Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 13-14 (27.3.1918)
- Date
- 1918-03-27
- Page
- Seite 8 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 8 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 15/14 Ah unsere Bezieher! Wir ersuchen dringend zur Zahlung der rückständigen Bezugsgelder, . da wir . nach Schluß des ersten Vierteljahrs sämtlidie Abonnenten, die ihrer Zahlungspfiicbt; nidrt nadtgekommen, von unserer Versandliste streichen müssen. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß die Abonnementgebühr ganzjährig K 14 —, halbjährig K 7*—, vierteljährig K 4.— beträgt. Kundmachung. Die dretundiünlziKste ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der k. k. nriv. allgemeinen; Verkehrsbank findet Mittwoch, den 24. April 1918. vormittags 10 Uhr. im 'Sitzungssaale des Anstaltsgeb äu d es. Wien. 1.. . Wipplingerstraße 28. statt. Gegenstände der Verhandlung sind: 1. Vortrag des Rechenschaftsberichtes. 2. - Berichterstattung des Revisionsausschusses. .3. Beschlußfassüng über die Bilanz pro 1917 sowie ■ über die-Verwendung des'Reingewinnes. 4. Wahl von Verwaltüngsräten. 5. Wahl von Amsichtsräten. '6. Wahl des Revisionsausschusses ziir Prüfung der Bilanz für das Geschäftsjahr 1918. Jene Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilzunehmen beabsichtigen, werden hiemit cingcladen. ihre Aktien samt Kupons. in Gemäßheit der §§ 45. 46 und 47 der Statuten, bei der Hauptkassa der Gesellschaft. Wien. I. Bezirk. Wipplingersraße 28. spätestens am 10. April 1. J.. als dem statutenmäßigen Endtermin, zn erlegen. Das Eigentum von je 25 Aktien gibt 'das Recht auf sine Stimme. Kein Aktionär, ohne -Unterschied, ob im eigenen oder VoIImachtsnamen. und kein Bevollmächtigter eines oder mehrerer Aktionäre kann mehr als 50 Stimmen führen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung kann durch Bevollmächtigung, eines anderen •stimmberechtigten. Aktionärs ausgeübt werden, doch sind Vollmachtsurkunden spätestens einen Tag vor der Generalversammlung der Direktion vorz'ulegen; •' ' ' Wien, am 21. März 1918. K. k. priv. allgemeine Verkehrsbank. Zivnostenskä banka v Praze. Am 4. April 1918. um 10 Uhr vormittags. wird im Sladkovsky-Saale des Gemeindehauses der königl, Hauptstadt Prag die SO. ordentliche Generalversammlung .der Aktionäre der Zivnostenskä banka v Prace siattfinden. wozu die stimmberechtigten Herren Aktionäre hiermit eingeladen werden. Programm: I. Jahresbericht und-Rechnungsabschluß. 2. Bericht des Revisionsaus- . scliusses. 3. Antrag des Verwaltungsrates auf Ver- . teilung des Reingewinnes. 4. Antrag auf Aenderung , der Statuten. 5: Wahl in den Verwaltungsrat. 6. Wahl in den Revisionsausschuß. Jene Herren Aktionäre, welche an deT Ge- : neralversammlung teilnehmen wollen und welche als .solche am 31. Dezember v. J. in den Aktienbüchern «der Bank eingetragen waren, können die nach § 12 der Statuten*) zur Ausübung ihres Stimmrechtes erforderlichen Aktien bis 27. März . d. J. bei der Kassa der Bank in Prag oder deren Filialen gegen .Empfangnahme der Legitimationskarte zur Generalversammlung hinterlegen. Die Bilanz sowie das Gewinn- und Verlustkonto liegen im Bureau der Bank für die Herren Aktionäre zur Einsicht auf. Prag, am 18. März 1918. Der Verwaltungsrat. Unentgeltliche ärztliche Behandlung von mittellosen . Kriegsflüchtlingen ohne Unterschreit "der Nationalität oo oder Konfession oo Ordination täglich. — Sonn- A und Feiertage ausgenommen £ - —n» SSV m m§i9is^ Nissan-April -s tr 18 31 Tag im Omer 3 ö'iTiin 'a V ” .. M tat 19 1 4 ö'mmo Zwisdicnfcfe^agc . . D -3 20 2 5 j K 3 21 3 6 7. Tag. Pessachfest D 33 22 4 7 2"3iö ä*». -n 8. Tag. Pessachfest, Seelenf. F 23' 23 5 8 :n nc« V -D 24 6 9 K "3 n“31C Neumondverkündigupg ü-ciibi rwe ipar-sb bm;:;b aöTim p-ri äüd. Buch- und Kunstverlag M. flickt Wien, Vlll. Lerchengasse 6 a. Brünn, Adlergasse 9. bx rrnnso njnifc nson jj’siö inn “ins tö "nönbö-mraiia* •nöm mnj nsa ntettn-ba nro 1.50-i*nön! Advokat Dr. Max Leser j : Krakau, Gertrudgasse 14 : : ist zurückgekehrt und hat ■ : seine Kanzlei wieder eröffnet . S ^ettensversicherungen in allen Kombinationen zu den vorteilhaftesten Bedingungen und billigsten Prämien ebenso Kriegsanleihe - Versicherungen und Barversicherungen zu Gunsten öes jüöisdien Nationalfonös für Bewerber bis zum 60. Lebensalter ohne ärztliche Untersuchung besorgt kulantest Löbel Taubes Wien IX., Liechtensteinstraße 60/9. Im Verlag „SNUNITH“ Lemberg erschien ein hebräisches Lehrbuch I. Teil ..-larob von M. Tennenblatt und Naftali Siegel Es will den in der hebr. Liieraiur für das erste Studienjahr fühlbaren Mangel an entsprechenden Büchern ersetzen. Die VerfaBer fundierten, den Lese-und Sehre bunterricht auf neuen-Grundlagen in Übereinstimmung mit-den letzten Ergebnissen der Prädagogik. Es i>f mit Bildern zur Veranschaulichung des Unterrichtes geschmückt, aut holzfreiem Papier gedruckt und aufs beste ausgestattet. . Preis gcb. K 4.—, geh. K3.—, Kalligraphieheft 80 h. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen. — Hauptverkauf bei J. Kupferberg, Lemberg, Linöego 7. *) § 12 der Statuten: Stimmberechtigt in der Generalversammlung sind jene Aktionäre, welche mindestens 20 auf ihren Namen lautende Aktien besitzen, deren Besitz am 31. Dezember des vorhergehenden Jahres, in den Aktienbüchern der Bank eingetragen war. Mit je 20 weiteren Aktien wird je eine Stimme mehr erworben. Die zur Ausübung des Stimmrechtes nötigen Aktien müssen samt, den nicht fälligen Kupons acht Tage vor Ab- ' haltung der Generalversammlung bei der durch den -Verwaltungsrat bezeichneten Kasse deponiert werden. \ Armen - Ambulatorium1 des Zionistischen Zentralkomitees für Kriegsflüditlinge Wien, II. Taborstraße 20 A Zuei neue jüdisdte Jugendzeitschriften i. Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung Vierteljährlich mit Zusendung K I.tO Die Blätter sind als Nacbrictitenblatt der jüdischen Jugendbewegung gedacht und geben ein anschauliches Bild von der Tätigkeit Innerhalb der Gruppen.- Sie wollen den Weg zeigen zu einer fruchtbaren ZusammenschlleBung sämtlicher Kräfte-der jüdischen Jugend. Jeder jugendliche Orgsnlderte mutt diese Blätter lesen! Nr. 3 ist soeben erschienen. II. JERUkBAAL Eine Monatsschrift der jüdischen Jugend. Geleitet u. herausgegeb. von Sr. Siegfr. Bernfeld Preis K 5 50 vierteljährig, K 15.20 jährlich. Jerubbaal Ist die langersehnteZeltschrlft der sich und Ihr Judentum ernst nehmenden jüdischen Jugend. Das erste Heft wird am 1. April ausgegeben und enthält folgende Beiträge: Martin Buber, Baal und jerubbaal. — Robert Weltsch, Die lugend und die P lirik. — Abraham Schwadron. Von verstandesmäßigen und heroisch-fanatischen Zionismus. — Eliiahu Rappeport, Jung Juda. — Abraham Sonne, Das Schicksal einer Sprache — Siegfried Bernfeld, Entwurf für die Organisation eines Bundes der jüdischen Jugend. — Gert.rude Welkanez, Aus dem üid'schen Volksheim in Berlin. — Vom Leben der Jugend, Menschen, Bücher, Bewegungen Jlüdisohs Jugondliche, nehmt Euch der Werbearbeit für lerubbaal enargiaoh an! Verlanget Prospekte, die rBichich zur Verfügung stehen und sorget durch mündliche Propaganda von Mann zu Hann, daB Euch Eure Zeitschrift erhalten bleibt! — AnmelJungen, Propagandavorschläge sind umgehend zu richten an R. Löwit, Verlag, Wien L, Fleischmarkt I. Danksagung. Seitens des Vereines „Beth-Jehuda* wird den .Damen Ruchla Buch, Sara Ka^, Frau.Straudi und den Herren J. Eisen, M. Buch, M. Samuel, J. R e i ch, L. W e s t r e i ch /der beste Dank aüsgedrückt für die erfolgreiche-Arbeit in der Aufführung „Der wilde Mensch“, Drama in 5 Akten, welches am 9. und 10. d. M. zu Gunsten unserer neugegründefen . „Bibliothek“ aufgeführt wurde. Besonderen Dank dem Souffleur Herrn Naftali Wiesen und dem Dirigenten Herrn Jakob Wiesen- Rozwadöw, 26. März 1918. Das Komitee der Hebr. Bibliothek geth-Jehuda. ZWEI NEUE BÜCHER von Micha Josef bin Gorion (Berdyczewski) 1) Vom östlichen ]uöentum 2) Zwei Generationen (Erzählungen) Preis jedes Bandes in schönem Papband K: 3.85. Von M.J. bin Gorion, der als der Schatzgräber der jüdischen Sage einem großen Publikum bekannt geworden ist, sind soeben zwei Bändchen kleinerer selbstständiger Arbeiten erschienen, die gerade in der gegenwärtigen Zeit großes Interesse verdienen. Beide Bändchen haben zum Gegenstand das geistige u. soziale Leben östlicher Juden, und zwar speziell der juden der Ukraine. Das eine dieser Bändchen — Zwei Generationen — enthält Novellen und dichterische Bilder, das andere — Vom östlichen Judentum — Aufsäße Uber Land und Leute, Religion, Sprache, Literatur und Politisches, ln beiden spricht ein Kenner jüdischen Wesens nicht zuletzt deshalb, weil er ein Dichter ist und als solcher das Zufällige und Bedingte der Erscheinungen weder unterschäßl noch Überschuß!. Er sieht den Reiz jenes ghettohaft abgeschlossenen Lebens: er fühlt seine Not; und er hat Gedanken, die mitheifen. Keine Spur von Rhetorik ist in ihm; alles ist einfach und klar; den Humor und den Emst entwickelt er rein aus der Sache. Die beiden BUchergehören in jede jüdische Bibliothek Durch alle Buchhandlungen oder direkt,von R, Löwit Verlag, Wien, I., Fleischmarkt I. Jos. Schlesinger’s Buchhancllung Wien l.| Seitenslettengasse 5 empfiehlt ihr reiches Lager altu. neuhebräischer, jüdischer u. Judaica Litteratur. Bibel u. religionswissenschaftl. 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