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Jüdische Zeitung · 1918-05-10 · 19 (10.5.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
19 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 19 IÜDISCHE ZEITUNG Seite ö gelnlien. er. besorge die schwersten Ausschreitungen. und er müßte mit allem Nachdruck einschreiten. falls die Versammlung sich nicht sofort auflöse Ich beruhigte den Polizeidirektor, fand seine Befürchtungen unbegründet, machte ihn auf die Folgen seines eventuellen Einschreitens mit Rücksicht auf die Erregung der Gemüter aufmerksam und erklärte schließlich, daß ich persönlich die Verantwortung übernehme, daß die Versammlung ohne Störung der öffentlichen Ruhe verlaufen werde, falls die Polizei nicht einschreiten werde. Am Nachmittag desselben Tages wurde über meine Veranlassung eine Konferenz beim Statthaltereidelegierten abgehalten und dort erfuhren die Teilnehmer der Konferenz, und zwar außer mir Herr Reichsratsabgeordneter Dr. Groß, der Vizepräsident der Stadt Krakau Hofrat Sare nebst dem Stadtpräsidenten Federowicz, der Vizepräsident der Kultusgemeinde Herr Dr. Rafael Landau, Herr Kammerrat Rimmler, Herr Gemeinderat Schächter, von dem zur Konferenz ebenfalls erschienenen Polizeidirektor, daß die Obduktion der Leiche bereits stattgefunden und daß die Ueberführung der Leiche zurück in das Sterbehaus soeben stattfinde. Dies zur Steuer der Wahrheit, welcher Sie, geehrter Herr Redakteur, durch die Veröffentlichung'dieser Zeilen einen guten Dienst erweisen werden. Für die Veröffentlichung obiger Zeilen bestens dankend, zeichne ich mit vorzüglicher Hochachtung Dr. Samuel T i 11 e s. * Indem wir der vorstehenden Zuschrift vollinhaltlich Raum geben, bemerken wir dazu folgendes: Es ist immerhin charakteristisch, daß solche Gerüchte wie das hier dementierte entstehen können. Die öffentliche Meinung der Krakauer JudenschafJ ist jedesfaHs gegen den Kultusvorstand sehr aufgebracht. Auch aus der Darstellung des Herrn Dr. Tilles geht keineswegs hervor, daß der Kultusvorstand seine Pflicht so getan hat wie es Sache der staatsgesetzlich legalisierten Vertretung der Judenschaft in einem solchen Falle gewesen wäre. Die Volksfremdheit und Unpopularität der Herrscher der Kultusstube erzeugt eben grundsätzliches Mißtrauen beim Volke und nur durch mannhaftes, unbedingtes Eintreten für die Sache des Volkes kann Vertrauen erworben und befestigt werden. * * Aus dem Briefe eines in aktiver Dienstleistung stehenden Offiziers aus Krakau vom 30. April veröffentlichen wir nachstehende Zeilen: Löbliche Redaktion! In Nummer 17 Ihrer Zeitung veröffentlichen Sie einen Artikel über die Krakauer Vorgänge, der durchwegs den Tatsachen entspricht. In der Beilage derselben Nummer weisen Sie Spenden für den jüdischen Nationalfond aus. In keiner der 12 Abteilungen dieser Spenden kommt Krakau vor. Glauben Sie nicht, daß hier ein gewisser Zusammenhang zu suchen ist und daß nicht nur das Sprichwort „Der Fisch stinkt vom Kopf“ für Krakau besondere Geltung hat, sondern auch die Judenschaft selbst daran schuld ist, wenn sie christlichen Exzessen ausgesetzt ist? In einer Stadt, wo so viele Juden sind wie in Krakau und wo der größte Teil des Handels in jüdischen Händen ruht, können nur unwürdige Assimilätionsbestrebungen der letzte Grund dafür sein, daß das Judentum keine Machtstellung sich errungen hat und von den christlichen Mitbürgern geächtet wird R. L. Mitteilung der Verwaltung Die Umstände zwingen uns. bei uns unbekannten Kunden Abonnements- und Inseratenbestellungen erst nach Einlangen der darauf entfallenden Beträge auszuführen. und seine nächsten Schüler, die Liebknecht, Kautzky, Guesde, Aveling usw. Aber sein Geist und seine Seele waren jüdisch. Es ist eine Christin — Wally Z e p 1 e r — die an seinem hundertsten Geburtstag die Worte sprach: „Er gehört zum Stamme jener Religiösen, zu den Prophetennaturen, die das Schicksal und das Leiden der Menschheit mitleidend als ihr eigenes fühlen. Ueberwältigender noch als seine intellektuelle, ist deshalb seine sittliche Größe. Der Geist der jüdischen Prophetie spricht aus ihm, unbedingt, wie die Stimme des Blutes, eine ununterbrochene Reihe führt von Amos zu Karl Marx . . . Er w o 111 e eine Welt der Gerechtigkeit und Menschenwürde und deshalb suchte er nach ihrer Möglichkeit.“ Damit ist Idar erkannt, daß Karl Marx im tiefsten Sinne einer der größten Juden war, der je gelebt hat. In dem Sinne, daß — so sehr auch seine äußeren Lebensumstände ihn aus. dem Judentume geführt haben — in ihm das sittliche Feuer, der persönliche Opfermut und der hohe Idealismus der Propheten wachgeworden ist. Und diese erhabene sittliche Gj-öße ist es, die mehr gewirkt hat als seine Lehre. Sie war ein Erbteil seines jüdischen Blutes und so ist uns Zionisten Marx, trotz dem Marxismus, ein Zeuge für das Judentum und für die ungeheure Hoffnung, die der jüdische. Geist, der immer wieder in großen jüdischen Menschen ersteht, für die Menschheit bedeutet: Er wird stets aufs neue die Führer zu einer Welt sozialer Gerechtigkeit stellen und deshalb ist es von der höchsten menschlichen Bedeutung, daß das Judentum nicht untergehe, sondern seine Kraft erneuere in einer vollkommenen Wiedergeburt. A, B. Schatten und Licht Um Zions willen kann ich nicht schweigen, Und um Jerusalems willen nicht ruhen, Bis aufgeht wie Lichtglanz ihr Recht, Und ihr Heil wie eine Fackel aufflammt. (Jesaia 62, 1.) Seit Monaten sehen wir die Orthodoxie und die „Agudas Jisroel“ allenthalben eine laute Tätigkeit entfalten. Sie hielten erst eine Unzahl geheimer, vertraulicher Besprechungen und Konventikel ab. Dann traten sie in öffentlichen Konferenzen und Versammlungen auf.' So die „Agudas Isroel“ hier, gleich darauf die „Vereinigten orthodoxen Organisationen“ in Frankfurt a. Main und zuletzt die sogenannte „Oesterr. Orthodoxie“ in Wien. Diese Vereine, deren Existenz — namentlich betreffs der hiesigen Aguda und der österr. Orthodoxie — nicht ohne Vorbehalt zugegeben werden kann, sollen den Zweck haben: die gesetzestreuen Juden aller Welt unter einer Flagge zu sammeln, um kraft einer strammen Organisation die Aufsicht über qlle religiösen Einrichtungen im Judentum zu erlangen, diese auszubauen, zu erhalten und gegen etwaige Angriffe, wenn und wo immer es nottut, zu verteidigen. Doch ihr so geräuschvolles Auftreten, hüben und drüben zugleich, galt beileibe nicht einem drohenden Schächtverbot, oder sonst einer Störung in der Ausübung der Religion Gegenwehr zu bieten oder etwa — was gewiß im Rahmen ihres Wirkungskreises gelegen und zeitgemäß gewesen wäre — einer großzügigen Aktion zur Beschaffung und Herstellung von streng rituell geschlachtetem Fleisch, streng' koscher zubereiteten Mazzes, um diese der armen, orthodoxen Bevölkerung unentgeltlich und dem Mittelstände um billiges Geld zukommen zu lassen. Aber sie galt merkwürdigerweise den außerhalb ihres Programmes liegenden Fragen: Palästina und der jüdischen Nationalität. Die Wortführer der Orthodoxen und Agudisten, altbekannte Gegner der Zionisten und Jüdischnationalen, hier wie überall, waren offenbar durch Bekanntwerden des Briefes Balfours an Lord Rothschild in Sachen Palästinas und durch diezu gleicher Zeit in öffentlicher Diskussion gestellte Frage nach Anerkennung der Juden als Volk, unangenehm überrascht. Sie sammelten ihre Kraft, um die zionistische und jüdischnationale Organisation in ihren Grundfesten wohl nicht zu erschüttern, wozu sie zu schwach sind, allein was uns gleichgefährlich scheint, zu ergreifen und nach ihrer Art zuzuschneiden. Eine andere Ursache zur Erklärung ihres plötzlichen Einlenkens zum Palästina- und jüdischnationalen Standpunkte können wir leider bet bestem Willen nicht konstatieren. Wir können es nicht, nicht nur aus Mangel an Vertrauen zu jenen Herren, die stets das große Wort in diesen Vereinen führen, sondern aus Gründen logischer Folgerung, die sich auf Inhalt und Form ihrer in ihren Versammlungen aufgestellten Programmen, äbgeführten Debatten und angenommenen Resolutionen stützen. „Die Juden sind kein Volk, keine Nation“ sagen sie. Sie negieren es, ohne sich darüber viel Gedanken zu machen, weil sie leider gewöhnt sind, selbst an überlieferten Golusauswüchsen festzuhalten. Bekanntlich waren die Ueberlieferer dieses Trugspieles der bloßen „Religionsgemeinschaft“ die Juden in Frankreich und Deutschland, die zu Ende des XVIII., Anfang des XIX. Jahrhunderts, zu Zeiten des Glfdchberechtigungkampfes — wohl gegen ihre eigene Ueberzeugung — dies verkündeten, um als Franzosen, als Deutsche, mosaischer Konfession die -Gleichberechtigung zu erlangen. Was wohl unaufrichtig, aber begreiflich war. Warum aber noch heute an dieser Geschichtsfälschung festhalten? Frankfurt a. M, geht wohl — in einer von der eingangs erwähnten Versammlung angenommenen Resolution — weiter, indem es uns als „Volksgemeinschaft“ konzessioniert, klügelt es jedoch heraus, daß, bei Literarisches. Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung. Die 5. Nummer der „Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung“ erscheint als Festnummer zum Jugendtag. Sie bringt nachfolgende Aufsätze: Martin Buber, „Zion und die Jugend“; Siegfried Bernfeld, Leitsätze des Referates .Programm einer jüdischen Jugendbewegung“; Heinrich Glanz, „Achduth, Zur Einheit der jüdischen Jugendbewegung“, ferner eine Revue über die Entwicklung der Österreichischen Jugendgruppen und reichhaltige Beiträge zu aktuellen Problemen der Jugend. Die Festnummer wird am Sonntag, den 19. Mai, ausgegeben. Jüdische Buchausstellung. Anläßlich des jüdischen Jugendtages veranstaltet der Verlag R. LÖwit (Dr. Meyer Präger) im Kammermusiksaale des Musikvereinsgebäudes eine jüdische Buchausstellung, in der, nach Materien geordnet, ein vollständiges Bild über die Entwicklung der neueren jüdischen Literatur geboten werden solL Einen besonderen Teil der Ausstellung bildet eine Uebersicht über die Jugendliteratur, soweit sie für die Entwicklung der jüdischen Jugendbewegung in Betracht kommt. — Die Ausstellung ist aßen Besuchern des Jugendtages frei zugänglich und ist als Verkaufsausstellung gedacht Protokoll des I. Kongresses. Es ist der „Arbeitsgruppe der jüdischen Studentenschaft Oesterreichs“ gelungen, eine Anzahl von Exemplaren des seit Jahren vergriffenen stenographischen Protokolles des I. zionistischen Kongresses in Basel zum Verkauf zu erwerben. Das Exemplar kostet K 6.— und ist im Nationalfondsbureau erhältlich. Das Reinerträgnis fließt der Tschlenow-Kolonle zu. unserer von Gott vorgenommenen Erhebung zur Volksgemeinschaft die treue Erfüllung des offenbarten Gesetzes zur Pflicht gemacht wurde,“ so daß der Bestand einer jüdischen Volksgemeinschaft, nach dieser Darlegung, von der Bedingung der Erfüllung der Gebote abhängig gemacht wird. Schon im Mutterleib Rebekkas wurden wir bedingungslos als „Volk“, als „Nation“ gepriesen. Gott sagte zu ihr: „Zwei Völker sind in deinem Leibe, zwei Nationen sondern sich von deinem Innern.“ Wir waren es auch fernerhin trotz gänzlicher Demoralisation in Aegypten. Gott sprach: „Ich sah das Elend meines Volkes in Mizrajim“ und befahl Moses: „Du sollst mein Volk, die Kinder Israels aus Mizrajim herausbringen.“ Und wir sind es bis heute und haben es zu bleiben, wie so viele Stellen aus der Bibel, dem Talmud, Midraschim und dem ganzen rabbinischen Schrifttum es beweisen und nicht zuletzt, auch die Erfahrung des alltäglichen Lebens es uns lehrt, daß wir trotz aller Anpassungsversuche, trotz Aufgabe unseres Volksbewußtseins, ja selbst der Konfession, immer und für das gehalten werden, was schon Bileam von uns voraussagte, als: „das Volk, das abgesondert und nicht unter den anderen Völkern aufgenommen bleibt.“ Was die Palästinafrage betrifft, , gab die „Aguda“ hier in der erwähnten Konferenz den spontanen Beschluß kund, sich mit der Kolonisation zu beschäftigen. Wann und wie, blieb Sache einer hiezu gewählten Bestattungskommission. Die „Oesterr. Orthodoxie“ nahm diese in ihrem Programm als Ultimaratiopunkt auf, in einem Worte: „Palästinafrage“, ohne in der Versammlung selbst ein zweites darüber zu verlieren. Frankfut a. M. hinwieder stellte dieser Frage in Form einer Resolution eine Art von „Hechscher“ aus, als wäre sie Zucker für Peßach und eines solchen bedürfte, indem sie sagen: „Die Orthodoxie erblickt — unter unverbrüchlichem Festhalten an den messianischen Zionshoffnungen — zu allen Zeiten in der Besiedlung des heiligen Landes durch Juden die Erfüllung einer im Religionsgesetz begründeten Pflicht“ und daß „Wunsch und Willen zur Einwanderung stets dem tiefsten religiösen Sehnen der jüdischen Volksseele entsprach.“ Was aber haben die Herren der vereinigten orthodoxen Organisationen während der nicht sehr kurzen Goluszeit, was haben sie nur in den letzten 40 Jahren unablässiger, schwerer aber fruchtbarer Kolonisationsarbeit in Palästina zionistischerseits, dazugetan, um der „heiligen Pflicht der Besiedlung des heiligen Landes durch Juden“ gerecht zu werden, um den „aus tiefstem religiösem Sehnen entspringenden Wunsch und Willen zur Einwanderung“ zu entsprechen? Nach fast zwei Jahrtausensenden arger Pflichtvergessenheit, wenn die Herren sich nun wirklich dieser „im Religionsgesetze begründeten Pflicht“ besannen und „Wunsch und Willen zur Einwanderung aus tiefstem religiösem Sehnen“ richtig wiedergefunden haben, müßen sie, sowohl die Herren in Frankfurt a. M. als auch ihre Genossen hier und überall, die ja alle eine Lehre, ein Gesetz zu respektieren haben, dieses feierliche Bekenntnis durch mannhaftes, offenes Auftreten, durch Emst und Aufrichtigkeif bekräftigen. Nicht in Kleinlichkeiten sich wiederum verlieren, nicht Mitte des Weges stehen bleiben, in Halbheiten sich verbeißen, Flickarbeit leisten, immer wieder nur die jüdische Konfession hervorkehren, das Judenvolk aber als solches, verneinen. Dadurch, daß die Wahrheit des Bestehens des jüdischen Volkes, in eine Zwangsjacke gesteckt wird, häuft man nur fort — bewußt oder unbewußt — Fehler auf Fehler, ja Sünde auf Sünde, indem man zu Umschreibungen und unrichtigen- Auslegungen Zuflucht nimmt, die nur zur Sprach- und Begriffsverwirrung, zur Verkennung des Naheliegendsten und Sonnenklarsten führen müssen. Welches Chaos von Programmpunkten, von Wünschen und Forderungen, bekommen wir seitens dieser Herren zu hören: „Gruppenrechte der Juden im Osten. Religiöse Anforderungen im Staatsleben. Ungehinderte Freiheit zur gleichmäßigen Erforschung und Erfüllung des offenbarten Gesetzes. Anerkennung der jüdischen Konfession. Die soziale Gesetzgebung und das religiöse Judentum“ und „die Stellung der Orthodoxie zu den jüdischen Forderungen am Friedenskongresse." Ja, sehen denn die Herren nicht ein, daß die unerläßliche Voraussetzung, die uns ein Recht zur Stellung dieser oder anderer Forderungen gibt, die Kardinalforderung nach Anerkennung der Juden als Volk ist? Ein Volk kann fordern, wo es zu fordern hat und vor dem Forum der ganzen Welt! Förderer, Vertreter, Sprecher eines Volkes, können nur solche sein, die aus einer Organisation kommen, welche auf dem Volksgedanken, aufgebaut ist und in ihrem Rahmen alle Volksschichten, alle Richtungen und Strömungen — soferne sie dem Volksgedanken, dem Volksganzen nicht zuwiderlaufen — umschließt. Als solche kann nur die lüdischnationale zionistische Weltorganisation gelten, die Anspruch auf Zulassung zum Friedenskongreß hat und dort auch gewiß gehört werden wird. Eine zionistische Abordnung des jüdischen Nationalvereins für Oesterreich hat bei dem Ministerpräsidenten Dr. v. Seidler und dem Minister des Innern Grafen Toggenburg, in drei mehrstündigen Konferenzen vorgesprochen und ihnen eine Denkschrift mit den Forderungen der national organisierten Judenheit Oesterreichs eingehäntfigt Die jfldjschnational zionistischen Forderungen, der Hauptsache nach: die Anerkennung der Juden als Volk und die Wiedererlangung unseres Landes Palästina sind verständlich und haben bei dem Zuge der Zeit begründete Aussicht auf Erfüllung: Doch Wünsche und Forderungen einzelner Gruppen sind eine innere Angelegenheit des Judentums. 4

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