Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 13-14 (27.3.1918)
- Date
- 1918-03-27
- Page
- Seite 6 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Sfeite 6 Wig das Verständnis für das Jiebräiscfie Studium allmählich in, weijtett.Kfeisen. Ifteriuireift, beweist' der Umstand: dalL auf Anregung des Gg. Dr. Z. F- Finkeis teiri und dank dem EntgCgiinkpöimen ..dps,. Vorstajidek, .Jtetm. -Ör«. Sch war z - H i 11 e r in der Lesehalle der Flüchtlingszentrale, Praterstraße 9,. unentgeltliche Kurse für hebräischeSprache und Literatur; eröffnet wurden, an denen mehr .als 100 Erwachsene. Anfänger und Fortgeschrittene, in zwei von Gg. Moses Rath geleiteten Abteilungen. teiluehmen. Diesen soll zunächst erh spezieller Bibelkurs angegliedert werden. "i Ein großes Stück Arbeit wird auf diesem Gebiete auch vom ..-J üd. Päd agogium“ geleistet Von den 140 Hörern und Hörerinnen liegen 100 — in 3 Abteilungen,.— dem Studium der hebräischen Sprache ob (Vortragende H. Distenfeld und M- Rath), wobei sie in anderen Disziplinen in „die moderne Literatur, Bibel und Talmild (Vortragende: Prof, Aptowitaer, Dr. ■ A. Sonne und Doz. Dr. H. Torczyner) eingeführt werden. Besonders eifrig betreiben das hebräische Studium die aus Galizien stammenden jüdischen Pfadfinder „Sehomrim“, von denen eine große Anzahl .die hebräische Sprache tadellos beherrschen und ihre jüngeren Kameraden in mehreren Gruppen unterrichten. > Aber nicht nur in Kursen und Schulen, auch durch Einzelunterricht wird in Wien viel zur. Verbreitung des Hebräischen beigetragen. Juden und Jüdinnen aller Stände und im verschiedensten Alter, viele unter ihnen, die früher der nationalen Bewegung ganz fernstanden, fühlen das Bedürfnis, die Sprache ihres Volkes kennen zu lernen. Wohl in keinem jüdischen Zentrum wird so viel hebräisch gesprochen wie in Wien. Ein beredtes Zeugnis für die Verbreitung des Hebräischen legte die am 17. v. M; vom Verein für hebräische Sprache und Kultur und der Hatecbijah gemeinsam veranstaltete Hebräische Matinee (Chagiga Iwrit) ab. Die hebräischen Vortrags- und Diskussionsabende der „Hatechijah“ finden stets vor zahlreichen Zuhörern statt. Die in Wien wirkenden hebräischen Lehrer, an denen übrigens ein fühlbarer Mangel herrscht, taten sich im verlaufenen Winter zuni Schutze ihrer- Interessen und zur Verbesserung ünd Ausgestaltung des hebräischen Unterrichtes zu einem LChrerverbande zusammen. Wir wissen wohl, daß der HebräiSmiis in Wien hoch in den: Kinderschuhen steckt allein wir haben die durch Tatsachen begründete Höffnung. daß er einer glänzenden Zukunft entgegehgüht. _ _ Ludwig Bätö. . \ . ,; Ein Konferenz zur Förderung des hebräischen Sprachstudiums findet Sonntag den - 28. April 1918 im Saale des Hotel Continental statt, einberufen von der Hebr. AkacL Vereinigirag „H a t e c h i j a“. Beginn halb 10 Uhr vormittags. Programm: 1. Dr. Baron: Die hebräische Sprachbewegung; 2. Berichte über die bisherige Arbeit; 3. Dr. A. Sonne: Die jüdische Jugend und die hebräische Sprache; 4. A. Kesten bäum: Methode und Kritik unserer Arbeit. — 3 Uhr nachmittags: 5, Dr. H .Glan z: Wege zur hebräischen Sprache; 6. Generaldebatte. Eintrittskarten ä 2 K im Jüdischen Jugendheim (nachmittags), IL. Obere DonaHStraße 91, bei R. Löwit, I- Rothenturmstraße 22 und im Zionistischen Zentralbureau, II., Zirkusgasse 33. Aus der jüdischen Welt Gallziscbe Rückwanderer. Zurzeit bringt das schwedische Fährschiff in Saßnitz (a. Rügen) fast täglich größere und kleinere Trupps galizischer Rückwanderer, die aus der russischen Gefangenschaft über Schweden und Deutschland die Heimreise transportweise ahfreten. Die durchweg aus Juden bestehenden Leute wären 1915 von den Russen bei ihrem Rückzuge aus den Karpathen, als Geiseln mit weggeschleppt worden, aus jeder Ortschaft je nach ihrer Größe eine bestimmte Anzahl. Es teilten dies Los nicht nur junge, sondern auch ganz alte Leute von 80 und mehr Jahren, sowie Frauen und Kinder. Die in den Gefängnissen erduldeten Leiden wurden zum Glück durch russische Stammesgenossen nach Kräften gemildert. Eine Rabbiner-Deputation beim galizischen Statthalter, Vorige Woche empfing der Statthalter von Galizien eine Rabbiner-Deputation, bestehend ans dem Rabbiner von Borsczow, Katz und dem Rabbiner von Rymanov, Weidenfeld. Die Rabbiner intervenierten wegen der religiösen Erziehung der jüdischen Kriegswaisen und wegen der staatlichen Hilfsaktion für die Rabbiner, welche angesjehts der herrschenden Teuerung mit ihrem Gehalt nicht auskommen können. Der Statthalter versprach der Deputation eine günstige Erledigung beider Forderungen. Eine Konferenz von Hechaluz-Vertretern aus 21 Städten Rußlands fand in Charkow statt Die Mitglieder des Hechaluz sind verpflichtet auf die erste Aufforderung dies Komitees nach Palästina zu übersiedeln und sich dem Komitee für drei Jahre zur Verfügung zu stellen. Sie bereiten sich schon jetzt darauf vor. sich an Palästina der hebräischen Sprache zu bedienen. Der Hechaluz bereitet alle seine Mitglieder für alle Zweige der palästinensischen Aufbauarbeit durch produktive JÜDISCHE ZEITUNG und kulturelle Tätigkeit vor. — In Odessa wurde eine Hechaluz-Schule für 75 Schüler auf einer Strecke von 75 Dessjatinen Bodens eröffnet. Die Schule steht unter Leitung des Agronomen Siussmann. Die russische Gesellschaft zur Entwicklung des jüdischen Handwerks, zusammen müt der Vereinigung jüdischer Soldaten, beschlossen, im Zusammenhang mit ider Demobilisierung ein Hillswerk zu organisereit Es sollen Arbeitsbüros, Handwerker-Institutionen und Kurse für ehemalige Soldaten und zurückkehrende Gefangene eröffnet werden. Die Gesellschaft zur Verbreitung des Handwerks arbeitet an einem Plan zur Entwicklung der Gartenkultur, der feineren Bodenarbeit and Milchwirtschaft in Rußland. Den Juden wurde in 'der Nähe von Petrograd* ein großer Bodenkomplex zugewiesen und man tot bereits begonnen, jüdische Gärten zu pflanzen. Se.bstwehr in Rußland. In vielen Städten fanden während des Rückzuges Pogrome statt. An der Front wilrd ein Selbstschutz organisiert. Eine Vertretersitzung der Jugendorganisationen Deutschlands fand am 5. März in Berlin statt. Doch kam es nicht zu der geplanten Verständigungsgemeihschaft; das, Referat von Frl. Dr. Berl i rib t gab ili seinen bririzijMleh Tfeilen das übliche Programm der, Assimilation wieder. Der Vertretet derJ natidnaljüdischeri Gruppen, Dr. L ö W‘e n s t eT n, machte den Vorschlag eines allgemeinen jüdischen Jugendtages. Dr. Martin Bub er führte in seiner Erwiderung aut die Rede FrL Dr. Berliners aus, daß für die Jüdische Jugend die jüdische Gemeinschaft diejenige sein müsse, der sie ihre besten Kräfte weihe. Erschlug die Einsetzung eines Ausschusses zur Vorbereitung eines Jugendtages vor. Auch der Vertreter der Orthodoxen, Herr Rosenheim, wies viel Verständnis für den natioiialjüdischcn Standpunkt auf. Herr Dr. Apfel, der Vorsitzende des Verbandes der jücL Jugendivereine Deutschlands, jedoch erklärte, den Antrag auf Einsetzung eines Ausschusses nicht annehmen zu können. Damit ist der yersuch zu einer Einigung gescheitert „, Zionisten im Felde Ausgezeichnete Hakoahner. Vom Sportklub H a k o a h wurdeu bis jetzt 148 Mitglieder : mit 337 Auszeichnungen angewiesen. Sie -verteilen sich folgendermaßen: 1 Ritterkreuz «L Franz Josefs-Ordens; 8 Mil.- Verd.-Kreuze,JtlI. Klasse m. d. Schwertern; 7 silb. Sign. laud. nu-jd: Schwertern; 27 bronzene Sign, laud. m. <L Schwertern; 7 goldene VprcL-Kreuze m..,d. Krone u._ d.; Schwertern; 5 goldene Verd.- Kreuze m. d. Schwertern; 1 goldene TapferkeitSr medaille; 23 silb, Tapf.-Med. 1. KL; 57; silb. TäPf-- Med. n,; KI. ,t>7 bronzene TapL-Med-; 5 silb, Verd.^ Kreuze jn. d. Jvrcjjbe;, Lsilb. Verd.-Kreuz:; 2.eiserner Vefd.-Kreuze m. di'Kröne; 2 eiserne VercL-Kreuze; 131 Karl Truppen-Kreuze; 4 deutsche.. eiserne. Kreuzfe II: Klasse; 1 bulgarisches Verd.-Kreuz m. <L Krone. 24 Tote beklagt der Verein. — Lt D ar wid Lilie, "Lt Karl Gutwald, .und Lfc G e o r g. S i g all des k. k. Schützen-Reg. Nr, .35 in Stemberg wurden mit der silb. T.-M. II. Kl. ausgez. „ * Ausgezeichnete Linzer Zionisten, LL i. d. Res. Ä) b r e c h t Walter (1897), gef. am 23. Mai 1917, Militärverdienstkreüz III. KL Karl Truppen-Kreuz; Lt.i. d. Res,. Deutsch Artur (1898), Silb, Tapferkeitsmedaille II. Klasse, Bronz. Tapferkeitsmedaille, Karl Truppen-Kreuz;' Lt. De’utsch Walter (1895), gef. 19. September 1915, Signum laüdis; Lt. H är tm ann Ernst (189,6), göld. Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille mit den Schwertern; E. F- Zgf. Herzhaft Robert (1897), Bronzerne 'Täpferkeitsmedailie, Karl Truppen-Kreuz; Lt.-Rchf. L d. Res. Pisinger Fritz (1891), Gold. Verdienstkreuz am Bande der Tapfefkeitsmedaijie; Lt i. d. Res. Rosenb.lum Emil (1891), Signutn laudis, Bronz. Tapferkeitsmedaille, Karl Truppen-Kreuz; Lt i. d. Res. Rujder Ernst (1894), Bronz. Tapierkeitsmedaille, Karl Truppenkreuz; Lt. i. <L Res. Rüjdtf Rudolf (1897), Silberne Tapferkeitsmedaille II. Kl., Karl Trüppen-Kreuz; Lt i. d. Res. Schwager Karl (1895), (Bar Kochba-Prag). Signum laudis mit den Schwertern am Bande der Tapferkeitsmedaille, Silberne' Tapferkeitsmedaille II. KL zweimal, Karl Truppen-Kreuz; Oblt. i. d. Res. Schwager Wilhelm (1893), (Rede- und Lesehalle jüd. Hochschüler, Wien), Silh. Signum Jaudis, zweimal, Bronz. Signum laudis, Silb. TapferkeitSmedäflle II. Kl.*, Karl Truppen-Kreuz, Eiserne Kreuz II. Klasse; Lt. i. d. Res. Spitz Ernst (1896), Gold. Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille; E. F. Zgf. Sternscliein Artur (1897), gef..,am 19. Juni 1917, Silb. Tapferkeitsmedaille, Karl Truppen-Kreuz; Lt. i. d. Res. Frank-Friedrich (1892), Militärverdienstkreuz III. KL Silb. Signum laudis, Bronz. Signum laudis, Karl;Truppen-Kreuz; Haüptmann i. d. Res. Ing. M e i-i-n e r Heinrich, gold. Verdienstkreuz mit der Kronl" am Bande der Tapferkeitsmedaille; Fhr, i. d. Res. Unsrer Ernst (1896), Silb. Tapferkeitsmedaille II. KL Bronz. Tapferkeitsmedaille, Karl Truppen-Kreuz; Lt i. d. Res. Piskaty Erwin (1890) Signum laudis, Karlstruppenkreuz. Beschwerden wegen rJchterhaitener Numm.rn befördert die Post portofrei in offenem Kuveri mit der Aufschrift: „Zeitungsreklamationen! Hri 15/14 Linzer Brief Die Linzer Gemeindeinsel, die zwischen einem DeufcschradükaOsmus und einer klerikalen Bevölkerung steht, wußte lange Zeit nichts vom nationalen Wiedererwachen des Ostens. Die natürliche Folge dieses Zustandes war ein Hinlebeu ohne jede bewußt jüdische Färbung. Das. Assimilantentum trieb gar sonderbare Blüten, die' Kurve der Tauibewegung stieg* enorm; die Anhänger der jüdischen Religion erinnerten sich nur an den Festtagen, daß sie Juden sind, und gingen in den Tempel — oder auch nicht Der einzige Pol, um den sich das gesellschaftliche "Leben drehte, war ein Geselligkeitsverein „Unitas*1; „modernisiert“ aus „Unter uns“, der nicht nur Baldgetaufte, sondern auch Getaufte in seinem Aktionskomitee umfaßte. Ueppig geieil dort ein' sorgsam gepflegter Kastengeist, der einzelnen demokratisch Gesinnten den Ansporn gab, aus dem Vereine auszuspringen und unter dem Namen „Gleichheit“ eine Tischgesellschaft und dann einen' selbständigen Verein zu bilden. Daneben glaubte eine literarische Vereinigung -vegetieren zu müssen,, die sich mit allem anderen, nur nicht mit jüdischen Themen befaßte — sie hatte nämlich nur jüdische Mitglieder! Alles Uebrigc sind Wohltätigkeitsvereine, die iür das gesellschaftliche Leben nicht in Betracht kommen. Nachdem Oberösterreich ein ungemein 'steiniger Boden ist, wagte keine jüdische Seele hervorzutreten, man grollte innerlich den Deutsche nationalen, ging über die christlichsoziale . zür sozialdemokratischen . Tagesordnung über und fühlte sich nirgends wohl. Wenn die jüngere' Generation an ihre Studienzeit in den Mittet schulen zurückdenkt so findet sic heute noch unerklärlich, daß sie die schweren Anfechtungen ertragen mußten, ohne daß von kompetenter Seite auch nur e i n Schritt gewagt worden wäre, um ihrem Seelischen und Moralischen einen Halt zu geben. Aber gerade dieses Angewiesensein auf eine unverhältnismäßig große Selbständigkeit gab den ersten Anstoß, in ihr ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erwecken, das sie ganz auf •den nationalen Weg wies. Das waren die Ersten, die sich mit dem nationalen Judentum näher beschäftigten, zuerst zaghaft literarische Zirkel bildeten und dann, ermutigt durch bescheidene Anfangserfolge, sich zu ihrem Volke wandten. Der Weg war schwer, mannigfaltig an Hindernissen:- die ihnen reichlich in den Weg gestellt würden.- aber bald lernte die ältere Generation erkennen.' daß ein großer Ernst hinter diesem jugendlichen Eifer stehe. Heute stehen wir unbestritten da. Der Zionist Ls c h e V o 1 k s v e r e i n ist der letzte Meilenstein. den wir bis jetzt erreicht haben. Geradebeim Entstehen dieses Vereines gelang es uns. Konnationale neu zu entdecken, die jetzt mit ihrerganzen'Persönlichkeit an der: Spitze‘ der-Sache'1 stehen. Und-welch’ großen Wiederhall fand der Aufruf' bei den Linzer jüdischen Kriegern Jm' Felde? Die, die schon früher zu unserer Sachegestanden, und die nun seit 314 Jahren draußen im Felde mit Tat bekräftigen, was mit dem Worte gesprochen. Wehmutvollen Herzens sei auch an dieser Stelle unserer Gefallenen gedacht, die leider ein Zehntel der zum Militärdienste Eingezogenen betragen. Auch die finanzielle Seite unserer Bewegung, welche das Rückgrat unseres nationalen Lebens bildet fand regen 'Anteil in den weiten Massen und sie ist es nicht zum Letzten, die in uns die Hoffnung wachhält, neue Anhänger zu finden und die alten an uns' zu fesseln. P. S. Erster Semesterbericht der jüdischpädaffosischen Kurse Dte jüdisch-pädagogischen. Kurse haben ihr erstes Semester beendet und sind in das II. eingetreten; Wir können nun abschließend sagen, daß diese Kurse einem wirklichen Bedürfnis der jüdischen Jugend entsprochen haben, weit über jedes Erwarten. Bte Zahl der Hörer, de zu Beginn des.!. Semesters sich eingeschrieben haben, betrug 194. Diese setzten sich hauptsächlich äüa- Lehrern. Beamten und* Studenten beiderlei: Geschlechts zusammen. Und wenn auch naturgemäß der Abfali im Laufe dieser sechs Monate nicht gering war. so schlossen sie doch mit -einer durchschnittlichen Besuchszeit! von 50 Hörern pro Kurs. Die Kurse, welche abgelialten wurebnv waren ( folgende: Pädagogik — Reg.-Rat Prof. Dr. Jerusalem. .Jugendkunde — Dr. ßernf e l d, . Ziel der Bnzitehiimg — Dr. Sonne, Jüdische Frage und. Bewegung — Adolf Böhm, Geschichte — Dr. Stein, Realiia des' Altertums- — Prof. Dr. Kirauss, Jüdischer Religionsunterricht — Dr. Taglicht. Kultus der jüdischen Feste — Dr. Taglich t. Religionspfoilosoph-ie — Doktor Obermann, Einführung tim «lüe Bibel — Doizent. Dr. Torczyner, Talmud — Dr. A-ptovitzer, Methodik der. Kinderheime nach der Methode Montessory — Frau Anna Q r u it Hebräisch- Kitrs I — Moses Rath, Hebräitsch-Kurs II — H. Distenfeld;, Hebräisch-Kurs III — Doktor Sonne und Dqz. Dr. Torczyner. Daß jene Hörer, denen es ernst um die Sache war, ui’tldie in den Kursen tatsächlich eine Art- Vorbildung für ihren künftigen Beruf gesucht haben,, eine Befriedigung ihrer Absichten in ihnen gefunden haben, beweist, daß die Zahl der Einschreibungen für das II. Semester sogar noch das Niveau der Besuchsziifer -in den letzten Monaten, übersteigt Einmütig hegen diese Hörer die Hoff-