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Jüdische Zeitung · 1914-04-10 · 15 (10.4.1914) · p. Seite 8

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Journal
Jüdische Zeitung
Volume
8 (1914)
Issue
15 (10.4.1914)
Date
1914-04-10
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 JÜDISCHE ZEITUNG Nr 15 Berichtigung. In meiner Besprechung des Pessachbuches (Feuilleton der vorigen Nummer) haben sich eine Anzahl von Druckfehlern eingeschlichen, welche hiemit berichtigt seien. Es soll heißen: Spalte 1, Zeile 12 von unten statt: durch Jahrtausend — durch Jahrtausende. Zeile 7 von unten statt: in rituellen Gerätschaften in der Schrift — in rituellen Gerätschaften, in der Schrift. Spalte 2, Zeile 7von unten statt: des Konsuls Marens — des Konsuls Marcus. Spalte 4, Zeile 5 von oben statt: Inna Perez‘ — J. L. PerezL Zeile 13 von oben statt: Sora Leo — Sara Lea. Spalte 5, Zeile 11 von unten statt: Sefu ho Agoda — Sefer ho Agada. Ferner durchgehend Haggada und Agada. Am Schlüsse fehlen die Worte: lebendigen Werdens.* Dr. Ernst Müller. MSXSXSSSXSi aus der Fabrik L. T. Pievati Zentral-Verkauf: MAX LUSTIG, WIEN I., Adlergasse 3. I., Franz Josefs-Quai 19. Versand nach dem In- und Auslande. Solideste Bedienung. Preiskurante gratis u. franko. Hl JAKOB PI1A8 im Neubau des HOTEL NEW-YORK Wien. („Herzl-Kiub.) Mittwoch', den 15. April spricht Herr Ob.-Ing. Robert Stricker über ein aktuelles Thema. Beginn 8 Uhr abends. Gäste herzlichst willkommen! Wien. Ab Sonntag, den 12. d. M., finden die Uebungen des jüd.-akad. Orchesters jeden Sonntag 9 Uhr vormittags im’ Beethovensaal, I., Strauchgasse statt. Zuschriften sind an die Leitung, IX., Porzellangasse 18/19, zu richten. Wien. (Zion. Verband ehern. Hochschüler.) Mittwoch, den 1. April d. J. hielt Dr. Emil Stein einen Vortrag über zionistische Interessengebiete. Der Referent verstand es, durch seinen, in bekannt-vortrefflicher Weise zusammengestellten Vortrag, die Zuhörer zu fesseln. Langanhaltender Beifall lohnte seine Ausführungen, an die sich eine lange und äußerst rege Diskussion anschloß. — Anläßlich der bevorstehenden Büchsenleerungen werden die Verbandsmitglieder nochmals daran erinnert, die Sammlungen nur zur Eintragung des Verbarides ins Goldene Buch verwenden zu lassen. — Ab Mitte Mai werden die Mittwochabende (ohne Vorträge) in das Cafe Konstantinhügel verlegt. Wien. Heinrich Sokal, i. a. B. der akademischen Verbindung „Libanonia“, wurde am 23. März 1914 im Festsaale der Wiener Universität zum Doktor beider Rechte promoviert. Wien. Die Wiener zionistische Vereinigung veranstaltet Dienstag, den 14. April, 6 Uhr abends, einen Diskussionsabend im Lokale der Unitas, VIII., Auersperggasse 21. Thema: „Die freideutsche Jugendbewegung und wir.“ Referenten: Herr med. Otto Schick und JUC. Rudolf Glanz. Jugendliche Gäste herzlichst willkommen! Wien. (Zion. Verband ehern. Hochschüler.) Mittwoch, den 15. April d. J. hält Herr Dr. Max Jerusalem einen Vortrag über die Arbeitsteilung im ärztlichen Berufe. — Am 22. April d. J. liest Herr Ing. Ackermann aus dem Jüdischen Almanach. — In Vorbereitung ist ein Vortrag des Herrn Universitäts-Professors Dr. H r o r n y. — Beginn der Vorträge halb 9 Uhr abends im Cafe Pucher, I., Kohlmarkt 10. Gäste willkommen 1 Haifa er Chronik. Die hiesige hebräische Mittelschule ist seit dem Eintreffen des neuen Direktors, Herrn Dr. Biram aus Berlin, in frischer Entwicklung begriffen. Trotz der großen äußeren Schwierigkeiten ist der Unterricht bereits vorzüglich organisiert, und die Disziplin .der Schüler wie die Arbeitsfreudigkeit der Lehrer machen den denkbar besten Eindruck. Die Anstalt ist die erste Schule von konsequentem Real-Typus: Die technischen Fertigkeiten und die Naturwissenschaften bestimmen ihren Charakter. Die Schule muß und wird für das jüdische Haifa dieselbe Bedeutung gewinnen, wie das hebräische Gymnasium in Jaffa. Sie soll ein Anziehungspunkt vor allem für jüdische Schüler aus Europa werden, ob sie nun das hier im Entstehen begriffene jüdische Technikum zu besuchen gedenken oder nicht. Im Laufe dieses Jahres werden zwei neue Klassen, die sechste und siebente, eröffnet, so daß schon in etwa zwei Jahren die Schule völlig ausgebaut sein kann. Der Besuch des Barons Edmund Rothschild aus Paris wird in Haifa bleibende Zeichen hinterlassen. Der Baron hat der jüdischen Gemeinde den Bau einer Synagoge zugesagt, die ein neues Zentrum für die bisher zerstreute jüdische Siedlung werden kann. Von noch weittragenderer Bedeutung ist es, daß Frau Baronin Rothschild Terrain und Baukosten für ein jüdisches Krankenhaus in Haifa gespendet hat. Es ist bereits ein Platz unweit des Technikums in Aussicht genommen, und sobald die Sicherung des Budgets, um die sich Dr. Auerbach zurzeit bemüht, gelungen ist, soll mit dem Bau begonnen wrerden. Baronin Rothschild hat selbst 6000 Francs als jährliche Subvention bewilligt. Am 20. März trafen hier die Teilnehmer der zw’eiten Wanderfahrt jüdischer Turner und Studenten, 31 an der Zahl, ein. Ihr Einzug in straffer Disziplin erregte große Begeisterung. Sie hielten sich hier zwei Tage auf und zogen dann nach Galiläa weiter. Der Wali von Beirut, der sich auf einer Inspektionstour befindet, besuchte kürzlich Haifa und von hier aus auch die landwirtschaftliche Versuchsstation in AtliL Aus allen Gesprächen, die er bei dieser Gelegenheit führte, ging sein lebhaftes Interesse und seine besondere Sympathie für die jüdische Kolonisation hervor, der er jede mögliche Förderung zusagte. * Bau eines neuen Zollamtes in Jaffa. Anfang März d. J. weilte der Oberzolldirektor von Beirut in Jaffa, um die Zustände am hiesigen Zollamt, die schon lange als reformbedürftig gelten, durch den Augenschein kennen zu lernen. Er will nun, nachdem er sich von der Unhaltbarkeit der jetzigen Verhältnisse überzeugt hat, energisch dafür eintreten, daß schon in den nächsten Monaten der Bau eines . neuen Zollamtes in Angriff 'genommen w'ird. Zu diesem Zwecke schlägt er die Aufführung des sogenannten Bootshafens vor, um auf diese Weise große Terrains für die neuen Gebäude zu gewännen. ISIAUHI JAKOB PIIKAS im Neubau des HP5 HOTEL NEW-YORK -W3 Wien, II., Kleine Sperlgasse, bietet den P. T. Gästen allen Komfort. — Küche und Keller sind als erstklassig bekannt Elegante un i geräumige Lokalitäten. Hochzeits¬ und Festbankette werden bestens arrangiert. Wien, II., Taborstr. 17 [Hirschenhaus] Telephon 39247. Zum Quartalswechsel! Abonnements auf alle ■ ■■■■■■■■■■ Zeitschriften. ■■■■■■■■■■■ Antiquariat. Provinzversand. wvwwmwAi VereinsnadiPiihten. Wien. („Esperanza“, akademischer Verein der spanischen Juden.) Ergebnis der Chargenwrahlen: Präses: cand. med. Ezra Kajon; Vize- Präses: cand. med. Nissim Menasse; I. Sekretär: cand. ing. Jacques Cohen; II. Sekretär: stud. med. Nissim Davidow; Kassier: stud. meid. Rafael Bedjarano; Bibliothekar: stud. jur. Ed. Mandolfo; Archivar: cand. ing. Moise Levi. Wien. (Akad. Verbindung „Libanonia“.) Ergebnis der Chargenw'ahlen für das Sommersemester 1913/14: MUC. Felix Kopstein x, JUC. Fritz Kreith xxFx, ing. Hermann Goldstrich xxx. Göding. Die jüdisch-akademische Ferialverbindung „Gamala“ brachte am 27. März d. J. den Kongreßfilm „Das jüdische Leben in Palästina“ zur Aufführung. Sowohl die für die Jugend veranstaltete Sondervorstellung, als auch die Abendvorstellung w'iesen einen so starken Besuch auf, daß sich das fast 300 Personen fassende Gödinger ■ Kino als zu klein erwies. Neben der jüdischen Bevölkerung, die fast vollzählig erschienen war, w'urde der Aufführung auch von Seite der deutschen und tschechischen Intelligenz großes Interesse entgegengebracht. Meran. Kürzlich hielt hier Gg. Jakob Reich aus München in einer von einigen hiesigen Zionisten veranstalteten ausgezeichnet besuchten Versammlung einen Palästina-Lichtbildervortrag und fand mit seinem gründlichen Und glänzenden Referate die stürmische Zustimmung der - Versammelten. Eine Sammlung für den J.. N.-F. ergab einen Betrag von 90 Kronen. Es ist zu erwarten, daß die Meraner Gesinnungsgenossen durch den Erfolg dieser ersten Versammlung angespornt, nunmehr eine systematische zionistische Agitation inaugurieren werden. Stanislau. (Zion. akad. Verbindung „Bar- Kochba“.) Die Chargenw'ahlen für das XXXV. Semester ergaben folgendes Resultat: cand. jur. Sigmund Horow'itz x, cand. jur. Abraham Mauhart xx, stud. jur. Jonas Bränder xxx. Ges. gesch. Schutzmarke. ‘-'j&A* msm HumanicSdiuhe bieten bei populären Preisen das Uollfiomnienite auf denf Gebiete der Sdiuiilnöuffrie. 1 Eigene Filialen: .. - CZERNOWITZ, Ringplatz 10 KOLOMEA, Ringplatz Nr. 41 LEMBERG, Grand-Hotel PRZEMYSL, Plac na bramie RADAUTZ, Kirchengasse 7—8 STANISLAU, Karpinskiego 7 SUCZAWA, Franz Josefstr. 1162 TARNOW, Krakowska Nr. 1 V9* Einheitspreise: 12*5° 1650 20’5° WIEN: I. Kärntnerririg Nr. 6 II. Taborstraße Nr. 17b VII. Mariahilferstr. Nr. 92 XVI. Thaliastraße Nr. 25 XXI. Brunnerstraße Nr. 12

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