Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitung · 1918-03-27 · 13-14 (27.3.1918) · p. Seite 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
13-14 (27.3.1918)
Date
1918-03-27
Page
Seite 7 (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2438141-2438675-2438688--5711-2445715
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions (1 not found in this text)

Nr. 15/W JÜPI3CHE ZEITUNG Seite 1 ii«it es gelingenward', die jüdisch-pädagogischen Kurse zu einer dauernden Insfituipti zu jnpcjien, zu einem wirklichen, allgemein indischen Pädagogium auszubilden. , Berichte und Korrespondenzen (Zum Teil durch Raummangel verspätet.) Wien. Dem soeben durch den administrativen 'Leiter, k. k. Reichsratsrevisor Rudolf Taussig. «;ur Versendung gelangenden XXX, Tätigkeitsberichte des Arinenambulatoriums des Zionistischen Zentralkomitees fÜF Kriegsfliichtlinge. Wien. iL Taborstraße 20 a, entnehmen wir folgende Paten: in der-Besuchszeit vom 1. bis 31. Jänner wurden 2831. vom 1. bis 28. Februar 2754 Patienten behandelt, seit Bestand des Ambulatoriums 118.273 Patienten. Wien. Die von der akad. Organisation „B a r k a i” am 2. März veranstaltete T s c h i e - »ow-Gedenkieier war, nach der Zusammensetzung des Programms zu schließen, als eine allgemein-jüdische Trauerkundgebung gedacht- Vor einem überfüllten Saale hielt H. D u 1 b e r g. Präses des „Barkai“, seine hebräische Eröfinungsferfc. Redper skizzierte kurz das Werden und Sein Tschlenows. Sein seelisches Gleichgewicht lind seine Einheitlichkeit waren trotz scheinbarer Widersprüche der Grundzug seines Wesens. Die geschichtliche Bedeutung des Verstorbenen ließe sich in einem SaUe präzisieren: Tschlenow war der Mann in der jüd. Welt, der; Jude — in der zionistischen Bewegung. Ersteres, ■ weil er kein Nörgeln kannte, sondern immer Freude am Schaffen und Zufriedenheit mit dem Geschaffenen bekundete, letzteres als Ausdruck ursprünglichen, echtjüdischen Geistes. Sein Verlust jreffe daher über Partei und Bewegung hinaus das ganze jüdische Volk. Die Anwesenden folgten den Ausführungen mit Interesse. Nach Verlesung der Konferenzrede Tschlenows ergriff Stand das ■ Wqrt zu seiner Gedenkrede. Seine Ausführungen galten hauptsächlich den einzelnen Entwicklungspbasen Tschlenows, des Zionisten. Das Verdienst f»m. den großen Aufschwung der russischen Jitdenheit, ihr selbstbewußtes Auftreten und bestimmtes Eintreten für volle nationale Rechte teile Tschlenow. mit Ussischkin. Beide hätten sich, (r.otzdem sie ganz entgegengesetzte- Naturen wmen oder gar gerade deshalb, ergänzt. Vielfach knüpfte Redner an persönliche Erinnerungen ah. Er,-gedachte der aufopferungsvollen Tätigkeit des Verstorbenen unter dem gefahrvollen zaristischen Regime, seiner väterlichen Fürsorge für die jüdischen Flüchtlinge während des Krieges. Unmittelbar vor seinem Tode habe er ungeachtet seiner hartmitgenommenen Gesundheit politische Reisen UliienipuWJen, unermüdlich weitergewirkt Die zionistische. Organisation -verliere in ihm eine ihrer:'’nific}|txgst£n Stützen. .Stürme von Beifall unterbrachen mehrmals die Rede, die über eine Stunde dauerte. Zinn Schluß hielt H. Oberkantor iVlorgens te-T n einen ergreifenden Treundesriachriif, wonach er, begleitet von Ff. Professor S-tprch, das „El male rach’ mim“ vortrug. So gestaltete Sich die Feier zu einer imposanten und eindrucksvollen Kundgebung. Das Publikum verliehseiner gehobenen Stimmung durch reichliche Spenden zugunsten . der „Tschlenow-Kolonie“ Ausdruck. J. B. Wien. Am 16. Februar veranstaltete, die Z. Ml V- Moriah einen geselligen Abend! Aus der Fülle der Vorträge möchten wir hauptsächlich die Leistungen Bedas und Egon Brechers hervorheben. Auch alle übrigen Vorträge waren recht gut, nur schienen sie uns zu sehr gedrängt, wohl dadurch, daß durch eine polizeiliche Verordnung das Ende der Veranstaltung von 11 Uhr auf 10 Uhr verschoben werden mußte. Dessen ungeachtet hat sich das Publikum, das den Saal bis auf das letzte Plätzchen füllte, sehr gut unterhalten. Am Samstag, den 2. d., hat die gleiche Vereinigung im geschlossenen Kreise für ihre Mitglieder eine Pur i mf ei er veranstaltet. Frl. Rohatin eröifnece den Abend mit einer Erzählung der Geschichte Ester, Frl. Schnabel las Gedichte von Egtien Höflich und Else Lasker- Schüler. Es wurden hebräische und jüdische Lieder gesungen. Die Veranstaltung wurde in frölilicbster Weise mit einem Picknick geschlossen. Das Reinerträguis beider Veranstaltungen )vird dem „Verband jüdischer Frauen für Kulturarbeit in Palästina“ zwecks Gründung einer neuen Mädclienfarm zugeiührt. Wien. Der jtid.-akad. Philosophen-Verein veranstaltete Samstag, den 2. März im Cafe Pitcher eine gemütliche Purimreier. Nach der üblichen Ansprache wurde eine-kleine Erzählung von Seholem-Aleichem vorgelesen, worauf ein junger Konservatoriumsschiiler von bester Anlage. B. L ii b i n, mit viel GeniM einige ostjüdische LiedeT sang. Besonderen Beifall ernteten die vom bekannten Wiener Kantor B o g •-> in o 1 n y vorgetragenen Melodien. Beide Herren wurden vom Koll. Spatz auf dem Klavier begleitet. Für den humoristischen Teil sorgte Koll. K a t z und ganz besonders Koll. Günzberg. Das Reinerträgnis wurde für den Ausban des jüdischen Teiles der Vereinsbibliothek bestimmt. ■ Wien. Donnerstag, den 7. März, veranstaltete der Zionistische Zentralverein im Cafe City eine Versammlung, bei welcher Herr Adolf Stand Über das Thema ..Der Weltkrieg und die .luden“ - sprach. In .seiner bekannten meisterhaften Art verstand es der Referent, all .die Geschehnisse -der Kriegsfahre in ihrer Beziehung zum Judentum einer Kritik zu unterziehen. Er schilderte die Leiden der ycm ihren Wohnsitzen, vertriebenen Juden. er sprach von den Hoffnungen des jüdischen Volkes, die durch die Regierungserklärungen der letzten Zeit in das Stadium der Verwirklichung gerückt sind. An den Juden selbst ist es nunmehr, diesen welthistorischen Augenblick, der känntin Jahrhunderten wiederkehrt, zu nützen. Der bevorstehende Kongreß österreichischer Juden so}l die Handhabe bieten, die breite Oeiientjichkeitdurch den Mund legitimierter Volksvertreter mit jjen Wünschen der Judenschatt bekannt zu machen. Die Versammlung, die Herr Börserat Brecher leitete, zollte dem Redner unzähligemal Beifall. Der Zionistische Zentralverein gewann eine Anzahl von .Mitgliedern und es wurden auch die Grundlagen für eine Bezirkssektion geschaffen; Wien. Samstag, den 9. März, fand eine Versammlung der Sektion Döbling des Zionistischen Zentralvereines im Kasino Zögernitz statt, bei der die Herren Dr. Tisch und Staatsbahnrat Stricker über „Die Judenfrage im Kriege“ sprachen. Der erste Redner behandelte das Thema von der weltpolitischen Seite und seine klaren Ausführungen, die in der Notwendigkeit einer zionistischen Lösung der Judenfrage gipfelten, weckten das lebhafte Interesse der Erschienenen. Herr Ing. Stricker beieuchtete-die Frage vom Standpunkt der österreichischen Juden. Er besprach die gegen, die Juden gerichteten Vorkommnisse während des Krieges, die zeigen, wie verkehrt die Beurteilung der Judenfrage vom sogenannten konfessionellen Gesichtswinkel sei. Nur die nationale Auffassung des Judenproblems, was ganz besonders vom Nationalitätenstaate Oesterreich gelten muß. könne die Lösung dieser schwierigen Frage bringen. Lebhafter Beifall lohnte die Ausführungen und eine Reihe von Mitgliedern wurde dem Vereine neu gewonnen. Wien. Die Arbeitsgruppe der jüdischen Studentenschaft Oesterreichs hielt Donnerstag, den 14. März ihre ordentliche Generalversammlung ab. Dem Berichte des abtretenden Ausschusses wäre zu entnehmen, daß die A. G. J. S. K 30.000.— für die Evakuierten aus Palästina (V\ der Beträge, die vom Zion. Zjentralkom., Alliance Israelite.Bnei Brith und Wiener jüd. Kultusgemeinde gesammelt wurden) aufgebracht hat. Durch die Aufführung des Palästinafilms. der 3500 Personen beiwohnten, und Veranstaltung des Vortrages Ba 11 od hat sie versucht, den zion. Gedanken in die breiten Massen des Volkes hineinzutragen. Die Generalversammlung beschloß, die Arbeit für das Palästina-Hiifswerk in beschränktem Maße fortzuse.tzen, das Hauptaugenmerk jedoch der zu errichtenden Tschlenow-Kolonie zuzuwenden und in kürzester Frist den ganzen auf Oesterreich entfallenden Betrag von 'A Million Kronen in der Form vom '50 Nachlath ä K 5000.— aufzubringen. Durch verschiedene Veranstaltungen soll auch weiterhin der Palästinagedanke propagiert werden. Die Arbeitsgruppe wird; bei vorhandenen Arbeitskräften ihr Arbeitsfeld noch erweitern. Bei der vorgenommenen Neuwahl wurde'Herr Aron W i z n i t z e r einstimmig (per Akklamation) zum Präses gewählt. Ferner wurden in den ge- -schäftsführendeir Ausschuß Frl. Amalie Rutmann zur Vize-Präsidentin, Frl. Hella Waltuch und Herr H. Glück zu Sekretären und Herr Singer gewählt. Als Beiräte wurden die Herren Adolf Böhm. Dr. Karl M e i s e I s und Koretz gewählt Die A. G. .1. S. vereinigt jetzt folgende Wiener Vereine: Jüd. akad. Philosopheuverein, Jüd. akad. Medizinerverein. Jüd. akad. Juristenverein. Verein jüd. Exportakademiker. Verein jiid. Techniker (Odjut). Barkai. Hatechijah, Theologia, Akad. Verein jüd. Frauen. Nehemia, Neure Jehuda, Moriah, Schomrim, Blau- Weiß. Theodor Herzl. Wiener Zion. Vereinigung. Wien. Ueber den Betrieb der Wiener Vereine der jüdischen Turnerschaft wird uns mitgeteilt: Auch im laufenden Jahre beherbergt der I. Wr. jüd. Turnverein (IX. Lichtensteinstraße 20) die Mitglieder der JTV. Leopoldstadt und Favoriten als Gäste, wo diese sich an den Turnübungen des I. Wr. .1. T. V. sehr zahlreich, zum Teil auch als Riegenführer und Vorturner beteiligen. Turnzeiten des I. Wr. J. T. V.: der Herren, resp. Zöglinge: Montag und Donnerstag. lA S bis 9 Uhr; der Damen: Mittwoch und Samstag, M>8 bis 9 Uhr; der Kinder: Mittwoch und Freitag. 5 bis 'Al Uhr abends. Daselbst findet auch jeden Donnerstag (9 bis X-10 Uhr) unter Leitung der TBTB. Dr. S c h i i f m a n n und Dr. W i 1 h e i in ein sehr zahlreich besuchtes Seminar über die „Grundlagen des Zionismus“, sowie über aktuelle national-jüdische Fragen statt. Makkabi XVII. (Rötzergasse 9/11) machte am Sonntag, den 10. d. M„ in den Räumen des I. Wr. J. T. V. mit sehr gutem Erfolge eine Veransialtung.’bei welcher nach den Begrüßungsworten des Kreisobmannes die Zöglings- und Mädchenriegen, unter Leitung des 1. Turnwartes T. B. Für t h und II. Turnwartes T. B. Kellner, sowie die Kinderabteilung des Vereines unter Leitung der T. S. Martha Werner zur turnerischen Uebungen antraten. Herr Dr. Prä g e r hatte sich in liebenswürdiger Weise zur Vorlesung einiger Stücke von Scholem Aiechem bereit gefunden. Tumabende des Vereines: der Herren, resp. Zöglinge: Montag und Donnerstag. K-8 bis 9 Uhr; der Damen: Dienstag und Samstag. X-8 bis 9 Uhr; der Kinder: Dienstag und Samstag. 6 bis 714 Uhr. Makkabi XV. (Herklotzgasse _2l) hält seinen Turnbetrieb aufrecht und zwar finden die Turnübungen statt; der Herren: resp. Zöglinge: Montag und Donnerstag. '48 bis 9 Uhr; der Damen: Dienstag und Freitag, ‘AS bis 9 Uhr. Ueber den Betrieb der Hak »ah unterrichten deren jeweilige Separatberichte. Wien, Die Wahlen in den Ausschuß des Vereines jüd. Hbchscnüfer an der isr. theoi. Lehranstalt in Wien „Theologia“ für das Sotmnersemester 1S18, ergaben folgendes Resultat: Präses: D. S. Märgnlies; Vizepräses: L. Marguiies; Kassier: Dr. S. Hirschfeid; L Schriftführer: A: Gelier; II. Schriftführer: M. E. Klarmann; N. P.- Komm.: Dr. S. Baron. Graz. Seit der so . glänzend verlaufeneu Makkabäerieier mit der packenden Festrede Leos Reichs ist das hiesige zionistische Vereinsfeben in raschem Aufschwung. Insbesondere erfreuen sich die vom „Zion“ allwöchentlich veranstalteten Diskussionsabende großen Interesses, wie die stets wachsende Zahl der Besucher zeigt. Bisher referierten an acht Abenden die Qg. Gg.: Dr. Egon Z\ve ig (Wien): „Unsere Stellung zu den Tagesfragen“. Karl Rosenberger; „Sind die Juden eine Nation?“. Juf. Steiner: „Assimilation“. Karl Schwär z: „Jüdische Organisation“. Dr. Jakob Weiß: „Geschichte der luden in Steiermark“. JUC. Fritz Spitzer (Wien): „Die Juden im Weltkriege“. Dr. Gerszon Zipper (Lemberg): .Jüdische Kolonisation in Palästina“ und „Innerpolitische Aufgaben, des Zionismus“. Dr. Lemberger; „Eroberung der Kultusgemeinden“. Am Diskussionsabencl am 7. Februar gedachte Dr. Zipper in einem warmen Nachruf des verstorbenen Führers Tschlenow und regte die, Stiftung eines „Tschlenow-Gartens“ dfer Grazer Zionisten im Berziwaide an. Schon sind über 80 Bäume hieiür gespendet, die Sammlung wird von der NF - Kommissärin Frau Feuerstein eitrig fortgesetzt. Die Diskussionsabende rinden auch an den kommenden Domtenstagen im Cafe „Zu den 3 Raben“. Annenstfaße 43. state. Gaste stets willkommen! Das neue VefeTashenn befindet sich Auenburggergasse 32. A- R- Jüdischer Wanderband „Blatt Weiß* Wien Die Anmeldung neuer Wanderer und Wanderinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren findet Mittwoch, 7 bis 8 Uhr abends, Donnerstag und Samstag, 6 bis 8 Uhr abends, im Heime, IX.. Währingerstraße Nr. 15, Tür 22, statt, daselbst werden auch nähere Auskünfte erteilt. An die jüdischen Hörer und Hörerinnen der techischen Hochschule! Eine Gruppe von Studierenden hat die letzten Monate dazu benützt, den jüdischen Hörern und Hörerinnen der Technik die Möglichkeit jüdischen und genossenschaftlichen Zusammenschlusses zu geben und hat zu diesem: Zweck eine freie, demokratische „Organisation der iüdlschnationalen technischen Hochschule?" begründet Im Interesse unserer gemeinsamen jüdischen Sache bitten wir Euch, Gesinnungsgenossen, darum, unsere erste Zusammenkunft, deren Datum wir in einigen Tagen mitteilen werden, sowie unsere weitere Tätigkeit durch Mitarbeit zu stärken. Arbeitet mit uns am Werden einer kraftvollen, zielbewußten und ireien, die Interessen unserer Brüder und unsere eigenen Rechte verteidigenden Organisation, die jedem von uns das Bewußtsein bringen wird, in Glück und Not nicht mehr allein zu sein. Lassen wir heute, wo ein nie wiederkehrender Schicksaistag mit Riesenschritten naht, unser Volk nicht im Stich, helfen wir ihm, wenn es seine Zukunft endlich selbst bestimmen können soll! Seien wir jüdische Techniker vereinigt, wenn es sich darum handelt einem aus unserer Mitte sein gutes Recht zu verschaffen, ihm in der Not beizustehen, und seien wir einig in Wort und Tat wenn es gilt unserem jüdischen Volke zu helfen und es durch unsere Mitarbeit an seinen Zielen zu stärken! Besprechen und bescliließen wir, was zu tun ist keiner fehle, wenn es seines Judentums, seines jüdischen Volkes Wohl gilt! . Für den vorbereitenden Ausschuß: stud. ing. Walter Lichtenstein als Vorsitzender, stud ing. Samuel Wnikan als Schriftführer. Ankündigungen Wien. 31. März, halb 7 Uhr. findet im Industriellen-Cate. I.. Concordiapiatz 4. ein geselliger Abend (Passahieicr) des Zion. Geselligkeits-Klubs „Bar Kochba“. Wien, statt. Karten im Vorverkäufe K 1.5D, an der Abendkasse K 2. . Kein Speistzwan g! Krakau. Das Lokalkomitee der zionistischen Organisation in Krakaiu veranstaltet am Montag, den 1. A p r i 1 1. J„ um halb S Uhr abends, in dem Saale des Krakauer kaufmännischen Vereines, Grecizkagasse 43, I. Stock einen Vortrag -des Gg. Herrn Dr Osias Tho n. über das Thema: Die jetzige Phase des Zionismus. Die Scheketzahter werden ersucht, nach dem Vortrage im Saale zu verbleiben, da sich unmittelbar an den Vortrag die Wahlen der Delegierten zur Vertrauensraätiaerkonferenz iu Lemberg anschließen werden. Verlanget regelmäßig unser Blatt in den Kaffeehäusern!

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.