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Jüdische Zeitung · 1918-03-01 · 9 (1.3.1918) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
9 (1.3.1918)
Date
1918-03-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 5 ' Die Lage in Jerusalem.. „Jewish World“ gibt einen Bericht über die Lage in Jerusalem wieder, ln welchem es wie folgt heißt: .Jerusalem ist heute zufrieder. Nahrungsmittel sind rächt im Ueberfluß, aber ausreichend vorhanden. Die wohlhabende Bevölkerung hat niemals Not gelitten, äber während des Krieges stiegen die Preise so hoch und das Papiergeld war so entwertet, daß idie ärmere Bevölkerung furchtbar litt, und man hepchtct mir hier über mehrere Fälle von langsamem^Hungertod. Jetzt hat sich die Lage erheb- - lieh .gebessert. Wir geben allen männlichen Einwohnern Arbeit beim Straßenbau in den Vorstädten, nachdem die Türken die Straßen unbrauchbar gemacht haben. Jetzt, sind ganze Scharen der ärmeren Bevölkerung mit ihrer Wiederherstellung beschäftigt Sie bekommen reichlichen -Tagelohn in bar, wofür sic Lebensmittel zu normalen Preisen kaufen können. Bel der leichten Arbeit helfen ihnen junge Burschen. Heute bat Jerusalem eine Gemeindeverwaltung, üm dem Miütärgöuvcmeur bei seiner Arbeit zum Besten der ganzen Bevölkerung beizusteheu.“ Haltung'der britischen Trappen. Auf die Bevölkerung Palästinas -hat die vorbildliche Haltung der britischen Truppen starken Eindruck gemacht. General-Allenbys Tagesbefehle an seine Soldaten ermahnen sie, des hohen Rufes für Gerechtigkeit, Toleranz und korrektes Benehmen eingedenk gu sein, .den V das britische Volk im ganzen Osten genießt, und drücken sein Vertrauen ans, daß das Expeditionskorps die vorzügliche Haltung, die es bisher .an den Tag gelegt habe, auch weiterhin zeigen werde. General Allenby ersuchte alle "seine Offiziere, alle bekannten historischen und. heiligen Stätten und Gebäude mit der größten Sorgfalt zu beschützen und dieselbe Achtung den Personen und dem, Eigentum -der Einwohner zu erweisen. Die Konferenz des „Gesetzestreuen Jüdischen Rabblnerverbändes von Amerika“ (Agudath Harabbonim Hamatinm b’Amerika), die am 4 und 5. Dezember in New-York stattiand, hat sieb vor allem mit der Frage der Errichtung einer jüdischen Heimstätte in Palästina beschäftigt und nach; lebhafter. Disktission, die durch Referate der Herren E. W. Lewin-Epstein, Schatzmeister des Provisorischen Exekutivkomitees, und Rabbiner Hirsch Mäslianski eingeleitet wurde, einslkmnig folgende Resolution angenommen: „Da. das jüdische Volk zu allen Zeiten seit seiner Zerstreuung für seine nationale Wiederherstellung im Lande seiner Väter gebetet und gestrebt hat, da eine solche Wiederherstellung .eine Notwendigkeit für die Erhaltung des überkommenen Judentums und der nationalen Wohlfahrt des jüdischen Volkes ist, und da die Wiederherstellung aller unterdrückten Nationen unumgänglich ist für die Wiederaufrichtung der Gerechtigkeit und des Friedens auf der Welt, beschließt die Konferenz der gesetzestreuen jüdischen Rabbiner .von Amerika, ihrer tiefen Dankbarkeit Ansdruck zu gebenfür die Haltung, die in der letzten Zeit vielerorts gegenüber den Lebensfragen des jüdischen Volkes zum Ausdruck kam und die ihren prägnantesten Ausdruck in der Deklaration -der britischen Regierung an die Zionistische Organisation erhielt, worin die Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina begünstigt wird und die größten Anstrengungen für die Erleichterung der Erreichung dieses Zieles versprochen werden. Es wird, ferner beschlossen, den Präsidenten und den Kongreß der Vereinigten Staaten zu bitten, ihr Bestes zu tun, nra in Uebereinstimmung-mit dem amerikanischen Ideal der Beschützung der Rechte der kleinen Nationen die nationalen Aspirationen und Bedürfnisse des - jüdischen Volkes vor die Friedenskonferenz zu bringen, die berufen sein wird, die Forderungen aller Völker, die in den Weltkrieg hinemgezogen sind, zu entscheiden. Es wird des weiteren beschlossen, in Anbetracht der fundamentalen . Wichtigkeit der ungehinderten Freiheit aller religiösen Bekenntnisse an die Häupter aller religiösen .Bekenntnisse zu appellieren, damit sie ihren Einfluß bei ihren Anhängern geltend machen, zu dem Zweck, daß diese den Bemühungen zur Sicherung der freien und unabhängigen Entwicklung des Judentums in Palästina sowie ■ in_ allen Ländern, in denen Juden wohnen, ihre stärkste Unterstützung angedeihen lassen. Endlich wird beschlossen, im Namen der jüdischen Ueb erli cf er ung, Geschichte und Hoffnungen die gesetzestreue Judenheit Amerikas aufzufordern, in die zionistische.Organisation ein.zutreten und freudig und-mit ganzer-Kraft die .praktische Arbeit, die für die Wiederherstellung des jüdischen Volkes in Palästina notwendig ist, zu fördern, sowie die orthodoxen jüdischen Synagogen in Amerika aufzufordern, sich der zionistischen Organisation anzuschließen. Presseschau Das Morgenblatt der Wiener „Zeit" vom 2. Februar brachte einen gut informierenden Aufsatz,- „Die Palästinafrage“, aus der. Feder , unseres Gg. Dr. Mayer Ebner .Es heißt dort u. a.: In der Falästinafräge haben gerade die Türkei und die Zentralstaaten das entscheidende Wort-Denn Palästina ist ein. Bestandteil der-Türkei. . Selbst vorhergehende Erfolge der Engländer in Palästina ändern wenig an dieser bedeutsamen Tatsache. Schließlich wird ein kontributions- und annexions- Joser Friede, dessen Konturen immer deutlicher werden,- einen vorübergehenden Besitzwechsel nicht anerkennen. Liegt also die Entscheidung dieser Frage.im Mapbikpmplex der- Verbündeten, so ergibt sich, daß,' wenn die Stellungnahme für ein , .JÜDISCHE ZEITUNG j ■ jüdisches Palästina als ein politischer Faktor anznsehen ist, gerade die Zentralstaäfen undvörnehm- ’ lieh .die Türkei diesen politischen Trumpf in Händen haben, daß also .diese Staaten die realen Gar rantien für ein solches Projekt bieten können und daß demnach die interessierten Kreise, des Weltjudentums ihre Blicke nach Konstantinopel, Wien und Berlin zu richten hätten. Wer die Verhältnisse kennt, weiß, daß die Juden eine Souveränität der Türkei über ein autonomes jüdisches Palästina jedem -europäischen. Protektorat vorziehen . . - Braucht es da hoch vieler Worte, üm darzutun, daß ein zweifellos ungeheuerer Kapitalszufluß der Türkei nur zum Vorteil gereichen kann und ist es nicht für jeden Einsichtigen klar, daß eine blühende Provinz, in dpr .alle Schätze des Bodens mit den Mitteln der modernen Technik gehoben und alle Handelsmöglichkeiten der glänzenden Lage zwischen-Abend- und Morgenland aufs beste .ausgenützt werden können, dem türkischen Fiskus -ebenso zum Segen gereichen’kann wie dem ganzen Volksorganismus des türkischen Reiches? Bricht sich diese Erkenntnis in den leitenden Kreisen der Türkei Bahn, dann sind die wichtigsten dem Palästinaprojekte entgegenstehenden Schwie- ' rigkeiten behoben ... Palästina wird Osteuropa und namentlich Polen, Galizien und Rumänien von dem Ueberschuß an Juden entlasten und wird dazu beitragen, eine Spannung zu vermindern, die .in unnatürlichem Maße überall besteht, wo der Handelsmarkt mehr Händler zu ernähren hat, als er organisch vertragen kann . . . Diese Erwägungen sowie das Interesse der Zentralstaaten an einer starr ken. auch wirtschaftlich'aufblühenden Türkei muß-., teji zu dem Resultate führen, daß der Gedanke der Schaffung einer nationalen YVolinstätte in Palästina auch bei -unseren Regierungen wohlwollendes Verständnis und werktätige Förderung finden dürfte. Hierbei wäre auch der Umstand - nicht aus dem Auge zu lassen, daß die Judenschaft Osteuropas von der mächtigen, aus dem Westen kommenden Welle des Hasses gegen die Zentralstaaten nicht erlaßt ist und daß die Juden überall, wo sie in der Diaspora gelebt und es leidlich gut hatten, loyale iind dankbare Staatsbürger werden. Die wohlwollende Stellungnahme der Türkei und der Zentralstaaten zum Ralästmaprojekt wird das Judentum verpflichten, mag sein Einfluß in der Welt nicht mehr bedeuten als einer, einzigen Stein zum Baue des großen Friedenbtempels, den sich die Völker der ganzen Erde erflehten wollen. Bliebe noch die Frage: Wie wird sich die christliche Welt ziim Palästinaprojekt verhalten? Wird sich-nicht' das christliche Gefühl dagegen sträuben, daß das allen Christen heilige Land sich im Besitze der .Juden .befinden soll? Auf diesen Einwand erwidert jederVernünftige, daß die heiligen „christlichen.. Stätten sich ohnehin nicht im. christlichen Besitz. befanden und daß kein Grund vorhanden: ist, änzünebmen, die Ehrenwache, die der Islam am Heiligen Grabe hält, wäre verläßlicher als die Wache Israels, abgesehen davon, daß durch internationale Uebereinkunft die dem christlichen Gefühl heiligen Stätten für exterritorial erklärt und einem christlichen Staate zur Bewachung anvertraut werden können. Die englische Wochenschrift ,J e w i s h World“ schreibt ln der Nummer vom 9. Jänner: Man wird bemerken, , daß Lloyd George es sorgfältig vermied, sich darüber auszusprechen, irntfer welche Oberhoheit Palästina nach dem Kriege kommen würde. Folglich kann man — wenn man " den kräftigen. Ton seiner- Rede im allgemeinen in Betracht zieht,— schließen, daß England anscheinend nicht der Oberstaat sein wird. Es ist dies eine Enttäuschung — sowohl im englischen wie im jüdischen Interesse — und zwar 'aus Gründen, die' wir öfters auseihandergesetzt haben. In der Tat scheint es aber andauernd möglich, daß Palästina nominell türkisch bleibt,'unter irgend einer Sorte von internationaler Kontrolle nnd mit örtlicher Selbstverwaltung. Aus Gründen, die. mithin einleuchtend sind, ist die, von der Türkei eingenommene Haltung den zionistischen Bestrebungen gegenüber nicht von kleiner Bedeutung. Was Talaat Pascha einem Vertreter der „Vossisehen Zeitung“ in dieser Richtung gesagt hat, könnte Jpchprlich klingen, wenn man alle Umstände in Betracht zieht, aber Palästina ist noch nicht endgültig den Türken genommen und jedenfalls wird ihr Wort auf dem Friedenskongresse, was die; Zukunft von Palästina betrifft, immer einen Einfluß haben. Daß' der Großvezier sich ernstlich bemüht, um die Stütze def Juden zu gewinnen, ist Idar. Diese Sympathie von Seiten der Türkei ist mit einem diplomatischen Ausdrucke „ein; neuer Faktor“!. Nachdem die Zeitung die Worte. Talaat Paschas über das allgemeine Recht auf örtliche . Selbstverwaltung, das in'der Türkei durch ein : neues Gesetz gegeben werden soll, zitiert hat, fügt sie hinzu: Es ist nicht nötig, zu betonen, daß, Talaat sehr wohl weiß, daß dies lange nicht die billigen Wünsche der Juden befriedigen wird, die,allein ein wahres Interesse für Palästinas Zukunft haben. Auch wird seine Aeußerung dem Korrespondenten gegenüber, „daß die türkische Regierung von freundlicher Gesinnung gegen die, Juden und bereit sei, alle sie betreffenden Fragen in ihrem schon bewährten wohlwollenden Geiste zu erörtern“, die Juden nicht befriedigen, die eben den Wert von türkischen .Versprechungen kennen 1 . . Aber die Tatsache, -daß Talaat solche Versprechungen macht,, ist dennoch bedeutend. - Die „Deutsche Levante-Zeitung“ schreibt in Nr.'2, vom 16. Jänner (f. Februar 1918) Im Anschluß an die türkische und deutsche Regierungserklärung: „Es wäre nur zu wünschen ge- ^wesen. daß die türkische Regierung ihre Absicht, ST. 9 die jüdischen Bestrebungen in Palästina, im Rahmen der allgemeinen Rechtsordnung nach-Möglichkeit zu fördern, früher zum Ausdruck gebracht, insbesondere^rechtzeitig erklärt hätte, daß "sie de* viel erörterten, scharf ablehnenden Standpunkt . Dschemal-Paschas, des Gouverneurs von Syrien und Palästina, nicht zu dem ihrigen mache. Auch die deuische Regierung hätte klug daran'getan, ihre wohlwollende Gesinnung für die'Ansiedlungsbestrebungen der Juden in Palästina längst; zu äußern. Man muß die Unterlassung um so mehr bedauern, als bekannt ist, daß verschiedene deutsche Konsuln in Palästina und Syrien auf. die große Bedeutung, der jüdischen Kolonien, auch;vom Gesichtspunkt des Deutschtums, seit Jahren hin7> gewiesen haben.“ ’ Der bekannte politische .Schriftsteller-. Mr. Charles Roden Buxton veröffentlicht im „Her.ald“ einen Artikel über die Zukunft Palästinas und das Verhältnis dieser Frage zur Judeafrage. Betreffs-der Frage von der Stellung der> Juden in Palästina zu den anderen Volkselementen dort bemerkt Buxton, daß er nicht die Richtigkeit der -Behauptung zugeben kann, „daß ein Volk, das gegenwärtig einen bestimmten-Teil der Erdoberfläche besitzt, unbedingt berechtigt sei, andere Völker davon, auszuschließen, die das ILand besser im Interesse des Ganzen zu verwerten verstünden. Dieses Prinzip habe - seine Gefahren;' w.eil es illegitime Auslegungen ermögliche, aber: an und’ für sich sei es unbestreitbar.“-Vom Standpunkt») des jüdischen Interesses hält Buxton dieinter-’ national e Kontrolle für die beste LösangJ „Wer auch von einer' einseitigen Entscheidung. Nutzen ziehen könnte, die Juden, die in groftor' Zahl auf beiden Seiten wohnen, sind es .wahrlich7 nicht. Für sie ist die Politik der internationalen, •Versöhnung-nicht bloß das beste Ideal, es ist ihre; einzige Hoffnung. Ich frage, wie es für eine Nation" in solcher Lage vorteilhaft sein könnte, ihr Schickt sal, sei es dem Vierbund, sei es der Entente^ auszuliefern. Die Beispiele der Polen und der Armenier zeigen den schrecklichen Schaden, der daraus für einen Teil emcrT'Jation entstehen kann, wenn der andere-Teil ausschließlich die eine Partei im Kriege ergreift. Diejenigen, die daran denken, daß der Zionismus als ein Bauer im großen imperialistischen Schachspiele benutzt wer j den /kann, werden leicht die Gefahren einer .einseitigen Politik verstehen können und werden klag genug sein, sich auf unvergängliche und unangreifbare Argumente zu beschränken: auf die jüdischnationale Forderung und die Sympathie, «Be diese bei der ganzen Welt begegnet.“ Was speziell eine Annexion durch England, betrifft, auch wepn England ausschließlich die Absicht hätte, zur Bildung eines jüdischen ..Staates beizutragen, äußert sich Buxton im jüdischen Interesse; entschied» dagegen. Eine Annexion „müßte mit m 11i tBrise h en Gründen,befürwortet .werden und würde mithin von Neutralen nnd Feinden als chT SJtöck Raub betrachtet werde“ und mithin „den Geist de? Verträglichkeit verderben und die Atmosphäre vergiften“. Aus dem Abgeordnetenhaus^ Der Abgeordnete der Stadt Lemberg, - Herr Breiter, hatte am 27. Februar mit dem: Münster des Innern, Grafen Toggenburg, eine längte Konferenz über die in Lemberg von unbekänsitef Hand verbreiteten Flugschriften, in welchen die nichtjüdische Bevölkerung gegen die Judenin - unerhörter Weise aufzuhetzen versucht wtr'd: Abg. Breiter stellte dem Minister vor, wie wjch7 tig und dringend es ist, «Jiese sowohl dnmme alj verbrecherische Hetze im Keime zu ersticken, da gewichtige Anzeichen vorliegen, welche dafür sprechen, daß diese Arbeiten von gedungenen Provokateuren inszeniert werden. Der -Minister anerkannte die Wichtigkeit dieser Angelegenheit Und versprach, unverzüglich entsprechende Verfügungen zu treffen:;! •’-‘: Abg. Heinrich Reiz es7 hat an den Minister des Aeußem. Grafen Czernin folgende» iDjfe peschc nach Bukarest geschickt: „Die gesamte Judenschaft erwartet'von den Vertretern der . Zentralmächte bei den Friedensverhan di trügen mit Rumänien deren Eintreten für die endliche Durchführung der Gleichberechtigung der Juden in Rumänien. Artikel 45 <fes Berliner Vertrages wurde auch von Oesterreich- Ungarn und Deutschland garantiert Seine Nichtbeachtung seit 40 Jahren durch- Rumänienist schweres Unrecht an Kultur und Gesittung.“ •. . Die „Neue Freie,Presse“, weiß in der Nummer vom 26. <L M. zu berichten, daß Abg. K ura nda iii derselben Angelegenheit eine Interpellation an den Ministerpräsidenten gerichtet, Habe. Dies ist hach unseren .Informationen grundfalsch. Die angezogene2 Interpellation stammt Vom Abg. Dr. Strauch er und wurde, wie skdr unsere Leser aus - der vorigen Nummer unseres Blattes überzeugen können. ..von Hofrat> ,K«- r a rid a ebenso unterzeichnet* wle von zehn'anderen, darunter auch christlichen; Abgeordnete«. Lediglich aus Gründen, der Höflichkeit nahm Abg. ,Dr. Strauch er auf dessen Ersuchen den .Namen des Abg. Kurandä an den „Kopf“'d^r.JSijterpellation, so daß dieser als Mitverfasser selben : auftreten .konnte. Eine Interpellatipn Kitfan da in. der.'.Angelegenheit der .bürgerlicheil lind politischen; Emanzipation der. Juden './jiLlÖfcniänieh gibt .es also, nicht, höchstens eine 'spkli? •Dr.i Straucher-Kurahdä: Wir nehmen an,’ daf;‘dfe Falschmeldung lediglich, dem Uebereifer des JB#- riebtefstatters, der»Neuen Freien Presse" Xast fällt.. . , ,;; /; Gesinnungsgenossen! Laßt Euch PpopagandaKnatepiaB des J.'2

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