Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 16 (19.4.1918)
- Date
- 1918-04-19
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 16 kein direkter Sdmldbeweis gegen Hilsner erbracht werden konnte und auch kein erklärliches Motiv iesizustdlen war. spielte, wie schon oft. der Zufall die erwünschte Rolle. Am 27. Oktober 1898, .also fünf Monate vor dtj Ermordung der Agnes Hruza, war in demselben Walde ein weibliches Gerippe mit ganz geringen Resten verwester Weichteile und einigen anhängenden Fetzen morscher Kleidung unter einem Haufen Reisig auf dem Wege aufgefunden worden. Damals konnte die Identität des Gerippes nicht festgestellt werden: allein'es war am 17. Juli 1898. also etwa VA Monate vorher, d. i. acht Tage vor der Ermordung der Hruza. eine Dienstmagd nus einem anderen Orte ohne Kündigung verschwunden. Ihre Eltern wollten in den dürftigen Resten ihr Kind nicht wieder erkennen: auch schien es ganz unwahrscheinlich, daß eine Leiche in der Zeit von 3 Afonaten bis;zuin Gerippe verwesen könnte und daß sie “so nahe am Wege verwest wäre, ohne durch den Geruch bemerkt zu werden (war es doch .Hochsommer!). Aber nach der ersten Verurteilung des Leopold Hiisner stellte sich die Sache ganz anders! Zweieinhalb Monate nach seiner . ersten Verurteilung vom Schwurgericht in Kuttenberg und mehr ais acht Monate nach-'seiner--angeblichen Untat an der Agnes Hruza sowie T6L- Monate nach dem Verschwf.iden der Marie Klima, fand man plötzlich im* Walde Kleider.- .zeriragen,. upd versteckt, ganz nach dem Muster Hilsner—Hruza! Das war und bleibt bis heute höchst, auffallend. , Nun vermutete man .. in -dem Mörder der Hruza auch den Mörder der Klima,-vorausgesetzt, daß diese überhaupt erschlagen worden ist was ja bis heute noch zweifelhaft ist! Aber jetzt ereignete sich etwas ganz Merkwürdiges: Die Eltern agnoszierten auf.einmal die vor 13 Monaten gesehenen Reste. Im Falle Hruza erpreßten Mithäftlinge unter dem Vorgeben, es werde schon der Galgen für ihn aufgorichtet. von dem tötlich geängstigten Hilsner ein „Geständnis“! Im Falle Klima lag ein solches famoses ..Geständnis" nicht vor — und man behalf sich mit der „Vermutung“. Die mehrfachen Widersprüche und Mängel in den ärztlichen Gutachten: die Unterlassungen in Feststellung naheliegender Verdachtsgründe; die einseitig geführten strafgerichtlicheii Erhebungen; die von einem antisemitischen „Komitee* geführte private Nebenuntersuchung: die durch eine Eintvon antisemitischen Preßerzeugnissen, Flugblättern. Ansichtskarten. Abbildungen etc. geübte unerhörte terroristische Beeinflussung, unter der auch Geschworene und .Richter standen: die Mängel der StrafuntcrsuchrifBr überhaupt und die notorische Aufhetzung der Bevölkerung etc. sollen hier nicht, weiter erörtert, sondern bloß , in Erinnerung gebracht werden. : - Rechtlich denkende, unpaxteiisene . und- -vorurteilslose Personensind , von der Honnunsr be- «eelt. daß d i e unvermeidlich g e w o r - dene Revision des Hil sn er-Pr o ze.sses i n BäJde d ur c h gef u hr t .und das an Hilsner verübte schwere Justizverbrechen gesühnt werden wird. . Oesterreich darf nicht das einzige Land bleiben, hi welchem ein angeblicher Rl.tualm.ord gerichtlich festgestellt wäre. Diese wahnwitzige. mit teuflischen Mitteln v c rbreitete Lüge.muß und soll endlich verschwinden, und.es muß eine Forderung der erleuchteten Männer aller österreichischen Völker sein, diesen Schandfleck auszurotten! Denn, so erklärte unser großer Rechtslehrcr und Soziajpolittkcr. ExZ. Dr. Klein: Das Recht ist die s t ä r k s t e g e s e 11 s ch a f t .l i c h e Klammer! . BESchWErdEn «egen niciMaitener HumraBrn befördert die Post portofrei in offenem Kuvert mit . der Aufschrift: „Zeitungsr-eklamationen!“ „Almanach Zydowski“ » ---Vor-teinigen-Monaten ist unter der Redaktion Dr. Z. F. Finke! st ei ns .der Jüdische Almanach in polnischer Sprache erschienen.*) Es ist lange, nicht der erste Almanach, der in polnischer Sprache erscheint- .Jahrelang.hindurch habe ich den- „Rocznik Zydovski“. in welchem -die maßgebenden Zionisten der ganzen Welt zu Worte kämen, jierausgegeöen. Später . gab Dr.. Leon Reich.einen ebenso äußerlich-schön aüsgestatleten wie inhaltlich sehr wertvollen Almanach heraus. Der Nachfolger dieses Almanachs ist der Finkelsteinsche Almanach. Wir finden da Arbeiten der Führer der zionistischen Partei, nicht nur der Zentralstaaten, sondern auch der neu okkupierten Gebiete; ,des Königreiches Polen.,. Außer Parteiführern ikommenauehzu Worte bekannte jüdische Pubiizisten,und.Gelehrte, Dichter und Kritiker. Es ist unmöglich, in -einem Aufsatze dem Leser, wenn auch nur in einigen Sätzen alles darzulegen,; was die Mitarbeiter des Almanachs hier geleistet haben. Es sei mir, daher, nur gestattet auf einige Arbeiten.. die entweder durch ihre Form oder durch, ihren Inhalt etwas besonderes bieten, die Aufmerksamkeit der Leser zjn lenken. „In einem historischen Augenblick“, ist ' der Aufsatz Leon Reichs, betitelt.. ,In interessanter Weise schildert Reich den lüstörischen Moment, den das Judentum-jetzt durchlebt. Er belaßt sich besonders/.mit der polnisch-jüdischen Frage. Et äußert da. richtige, Ansichten in eleganter Form. Mit Recht sagt er, daß -wir -lange noch nicht am *) Wien, Verlag „Moriah“. Inzwischen ist -die zweite Auflage herausgekommen. |B| RUNDSCHAU *’ i V j Der Pogrom in;der iUkraine.f : ::;Das. k. u. k. Ministerium .des Ae.ußem Jiät dem Exekutivkomitee der Zionisten Oesterreichs auf seine Eingabe vom 5. d. M. (»ehe vorige Nummer der „Jüd. Ztg.“) mitgeteilt, daß sein Vertreter hi- Kiew telegraphisch beauftragt wurde. Erkundigungen einzuziehen, ob die aus Kopenhagen unterm! 3. d. M. gemeldeten .Judenpogrome in der Ukraine, speziell jn Gluchow, stattgefunden haben und. im zutreffenden Falle zwecks Verhinderung solcher Gre’ueltaten zu intervenieren. Ueber die angeblichen Pogrome in Turkestan ist dem Ministerium nichts bekannt und ist dasselbe auch nicht in der Lage, von dort verläßliche Nachrichten zu erlangen. Die Bekanntgabe der aus Kiew, zu erwartenden Antwort wird dem Exekutivkomitee in Aussicht gestellt.; . Ausschluß der galizischen Studenten von. der Uni- , versität. Der Erlaß der Universitätsbehörde, daß mit Rücksicht auf.dt&zahlreichen militärischen Studienurlaube und den dadurch verursachten Platzmangel die Studenten aus Galizien von der medizinischen Fakultät., ausgeschlossen werden, trifft natürlich Iri erster Reiiie wieder’ die' jüdischen Flüchtlinge. Esriiegt sogar die Vermutung nahe, daß’ die ganze Anordnung nur den Zweck hat, die, schon vor dem Krieg von einigen deutschen Hochschulen eingeführte Ostjudensperre nun in Wien durchzuführen. Die jüdischen Studenten aus Galizien, denen -eine Rückkehr aus vielfachen Gründen unmöglich ist, werden durch diese Maßregel'dn .eine kritische Lage gebracht und.auf das schwerste geschädigt. Den bereits alltäglich gewordenen Schikanierungen der -durch den Krieg zur Flucht gezwungenen Staatsbürger reiht sich diese dem Grundsätzeder Lernfreiheit hohnsprechende Verfügung würdig an. Die Weisheit des Fürsten Radziwili. Am IO. April sagte der polnische Fürst Radzhvill im preußischen Landtag in einer längeren Rede: „Die -ganze Konstruktion des Staates der Ukraine kann von den Polen nicht gebilligt werden. Man hat dort nicht mit einer vollwertigen- Regierung der ukrainischen Bevölkerung verhandelt, sondern mit einem Komplex von Personen. die zum TeilTüdisch-ga'Iizische Studenten sind uiid -nicht dieselbe Rücksicht wie" der Warschauer Staatsrat verdienen." Deutschland wird mit der Ukraine schlechte Erfahrungen machen, denn das dortige Chaos wird sicli nicht beseitigen lassen.“ — Die* Behauptung, die-ukrainische Regierung bestünde aus ..jüdisch-galizischen Studenten“, in einem Zeitpunkt aufzusteilen. da blutige Pogrome in der Ukraine stattfinden und der einzige jüdische Vertreter in der.jRiewcr Regierung, der jüdische Landsmann'minister , Silberfarb wegen des antisemitischen Verhaltens der Rada demissioniert, hät. läßt auf..eine geradezu pathologische Veranlagung Sr. Durchlaucht ..schließen. Die Rehabilitierung eines Priesters. Unter der Märke „Priester und Rituaimord“ bringt die „Reichspost“ folgende Notiz: „In den Jahren 1913 und 1914 beschäftigten sich; verschiedentlichdie jüdischen Zeitungen mit der Person des Katecheten -. Dr- Franz Hrachowsky in Kolin. Vor dem Osterfeste 1913 war in Kolin ein . christliches, Dienstmädchen, namens. Marie Päwlik. aus der jüdischen.'Familie Weisberg verschwunden.. Die ganze Umgebung-war überzeugt, daß es sich in diesem Falle, wie-vor 20; Jahren, um , einen Ritualmord handle. Dr. Hrachowsky verlangte als Gründer der christlichen Jugendorganisation, deren Mitglied die Pawlik gewesen war. eine öffentliche Ende unserer Ziele stehen, sondern umgekehrt, wir befinden -uns am Beginne unserer Arbeit. Der;Kriegsschluß-bringt nicht die Erledigung-der -Judenfrage, sondern zeigt uns erst neue Wege. — „Die Phase der Erfüllung“, das ist der Titel einer sehr 'wertvollen Arbeit Dr." T h o n s. Thon gibt uns in seinem Artikel zuerst einen kurzen Abriß der Entwicklung des zionistischen Programms und der Bewegung. Er befaßt sich dann genauer mit der Palästinafrage und sagt folgendes: „Als der Weg noch weit war, konnte man hie und da vom Ziele abscliweifen und sich Angelegenheiten widmen, die nur indirekt an die Renissanceidee anknüpften. Damals hatten"wir'Zeit. Heute haben wir sie nicht. Palästina und-die .nationale Renaissance, diese Ideen uud nur diese verlangen restlos die Anspannung aller unserer Energie. — Ueber das neue .Rußland und die Emanzipation der Juden! informiert Michael J a h r b 1 u m. — Ludwig Batö. dessen Berichte über die drei Kgi.egsiahre .Tvir mit .großer. Aufmerksamkeit in seinem Nätiönalkalender gelesen haben, schreibt auch .liier über die Juden, und. den Krieg. Er erfaßt-da richtig die Situation, und zeigt uns wert- .YoIIe“ Ausblicke in diel’Zukünft. —/ Den Verhältnissen der!! Judentum Kriege widmet auch Naeffuin Gold m a nn einen'guten Artikel. — Dr. Egpn ,Z\y ei.K, der unermüdliche Anwalt des Jüdischen Natiönalfonds. sclireibt über eine Kolonie -des ’Paläsfihakriegsfohds: „Or Schalom“ (Das •Oclit. des' Friedens). Das soll die erste Kolonie sein, die gleich nach Kriegsschluß auf dem Boden des Nationälfonds in Hattin'entstehen soll. Schön .rieht Zweig; das. Entstehen dieser Kolonie, ja mit simfker Pliäntasie schildert, er. uns, wie sie blüht äind -gedeihtj-wie sie den.Uebergäng vom blutigen Untersuchung und erfuhr deshalb die schärfsten Angriffe von seitcvi der Organe des Dr. Masaryk. Erst nach zwei Jahren wurde er als Zeuge.vor Gericht gerufen. Es war 1915 in der Aera Stürgkh und die Jüdenschaft verlangte/wegen der; geriphtlichen Aussage des. Df. Hrachowsky*!'der! damals als Feldkurät eingerückt wäf.' desseij. disziplinäre Bestrafung. - Dies wurde, auch, von der judeiischaft erreicht! Erst nach 5. Jähreif gelang es Dr". Hrachowsky. seine gerichtliche-Rehabiijtion dtirchzüsetzen; das k. k. Kreisgericfit in Olmütz/hat ihn fn diesen Tagen einstimmig, freigespröcneii! So lange mußte dieser, Eriester. welcher den Tfaß des Judentums herausgefordert, ‘auf'seine Rehabilitierung warten.“ T“ ü:. Wem die ganze Affaire noch in Erinnerung ist, muß sich wundern, daß die „Reichspost" es für gut hält,,diese Erinnerung aufzufrischen T*atsächlich hat sich seinerzeit herausgestellt, daß die Pawlik wegen eines Drohbriefes des Dr“!Hra-* chowsky, mit dem sie früher ein Verhältnis gehabt hätte,' und wägen einer Auseinandersetzung raik ihrem damaligen •’Geliebten S eib s t m o rii verübt hat. Die. Obduktion ergabeinwandfrei, ais Todesursache Ertrinken .P., Hrachowsky betrieb trotzdem eine wüste Ritualmordhetze. deren Folge ein regelrechter kleiner Pogrom in Kolhr war. Tu der Sitzung ‘des* "BezirlcSschnlrätes'vonr T 0. Mai 1913 wurde einstimmig .: die' Disziplinierung.; des' P. Hrachowsky. verlangt, den Dechimt Sixtä dabdi eine .-.Schmach der Gei.-s 11 i chkei t“ nannte. Nun meldet die ..Reichspost“ mit Genugtuung, der Priester sei „rehabilitiert“! .. . . Bezeichnend ist übrigens die infame Bemerkung „wie vor 20 Jahren“. ,. Jeder; anständige , Geistliche dürfte die ..Reichspösr’, zu Hrachowsky einreihen: als einen Schandfleck’ des’ christlichen Namens. Verfolgung der „Poale .Zion“ in Wien, - Seit dem großen Streik hat in Wien eine Aera polizeilicher und gerichtlicher Verfolgungen eingesetzt. Es..vergeht keine Woche, in-der nicht eine Reihe "voii Haussuchungen und Verhaftungen in Wien 'stättfindet. Die Opfer’ dieser Verfolgungen sinff zumeist jugendliche Arbeiter und.;Studenten. Gegen diese wird die Untersuchung wegen Hochverrats geführt, der durch Verbreitung von Flugschriften /während des Streiks begangen sein soll. Die Vereine „Freie"Jugend“ und’„Pö al e Zion'“ wurden saisiert. Die Verfolgung dehntisich in letzter'Zeit auch auf die Mittelschüler aus! Die. Polizei’.hat in'der sozialdemokratischen Volksbuchhandlung ’ eine Haussuchung vorgenomihe», bei der die . Ansichtskarten mit dem-Bild Trotzkis beschlagnahmt wurden..’ Warum die Militärverwaltung bei den ukrainische! ..... Juden unbeliebt. Ist. Der Kriegsberichterstatter Dr. Fritz Wertheimer. ein wahrscheinlich aus.rein-arischem-.Geblüt stammender Schmock, „plaudert“ in der leider bis zum Ueberdruß ‘ bekannten kriegsbericht-" erstatterischen Art. die sich das Publikum merkwürdigerweise: noch immer gefallen läßt, in der „Frankfurter Zeitung“ über seinen Aufenthalt-;!« Kowel: Er schildert den Segen der österreichischdeutschen Militärverwaltung im besetzten Gebiet, insbesondere die Verordnungen,, die zwangsweise Sauberkeit. Baden. Straßenkehren usw. vorschreiben. und fährt fort: „All, das geschieht, weih das Nichtgeschehen schwere Strafen im Gefolge hätte. Aber beliebter hat cs uns b eiiei S e nicht gemacht. Es ist seltsam, beim Eintritt in die Ukraine feindselige Stimmungdort.,.zu spüren, wo man sie am wenigsten erwarten sollte, bei den Juden. Aber sie sind russischer gerinnt als je zuvor., Was bringt .auch der kärgliche Handel mit Seifen und Garnen, mit Wurst, imd Speck. Der deutsche Soldat ist arm und sparsam, der Russe war großzügiger, bei ihm rollte! der Rubel, mau konnte ganz/anders verdienen. Zwä,r wurden jährlich’ein paar Leute totgeschlagen, und es wurde nicht selten’ geprügelt, aber ansoris.ten # ' - ... "'V Kriege zu einem längeren, ja dauernden Friede« bildet’.'Am Jahrestage des Friedensschlusses wird in;,Or Schalom“-ein_fr große -Seelenandacht' fiir die Märtyrer des, Krieges stattfinden. „Or. Schalom“ wird der Friedenspälast' unserer' Nation sein. Möge der richtige .Gedanke Zweigs,auf einen günstige« Boden fallen und möge er bald populär werden in der jüdischen .GaSse. Der Verfasser verdient es, weil er jahrelang mit glühendem Enthusiäs'müs, aber auch mit seiner legendären Hartnäckigkeit und seinem bekannten Starrsinn rieh unserer heiligen Sache gewidmet hat Und.der' Gedanke verdient es. weil er. ein ebenso schöner wie kluger, ebenso ,künstlerisch, wertvoller wie national-politisch berechtigter ist. Ich' lenke die Aufmerksamkeit der Leser besonders aut, diese kurze Arbeit. Wertvolle, statistische'Ziffern über die_Bewegung der . jüdischen Bevölkerung in Galizien. jtibt.J^r. J...Tenneiibaüm! Die sehr genaue", mit'einer großen . Reihe von ^Ziffern und . Tatsachen beipgie wissenschaftliche Arbeit hat der .Verfasser s' fwas wir ihm besonders anerkennen, und was. >’ir unterstreichen—/im Felde!geschrieben, Wie sif^k muß . die,Liebe und "Anhänglichkeit für unsere Sache sein,!’wenn unsere! jungen Leute, in dem Augenblicke, wo sie" dem Tode. gegenübersteHeji, ..eher an die Sache als än. .ihr persönliches! .Geschick-.denken., -r- JnZderselben seelischen Verfassung,schreibt imser .unermüdlicher junger/iti- .stpfiker l^.'JA. G e,l b e r„ der seit Jahren sich" "auf dem italienischen Kriegsschauplatz befindet, über die.; polnischrjüdische Verbrüderung vor! dem!Aüfsjände 1863! Gelber benützt eine, ganze Reib0 wertvoller Schriften, die, er. im. Felde genäurst‘adieft .ünHTkritiscli geprüft;hät; Wir lesen seinerbeit, nut großem Interesse, denn, sie hat. nicht, nur Organisiert die Propaganda für die Jüdisch^ Zeitung