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Jüdische Zeitung · 1918-03-22 · 12 (22.3.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
12 (22.3.1918)
Date
1918-03-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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tu Nr. 12 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Nichtfüde für den Zionismus brennend interessiere; so .geschieht es daher.-und-ich. gebe damit die Stimmung vieler anderer Nichtiuden wieder, daß hier ein großzügiges volkswirtschaftliches Programm aus rein idealistischen, ethischen Motiven heraus geboren ist Wir brauchen den Idealismus, er! kann, zur ethischen Wiedergeburt der ganzen Menschheit beitragen. Schließen wir mit den Worten Goethes, die er dem sterbenden Faust in den. Mund legt: ..Solch ein Gewimmel möcht“ ich sehen, auf freiem Grund mit freiem Volke, stehen!“ Jischub Erez Israel Der neugegründete Verein „Jischub Erez Israel" ließ uns einen Aufruf zugehen, dem wir folgendes entnehmen. Der Verein will, wie schon sein Name besagt, für die Idee der jüdischen Siedlung in Palästina eintreten und seine Mitglieder in dem uns bisher fernstehenden Kreise der östlichen Strenggläubigen werben. An der Spitze des „Jischub Erez Israel“ steht der bekannte Rabbiner Chaim S c h a p i r a aus Drol'.obycz. Wir begrüßen mit großer Genugtuung, daß die zionistische Idee nun in diese für sie naturgemäß prädestinierten Kreise eindringt. den, um. sie zu veranlassen, dem Beispiel Englands zti folgen. Aber absohit unverzeihlich ist ihre Haltung gegenüber,; den Auslassungen T a 1 a a t Paschas. Die deutschen Zionisten wissen besser als alle anderen, daß seine Worte, selbst iu ihrer letzten Form ganz emrach eine Weigerung bedeuten. Sie; wissen ganz gur, daß „Kolonisation im Rahmen der natürlichen Aufnahmsfähigkeit“ in seinem Munde eine neue FoVm des roten Zettels bedeutet,“ O’Connor. Mitglied des englischen Parlaments und Vertreter der irischen Partei in Amerika, hat in Chicago bei einer zionistischen Versammlung die Juden der Welt aufgefordert, sich in ihren Ansprüchen auf Palästina zu vereinigen. Es sei kein Zweifel, daß sich die Juden mit guter Wirkung selbst regieren würden. Sie sollten die Ueberlassung des Landes vom Rat der Nationen verlangen. Die Welt könnte es ihnen nicht verweigern. Aus dem Abp-pnrdtipfenhause In der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 13. v. M. wurde das Gesetz, mit welchem Erhöhungen des Minimaleinkommens und der Ruhegenüsse der katholischen Seelsorger, sowie d'er Kapitelgeästlichkeit dfer' katho'Ischen Kirche lateinischen, griechischen und armenischen Ritus festgestellt werden, der Beratung und Beschlußraß ung unterzogen. Bei diesem Anlasse brachte der Abgeordnete Dr. S t ra u c h e r einen Resolutionsantrag ein, mittelst Welchem , die Regierung mit Rücksicht auf den Umstand. daß de jüdischen Kulfusgemeinden keinerlei Re'igionstonds oder ähnliche Dotationen besitzen, in Wahrung der gesetzlich gewährleisteten ' konfessionellen Gleichberechtigung . aller österreichischen Volksstämme ülingefordert wird, durch ehebaklige gesetzliche Verfügungen auch für die . mosaische Konfession, bezw. für die Erhaltung,,der iüdischen Kultusgemeinden, ihrer religiösen Einrichtungen, Anstalten und Funktionäre ausreichend zu. sorgen, inzwischen aber und bis zur gesetzlichen oder administrativen Regelung 'ihnen die erforderlichen Dotationen aus dem Staatsbudget zuzuwpnrfen, zumal anderen Kirchen seit Jahrzehnten alljährlich Dotationen aus dem,,Staatsbudget, d. i. aus den staatlichen Steuern;• und Abgaben aller Staatsbürger zugewendet werden. Die Abgeordneten Dr. S t ra u cher und Genossen haben in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 15. März 1918-an den Ministerpräsidenten und den Minister .des Innern eine Anfrage in Angelegenheit der fortgesetzten Exzesse gegen die Juden in Galizien sowie der Plünderungen und körperlichen .Mißhandlungen der Juden gerichtet Unter Anführung konkreter Tatsachen, so insbesondere der Pogrome in Nt>- w y - T a r g und der aufreizenden polnischen Flugschriften „Orzel“ und uLaidactwo“. der Beschimpfungen und Mißhandlungen der Juden auf den galizischen Eisenbahnen, insbesondere auf der Eisenbahnstrecke P r z em.y s I - M o c h a n a wird in der Interpellation gefragt: wo sind aber die öffentlichen 'Behörden, wo die verantwortlichen Amts- und Dienstorgane? Bei Requisitionen, Steucreinhebungen, Assentierungen etc. sind sie sonst alle prompt und zeitgerecht zur Stelle, bei Jen Judenpogromen und Judenverfolgungen in Galizien aber fehlen sie! Können und dürfen die geschilderten Zustände in einem Rechtsstaate geduldet werden und sind denn die Juden in Oesterreich wirklich vogelfrei?1 Mit allem Nachdrucke und empört und entrüstet über diese nun schon seit Wochen inszenierten; und verübten, wohlvorbereiteten, schmachvollen Verfolgungen der' Juden in Galizien, fordern wir unverzüglich geeignete und gründliche Abhilfe. Deshalb richten wir die dringende Anfrage: «Sind Ihre Exzellenzen, der Herr k. k. Ministerpräsident und der Herr k. k. Minister des Innern bereit, ungesäumt < und mit aller Energie strenge Maßnahmen gegen die geschilderten Verfolgungen der Juden in Galizien zu treffen, die Schuldigen zu eruieren und selbe ohne Ansehung der Person zur Verantwortung und Strafe zu ziehen, die diesbezüglichen, Erhebungen auf Gnmd früherer tru unser Erfahrungen durch vollkommen unparteiische Organe zu führen und den überaus schwer geschädigten Juden den gebührenden Ersatz zu leisten?“ Unterfertigt ist die Anfrage außer von dem Antragsteller noch von den Abgeordneten: Reizes. B reit er. Dr. Ritter v. Isoeescul- G r e c u I. H r u's k a. SbminnovicL Dr. Ritter von Onciul. Serbu. Ritter von Lukaczewirz. Friedman n, Zenker. Ritter v. Sein a ka. Dr. 'von Smal-Stockyj, Petrus z e w y c z, S p e n u I. * Die sozialdemokratischen Mitglieder der Delegation Dr. Ellenbogen, Glöckel und Pitioni und Abgeordneter Grigorovici begaben sich am 15. März zum Ministerpräsidenten, um mit ihm in der.Augelegenheit des rumänischen Friedens zu sprechen. Bei dieser Gelegenheit verwiesen, die Delegierten darauf, daß die bisherige Handhabung der sogenannten Fremdengesetze durch Rumänien mehrfach Anlaß zu Zwistigkeiten bot. Eine Reihe von hervorragenden rumänischen Sozialdemokraten sei unter diesem Titel nach Oesterreich ausgewiesen worden und mußte auf sozialdemokratische Interventionen wieder repartiert werden. Fs ist nicht ausgeschlossen, daß von den 250.000 Juden, die sich gegenwärtig dort beiinden und nach dem rumänischen Gesetz als Fremde gelten, in der Leidenschaft, die ein verlorener Zuei neue jüöiidie JugendzeiisAriften i. Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung Vierteljährlich mit Zusendung K 1.10 Die Blatter sind als Kacbrlchtenblatt der jSdlschen Jugendbewegung' gedacht und geben ein anschauliches Bi.d von der Tätigkeit Innerhalb der Bruppen. Sie wallen den Weg zeigen z » einer fruchtbaren ZusammenschlleBunn sämtlicher Kräfte der Jüdischen Jugend. Jeder jugandliBba 0>ga>leierte muB diese Blätter lesen! Nr. 3 Ist soeben erschienen. II. JERliBBAAL Eine Monatsschrift der jüdischen Jugend. Geleitet u. herausgegeb von Dr. Slegfr. Bentfeld Preis K 5 50 vierteljährig, K 15,20 jährlich. Jerubbaal lat die langersehnteZeltschrlft der sich und Ihr Judentum ernst neb men« den Jüdischen Jugend» Das erste Heft wird am 1. April ausgegeben und enthält folgende Beiträge: Martin Buber, Baai und jerubbaal. — Robert Welt sch. Die Jugend und die p u.ik. — Abraham Schwadron, Von verstandesmäßigen und heroisch* fanatischen Zionismus, — EUjahu Rap.peporf, Jung Juda. — Abraham Sonne, Das Schicksal einer Sprache — S egfned Bernfeid, Entwurf für die Organisation eines Bundes der jüdischen Jugenc. - Gertrude Welkanez, Aus dem iüd'schen Volksheim in Berlin. — Vom Leben der Jugend, Menschen, Bücher, Bewegungen* Jüdisch® Jugoiifl liehe, nehmt Euch der Werbearbeit für Jerubbaal energisch an! Verlanget Prospekte, die relos lieh zur Verfügung stehen und sorget durch mündliche Propaganda non Mann zu Mann, dkl Eu bEureZeitsoh Ift erhalten bleibt! — Anmel ungen, Propagandavorschläge sind umgehend zu richten an R. Löwit, Verlag, Wien I., Fleischmarkt I. ■■flBflnBBHBaVBHBB Meldungen zur palästinafrage Das jüdische Regiment in England. Der bekannte russisch-jüdische Politiker und Publizist Wladimir Jabotinsky ist mit seinem Regiment nach Palästina abgegangen. Es ist der Oeffentlichkeit bekannt, . führt das J. K. H. aus, daß die Gründling des iüdischen Rcgnnents ausschließlich auf die Initiative Jabotinskys zurückzuführen ist Welche Tatkraft und magnetische Anziehungskraft die Persönlichkeit Jabotinskys ausstrahlt, schildert Israel Z an gw i 11 im Jewish Chronicle. Er rühmt die Klarheit seiner Logik, die Leidenschaftlichkeit und Kraft seines Idealismus. Selten versteht ein Redner ein Publikum so zu fesseln wie Jabotinsky. Dieser fremde Jude habe seinen Plane der englischen Regierung — denn die ..Judealls“ sind ein jüdisches Regiment — infiltriert. „Ich kommebei Jabotinsky zur gleichen Schlußfolgerung, wie bet der Laufbahn Herzls: daß die Kraft des Willens und des Geistes weit mehr vermag als physische Kraft.“ Ern Reuterbericht meldet aus New York, daß 200 jüdische Freiwillige ihren Anschluß an das jüdische Regiment in England .erklärten. Eine Kundgebung Wladimir Jabotinskys über die Situation im Zionismus. Vor seinem Abgänge nach Palästina sandte Wladimir Jabotinsky folgende Kundgebung an das „J. K. H.“: „Die Erklärung- Balfours'ist der persönliche Erfolg eines einzigen Menschen: Chaim Weitzmanra; vier Jahre langwieriger, zäher und taktvoller Arbeit brachten ihn in Kontakt mit allen führenden Staatsmännern dieses Landes. Die größten Männer Englands reden offen von seinem persönlichen Magnetismus als vom wirksamsten Faktor der zionistischen Propaganda in England. Daß der größere Teil der Londoner Rotschilds sich dem Zionismus anschloß, ist ausschließlich seinem Einfluß zu danken. S o k o 1 o w war sehr nützlich durch seine Mitarbeit in London, und seine Reise nach Italien und Frankreich war sicherlich ein großer Erfolg. Aber die Erklärung wird In unserer Geschichte mit dem Namen Weitzmanns verbunden bleiben. Das jüdische Regiment ist eine Tatsache und eine bedeutsame Tatsache geworden. Wenn der Krieg noch lange dauert, dann wird diese „Tatsache“ in ihrer Bedeutsamkeit mehr machen, als ich je gehofft hatte. Ich bin höchst zufrieden, und, meine Freunde, ja selbst meine Feinde müssen gestehen, daß ich gute Gründe habe, zufrieden zu sein. Das ‘ist alles, was ich in diesem’ Augenblick sagen kann. Aber die „Tatsache“ wird bald für sich selbst sprechen. Selbstverständlich hat die jüdische Legionsbewegüng mächtig zu unserem diplomatischen Erfolg in diesem Lande beigetragen. Sie hat die Verknüpfung der Jüden mit: Palästina Ln den politischen Vordergrund gerückt: sie-wurde von d’er „Times“, im Parlament, im Kriegskabinett noch lange vor der Erklärung unterstützt und hat dazu beigetragen, so manche- Schwierigkeit auf dem Wege zu ihr wegzuräumeh. Aber die volle Bedeutung des Legionspians wird. stell in einem späteren Stadium zeigen. Dennoch kann ich die allgemeine zionistische Lage nicht völlig befriedigt nennen. Die Fehler, die zu Beginn des Krieges gemacht wurden, rächen sich noch heute schwer. Außerdem büßen wir heute, daß wir versäumt haben, die jüdische Massen im Geiste eines beharrlichen und zielbewußten politischen Aktivismus zu erziehen. Wir haben ihnen erlaubt, iiire moralische Energie in billigen Ausfällen gegen das zaristische Rußland zu vergeuden und vergassen, daß der Zar doch nur -ein vorübergehendes Phänomen und daß unser Endziel und Hauptzweck Palästina war. Wir erlaubten, daß die Tatsache den Massen verschwiegen wurde, daß die Türken mit! allen Methoden den Zionismus zu vernichten suchten und daß ein türkisches Regime vor allem ohne Kapitulationen, eine endgültige Katastrophe für alle unsere Hoffnungen bedeuten würde. Die Folge von all dein ist, daß unsere Massen konfus und mißtrauisch sind und es ist eine schwere Aufgabe, sie wieder in die richtigen Bahnen zu leiten. Dennoch -bewegen sie sich in diese Richtung, aber langsam und noch halben Herzens. Ich verstehe -es ganz gut, wenn man -rechtfertigen will oder als wünschenswert bezeichnet, daß die deutschen Zionisten sich an ihre oder die österreichische Regierung wen¬ Krieg mit sich zu bringen pflegt, ein großer Teil dem Schicksal der Ausweisung nach Oesterreich verfallen könnte. Da die Regelung dieser Frage bereits auf dem Berliner Kongreß vereinbart und von der rumänischen Regierung auch wiederholt zugesagt wurde, da sich ferner nicht nur die Zentralmächte, wie vor allem der Hauptausschuß des deutschen Reichstages, sondern auch Amerika und England entschieden für die Regelung dieser Frage eingesetzt haben, sei es unabweislich, daß auch Oesterreich bei den Friedensverhandiungen im Sinne einer Lösung der rumänischen Judenfrage interveniert. Bilder aus Galizien (Von Gewährsmännern.) Mielec. Man schrieb den 21. Februar: Die Stimmung wegen der Cholmer AifaiPe war sehr aufgeregt. Dem Unmut Luft zu machen, wurden die Fenster jüdischer Häuser eingeschlagen. Selbigen Tags war Markt Auf dem Platze befanden sich 4 jüdische und 3 polnische mit Plachen bedeckte Bretterbuden. Die jüdischen Händler verkauften Schnitt- und Kurzwaren. Gegen 10 Uhr vormittags erschien Offizial Jaworski, Beamter der Bezirkshauptmannschaft. Einige Bauern beschwerten sich bei ihm über die Höhe der Preise, die die Juden für ihre Artikel forderten. Er antwortete ihnen, leicht hinweriend: „Wenn die Juden nicht anders wollen, bestimmt Euch selbst den Kaufschilling!“ — und ging. Darauf entstand ein kurzes wüstes Durcheinander, die Buden der Juden waren im Nu ein Trümmerhaufen, die Händler verprügelt und Werte von etwa 50.000 Kronen vernichtet. Eine Untersuchung wurde zwar angestellt, ihr Resultat war jedoch gleich Null. In der ganzen Stadt herrschte eine schreckliche Panik. Nowy-Targ. In einer Versammlung hielt der Bürgermeister an die anwesenden Bauern eine zündende Ansprache, der bekannten Protestresolution beizupflichten. Die Apostrophierten scheinen statt Resolution Revolution verstanden zu haben. Infolge dieser Verwechslung stürmten sie — ein neuer Irrtum — die christliche Zentrale der ländlichen Konsumvereine und raubten sie aus. Der Ortsgeistliche darüber empört, berief die Bauern in die Kirche und machte ihnen Vorstellungen, daß sie, statt sich an die Juden zu halten, so arg fehlgegriffen und damit Schmach und Schande auf ihr katholisches Haupt geladen hätten. Zerknirscht und reumütig erstatteten die Plünderer die Waren zurück. Nun wollten sie, aus den Worten des Pfarrers Folgerungen ziehend, die jüdischen Läden stürmen, da stellte sich_ ihnen Militär entgegen. Nun kommt aber das Schönste: die Behörden hatten den originellen Einfall, die Juden als die Urheber des Uebcrfalls auf die Zentrale zu bezichtigen und entzogen den jüdischen Kaufleuten mit dieser Motivierung die Konzessionen. Jaworzno. Unter Führung des getauften Juden Apotheker Stefan Ringer hat sich hier ein Komitee unter dem Namen „Ehrenbürgerwache“ gegründet, welches den Zweck hat, den Schmuggel von Lebensmitteln nach Deutschland zu verhindern-, es wird auch in diesem Sinn© von der k. k. Bezirkshauptmannschaft unterstützt. Das Komitee verfolgt aber ganz andere Ziele, und zwar antisemitische Ueberfälle, von denen ich einige aniühre: 1. Am 4. März. 7 Uhr abends, wurde der Kaufmann Fischei Münz überfallen, eine Hausdurchsuchung vorgenommen und als man nichts fand, entfernte man sich- 2. Am 4. März, um 8 Uhr abends, wurde der von Jaworzno nach Giezkowice per iahrende Kaufmann Pinkus Morgenstern filje len und als nichts gefunden wurde, wurdtf* der Talles und Tefilim geraubt. 5 _ - lg; Organisiert die Propaganda für die Jüdische“Zeitung!

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