Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 12 (1918)
- Issue
- 10 (8.3.1918)
- Date
- 1918-03-08
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 Nr. 10 .JÜDISCHE ZEITUNG 'Willen zur Einigkeit. Die holländischen Juden fordern Freiheit, durch nichts geschmälerte Freiheit für das jüdische Volk. In warmer Weise dankt der Redner, der als Ehrenvorsitzendei der Tagung fungierte, der holländischen Regierung und vor allem dem Minister für auswärtige Angelegenheiten, Freiherm u. Loudon, der wiederholt im Laufe des Krieges eingegriffen habe, um im ln- *hd Ausland zur Linderung der jüdischen Kricgs- «ot beizutragen. Nach Jacobus Kann ergriff der Ehrenvorsitzende der holländischen Alliance, der Obertabbiner A. S. Ondervvyzer das Wort. Der Redner gibt einen historischen Ueberblick über die Bewegungen, die in den verschiedenen Ländern zur Emanzipation 'der Juden führten und schildert Werden. Entwicklung und Bedeutung der v Alliance, Jetzt ist für das Judentum der psychologische Augenblick gekommen, wo der Gedanke das jüdische Volk ergreift: Jetzt oder nie! Veraäijmen wir heute unsere Pflicht zu erfüllen, dann werden die kommenden Geschlechter uns 'den Vorwurf machen, daß wir in schändlicher Selbstsucht durch schmähliches Stillschweigen die Ehre unseres Volkes besudelt haben. In brüderlicher Eintracht, müssen wir heute* vor die Welt hintreten und fordern, was nur unser gutes Recht ist. Das Mitglied des internationalen Rates der Bo, H. 1, Ki sc 1t, gibt seiner Genugtuung Ausdruck, daß die Kongreßdemonstration Wirklichkeit werden könnte., Schon vor dem Kriege hatte die Ito an dem Plane eines Parlaments, eines Synledriums der jüdischen Organisationen gearbeitet. Die Itö Verfolgt mit gespannter Aufmerksamkeit die Entwicklung der Ereignisse. Wird, was näher denn je scheint, die, Konzentration des jüdischen Volkes in Palästina Wahrheit, dann wird die Ito •ines schönen Todes gestorben sein. Das Territorium „par excellence“ wird dann erworben sein. Der Redner verteidigt dann das Recht der Juden auf nationale Autonomie in allen Ländern jüdischer Jriassensiedlung. Auch der Westen ist an der Durchführung. dieser Forderung interessiert.' Die Emanzipation „als Einzelmenschen unser Wohl,' als Nation unser Weh“ hat im Westen zur Assimilation geführt. Wenn das Judentum hier nicht immer wieder durch jüdische Kräfte aus dem Osten aufgefrischt worden wäre, wären wir längst; verschwunden. Die holländische Regierung »terveniert nicht zum erstenmal im Interesse des Judentums. Schon 1745 schritt sie für die böhmischen, 1753 für die polnischen Juden ein. Ihre nunmehrige Intervention wird nur eine Fortsetzung alfer.Traditionen.sein..Kein Jude darf sich heute fernhaiten. Wer dadurch, wie Trotzki, die Thisache, daß er Jude ist, aus der Welt zu schaffen vermeint, irrt. Wenn Braunstein etwas erreichen wird, dann wird er in der Geschichte als der große Russe Trotzki fortieben, wenn, er Schifibruch erleiden wird, dann wird er sicher der Jude Braunstein.. heißen, und unsere. ganze Nation wird mit ihrem Blute für ihn bezahlen müssen. /Das Mitglied des zionistischen Zentralkomi- *ees Prof. Dr. L. S. Ornstein aus Utrecht hielt dann ein Referat über die „nationale Konzentration des jüdischen Volkes, in Palästina“. Er bezeichnet es als eine bedeutsame. Förderung der aibnis'tikchen; Bewegung, daß die Oberrabbiner Hollands durch ihren Eintritt in das Komitee ihre Zustimmung dazu gaben, daß die Kongreßdemonsiratiön das zionistische Programm als eine jüdische Forderung, der Regierung mitteile. Ais Theodor Herzl. vor 20 Jahren mit seinem Traum, der *ur eiiie Berechnung der Wirklichkeit war, zu den J'uden kam, könnten Bankiers mit ihrer Kritik «ines gesünden Verstandes ihn als einen Phantasten abtün und ihren Klienten russische Staats- Papiere'als solide Anlage empfehlen. Aber die Möglichkeiten, für die er damals um Vertrauen warb.,stehen heute vor ihrer Verwirklichung. Mit Blätter aus der jüdischen Jugendbewegung ... Wegen Raummangels verspählet. . Eine acht Seiten starke Monatschrift in Quarttörmat’ mit obigem Titel ist soeben zum erstenmal erschienen. (Verlag R. Löwit. Wien. Bas Vierteljahr K 1.—einzeln K —.40.) Die Blätter sind, wie „zur Einführung“ gesagt wird, „vor allem als einfache Nachrichten-Blätter der Jüdischen Jugendgruppen Wiens, dann aber auch tanz. Oesterreichs, gedacht". Die kleine Zelt- ~~ schrift ist auch ein Organ der im Werden begriffenen „Zentralstelle jüdischer ■ Jugendgruppen Wiens“. Was diese will, soll hier, nicht skizziert werden, denn kürzer als in dem lesenswerten einleitenden Artikel kann es nicht dargestellt sein. Lesenswert deshalb, weil der Verfasser B. darin allgemein, anerkannte organisatorische Grundsätze vertritt, die aui unser ganzes Vereinswesen angewendet werden müßten, soll es sich endlich von der Tücke der Zufälle und imverläßlichen Geiülligkeitsarbeit befreien. Heinrich G la n z hält •inen in seiner Zusammenfassung interessanten „Rückblick'.* auf die jüdische Jugendbewegung der Ifetzteh'Jahre. Von der Erwähnung des weiteren Inhalts enthebt uns die Hoffnung, daß-recht viele Hi c h t-Jugendliche. die Verständnis für die Bedeutung der Jugendbewegung haben, die wohlfeilen ■'Blätter abonnieren. —ldl— Autorenabend Abeies - Höflich -.Der Hochschülerklub „Massadah“ hatte am 3,: März einen,..Autorenabend arrangiert, an dem zwei,.westiüdisfche Dichter aus eigenen Werken lasen, Wir kennen,seit langem die schlichte Innigkeit Otto Abel es*, die tiefe Ehrlichkeit seiner goldenem Klang und wie aus Erz gehauen, sag: Herzls Programm: „Der Zionist strebt nach der Schaumig einer öffentlich rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina“. Herzl war es,, der ais erster den Gedanken ausspräcli, daß vöilige Emanzipation der Juden in den Diasporaländern unmöglich ist. In Ländern, wo die Juden in einer auch nur einigermaßen bedeutenden Anzahl wohnen, empfinden die Völker, sobald ihr Einfluß im öffentlichen Leben, in Hände!, Industrie, Wissenschaft oder Kunst etwas mehr in den Vordergrund tritt, .sie als ein fremdes Element. Und so entsteht der Antisemitismus, der auch bei formeller Rechtsgleichheit die Wege findet, um die Juden zu unterdrücken. Wie groß auch der Wert der jüdischen Gleichheit für’- den Einzelnen sein mag. die Tatsache, daß die Sonderart der Juden sie von ihren Mitbürgern scheidet, diesen Keim einer Reaktion, vermag sie nicht aus .der Welt zu schaffen. Der zweite Grund, warum Recht und Freiheit des einzelnen Juden nicht die endgiltige ■ Lösung der Ju-demrage bedeuten kann, ist anderer Art. - Die Entwicklung der Welt erfolgt durch die Zusamnienwlrkung von Gruppen, die organische Einheiten sind. Die Juden haben-in der Reihe der Völker durch cie Macht ihres Geistes, die Tiefe ihres Gemütes, ihre seelische Eigenart eine einzige Stellung erworben, die ihnen das Recht gibt, nunmehr als Volk das einfache Wortzu sprechen:, cogito ergo sum. Durch den Zionismus ist das jüdische Volk eine politische Einheit geworden, mit der gerechnet wird. Balfours Wort enthält ein Gelübde. Es ist noch mehr, es ist ein Schuldbekenntnis ob, der 20 Jahrhunderte von Martern, Schmach und Unterdrückung, die das jüdische Volk zu erdulden hatte. Ein Schuldbekenntnis, weil durch das Wort Balfours stolz und offen anerkannt wird, daß wir,nur wir däs-Recht haben auf Palästina, unser Land. „In Euren Händen, Juden der Welt und zum Teile in Eurer Hand“, so endigte der Redner, „liegt es, daß es Wirklichkeit werde, daß im Osten Eu,er Staat wieder erstehe, Eure Sprache wieder gesprochen werde und Ener Volk frei werde. Euer Zeugnis-in dieser Stunde und Euer Appell an unsere Regierung wird der erste Ruf unseres unterdrückten Volkes, der um Freiheit im weitesten Sinne ertönt“. Zur Behandlung gelangt dann die Resolution, weiche das Kongreßkomitee ausgearbeitet hatte. Sie lautet: ..Im Hinblick auf die von. den organisierten Juden in der gegenwärtigen politischen Konstellation geäußerten Forderungen bezüglich der Emanzipation der Juden, die Gewährung von nationalen Rechten. in Nationalitätenstaaten, und die nationale Konzentration des jüdischen Volkes in Palästina, der überall geäußerte Wunsch, daß beim Frieden allen Völkern Recht widerfahre, spricht die Versammlung von in Holland wohnhaften Juden, die durch ein Kopiitee ad hoc aus den holländischen Abteilungen i der „Alliance Israelite Universelle“, der zionistischen”'Weltorganisation und der „Jewish Territorial Organisation“ emberufen wurde, als ihre Forderung aus: Daß für immer ein Ende gemacht werde der Zurücksetzung und Unterdrückung,, der __ die Juden fortdauernd ausgesetzt sind und dein Unrecht, das durch Jahrhunderte an ihnen geübt wurde. Sie beschließt, bei -der holländischen Regierung amzudrängen, ihrenEinftuß' n-ach/ihren Jahrhunderte alten Traditionen, zugunsten der Juden anzuwenden und zn befördern, daß die Judenfrage bei einer Friedenskonferenz, zumindest beim Abschluß des Friedens nach Anhörung der befugten Vertreter der organisierten .Juden im vollen TÄnfange gelöst und die Regelung mit kräftigen Bürgschaften versehen werde. Sie appelliert an alle Juden in Holland, in diesem historischen Augenblick ihre Solidarität zu bezeugen.“ iirm'iHUT r i iinmrin n uni irm Empfindung, die Anmut seiner poetischen Fermen. Wir fanden diese Qualitäten wieder ra den wenigen Gedichten, die wir an diesem Abend zu hören bekamen. Ein breiterer Raum wurde der Prosa gewährt. Abeies las aus einem ungedruckten Buch „Krakauer Bilder“ die packende Skizze „Progromgeriieht“ und aus den i.Tagebuchblättern aus der Flüchtlingszeit“ (von denen einzelne Teile bereits in Zeitschriften und im „Jüdischen Nationalkalender“ publiziert wurden) die sehr eindrucksvollen Impressionen „Der Kidduschbecher“. „Gewalt“ und „Vor dem Radetzkydenkmal“. Jede dieser künstlerisch abgerundeten kurzen Erzählungen mündet in wuchtigem Pathos der Anklage oder tönt aus in bewegten Gefühlen jener charakteristischen Wehmut des Gahith. die die Werke unserer westindischen Dichter vielleicht noch stärker beherrscht als die der ostiüdischen. Allerdings nicht mehr die der iüngeren Generation. Diese Jüngeren besitzen heute etyias. was den früheren Diciitern .der sogenannten lüdischen Renaissance fehlte: Palästina, . jenen ein vager. Schmerz und eine, .weiter Sehnsucht, steht diesen nah und greifbar vor der Seele. Und das gibtihnen Sicherheit des Empfindens und gewisse Ruhe. Vom Orient, dem sie ihr Antlitz zuwenden, mag ihnen ein überfließender Reichtum der Bilder, farbiger Worte und festen plastischen Gestaltens kommen. Etwas davon ist in den Dichtungen Eugen H ö f 1 i c h s zu spüren. Seine drei Stücke -„Abenteuer‘< aus dem unveröffehtlichteir Buche „Die Ruderbank“ stehen stofflich und. formell unter dem Einfluß orientalischen Wesens; sie haben fließende Epik. Nachdenklichkeit und ihre Einfachheit ist durch komplizierte Gedanken und Formen gegangen. Die beiden Autoren fanden reichen Beifall auch Frl. Merwin. die einige Lyrik mit sym- Einv. iindeu der Orthodoxen gegen die Resolution erwiderte Oberrabbi-ner Onderwyzer: D'.e Resolution enthalte nichts. Was den religiösen Ueberzeugungen widerspreche. Daß die Juden eine nationale Gemeinschaft bilden, erachte er erwünscht (Applaus), auch in Palästina (stürmischer Beifall). Die Kolonisierung Palästinas dürfe nicht vernachlässigt werden. Die Gesetze der Bibel und des Tahmid seien eine conditio sine qua non des jüdischen Nationalismus. Die Resolution wurde hierauf beinahe mit allen Stimmen angenommen. Der Vorsitzende schloß die Demonstration mit der herzlichen Bekundung des Dankes an das Komiteemitglied Henri Edersiieim für die umsichtige und" glänzende Vorbereitung der .Versammlung. Die Versammlung stimmte am Schlüsse die Hatikwah an. Die ganze Versammlung war getragen vor. enthusiastischer Stimmung. Bei jedem zionistischen Satze und der Nennung Palästinas ertönte immer brausender Beifall. Als der zionistische Redner den Namen Herzl' aussprach, erhob sich die ganze Versammlung. Aui dem Podium befand sich die blauweiße Fahne. Auch nach der Versammlung fanden in verschiedenen Teilen der Stadt zionistische Demonstrationen statt. Hunderte von Juden zogen unter Absingen nationaler Lieder mit zionistischen Fahnen durch-, die Stadt. Besonderes Aufsehen erregte der Marsch des jüdischen Pfa.iltinderbundes „Haschomrim“ durch die Stadt. Me Kongreßdemonstration fand in der ganzen OeffcntiiciiReit die größte Beachtung. Die holländische Presse besprach in ausführlichen Artikeln die Veranstaltung und berichtete sehr ausführlich über die Tagung. Viele Blätter widmeten aus diesem Anlasse längere Artikel der jüdischen Kongreßbewegunsr im allgemeinen und dein Zionismus. Im Anschluß an die Demonstration wird eine Sammlung von Unterschriften für die Petitionen an die holländische Regierung unter allen Schichten des holländischen Judentums statiiinJen. Meldungen zur Palästinafrage Die zionistische Palästina-Kommission. Einer Reutermeldung zufolge werden der zionistischen Kommission, welche demnächst Palästina besuchen soll folgende Personen aus England angehören: Dr. Weitzmann, Josef Co wen, Leon Simon und als Vertreter der territorialistischen Organisation Dr. Eder. Nach einer frühereit Meldung werden auch die russischen Zionisten Ussischkin. Rosow und J. Goldberg der Kommission angehören. Der Jüdische Kongreß in Palästina. Bei einem am 18. November v. J. in Petach-Tikwah statfgefundenen Meeting wurde beschlossen, soiort die Tätigkeit aller nationalen Institutionen in gleicher Webe wiedter anizunehmen, wie dies vor dem Krieg der Fall war und die britischen Autoritäten über die bestehenden- Formen der Selbstverwaltung der Kolonien zu unterrichten, bezüglich der Wiedereröffnung der nationalen Schulen in der früheren Form, der Friedensgerichtshöfe (Mischpat Kaschatom), des Gebrauchs der hebräischen Sprache und der übrigen für das nationale Koicnisaiionswerk. tätigen Gesellschaften. Das Meeting beschloß, eir\en Aufruf an alle Komitees in den Kolonien und Farmen zu erlassen, um ie 2 Delegierte zu einem Kongreß zu senden, der in kurzer Zeit in Jaffa stattfinden soll zum Zwecke der Organisierung der Juden in dem von den Engländern besetzten Gebiet von Palästina .und der Schaffung einer Körperschaft, die die Juden repräsentieren soll. Zugleich wurde die sofortige Wiederausgabe einer hebräischen Zeitung beschlossen. (J. K^ H:) Ein neutrales Urteil über das türkische Regime in Palästina. Das holländische Tagblatt „Handelsblad“ bringt ein Schreiben, das ein Holuathlscher Stimme, wenn auch nicht immer maßvoll temperiert vortrug. W—g. Jüdische Theater-Vorsteüung Sonntag, den 3. März fand im Theater der Wiener Kammerspiele eine jüdische Vorstellung statt, die einer eingehenderen Besprechung wert wäre, als es der knappe Raum gestattet. Vier Einakter gelangten in jidisefaer Sprache zur Aufführung: „Schwestern“ von J. L. Percz, „Glücksvergessen“ von David Pinski, „Im Winter“ von Schalom A sc h und „A Eize“. von Scholem A1 e i c h e m. Nur der Dialog von Scholem Aleichem ist für seinen Schöpfer bezeichnend (der aber bekanntlich kein Dramatiken ist). Die drei anderen Einakter geben kein Bild von der Eigenart und Bedeutung eines Perez, Pinski und. Asch. Aber daß man nach langer Zelt wieder einmal einer würdigen jüdischen Theatervorstellung beiwohnen durfte, war nicht minder erfrischend, wie die Splelfreudigkeit der Schauspieler, die sich aus dem Dunstkreis des Tingeltangels auf eine richtige Bühne flüchten durften und — vor eine ernste Aufgabe gestellt — Gutes leisteten. Besonders seien Herr Deutsch hervorgehoben, der auch verdienstvoll die Regie führte und im Dialog von Scholem Aleichem gan* köstlich war, Frau Ulrich, die als Heiratsvermittlerin Größberg auf Bel, Frau M r I e 11, welche als Witwe Mirl eine echt jüdische Frauengestalt schuh und ein ungenannter Knabe, dessen echtes Spiel ergriffen hat. Auch den Damen Siegler» Weintraub und Deutsch und den Herren Beil undeWeingold gebührt volles Lob. Das Haus war ausverkauft. Eine würdige, unter ernster Leitung stehende jüdische Bühne in Wien wäre ein Bedürfnis. A. Jedes« Zionist'