Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 11 (1917)
- Issue
- 52 (28.12.1917)
- Date
- 1917-12-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2438141-2438623-2438674--5581-2445573- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. o2 JÜDISCHE ZEITUNG Seite 3 die Enttäuschung-über die schmähliche Niederlage Tumänisch-finperialistischer Träume sich in wüsten Antisemitismus umsetzte. Heute aber stehen icte Dinge anders. Die besiegte rumänische Regierung hat den Waffenstillstand erbeten. Die Regierungen dier Zentralmäabte werden bei den Friedensunterhamüumgen inder Lage sefa, ihre Forderungen zu stellen. Ln. ihre Hand äst es gelegt, 'daß Rumänien die Juden, die ihm nicht zu schelcht waren, in den vordersten Reihen zu kämpfen und zu bluten, aus ihrer menschenunwürdigen-, vogelfreien Lage zu vollberechtigten Bürgern erhebe. * Das Jüdische Pneßbureau in Stockholm meldet: Der Stockholmer Oberrabbiner Dr. Ehrenpreis richtete im „Svemskal Dagbladet“ einen oiieflen Brief an den französischen Ministerpräsidenten Clememceau, int dem er ihn auf die fortgesetzten Mißhandlungen der jüdischen Bevölkerung in Rumänien) seitens der rumänischen Zivil- und! Militärbehörden aufmerksam macht und die Intervention der französischen Regierung zugunsten der rumänischen Judemhett fordert.^ Dr. Ehrenpreis erinnert Herrn Glemenceau an die persönlichen Unterhandlungen, dieer mit ihm im Herbst 1913 in Batneii der rumänischen Juden führte und' an düs große Interesse, das Clemenceau sowohl Dr. Ehrenpreis urodl seiner Korrespondenz mit Luizzatff, als auch, in seinem Blatt „Homme Ebne“ für -die unglücklichen Juden Rumäniens bekundete.,.Sie werden in den Archiven’ Ihres Ministeriums,“ schreibt Dr. Ehrenpreis, „Berichte über die tragischen Erlebnisse dier rumänischen Jiuden während! der letzten Monate finden (u. a. vom russischen Arbeiter- und Soldatenrate Sn Petrograd und von einer von General Marx eingesetzten Untersuchungskommission aus Odessa u. s. w.). welche sicherlich Ihr so starkes RechtsgefüM aufs Tiefste erregen werden. Sie werden da lesen, wie zu gleicher Zeit, da 30.0000 jüdische Soldaten bluten und! sterben für fihr Vaterland, das doch nie ein Vaterland1 für sie gewesen — ihre Frauen undl Kinder aiui das Grausamste verfolgt werden; wie hungernde jüdische Kinder beim Holen von Eßw-aren an der rumänisch-bessarabischen Grenze von den Wachtposten näedergemacht wurden; wie 34 jütische Soldaten, wegen Fahnenflucht unschuldig angeklagt, in Bacau erschossen wurden, wie u. a. der jüdische Sozialiistenführer Dr. Wechsler vom Offizier Romalo, einem persönlichen Freunde des Thronfolgers erschossenwurde, weil er angeblich am ersten Mai an der Befreiung Rak o w s k y s aus dem Gefängnis teilgenommen haben soll; wie 'Sausende jüdischer Flüchtlinge mit ihren Kranken und Säuglingen unter freiem Himmel in Kälte und Regen kampierten, weil ihnen nach rumänischem Gesetze Aufenthalt in den Dörfern verboten ist. Sie werden schließlich auch die Mitteilungen lesen, die Vandervelde während seines Besuches in Rumänien über Judenverfolgungen an und hinter der rumänischen Front von Soldatendeputationen gemacht wurden.“ Der Brief schließt mit den Worten: „Die Lage der rumänischen Juden ist kritischer als je und vor allem ist Rumänien Ihr Bundesgenosse, dessen liumani-tätswidrige Handlungen einen Schatten aut die großen Demokratien werfen, mit denen es alliiert ist. Fiir die Aktion, die Sie 1913 gemeinsam mit Luzzatt unternommen, für die Grundsätze, welche Sie in Ihrem „Komme lihre“ verkündet haben, ist jetzt die Stunde der Erfüllung gekommen. Die Stimme des Blutes unserer Brüder schreit zu uns aus der Erde Rumäniens. Ich hoffe und wünsche, daß 'auch Sie, Herr Ministerpräsident, diese Stimme hören mögen.“ # In der in Odessa erscheinenden Tageszeitung „Unser Leben“ veröffentlichte ein russisch-jüdischer Soldat Aba Lew sein Tagebuch aus Rumänien, dem wir folgendes entnehmen: In der Stadt Paschkan — die Stadt der Verzweiflung und Trauer, wo im vorigen Jahre .der bekannte Judenfresser Hauptmann Kuschba. den Juden das Barthaar und die Seitenlocken wegrasferen und sie dann auf einer Schwesnewage wiegen ließ — äst folgendes passiert: Um 4 Uhr in der Nacht wurde in den Straßen der Staidft unerwartet und auffallend gepaukt und gleichzeitig ausgeruiem: „Steht alsbald aui, ähr verfluchten Juden, sammelt euch alle auf dem Marktplatz!“ Die erschrockenen Jridem, die 'in Todesangst und halb im Schlafe ihre Wohnungen verlassen hatten, wurden bald aus allen Gassen der Stadt durch Gendarmen mit Nagaikas auf dem Marktplatz zusammengetrüeben. Ein alter, 82jähriger Jude, der im Halbdunkel den Oberschutzmann dicht erkannt und nicht gegrüßt hatte, erhielt von dem letzteren einige Schläge auf den Kopf, so daß er ohnmächtig ■zu Boden fiel. Alle auf dem Marktplatz versammelten Juden wurden, von Spottzurufen und NagaikascMägen begleitet, 30 Werst außerhalb ■der Stadt zu Schützengrabenarbeiten getrieben. In dem Städtchen NPamci war der berichtende russisch-jüdische Soldat Augenzeuge folgenden Vorfalles: Ein PoMzeibeaimter begegnete einer armen jüdischen Frau, die ein Stück Käse trug. Auf die Frage, des Beamten, was sie dafür bezahlt hatte, antwortete die Frau, daß sie zuhause 5 kleine Kinder und einen geisteskranken Mann habe, sie sei ganz mittellos und habe den Käse nicht gekauft, sondern als, Geschenk erhalten. Der Polfzeibeamte versetzte -der Frau darauf mehrere Stockhiebe über den Kopf und verlangte die Antwort, daß idar Käse bei einem Juden für einen höheren als in dem Tarif festgesetzten 'Preis gekauft wurde. Als viele Leute, darunter auch russische Soldaten, zusammengelauien waren, wurde, die arme Frau bald von Schutzleuten ins Gefängnis geschleppt Russische und jüdische Soldaten folgten der Verhafteten und drangen mit Gewalt ins Gefängnis ein, wo sie diesofortige Befreiung der unschuldigen Fraiu verlangten. Es war aber schon zu spät,, denn die arme Frau wurde durch Ihre Peiniger versteckt und. in, der Nacht mit der Etappe zusammen mit allen anderen „verdächtigen. Elementen“ 120 Werst zu Fuß nach Jassy getrieben. Als sie, nachdem sie in Jassy befreit wurde und denselben langen Weg zu Fuß zorücklegen mußte, dtimz erschöpft in ihre Wohnung zurückkam, fand sie ihre zwei jüngsten Kinder tot Die beiden — das eine war noch ein Kind an' der Brust — sind Hungers gestorben. In Bobosohan wurde «tön reicher Jude verhaftet weil er, wie die Anzeige des Schutzmanns lautete, mit noch einem Juden in „jiddisch“ gesprochen hatte. In idem Städtchen M. wurde unerwartet der Rabbiner verhaftet auf Grund einer Denunziation, deren Inhalt nicht einmal bekanntgegeben wurde. Im Städtchen Fiüpan wurde verordnet, die Juden zu den schwersten und gemeinsten Arbeiten zu treiben Bevor aber zur Ausführung der Verordnung geschritten wurde, ist auf Befehl des Vorstehers Lokotenent Niagenesku allen Juden das Barthaar wegrasiert worden. Derselbe Vorsteher hat einen jüdischen Kaufmann mit 50. Prügeln bestraft, weil er angeblich, wie eine VerleumkluDg lautete, für 1 Meter Band 5 Bant teuerer ■als normal verlangt hatte. Derselbe hat auch, einen alten Juden, der noch im russisch-türkischen Kriege als Feldwebel gedient batte, mit Androhung der Todesstrafe gezwungen, nackt und mit einem schweren Balken aui dem Rücken in den Gassen des Städtchens benumzulaufen und wiederholt auszurufen: „Schklan Drakul!“ (Der Jude äst ein Teufel). Die Behandlung d&r Juden an der Front spottet jeder Moral. Die jüdischen Familien:, die ihre Söhne oder Väter an der Front haben, — und es gibt fast keine rumänisch-jüdische Familie, die nicht jemanden an der Front hätte — machen sich schon rechtzeitig mit dem Gedanken vertrant, ihre Lieben nicht mehr wiederzusehen. Jeder Jude, .dier an die Front 'abgeht, wird als sicheres Opfer beklagt. Die jüdischen Soldaten werden in der Regel in den vordersten und exponiertesten Reihen postiert. Es gehört nicht zu den Seltenheiten, daß Patrouillen aus mehreren Rumänen und nur wenigen Juden zusammengesetzt vorgeschickt werden; die jüdischem Soldaten werden dann von ihren „instruierten" Kameraden erschossen. und in den Berichten heißt es, die Juden hatten zr.m Feind desertieren wollen und deshalb seien sie an Ort und- Stelle erschossen worden. Auf idiese Weise wird nicht nur der, gemeinste Mord begangen, sondern es werden noch gleichzeitig die Verleumdungen weiter verbreitet, die Juden seien Deserteure und Verräter. Während die rumänische Regierung bestrebt ist, in der Presse im Auslande die Nachrichten über die Judenverfolgungen zu dementieren, verbreitet die inländische rumänische Presse schauderhafte Nachrichten über angebliche Judenverfolgungen in anderen, insbesondere in den feindlichen Ländern. So wurde unlängst unter großen Ueberschriiten mitgeteilt, daß der deutsche Reichstag beschlossen hatte, alle jüdischen Offiziere aus der deutschen Armee zu entfernen, daß im österreichischen Parlament auf eine Interpellation, weshalb die Post in jiddischer Sprache zurückgehalten werde, mit Pogromdrohungen geantwortet wurde. Schweden habe, laut Mitteilungen der rumänische Presse, eine jüdische Bevölkerung von kaum 1000 Seelen und trotzdem sei dbr.t eine große antisemitische Bewegung entstanden, die Begrenzungen dier Rechte der Juden fordert Durch diese und ähnliche Nachrichten, die die Lage der Juden im Auslande in den idlunkeLsten Farben schildern, ist die rumänische Presse bestrebt, dem Juden in Rumänien ihre bittere Lage als erträglich umd etwas Selbstverständliches zu schildern. „Auf der Straße. — erzählt der Soldat — begegneten mir oit jüdische kleine Kinder, nackt und barfuß, die mir in zitternder, von Tränen erstickter Stimme 'bittend zufliistern: Jüdischer Russe, die Walachen sagen, daß, wenn Ihr weggeht, sie uns alle ermorden werden. Habt Erbarmen und geht nicht weg von uns.“ „Das ist nur ein Teil meiner Eindrücke — schließt der jüdische Soldat in dem genannten Blatte seinen Bericht — die ich gesehen und gehört habe .'in den letzten Tagen in diesem wildem nnd finsteren Lande.“ — In einer späteren Nummer desselben Odessaer Blattes berichtet ein gewisser Dr. Gr—er folgendes: Zu allen blutigen uend schändlichen Handlungen dier rumänischen Regierung ist in der letzten Zeit noch ein Fakt Kinzugekommen; diesmal aber handelt es sich nicht um rumänische Juden, die man doch für keimen Fall als Menschen umd Bürger anerkennen will, nun handelt es sich schon um russische Juden. Am 1. August (a. St.) kamen nach Jassy drei jüdische Kauileute aus Odessa: Rosenmann, Kraßner und Halperin. In einer Handelsamgelegenbait sind sie dorthin gekommen. Am 4. August gingen sie in 'die Stadt, in Begleitung des jungen Sohnes eines Jassyer Vermittlers Davidsohn, und seit diesem Tage sind sie spurlos verschwanden. Es liegen Nachrichten vor, daß man sie an jenem Tage im Gefängnis des rumänischen Generalstabes gesehen hatte; dort aber sind sie nicht lange verblieben, und es ist unbekannt, wo die rumänische Polizeisie weggeschaiit hätte. Rosemanns Frau und Bruder kamen mach Jassy, um den verschwundenen Manm und Bruder ausfindig zu machen, vorläufig aber sind alle Nachforschungen resultatlos geblieben. Die rumänische Polizei ist ihrerseits bestrebt, däe Spuren dieser Geschichte zu verwischen. In Jassy existiert ein jüdischer Miliitärverband, der alle Anklägern der Juden wegen Verfolgungen aufnimmt, 'das Material durcheine» Regienungskommissiar an den russischen Gesandten weiter feitet, von wo erst die Anklagen vor die rumämsicbe Administration gebracht werden. Dasselbe ist vorläufig auch, mit dier Geschichte der Odessaer Juden gemacht worden. Der Zionismus in der Neuen Deutschen Rundschau Eine der vornehmsten deutschen Monatsschriften, die „Neue Deutsche Rundschau“, veröffentlichte in der letzten Zeit zwei sehr bemerkenswerte Aufsätze über das zionistische Problem. Im Septemberheft erschien „Die jüdische Kolonisation in Palästina“ von Max Brod, im Dezemberheft aus der Feder Moritz Heimanns „Zionismus und Politik“. Brod sieht die besondere Schwierigkeit der Judenfrage darin, daß sie nicht bloß eine kulturelle, politische oder nationale, sondern „eine allerhöchste Ausweitung aller dieser Fragen: eine religiöse Angelegenheit ist Die religiöse Seele ist der Kern auch des nationalen Judentums. Freilich hat diese Religion nichts mit Orthodoxie zu tun. Sie ist „das unmittelbare Erleben des einzigen Gottes“ und ihr Sinn ist, „den Menschen in die erschütternde Einsicht seiner Endlichkeit und Unzulänglichkeit gegenüber dem Absoluten“ einzustellen. In diesen religiösen Gefühlen* sieht Brod den Urquell der einzigartigen Kolonisation Palästinas. Ein Volk, getrennt und unorganisiert, leistet Arbeiten, die sonst nur einem kolonisierenden Staatswesen gelingen (Schufen, Arbeiterfürsorge, hygienische Fürsorge). Brod zitiert ein wunderbares Zeugnis dieser nur als .religiös zu bezeichnenden Hingerissenheit: das in New-York während des Krieges herausgekommene Büchlein „J i s k o r“. Es stellt die Lebensläufe junger Schomrim dar, die ihr Dasein der Verteidigung der Kolonien hingeopfert haben. Daß die jüdische Besiedlung im tiefsten und letzten eine religiöse Angelegenheit ist und kein Objekt Völker- und länderverteilender Politik, ruft Brod auch den europäischen Mächten zu, die die zionistische Frage in den Bereich ihrer politischen Konjunkturen gezogen haben. „Freilich.“ fährt er fort „gehen unsere Wünsche und Bestrebungen nicht ins Leere, sondern aui eine ungestörte Entwicklung der jüdischen Kolonisation in Palästina. Wir hoffen aber, trotz etlicher Enttäuschungen in letzter Zeit, daß der ruhige Fortbestand der türkischen Herrschaft und die Einsicht türkischer Staatsmänner, ihre Vertrautheit mit den Gesinnungen der jüdischen Einwanderer diese Entwicklung garantieren, daß es der Losreißungsprojekte der Entente nicht bedürfen wird. Uns war es von jeher am liebsten, wenn sich die Völker nicht allzu sehr um uns bemüht haben . . . weil uns irgend eine dunkle Hoirnung leitete, wir könnten vielleicht in Stille und Einsamkeit einen Keim schäften, der nicht nur uns, sondern der ganzen Menschheit, die wir mit allen Fibern und allen natürlichen, noch unverdorbenen Anlagen unserer Seele lieben, zum Heile gereichen könnte. Diese Stille aui eigenem Boden, diese Geburtsstätte neuer, nicht etwa national beschränkter, sondern allmenschlicher Zielsetzungen schaffen, dies und nichts anderes ist der Sinn jüdischer Palästinakolonisation.“ in einigen Forderungen und Ergebnissen steht den Gedanken Brods der Aufsatz Moritz Heimanns nicht ferne. Er betont allerdings den politischen Charakter des Zionismus, prinzipiell als auch besonders in den gegenwärtigen Verhältnissen. Dann aber ist er, der deutsche Jude, der „nur so ein Zionist in partibus, aber allerdings einer, so lange ich denken kann, und ehe das Wort an mein Ohr schlug“, deutsch orientiert. Er glaubt nicht, daß den Zionisten Palästina als ein Geschenk aus Englands Hand werde. „Das wissen die Zionisten bei uns, wahrscheinlich auch die in Amerika; sie wissen, daß die Entwicklung, aui die sie hoffen, nur unter dem Halbmond soviel ideelle Freiheit gewinnen kann, wie ihr großer Gedanke braucht und verdient, mögen auch die materiellen Bedingungen für eine Weile noch gedrückt und gefahrvoll sein.“ Nun aber sieht er der zionistischen Siedlung in Palästina Grenzen gezogen, denn auch die günstigsten Berechnungen (Ballods) schätzen das Fassungsvermögen des palästinischen Bodens auf nur 6 Millionen Menschen. Was wird aus dem Rest? (H. vergißt, daß nicht alle Juden ihr Land verlassen werden. D. R.) Aber er sieht einen Ausweg: die Fixierung der Millionen der polnischen Juden in Polen. Wir wissen, welche Befürchtungen die drohende Invasion der östlichen Juden bei ihren deutschen Stammesgenossen wachgeruien hat Der Staat freilich, durfte sich auf die bunten Erwägungen, ob die Einwanderung zu gestatten sei oder nicht; nicht einlassen. Ihm stand nur die klare Antwort zu vom Prinzip der Staatsbiirgerlicbkeit und ihrer Freiheit her. Hier aber kann der Zionist dem deutschen Staate (der doch wahrscheinlich höchst ungeme dieser seiner sittlichen Pflicht genügen würde. D. R.) zu Hilfe kommen: er wünscht die Einwanderung der polnischen Stammesgenossen keineswegs, denn jenseits der schwarzweißroten Grenze droht die Assimilation. „Es läge durchaus in der Konsequenz des Zionismus, wenn er die polnische Grenze gegen Westen dichter wünschte, als der staatsbürgerliche Gedanke es darf. Aber dann,“ fährt H. fort, „hätte er ein Recht, mit Nach- Der Bezugspreis beträgt viertepiirlich K 4.-, halbjährlich K .