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Jüdische Zeitung · 1918-03-27 · 13-14 (27.3.1918) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
13-14 (27.3.1918)
Date
1918-03-27
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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.J I i, ■ .. i; (> . f) ,i S' '■?:i; Ir 1" ■,. ff; ■J. Seite 2 werden in nu&gfen tigrzgp, stets von neuem; dgfi der Weg für den (Seist wiedgr frei war de M jüdischen Menscheu, im jüdischen Volke, daß wir wieder; fähis sind, Ypjfe zy werden djtrph die bar frei ende Tat des Geistes, Dl i c 4 a e 1 W a l i e r. Zionismus und Weltpolitik Der deutsche Generalstabsmajor Franz Karl End res, der lange Zeit in türkischen Diensten gestanden ist und, die Verhältnisse im ottomanisdien Reiche genau kennt; veröffentlicht soeben ein kleines Büchlein über „Zionismus und WeitpoIifik“. Majpr Endres hat schon bisher in verschiedjcneu Publikationen ypd Vorträgen seiner wanneu Billigung der zionistischen Pläne .Ausdruck gegpb.eij. Iiii vorliegenden’ Büchlein gibt er einen klaren und unparteiischen Abriß “des Zionismus und erörtert dessen Bedeutung für die Türkei sowohl, als auch für die Politik der beiden Mächtegruppen. Seine Darstellung des Zionismus ai)f knappen- 55 Seiten ist. eine .so unä mustergültige, daß dieser Teil seines BjScjiI.eins geradezti ersetzen kann, was der zionistischen Propaganda bisher noch fehlte: eine kurze Einführung in den Zionismus. Nirgends anders, finden .wir eine so sachgemäße Disposition des Stoff.es und eine söjphe kiarc Heraushebimg des Wesentlichen, gepaart mit einem Verständnis, das bei ein.em Nichtjuden erstaunlich ist Oder sollte gerade der Umstajid, daß Endres kein Jude ist, djeses Verständnis erleichtern? Jedenfalls ist was Endres im ybnyo’rt betont, kein Jude imstande, objektiv über den Zionismus zu schreiben.. Aber die Objektivität allein genügt nicht um die sp sehr npeh im Bereiche des Wolleus verbliebene und so wenig in Wirklichkeit mpgesetzte Welf des Zionismus agsb richtig zu -würdigen. Dazu gehört, besonders, für -einen Nichtjuden, ein hohes Maß von pnabhängigicelt des Denkens, von gefühismäßigeni Erfassen der im Zionismus sich auswlfkenden seelischen Antriebe und ein Ahnungsvermögeh für die Perspektiven des noch. Ungestalteten, Werdenden. Wie sehr Endres imstande ist objektiv im höchsten Sinne zu sein, das heißt, die Dinge, so weit es möglich ist, auf das Ich wirken zu fassen, ohne Einmischung aller persönlichen Vor-Ehistellungen, zeigen die Worte seiner Vorrede: «Icji habe den aus Erfahrmig gewonnenen Grundsatz mir zu eigen gemacht, daß jedes Vorurteil; unser Erkenntnisvermögen schwächt u|id Aqß <#5iH das, Verständnis , füf das uns WesenfremdeD.ds milder Welt zu versöhnen verjnpk. V Haß .erfflfdeftt: Blindheit; aber jeder Sehende n?uß lieben."; Jeder Sehende muß lieben? Diese Worte habei^; Gbeöitschcn.'-.Kiaflg- :p&. sind im besten Sinne,* ui dem der .gcoßek kl^Stejslielden des. 0^-. chcn Volkes. deutsdi,'nnd.;im'j)esten(3itn£ christlich: Daß ebi Mahn,'^ter.:',trf*5.solchen Fuhlens kein Ideologe- - ist, sondern; ^schön'senlem Berufe nach, die Dinge War, nüchtern und schärf zu sehen und zu beurteilen gewöhnt ist,, die sittliche 'Idee, die dem Zionismus zugrunde liegt, in ihrer vollen Größe zu erfassen vermag, kann uns die beruhigende Sicherheit geben, daß diese in unserer Bewegung, trotz aller politischen und sonstigen Tageskleinarbeit, noch immer mächtig durchschlägt. Mit großer Liebe verweilt Endres, dessen Thema eigentlich Politik ist und der über diese sehr klar schreibt, bei dem moralischen Grundcharakter des Zionismus un.d die Gestalt Theodor Herzls erkennt er in ihrer ganzen Bedeutung. Ueber ihn sagt er, daß er zu den großen Geistern und zu den großen Charakteren dermodernen Zeit gehört Ueber sein Bildnis: „Man findet wenig Köpfe unter den Menschen, die so wunder- JQDISQHE 'ZEITUNG veß mpdßlhcrt sind, die §pyj£l Gewalt des Hei:? zejjs und soviel Güte in ihren gügeg vereinen." Und er schließt das Kapitel über IferzI mjt den Worten: ,,§r ist an der Ließe zu sejnein Volke gestorben, erhat ihm alles geopfert, Das vermag nur ein großer M e n s c h.“ Das Büchlein ist in ‘drei Abschnitte gegliedert: 1. DieTdee ünd'das Werden des Zionismus. 11. Die Entwicklung .der Verhältnisse in Palästina, III. Der Zibnismus im Rahmen der Weltppljtiji. Im ersten Abschnitt gibt der Verfasser zuerst einen Ueberblick über die. präzionistischen Ideen. Hier sei eine kleine persönliche Bemerkung gestattet. Endres zitiert aus einem Aufsatz des Referenten („Wandlungen im £jopisnii}s“ ini Jahrbuch „Vom Judentum“) die Auflassung desselben, daß der Zionismus „nicht in der Verlängerungs- Ihne des historischen Judentums“ liege, sondern die heutige Judenfrage lösen will.. Er meint, daß. dies hur richtig sei, insoferne die heutigen Zustände d),e V e r a nl a § s i) n g waren, daß die zionistische Idee „in" der Form, in der er sich gibt“ hervorgetrelen sei, die Idee sei viel älter. Dies deckt sich aber vollkommen mit dem, was Schreiber dieser Zeilen in jenem Aufsatz gemeint hat. denn jene Bemerkung bezieht, sich eben auf „die Form, in der er sich gibt“; die messianisch gefärbte Zionsidee der Vergangenheit war nicht nur nicht unerwähnt geblieben, sondern gerade ihre besondere Form unterschieden von der des heutigen Zionismus? Und was den Inhalt der m o d e r n e n zionistischen Idee betrifft, so kann auch sie nicht identifiziert werden mit jenem der messianischen. Die messianische erhoffte die Gründung des Gottesreiches zwecks Erfüllung der religiösen Verheißungen in Erez Israel durch den Meschiach, die moderne will die heutige Judennot lösen durch Gewinnung von Land und Freiheit durch eigene Arbeit. . Die kurze, ziemlich vollständige Uebersieht der vorzienistisphen Palästinabestrebungen gipfelt pi“ dem Satz, daß die Idee des Zionismus neu geboren wurde „im Herzen und Geist eines außergewöhnlichen Menschen, eines seltenen Idealisten, der ein Kiiid an Reinheit des Gemütes und zugleich ein Riese an Kraft des Willens war — T.heo’dor Herzl.“ Es folgt ein K.'ipitel „Theodor HerzI und der Zionismus.“, worin der Autor an Hand d.er Friedeihamischen Broschüre in knapper Form, aber mit eminentem Blick für die wesentlichen Etappen, die einzelnen Phasen der Herzischen Aktionen zusammenfaßt,' . wobei das heroische Ringen und das tragische Ende des Helden in der Darstellung elastisch. herybjrtteten. Ini driften Kapitel: „Das Programm des Zionismus“ yyjjrdjgt' fer die Bedeutung der. „kraft—, vollen' Befonusg; ,des - nationalen Standpunktes“ durch'. den-:'Zionismus: ' „Alle Leiden und manche Natjonälfefiler'des jüdischen Volkes sind aus seiner Hcimgtioslgkejt entstanden. Die nationale Heimatlosigkeit Hat“ zumeist eine seelische Heimatlosigkeit erzeugt.“ Es gibt „nichts Törichteres, als den festen Boden zu verlassen, um schäum- und traumhaften Allmerischheitsidealen in, der Politik nächzuiagen“. In emam weitern Kapitel gibt Endres einen kurzen Ueberblick über die zionistische Organisation, Der zweite Absphnitt ist Palästina gewidmet. Endres. gibt knapp und klar einen Ueberblick über die Ländesverhältnisse, über die jüdischen Kolonien und über die.jüdische Kulturarbeit in den Städten. AVer Gelegenheit habe, in die jüdischen intellektuellen Kreise. Palästinas zu kommen, finde, „was Lebensführung und auch Lebensauffassung .betrifft, die Oasen des Orients. Turmhoch steht der ganze Betrieb Hr. 15/14iiber allem Einhein)i§gjjen,; Türkisjeh?Arabjseli#ö‘ Der Zionismus hat. zudem bewiesen, daß der fii&Mt für das rein* Materielle nicht den Geist de§ .Juden-! tums kultiyhemmend beherrscht, gin §cfiöner.. selbstloser Idealismus durchzjejit alle zionistische« , Werke“. ■ . ' ■ Per dritte Abschnitt fst der ausführlichste. Endres bespricht zuer§t dgS Y§jMjinis g§§ Zionismus zur Türkei. Er legt dar, Was mit verhältnismäßig geringem Erfolg von zionistischer immer, und immer wieder .ausgeführt wurde* welche bedeutenden Vorteile der Türkei durch die Erschließung Palästinas erwachsen würden und betont auch die überall bewährte politische Loyalität der Juden. Er geht däiui zü den Viei£ spre.cjiujigen der Entente über und skizziert-die jahrzehntelangen Bemühungen Englands,'sich den Besitz djr Ländbrücke Aegypten—Indien 2« setzen. England' wolle einen Judenstaat gründet um ihn schließlich selbst einzustecken. Der Brief Bälfdiirs’liege in zwei Textenvor, it) dem .eipmt s.ej VQi) einej; natignalefi Hejmstätte die Rede, jjj dem andern von der Errichfung ei.ij’es Staates Palästina als eipes nationalen Staates. -Demgege».- iiber ist zu bemerken, daß der publizierte Wortlaut des Briefes doch nur von einer nationale*). Heimstätte für das jüdische Volk spricht (tho establisbment in Palestine oi a national home foi: the Jeivish peopje). Auch Amerika verfolge mit der Unterstützung des Zipnisjnp.s selbstsüchtige Pläne. Wenn auch die deutschen Zionisten sich reserviert verhielten und an die international wirkende Idee des Zionismus fest g}gpt)en, so sei ihnen doch nicht übel zu nehmen, daß sie die englischen Besprechungen zu hoch werten. Dies1 sei begreiflich, weil sie schon zn lange Warfe#, und die deutsche Regierung sich die Stellungnahme zu sehr überlegte, ln einem weiteren Abschnitt gefaßt sich nun Endres mit dieser Stellungnahme. Die Kräftigung der Türkei sei ein deutsches Interesse. Auch sei es für Deutschland vorteilhaft, wenn der Strom der ostjüdischen. Auswanderung von Deutschland abgelenkt werde. Dies sei kein antisemitischer Gedanke, da Deutschland an einer Uebervölkerung leide. Gegen eino Förderung des Zionisinus durch Deutschland seien verschiedene Hemmungen vorhanden. Aitf christlicher Seite die Befürchtungen der katholischen Kirche und der Antisemitismus. Die ersterep, seien schon durch die Sympathieerklärung dps; Papstes für den Zionismus zerstreut. Uebrigejj>; werden „die Juden Palästinas gerade in der bensonderen Achtung, die sie den christlichen Kultnp,? Stätten zuteil werden lassen,, eine, besonders zu begrüßende Gelegenheit erblicken, sich bei dam, Nationen Europas beliebt zu machen-1: Ernster, w\ -•'nehmen, seien die Hemmungen durch, .den Aa&t! semitismus, den Endres durchaus verurteilt, hpl jüdischen Lager seien dje.. Orthodoxen und die:' AssimilanteiT' Gegner ‘des [ZiÖnisihüs. Epdres;e#v> hält sich eines' näheren Emgeheiis auf? die “Motivei derselben und sagt in seinem Schlußurteil: „Ü n s genügt die Feststellung, daß defi Zionismus als eine extreme, ungc-- mein ■ tatkräftige und leistungsfähige Richtung des Judentum^, zweifellos unendlich viel gesundfc' Gedanken in sich vereint, daß eö Großes geleistet hat und voraus-; sichtlich noch Größeres leisten wir.d: und daß er teils durch eigene ’Le-i-> stung, teils durch den Gang der Welt-.; ereignisse zu einem nicht mehr ab-I leugbaren Faktor der Weltpolitik europäischer Großstaaten geworden i s t.“ -■ . - Auch wir können uns-mit diesem Urteil, ip ' . dem das Büchlein gipfelt, begnügen yiind' brauchen , ist der Ruf der Müfißr Josefs, ist das Wei.Hen Ra- * hels. die in Ranna liegt und im Grab nicht Ruhe rindet, weil die Kinder i» der Ferne sind. Unser Vater Jakob hat Euch gesegnet Er hat Euch einen jungen Löwen genannt, der in der Sonne liegt und scbiäit Wer wagt es, ihn zu wecken? Der Aegypter bat es gewagt Er hai den jungen Löwen, vor seinen elenden Karren gespannt, er hat aus ihm sein Arbeitstier gemacht, dem er mit der Peitsche blutige Striemen in-die Haut schreibt. Die diebische Elster ist das Zeichen dieses Staates, der raubende Habicht, der auf wehrlose Tauben stößt, das Wappentier des Pharao. So zerreiße, junger Löwe, die Stricke, die Dich halten, erkenne Deine Kraft! Ein Prankenschlag — und Du bist frei und gehst in’ Deine Heimat die Du nie hättest verlassen sollen!“ Ganz still war es, als. Moses schloß. Ein tiefes Aufsenfzen war die Antwort der Männer, die mit geballten Fäusten um ihn standen. ln der nächsten Nacht aber, in der Nacht der Wache, da schlugen die jüdischen Sklaven den Pharao und sein Heer in Trümmer. Rosse und Reiter rasten ins Meer. Uad das Meer war voll Blut und cs heißt seither das rote Meer. Tagebuchblätter aus der Flucht* lingszeit Von Otto A b e 1 e s. *) Das Fest in der Fremde. Frühjahr 1915. Erpste Tage. Przemysl war gefaljen, dje Russen rückten gegen Krakau vor, *) Aus dem gleichnamigen Bließe des Autors, das demnächst im Verlage R. Löwft zu Wien erscheint. in den Karpathen tobte der furchtbare Kampf, dessen Ausgang mit’ sorgenvoller Spannung verfolgt wurde. Die -Flüchtlinge aber in den. engen Gassen der Leppoldstadt und'Brigittepau rüsten zum Passah. Am Karmeliterplätz, in der Schiffgasse, in den Gassen rings um den Augarten wimmelt alles durcheinander, Dieser , ersteht ein paar billige Teller (da man doch anderes Tischgeschirr benötigt). jener besorgt armselige, magere Kerzen, ein Fläschchen Wein, das Grünzeug für die Sederschüssel. Sie tragen Säcke, und Körbe mit Kartoffeln. um sich damit über die acht Tage bin- - wegzuhelfen, an denen nichts Gesäuertes gegessen werden darf. Ein Kommen und Gehen, eine erregte Hast, als gälte es noch rasch das Haus zu bestellen und festlich herzurichten, für eine Hochzeit oder die Heimkehr eines Kindes, das lange fort war. Sind doch so klug, diese Menscheii, verfolgen fieberhaft die Ereignisse, warten stundenlang vor dem Kriegsministerium auf die Generalstabsberichte', sammeln sich sofort vor den Trafiken an, wenn die Abendblätter ausgehängt werden und kommentieren die Nachrichten. Haben sie denn nicht gelesen, daß die russischen Heere die Juden vor sich hertreiben und ins Geschützfeuer jagen? Denken sie denn nicht daran, dgß teure Angehörige unter den Opfern sein könnten? Was soll ans Galizien werden? Fallen nicht just jn diesen Tagen die Würfel über ihr Schicksal? Sollen sie künftig dem Zaren untertan .sein? Wie ergeht es den Söhnen und Brüdern und Vätern an der Front? , Alles, alles versunken und vergessen — denn die Nacht steigt auf, die ausgezeichnet ist vor den anderen Nächten. Alje Herzenspein niedergehalten vom Frohmut und der Helligkeit, die das Ueberschreitungsfest ausstrahlt. Einige Familien werdenin der kahlen, gemieteten Stube zusammenrücken, die Tür wird halb geöffnet sein, daß der Prophet eintrete, für den der Becher Weines bereit steht, die Kinder werden die krausen Bilder der Hagadah betrachten und frohe . Lieder singen. Welche Bewegtheit, welch lebensvolle Ju- gendlichkeit ist plötzlich über ’ diese zerdrückten, verängstigten Menschen gekommen! Als wären ’ ihnen Flügel gewachsen, daß sie. nun für eine : kurze, glückvolle Spanne Zeit über ihrem Schicksal schweben. Legt — was euch abstößt und erzürnt, wenn ihr ‘ vergesset, wie es dazu kam — legt den Fa- talisinus gegenüber Erniedrigung und Schande; die Zweckstrebigkeit, den Schachergeist, die Sucht nach dem Silberling auf die eine Wagschale; aber nehmt aus dem Reichtum ihres Innenlebens, das unter häßlicher: Hülle verborgen . ist, nehmt von ihrem uralten Adelserbe nur das eine; die Kraft und den Mut, alle Not und Be- •. drängnis mit einem abzuwerfen, sich in un- , erhörtem Aufschwung über ihre Flüchtlings- ■ Verlassenheit zu erheben, alles abzuschütteln und . sich in Gläubigkeit und Freude zu erlösen,, ein-; zutauchen in das köstlich schöne Familienglück der Sedernachi, in das uralte jüdische Fest der Frühlingssonnenwende —.— seid gerecht, ihr gestrengen Richter, nehmt nur dies eine aus ihrem Seelenreichtum und legt es auf die andere Wagschnle! .... Literarische Anzeigen Eine hebräische Montasscbrift „Gewuloth“ (Grepzen) wird binnen kurzer Zeit in Wien untef : Redaktion von G. Sch off mann und Z. Dicr . sendruck erscheinen. ■ Jeder Zionist muß die Jüdische Zeitung halten! *y

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