolfsohnarchivs. Er arbeitete an der „Bibliotheca iwrith" des Ben-Awigdor, am „Haschifoach“ und „Hader" mit, wie er auch bei der Herausgabe des Buches „Der polnische Jude" mitwirkte. Es handelt sich aber gar nicht darum, was er schon geleistet; die ihn kannten, hatten allen Grund, zu erwarten, daß Abraham Robinson gerade in den nächsten Jahren das gewaltige Gut an jüdischen und allgemeinen Schätzen, das er im Laufe seines so arbeits- und mühereichen Lebens aufgespeichert, umgestalten werde zu großen _ Schöpfungen für unser Volk. Und alles, alles schien hiefür günstig zu sein: dic 'Zeiten der materiellen Not schienen vorüber zu sein, seine tiefe Sehnsucht nach einem eigenen Heim ging in geradezu idealer Weise in Erfüllung (er heiratete die Tochter des Rabbiners in Waldenburg, Schlesien) er begann in aller Gemütsruhe zu arbeiten und in diesem Arbeitseifer überrascht ihn und alle seine Freunde — zu diesen mußten alle, die ihn kannten, gehören — der Tod! Er war ausersehen zum Leiter unserer Nationalbiliothek in Jerusalem und rüstete sich, sofort nach dem Kriege in Erez Israel ans Werk zu gehen. Und das Kostbabrste an ihm war: sein Wesen. Unendliche Güte und Aufopferung für alle, die seiner bedurften, ein tiefes, entgegenkommendes Verständnis für Menschen und Vorgänge, Adel in Wort, Benehmen und Gesinnung, Gerechtigkeit und Toleranz gegenüber fremden Meinungen, ein unverwüstlicher Optimismus bei wirklicher Kenntnis der Personen und Begebenheiten, volle Harmonie zwischen seinem Menschen- und Judentum. Das Zusammentreffen mit ihm und Menschen seines Schlages machte das Leben lebenswert und stärkte die Ueberzeugung von der geistigen und sittlichen Unverwüstlichkeit unseres Volkes. Dr. Chaim Tartakower. 0«0K0«0»0i0B0«0B0»Q«0 Wiener Nachrichten Große zionistische Massenversammlung. Die jüngst neu begründete Sektion II des zionistischen Zentral-Vereines, die die in Wien lebenden galizischen Zionisten umfaßt, debütierte am 28. April mit einer öffentlichen Versammlung im Hotel Continental, derengleichen in Wien seit langer Zeit nicht gesehen wurde. Der Saal war bereits eine Stunde vor Beginn buchstäblich überfüllt, und tausende Menschen mußten Weggehen. Nach Eröffnung durch Herrn S. Picker sprachen die Herren Dr. Plaschkes über die Lage der Juden in Oesterreich und Herr Löbl Taubes über den Sieg der zionistischen Wahrheit in der Welt Die Zuhörerschaft gab begeistert ihren Beifall kund und ihre Zustimmung, kam in dem Massenbeitritt zum Verein zutage. Man merkte, wie groß das Bedürfnis nach solchen Veranstaltungen und nach Anschluß an dem Zionismus ist. Hoffentlich Werdern affe die, welche diesmal keinen.. Einlaä mehr fanden; bald* durch eine zweite Versammlung entschädigt. _ ■ - - Hebräische) Jngendkonferenz; Die Konferenz, die .am 5. «L ML im Hotel Continental stattfand, war, f]der Ausdruck lebendiger Kraft; der hebräischem /BPtacBbewegung f Die Verhandlungen, über die .wirs noch ausführlich berichten, werden, nahmen einen InferessänteirVerlauf. Zum Schlüsse der Tagung wurden im Anschluß an das Referat von H. Dr. H. Glan? eine Reihe. Resolutionen angenommen, die ein von jüdischem Geist getragenes hebräisches Irziehungswesen fordern. Jungjüdischer AbencL’Sonntag, den 28. April, veranstaltete die Sektion ,Jung-Juda“ des I. T. V. „Makkabi X“ im Saaale des L W. J. T. V. einen „Jung-JüdischÄ Abend“. Eröffnet wurde die Feier durch eine Festrede des T. B. Robert Weiß. Hier- -■ auf sang Herr Dawid Seifter einige jidische Lieder. Ihm folgte T. B. Alfred Hafner mit dem Vortrag Zuckermann'scher und eigener Gedichte. Aus dem übrigen Programm sei hervorgehoben der Gesangsvortrag des Herrn Borris Schinderoif und die Vorlesung einiger Gedichte L. F. Alayer's durch T. B. Robert Weiß. Den Höhepunkt der Feier bildeten die turnerischen Verführungen einer Musterriege des „Makkabi X *. Eine Sammlung für den I. N. F. zeitigte ein stattliches Ergebnis. Organisation der jüdisch-nationalen, technischen Hochschüier. Nach langwieriger Vorarbeit gelang es einer Gruppe jüdisch-nationaler Studenten an der Wiener Technik, eine Organisation für kulturelle und nationale Arbeit zu schaffen. Am 20. April fand im Jugendheim die Gründungs- Versammlung statt, die Präsident Herr Lichtenstein mit einer Ansprache eröiinete. Hierauf sprach Staatsbahnrat Obering. Stricker. In seiner Rede führte er aus, wie schwer es die jüdischen Techniker vor dem Kriege hatten und wie vieles schwerer sie es nach dem Kriege — in den Zeiten der größten wirtschaftlichen Not — haben werden. Er begrüßt daher die junge Organisation und wünscht ihr bestes Gedeihen. Nach einer kurzen Pause berichtete Herr Schnabel kurz über die genossenschaftlichen, Herr Wulkan über die kulturellen Ziele der Organisation, worauf der Präsident nach einer Schlußrede die Sitzung schloß. — Mittwoch den 24. April fand der erste Vereins- ■ abend statt. Dabei wurden, auch unter Führung der Mitglieder Herrn Wundermann, Gelber und Wiesen zwei Hebräischkurse eingerichtet, die erfreulicherweise eine fast korporative Beteiligung aufwiesen. Später werden auch Geschichts-, Palästinographie- und Literaturkursc abgehalten werden. Dr. Martin Buber ln Wien. Martin Buber, der anläßlich des jüdischen Jugendtages am 18. d. M. in Wien eintrifft, wird dreimal? vor der Oeffentlichkeit sprechen. Am Jugendtag. Samstag, den 18. Mai, 7 Uhr abends, hält Buber eine Ansprache an die Jugend unter dem Titel „Zion und die J u g e n d", Donnerstag, den 23. Mai, wird Buber im großen Konzerthaussaale in einem öffentlichen Vortrag über das Thema „Die Verwirklichung des Judentums“ sprechen. Den Abschluß der Veranstaltungen bildet eine literarische Matinee, die am Sonniag, den 26. Mai, 11 Uhr vormittags, in den Wiener Kammcrspielen stattfindet und bei der Buber aus seinem noch unveröffentlichten^Werke „Die Welt der Chassidim" lesen wird. Fraüengrappe der Sektion K des Zion. Zentralvereines. Konstituierende Generalversammlung Dienstag am 14 d. M„ halb 8 Uhr abends im Jugendheim, Obere Donausfcraßc 91. Referentin Frau Dr. Waltuch-Menzel. Zion. Sektion jüd. Mediziner und Juristen. Sonntag, am 12. d. M. hält Herr Dr. E. Rappaport im Lokale der Rede- und Lesehalle (IX. Türkenstraße 9, II. Stiege) einen Vortrag über: „Ausgleichung und Erneuerung im Judentume.“ Beginn V*10 Uhr. Hatchljah. Samstag, 11. d. M. Assephah p'nimith, II. Praterstraße 9. 7 Uhr abends, Bericht der Herren Koretz und Dr. Schwelg über die westösterreichische Zionistenkonferenz. Pünktliches Erscheinen erbeten. — Sonntag, den 12. d. M. Tijul unter der Leitung des Chawer Koretz. Treffpunkt Endstation Mauer um 3 Uhr nachmittags. Hebräisch sprechende Gäste willkommen. Jüdisch - Akademischer Philosophenverein. Sonntag, den 12. Mai findet pünktlich tun 11 Uhr in unserem Lokale IX.. Alserstraße 7, die Fortsetzung der am 5. Mai stattgeiundenen Generalversammlung statt. Tagesordnung: 1. Fortsetzung der Wahlen. 2. Unser Programm. 3. Eventualla. Der Jüd. Turnverein Mäkabbl, Wien X.. bemüht sich, trotz der durch den Krieg geschaffenen Hindernisse seine Tätigkeit fortzusetzen. In der am 26. März abgehaltenen Turnratsitzung wurde der Turnrat auf Kriegsdauer durch Kooptierung erweitert Da wir durch die Requirierung unseres Turnsaales für militärische Zwecke nicht selbst turnen können, haben wir getrachtet, unseren Brudervereinen durch Zurverfügungstellung unserer Vorturner die Aufrechterhaltung des Turnbetriebes zu erleichtern. Im I. W. J. T. sind unser T. B. Felix Taussig Platzleiter des Herren- und des Zöglingsturnens, unser T. B. Opoczinski Platzierter im Damenturnen, während vier jüngere Turner als Vorturner und Riegenführer tätig sind. Um unsere Turner für den entfallenden Turnbetrieb zu entschädigen, haben wir gemeinsame Ausflüge mit ihnen veranstaltet. Unsere jungen Burschen und Mädchen haben sich zu einer Sektion Jung-Juda zusammengeschlossen, in der sie emsig durch Vorträge und Kurse ihr jüdisches Wissen zu vertiefen suchen. Wir hoffen, sobald sich uns. wieder die Möglichkeit, in einer eigenen Halle zu turnen, bietet, unsere Tätigkeit im ganzen Umfange wieder aufnehmen zu können. 'Nottage In Palästina. Kurz vor Re<Mtiönsschluß erhalten wir telegraphische Mitteilungen aus Palästina, die die Lage der Juden, besonders der Evakuierten und Flüchtlinge, als sehr, bedrohlich schildert. Die Preise sind ins Phantastische gestiegen; die Not ist groß, der schreckliche Hunger herrscht Man muß unbedingt Sorge tragen,' um, gelegentlich der neuen, Ernte den Bedarf für mehrere Monate zu decken, sonst kommt es zu katastxophaienFolgen^Dralrer müss en in den nächste n Wochen äte Hlffsgefder erhöht werden.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.