Jüdische Zeitung
- Journal
- Jüdische Zeitung
- Volume
- 11 (1917)
- Issue
- 17 (27.4.1917)
- Date
- 1917-04-27
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 2 JÜDISCH E~ZE1TÜNQ Ir. .^Jargon“. das Jiddisch“, einen oberdeutschen Dialekt mit stark puttura'er Aussprache, der mit .noch nicht 5% hebräischen und sehr wen.gen polnischen Brodken gemischt ist. Nach Iden Judenverfolgungen in Deutschland sind sie vom elften Jahrhundert ab vornehmlich aus Südwestdeutschlahd nach Polen und Rußland ausgewandert und haben dorthin den oberdeutschen Dialekt jener •Gegenden mitgenommen und — von den erwähnten wenigen hebräischen und slawischen Brocken abgesehen — fast unverändert, beibehalten. Die Aussp-ache ist nichts spezifisch Jüdisches, sondern die jener oberdeutschen und deutsch-sehweizerisdien Gebenden. Unsere aus ersteren stammenden Soldaten verstehen daher das Jiddisch auch besser als die Ost- und Norddeutschen. Nur 3-1»o der polnischen luden sprechen Polnisch als Muttersprache. Insofern die Sprache das Kriterium der Nationalität ist sind die Juden keine Polen. Eben«o\venig sjnd sie Slawen, wenn auch stellenweise eine Mischung mit slawischem Blut si alt gefunden haben ma\ Wen” ihre Muttersprache nun auch ein deutscher Dialekt ist, so fühle«: sie sich doch n;-ht als Deutsche, so wenisr wie beispielsweise die Holländer. Ihr Dialekt weicht eben erheblich von dem1 heutigen Hochdeutschen ab. das die dort lebenden Sfammesdeutschen sprechen. Ihre große Mehrheit fühlt steh als besonderes Vo'k. als Stammals Na-< ■t'-.r.u; fifaf. Auch Schreiben sie das Jiddisch nicht. m>'t deutschen, sondern mit hebräischen Buchstaben ihre Zeifiatoen i«ncT Bücher sind in hebräischeil Leitern bedruckt. Die religiöse Absonderung. die Sabha«theil;gunor die Speiseeesetze, das Ghebowesen, die ge«etzriche Entrechtung haben das übrige gef an um sie von uer arideren Bevölkerung streng abzusordern . Lediglich «Mn kleine1- Teil "'ohlhahe"der und .Viellaktuel1 fortgeschrittener J"den fühlen sich als Polen Hehen mit die=en in gesellschaftlichem Verkehr: für sie he'fteht Gegenüber diesen nur der llnrerschitd der Relipjon. Sie «vollen sich imt den Po'en asrimirie'-en. nennen sich Ass/mi- Jaroren. Aber hinter ihnen dürften ke.-ne 5«/o. wahrscheinlich nicht 2Va%der dortigen Juden •stellen.* *)'. Der Gegensatz Zwischen luden und Polen •ist moch verschärft worden durch das AhSchiehen; der russischen luden nach den wes't'f'-hen Oouvernemen-fs. Diese sprechen zwar auch Jiddisch als Mu'trersrirache verstehen äher oft nicht Po'- eftsch. «on^ern Russisch. Lettisch. Litauisch Tusw. Da (sic |a«'s ihrem PesTz und ihrer gewohrten Tätigkeit hercusp-prissen «■•’d vermehren si'* das indische Pro’üari.at in Po'*’-« machen dem Altangesescenen Wettbeweri». OhgVieh nur ptn kleiner -Tei' aus Lita«'en stammt, werden sie allgemein Litwaki genannt. Uebriu-p-s dürfte die 7ahf der aus anderen Teilen Rußlands in den 'etTten fahren nach den Westnrovjnzen abpe'-riiobengn luden stark überschätzt werden. Wnhrscheinhcb handelt es *srii um kaum' l/«'Million. Die Behaupf'-n-r die Lriwaki s+änden kulturell riefeder Durchschnitt der poin:s-hen Juden trifft nicht zu: im1 Gegenteil dürften speziell d«e 'bairischen luden wie die der -Ostseeprovinzen im allgemeinen dem iüdiechen Proletariat PoVns körper'ich wie geistig über'e'zen sein. Die Pi’dunn de' -rroßpuMasse der polnischen luden steht a”f re~ht niedriger Sriife- «'e lernen Lesen ««nd Schreiben in hebräischen Srhriffie.ichen ebenso wie RehVion nach Bibel und Talmud in den sog. Ohederschulen fChaiderSchulen), *1 Bei einer kürzlichcn Zähhing in LoÖ.z' erklärten sich mir 2300 als Assimilaforen, 153.000als NationaliuJdfen. Besprechungen Polen und Juden Zellgemäße Betrachtungen von Dr. Max Rosenfeld. 1917. R. Löwit Verlag, Berlin und Wien. Zeitgemäße Betrachtungen nennt mit Recht Max Rosenfeld seine neueste, sehr aktuelle Broschüre Sie sind -sehr zeitgemäß, die Betrachtungen über die Verhältnisse in Ga'izien und im Königreich .Po'en. Rosenfeld sammelt da a’fe und neue Beobachtungen und vereinigt sie zu einem ehhnit'ichen Ganzen. Wir haben seine interessanten Aufsätze vor Jahren im „Lembergcr Jüdischen Arbeiter“ und später in der „Czernöwitzer Sammelschrift ..Heimkehr“ ge'esen. In der jetzigen Broschüre gibt er zuerst einen genauen geschichtlichen Ueberbriek über die iüdisch-polnischen Verhä’tnisse. Im zweiten Teile schildert er die Tatsachen der Entwicklung, belegt und hegi-undet sie mit genauen statistischen Ziffern. Der dritte Teil ist der Methode und den Mitte’n de- ’ ö'U'g gewidrre*. ’n der Methode der Lösung unterscheidet der Verfassedrei Standpunkte: a> den Standpunkt der Bolen; hl den Standpunkt der iüdischen Führer: c! die Lösung vom iüdischen Standpunkt. Kluge, vernünftige Worte fallen da. Der Verfasser setzt sich mit dem gewesenen Obmann des Obersten polnischen Natioua’kompees. Abg. von J a w o rs k i auseinander schildert wahrheitsgemäß den ungünstigen Ei-druck. den die offiziclVn Aeußerungen Jaworskis in den Berliner ..i’oin.ircben Bl?f*ern“ -uf die «üdisch denkende Intelligenz gemaebt haben, und legt ihm offen die Ansichten der iüdischen Masse dar. Zicm’ich kurz und nicht genügend scharf und energisch analysiert der Verfasser den Standpunkt der Jüdischen „Führer“ über die polnisch-jüdische Frage. Statt, wo vielfach die Kinder schon mit 4i/2 Jahren hingebracht werden und der Unterricht acht, ja zehn Stunden am Tage dauert, “was für ihre körperliche Entwicklung i(m so nachteiliger ist, als Klassenräume und Sitzgelegenheit in hygienischer Beziehung meist alles zu wünschen'übrig lassen und erstere zudem fast regelmäßig überfüllt sind. Lehrstoff, Lehrplan. Lehrmethode und Lehrer genügen auch den bescheidensten Anforderungen nicht. Zum Teil liegt das darin, daß die russische Regierung diesen Schulen nur die Erteilung von Religions unterricht, einschließlich des dazu erforderlichen Lesens und Schreibens erlaubte. Zum größeren an der Unzuläng'ichkeit der Lehrkräfte, die bei der unglaib’ich niedrigen Besoldung vons 2 bis 3 'Rubel in der Woche natürlich meist völlig ungenügend vorgebildet sind. Schließlich erfolgt aberauch die Wahl' des Lehrstoffes ohne alle pädagogischen Rücksichten. —'in,(einigen besseren Ohederschulen wird übrigens auch deutsche oder lateinische Schrift gelehrt*) Bei aller nur allzu berechtigten Kritik an ■dtfesen Schulen wird ‘ man doch anerkennen müssen, dfctß isre ihren Schülern eine gewisse — wenn auch recht triiinfd'er wertige — Bildung .vermitteln, während die große Masse (75%) der polnischen Bevölkerung eine solche überhaupt nifcht erhält. Analphabeten sind. Es wird in Polen .nur langsam/mög'tch feein, einen Jgeor'dWeten Volksschulunterricht durchzuführen, Weil' die Lehrkräfte erst herangezogen und ausgebildet werden müssen. Aus diesem Grunde kann man auch unmöglich die Ohederschulen sofort durch allgemeine oder jüdische Volksschulen ersetzen; man wird an Sie anknüpfen, sie entwickeln müssen, die daran wirkenden Lehrer durch Fortbi'ti.'ungsrnterricht' heben, Lehrstoff und Methode schrittweis verbessern, neue Lehrgegenstände hei ihnen einführen, den Schulen Zuschüsse ven der Natronsgemeinschaft gewähren und sie stehließlich ganz in deren Verwaltung überführen müssen. "ils letztes Ziel — einer freilich späteren Zeit — käme die völlige Los!ö«ung von der Religionsgemeinschaft und Unterstellung unter die politische Nationsgemeinschäft in Betracht., wobei den Religionsunterricht als so’cher Sache d’er ersteren zu bleiben hätte. : Auch dib Juden Polens, welche das Judentum als nationalbiWtmdes 'Element nicht anerkennen. welche ah die Möglichkeit der kutnrellen Entwicklung des «ürirchen largons (Jiddisch) nicht glauben sondern die Assimilation als einzig wirksames Mitte'', der Regelung der iüdischen Frage auf der Grundlage des kulturellen Fortschritts ansehen. .Wollen keine irgendwie geartete zwangsriiäßige 'pn’itiScüie Assimilation. Auch sie verlangen. d!hß. die iüdischen Massen Erziehungsmethoden getitenen die ihrem' i-ner^it Wesen angepasst sind: Sie stimmen daher der Forde-« rung eines yerfassungsnräßiz und gesetzlich garantierten obersten Kultvrrates *) grundsätzlich. *) ln Warschau Waren von 32.000 iüdischen KjWdern in IschuTfähigem Alfer Zirka 2000 Analphabeten zirka „ 26.000 WuZd'en in jüdls'dhen Schulen, davon zirka 90% in ChedersChn'en. einige Tausemf i” Ta«!mundsChu'en unterrichtet, einige Tausend 'in Talmudschulen unterrichtet, nur 4-5% erhielten ihren Unterricht in pol'ni- *) Durch die deutsche Verwaltung haben ■die- Juden Po:en.« inzwischen eine Rerigio'tisverfasstmg erhaben, für die als Vorbild itri wesentlichen, die im Großherzo^tum Baden bestehende «gedient hat. Sie hat hei ai"en religiösen Richtungen dler polnischen Juden ungeteilten! Beifall gefunden. daß sich der Verfasser mit aller Schärfe und Genauigkeit mit dem verfehlten Standpunkt, der die Führerschaft der Juden' reit Jahrzehnten sich anmassenden kleinen Gruppe auscinandersetzt. beschränkt er .sich lediglich darauf, einige Fragen zu stel’en. Den Herren gebührt eher’ im' Namen der iüdischen Masse eine ebenso schroffe, wie ablehnende Antwort. Da aber fragt der Verfasser’': „Man weiß nur nicht, ob die Iüdischen Repräsentanten den Standpunkt von Jaworskis teilen weil sie sich restlos seine Meinung über die Neugestaltung Po'ens zu eDen machen,- oder, weil sie wirklich daran glauben daß die einzige und volle Lösung auf eben die hier zitierte Weiäe erfolgen wird.“ Wir wissen es ganz «zenau, irnrt noch besser wissen es "die iü-rischen Massen und wir sagen es unverblümt, die .Jüdischen“ Re- P’-.äsentanten teilen den Standpunkt, vo- Jaworskis. nicht'weil ihn die Do'en brauchen, 'schon gar nicht, weil ihn die luden brauchen, einzig und allein deswegen, weil sie ihn Selbst brauchen. Rosenfeld sa«zf weiter: „Ist dies iedoch auch der Standpunkt der zwei Sozia’demokraten. welche gleichfalls die Erklärung mifverfaßt und mitunterschriehen haben? Ich verstehe wirkririi die Frage nicht. Schon gar nicht, wenn rie vo«« einem Manne kommt, der seit Jahren im öfrentlichen Leben Galiziens steht, einer po’itischen Partei angehört, sich münd'ich und schriftlich im politischen Lehen betätigt Ja, antworten wir mit' einer Gegenfrage. ist Herrn Rosenfeld das neu. «fanden nicht die zwei Sozialdemokraten seit Jahrzehnten im Lager der 'ü-rifch-pomiScheu Führer? Hat ihn die parlamentarische Tätigkeit dieser zwei. Sozialdemokraten seit dem' Jahre 1°07 bis auf den heutigen Ta-z nicht be'ebrt, daß ihre Stimme ein ebenso volltönende« wie leeres Echo der „Gedanken“ der polnisch-jüdischen Führer war. Der Eintritt dieser zwei Herren ln den Polenklub war für naive Zuschauer der Beginn einer neuen Orientierung der jüdisch-polnischen''Sozialdenro- •zu, als eines Organs, welches düe Erziehung und kulturelle Entwicklung der jüdischen Jugend auf der sprachlichen Selbstbestimmung und auf entsprechender Matrikulierung der jüdischen Bevölkerung - gründen soll. Sie lehnen aber den . Gedanken einer Icölitischen Vertretung der jiftten ,ab. (Schluß folgt.) Die jüdische Mädchen-Arbeitsschule „Beth-Melachah“ in Jerusalem Die jüdische Erziehung Palästinas war bis zum Beginn der zionistischen Tätigkeit fast nur auf phi’anthrqpische Institute angewiesen. DieMädchcnschu'en der verschiedenen jüdisch-pbilanthrooischen Gesellschaften des- Auslandes, die sich mit Erziehung beschäftigten, waren zu sehr auf die philanthropische „Hebung“ der orientalischen und palästinensischen Juden bedacht, als daß die wirklichen Erfordernisse Pa'ästinas in 'der schwierigen Mädchenerziehungsfrage berücksichtigt worden wären. — Die Grundlage für ein Unterrichts- und Erziehungs'svstem, aus Palästina selbst hervorgegangen, bildet die berühmte Jaffaer Mädchenschule der „Chowewe-Zion“ mit anschließendem Lthreriimenseminar. Doch hat diese Schule die Berufsfrage der palästinensischen Mädchen noch nicht lösen können, wenngleich ihre nationa'e Lehrerschaft ausgezerlinete Arbeit geleistet hatten. Der „zionistische Frauenverhand für Ku’t irarbeit in Pa'ästina“ versuchte es in der Folge durch die Einführung von Spitzenschulen, produktive Mädchenberufe zu eröffnen. Allein die Absatzgebiete der Spitzenerzeugnisse sind im Auslande, so daß das jüdische Mädchens Palästinas hiebei vom ausländischen Markte abhängig ist. Es 'wird also erst für eine Stabilisierung des ausländischen Absatzgebietes nach dem Kriege gesorct werden müsse««, um den beabsichtigten -Zweck der Snitzenschulen zu erreiche”. Auch die den Landesjrferestsen unmittelbar dienende Mädchenfarm Kinereth tniiß noch husgebaut werden. Den glüeklichrten Anstoß eines selbstständigen palästinensischen Unterrichts- und 'Erziehungswesen für Mädchen gab der I.erusaferner Frauenverein .Esrath Naschim'“ „Fr a ue nh ilf e“. Dieser beenündcf* vor einigen fahren die Müdchen-ArheitsHiul'e „Beth Meucha h“ in Jerusalem. Diese Frai'envereiri'nu’g pelit von dem,Grundsätze aus, 'daß die wirtschaftliche Fririfhtinung des jüdischen Mädchen« für die einfachsten Zwecke der ma'ästinensisrhen Wirischaft erreicht werden müßte. Dies erstrebt sie durch Haushaitunpssriuiier, Nähseiden und s«nstieen handwerkliche-1 Aushildiinorsuriterririit. Gleichzeitig so’ien ihre Schulen-die geistice A««s-- hi'dung der Schü'erinncn leiten. Die Berufcs'chulung und pertize Erziehunrr «roll <z1eichzeiti«z in einer Schu'e erfo'pen. Die ,.Brlh Ma'aehah“hatte bei ihrer Grü-dnnp .vrh «c*fz>e” Kvichtinen Ahwphrzweck gepen die Misrionsschuien i” Palästina. Fäs Mr?inns«.resen in Jeru«a'em, drohte dje jüdischen Mädchen panz in «einen unheilvollen Ban"« 'zu ziehen, in dem es 'ei«hte. -luppt überzahlte Erwerhszrönr’iclikeit hot. Die Mädchenarbei1«- «'chu'e . Beth Maia^ha“ hot vom ersten Tan-e ab ihren Zög’ingen nicht bloß fach'i'he Au'hild"n~- snndern äti?h Bezahlung der Arbeitsleistungen.: a««ch «vurde hiedurch der Ha-dwezksbetrieh Schneiderei und Hf-teerzeitgung für Jerusäfem panz neu begründet. kralen. Für den TJoriitsch-peSchuifen Mens-heri war er ein selbstverst.änd'iches Resultat iind Ende ihre« «ahrzehnte'anfren Po'itik. » Mit dem .ooritiven Teile der An«chai«"nqcn des Verfasser« «i-«d wir einverstanden. Soe-nül das. was der Verfasser i” dem1 Ah-chniFe _,.Die I ösung vom jüdischen Stancfru«nkte“, wie auch da«, avas errirn 4. Tei' 'der Arbeit ..Von de« neuen Sachlane und den alt-ne"en Forderungen“ sa^t, beruht auf richtinen Beoba"htunpen und «zut iüdjscbe'n Ernnfindunpen. Er «n-i-bt nn« a"en aus der See'e. wenn er seine Arb“iten mit den Worten ahsdhließt: , „Bei diecem allgemeinen Aufblühen des «mtiona’en Lebens darf das kleine, fährne und freue Jüdische Volk m-ht als1 das einzige mit leeren Händen, unbefriedigt z'irückbleiben.“ Das i«t doch unser aber W'inscb ein starkes Oesterreirit und in einem starken Oesterreich ei” zufriede"es dem Staate enzebe-es! ««nd für seine eigene Ent vickhng sorgendes Indon- 'tum. Ad. S. ■*•■•■ Jüdischde.ut.'che Texte. Lesebuch zur Einführung in Denken' Leben und Sprache der osteuropäischen Juden. Von - D. Dr. Hermann L. Strack. I-einzi<z. 1917 1. C. Hinrich'sche Buchhand'unp. Preis Mk. 1.50. - Wohl früher, als man e« erwarten durfte, hat der unermüdliche Verfas«cdieses Lesebuch erscheinen lassen. Für Pro*.?trark ist das. iididis'che Idiom' ImehY als few -Ohjekf für Forschunn-szwecke. Es ist ihm Vie’mehr der Dolmetsch des ,Jzu wenig gründlich .epkan-ten Vo'kes“ «-nd seinem beutiüen I.ebens. Er hat es daher ni<-ht bei dem un'.änpst erschienenen „Jüdischen Wörterbuch“*) aller« bewenden lassen, sondern dieser, erten wertvollen Zu«ammenste11nhg *) Siihe , J«jdische Zeitung“, Jahrgang .19j6 Nr. 4L ' "' '