Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 10 (8.3.1918)
- Date
- 1918-03-08
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 10 Jander am 17. Dezember aus Jerusalem an einen Amsterdammer sandte: „Zum erstenmale kann ich Dir auf diesem Wege schreiben. Ich will hoffen, daß mein Brief schnell in Deinen Besitz gelängen wird und. der englische Zensor nicht strenger sein ■wird als sein . türkischer und deutscher Kollege. Im allgemeinen war das Leben unter dem türkischen Regime in den letzten Jahren wenig beneidenswert, aber in der letzten “Zeit war es einfach ein Alpdruck. Die Evakuationen, Verurteilungen, Prozesse und Ausweisungen machten das Leben hier unerträglich. Es war ein langes Leiden. Man wär immer in Todesangst. In den letzten Monaten wurden Hunderte unserer Freunde gefangen genommen und wegen Beschuldigungen mißhandelt, die beinahe ohne Ausnahme falsch wären. Unsere besten-Freunde und Mitarbeiter seufzten in den Gefängnissen. Insbesondere seit dem Augenblicke, wo die Engländer ernstlich an die Eroberung des Landes schritten, wurde der Zustand hier außerordentlich heikel. Dutzende unserer besten Intel’ektuellen und angesehenen Freunde wurden ausgewiesen oder von den Türken mitgenommen: Kur durch eir. Wunder .wurde, ich und meine Familie vor dem traurigen Los bewahrt, das uns bedrohte. (Der Schreiber war rechtzeitig in das spanische Konsulat geflüchtet) Der letzte Termin, der uns cingcräumt \&irde, war Dienstag, den 9. Dezember. An diestäh Tage mußten wir uns melden, um nach Damaskus und von dort wer weiß wohin geschickt zu werden. In der Nacht vom 8. auf den 9. Dezember ließ man uns durch die Polizei suchen, um uns zu Fuß mitzuschlep- Pfeii In der Mittagstunde des 9. Dezember zogen die Engländer ln die Stadt ein. Wir waren gerettet . . . .1“ ' Aus einem Privatbrief. Jaffa, 30. November 1917. „Meine Frau und ich sind Wer. Die Freude über die Rückkehr in unser Heim wird beeinträchtigt durch die Sorge darüber, daß noch mehr als tausend unserer jüdischen Mitbürger in Kfar- Säba sind und Tausende unserer Brüder in Aengsten in Samaria und Galiläa leben.-Mehr als tausend Personen sind in die Gefängnisse, von Nablus und Damaskus geworfen, wo sie auf das Urteil der türkischen Kriegsgerichte warten. Die Teuerung im Lande ist schrecklich. Der Preis des Brotes ist mehr als 1 Fi. per Pfund imd die Preise für alle anderen Lebensmittel etcsind, im gleichen Verhältnis. Der Wert des türkischen Pfundes beträgt nur ein Sechstel seines nominellen Wertes.; Gäbe es nicht die Hilfe, die wir von draußen erwarten, alle armen Menschen müßten Hungers sterben.“ (J. K. H.V- . „Die Gesellschaft für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas“, die sich Mitte 1916 im engeren Kreise gebildet hat tritt nunmehr in die Öffentlichkeit Sie hat inzwischen ein umfassendes Palästina-Archiv angelegt das allen an dem Jüdischen Ansiedlurigswerke ln Palästina interessierten Kreisen zugänglich gemacht werden soll. Ferner hat sie an der Vorbereitung der Wiederherausgabe 7 .der.:. Zeitschrift „Palä-- s'tlna“ mitgewirkt die noch zu Anfang dieses Jahres erfolgen soll. Die im Orienfcverlag heraus-, gegebene und von Davis Trietsch geleitete Monatsschrift wird sich nach Anlage und Inhalt an die von ihm uh Jahre 1902' begründlete Palästina-Zeifschrift anlehnen und in erster Linie die. praktischen Fragen der Kolonisation behandeln. Die ersten Hefte werden u. a.' Arbeiten enthalten von Professor B a 110 d, Agronom Dyk, Exz. Generalleutnant Imhoff-Pasc ha, Dipl. Ing. Loewy, Ingenieur Mayersohn, Ejr. .Arthur Ru pp in, J. Syr kln. Die Zeitschrift will sich besonders auch mit den Fragen des. Systems, der Organisation und der Finanzierung unserer -Kolonisation befassen; hierbei werden auch die neueren Erfahrungen mit der Kriegerheimstättenbewegung sowie die Möglichkeiten des Nationalfonds eingehend behandelt werden. Außerdem hat sich in Berlin soeben eine Gruppe jüdischer Ingenieure zusammengetan, die es sich zur Aufgabe gestellt hat die Ihr Fach berührenden Fragen des Ansiedlungswerkes in Palästina zu bearbeiten. Interessenten sind gebeten, dies unter genauer Angabe ihrer Adressen an den-Orient-Verlag, Berlin W. 50, Nürnberger platz 5, mitzüteilen. Dorthin sind auch Zuschriften, sowohl die obige Gesellschaft, wie das Archiv and die Zeitschrift betreffend, zu ■ richten. ’ Eine neutrale Stimme über den Zionismus . Das J. K. im Haag' berichtet: ' Im „Algemeen Handelsblad“, einem der bedeutendsten Blätter Hollands, schreibt der Nestor' der hol'ändischen Jourralisttenwelt, der bekannte Publizist Charles B 0 i s s e v a i n, einen Leitartikel über den Zionismus. Charles Boissevain, der frühere Direktor und Chefredakteur des Blattes, bereiste vor Jahren Palästina und ist ein guter Kenner des Landes und" seiner Verhältnisse. „In der Befreiung Jerusalems“ schreibt Boissevaln, „und dem Versprechen, daß die englische Regierung namens der Entente gab,, sehe ich einen Triumph des Prinzipes, das kleine Völker in Stand setzen will, Glieder des Völkerbundes zii werden, der im Werden ist. Gerechtigkeit gegen die' kleinen Völker verlöre jedes Prestige,' wenn, man das älteste and ruhmreichste der kleinen Völker in. den Händen der Türken ließe. Die Renaissance Israels wird, wie wir hoffen, ein Sieg dieses Krieges', sein; der viel Leid sühnen wird. . -v „„ '■ Dieser Glaube an, die Zukunft Palästinas ließ vom Anfang an eine so tiefe Sympathtefür das Stre-, ben der Zionisten empfinden, die die Konzentration und die Erhaltung der großen Kräfte Israels erstreben. Der Zionismus wird ira Orient ein Reich aufbauen, von dem die ganze Welt viel lernen will und kann. Und wie hat Landa recht, wenn er. in) „Hibbert Journal“ vom Januar schreibt: „Palästina wird den Juden nicht als Geschenk angeboten! Haben 'sie den Preis nicht schon längst bezahlt? Und bezahlen sic ihn nicht aufs neue in diesem Krieg? Die Juden haben in diesem Krieg mutig für ihre Befreiung gestritten. In der Befreiungsarmee befand sich ein jüdisches Regiment, dessen Kern das zionistische Maultiereselkorps war. Es bestand aus in aller Eile bewaffneten und gedrillten Männern, die in den jüdischen Kolonien Palästinas gearbeitet hatten und nach Alexandrien geflüchtet waren. Ihre mutigen Taten in Gallipoli haben, wie Lända erzählt, die jüdische Phantasie im Osten entflammt . . . Die jüdischen Kolonien haben die Terrassen, welche die Türken vernichteten,, wieder aufgebaut-älte Wege hergestelb und neue aufgelegt. Wieder, winden Oel- und Feigenbäume gepflanzt. Die Türken forderten für jeden Oelbaum eine Steuer, die nahezu das Doppelte des Betrages war, den die Oliven des Baumes in einem guten Jahr brachten! So mißhandelten die Türken die Juden in ihrem eigenen Land. Aber seif einiger Zeit werden unter-dem Schutz der Konsuln wieder Bäume gepflanzt. Und auch Eukalyptusbäume werden gepflegt, der-,australische Baum, der eine Zierde Mentöns ist -und sumpfigen Boden wieder gesund macht. Die Araber Syriens merkten, welchen Segen dieser .'Baum bringt und nannten ihn darum dankbar: Sedjer-et-Yahud, den jüdischen Baum! Und das alles haben die jüdischen Kolonien in wenigen'Jahren geleistet Die jüdischen Kolonien haben, wie geistreich Bemerkt wurde, „durch ihren Eifer und ihre Kenntnis bereits die Renaissance des Bodens erwirkt“. Aus dem Acker, auf dem die Araber-Weizen und Gerste bis 12 Gulden ernten, holen die Jaden 24, ja 36 Gulden und statt 350 Dosen füllen sie 750 Dosen aus einem Baumgarten, von Orangen. Der Ertrag der Weinanlagen ist verdoppelt und ihr-e Kühe geben 3mat soviel als die in Syrien. SkFsind Landbauer wie zur Zelt König Salomos! Das-wird die Antisemiten wundern, aber niemand, der ih Europa sah, wie. Juden sich in jedem Fach auszelchnen. Aber interessant ist die Beobachtung, wie ihnen der Kaufmannsgeist den sie durch Jahrhunderte entwicke’ten und der ihnen kaum : ermöglichte;' als Hausierer ihr Leben zu fristen, in Ihrem alten Vaterland zustatten kommt ln den Jüdischen Kolonien" sind die Produzenten gleichzeitig die Exporteure und Verkäufer! Sie haben keine Agenten oder Zwischenhändler. Und in ihrer Tüchtigkeit' und Schlauheit werden sie schon dafür sorgeiurdaß. keine company-promotors Konzessionen für .Leute in Europa erwerben. Sie werden selbst.die'.großen Reiditümer Palästinas heben.- Jenseits. de$ Jordans sind große Lager von Phosphaten etc. Als ich; einmal beim Toten Meer stand, sagte-mir Tein gutmütiger, dicker Deutscher ,-flu.s Frankfurt, der sich vergnügt die; Hände rieb: „Dieser See ist eine Mine' .von Chemikalien und ' Asphalt“. ich kläube .nicht "daß 'die Türkei! das Land der Juden wieder/in Besitz bekommen wird; Ich., nehme an, daß. die Juden vielleicht mit Hilfe amerikanischer.Kapitalien, die verborgenen Reichtümer des, LandesTheben /werden. Als ein neuer, unabhängiger Staat 'wird Palästina alle Möglich- ' keilen der'Entwicklung und des' Gedeihens besitzen.; Und wir in Holland, das durch soviele Ge- , lehrte, Arzte; Künstler, und Schriftiste'ler aus dem alten. jüdischen Stamm. geadelt würde, werden .einst mit herzlicher BymUatlre. ja mit Begeisterung .die Universität Jerusalems begrüßen. 1 Presseschau Die deutsche, Zeitschrift „Der Neue Orient“ schreibt in; ihrer Jännernummer (Bänd 2, Heft 8) unter dem Titel: „Die wirtschaftliche Zukunft Palästinas in englische r B e 1 e u e h t u n g“: „Im Lichte von Balfours Brief an Lord Rothschild fragt der-Londoner „Eco n om ijS t“, wie sich wohl das jüdische Volk, das doch das Leben in den Ghettos vorzuziehen scheine, sich damit abfinden werde, in Palästina Ackerbau zu treiben. Freilich, meint das Blatt, gibt es dort viel fruchtbares Land, reiche Täler in Judäa und; Galiläa und zu beiden Seiten des Jordans; an Quellen ist Ueberfluß vorhanden, die alten römischen Aquädukte könnten leicht wiederhergestellt werden, und systematische Aufforstung, würde den RegenfaH bedeutend, erhöhen. Das Klima an sich .ist günstig, sowohl für den Getreidebau wie besonders für das Anpflanzen von Wein und Fruchtbäumen: Man braucht nur der Orangen von'Jaffa,- der Aprikosen, Feigen, Mandeln, Maulbeeren und vor allem der Oliven und Trauben zu gedenken; und der Anbau von Baumwolle und Zuckerrohr scheint durchaus nicht - ausgeschlossen ztf .sein. An Mineralschätzen sind Salz, Asphalt und"Phosphate in der Gegend am Töten Meer,’ Koh’fen, Kupfer und Eisen in der Gegend von'Sidon vorhanden; auch an -Fischen ist kein Mangel. Eine bedeutende Fremdenindustriewürde sich für die Länder des Westens und Amerikas aus dem Vorhandensein an Mineralquellen ergeben, da selbstverständlich die deutschen und österreichischen Bäder jenen Völkern Verschlossen, sein würden. Die s Bewohnerzahl •dürfte heute'.-wohl kaum mehr'als5 drei Viertelmillionen betrügenj während sie zur Zeit "der Römer sich; wahrscheinlich auf sechs bis sieben Millionen belief. Die - 46 jüdischen Kolonien scheinen vor dem Kriege eine außerordentlich günstige Entwicklung, genommen 'zu haben; ihr Händel mit Wein imd Orangen machte ein Viertel der Gesanitansfulir von Jaffa aus und weisi auch; der Krieg ihrem .Weitergedeihen Schranken ge-> setzt hat,'so ist doch anzunehmen, daß die Türken » Palästina weniger verwüstet haben als die, Deutschen Frankreich. An Arbeitskräften ist kein Mangel, wiö die Kritiker des Zionismus be-; fürchten, nicht nur Araber, sondern auch! ein-; gewanderte Juden aus Rußland, Rumänien und; dem Jemen bilden ein'ausreichendes Element für,, die Ausbeutung der natürlichen Hilfsquellen des, Landes . . .“ Im Anschluß an die Wiedergab* dieses Artikels schreibt dann „Der neue Orient“:, „Zunächst stehen englische Truppen erst auf dem,. Boden Judäas und es bleibt abzuwarten, wie. lange ihr Aufenthalt währen wird. Immerhin ist , das Eingeständnis wertvoll, daß sich die jüdischen 3 Kolonien auch unter türkischer Herrschaft' außerordentlich günstig entwickelt haben und daß dem-,, nach im Interesse dieser Ansiedler ein Wechsel.; der Schutzherren überhaupt nicht wünschenswert , erscheint. Jedenfalls könnte England kaum aus. der Lage der jüdischen Siedler ein moralisches; Recht für sich selbst ableiten.“ „Manchester Guardian“ schreibt (Ln einem Artikel, daß die Resultate, die man'in Palästina erreicht, hat, noch immer nicht die richtige Bewertung gefunden haben. Die britische Politik; hat zum Ziel, zwei alte Kulturen, die arabische und die jüdische, wieder znm Leben zu erwecken; und ihnen ein würdiges Territorium zu geben, auf, das sie Anspruch erheben können. Damit, daß es( dem langen Exil des jüdischen Volkes ein Ende' macht, kann England mit Recht daran festhalteri,. seinen Kampf für Freiheit, Gesetz und Recht der! kleinen. Nationen fortzusetzen. Das jüdische Volk, das seine Wanderung begann von Mesopotamien^ nach Aegypten und wieder zurück auf dem Wege über den Sinai und den Jordan, kehrt, jetzt anij demselben Weg wieder zum Leben zurück. Die, Welt wird um eine neue semitische Kultur bereichert werden und neue Wirksamkeit, wird au. den Grenzen der syrischen Wüste entstehen.“ Unter dem Titel „Geschichte und Enzy-; klopädie . des -Krieges“ geben die „Times“! wöchentlich illustrierte Hefte heraus.. Nr. 178 vom 15. Jänner 1918 bringt zwei Artikel, von denen der eine „Die. ersteh Schlachten bei Gaza“, der andere „Die Juden in: Palästina“ behandelt Der letztere bespricht unter . anderem, folgende Themata: Dre Geschichte der Juden, die Sephardhnj ni der Türkei, die Aschkenasim, jüdische EmiV‘ gration, die Wiederkehr der Palästinabewegung,. jüdische Arbeiten in Palästina, Baron Edmund von Rothschild, Die ICA, die zionistische; Bewegung, Theodor H e r z 1, Zionismus und Assimilation, Zionistische Kongresse, der Vorschlag' einer Kolonie in Britisch-Ostafrika, die Sprachenfrage, Deutsch oder *Hebräisch, die türkische' Unterdrückung des jüdischen Nationalismus, die' Alliierten und der Zionismus. Der Artikel bringt, unter anderem Bilder von Theodor. Herzl.! imd Lord Rothschild, ferner viele Illustrationen, hauptsächlich aus dem neuen Palästinabuch von. A. M.! Hy am son. Die „Chemnitzer. Vaiksstinme“' veröffentlicht, in der Nummer vom' 25. Jänner, einen. Artikel „Die Knlturhöhe der .osteuropäischen Juden*’, in. dem, besonders unter .Hinweis auf die außerordentliche Verbreitung des, Schulwesens, unter den osteuropäischen Juden und auf die große Verbreitung der jüdischen Tagespresse, die Ansicht zum. Ausdruck gelangt, „daß unter normalen' Verhältnissenin. kurzer Zeit das gesamte osteuropäische Judentum auf der Höhe der modernen’ Bildung stehen, wird, die sie schon heute in höherem Grade besitzt als die großen Massen der anderen’ Nationalitäten dieser" Gebiete. Dies; macht es schon heute klar, ’ daß in tier künftigen sozialen, wirtschaftlichen und politischen!. Ent- Wicklung dieser Länder die Juden eine hervor-' ' ragende Rolle spielen, werden.“ Der Artikel verr langt, daß Deutschland bei der Regelung . seiner Beziehungen zu der Bevölkerung Polens imd Litauens die Juden durchaus berücksichtigt, und schließt mit den Worten: „Da es sich vom deutschen Standpunkt bei der Bestimmung des Schicksals dieser Länder und seiner Nationalitäten in erster Reihe um die Anknüpfung und Herst eil ung ganz neuer Beziehungen zwischen ihnen lind Deutschland handelt, brächte eine Unter-* Schätzung und Nichtberücksichtigung des. jüds-' sehen Elements in diesen Ländern nnberechen-/ baren Schaden.“ ■ ' Die italienische Tageszeitung „La Tribuna“ veröffentlicht am 9.. Jänner an leitender: Stelle einen Artikel ,,11‘ Sionismo“, der einem Ueberblick über die Entstehung der nationalen; Bewegung-unter den Juden und die Entwicklung des jüdischen Koionisationswerkes in Palästina' gibt und mit einer Würdigung der weltpoütiscbeii Bedeutung des Zionismus — im Anschluß o» di« britische Regierungserklärung — schließt. ■ Zionistische Landeskonferenz in u Lemberg Krakau. Am 21. Februar. I. J. fand hier./eäaei Beratung der westgalizischen Führer der zionistischen v Organisation unter Vorsitz des Gg-, Dr. Wahrhaftig (Krakau) statt, bei der auch Gg., Dr. Ringel (Lemberg) anwesend war. Nach eingehender Diskussion wurde im Einvernehmen «fit den Lemberger, Stanisiaüer . und Taraopofer Parteitertungen die Einberufung einer Zionistischen Landeskonferenz nach Lemberg für den 8, 9. und 10. April 1918 beschlossen. Es -wurde weiters einhellig beschlossen, auf die Tagesordnung der Landeskonferenz ein Palästina-, Inides- Veriangei regelmäßig / unser JBiätFira 'den' KäffeehäMse>ii!■