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Jüdische Zeitung · 1918-05-03 · 18 (3.5.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
18 (3.5.1918)
Date
1918-05-03
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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ft r. 18 JÜDISCHE ZEITUNG Seite d Nachspiel zu Krakau Die Tragödie ist aus. das Satyrspiel hat begonnen. Ein Jude ist tot. viele sind verwundet, geprügelt, bespien. Läden und Geschäfte sind demoliert und geplündert, ganz Galizien ist in Erregung, die Judenschaft der Welt ist voll Zorn und' Empörung. Und nun wird dementiert. Die Polen dementieren. Die offiziellen „Polnischen Nachrichten“ dementieren, die Polizei dementiert, der Kultusvorstand dementiert, die Statthalterei dementiert. Herr Dr. Tilles dementiert. Stapinski dementiert. Kolischer dementiert, die polnische Presse dementiert .... Eine kleine Genugtuung ist das: Man fühlt daß die Wahrheit eine bodenlose Schande ist Man kann nicth verteidigen, und leugnet Das stolze Polenvolk schämt sich. Hungerkrawalle? Seltsamer Hunger ist das. der — wie die „Jüdische Rundschau“ treffend bemerkt — nach jüdischen Uhren greift und christliches Brot ungeschoren läßt Mag immerhin' der erste Anlaß der Unruhen Hunger gewesen sein, die Wandlung vollzog sich schnell. Die Bestie suchte das stets bereitstehende Opfer, das alle Welt schutzlos wähnt: der Judenpogrom war da. Wozu die Komödie? Die Komödie hat gute Akteure. Der greise Kultusvorsteher von Krakau scheut sich nicht, vor aller Oeffentlichkeit den Bajazzo zu spielen.^ Ihm ist die Ehre polnischer Schandbuben wichtiger als das jüdische Blut Welch ein Bild unserer Oolus- Schande! Dem jüdischen Volk ist es diesmal furchtbar ernst. Es duldet keine Komödien mehr. Es will keine Verschleierung: es soll sehen und auf der Hut sein. Eine schändliche Haltung leistete sich diesmaL die „Arbeiter-Zeitung“. Dieses demokratische Organ. das für Menschenwürde. Freiheit. Gerechtigkeit, Wahrheit für die Bedrückten und gegen Gewalt und Krieg einzutreten vorgibt, hat in ganz abgeschmackter Weise mit der „Wiener Mittag- Zeitung“ polemisiert und dabei als die selbstverständlichste Tatsache hmgestellt. daß in Krakau nur Hungerkrawalle waren und die Ausstreuung des Gerüchtes über Judenpogrome auf einer Art Wichtigtuerei der Juden beruhe. Die .Arbeiterzeitung“ ist also ganz beruhigt Wohl ihr. Im Ausland verfolgt man die Ereignisse. Die Komödien, die die düstere Stimmung der tragischen Ereignisse verscheuchen sollen, werden ihre Wirkung verfehlen. Wir erhalten folgende Zuschrift: „Da ich unmittelbar nach dem tragischen Tode des Herrn Meller aus Stryj in Krakau im Hotel Rapaport. woselbst der Ermordete seine Seele aushauchte. Aufenthalt nahm und somit Gelegenheit fand, über den Verlauf der Exzesse, insbesondere aber über die Todesursache des Herrn Meller aufs maßgebendste informiert zu werden, mußte der jetzt von der k. k. Statthalterei in Lemberg zur Veröffentlichung gelangte Kommentar, womit der antisemitische Charakter der Ausschreitungen dementiert und festgestellt wird, der Jude Meiler aus Stryj wäre einem Herzschlage zum Opfer gefallen, in meinen Gefühlen tiefste Erbitterung auslösen. Zur Konstatierung der Tatsache, daß der Tod des Genannten durch diebestialischenMißhandlungen seitens der Exzedenten herbeigeführt wurde, sei nun erwähnt, daß der Leib der Leiche an zahlreichen Stellen deutliche blaue Spuren aufwies, was durch unzählige Augenzeugen, die seinerzeit den röchelnden Mann labten, nachweisbar ist Auf Grund der eingeholten. äußerst zuverlässigen Informationen glaube ich nun die Kompetenz zu besitzen, urbi et orbi zu erklären, daß der in der „Jüdischen Zeitung“ in der Vorwoche erschienene Bericht über die Krakauer Vorfälle in sämtlichen Teilen den Tatsachen entspricht und daher das Gerücht, wonach der Verstorbene einem Herzschlage erlegen ist. jeder Grundlage entbehrt. S. Kantor. * Trauerandacht. Donnerstag, den 25. April fand auf Initiative des „Gemeinsamen jüdischen Hochschulausschusses“ im Tempel II. Pazmanitengasse eine Trauerandacht für Psachje Meller statt Der Tempel war von einer nach vielen Tausenden zählenden . Menge gefüllt. In seiner Trauerrede wies Rabbiner Dr. Grünwald darauf hin, wie sehr die Krakauer Vorfälle dazu angetan sind, das Ansehen unseres Vaterlandes zu schädigen. Er sprach von den Gefahren, die gegenwärtig dem ganzen galizischen Judentum drohen und rief in beherzten Worten das gesamte jüdische Volk zur Selbstbesinnung und einheitlichem Zusammenhalten in dieser schweren Schicksalsstunde auf. Die Trauerrede sowohl wie die vom Oberkantor Morgenstern samt Chor vorgetragenen Trauergesänge machten auf alle Anwesenden einen gewaltigen Eindrück. Spenden. Beim Zionistischen Zentralbureau sind eingegangen: Für die Hinterbliebenen des Psachje Meller von N. N. 500 K; für die galizische Selbstwehr-Aktion von H. 0. Nelly 30 K. Budapest. Der Klub zionistischer Studenten „Makkabäa“ schickte an die Krakauer jüdischen Studenten folgendes Telegramm: Mit der größten Empörung hörten wir von den Bestialitäten, die an Euch begangen wurden. Mit Stolz erfüllt uns aber Euer Verhalten. Haltet aus im Kampfe für unser Volk! Empfanget unseren brüderlichen Händedruck und den Ausdruck unserer größten Solidarität. „Makkabäa“ - Verein zionistischer Studenten._ Wegen der Arbeitsruhe am 1. Mai erscheint unser Blatt um einen Tag später. RUNDSCHAU Rumänien und Bessarabien Berlin, 29. April 1918. (Tel. d. Wiener Zlön.-Bureaus.) Die indische Gemeinde Petrograd richtet nach Kopenhagen schärfsten Protest gegen die rumänischen Grausamkeiten gegen die Juden Bessarablens. Das russische Judentum appelliert an die gesamte Kulturwelt, gegen die rumänischen Gewalttätigkeiten Protest einzulegen: es ersucht sämtliche jüdischen Gemeinden und Organisationen aller Länder alles zu unternehmen, um die Gleichberechtigung der Juden Rumäniens durchzusetzen. Die Behandlung der Juden in Rumänien und Bessarabien sei eine Schande, gegen welche die ganze Menschheit auftreten müsse. * Die Schandtaten der Rumänen in Bessarabien, von denen wir schon berichteten, haben, wie aus vorstehender Dewesche hervorgeht, auch in Rußland Aufregung und Entrüstung hervorgerufen. Die Judenschaft der ganzen Welt erhebt Protest dagegen, daß die 300.000 Seelen zählende Judenschaft Bessarabiens den rumänischen Gewalttätern ausgeliefert wird. Wieder ist offenbar, wie sehr der Zusammenschluß aller Juden der Welt zu einem Weltverband des jüdischen Volkes nottut, um, da für das jüdische Volk niemand sorgt, selbst zu seinem Schutz aufzustehen. Jedenfalls ist es Pflicht aller Juden, innerhalb ihrer Vaterländer geschlossen für den gefährdeten Volkssplitter einzustehen und allen ihren Einfluß für ihn aufzubieten. Ein deutsches Komitee „Pro Palästina“. Aus Berlin wird uns geschrieben: In Berlin ist vor kurzem unter dem Namen „Pro Palästina, Deutsches Komitee zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung“ eine Gesellschaft gegründet worden, die als ihre Aufgabe betrachtet, den Z i o n i smusiml^ahmender deutschen Orientpolitik zu fördern. Das Komitee will durch Aufklärung der politischen Oeffentlichkeit auf die Bedeutung hinweisen, die der Zionismus durch die wirtschafliche Entwicklung Palästinas einmal für die mit dem Deutschen Reich verbündete Türkei und ferner für die Ausdehnung deutscher Kultur- und Wirtschaftsinteressen im vorderen Orient gewinnen muß. Die Leitung des Komitees liegt in den Händen der Herren Prof. Dr. Karl Ballod, Prof. Dr. Hans Delbrück, Exz. Raschdau, Kais. Ges. a. D., und der Abgeordneten Fehrenbacb, Gothein, Junck und Noske. Die Gründung des Komitees hat aus den Kreisen der verschiedensten Parteien und Berufsschichten heraus Zustimmung gefunden. Eine ganze Reihe Gelehrter, Schriftsteller und Politiker sind bereits dem erweiterten Ausschuß beigetreten. Genannt seien die Herren: Generaldirektor Hubert Auhagen-Celle, Rektor der landwirtschaftlichen Hochschule Prof. Dr. Otto Auhagen, Prof. Dr. B. Blankenhorn, Marburg, Cohen-Reußj M. d. R„ Seminardirektor Schulrat Eberhard-Greiz, Major a. D. Endres-München, Erzberger, M. d. R. Dr. Adolf Grabowsky, Prof. Dr. Hoetzsch, Redakteur Koliski, Redakteur Kranold, Chemnitz, ProL Dr. Meinhof-Hamburg, Kolonial-Institut, Kammerherr Dr. Freiherr Börries von Münchhausen, Scheidemann, M. d. R. Prof. Dr. Werner Sombart, Gelj. Regierungsrat Prof. Dr. Stuhlmann-Hamburg, Kolonial-Institut, Admiral z. D. und Gouverneur a. D. v. Truppei, Exz. Prof. Dr. Max Weber, Heidelberg, Oberverwaltungsgerichtsrat Graf v. Wostarp, M. d. R. Geheimrat Prof. Dr. Wiedenfeld, Geh. Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Reichs- Kolonialamt Prof. Dr. Zoeofl. — Das Komitee hat Angehörige der interessierten Kreise für den 25. April nach Berlin zu einer Versammlung im Hotel Kaiserhof geladen, in der die Herren Prof. Dr. Ballod und Abgeordneter Cohen-Reuß über das Thema „Der Zionismus und seine Bedeutung für die deutsche Politik“ sprachen. Militärdienst und Taufschein. Im „Prager Tagblatt“ vom 20. April 1918 findet sich die nachstehende Annonce: „Bei der Ersatzbatterie des Gebirgsartillerieregimentes Nr. 23 in Bilin werden zwei weibliche Hilfskräfte, und zwar eine sofort und eine ab 1. Mai aufgenommen. Monatslohn K 160 oder K 200. Längere Kanzleipraxis oder Fertigkeit im Maschinenschreiben erwünscht. Gesuchen „Taufschein“ und Sittenzeugnis beilegen. Dr. Froschauer, Hauptmann.“ — Dazu schreibt die „Wiener Sonn- und Montagszeitung“ treffend: Der Herr Hauptmann Dr. Froschauer scheint in unserem Staatsgrundgesetz schlecht bewandert zu sein. Unseres Wissens wird bei der Einstellung in die Armee, bei der Musterung usw. ein „Taufschein“ nicht verlangt; auch beim Steuerzahlen ist die Vorlage des „Taufscheines“ im höchsten Grade überflüssig, ebenso ist uns ganz unbekannt, daß man Kriegsanleihe nur unter Vorzeigung des „Taufscheines“ zeichnen darf; das ist nämlich jene Kriegsanleihe und jene Steuer, die dazu dient, damit der Herr Hauptmann Dr. Froschauer die zwei weiblichen Hilfskräfte zu bezahlen in die Lage komme. Wir glauben wenigstens nicht, daß die Hilfskräfte der Ersatzbatterie des Gebirgsartillerieregimentes aus der " Tasche des Hauptmannes Dr. Froschauer besoldet werden. (Anm. d. Red.: Wir verweisen auch auf (he in der letzten Nummer unseres Blattes veröffentlichte Ausschreibung des Lemberger Ergänzungsbezirks-Kommandos.) . Ukrainer und Juden ln Oesterreich. Am 25. März fand in Lemberg eine Konferenz von Vertrauensmännern aller ukrainischen Parteien in Galüzen statt Die Konferenz stellte u. a. die Forderung der Umwandlung Ostgaliziens . und des ukrainischen Teiles der Bukowina in einen ukrai- Arbeitsariippe der Jüdischen Studenfeasctiaft Oesterreich« Mittwoch, den 8. Mai 1918 im Central-Kino - Wien II., Taßorstraße 8 - große Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten der Evakuierten aus Palästina und der Errichtung der Tschlenow-Kolonle Zur Aufführung gelangt der weltberühmte Film „Das jüdische Leben in Palästina“ ferner daa jtid. Drama mit Albert Bauarmaan „Der eiserne Wille“, 4 Akte von F. Salten Beginn der Vorstellungen: 4, Vj6, 7 und V*9 Uhr.' Preise der Plätze: K 1.30 bis 5.80 Um halb 8 Uhr lugtndvoi Stellung mit einleitendem Vortrage eines hervorragenden Paiastlnaltennera Einlaß nur bei Beginn jeder Vorstellung Karten im Vorverkauf an der Kassa des Central-Kino II., TaborstraBeS, in der Buchhandlung R. Löwit, I., Rolenlurmstraöe 22, In der Buchhandlung j. Schlesinger, I., äeitenstettengasse5, im Cafe „MarienbrUcke“ I., Ecke Rolenturmstrasse und Franz losefskai (hier nur von 7 bis * Uhr abends) und im Zionisl. ZentralbUro, II., Zirkusgasse95 nischen Staatsorganismus im Rahmen Oesterreichs auf. Sie erklärte dabei, den Polen, Juden und anderen nationalen iMnderheiten die volle Sicherung der nationalen Autonomie und politischen Gleichberechtigung zuzuerkennen. Die Juden Litauens. Der Präsident des litauischen Landesrates und Führer der litauischen Delegation in Berlin, Smetome, äußerte sich in einem Gespräch mit dem Vertreter der „Voss. Ztg.“, Proi."Ludwig Stein, über die Nattonalltätenfrage in Litauen wie folgt: Wilna, die vom Deutschen Reiche anerkannte Hauptstadt Litauens, hat nach einer im Jahre 1915 aufgestellten Bevölkerungsstatistik eine Einwohnerzahl von 142.000 Seelen. Davon entfallen auf die polnisch sprechende Bevölkerung 3000 bis 4000, die Litauer 33.000 und die Weißrussen 35.000 Einwohner. Die andere Hälfte der Bevölkerung bilden die J u d e n mit 70.000 Seelen. Die Juden nehmen eine neutrale Haltung ein, werden jedoch auf die Seite derer treten, die die Macht in den Händen haben. Und da die Litauer den Juden die gleichen Rechte wie den Deutschen, Polen und jeder anderen Minderheit erteilen werden, so zweifeln sie nicht, daß sich die Juden, sobald das litauische Reich auf feste Grundlagen gestellt sein wird, auf ihre Seite stellen werden. Zum Projekt einer jüdischen Gartenstadt bei Berlin. Wie wir vor einiger Zeit berichteten, ist zur Verwirklichung des Gedankens einer jüdischen Gartenstadt bei Berlin auf gemeinnütziger Grundlage zurzeit eine eingetragene Genossenschaft m. b. H. in Bildung begriffen. Zur Klärung der hiermit verbundenen Fragen und zur weiteren Verbreitung der Idee sollen in den nächsten Monaten eine Reihe von Werbeversammlungen stattfinden, in denen hervorragende Fachleute zu Worte kommen sollen. Nachdem bereits im Februar Herr Generalsekretär Otto zu dem Thema „Gartenstadt“ vor vollem Hause und mit größtem Erfolge gesprochen hat, soll nunmehr am 13. Mai Herr Schriftleiter Paul Schirrmeister zu dem Thema „Bodenspekulation und Bodenreform“ sprechen. Im Anschlüsse hieran wird Herr Moritz A. Loeb dieselbe Frage vom jüdischen Standpunkt aus behandeln. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an den Schriftführer der Genossenschaft Herrn Leo Foerder, Berlin C., Monbijouplatz 12. Zionistische Bewegung Vertrauensmünner-Konferenz der gailzischen Zionisten (Von unserem Korrespondenten.) Der Weltkrieg hat die Tätigkeit des zionistischen Zentralkomitees in Galizien iah unterbrochen. Die Parteiführer waren — als die russische Flut das ganze Land bedrohte — gezwungen, sich teils nach Ungarn, teils nach den westösterreichischen Kronländern zu flüchten. Außerdem wurden die meisten von ihnen sofort nach Ausbruch des Krieges und viele im Laufe der Zeit auf Grund der Musterungen zum Kriegsdienste eingezogen. Und so trat in der Parteitätigkeit eine unliebsame längere Stagnation ein, bis sich eine Sammlung der Parteiführer zunächst in Wien in den Jahren 1915 und 19119 und hierauf nach der Wiedereroberung der gezischen Landeshauptstadt auch im Lande selbst vollführen ließ. So konnte erst jetzt, Mitte April 191% als Frucht der vorbereitenden zionistischen Arbeiten der Landeshauptstadt die erste Vertrauensmänner-Konferenz der gatizischen Zionistenpartei seit Beginn des Krieges und seit der letzten im Jänner 1914 stattgefnndeneb Landeskonferenz in Galizien selbst abgehalten werden. Mit Rücksicht auf die momentane ungeklärte politische Konstellation, wie auch mit Rücksicht auf die noch sehr zerrütteten Verhältnisse in der Organisation, insbesondere in den Ostprovinzen, konnte an die Einberufung einer statutenmäßigen Landeskonferenz noch nicht gedacht werden, zumal Fragen von einschneidender Bedeutung für das galizische Judentum auf die Tagesordnung gelangen, und eingehend durchberaten werden mußten. Die V. M. K. der gatizischen Zionisten hat die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und die ihr gestellten Aufgaben voll und ganz gelöst Die Reorganisation der Partei im Lande wurde inauguriert und wird hoffentlich gute Früchte tragen. Trotz den Verkehrsschwierigkeiten war die Kon-

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