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Jüdische Zeitung · 1918-03-01 · 9 (1.3.1918) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
9 (1.3.1918)
Date
1918-03-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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■ fir. 9 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 5 Versammlung des jüdischen National Vereines ZU einer imposanten Kundgebung nationalen y/ilietis gestaltete sich die am 23. Februar iih Hetei. Conttncutai stattgefündene Versammlung des. .Jüdischen Nationalverciaes in Oesterreich“. Mehr als 1200 Personen waren erschienen, welche Äe» Rednern mit gespanntester Aufmerksamkeit folgten. Nach Eröffnung durch den Vorsitzenden Gg.,Adolf Stand ergriff Gg. Staatsbahnrat lag. Stricker, das Wort. Seine Rede war ein okto'ris'ch'es Meisterwerk. Er schilderte, wie zu Kriegsbeginn im Taumel allgemeiner Kriegshegeistcrmig für den oberflächlichen Beurteiler äfle Gegensätze geschwunden, der Antisemitismus erstorben schien. Ais sich aber recht bald die furchtbaren .Wirkungen des Krieges fühlbar 'raaciijen, da lebten die Unterschiede wieder auf, die Gegensätze klafften tiefer als früher, der Antisemitismus erhob frecher sein Haupt denn je. Es folgten drei Jahre absolutistischer Herrschaft, die das öffentliche Leben vollständig Iahinlegtcn. Dieses Regime ist nun glücklicherweise vorüber, man darf wieder Forderungen vor aller Oeffentlichkeit erheben. AUe Vöilcer haben ihre nationalen Wünsche kundgeg'eöen; doch in diesem Chore fehlt eine Stimmedie jüdische. Wohl haben wir im österreichischen Abgeordnetenhause zwei Dutzend jüdischer Vertreter, doch nie ist es ihnen — mit Ausnahme der Abgeordneten Straucher und Reizes —;tu den Sinn gekommen, jüdische Interessen zn verfechten. Den Polenkhibjuaen steht'die Cholmer Frage näher. Sie wollen, dafl Polen möglichst groß und stark werde und wissen wohl, daß in keinem Lande der Erde die Lage der Juden so schlecht ist, wie in Polen; doch das Schicksal der Juden ist ihnen Hekuba. Diesen Zustand müssen wir ändern. Das Wohl und Wehe der ‘österreichischen. Juden darf nicht von diesen Verrätern bestimmt werden. Die Einigung aller Juden äür nationaler Basis bietet Gewähr, daß unsere Forderungen, mit Nachdruck erhoben, nicht überhört werden können. Mit einem Appell, dem „Jüd. Nationaiverein“ beizutreten, schloß der Redner. Jubelnder Beifall belohnte seine meisterhaften ‘Ausführungen. Als zweiter Redner sprach der Reichsrats- ,abgeordnete Dr. St r a u c h e r. Frenetischer Beifall begrüßte den geschätzten Vertreter des jüdischen Volkes. Er zeichnete das Bild der anatiosaleä Judenschaft, In Deutsch-Oesterreich sind die Juden Parteigänger der liberalen Parteien, trotzdem die Dezember-Verfassung niemals zur Wahrheit ..geworden ist- Sie wurden von jeher am ärgsten mißbraucht; man kennt sie nur vor den ^Wahlen. Als 1897 Badeni fiel, kam es zu Exzessen gegen, die Juden. Die Juden des Polenklubs sitzen mit Witos und Banas zusammen. In Oesterreich machen die Juden 4,6 Prozent der Bevölkerung aus.; Den Antrags die Teilnahme der Juden am Kriege festzustellen. brauchen wir nicht zu schenen. ■ Die jüdischen Soldaten machen überall i, 8 bis 20 Prozent der Regimenter aus. Das 29.- Schützenregiment zählt unter 20.000 Mann 375 jüdische Mannschaftspersonen und 75 Offiziere. Allein die offizielle' Statistik kennt keine Juden ,- sie registriert sie als Deutsche. Im Parlament wird ohne Kenntnis der Zahlen operiert Die jüdischen tHerrenhäusIer debattieren über Kohlenpreise; von ihnen tritt ebensowenig wie einer der Polenklubjuden für das jüdische Volk ein. ' Diese letzteren haben die Juden Galiziens zu Polen gemacht. Das -Schicksal der galizischen Juden aber ist mit sOesterreich verknüpft; sie sind alle für ein starkes Oosterreich. Der Redner schilderte dann hach dem 'bekannten Buche von Sczepanowski die Lage der galizischen Juden. Der galizische Arbeiter wird um die Hälfte niedriger entlohnt als der Arbeiter im übrigen Europa, er verzehrt nur den vierten Teil von dem,, was andere Arbeiter verbrauchen. S6.QOO sterben jährlich Hungers. Die Elendesten unter, den Elenden aber sind die Juden. Die iWhitechapler Juden sind Qentlemen gegen die Krakauer Ghettobewohner. Die Sterblichkeit erreicht bei ihnen 60 Prozent, bei der übrigen Bevölkerung 30 Prozent- Das Einkommen eines jüdischen Handwerkers beträgt höchstens 200 fL jährlich. Was haben die PolenKlubjuden jemals •getan, um die entsetzliche Lage ihrer Volksgenossen zu bessern? Ein Versuch Strauchers (am 30: Mai 1917), die jüdischen Abgeordneten zu einer Gruppe zusammenzuschließen, blieb erfolglos. Die 'Ässifcilanten sind für das Judentum wertlos. Jenen Juden im fremdnationalen Lager fehlt die Autorisation und die innere Kraft, für ihr Volk einzuttefen. Die Jüdisch-Nationalen allein stellen ihre Kraft in den Dienst ihres Volkes. Für sie ist die Zeit der Sammlung gekommen. Sie müssen sich ein Organ der Vertretung schaffen im österreichisch-jüdischen Kongreß. Dr. Straucher verlas hierauf die folgende Resolution; Die am 23. Februar 1918 im Hotel Continental in Wien .tagende Versammlung begrüßte die Einberufung eines jüdisch-österreichischen Volks- Kongresses,;. welcher die Gewährleistung des Rechtes des ‘ jüdischen Volkes durch die neue isterreichische Verfassung fördert « Die Resolution wurde' einstimmig angenommen. vr Red. Mendel Singer (Poale Zion) trat dafür ein,’ daß der Kongreß ein wirklicher Volkskoagreß werde; er sprach die Hoffnung aus, daß *u»v die eigentliche Kongreßbewegung' einsetzen werde: c Ja. dem Wunsch nach einem demokratischen Kongreß stimmte der Vorsitzende Adolf Stand in^seiaem Schlußwort'nilt dem "Vorredner überein. Öas jüdische Volk solle am Friedenskongreß, wo alle Nationen vertreten sein werden, nicht etwa vertreten sein durch Elemente, wie diejenigen, die in Drohcbycz mit Hilfe der Bajonette gewählt wurden. Er schloß mit der Forderung, daß Palästina dem jüdischen Volke werde. Mit tosendem Beifall und unter dem Gesänge der Hatikwah löste sich die von warmem und starkem Oefühi getragene Versammlung auf. An 250 neue Mitglieder hatten ihren Beitritt zum „Jüd. Nationaiverein“ erklärt. Lemberger Brief Der plötzliche Tod unseres unvergeßlichen Führers Dr. Jechiel Tschlenow hat bei uns liefe Trauer hervorgeruien. Die Nachricht traf uns allzu plötzlich und überraschend — wie überhaupt dieser schreckliche Weltkrieg unserem Volke so unerwartet tiefe Wunden ■ riß. Nach Wolfsohn, Perez, Schalom Alejfchem, Mendele Mocher Sforim — in jedem Kriegsjahre einer — folgte nun in dieser traurigen Reihenfolge unser so sehr — überhaupt im Kriege — populär gewordene Tschlenow. Sofort nach Eintreffen der Trauerbotschaft veranstaltete der sehr rührige, im Kriege entstandene Jugendverein „Zeire Jehuda" eine Trauerkundgebung im eigenen Lokale. Diese gestaltete sieh zu einer spontanen Kundgebung iür unsere heilige Sache und für deren zu früh dahingegangenen Verfechter. Es sprachen der Präsident des Vereines Gg. V o g e 1 f ä n g e r, der Präsident des Lemberger Exekutivkomitees Gg. Duckor und der Redakteur des „Tagblatt“ Gg. Tannenblatt Die Versammlung hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Am Sonntag, den 10. d. M. nachmittags, veranstaltete die Gesamtparteileitung eine Trauerandacht im Tempel in der Zolkiewskagasse. Der Tempel war bis aufs letzte Plätzchen vollgepfropft. Rabbiner Dr. Gut mann hielt dem Verblichenen einen tiefdurchdachten und rührenden Nachruf. Herr Oberkantor Seitz vollführte mit dein Tempelchor die religiösen Gebete. Tränenden Auges folgte die trauernde Gemeinde der eindrucksvollen Rede des Rabbiners und dem Zeremoniell: Sämtliche zionistischen Organisationen waren korporativ vertreten. . Die Parteileitung wird in einer der nächsten Sitzungen darüber beschließen, auf welche Weise das Andenken des Verblichenen zu verewigen sei. * ... * Im politischen Leben unserer Stadt spielte sich in letzter Zeit einbedeutsames Ereignis ab, welches beredtes Zeugnis hiefür ablegt, daß weder unsere Zentralregierung noch die Polen von den Ereignissen des Weitkrieges etwas gelernt haben. Nach der Wiedereroberung der Hauptstadt Galiziens im Jahre 1915 wurde nämlich der Genieinderat aufgelöst und mit der Führung der Gemeindeinteressen ein RegierangskommiSsär betraut. Nachdem nun das weitere Kriegsgebfet für Galizien . vollständig aüfgehqben worden ist, sollte für die Uebergangszeit zu. den normalen verfassungsmäßigen Verhältnissen in der Stadtverwaltung und bis die Möglichkeit der Wahl einer gesetzlichen Stadtvertretung gegeben s£in wird, ein durch den Statthalter ernannter provisorischer Gemeinderat an Steife des Beirates treten. Hiebei sollte der vorherige Besitzstand der einzelnen Parteien mit der Modifikation berücksichtigt werden, daß innerhalb der nationalen Gruppierung sämtliche Parteien proportionell und insbesondere die Ukrainer berücksichtigt werden. Mit Rücksicht auf die mehrmals geäußerte’Unparteilichkeit des Statthalters Gen. Grafen v. Huyn lag daher auch für uns Zionisten die Annahme nahe, daß wir innerhalb der jüdischen Vertretung berücksichtigt werden, zumal wir die numerisch stärkste und am besten organisierte Partei innerhalb der Lemberger Judenheit sind. Dem geschah aber ganz anders. Trotz der rechtzeitig eingeieiteten Aktion seitens der Parteiexekutive in Lemberg und der Redaktion des Tagblattes wurde kein einziger Zionist nominiert, während die Sozialisten gleich 7 und die Ukrainer 5 .Mandate erhielten. Dieser unpolitische Vorgang charakterisiert aber vollauf das. politische Gerechtigkeitsgefühl der Polen, deren Umtrieben allein es zuzuschreiben ist, daß die Zionisten übergangen worden sind. Unter den Ernannten befindet sich wohl Rabbiner Dr. Samuel Gutmann, der ein guter und gesinnungstreuer Jude ist, der sich aber kaum als berufen betrachten wird, die Interessen der Lemberger Judenheit vom zionistischen Gesichtspunkte zu vertreten. Von einem so; furchtbar unterdrückten Volke, wie die Polen, welche den Standpunkt der Selbstbestimmung der Nationen vertreten, mußte man mehr Einsicht erwarten. Aber wir haben uns getäuscht. Und diese Enttäuschung wird nur mehr efn weiterer Schritt zu unserer Erkenntnis seih, daß; \vir uns selber in hartem Kampfe unsere Rechte erfechten müssen, ■ well sie uns niemamf aus eigenem Antriebe geben wird. Allerdings müssen wir zu unserem Bedauern aber gestehen, daß wir für eine zionistische Vertretung im Lemberger provisorischen Gemeinderate zu wenig gekämpft haben. Einige Artikel im Tagblatt und die Absendung eines oder zweier Telegramme aii den Statthalter genügen absolut nicht. Ben-Mordechaj. Zur Beachtung! Unterbrechung In der Zusendung des Blattes tritt ein, wenn das Abonnement nicht rechtzeitig erneuert wird. Wir bitten daher unsere geehrten Bezieher, deren Abonnement ablänft oder a&geiaufen ist,' die Gebühr ehestens mmefced zu wollen. Die „Barkai“-Gruppo des jüd. Hochschülervereines „LasefiEd KedehiilSf!- veranstaltet, am Samstag, den 2. Jiürz nm 7*/» Uhr abends eine tsttaov’6äakfeiff im Fcstsaalo des Hotela Continental, Taborstr. 0. Die Gedächtnisrede hält Herr Adolf Stand. Sintrlliskarten ä IC l sind im Vorverkäufe bei Löw:?, Rolentarmslr.SS und den Zion. Zentralburenu Zirkus?. 33 erhüiüieh. 8 Mittlerer Saal des Ingenieurand Architekten- £ Vereines I., Esohenbacbgasse 9 | Sonntag, den 3. März 1918 I * I:: Autoren-Abend » I m | Otto Abeles Eugen Höflich I | Mitwirkend: PIA MERWIN | j Beginn präzise 7 Uhr Abend 5 ä Näheres nnler „Ankündigungen* * 2 4 $ ““‘~iT~ifT-mimiiimimieaiiegmunMeiiigiiiBUi^ Aus der jüdischen Welt .Der Beginn des jüdisch-russischen Kongresses wurde auf den 17. Februar alten Stils (2. März neuen Stils), abends 7 Uhr festgesetzt. Der ailrussiändisch-i&äische Kongreß in Gefahr. In jüdischen Kreisen besteht die Befürchtung, daß die Maximaiistenregierung beabsichtige, die Abhaltung des ailrussländischen jüdischen Kongresses, der bekanntlich am 2. März zusammentreteh soll, zu verhindern. Der maximalistische Kommissär für jüdische Angelegenheiten,Dimeadstein, erklärte auf eine dahingehende Anfrage, die jüdischen Gemeindeverwaltungen seien der Räteregierung feindlich gesinnt', und Sollte der -Kongreß nicht eine revolutionäre Mehrheit haben, so werde sein Schicksal davon abhängen, welche Stellung er zur gegenwärtigen Regierung einnehmen werde. Dimendstein erklärte zuletzt, die Regierung behandle den jüdischen Kongreß ebenso wie die ukrainische Rada. (J. P. S.) Ein Kommissär iür Jüdische Angelegenheiten in der Botechewikiregierung. Beirr* Kommissariat für nationale Angelegenheiten wurde ein Kommissär für jüdische Angelegenheiten, Dimendstein. ernannt. Dieser äußerte sich vor einem Vertreter des „Petrograder Togblatt“ über die Aufgaben des Kommissariats in folgender Weise: Dem jüdischen Kommissariat obliegt die Fürsorge für-die jüdischen Flüchtlinge und Kriegsgefangenen, ferner .die Agitation gegen den Zionismus und für die Landesverteidigung unter den jüdischen Soldaten. Das Kommissariat wird sich mit ausländischen jüdischen sorzialisiisciiea Organisationen verbinden, um die soziale Revolution der Arbeiterklasse zn propagieren. (J. P. S.) Die Bolschewik! gegen die. nationalen Minderheit«}. Der dritte allrussiändische Kongreß der Arbeiter und Soldatenräfe nahm eine Resolution zur nationalen Frage an, in welcher der Regierung für ihre Maßnahmen zwecks' Verwirklichung des Prinzips des Scibstbestiminnngsrechtes der Nationen Anerkennung ausgesprochen wird, wobei ausdrücklich betont wurde, daß das, Selbstbestimmungsrecht den arbeitenden Klassen aller. Nationalitäten Rußlands zusieht. Dieser Beschluß wird allgemein im Sinne der territorialen und nicht der personalen Autonomie ausgelegt Der Vertreter der Vereinigten Jüdischen Sozialistischen Partei. D a v i d o w i t s c h (der offenbar mit der Gruppe der linken Sozialrevolutionäre am Kongreß teilnahm), versuchte vergebens, das Selbstbestimmungsrecht iür die nationalen Minderheiten geltend zu machen. Diese Auffassung der Maximalisien bedeutet insbesondere iür die Juden Rußlands eine außerordentliche Gefahr. (J. P. St) Einstellung des „Petrograder Togblatt“. Das zionistische „Petrograder Togblatt“ wurde von der Maximaiistenregierung eingestellt; der Hauptredakteur Grünbaum ist verhaftet Neue Pogrome. In Lublin, Raschkow, Tscherkasy, TiraspoL Cormn und anderen Städten fanden blutige Judenpogrome statt (J. P. S.) Russische Juden als Ackerbauer. Nach einem Telegramme aus Petrograd hat eine Konferenz von jüdischen Ackerbauern sowie von jüdischen Persönlichkeiten,' die ein Interesse für die Bodenfrage haben, in Novo-Poltawa, Gouvernement Cherson, stattgeiunden. Der Hauptzweck der Konferenz war die Formulierung von Forderungen an die konstiuierende Versanunlung. Insbesondere wurde die Zuteilung von mehr Boden an die Juden verlangt, und zwar in der Absicht die bestehende jüdische Landwirtschaft zn stärken und dfe Niederlassung einer größeren Anzahl von Juden als Ackerbauer zu fördern. Auch die Forderung einer entsprechenden Repräsentation auf dem Bodenfragekongresse wurde anerkannt Schließlich erörterte die Konferenz verschiedene Pläne betreffend die Selbstverwaltung der jüdischen landwirtschaftlichen Siedlungen In Rußland. ' Vertretung der Juden im polnischen Staatsrat. In der ersten Nummer des amtlichen Organs des polnischen Regentschaftsrates „Monitor Polski“ wird das Gesetz über den Staatsrat des Königreiches . Polen find die Wahlordnung dafür veröffentlicht Der Staatsrat soll bloß eine vorüber gehende Einrichtung sein. Er hört aui zu bestehe* 1 m woiwm

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