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Jüdische Zeitung · 1918-02-08 · 6 (8.2.1918) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
12 (1918)
Issue
6 (8.2.1918)
Date
1918-02-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. 6 Berichtigung? Ohne dazu verpflichtet zu sein, geben wir dem nachfolgenden (wörtlich und sogar b u c hs t ä b 1 i c h abgedruckteu) Schreiben des Herrn Jonas Kreppei Raum: „in Bezug auf den Bericht der „Jüd. Z.“ Nr. 4 über den Verlauf der ortodoxen Versammlung ersuche, gestützt auf den- § 19 des Pressegesetztes. um Aufnahme folgender Berichtigung in der allernächsten Nummer der ..Jüd. Z.“: I. Es ist u n w a h r. daß ich mich gegen der Forderung von nationalen Rechten ausgesprochen habe; w ahr ist vielmehr, daß ich ausdrücklich erklärte, die nationalen Forderungen seinen berechtigt, aber da hiebei auch Momente taktischer Natur in Betracht körnen, so möge die Entscheidung dem zu wählenden Komitee überlassen werden. 2. Es ist unwahr, daß ich gegen eine Vereinigung aller Juden ausgesprochen habe; wahr ist vielmehr, daß ich erklärte, die bisherigen Erfahrungen haben leider gelehrt, daß ein Zusammengehen aller Parteien nur der unternommenen Aktion geschadet hat. wobei ich an die bekante „Selbsthilfeaktion“ für die galizischen Juden erinnert habe, an der alle Parteien teilnehmen sollten und die gerade deswegen nichts reales geleistet hat. 3. Es ist unwahr, daß -ich im Sinne der Konzeption Löwenstein gesprochen habe; wahr ist vielmehr, daß ich in absolut religiös-nationalem Geiste meine Ausführungen vorbrachte. 4. Es ist schließlich unwahr,' daß die Versammlung meine Ausführungen mit Entrüstung aufgenommen hatte; wahr ist vielmehr, daß meine Darlegung die allgemeine Zustimmung gefunden haben.“ Wenn man statt der Formel „unwahr und wahr“ sinngemäß „einerseits und anderseits“ setzt, werden unsere erheiterten Leser merken, daß Herr Kreppe! eigentlich nichts berichtigt hat. Uebrigens täuscht sich ein Redner leicht über die von ihm ausgehenden Wirkungen. Die Aufnahme, die seine Ausführungen bei der Versammlung gefunden haben, wird wohlein anderer besser beurteilen können als er selbst, Herr Kreppei hörte natürlich nur den Beifall. Uebrigens wäre es verwunderlich, daß sich Herr Kreppei gerade dieses Mal dem Einfluss^ des Herrn von Löwenstein, entzogen hätte. Aufruf! ln den Reihen der „Schomrim-Organisation“ ist in letzter Zeit eine starke „H e c h a 1 u z“- Bewegung entstanden. Viele Schomrim wollen sich schon jetzt zur Feldarbeit auf dem,Boden der Väter heranbilden. Wir müssen ihnen die Möglichkeit verschaffen, ihre Kräfte versuchen zu können. Wir ersuchen daher diejenigen Gutsbesitzer und -Pächter ln Galizien und der Bukowina, die bereit wären, während der Sommerferien eine gewisse kleinere oder größere Anzahl jüdischer Gymnasiasten zwecks Besorgung von Feldarbeiten aufzunehmen, uns ihre Adresse angeben zu wollen. Die Details könnten dann schriftlich oder persönlich ausgemacht werden. — Die Adresse unseres Sekretariats lautet; S. Horowitz, Wien, IX. Hahngasse 15/20. Die Leitung der „Schomrim-Organisation“ in Galizien. Hebräisches Fest in Wien . Die Hebraisierung des jüdischen Volkes, früher bloß ein Schlagwort beginnt sich in die Tat umzusetzen. Die hebräische Schule und die Kurse für Erwachsene des „Vereins für hebräische Sprache und Kultur“ sowie die vielbesuchten Vortragsabende des akademischen Vereines „Hatechija“ sind vielverheißende Ansätze zu einer gedeihlichen Entwicklung der hebräischen Bewegung in Wien. Am 17. d. M. findet nun — nach der hebräischen Konferenz 1913 — die erste große hebräische Kundgebung in der Gestalt eines H ebräischen Festes (Chagiga iwrit) in der Neuen Wiener Bühne statt. Alle soll dieses Fest vereinen, die des Hebräischen Kundigen wie auch die. die es erst erlernen wollen oder an dessen Verbreitung Interesse nehmen. Das verjüngte jüdische Leben in Palästina, die tiefe Sehnsucht der Diaspora soll die Chagiga wiederspiegeln, und so ist es nicht zu bezweifeln, daß es in allen aufrechten jüdischen Kreisen Anklang finden wird. Zionisten im Felde . Auf dem Friedhof von San Stino di Livenza "ruht Gefr. Osias Fischer, I.-R. 55, gef. am 11. Nov. 1917. — Oblt.-Aud.Dr. L. Rainer (A. H. d. Vbdg. ,,Judäa“-Lemberg) wurde m. d. gold. Verd.-Kr. m. d. Kr. a. Bde. d. T.-M. dekoriert. — Simon Jakob („Safa-Berura“-Stary-Sambor) wurde z. Fhnr.-Rechnungsführer ernannt — Oilt. J s o B.a rb a g v. Feldjägerbaon Nr. 30, Bes. beider Sign; laudis a. Bde. d. T.-M. m. d. Schw„ d. Mil.- Verd.-Kr. III. Kl. a. Bde d. T.-M. m. d. Schw. u. d. K.-Tr.-Kr., wurde f. heldenmütiges Verh. v. d. Feinde in der 11. Isonzoschlacht neuerl. m. d. MU.rVerd.-Kr. a. Bde. d. T.-M.- m.. d. Schw. ausgezl- — Oblt Silber ring u. Lt Stiller („Hakoah“-Nowytarg). wurden m. d. Sign. laud. m. d. Schw. ausgdi. —- Dr. Leon Mannheimer Die Z. G. V. ,-Hasmonäa“ Brünn im K. Z. T, V gibt tiefbetrübi allen lieben A. H., A. H„ Bb„ Bb. und Kb. Kb., Freunden und Bekannten Nachricht, daß ihr lieber fl. H. Herr Lt. i. d. R. Paul Rosenbaum Besitzer der silbernen und der bronzenen Tapferkeitsmedaille sowie des Karl Truppenkreuzes am 20. Jänner 1918 seinen auf dem Felde der Ehre erlittenen schweren Verwundungen erlegen ist. Schalom! - I. A. A.H. Artur Glogau A.H. Viktor Hannak ■wurde außertourlich z. Hauptmaun-d. Res. ern. u. bes. außer d. Sign. laud. u.J, K.-Tr.-Kr. das eiserne Kr. II. Kl. — Dr. O s i a s ' W a s c h i t z wurde z. Akzessisten bef. u. crh. d. gold. Verd.-Kr. a. Bde. d. T.-M. — San.-Lt. J o s e f T e i t e 1 b a u m. Sch.- R. 19, d. ber. seit Mai 1915 ununterbr. im Felde steht, m. d. bronz. T.-M„ dem gold. Verd.-Kr. m. d. Sclnv. u. d. K.-Tr.-Kr. 'ausgez. wurde, erb. f. tapf. u. aufopf. Verh. v. d: Feinde d. Sign. laud. m. d. Schw. — San.-Lt. AI b e r t. K o r n. Sch.- R. 19, wurde m. d.gold. Verd.-Kr. u. d. K. Tr.-Kr. ausgez. — Fhr. i. dl Res. Öskar Rieselifeld (i.Neure J ehuda“-Wien) wurde m. d. silb. .T.-M. I. u. 11. Kl. ausgez. - Berichte und Korrespondenzen Wegen Raummangel bitten'wir umjkurze Berichte. Wien. Am 30. v. M. sprach auf. Einladung des Volksbildiragshauses -.-.Wiener Urania" Gc. Dr. Siegfried B e r n f e 1 di über den „Zionismus, seine Ziele und seine -Bedeutung“. Das Thema und der Redner hatten;eirie so zahlreiche Menge herbeigelockt daß ein großer Teil keinen Einlaß finden* konnte. Zumeist bildeten Gesinnungsgenossen das Auditorium, es waren aber auch solche Hörer darunter, die -gewiß den ersten Schritt machten, um sich über das Wesen unserer Bewegung'zu unterrichten. Die Aufgabe des Redners war die eines Dolmetsch;-unserer Bestrebungen und demgemäß rein informativ. Die Art wie er seinen Stoff gruppierte, alle Tatsachen des jüdischen Lebens gebülirend berücksichtigte, war das Zeugnis eines ernsten originellen Kopfes; Seine Darstellung bewies eine wohltuende wissenschaftliche Schulung des Denkens. Frei und völlig zwanglos sprechend, führte er den Unoräentierten mit fesselnder Form- und bedachter Wahl des Ausdruckes interessiert von einem Kapitel zum anderen, ein methodisch-„Erschöpfendes Bild von •den Grundlagen tundletzten- Zielen der. zionistt,, sehen Bewegung bietend. Bernfeld gilt uns. man darf es offen sagen, als einer der Talentiertesten des Nachwuchses: als Mann von starker geistiger Prägung erscheint ernach dieser Probe, die er vornehm und wirksam bestand, berufen, öfter als •nur einmal vor einem intellektuellen Publikum für unsere Sache werbend aufzutreten. \Jul — Wien. Am 12. v. M. hatten die Vereine Poale Zion“ und „Jugend“ eine Trauerfeier für den früh verstorbenen Führer der Poale Zion“. Beer Boruchow. veranstaltet. Nach Eröffnung der Feier durch den Arbeiterchor würdigte Redakteur S i n g er.die Bedeutung Boruchows für die jüdische Arbeiterbewegung. Boruchow war der erste, dem eine Synthese zwischen -der sozialistischen Ideologie und dem Zionismus gelang. Nicht eine Bewegung an und für sieb neben dem Sozialismus war ihm der Zionismus, auch den Zionismus begründete er auf Grund des historischen Materialismus. Mit einer bezwingenden Logik hat Boruchow die Interessengemeinschaft des interterritorialen jüdischen Proletariats nachgewiesea. die bis dahin, besonders vom .Bund" bestritten wurde. Damit hat er auch die theoretischen Voraussetzungen für den jüdischen Arbeiterweltverband geschaffen, den er mitbegründen half. Aber -nicht nur ein Denker und Kämpfer der Arbeiterbewegung ist mit Boruchow zu Grabe getragen, seine historischen und linguistischen Forschungen auf dem Gebiete der jüdischen Sprache. Literatur-undi Geschichte sind bis heute unerreicht. Nach der überaus beifällig aufgenommenen Würdigung las H- J u r i s Lieder von Wintschewski. Reisen und Rosenfeld. Mit einer sehr interessanten biographischen Schilderung des Werdeganges Boruchows vom -ukrainischen Sozialrevolutionär' zum Führer der jüdisch-- sozialistischen Bewejnuijj schloß die würdige Feierten. £)er Lichtbildervortrag des Dr. H. Glanz-Sohar über. „Jüdische Pionierarbeit in Palästina“, veranstaltet von der „Neure-Jehuda“, fand am 3. d. M. im Saale des kaufmännischen Vereines statt. Die neuen Lichtbilder, die von der Haager Nationalfondszentrale besorgt und von unserer Wiener Sammelstelle bereitgestellt wurden, sind sowohl in den landschaftlichen als auch in den gegenständlichen Aufnahmen recht gut ausgefallen. — Der Vortragende bot einleitend und an Hand der Lichtbilder die Grundlagen der jüdischen Pionierkolonisätion Palästinas seit 35 Jah- ' rem Er entwickelte dank der vorzüglichen Landschafts- und Farmbilder ein geschlossenes. Bild der Palästinakolonisation 1882—1899, 1900—-1908, und seit-1908. Die Anordnung der'Lichtbilder bot über-, •dies gesonderten Einblick .in die Einzelzweige der - ländlichen Kolonisation, ‘ insbesondere in di e Pi- onierarbeit : des palästinenschen Arbeiters und ■ Wächters und schloß; mit der Darstellung der - städtischen Kolonisation. — Dem Vorträge: wohnte -zahlreiches nichtzionistisches Publikum bei. Wien. Daß Wien jetzt-nicht nur ein Zentrum für die jüdische Politik, sondern auch eine hervorragende Pflegestätte'jüdischer Kultur, insbesondere jüdischer Kunst sein könnte, hat der von de» „Poale Zic.'.i“ am 2. d. M. veranstaltete Liederabend gezeigt. Der große Saal des Hotel „Contine ntai" war derart überfüllt, daß Hunderte -von Gästen zurückgewiesen werden mußten. Der jüdische Arbeiterchor unter Leitung des ’H. Re äs-, mann zeigte, wieviel inan unter Aufwendung geringer Kräfte und Mittel für die Pflege jüdischer Kunst zu leisten vermag. Frl.Sydonia Schwarz eroberte sich durch das Volkslied. „Jome“ die Herzen aller Anwesenden. Herr Kantor B o Imin y 1 n v, der in liebenswürdiger Weise an Stelle des plötzlich erkrankten (Jberkantors Morgenstern am Abend, mit wirkte, errang mit seiner kräftigen Stimme und achtenswertem Können viel Beifall.. Herr Opernsänger. S z a b i n s k y bezauberte das kunstverständige Publikum mit seiner schönen Stimme derart, daß er unaufhörlich zu „Zugaben“ gezwungen-wurde. Alles in allem ein prächtiger Abend, der noch öfter wiederholt werden müßte. Wien. Bereits im. Sommer 1917 wurden die ersten Schritte unternommen, die seit Kriegsbeginn lahmgelegte Tätigkeit im jüdisch-akademischen Philosophenverein wieder aufzunehmen, da er als die geeignetste Plattform zur Vereinigung aller jüdisch gesinnten Fachgcüossen an der- Wiener Universität erschien. Es wurde ein provisorisch, gewählter Ausschuß mit den Vorarbeiten betraut, die er auch im Laufe des - jetzigen Wintersemesters erfolgreich abgeschlossen hat Das Ergebnis war. daß rund 200 Mitglieder unserem Vereine beitraten. An der. nüii am 2. Jänner 1. J. stattgefundenen konstituierenden Generalversammlung wurde das Programm unseres Vereines festgesetzt und folgender Ausschuß gewählt: Präses Dr.- Leo Mayer.. Vizepräses Chanoch AI b e c k. Schriftführer David Flaschner und Simche Drimmer. Kassierer Isak- Bravtr und S. L. Kätz. Bibliothekare Dr. Ale-: xander S e g a 1 und Frl. Ginia Drimmer. Der Verein dient sowohl unseren jüdischen als auch akademischen Interessen an der Wiener Universität und soll einerseits die Pflege der jüdischen Disziplinen, anderseits die Bildung von besonderen Fachsektionen fördern. Zu diesem Zwecke wurden zwei hebräische Kurse und ein Seminar für. jüdische Geschichte gegründet. Wir fordern alle jüdischen Kollegen auf. unserem Vereine beizutreten, unsere Kommiltonen im Felde, die früheren Mitglieder und Alten Herren unseres Vereines ersuchen wir. mit uns in Fühlung zu treten;.Unsere Adresse ist: IX., Alserstraße 7. Amtsstunden täglich von 11 bis 12 Uhr. . Wien. Am 23. Dezember fand auf der Bude des Kartells Mäs s ada-N eh em i a eine interne Makkabäerfeier statt: Die netten Räume waren geschmackvoll mit Sammelstücken des jüdischen Sammlers J. P. Diamant geschmückt. Die Feier war gut vorbereitet. Von den Ansprachen sei die recht gelungene unseres jungen Gesinnungsfreundes Scharmatz hervorgehoben. Lieder und Vortragsstücke beschlossen die. Feier. Wir begrüßen es vor allem, daß das neue Kartell sich ein so schönes Heim selbständig geschaffen hat und empfehlen dies allen Jugendgruppen, denen die Pflege des jugendlichen Gemeinschaftslebens zur Richtschnur dient. Dr. G. Linz. Die JNF.-Kommission, die sich im Februar 1917 konstituiert hat, entfaltet bekanntlich eine vorbildliche Tätigkeit. Sie übersandte soeben unserer Redaktion ihren ersten Rechenschaftsbericht. Er zerfällt in folgende Teile: L J NF., 2. Presse, Literatur, Kunst, 3. Kulturelle, nationale und zionistische Aufklärung, 4. Kriegsarchiv, Lokalchronik, 5. Politische Tätigkeit, 6. Gesellschaftliches Leben. Dem spiritus rector des Zionismus, Gg. , Paul Stein, in Linz kann für eine zielbewußte, . systematische Arbeit nicht genug Lob gespendet werden. Sie zeigt, daß auch dort, wo, wie in den westlichen Provinzen, Juden in geringerer Zahl und zerstreut auf Gemeindeinseln wohnen, fruchtbare Propaganda geleistet werden kann. Unsereii Gesinnungsgenossen allerorts mögen die Erfolge, die eine kleine . Gruppe ernster Zionisten von Linz aus erzielt, ein aufmunterndes Beispiel sein. Die JNF.TKommission in Linz (Adresse: Frau En gl mann, Linz, Franz Josefsplatz 12) würde sich durch Versendung des mustergültigen Berichtes an Interessenten wegen der von ihm ausgehenden Wirkung auf die Ge-, sinnungsgenossen verdient machen. Steyr. Unter überaus zahlreicher Beteiligung fand Sonntag, den 16. Dezember eine »in jeder Beziehung gut gelungene Makkabäerfeier statt, die Herr Siegfried Weber mit einer Begrüßungsrede eröffnete. Das Lichteranzünden lag in den Händen des Herrn Rabb. Schön, welcher dies mit einer religiösen Ansprache verband. Nach einem vortrefflich vorgetragenen Prolog des Fräuleins Dym hielt Herr Paul Stein-Linz eine formvollendete. Festrede, die mit Beifall 'aufgenommen wurde. Herr Oza cz k e s gab mit seiner Deklamation Bialiks „Die Toten der; Wüste“ eine hervorragende rhetorische Leistung. Das sonstige musikalisch-deklamatorische Programm. bestritten die Damen Frau Weinmann, Pachte r, die Fräul. H. u. M. P o 11 a k, die. Herren Pontoni, Hirsch und L. Pollak. Für ihre hübschen Darbietungen ernteten sie reichen Beifall. Für den J. N. F. wurde gesammelt. Mit der Hatikwah endete .die schöne Feier. Gorlice. Am 25. Dezember 1917 fand bei uns ein feierlicher „Chanuka-Abend“ statt. Es nahmen daran fast alle Organisationen in Gorlice teil. Zwei Tage vor der Feier waren alle Plätze ausverkauft. Die Festrede hielt Frl. Schmelkes. Gesinnungsgenossen I Laßt Euch Propagandamaterial des I- Z, kommen!

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