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Jüdische Zeitung · 1917-11-16 · 46 (16.11.1917) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
11 (1917)
Issue
46 (16.11.1917)
Date
1917-11-16
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE ZEITUNG Nr. . / Zwischenbemerkung „Das ist nicht wahr!“ haben Sie nichts widerlegt. Ueber die an zuständigen Stellen vorgebrachten Beschwerden sind Erhebungen durchgeführt worden und haben die vollste Richtigkeit der vorgebrachten Beschwerden erwiesen. Es liegt mir gewiß ferne, irgend welch . tendenziöse oder unbegründete Anschuldigungen im Parlament gegen das mir sympathische polnische Volk zu erheben; das will ich absolut nicht Im Gegenteil, ich weiß mich davon frei, schon deshalb, weii ich und meine Partei in der Bukowina gerade mit der polnischen Bevölkerung intime politische Beziehungen unterhalte und mit Unterstützung der anderen Landesparteien vieles getan habe, damit die polnische Bevölkerung in Stadt und Land zu den ihr gebührenden Rechten gelange. (Zustimmung.) Hier stehen meine Kollegen aus der Bukowina, die meine Behauptung vollinhaltlich bestätigen werden. Darum habe ich ein Recht der polnischen Nation in diesem feierlichen Momente, da ihre staatliche Selbständigkeit anerkannt und der polnische Staat errichtet werden soll, dringend nahezuiegen, die Freiheit, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit und Rechtsgleichheit, von der Kollege Stapinski vor wenigen Minuten so dezidiert gesprochen hat auch der jüdischen Bevölkerung Polens und Galiziens im vollsten Maße angedeihen zu lassen. (Abgeordneter Exn e r : Ist denn alles schon so sicher?) Für alle Fälle bildet doch das polnische Volk das herrschende und maßgebende Element. Es liegt im Interesse des polnischen Staates .... (Abgeordneter Modräcek: Der polnische Staat ist ja noch nicht da! )Es besteht doch schon ein polnischer Regentschaftsrat! Der polnische Staat ist also schon da; ob eine Personalunion mit Oesterreich- Ungarn Zustandekommen wird, ist eine andere Frage. (Zwischenrufe.) — Für die Bukowina ist es vom ethnographischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Standpunkte geradezu eine Lebensfrage, daß sie nach wie vor als ein selbstständiges Kronland im Verbände der österreichischen Monarchie verbleibe. Der Kroniandsciiarakter darf ihr absolut nicht genommen werden. (Zustimmung.) Versuche, die Bukowina an Galizien anzuscbweilien. sind ja schon wiederholt gemacht worden, sie scheiterten aber immer wieder schon nach kurzer Zeit. Schon bald, nachdem die Bukowina im Jahre 1775 zu Oesterreich gekommen war, wurde sie nach Aufhebung der Militärverwaltung im Jahre 17S6 gegen den Rat des damaligen Staatskanzlers Blümegen an Galizien angegliedert. Kaiser Josef il. hatte sich längere Zeit dagegen gestemmt, bis die Bukowina dem Königreich Galizien einverleibt worden war. Doch schon nach vier Jahren, im Jahre 1790, hat Graf Kolo wr at dem Kaiser Josef den dringendsten Rat erteilt, die Bukowina als selbständige autonome Provinz wieder herzustellen. Die Kämpfe zogen sich bis zum Jahre 1848 fort, und n.-iner wieder hat man Versuche gernacm, mc Bukowina an Ganz.en anzugiieaern. Es ist bezeichnend, was Grat Blümegen schon in seiner Denkschrift vom Jahre 1781 sagt: er erklärt, „daß Seiner Majestät Kaiser Josef II. anzuraten sei, die Bukowina keineswegs mit einer anderen Provinz oder mit Galizien ganz oder teilweise zu vereinigen, sondern als ganz abgesondertes Land einzurichten, weil nur so die Zuneigung und das Vertrauen der Bevölkerung erworben und erhalten werden könnne“. — Die Einverleibung der Bukowina in Galizien hat für sie stets nachteilige Folgen nach sich gezogen. Ein Beispiel soll dies beweisen: Das Volksschulwesen in der Bukowina hatte unter der österreichischen Verwaltung einen erfreulichen Aufschwung genommen, erfuhr aber nach der Vereinigung mit dem Nachbarlande Galizien einen starken Rückgang. — Die Bemühungen der Bukowinaer Patrioten hatten denn auch den herbeigesehnten Erfolg; denn im Jahre 1848 erhielt die Bukowina ihre Autonomie zurück. Aber schon im Jahre 1860 wurde sie wieder Galizien einverleibt und erst durch die Februar-Verfassung im Jahre 1861 bekam die Bukowina ihre autonome Stellung zurück. Seither ist sie ein eigenes österreichisches Kronland und hat' sich kulturell, politisch und wirtschaftlich entwickelt Und wenn die österreichische Verwaltung und die deutsche Kultur auf große Erfolge Hinweisen kann, so ist es gerade die Bukowina. Es ist charakteristisch, daß in der Bukowina die nichtdeutschen Völkerschaften die deutsche Hochschule erhalten wollen und daß gerade von deutschradikaler Seite die Aufhebung der deutschen Universität angestrebt wird. — Seither, meine Herren, hat sich die Bukowina, wie gesagt nach jeder Richtung hin entwickelt Die Bukowina bietet in ihrem engen Gebiete ein Beispiel glücklicher Lösung der nationalen Streitigkeiten, wie sie in Oesterreich bisher versucht, aber doch nicht durchgeführt worden ist. Die Landesvertretung in der Bukowina beruht auf dem nationalen Kataster; wir haben einen rumänischen Kataster, einen ruthenischen oder ukrainischen Kataster, einen deutschen, polnischen und einen jüdischen Kataster; alle Nationalitäten haben ihre eigenen Volksvertreter; demgemäß ist auch der Landesausschuß zusammengesetzt. AH das ist den Bemühungen der politischen Parteien des Landes zu verdanken. Alle politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen werden einvernehmlich beraten, einvernehm'ich behandelt und einvemehmlich gelöst. So ist der nationale und konfessionelle Friede in der Bukowina bisher nicht wesentlich gestört worden; von kleinen Friktionen abgesehen, besteht der nationale und politische Friede im Lande. (Hört, Bravo!) Und nun frage ich: Warum soll dieses Land heute seine autonome Selbständigkeit verlieren und an Galizien angegliedert werden? Ich weiß nicht, meine Herren, ob das von den verehrten Herren Polen oder von einer anderen Seite angestrebt •wird. (Verneinende Zwischenrufe.) Ich nehme Ihre Verneinungen zur Kenntnis, daß Sie das ablebnen; wir wünschen nichts sehnlicher, als daß der Status quo erhalten bleibe, das heißt, daß der Kronlandscharakter der Bukowina in seiner bisherigen selbständigen, das heißt reichsunmittelbaren Stellung gewahrt bleibt. (Zustimmung.) — So wurde auch der österreichische Staatsgedanke und das österreichische Staatsbewußtsein in der Bevölkerung lebendig erhalten und hat sich gerade im gegenwärtigen Kriege, glänzend bewährt. — Ich habe meinen Ausführungen nur noch weniges hinzuzufügen. Wir Juden in der Bukowina, die wir ein unentwegt staalstreues Element sind, wir haben wohl ein gutes Recht, zu verlangen, daß endlich auch unsere nationale Individualität anerkannt w e r d e. Die Zeiten, meine Herren, sind längst vorüber, da in der Judenschaft lediglich eine konfessionelle Gemeinschaft erblickt wurde. Die Juden sind ein eigener Volksstamm und verlangen als solcher auf Grund des Artikels 19 des Staatsgrundgesetzes auch die volle Anerkennung der jüdischen Nationalität!. Die Regierung muß mit dem veralteten System brechen, daß sie die Juden gewissermaßen zum beliebigen Amtsgebrauche anderer Nationalitäten ausliefert. Ueber den Kopf der Juden hinweg, gegen ihren Willen, ja, ohne sie anzuhören, unter Mißachtung ihres Selbstbestimmungsrechtes, wird über ihr Schicksal entschieden. Dagegen lehnt und bäumt sich sich das gesamte Judentum auf. Und wenn Sie in Galizien nicht die berechtigte große jüdische Opposition hören, die zu Worte kommt, so weiß man es ganz genau in der Oeffentlichkeit. wie die Leute mundtot gemacht werden. unter welchenPressionen. unter welchemDruck sie beispielsweise zur Wahlurne schreiten, wie sie im ganzen öffentlichen und sozialen Leben behandelt werden. Lassen Sie einmal, meine Herren, vollständig freie, unbeeinflußte Wahlen machen, lassen Sie der Judenschaft das ihr gebührende Selbstbestimmungsrecht und sie werden zu ihrem und zum Heile der Judenschaft die Erfahrung machen, wie sehr meine Ausführungen begründet sind und welches nützliche und Ihnen befreundete Element Sie in den Juden Galiziens gewinnen werden. (Hört!) Emanzipieren Sie in Wahrheit das jüdische Volk Galiziens, ja, Oesterreichs! In keinem Lande der Monarchie herrscht ein so erschreckendes wirtschaftliches Elend, wie unter der Judenschaft Galiziens. Ich berufe mich da nicht auf jüdische Gewährsmänner, keineswegs, ich berufe mich bloß auf einen der hervorragendsten Kenner der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Ver- . hältnisse des Landes Galizien, auf den ehemaligen Abgeordneten Szcepanowski, welcher in seiner ausgezeichneten Studie „Das Elend Galiziens in Ziffern“ ein erschütterndes, düsteres Bild von dem wirtschaftlichen Elend der Juden in Galizien entrollt hat. Meine Herren, was dort an grausen Bildern schrecklichster Not, des Elends, des Jammers uud der Erniedrigung in den jüdischen Proletarierkreisen geschildert wird, übersteigt alles, was bisher liier im Hause vorgebracht worden ist. Die Lazzaroni in Italien und die Proletarier in den elendsten Bezirken Londons sind Krösusse gegenüber dem jüdischen Proletariat in Galizien. Und ich erinnere Sie, daß im galizischen Landtag .... Herr Kollega Dr. Steinhaus lächelt. Wenn Sie zu diesen Ausführungen lächeln können, dann haben Sie kein Mitgefühl mit Ihren jüdischen Stammesgenossen in Galizien. — . Im galizischen Landtag hat auch Abgeordneter Dr. Löwenstein diese Frage vor einigen Jahren aufgerollt und man hat auf Grund seiner Anträge eins Enquete eingesetzt. Das Ergebnis dieser Enquete ist bis zum heutigen Tage gleich Null und Abhilfe ist nicht geschaffen worden, Geben Sie den Leuten ihr Selbstbestimmungsrecht, ihre Autonorniie und sie werden für ihre Stammesgenossen sorgen. Sic selbst anerkennen in ihren eigenen Reihen die Juden nicht als Polen. Hier steht Ihr Kollege Dr. Banas. Er wird sich erinnern, daß er erst kürzlich hier ausdrücklich gesagt hat: „Die Juden seien keine Polen“. Das hat Herr Kollege Dr. Banas hier erklärt und ich habe das_ zur Kenntnis genommen. Es war in meiner Gegenwart, Herr Dr. Ofner war zugegen. (Abgeordneter Dr. Banas: Ich habe von der Statistik gesprochen!) Ich kenne Ihren Antrag auf statistische Erhebungen, betreffend die Beteiligung der Juden im Heere. Wir w’ünschen, daß diese Statistik durchgeführt wird, wir wünschen nichts sehnlicher, damit Sie zu der Ueberzeugung kommen, daß Ihre Behauptungen über die Entziehung der Juden vom Militärdienste vö 11 i g u n.r i c h t i g sind, ebenso wie jene unrichtigen gehässigen Ausführungen des Herrn Kollegen W i t o s, gegen die leider d i e Juden des Poienklubs nicht Stellung genommen -haben. — Ich werde Ihnen zitieren, was Ihre jüdischen Parteigenossen sagen. Kollega Dr. Liebermann, der allerdings damals noch nicht dem .Polenklub angehörte, hat am 3. Juli 1911 in einer Rede hier im Hause folgendes gesagt (liest): „ln den. jüdischen Volksmassen sei endlich einmal das Selbstgefühl erwacht. Sie hätten es satt, als Handlanger bei der. Unterjochung der in Galizien um ihre Freiheit ringenden Völker zu dienen. — Heute sei es damit aus. Im jüdischen Volke — ich betone im jüdischen Volke! —ist ein mächtiger Freiheitsdrang erwacht. Die ■ Herren Jude ist seiner Nationalität nach eben Jude und Sie Volk einer kulturellen und ethischen Wiedergeburt entgegengeht.“ Das ist ganz richtig; der Jude ist seiner Nationalität nach eben Jude und Sie selbst wissen: Jud bleibt Jud! (Heiterkeit.) Ganz gewiß, u’ir schämen uns dessen nicht. Männlich offen bekennen wir uns zu unserem Volke. Meine Herren, das ist durchaus kein Stoff zu humoristischen Begleiterscheinungen. (Abgeordneter Modräcek: Keinen Schnaps soll er verkaufen!) Von einem Sozialdemokraten einen solchen Zwischenruf zu hören, habe ich nicht erwartet; er zeigt, daß der Zwischenrufer keine Kenntnis von der wahren Sachlage besitzt. Aber ich werde Ihnen etwas sagen: Sie kennen das Land Galizien gar nicht. Fragen Sie, was der jüdische Schänker war? Er war nichts anderes, als der Inkassant des Großgrundbesitzers, der Grafen und Fürsten. Der arme Jud hat geschuftet von trüh bis spät in die Nacht, hat einen riesigen Pachtzins gezahlt und war der Bediente oder Ausbeuter für die Grafen und Fürsten! — Und auch Herr Dr. L ö w e ns t e in, mein verehrter Kollege, sagt (liest): „Wir Juden stehen auf dem Standpunkte, daß wir einem Volke angehören, das eine Jahrtausende alte Kultur hinter sich hat und wir sind stolz darauf, von Ahnen abzustammen . . .“ (Präsident gibt das Glockenzeichen.) Ich bin gleich zu Ende, Herr Präsident! (Liest): „ . . . welche die Leuchte des Wissens ihrem Volke vorangetragen haben.“ Das Merkwürdige ist, daß die Herren, wenn es sich darum handelt, schöne Reden zu halten, immer anerkennen, daß das Judentum ein Volk ist, wenn es aber zu Bekenntnissen im politischen Leben, zu den Konsequenzen kommt, dann auf einmal weiß man es nicht. (Abgeordneter Svejk: „Man braucht ihr Geld!“) Ja, nur ihr Geld und ihre Stimmen, da sind sie die „geschätzten“, „lieben“, „verehrten“ Mitbürger! — Da möchte ich Ihnen aber doch eine kurze, charakteristische Bemerkung machen. Als man im Hause 1906 die Wahlreform beraten hat, haben zum Beispiel unsere verehrten deutschen Vertreter die Steuerleistung der Juden und deren Vo'.kszahl von etwa. 50.000 den Deutschen zugerechnet und haben dadurch für sich eine wesentlich größere Anzahl von Mandaten herausgeschlagen, als es aber später zu den Wahlen kam, hat man keinen einzigen jüdischen Kandidaten aufgestellt und auch keinen Juden ins Abgeordnetenhaus gewählt. (Hört!) Wie nennt man ein solches Vorgehen? Wir Juden verlangen nichts mehr, als was die Verfassung uns gewährleistet und die geltenden Gesetze uns einräumen. Lassen Sie auch die Juden sich in ihrer Eigenart ausleben, geben Sie ihnen ihre nationale Würde, ihre Freiheit und Gleichberechtigung, aber im wahrsten Sinne, wie wir dies hier immer von allen Seiten hören. Im Hause zerfließt jeder Redner von Wohlwollen,- Gerechtigkeit, Freiheit und Brüderlichkeit für sich und alle Nationen — iür die unterdrückten Juden aber erhebt sich keine Stimme; und wenn dies dennoch geschieht, so machen Sie, meine Herren, Ihre höhnischen Bemerkungen dabei. Allein die Juden sind ein altes Kulturvolk und sie fordern jetzt und in Hinkunft die Anerkennung ihrer Nationalität und Rechtsgleichheit, und zwar als Volk, wie auch für die einzelnen. (Abgeordneter Heine: ln Palästina!) Herr Heine, Sie haben diesen Zwischenruf gemacht: „nach Palästina“. Es ist gut, daß man das im Protokolle vermerkt findet. Denn bei Ihrer Wahl brauchen Sie wohl jüdische Stimmen, da schicken Sie die Juden nicht nach Palästina! (Hört!) Sie sollen dies noch verantworten! Ich appelliere, meine Herren, an Ihren Rechtlichkeitssinn, ich appelliere an Sie als Vertreter Ihrer Völker, daß Sie, wenn Sie für Ihr Volk national empfinden, verstehen mögen, daß auch ein anderer für sein Volk, für sein bedrücktes Judentum national empfindet. (Beifall.) Die Entente und die Palästinafrage Der J. K. in Haag wird von seinem P.-Korrespondenten in London telegraphiert: ln England ist zugunsten der Lösung der Judenfrage in zionistischem Sinne ein Schritt von unverkennbarer Bedeutung getan worden. Mehr als 250 jüdische Korporationen, Vereinigungen, Gemeinden, Organisationen und Institute haben sich an die Regierung gewendet und an sie den Appell gerichtet, die Wiedererrichtung Palästinas als einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in ihr Programm aufzunehmen. In allen größeren Städten wurden Volksversammlungen abgehalten, in welchen alle jüdischen Organisationen und Parteien vertreten waren. Ueberall wurde die gleiche Resolution angenommen, in welcher erklärt wird, daß die Juden Englands, Zionisten sowohl wie Nichtzionisten, in Gegenwart der Repräsentanten der Regierung versammelt, sich auf die Idee der Wiedererrichtung eines jüdischen Palästinas einigen und an die Regierung den Appell richten, alle notwendigen Schritte zur Verwirklichung desüeoankens eines jüdischenStaatswesens (? D. R.) zu machen, ln der Londoner Versammlung

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